Thomas Hagedorn Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hülsewig seit 20.3.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Hagedorn seit 7.12.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomas Hagedorn Stiftung | 85.00% |
Christian Hülsewig Familienstiftung | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomas Hagedorn Holding GmbHGüterslohKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernlagebericht1. Unternehmenstätigkeit Die Hagedorn-Unternehmensgruppe ist ein Rundum-Dienstleister der Branche. Der Name Hagedorn steht für hohe Kompetenz, Qualität, Sicherheit und Sorgfalt. Als Fullservice-Dienstleister übernimmt die Hagedorn-Gruppe die gesamte Bandbreite von Abbruch, Altlastensanierung, Entsorgung und Stoffstrommanagement bis hin zu Tiefbau und der Erstellung von industriellen Außenanlagen sowie Revitalisierung und der Entwicklung von neuen Nutzungskonzepten. Moderner Abbruch ist heute ein technologisch anspruchsvoller Rückbauprozess, der professionelle Planung und Umsetzung erfordert. Hagedorn entwickelt situationsgerechte Sanierungs-, Abbruch- und Entsorgungskonzepte und setzt diese systematisch um: sicher, termingerecht, umsichtig. Ob baufällige Häuser, alte Windkrafträder, brachliegende Industrieanlagen und Kamine oder marode Straßen: Ausgediente Bauwerke aller Art und jeder Größe werden von uns fachgerecht und in kürzester Zeit rückgebaut, um die Grundstücke für eine neue Verwendung schnell wieder verfügbar zu machen. Ein besonderes Augenmerk legen unsere Experten auf die oftmals im Vorfeld auszuführende Bauschadstoffsanierung. Altlasten sind Ablagerungen von Schadstoffen im Boden, im Wasser oder in der Luft, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind oder werden können. Die Sanierung kontaminierter Flächen ist daher eine Aufgabe für Spezialisten. Effizienz, Sicherheit und Qualität stehen bei der Schadstoffsanierung für Hagedorn an erster Stelle. Damit kontaminierte Bereiche keinen Schaden anrichten, erkunden Hagedorn-Experten diese Altlasten, erarbeiten Sanierungs- und Entsorgungskonzepte und setzen sie um. So von uns aufbereitet, stehen Flächen oder Grundstücke für eine Neuverwendung wieder zur Verfügung. Es gibt viele Fragen, Anforderungen und Vorschriften bei der sachgerechten Entsorgung von Abfällen. Nur besonders qualifizierte Betriebe können daher Entsorgungsfachbetrieb werden. Die GWG ist einer von ihnen, der die entsprechende Fachkunde, Organisation und Ausstattung aufweist. Ganz gleich ob gefährliche Abfälle, vermischte Materialien oder große Mengen an Baureststoffen - das Team des Gütersloher Wertstoffzentrums übernimmt die kundenorientierte Abwicklung Ihrer Aufträge. Durch unsere exakten Analysen der spezifischen Abfallmengen können wir ein Maximum des Abfalls der Wiederverwertung zuführen. Die Konsequenz: Je mehr recycelbare Stoffe in den Kreislauf zurückkehren, desto niedriger sind die Entsorgungskosten und Umweltbelastungen. Das GWG erstellt für jedes Bauvorhaben ein projektspezifisches und kostenoptimiertes Entsorgungskonzept, wobei wir auch das Potential partnerschaftlich verbundener Unternehmen nutzen. Komplettlösungen gemäß dem Grundsatz »alles aus einer Hand« sind daher leicht zu realisieren. Das Gütersloher Wertstoffzentrum als ein Unternehmen der Hagedorn-Gruppe hat Zugriff auf ein hohes Massenaufkommen aus den Bereichen Abbruch und Rückbau von Gewerbe- und Industriebauten, Altlastensanierungen und Flächenrecycling sowie Tiefbau- und Erschließungen. Und das deutschlandweit. Diese Massen werden zielgerichtet im Rahmen eines Stoffstrommanagements verwertet. Dabei stehen uns neben dem Standort in Gütersloh auch Kontingente in Anlagen und auf Deponien sorgfältig ausgewählter und leistungsstarker Partner zur Verfügung. Unsere Kernkompetenzen im Tiefbau reichen von Erd- und Kanalbau über umfassende Tiefbauarbeiten und industriellen Straßenbau bis hin zur Herstellung kompletter Außenanlagen. Mit GPS-gesteuerten Baggern, Raupen und Grader realisieren wir digital hinterlegte Geländemodelle in höchster Präzision. Dadurch entfallen auf Ihrer Baustelle aufwändige Vermessungs- und Absteckungsarbeiten. Maßnahmen zur Bodenertüchtigung sowie das komplette Behörden- und Gutachtermanagement gehören ebenfalls zu unserem Tagesgeschäft. Neues Bauland zu schaffen gehört zu den großen Herausforderungen, vor denen die Immobilienbranche derzeit steht. Industrie- und Logistikbranche brauchen immer mehr Flächen. Gleichzeitig vermeiden viele Städte und Gemeinden aus ökologischen Gründen Neuversiegelungen, wodurch Neuausweisungen von Flächen nahezu ausgeschlossen sind. Revitalisierung stellt einen Ausweg aus diesem Dilemma dar. Ausgediente Bestandsflächen, die sogenannten Brownfields, bieten hier eine Lösung. Brownfields zu identifizieren, ihr Potenzial zu erkennen, sie zu revitalisieren und baureif zu machen, ist die Kernkompetenz der Hagedorn Revital. Eigentümer, Investoren, Logistiker und Projektentwickler, sie alle betrachten Konversionsflächen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Weil wir die Bedürfnisse aller Zielgruppen einbeziehen, können wir sinnvolle Nutzungskonzepte entwickeln. Dabei arbeiten wir partnerschaftlich mit Projektentwicklern zusammen. Wir analysieren Lage, Konkurrenzsituation, Marktverhältnisse und städtebauliche Rahmenbedingungen der stillgelegten Standorte und stellen mithilfe von Rentabilitätsberechnungen die Investorentauglichkeit sicher. So entstehen an Top-Standorten in Deutschland perfekte Flächen, die Investoren durch ihre vielseitigen Nachnutzungsmöglichkeiten begeistern. Die Hagedorn-Unternehmensgruppe ist im ganzen Bundesgebiet tätig. Das Unternehmen ist zertifiziert nach SCC ** (Arbeitssicherheit) und Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG sowie RAL Gütezeichen Abbrucharbeiten (RAL GZ 509) in den Beurteilungsgruppen HA3, AB und AK. Zu unseren Kunden gehören sowohl öffentliche Auftraggeber als auch namhafte Firmen aus der Privatwirtschaft. 2. Wirtschaftsbericht a.) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Abschwung. In den vergangenen Monaten hat sich die konjunkturelle Dynamik weiter verlangsamt, und die Unternehmen blicken deutlich pessimistischer in die Zukunft. Dazu beigetragen haben dürfte nicht zuletzt auch die weltweit hohe wirtschaftspolitische Unsicherheit. Für das zweite Quartal 2019 zeichnet sich sogar ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts ab. Vor diesem Hintergrund wird nun gegenüber den Prognosen vom Frühjahr mit geringeren Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent im laufenden Jahr (Frühjahr: 1 Prozent) und 1,6 Prozent im kommenden Jahr (1,8 Prozent) gerechnet. In der zweiten Jahreshälfte dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion wieder aufwärts gerichtet sein, wenn auch in moderatem Tempo. Dafür spricht, dass der private Konsum mit den weiter kräftig steigenden Einkommen wieder spürbar zulegen dürfte, nachdem er im zweiten Quartal 2019 angesichts der sehr hohen Zuwachsrate zum Jahresauftakt eine Verschnaufpause einlegen wird. Auch die Exporte, die zuletzt deutlich hinter der recht robusten weltwirtschaftlichen Expansion zurückgeblieben sind, werden wohl allmählich wieder Tritt fassen. Schließlich dürften die Bauinvestitionen deutlich aufwärts gerichtet bleiben, wobei die fortbestehenden Kapazitätsengpässe zu weiter kräftig steigenden Baupreisen führen werden. Von den Unternehmensinvestitionen sind angesichts der eingetrübten Absatz- und Ertragsaussichten dagegen keine größeren Impulse mehr zu erwarten. Die langsamere konjunkturelle Entwicklung wird auch am Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe planen mehr und mehr Unternehmen, die Zahl der Beschäftigten zu reduzieren. Hinzu kommt, dass offenbar immer noch viele Unternehmen, die weiterhin nach Fachpersonal suchen, Schwierigkeiten haben, offene Stellen zu besetzen. Die Überschüsse der öffentlichen Haushalte dürften merklich zurückgehen, da die geringere konjunkturelle Dynamik insbesondere die Einnahmen belasten wird, während die Ausgaben planmäßig deutlich ausgeweitet werden. b.) Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Baukonjunktur verliert kaum an Fahrt. So werden die allgemeinen Rahmenbedingungen für die Bauinvestitionen (hohe Einkommenssteigerungen, günstige Finanzierungsbedingungen, hoher Bedarf an neuem Wohnraum) im gesamten Prognosezeitraum äußerst anregend bleiben. Dem Expansionstempo der Bauinvestitionen werden vor allem durch Kapazitätsengpässe enge Grenzen gesetzt. Dazu beigetragen haben wohl auch die laut Unternehmensbefragungen seit März äußerst günstigen Witterungsbedingungen. Diese dürften die Bauinvestitionen auch im zweiten Quartal stimulieren. Für den weiteren Verlauf wird damit gerechnet, dass die Bauunternehmen ihre Kapazitäten weiter ausweiten werden und so die Bauproduktion trotz der bereits sehr hohen Kapazitätsauslastung deutlich aufwärts gerichtet bleiben wird. So steigt die Beschäftigung im Baugewerbe bereits seit einiger Zeit deutlich überdurchschnittlich. Da aber die Kapazitätsausweitung wohl auch weiterhin nicht mit der lebhaften Nachfrage - ablesbar beispielsweise am hohen Auftragsbestand - wird Schritt halten können, dürften die Baupreise kräftig aufwärts gerichtet bleiben. Wir rechnen mit Zuwachsraten des Deflators für Bauinvestitionen im laufenden und im kommenden Jahr von rund 5 Prozent. Im Mai 2019 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 9,8 % höher als im Mai 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg außerdem die Zahl der Beschäftigten um 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes verbuchten Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Diese Steigerungen können auf die weiterhin sehr stabile Lage der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zurückgeführt werden, die sich in den Monaten Dezember 2018 bis Mai 2019 auf Rekordniveau bewegten. Im Tiefbau erhöhten sich die Umsätze im Mai 2019 um 10,1 % und im Hochbau um 7,0 % gegenüber Mai 2018. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten" mit +15,8 % sowie beim Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +14,7 % am stärksten. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken mit +8,9 % gegenüber Mai 2018. Umsatz der Branche Abbruch-/ vorbereitende Baustellenarbeiten in Deutschland von 2011 bis 2017 und Prognose bis zum Jahr 2023 (in Millionen Euro)
Diese Statistik zeigt den Umsatz der Branche Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten in Deutschland nach Segment in den Jahren von 2011 bis 2017 und eine Prognose von Statista bis zum Jahr 2023 (in Mio.€). Laut der Prognose wird der Umsatz im Jahr 2023 rund 9.344,1 Mio.€ betragen. Insgesamt sind die Branchenaussichten als positiv zu beurteilen. Bereits heute ist die Hagedorn Unternehmensgruppe Marktführer der deutschen Abbruchbranche. c.) Leistungserstellung Auch im Berichtsjahr 2018 konnte aufgrund der guten Auftragslage und des weiteren Wachstums, zusätzliches Personal eingestellt werden. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist dabei von 304 auf 413 gestiegen. Ein Teil der Leistung wird durch den Einsatz projektbezogener Partnerunternehmen aufgefangen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Kundenaufträge termingerecht begonnen und abgeschlossen wurden. Die operativen Einheiten der Hagedorn Unternehmensgruppe beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit dem Rückbau von Bestandsgebäuden, Industrieanlagen bis hin zu Windkraftanlagen und Kraftwerken. Aus dem zum Rückbau gehörendem Erdbau ist in den letzten Jahren ein klassischer Tief- und Straßenbau entstanden, der oft im Zusammenhang mit dem Rückbau an gleicher Stelle neue Industrieanlagen oder Logistikstandorte entstehen lässt. Unsere top ausgebildeten Projektleiter bilden hierbei das gesamte Portfolio des Tiefbaus, von Kanal- und Leitungsbau, bis hin zu den fertigen Oberflächen ab. Durch die Investitionen in noch modernere Geräte des Fuhr-, Maschinenparks und die Betriebsausstattung wurde sichergestellt, dass man den steigenden Anforderungen gerecht werden konnte. Durch den Einsatz dieser Geräte konnte auch die Bearbeitungszeit der einzelnen Baustellen verkürzt werden. In Gütersloh betreibt die Gütersloher Wertstoffzentrum GmbH (GWG), als 100 %-ige Konzerntochter, einen der modernsten Betriebe seiner Art. Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb handelt große Mengen an Wert- und Recyclingbaustoffen sowohl in der Gütersloher Anlage als auch im Streckengeschäft. Als der Spezialist in Sachen Aufbereitung und Entsorgung in der Hagedorn-Unternehmensgruppe begleitet die GWG sämtliche Hagedorn-Baustellen. Durch die gute Vernetzung der Fachleute hat die GWG zudem Zugriff auf ein hohes Massenaufkommen aus den Bereichen Abbruch und Rückbau von Gewerbe- und Industriebauten, Altlastensanierungen und Flächenrecycling sowie Tiefbau- und Erschließungen. Und das bundesweit. Diese Massen werden zielgerichtet im Rahmen eines Stoffstrommanagements verwertet. Eine weitere 100%-ige Konzerntochter, die Hagedorn Revital GmbH, blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2018 zurück und ist als nationaler Entwicklungspartner für Konversionsflächen auf dem Immobilienmarkt bei Projektentwicklern sowie Kommunen etabliert. Der Bereich Grundstücksrevitalisierung wird künftig weiterhin mit viel Potenzial bewertet. Unterstützt wird dies durch den sicheren Trend per Gesetz zur Reduktion von Flächenversiegelung. Es wird damit gerechnet, dass der Bedarf an Bauland künftig nur durch die Umwandlung von Konversionsflächen erfüllt werden kann. Risiken werden in einem gesteigerten Wettbewerb gesehen. So findet der Bereich der Revitalisierung und des Redevelopment von Grundstücken bei Immobilienentwicklern sowie Abbruchdienstleistern, bzw. auch in Kombination von Beiden, stetig mehr Interesse. Hier lässt sich ein zunehmender Wettbewerb beobachten, ebenso wie eine gesunkene Risikoschwelle im Ankauf von Konversionsflächen durch Wettbewerber, ausgelöst durch die akute Flächenknappheit und den Entwicklungsdruck der Branche. Der Bereich der Hagedorn Revital wird auch im kommenden Jahr 2019 wirtschaftlich und personell weiterwachsen. Brownfield24 baut auf den Referenzen der Hagedorn Revital und dem Trend zur Reduktion von Flächenversiegelung weiter auf. Das Internetportal wird weiterhin laufend optimiert und strategisch auf Wachstum ausgerichtet. Zur Optimierung dienten Maßnahmen im Bereich unterschiedlicher Zertifizierungen, die Überarbeitung der Internetseite sowie der Eintragung mehrerer Markenrechte. Die einzigartige Marktstellung wurde gefestigt. Brownfield24 - Deutschlands erste Plattform für Grundstücke, Netzwerk & Wissen rund um Brownfields. Von der Revitalisierungsfläche, über geeignete Projektpartner bis hin zu aktuellen Brownfield-Nachrichten, bietet die Plattform ein einzigartiges Angebot. Das Internetportal betreibt mit der Vermarktung von Konversionsflächen Pionierarbeit. Dem Risiko kopiert zu werden, wurde mit den oben genannten Maßnahmen aktiv entgegengewirkt. Brownfield24 wird seine Position darauf ausgerichtet weiter festigen, seine Marketingaktivitäten weiter ausbauen und sich personell verstärken. Mit der Schüttflix GmbH gehört ein weiteres innovatives Unternehmen zur Hagedorn Unternehmensgruppe. Seit Mai 2018 wurde eine Plattform zum Bestellen, Liefern und Abholen von Schüttgüter per App errichtet. Die Schüttflix GmbH ist im Januar 2019 live gegangen und seither aktiv auf dem Baustoffmarkt tätig. Sie sorgt mit der digitalen Revolution auf dem Schüttgutmarkt für große Aufmerksamkeit. Wegen dieser digitalen Innovation Schüttflix, der Brownfield24 und der eigenen Akademie wurde die Hagedorn Unternehmensgruppe am 28. Juni 2019 mit der Auszeichnung "Innovator des Jahres" im Rahmen des Innovationswettbewerbs TOP 100 geehrt. Seit November 2018 gehört die Deutsche Sprengunion GmbH zur Hagedorn Unternehmensgruppe. Damit verfügt die Gesellschaft über eigene Sprengkapazitäten. Die Deutsche Sprenunion GmbH hat ihre Leistungsfähigkeit im Februar 2019 mit der Sprengung des Kraftwerks Knepper eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. d.) Absatzbereich Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2018 war auf hohem Niveau zufriedenstellend. Unsere Erwartung, das Jahr 2018 mit einer sehr deutlichen Steigerung der Gesamtleistung abzuschließen, haben wir erfüllt. Die Gesamtleistungen (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) beliefen sich auf 165,2 Mio.€ (Vorjahr: 121,9 Mio.€) und lagen somit um 35,6 % deutlich über dem Vorjahreswert. Der Umsatzerlös lag im Geschäftsjahr bei 114,9 Mio.€ gegenüber 117,5 Mio.€ im Vorjahr. Die Bestandsveränderung betrug 50,4 Mio.€ gegenüber 4,3 Mio.€ im Vorjahr. Innerhalb eines Baustellenablaufes werden durch die breite Angebotspalette umfangreiche Synergien genutzt. Dabei werden Einzelbauvorhaben dieser Art, mit einem Umsatzvolumen zwischen 1,0 Mio.€ und 10,0 Mio.€, immer häufiger im Tiefbau ausgeführt. Auch im Bereich Abbruch geht die Entwicklung ganz deutlich zu den Großprojekten zwischen 1,0 Mio.€ und 12,0 Mio.€, wenngleich das Hauptgeschäft zwischen 500 T€ und 1,0 Mio. € liegt. Allerdings gehört der Abbruch zwischen 50 T€ und 500 T€ nach wie vor zum Tagesgeschäft. Die Hagedorn Revital GmbH hat sich durch den Zugang weiterer Projekte, dem Abschluss zweier bestehender Projekte und der zielgemäßen Weiterentwicklung der Bestandsprojekte im Jahr 2018 weiterhin positiv entwickelt und fundamental gefestigt. Die Jahresziele wurden somit erreicht. Die Bestandsprojekte wurden zielgerichtet weiterentwickelt. So wurde bei den Projekten Gleis 13 Gütersloh die Baureife, Baurecht und Abschnitt entsprechender maximaler Vermietungsstand erreicht. Die Baumaßnahmen für den Hochbau wurden entsprechend bei den beiden Projekten fertiggestellt. Mit der Revitalisierung des Kohlekraftwerks Knepper in Castrop-Rauxel/Dortmund hat die Hagedorn Unternehmensgruppe das größte Einzelprojekt in der Unternehmensgeschichte begonnen und teilweise schon realisiert. Damit wurde die Hagedorn Unternehmensgruppe zu DEM Abbruchunternehmen für Kraftwerke. e.) Beschaffungsbereich Im Beschaffungsbereich arbeitet die Firma mit guten und bewährten Partnerunternehmen projektbezogen zusammen. Dieser Zulieferkreis wird durch den zentralen Konzerneinkauf stetig ausgewertet. f.) Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2018 ist das Anlagevermögen durch wachstumsbedingte Erweiterungsinvestitionen in Maschinen sowie Grundstückszukäufe gestiegen. Die notwendigen Reinvestitionen wurden durchgeführt. Zusätzliche Zukäufe wurden über Leasing abgebildet. Das Sachanlagevermögen hat sich von 28,8 Mio.€ in 2017 auf 39,6 Mio.€ erhöht. Die Vorräte haben sich auf 75,3 Mio.€ erhöht (2017: 25,2 Mio.€). Der Anstieg resultiert aus immer größer werdenden Bauvorhaben mit längerer Bauzeit. Dabei wurde der Betrag an erhaltenen Anzahlungen von 42,3 Mio.€ (Vorjahr 18,3 Mio.€) von den Vorräten offen abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind trotz der guten Auftragslage um 33 T€ gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 13,7 Mio.€ um 4,8 Mio.€ auf 8,9 Mio.€ reduziert. Die Minderung der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus der Kaufpreisforderung Rheindeich S.à.r.l., Luxemburg im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein positiver Cash-Flow von 11,3 Mio.€, gegenüber 0,3 Mio.€ im Geschäftsjahr 2017 erreicht. Der Bestand an liquiden Mitteln belief sich zum Bilanzstichtag auf 17,4 Mio.€ (i. Vj. 5,8 Mio.€). Der Cash-Flow ergibt sich wie folgt:
Das wirtschaftliche Eigenkapital ergibt sich wie folgt:
Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote im Konzern beträgt 36,0 % (im Vorjahr: 29,8 %). Am 13. Dezember 2018 wurde die Thomas Hagedorn Holding GmbH mit dem CrefoZert, dem Creditreform Bonitätszertifikat, ausgezeichnet. Nur 2,0 % der deutschen Unternehmen wird hiermit eine außergewöhnlich gute Bonität bescheinigt. Die Steuerrückstellungen sind mit 627,4 T€ im Berichtsjahr um 803,7 T€ niedriger als im Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen sind von 5.290,4 T€ auf 5.350,5 T€ geringfügig gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31. Dezember 2018 53.763,1 T€ und sind zum Vorjahr um 28.331,5 T€ angestiegen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus Vorfinanzierung von Vorräten sowie aus der Finanzierung des Anlagevermögens. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag 9.991,0 T€ (im Vorjahr 8.831,9 T€). Ist mit den Lieferanten eine Skontovereinbarung getroffen worden, werden diese Verbindlichkeiten auch mit Skontoabzug innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Auch die übrigen Lieferantenrechnungen werden ausschließlich innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von 211,2 T€ (im Vorjahr: 358,3 T€). g.) Ertragslage und Ergebnis Die Gesamtleistungen beliefen sich im laufenden Geschäftsjahr auf 165,2 Mio.€ und lagen somit um 43,4 Mio.€ bzw. 35,6 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus organischem Wachstum. Korrespondierend hierzu sind der Materialaufwand um 28,9 Mio.€ sowie der Personalaufwand um 5,7 Mio.€ angestiegen. Der Rohertrag I (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung, abzüglich Materialaufwand) ist von 46,2 Mio.€ auf 60,6 Mio.€ angestiegen. Der Rohertrag II (Rohertrag I abzüglich der Personalkosten) betrug im Geschäftsjahr 36,4 Mio.€ gegenüber 27,7 Mio.€ im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 8,7 Mio.€ bzw. 31,4 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund des Unternehmenswachstums von 17,6 Mio.€ im Vorjahr auf 22,9 Mio.€ angestiegen. Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt 12,5 Mio.€ gegenüber 8,8 Mio.€ im Vorjahr. Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2018 ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a.) Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stellt ein allgemeines Risiko dar. Die deutsche Konjunktur bleibt vorerst verhalten. Zur relativ starken Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal 2019 um 0,4 % trug auf der Verwendungsseite vor allem der starke Anstieg der privaten Konsumausgaben bei. Die fiskalischen Entlastungen zu Jahresbeginn sowie gewisse Nachholeffekte beim Kauf von Personenkraftwagen dürften hierzu beigetragen haben. Auf der Entstehungsseite ging die Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Leistung vor allem auf die Dienstleistungsbereiche zurück. Im Verarbeitenden Gewerbe war sie hingegen rückläufig. Die aktuelle Datenlage spricht für eine Fortsetzung dieser zweigeteilten Entwicklung. Der spürbare Rückgang der Auftragseingänge in der Industrie seit Jahresbeginn sowie dass sich bis Mai weiter eintrübende Geschäftsklima signalisieren ein Andauern der industriellen Schwächephase. Die wichtigen binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte sind aber weiterhin intakt. Beschäftigung und Einkommen steigen nach wie vor spürbar, die Bauinvestitionen nehmen verlässlich zu und der Staat sorgt für fiskalische Impulse. Nach einer verhaltenen Entwicklung im zweiten Quartal sollten sich die positiven Kräfte bei allmählicher Besserung des außenwirtschaftlichen Umfelds wieder stärker durchsetzen. Die deutschen Unternehmen erhalten gedämpfte Impulse aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld. So nahmen die Exporte von Waren und Dienstleistungen im April saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 3,4 % ab. Im Zweimonatsvergleich ergab sich ein leichtes Minus von 0,1 %. Bei leicht steigenden Ausfuhrpreisen dürfte sich in realer Rechnung ein etwas stärkerer Rückgang ergeben. Die Unternehmen gehen laut den ifo Exporterwartungen weiterhin von keiner deutlichen Belebung aus. Die nominalen Importe von Waren und Dienstleistungen sanken im April saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,1 %. Im Zweimonatsvergleich ergab sich ein leichtes Minus von 0,1 %. Die Einfuhrpreise fielen jedoch etwas höher aus, sodass die Importe preisbereinigt etwas deutlicher abgebaut haben dürften. Der Leistungsbilanzüberschuss fiel in den ersten vier Monaten des Jahres 2019 mit 89,8 Mrd. Euro um 2,9 Mrd. Euro geringer aus als im Vorjahreszeitraum. b.) Branchenspezifische Chancen und Risiken Gute Möglichkeiten und große Chancen, zusätzliche Umsätze zu generieren, bieten sich für Tiefbau-Unternehmen im Rahmen der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Diese gilt teilweise als veraltet. Vor allem bei Brücken, die immer mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung geraten, ist der Handlungsdruck groß. Das Bundesverkehrsministerium geht von mehr als 2.500 Brückenabschnitten aus, die in einem mangelhaften oder sogar ungenügenden Zustand sind. Spezialisierte Unternehmen dürften davon künftig in erheblichem Maße profitieren. Das gilt verstärkt auch deshalb, weil öffentliche Gelder im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans und darüber hinaus für Spezialprojekte zur Verfügung stehen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) rechnen mit einem Umsatzwachstum von 6% im Jahr 2019. Der Fachkräftemangel könnte in den nächsten Jahren zum Hauptproblem der Tiefbaubranche werden. Im Zuge des demografischen Wandels fehlen dem Tiefbau immer mehr Auszubildende sowie ausgebildete Fachkräfte. Eine Chance bieten die "jungen" Flüchtlinge, sie haben das Potenzial die Sprachdefizite auszugleichen und anschließend ihre Ausbildung in der Branche zu absolvieren. Des Weiteren wird die Wettbewerbsintensität steigen. Durch die EU-Dienstleistungskarte werden grenznahe Tiefbauunternehmen stärker zu kämpfen haben. Auch die größeren Unternehmen bilden eine Gefahr für die Kleinen, da sie diese entweder "fressen" oder vom Markt verdrängen können. c.) Leistungswirtschaftliche und organisatorische Chancen und Risiken Erfolgreich ist auch weiterhin die bis zum 30. Juni 2019 unselbständige Zweigniederlassung in Hannover, welche mit fachlich top-ausgebildeten Projektleitern geführt wird und in 2018 weiter personell vergrößert wurde. Durch einen zusätzlichen Bereich, den Erdbau für Baugruben und das dazugehörige Bodenmanagement, wurde die Angebotspalette der Niederlassung Hannover um einen weiteren wirtschaftlich, interessanten Bereich erweitert. Wir wollen somit weiter sicherstellen, dass die Dienstleistung "made by Hagedorn" gewährleistet ist und wir uns am Markt immer weiterentwickeln. Die Prozesskette von Abbruch, Altlastensanierung, Aufbereitung über Erschließung bis zum Industriebau wird auf jeder Ebene von hoch qualifizierten Spezialisten betreut. Um diesem Wachstum Rechnung zu tragen, wurde die Niederlassung Hannover am 1. Juli 2019 zu einer eigenständigen Gesellschaft, der Hagedorn Hannover GmbH. In diesem Zusammenhang wurde die Hagedorn GmbH zur Hagedorn Gütersloh GmbH. Zusätzlich ist noch die Hagedorn Abbruchservice GmbH entstanden, die zentrale Leistungen im Abbruchbereich erbringt, aber auch für den Bereich Windkraft, Entkernung und Sanierung sowie mit Statikerleistungen für Dritte tätig ist. Mit dem Mix von neuester Technologie und überdurchschnittlichen, kompetenten Fachpersonal möchten wir das Dienstleistungsangebot mit der großen Prozesskette weiter erfolgreich fortsetzen und eine führende Rolle in der Branche einnehmen. Der positive Trend soll sich dann auch in 2019 fortsetzen. Im Bereich der Hagedorn Gütersloh GmbH, der Hagedorn Hannover GmbH und der Jean Harzheim GmbH & Co. KG in Köln (ab dem 8. August 2019 Hagedorn Köln GmbH) und der Hagedorn Bau GmbH sind die operativen Sparten weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. Die bisher am stärksten wachsende Sparte war zweifelsohne die Tiefbausparte, die in den letzten Jahren fast die Hälfte des Umsatzes einnahm. Diese wird aber eingeholt vom Bereich der Revitalisierung von Grundstücken. Die Kombination der operativen Bereiche der Hagedorn Unternehmensgruppe, durch die Nutzung der gesamten Prozesskette in Verbindung mit dem An- und Verkauf von Grundstücken, ist zu einem starken Erfolgsmotor geworden. Für den Abbruch in Gütersloh werden weitere strategisch wichtige Standorte in Deutschland gesucht oder auch selbst entwickelt. Zum 1. Juli 2017 wurde daher das Traditionsunternehmen Jean Harzheim GmbH & Co. KG, Köln (ab dem 8. August 2019 Hagedorn Köln GmbH) in die Unternehmensgruppe integriert. Das besondere Know-how u.a. im Bereich des ingenieurtechnischen Spezialabbruchs sowie des komplexen Industrierückbaus werden nun in der gesamten Gruppe eingesetzt. Fortgesetzt wird dies in 2019 durch die Errichtung einer unselbständigen Niederlassung in Ulm. Wir wollen weiter sicherstellen, dass die Dienstleistung "made by Hagedorn" gewährleistet ist und wir uns am Markt immer weiterentwickeln. Die Prozesskette von Abbruch, Altlastensanierung, Aufbereitung über Revitalisierung und Erschließung bis zum Industriebau wird auf jeder Ebene von hoch qualifizierten Spezialisten betreut. Mit dem Mix von neuester Technologie und überdurchschnittlichen, kompetenten Fachpersonal möchten wir das Dienstleistungsangebot mit der großen Prozesskette weiter erfolgreich fortsetzen und eine führende Rolle in der Branche einnehmen. Der positive Trend zum Marktführer in Deutschland soll sich dann auch in 2019 fortsetzen. Mit hoher Kompetenz in Sachen Entsorgung und Aufbereitung stehen die Fachleute der GWG nicht nur der Unternehmensgruppe Hagedorn, sondern auch der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand bundesweit beratend und begleitend zur Seite. Durch die verschiedensten Zertifikate und neu geregelten Projektabläufe sind viele Leistungsprozesse eindeutiger festgelegt. Dies ermöglicht auch eine schnelle und effiziente Abwicklung der Projekte sowie ein intensives Baustellencontrolling. Abweichungen hierzu können aber immer auftreten, da sich während der Projektbearbeitung eventuell neue Herausforderungen ergeben können. Durch die langjährige berufliche Erfahrung der Projektleiter und aus der Erfahrung der Vergangenheit ist aber gewährleistet, dass schnell eine Lösung gefunden wird. In der Kalkulation im Leistungsbereich "Abbruch" ist die Verwertung des vorhandenen Schrottes ein wesentlicher Bestandteil. Die Preisentwicklung der Schrottpreise hängt aber an vielen nicht immer prognostizierbaren Faktoren. Somit besteht das Risiko, dass sich die kalkulierten Schrottpreise bei Auftragserteilung zurückentwickeln können und somit die Nachkalkulation eines Projektes negativ, aber bei einer Erhöhung der Preis auch positiv beeinflussen können. Durch die Erweiterung der Geschäftsfelder auf Altlastensanierung, Tiefbau und Erschließung konnte eine Vielfältigkeit erreicht werden, die dazu führt, dass selbst wenn ein Projekt aufgrund der negativen Entwicklung des Schrottpreises nicht mit einem positiven Deckungsbeitrag abgeschlossen werden kann, dies aufgrund der Vielfalt des Angebotes und der mittlerweile vorhandenen Größe gut aufgefangen wird. d.) Chancen und Risiken im Bereich Betriebsdaten Die Geschäfts- und Leistungsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation der Firma basieren vollständig auf neuesten Informationstechnologien. Damit sind allgemeine IT-Risiken verbunden. Zur Sicherung dieser Daten werden tägliche Volldatensicherungen auf Band erstellt und archiviert, sodass bei einem Ausfall des Systems eine Wiederherstellung der Datensätze rückwirkend bis zu einem Jahr möglich ist. Ein externer Dienstleister ist mit einem 24-Stunden Notfallplan beauftragt worden, der mit einer Reaktionszeit von zwei Stunden für die Fehlerbehebung bereitsteht. Weiterhin wird bei der Software auf eine Branchenlösung gesetzt. e.) Chancen und Risiken im Absatzbereich Die Chancen der Hagedorn Unternehmensgruppe liegen darin, dass durch die zugeführten Kompetenzen (Vielfältigkeit der Geschäftsfelder) eine Prozesskette angeboten werden kann, die den Wettbewerb kleiner macht. Dies ermöglicht ein Gesamtpaket der den Abbruch, die Revitalisierung, den schweren Tief-, Kanalbau und Entsorgungsdienstleistungen bis hin zur Erstellung der Außenanlagen sowie die Projektentwicklung beinhaltet. Wir nennen das vom "Brownfield zum Greenfield"! Bekannt ist das Angebot eines Gesamtpaketes bisher im Hochbau. Die vorab ausgeführten Gewerke sind in der Regel Einzelgewerke und werden auch als solche vergeben. Die Resonanz der Kunden auf das Angebot eines Gesamtpaketes für diese Einzelgewerke ist sehr positiv, da diese, durch die Ausnutzung der Synergieeffekte sowie der hervorragenden Logistik der Hagedorn Unternehmensgruppe einen wirtschaftlichen Vorteil im Vergleich zur Einzelvergabe haben. Die Branche spricht bereits vom Generalunternehmer (GU) Tiefbau. f.) Chancen und Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich Alle geplanten Investitionen für das Geschäftsjahr 2019 sind Bestandteil einer längerfristigen Planung und wurden bei einem Lieferanten als Generalimporteur von Caterpillarmaschinen Anfang Februar platziert. Sie werden entweder fremd finanziert oder aus eigenen Mitteln bestritten. Hier wird der Vorteil von Paketgeschäften und von Paketfinanzierungen ausgenutzt. Durch diese Maßnahmen werden die Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich erheblich reduziert. Die Kundenstruktur ist ausgesprochen heterogen. Es gibt keine Konzentrationsrisiken in der Forderungsstruktur. Für ausgewählte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Ausfallversicherung abgeschlossen, sodass hier das Ausfallrisiko begrenzt ist. g.) Prognosebericht Unter Berücksichtigung der in den Monaten Januar bis Juni 2019 erzielten Gesamtleistung und des derzeitigen Auftragsbestandes wird erneut mit einer deutlich steigenden Gesamtleistung für 2019 gerechnet. Die Ertrags- und Liquiditätslage ist insgesamt als positiv zu beurteilen. So wird erneut eine deutliche Steigerung des Rohertrags erwartet. Insgesamt wird für 2019 aufgrund der bisher erwirtschafteten Ergebnisse und der Prognose ein Konzernjahresüberschuss von über 10,0 Mio.€ im Vergleich zu 12,5 Mio.€ in 2018 erwartet. 4. Forschungs-, Umwelt- und Sozialbericht a.) Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung wird in der Hagedorn Unternehmensgruppe im Wesentlichen im Bereich der Digitalisierung betrieben. Mit der Gesellschaft Schüttflix GmbH wurde eine Onlineplattform für den Handel mit Baustoffen geschaffen. Diese ist über eine App nutzbar und vereint die Vorteile von Uber und Amazon im Bereich von Schüttgütern. Die BauMaTrack GmbH entwickelt Nutzungen im Bereich des Baumaschinentrackings. Dabei werden nicht nur Standorte gemeldet, sondern auch Leistungsdaten der Baumaschinen. Die Hagedorn Akademie ist Entwickler und der erste Inhaber von zwei Vollkabinenbaggersimulatoren. Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Betrag von ca. 1,0 Mio.€ in den vorgenannten Projekten investiert. Dieser Betrag wird sich im Geschäftsjahr 2019 noch steigern. b.) Umweltbericht Aufgrund der ständig steigenden Anforderungen im Umweltbereich wurden Ziele neu definiert. Hierzu wurden vielfältige Investitionsmaßnahmen im Bereich des Fuhr- und Maschinenpark getätigt. Hier ist insbesondere die Investition der neuen Großmaschinen zu nennen, die mit einem Diesel-Oxidationskatalysator und einem Dieselpartikelfilter ausgestattet sind. Der Katalysator wandelt die geregelten Emissionen im Abgassystem mit einem chemischen Verfahren um und der Dieselpartikelfilter hält wiederum die in den Abgasstrom gelangenden Partikel zurück. Diese Komponenten führen zu erheblich weniger Emissionen und erhöhen die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit der Maschinen. Auch die übrigen Neuinvestitionen sollen zur Vermeidung von Umweltschäden als auch zur Verringerung von Emissionen und Verbrauchsstoffen führen. Für die Einführung eines praxisorientierten Umweltmanagementsystems, erhält die Gütersloher Wertstoffzentrum GmbH die »ÖKOPROFIT Regiopolregion Bielefeld« Auszeichnung. ÖKOPROFIT steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik. c.) Sozialbericht Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 413 auf 304 im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr erhöht. Die Personalkostenquote ist im Vergleich zur Gesamtleistung um 1,7 Prozentpunkte von 15,2 % auf 13,5 % gesunken. Aufgrund des stetig wachsenden Personalbedarfs wurde in 2016 eine Human Ressource (HR) Abteilung gegründet, die sich seither um alle Personalbelange kümmert. Die Abteilung ist mit sieben Vollzeitkräften besetzt und wird der Hagedorn Management GmbH zugeordnet. Zur Weiterentwicklung des Personals wurde eine Vielzahl interner und externer Schulungen durchgeführt, die sowohl die fachliche als auch die persönliche Fortbildung zum Ziel hatten und haben. Um hier konsequent die Personalentwicklung betreiben zu können, wurde mit Startdatum 2017 eine eigene Hagedorn Akademie geschaffen. Ausgerichtet auf den Bereich Gesundheitsmanagement wurde in 2016 eine Umfrage durch einen externen Anbieter durchgeführt. Die Umfrage war ausgerichtet auf das Thema Stress. Im Unternehmen ist die Umfrage mit einer Beteiligung von über 70% gut angenommen worden. Im Rahmen zahlreicher interner Gespräche wurden mit den Mitarbeitern Lösungen gefunden. Verbesserungen, die hieraus angeregt wurden, wurden im Unternehmen zeitnah umgesetzt. Im Februar 2018 wurde die Hagedorn Unternehmensgruppe daraufhin mit dem TOP JOB Siegel als Top-Arbeitgeber 2018 ausgezeichnet. Dinge tun, statt nur darüber zu reden Für Hagedorn als mittelständisches Familienunternehmen war es schon immer wichtig, in der Region durch eigenes Engagement präsent zu sein. Sinnvoll helfen gehört für sie ganz selbstverständlich zu der Vorstellung von gesellschaftlicher Verantwortung. Seit vielen Jahren unterstützen und fördern Hagedorn daher soziale und auf die Gemeinschaft ausgerichtete Projekte im umliegenden Umfeld. Wichtig sind dabei der persönliche Kontakt und die Kontinuität von Projekten. "Wir helfen gern, begleiten die betroffenen Menschen und freuen uns gemeinsam, wenn mit unserer Hilfe kleine und große Fortschritte erreicht werden." "Mithelfen und anpacken wo Hilfe gebraucht wird, das ist uns wichtig. Deswegen unterstützen wir ein Vorhaben, bei dem auch Hagedorn-Mitarbeiter sich sozial engagieren. Als Geschäftsführer arbeiten wir täglich mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und wissen: Neben den beruflichen Kompetenzen besitzt jede(r) Einzelne die verschiedensten Potenziale und Fähigkeiten. Und Mitgefühl trägt jeder von uns in sich. Warum daraus nicht gemeinsam etwas Gutes machen? Das war die Initialzündung von MIThelfen, dem Projekt, bei dem Hagedorn-Mitarbeiter sich sozial engagieren. Wichtig war uns, die eigene Wahrnehmung und den Blick über den Tellerrand der persönlichen Komfortzone zu schärfen."
Gütersloh, 21.10.2019 gez. Thomas Hagedorn gez. Barbara Hagedorn KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangI. Allgemeines Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Thomas Hagedorn Holding GmbH Firmensitz laut Registergericht: Gütersloh Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Gütersloh Register-Nr.: HRB 9530 II. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, sofern nicht besondere Ausschlussgründe vorliegen. Tochterunternehmen, bei denen die Thomas Hagedorn Holding GmbH einen beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik ausübt, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Gemeinschaftsunternehmen, die durch ein in den Konzernabschluss einbezogenes Mutter- oder Tochterunternehmen gemeinsam mit einem oder mehreren nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen geführt werden, werden entsprechend den Anteilen am Kapital einbezogenen, die dem Mutterunternehmen gehören. Der Konzernabschluss umfasst die folgenden Tochterunternehmen und Gemeinschaftsunternehmen:
1) Für diese Gesellschaften wird die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB über die Offenlegung von Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. 2) Diese Gesellschaften sind im Berichtsjahr durch Neugründung in den Konsolidierungskreis aufgenommen worden. 3) Diese Gesellschaften sind im Berichtsjahr durch einen Einbringungsvorgang in den Konsolidierungskreis aufgenommen worden. 4) Diese Gesellschaften werden im Wege der Quotenkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Folgende Gesellschaften werden, in Ausübung des Wahlrechts nach § 296 Abs. 2 HGB, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie einzeln als auch zusammen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.
Der Konzernabschluss wird auf den Abschlussstichtag der Thomas Hagedorn Holding GmbH zum 31. Dezember 2018 aufgestellt. Bei abweichenden Abschlussstichtagen bis zu drei Monaten vor dem Stichtag des Konzernabschlusses, wird ein Unternehmen auf der Grundlage des zum abweichenden Stichtag aufgestellten Jahresabschlusses in den Konzernabschluss einbezogen. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die zwischen dem abweichenden Abschlussstichtag des einbezogenen Unternehmens und dem Abschlussstichtag des Konzernabschlusses eingetreten sind, werden in der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, mit Ausnahme der Hagedorn Invest GmbH, ist der 31. Dezember 2018. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Hagedorn Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Lediglich in Fällen von untergeordneter Bedeutung wurde auf eine Vereinheitlichung verzichtet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über 3 bis 5 Jahre planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung ist planmäßig aufgrund der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt worden. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 liegen, werden auf Sammelkonten erfasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine zum Stichtag festgestellte Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Werten zum Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse / Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungskosten abzüglich noch anfallender Kosten. In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten ebenso wie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens und der Kosten der allgemeinen Verwaltung eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital wurden anteilig berücksichtigt, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung des Vermögensgegenstandes entfallen. Vertriebskosten wurden nicht einbezogen. Von dem Wahlrecht gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten offen abzusetzen, sofern sie auf bilanzierte Vorräte entfallen, wurde Gebrauch gemacht. Sofern die erhaltenen Anzahlungen die bilanzierten Vorräte übersteigen, wird der übersteigende Betrag passiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Kassenbestand und Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 4,01 % p.a. auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Eventuell zu berücksichtigende Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit relevant, berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Der Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Die Steuerrückstellungen beinhalten alle noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 298 Absatz 1 HGB aktive latente Steuern zu bilden wird im Berichtsjahr erstmalig Gebrauch gemacht. Hierbei wurden steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Weiter werden aktive und passive latente Steuern auf konsolidierungsbedingte Differenzen gemäß § 306 Satz 1 HGB gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30,2 % (15,8 % Körperschaftsteuer und 14,4 % Gewerbesteuer) zugrunde. IV. Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung der Abschlüsse des Konzernkreises erfolgt in Anwendung der Erwerbsmethode gemäß § 300 HGB. Die Kapitalkonsolidierung ist nach § 301 Absatz 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durchgeführt worden. Dabei wurden die dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des neubewerteten Eigenkapitals der einbezogenen Unternehmen verrechnet. Die Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt bewertet, unabhängig von eventuell bestehenden nicht beherrschenden Gesellschaftern. Tochterunternehmen werden grundsätzlich von dem Zeitpunkt an voll konsolidiert, zu dem der Konzern die Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses erlangt. Im Geschäftsjahr 2018 hat sich der Konsolidierungskreis um fünf neugegründete sowie ein eingebrachtes Tochterunternehmen erweitert. Der nach Verrechnung der Anteile mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital verbleibende negative Unterschiedsbetrag wird unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital der Konzerngesellschaften werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Die hierbei entstandenen Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam eliminiert. Gewinne und Verluste aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden ebenso eliminiert, wie Beteiligungserträge der einbezogenen Unternehmen. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Die Abstockung von Anteilen an Tochterunternehmen ohne Statuswechsel wird als Veräußerungsvorgang abgebildet. V. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzerngewinn- und -verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel dargestellt. Dieser ist dem Anhang als Anlage 5a beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 3.062,7 (i. Vj. TEUR 0,0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktive latente Steuern Latente Steuern wurden im Wesentlichen gebildet für Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Grundstücke und Gebäude, Vorräte sowie Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern setzen sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
Konzernbilanzgewinn Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Konzernbilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der passivische Unterschiedsbetrag resultiert aus der Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Konzernunternehmen in den Konzernabschluss. Er ist im Wesentlichen auf aufgedeckte stille Reserven bei den Konzernunternehmen zurückzuführen. Der passivische Unterschiedsbetrag ist weder auf eine zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung erwartete ungünstige Entwicklung der künftigen Ertragslage der Konzernunternehmen noch auf zu diesem Zeitpunkt erwartete Aufwendungen zurückzuführen. Der passivische Unterschiedsbetrag wird ertragswirksam aufgelöst, soweit am Abschlussstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht, weil z.B. das Konzernunternehmen eine nachhaltig gute Ertragslage aufweist oder erhebliche Gewinnthesaurierungen (z.B. in Form von Gewinnrücklagen oder Gewinnvortrag) vorgenommen hat. Der passivische Unterschiedsbetrag hat sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt entwickelt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen (TEUR 456,1; i. Vj. TEUR 377,0) Entsorgungsverpflichtungen (TEUR 2.113,5; i. Vj. TEUR 1.840,9), ausstehende Rechnungen (TEUR 956,0 i. Vj. TEUR 1.515,0) sowie für Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 1.278,6; i. Vj. TEUR 1.126,0) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Grundpfandrechte, Globalzessionen, Kontenverpfändung und Sicherungsübereignung von Anlage- und Umlaufvermögen gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 2.466,2 (i. Vj. TEUR 1.644,5) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 65,2 (i. Vj. TEUR 42,1) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 199,8 (i. Vj. TEUR 362,3). Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen aus laufenden und abgeschlossenen Aufträgen vertragliche Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von EUR 8.702.791 sowie aus Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von EUR 7.664.682, die durch entsprechende Bürgschaftsversicherungen abgesichert sind. Erfahrungsgemäß wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. Zugunsten des Gesellschafters und Geschäftsführers Herrn Thomas Hagedorn wurden die sonstigen Wertpapiere mit einem Betrag von TEUR 2.689,6 zur Sicherheit für ein privates Darlehen abgetreten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen im Gesamtbetrag von TEUR 32.341,9 (i. Vj. TEUR 8.977,8). Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen umfassen die bis zur Möglichkeit der erstmaligen Kündigung voraussichtlich noch anfallenden Beträge. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und -verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.034,1 (i. Vj. TEUR 442,1) enthalten. Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und aus Anlagenabgängen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 81,0 (i. Vj. TEUR 69,6) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Anlagenabgängen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR 1.477,7 (i. Vj. TEUR 444,0) Erträge aus latenten Steuern enthalten. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Gemäß Kapitalflussrechnung beträgt der Finanzmittelfonds zum Ende der Periode TEUR 17.421,3 (i. Vj. TEUR 5.819,1) und besteht ausschließlich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Davon stammen TEUR 30,2 (i. Vj. TEUR 92,1) von quotal einbezogenen Unternehmen. Der Finanzmittelfonds unterliegt keinen Verfügungsbeschränkungen. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Mitarbeiter: In den konsolidierten Tochterunternehmen beschäftigte Mitarbeiter:
In den Gemeinschaftsunternehmen werden keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Abschlussprüferhonorar: Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2018 beträgt TEUR 65,0 und gliedert sich in TEUR 65,0 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 0,0 für Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 0,0 für sonstige Leistungen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer / Gesellschafter vergebenen Krediten wird berichtet:
Kreditkonditionen Thomas Hagedorn Zinssatz: 2 %, Laufzeit: unbefristet, Sicherheiten: keine
Kreditkonditionen Barbara Hagedorn Zinssatz: 1,75 %, Laufzeit: 25 Jahre, Sicherheiten: keine Geschäftsführung Geschäftsführer der Thomas Hagedorn Holding GmbH ist:
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurden gemäß § 286 (4) HGB keine Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemacht.
Gütersloh, 21.10.2019 gez. Thomas Hagedorn gez. Barbara Hagedorn Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2019 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ahlen, den 21. Oktober 2019 Dipl.-Kaufmann Christian Budt, Wirtschaftsprüfer |
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