Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Pinion GmbH
Heerweg 19, 73770 Denkendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Schorr seit 14.4.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Raith seit 21.1.2019 | Geschäftsführer |
Christoph Lermen seit 16.12.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 9.25% | |
| 9.25% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pinion GmbHDenkendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.01.2024Bilanz zum 31. J anuar 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Januar 2024
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2024Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss des Rumfgeschäftsjahres vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Januar 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurden unverändert übernommen. Die Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Januar 2024 mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar. Ausweis der nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB zusammengefassten Posten Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz einzelne Posten des Gliederungsschemas in § 266 HGB zusammengefasst. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß §255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden auf Selbstkostenbasis bewertet ohne Einbeziehung von Verwaltungs- oder Finanzierungskosten. Nutzungsdauer: 8 Jahre Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Nutzungsdauer: 3 - 5 Jahre für EDV-Software und ähnliche Rechte. Patente werden mit einer Nutzungsdauer entsprechend ihrer Laufzeit abgeschrieben (5-23 Jahre) Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip und das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Die Vorräte sind nach der Durchschnittsmethode bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse (Leistungen) erfolgte, entsprechend dem Fertigstellungsgrad, durch Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich der entsprechenden Gemeinkosten, ohne Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risken bewertet. Die Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge i. H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der dem Anhang beigefügt ist. Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. Mit Ausnahme der Kautionsforderung beträgt die Restlaufzeit der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen jeweils kleiner 1 Jahr. Es bestehen kurzfristige Forderungen gegen Gesellschafter i. H. v. 2.015 T EUR. Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände i. H. v. 3.856 TEUR sowie aus der Aktivierung aktiver latenter Steuern i. H. v. 184 TEUR resultiert ein ausschüttungsgesperrter Betrag. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Rumpfgeschäftgsjahres 2024 zusammen mit dem Verlustvortrag als Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende Ausgaben gebildet:
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.621 TEUR sind teilweise durch selbstschuldnerische Bürgschaften, Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestimmter Schuldnerkreise, Ausfallbürgschaften und Haftungsübernahme der KfW abgesichert. Die Bescheinigung des Rechtsanwalts liegt vor und bestätigt, dass keine laufenden und drohenden Verfahren anstehen und insoweit keine Risiken bestehen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt: Es bestehen zum Bilanzstichtag jährliche Mietverpflichtungen i. H. v. 215 TEUR sowie Leasingverpflichtungen i. H. v. 171 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsumrechnungen i. H. v. 1 TEUR. Sonstige Angaben Konzernbeziehungen Der Jahresabschluss der Pinion GmbH wird in den Konzernabschluss der BRP Inc., Valcourt, Kanada mit einbezogen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Rumpfgeschäftsjahres in Höhe von 395.426,52 EUR zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von -956.232,64 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Rumpfgeschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 100 (im Vorjahr: 91). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Rumpfgeschäftsjahres vom 01.01.2024 bis 31.01.2024 eingetreten sind. Mitglieder der Geschäftsführung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen Die Geschäftsführer sind nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer erhielten im Rumpfgeschäftsjahr 2024 für Ihre Tätigkeit eine Vergütung von zusammen T€ 148.
Denkendorf, den 29. Februar 2024 gez. Christoph Lermen gez. Michael Schmitz gez. Thomas Raith gez. Werner Fuchshuber gez. Heiko Schorr Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Januar 2024
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Januar 2024I. Grundlage des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell der Pinion GmbH (Pinion) blieb seit Gründung in 2008 auch im Rumpfgeschäftsjahr 2024 unverändert und wird auch in den folgenden Jahren grundsätzlich fortgeführt. Pinion entwickelt, produziert und vertreibt innovative Antriebstechnologie für Fahrräder. Die Verkäufe erfolgen überwiegend an OEM Hersteller von Fahrrädern und an Fahrrad-Händler direkt. Neben den Getrieben werden auch Zubehörteile (Kurbeln, Riemenspanner, Kettenblätter) und Ergänzungsprodukte (z. B. die innovative elektronische SmartShift-Schaltung) verkauft. Die Bestellabwicklung erfolgt über den Pinion-eigenen Vertrieb. Die Entwicklung unseres Unternehmens wird in verschiedenen Bereichen begünstigt durch die Zugehörigkeit seit 08/22 zur internationalen BRP-Gruppe (Bombardier Recreational Products). Pinion ist Teil des innovativen und expandierenden Gruppenbereichs LowVoltageHumanAssist (LVHA). 1.2 Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsabteilung von Pinion entwickelt sämtliche Produktlinien stetig technisch und designseitig weiter. Die Entwicklungen von Pinion sind fokussiert auf alle Bereiche des Fahrradantriebes und umfasst die Entwicklungsbereiche Mechanik, Software, Elektronik und Testing. Pinion versteht sich als technisch führender Entwickler im Bereich der Fahrradantriebstechnologie. In den letzten Jahren hat sich der Elektrifizierungstrend bei Fahrrädern und die Integration notwendiger Antriebssysteme stark verändert. Die Entwicklungsabteilung von Pinion hat hier mit der Entwicklung des ersten Fahrradantriebes mit integriertem Motor (Motor Gearbox Unit "MGU") als erster Hersteller überhaupt ein wettbewerbsfähiges System zur Marktreife entwickelt, welches Fahrradantrieb und Motor in einer Einheit vereint. Die Marktresonanz entspricht dabei den hohen Erwartungen. Die Getriebe von Pinion können darüber hinaus sowohl in klassischen mit Muskelkraft betriebenen Fahrrädern als auch in E-Bikes (z. B. in Kombination mit einem Nabenmotor) betrieben werden. Die Entwicklungen von Pinion entstehen mehrheitlich durch die hoch spezialisierten Entwicklungsteams innerhalb der BRP-Organisation, aber auch in Verbindung mit externen Partnern. Für den Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Rumpfgeschäftsjahr 2024 0,4 Mio. Euro aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht II. 1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Lage ist aus Perspektive des Managements von Pinion als perspektivisch grundsätzlich positiv, aber kurz- bis mittelfristig deutlich angespannter als in den Vorjahren zu beurteilen. (Quelle: Velobiz Newsletter) Der Fahrradmarkt in Europa, der sich in den letzten Jahren, auch unter dem Einfluss der COVID-19- Pandemie, durchaus positiv entwickelt hat, ist aktuell in einer Konsolidierungsphase. Diese ist geprägt durch Nachwirkungen des enormen Wachstums in den letzten drei Jahren und zum anderen durch die aktuellen politischen Unsicherheiten und Rezessionsängste. In Deutschland geht man von einem Marktrückgang im Handel von rund 15 % aus und auch in Europa sieht man einen Rückgang im Markt von 10 - 15 %, in den USA erwartet man gar noch einen größeren Rückgang. (Quelle Marktdaten ZIV Conebi) Die vergangenen Jahre erlebte die Fahrradbranche einen regelrechten Boom, der nicht zuletzt auch durch die COVID-19-Pandemie, dem Trend zu einer gesünderen und bewegungsreicheren Lebensweise sowie dem Trend zum Fahrrad / E-Bike als ökologisch sinnvollen Fahrzeugersatz zusätzlich befeuert wurde. In Folge dieses Booms gingen die Fahrradhersteller auch für die kommenden Jahre weiterhin von einem starken Wachstum aus und haben aufgrund der sehr stark gestiegenen Lieferzeiten in den letzten 24 - 30 Monaten viel mehr Ware bei den Teileherstellern geordert. Auch die Händler haben deutlich mehr Bikes geordert. Als dann die Nachfrage am Markt langsam zurück ging, führte dies zu einer großen finanziellen Working Capital Bindung bei allen Marktteilnehmern. In Folge wurden viele Kundenbestellungen deutlich in die Zukunft verschoben oder gar storniert. Als Ergebnis hieraus geht man von einem Umsatzrückgang in 2024 bei den Fahrradherstellern von 20 - 30 % aus und auch bei den Teilezulieferern von 30 - 40 %. Inzwischen kam es auch bereits vermehrt zu Insolvenzen innerhalb der Fahrradindustrie. Pinion konnte sich dabei aufgrund seiner innovativen Produkte erheblich besser als der Markt entwickeln und erreichte seine ursprünglichen Planwerte. Auch für die Zukunft geht Pinion davon aus, sich gegenüber dem Branchentrend besser entwickeln zu können. II. 2 Geschäftsverlauf Das Rumpfgeschäftsjahr der Pinion GmbH endete am 31.01.2024 mit einem Gesamtnettoumsatz in Höhe von 4,3 Mio. Euro. Der Umsatz lag damit über dem durchschnittlichen monatlichen Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2023, ist aber auf Grundlage des lediglich einmonatigen Rumpfgeschäftsjahres mit keiner besonderen Aussagekraft für die Zukunft verbunden. II. 3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (Darstellung, Analyse, Beurteilung) II. 3.1 Vermögenslage Das Vermögen der Pinion ist im Rumpfgeschäftsjahr 2024 weiter angewachsen. Die Bilanzsumme zum Stichtag 31.01.2024 betrug 24,6 Mio. Euro (31.12.2023: 23,1 Mio. Euro). Die Erhöhung der Bilanzsumme ist auf den deutlichen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,0 Mio. Euro zurückzuführen. Der Anstieg bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Folge der hohen Umsätze im Januar 2024, welche überwiegend in der zweiten Monatshälfte realisiert wurden und damit am Stichtag noch nicht fällig waren. II. 3.2 Finanzlage Die Vorjahresgewinne wurden komplett thesauriert. Das Eigenkapital von Pinion konnte im Rumpfgeschäftsjahr 2024 um 0,4 Mio. Euro auf 3,0 Mio. Euro gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote zum 31.01.2024 lag bei einem Wert von 12,3 % (31.12.2023: 11,3 %). Der Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibung) aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Rumpfgeschäftsjahr 2024 auf 0,5 Mio Euro (Vorjahr 2,7 Mio Euro). Treiber für den Cash-Flow war der hohe Monatsumsatz im Januar 2024. Der Anstieg der Kapitalbindung im Rumpfgeschäftsjahr 2024 belief sich auf 1,5 Mio. Euro und ist im Wesentlichen auf die massive Ausweitung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von + 2,0 Mio. Euro zurückzuführen (teilweise kompensiert durch einen Abbau beim Vorratsvermögen um - 0,7 Mio. Euro). Die zusätzliche Kapitalbindung wurde im Wesentlichen im Wege der Gruppenfinanzierung gedeckt (+ 1,1 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum Bilanzstichtag unverändert zum 31.12.2023 auf 2,6 Mio. Euro. Darüber hinaus bestanden Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 14,5 Mio. Euro (31.12.2023: 13,4 Mio. Euro). Die Finanzlage der Gesellschaft war im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr durchgängig solide. Sämtliche finanzielle Verpflichtungen wurden unverändert fristgerecht erfüllt. Für den durchweg wachstumsbedingten Kapitalmehrbedarf standen der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt ausreichend Intercompany-Darlehen zur Verfügung. Im Dezember 2023 wurde ein Cash-Pooling-Agreement mit einem verbundenen Unternehmen geschlossen, was den finanziellen Verfügungsrahmen für Pinion noch einmal deutlich erhöhte. II. 3.3 Ertragslage Das Rumpfgeschäftsjahr 2024 von Pinion endete am 31.01.2024 mit einem Gesamtnettoumsatz in Höhe von 4,3 Mio. Euro und umfasste lediglich einen Kalendermonat, weshalb der Vergleich von Ertragskennzahlen mit dem 12-monatigen Vorjahreszeitraum nicht aussagekräftig sind. Die größten Aufwandspositionen waren wie im Vorjahr die Materialaufwendungen (2,6 Mio. Euro) und die Personalaufwendungen (0,6 Mio. Euro). In Summe wurde ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 0,6 Mio. Euro erzielt. II. 3.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Diverse finanzielle Leistungsindikatoren werden von der Pinion Geschäftsführung und dem Pinion Führungskreis zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt. Hierbei kommen tägliche Reports (z.B. zum Auftragseingang), wöchentliche erstellte Reports (Umsatz, Auftragsbestand, Lagerbestand, Working Capital, Liquiditätsplanung) zum Einsatz, aber auch digitalisierte ad-hoc-Analysen unter dem Einsatz einer BI-Software. Die Finanzabteilung erstellt monatlich umfangreiche Finanzberichte, die alle Finanzkennzahlen enthalten (Ertrag und Vermögen). Im Rahmen dieses Reporting erfolgt auch eine Plan- / Ist-Abweichungsanalyse um Abweichungen zur Planung zeitnah analysieren und ggf. Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Für die Geschäftsführung stellen übergreifend der Nettoumsatz, die Rohertragsmarge (Deckungsbeitrag1/Umsatz) und das operative Ergebnis (EBIT) besonders wesentliche Messgrößen dar. So belief sich die EBIT-Rendite (EBIT/ Gesamtleistung) im Rumpfgeschäftsjahr auf 14 %. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen Reports aus der Personalverwaltung zu Krankenstand und Überstunden, sowie Produktionskennzahlen (Durchlaufzeiten, Produzierte Mengen) und Kennzahlen aus dem Service-Bereich (Ausfälle, Reklamationen, Gewährleistungsfälle). Diese Kennzahlen gehen den Bereichsverantwortlichen regelmäßig zu und werden im Rahmen der wöchentlichen Führungskreis- Meetings besprochen und diskutiert. Die verschiedenen Organisationsbereiche von Pinion nutzen diverse weitere Kennzahlen zur Steuerung Ihrer Aufgaben, die die o. g. übergreifenden Kennzahlen detaillieren und ergänzen. II. 3.5 Gesamtaussage Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Rumpfgeschäftsjahres 2024 stellt sich als sehr solide und sehr ertragsstark dar. Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 hat Pinion seine Umsatz- und Ertragszahlen aus dem Vorjahr bestätigt. Auch für das Geschäftsjahr 2025 (vom 01.02.2024 bis 31.01.2025) erwartet Pinion, trotz der herausfordernden aktuellen Marktsituation, wieder ein weiteres Umsatzwachstum. Die Finanzierung dieses Wachstums und die erforderliche Ausweitung des Working Capital ist durch die im Dezember 2023 geschlossene konzerninterne Cash-Pooling-Vereinbarung gesichert. Dank der positiven Ertragslage bei gleichzeitig thesaurierendem Gewinn kann ein großer Teil des Wachstums auch mit eigenen Mitteln finanziert werden. III. Prognosebericht Das Budget des Geschäftsjahres 2023, sowie des Rumpfgeschäftsjahres 2024 wurde aufgrund der oben genannten Effekte unter II.2 Geschäftsverlauf und II 3.3 Ertragslage übertroffen. Weiterhin bestehende gesellschaftliche Megatrends, z. B. zu einer nachhaltigeren Lebensweise (Reduzierung der Nutzung des Autos in der Stadt, bzw. für den Arbeitsweg), werden die Absätze der gesamten Branche mittel- bis langfristig weiter unterstützen, wenngleich kurzfristig mit Gegenwind aufgrund der unter II. 1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen genannten Gründe zu rechnen ist. Insofern bleibt die Zukunft von Pinion durchweg positiv zu beurteilen. Besonders die starken Wachstumszahlen im E-Bike-Bereich und die im Juni neue auf dem Markt eingeführte MGU werden sich positiv auf die Umsatzentwicklung bei Pinion in den nächsten Jahren auswirken. Dass Pinion hier im Premiumbereich Antriebe liefert, die weniger von der inflationären und rezessiven Marktstimmung beeinflusst werden, verschafft Pinion einen zusätzlichen Vorteil im Vergleich zu seinen Wettbewerbern. Pinion plant auch in den folgenden Jahren mit einer hohen zweistelligen Wachstumsrate in Absatz- und Umsatzwerten, sofern die nur schwer vorhersehbaren geopolitischen Verwerfungen und Kriege keinen negativen Einfluss auf Lieferketten und Absatzmärkte haben. Auch für das Folgejahr erwartet Pinion eine moderate Verbesserung beim operativen Ergebnis (EBIT) im mittleren einstelligen Prozentbereich. Auch bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erwartet die Pinion-Geschäftsführung eine weiter positive Entwicklung. IV. Chancen- und Risikobericht IV. 1 Chancenbericht Langfristige Megatrends zur Nachhaltigkeit und einer gesünderen Lebensweise mit mehr Bewegung werden sich aus Sicht von Pinion weiter verstärken und auch die Absätze in der Fahrradbranche positiv beeinflussen. Verschiedene staatliche Förderprogramme für die Nutzung von Fahrrädern (z. B. die Möglichkeit des Leasings von Diensträdern) bieten weitere Anreize für potenzielle Interessenten, die bisher noch keine Erfahrung mit Pinion-Produkten hatten. Der weitere Ausbau des Produktportfolios bei Pinion, die Elektrifizierung unserer Getriebe und die stetige Verbesserung unserer bestehenden Produktlinien werden zusätzliche Käuferschichten für das Unternehmen erschließen. Pinion hat ein ausgesprochen starkes Markenimage, welches immer wieder durch Awards in der Fachpresse ausgezeichnet wird. Die Expertise und die Marktdurchdringung der Muttergesellschaft BRP Inc. im Bereich Power-Sports-Vehicle stärken zusätzlich die Marktposition von Pinion. IV. 2 Risikobericht Pinion ist als international agierender Hersteller von Fahrradantrieben neben allgemeinen wirtschaftlichen Risiken auch spezifischen Produktrisiken ausgesetzt. Hauptziel des Risikomanagements bei Pinion ist die langfristige Sicherstellung der Fortführung des Unternehmens (going concern). IV. 2.1 Risikomanagementsystem Die Organisationsstruktur von Pinion ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Risiken und bietet ausreichend Kontrollmechanismen, auch in Vertretungsfunktionen. Potenzielle unternehmensrelevante Risiken werden bei Pinion auf Geschäftsführungsebene diskutiert, ggf. notwendige Maßnahmen zur Risikoabwehr umgehend eingeleitet und deren Umsetzung stetig überprüft. IV. 2.2 Produktrisiken Bei Pinion bestehen produktbezogene Risiken hauptsächlich in Konstruktions-, Instruktions- oder Fertigungsfehlern, die zu unbrauchbaren oder sicherheitskritischen Produkten führen können. Der Eintritt eines solchen Risikos könnte im schlimmsten Fall zu einem Produktrückruf führen der, soweit nicht versicherbar, starke Ergebnisauswirkungen zur Folge haben könnte. Um diese Risiken zu minimieren, wird das Qualitätswesen bei Pinion stetig gestärkt und die qualitätssichernden Prozesse mit / bei den Hauptlieferanten von Pinion gemeinsam standardisiert und verbessert. Pinion entwickelt und vertreibt seine Getriebe direkt und unterliegt damit der gesetzlichen Gewährleistung bei diesen Produkten. Zur Absicherung des daraus entstehenden Risikos werden auf Basis vernünftiger kaufmännischer Schätzung potenzielle Gewährleistungsansprüche errechnet und Rückstellungen in entsprechender Höhe im Jahresabschluss gebildet. Die neue technisch hoch innovative MGU-Produktlinie beinhaltet dabei grundsätzlich höhere Produktrisiken da naturgemäß noch keine Vergleichs- bzw. Erfahrungswerte aus Mehrjahresbetrachtungen vorliegen. Die hochspezialisierten neuen Produktlinien bewirken in gewissem Umfang auch eine Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten für spezielle Komponenten, was durch den Aufbau von alternativen Bezugsquellen kompensiert wird. IV. 2.3 Finanzrisiken Zur Sicherstellung der durchgängigen Zahlungsbereitschaft ist konzernintern ein Cash-Pool-Agreement vereinbart worden welches ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellt was auch einen durchgängigen Skontoabzug bei Lieferanten ermöglicht. Produktionsmaterial wird zum größten Anteil in Euro und in USD beschafft, wobei deutlich mehr Euro- Lieferungen als USD-Lieferungen von Lieferanten fakturiert werden. Da auf der Absatzseite ausschließlich in Euro fakturiert wird, besteht nur ein sehr überschaubares Währungsrisiko. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente zu Spekulationszwecken genutzt. IV. 2.4 Branchenrisiken Da die Lagerbestände bei Händlern und Herstellern erst bis Anfang 2025 abgeschmolzen sein werden, wird sich die Absatz-Situation für neue Getriebe / Fahrräder in 2024 verschärfen. Da die Lage aktuell uneinheitlich und sehr intransparent ist, ist eine genaue Brancheneinschätzung nur sehr schwer möglich. Insgesamt rechnet die Branche grundsätzlich mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Die Geschäftsführung von Pinion geht jedoch davon aus, dass sich Pinion diesem Trend weitestgehend entziehen kann und sich daher besser als die Branche entwickeln wird. Dies begründet sich vor allem durch die neue Produktkategorie Motor-Getriebe-Einheit (MGU), die erkennbar weiterhin ein gutes Wachstum verzeichnen wird. IV. 2.5 Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht Die sich ergebenden Chancen aus den Trends Nachhaltigkeit und E-Bikes führen zu einer grundsätzlich positiven Einschätzung der Absatzmöglichkeiten der Branche und bei Pinion. Allerdings ist mit kurzfristigem Gegenwind auf Basis der aktuell branchenweit hohen Working Capital Bestände zu rechnen. Hier bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese Situation wieder normalisiert und die Nachfrage wieder steigt. Risiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen sind für das Management des Unternehmens nicht erkennbar.
Denkendorf, 29. Februar 2024 Christoph Lermen, Geschäftsführer Michael Schmitz, Geschäftsführer Thomas Raith, Geschäftsführer Werner Fuchshuber, Geschäftsführer Heiko Schorr, Geschäftsführer Dem ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pinion GmbH, Denkendorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pinion GmbH, Denkendorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pinion GmbH, Denkendorf für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund derbei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs-vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung bei der Pinion GmbH feststellen.
Karlsruhe, den 14. März 2024 RWM
GmbH & Co. KG
gez. Weber, Wirtschaftsprüfer gez. Mumm, Wirtschaftsprüfer |
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