Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 420978
Eingetragen
11.12.1986
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Vertrieb (einschließlich Import und Export) und die Vertretung von technischen Geräten und anderen Erzeugnissen, insbesondere unter der Bezeichnung WAM.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Seifert
seit 30.8.2017
Geschäftsführer
Werner Schmidt
seit 9.12.2005
Geschäftsführer
Roberto Marchesini
seit 9.12.2005
Geschäftsführer
Stefan Zimmermann
seit 9.12.2005
Prokura
Michael Grass
seit 9.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.50% identifiziert74.50% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
25.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WAMGROUP S.p.A.ITA
74.50%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
WAMGROUP S.p.A
Italy
74.50%
Florian Seifert
Hauptstraße 20, 68804 Altlußheim
25.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WAM GmbH

Altlußheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

A.1. Geschäftsmodell

Die WAM GmbH mit Sitz in Altlußheim (Baden-Württemberg) ist Teil des italienischen Konzerns WAMGROUP S.p.A. mit Sitz in Ponte Motta Cavezzo / Modena (Emilia Romagna).

Sie ist verantwortlich für den Vertrieb, der im Konzern hergestellten Waren in Deutschland und Österreich. Das Produktportfolio umfasst den gesamten Bereich der Schüttguttechnik in den Sparten Baustoffe, Chemie, Kunststoffe, Umwelt, Futter- und Lebensmittel sowie die Abwasser- und Schlammbehandlung und das Gülle- und Gärreste-Handling.

Wir sind bestrebt unserem Kunden ein umfassendes Lieferprogramm anzubieten, das ihm ermöglicht, Produkte seines Interesses zum Handling, zur Entstaubung und zum Mischen von Schüttgütern, zur Abwasser- und Schlammbehandlung sowie im Bereich erneuerbarer Energien aus einer Hand zu beziehen.

Ab dem Jahr 2024 werden die Produkte der Abwasser- und Schlammbehandlung sowie des Gülle- und Gärreste-Handlings durch das neu gegründete Tochterunternehmen SAVECO GmbH mit Sitz in Altlußheim (Baden-Württemberg) vertrieben.

A.2. Innovationen

Innovation hinsichtlich Entwicklung, industrieller Herstellung, sowie im branchenspezifischen Vertrieb von marktgerechten Produkten ist unser alltägliches Bestreben.

Die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte ist ein elementarer Bestandteil der Firmenphilosophie. Regelmäßig werden neue bzw. weiterentwickelte Produkte zur Serienreife gebracht und dem Vertrieb zugeführt. Da wir im Wesentlichen als Vertriebsgesellschaft fungieren, unterhalten wir keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

A.3. Unternehmenssteuerung

Planzahlen und Budgetvorgaben definieren unsere Ziele. Durch regelmäßige Auswertungen werden diese kontrolliert und erforderlichenfalls die zugrundeliegenden Strategien und Vorgehensweisen nachjustiert.

A.4. Leitbild

Ehrlichkeit, Fairness und Partnerschaft sind die Eckpfeiler in der Beziehung zu Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern und Mitarbeitern. Wir fühlen uns verpflichtet unseren Kunden Produkte höchster Qualität zu optimalen Preisen und den bestmöglichen Service zu bieten.

A.5. Qualitätsmanagement

Zertifiziert nach ISO 9001, sind unsere Geschäftsprozesse entsprechend organisiert und das Qualitätsmanagement strukturiert. Firmenübergreifend sind sämtliche Produktionsbetriebe der WAMGROUP ebenfalls nach ISO 9001 organisiert und zertifiziert. Dadurch haben wir die Gewähr qualitativ einwandfreie Produkte unseren Kunden anbieten zu können.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. gesamtwirtschaftliche Lage

Aufgrund des nach wie vor krisengeprägten Marktumfelds kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken. Die noch immer hohen Preise und ungünstige Finanzierungskonditionen bremsten die Nachfrage im In- und Ausland. Die schlechte Weltkonjuktur hat in der Europäischen Union besonders Deutschland als große Exportnation belastet. Das BIP in Deutschland ging um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Im Vorjahr war die größte Volkswirtschaft Europas noch um 1,8 % gewachsen.

Die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe sank, trotz positiver Entwicklung der Automobilindustrie, im Jahr 2023 deutlich um 2%. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiter robust, im Durchschnitt waren 45,9 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Der Zuwachs erfolgte hauptsächlich im Dienstleistungsbereich und durch Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte.

B.2. Geschäftsverlauf

Aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konnte das im Vorjahr gesteigerte Umsatzvolumen nicht gehalten werden und die Umsatzerlöse sanken um 8,4%. Die geringen Verschiebungen innerhalb der Branchen zeigen, dass der deutsche und österreichische Anlagenbau, wenn auch auf einem etwas geringerem Niveau, weiterhin konstant und robust aufgestellt ist.

Der Umsatz der Betonbranche hat im Berichtsjahr einen Anteil von 17,5%, die gesamte Baubranche hatte einen Anteil von 28,2% (nach 28,3% im Vorjahr). Der Umsatzanteil in der Umweltindustrie blieb mit 15,6% (nach 17,1% im Vorjahr) auf ähnlichem Niveau.

Weitere nennenswerte Bereiche sind:

Allg. Anlagen und Maschinenbau 29,3 %
(26,1 % Vj.)
Futter- + Lebensmittelindustrie 10,1 %
(10,1 % Vj.)
Schwerindustrie 9,9 %
(8,3 % Vj.)
Chemie- + Kunststoffindustrie 4,1 %
(5,6 % Vj.)
Sonstiges 2,7 %
(3,4 % Vj.)

Der Umsatz pro Vollzeit-Angestellte reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,7 %.

Der ausländische Umsatzanteil betrug 17,0 % (davon Österreich 15,6 %)

Der Wert pro Auftrag lag bei € 2.725,- und damit im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Trotz des herausfordernden Marktumfeldes konnte ein zufriedenstellender Geschäftsverlauf erzielt werden.

B.3. Lage

B.3.1 Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 durch gesunkene Umsätze (-8,4%) gekennzeichnet. Gleichzeitig konnten auch die Materialaufwendungen um 8,3% gesenkt werden, sodass die Rohertragsquote (unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge) im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden konnte.

Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr um 3,1%, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben auf Vorjahresniveau.

Der Jahresergebnis sank, aufgrund des Rückgangs der Umsatzerlöse und des gestiegenen Preisdrucks aufgrund der reduzierten Nachfrage am Markt um 20,9 % gegenüber dem Vorjahreswert. (Ausschüttungen aus Beteiligungen sind dabei nicht berücksichtigt).

B.3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Geschäftsjahrs ist von T€ 12.478 auf T€ 13.371 gestiegen. Hintergrund hierfür ist insbesondere der gestiegene Bestand an liquiden Mitteln zum Stichtag.

Die Vorräte bewegen sich mit T€ 2.059 auf Vorjahresniveau.

Im Geschäftsjahr konnten insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden (von T€ 1.760 auf T€ 1.056), was sich in der höheren Liquidität zum Stichtag niederschlägt.

Solides Wirtschaften vom Beginn der Firmengründung, im Jahre 1986, bis zum heutigen Tag, erlaubt uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bestehen. Unsere Eigenkapitalquote beträgt 71,5 % (64,3 % im Vorjahr) und ist Grundstock für Stabilität und konstante Entwicklung.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr nur geringfügig um 1,9 % erhöht. Die Steuerrückstellungen betragen 2023 T€ 0 im Vergleich zu T€ 129 im Vorjahr, da für das Geschäftsjahr keine Nachzahlungen zu erwarten sind, und Veranlagungszeiträume vor 2023 mittlerweile veranlagt wurden.

Die größte Position unter den Verbindlichkeiten betrifft die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen, die ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen. Sie sind im Geschäftsjahr um T€ 260 zurückgegangen.

Auch die sonstigen Verbindlichkeiten waren im Geschäftsjahr mit T€ 201 rückläufig. Hintergrund ist insbesondere die gesunkene Umsatzsteuerverbindlichkeit per 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr.

B.3.3 Finanzlage

B.3.3.1. Kapitalstruktur und Liquidität

Die Gesellschaft war 2023 wie auch in der Vergangenheit nicht auf Bankfinanzierungen angewiesen.

Investitionen werden grundsätzlich aus Eigenkapital finanziert. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft stellt sich stets solide dar. Die Forderungsausfälle im Berichtsjahr betrugen € 1.680,- (nach € 4.247,- im Vorjahr). Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen aufgrund ausreichender Liquidität nicht.

Der Bestand an liquiden Mitteln konnte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.109 erhöht werden, bei gleichzeitigem Abbau von Verbindlichkeiten (T€ -498).

B3.3.2. Investitionen

Die Investitionstätigkeit im Jahre 2023 lag unter dem budgetierten Rahmen. Schwerpunktmäßig handelte es sich um Renovierungen und Instandhaltungen von Gebäuden und des Maschinenparks. Erneuerung des Fuhrparks, der Ausbau des Technikums und die Anschaffung neuer Hard- und Software. Durch die erfolgte Investition in eine Photovoltaikanlage rechnen wir in den kommenden Jahren mit geringeren Ausgaben für den Bezug von elektrischer Energie.

B.3.4. Leistungsindikatoren

B.3.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die ambitionierte Budgetvorgabe bezüglich des Umsatzes für 2023 konnte, aufgrund der gesunkenen Nachfragesituation bei unserer Kundschaft, nicht erreicht werden. Der Umsatz lag unter dem Vorjahreswert, die Umsatzrendite lag geringfügig unter Vorjahresniveau.

Die Lagerumschlagsquote von 3,46 / Jahr lag im üblichen Bereich der letzten Jahre, wobei zu vermerken ist, dass der überwiegende Teil unserer Auslieferungen, nicht über unser Lager, sondern den direkten Weg vom Lieferanten zum Kunden geht. Es ist erforderlich viele Lagerartikel als Ersatzteile zu bevorraten, um im Bedarfsfalle unsere Kundschaft schnell beliefern zu können und eine 10-jährige Ersatzteil-Garantie gewährleisten zu können.

Die Reklamations- und Servicequote ist leicht gestiegen und liegt bei 0,98 % des Umsatzes.

Insgesamt kann weiterhin von einer soliden Entwicklung des Unternehmens gesprochen werden.

Zum 01.01.2024 übernimmt die neu gegründete Tochtergesellschaft SAVECO GmbH den Vertrieb der Produkte für die mechanische Abwasseraufbereitung, das Schlammhandling sowie das Handling von Gülle und Gärresten. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir daher mit einem um 10% geringeren Umsatz, der aktuelle Stand zeigt, dass diese Erwartung realistisch ist.

B.3.4.2. nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Jahre 2023 wurden im Durchschnitt 41 Angestellte beschäftigt (im Jahr 2022 - 43 Personen).

Die Kundschaft besteht nach wie vor aus Anlagenbauern, Handelsbetrieben und Servicefirmen, die unsere Produkte in Ihre Anlagen integrieren bzw. weiterverkaufen. Endkunden gehören nicht zu unserem Kundenkreis.

Die hauptsächlichen Lieferanten sind die produzierenden Betriebe der WAMGROUP. Ein minimaler Anteil des Einkaufvolumens wird regional besorgt.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

D.1. Voraussichtliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise und ungünstige Finanzierungskonditionen dämpften die Investitionsbereitschaft im In- und Ausland. Diese Entwicklung trifft auch den deutschen Anlagenbau und somit unsere Kunden. Der für das zweite Halbjahr 2023 vorhergesehene Rückgang im Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr führte, wie erwartet, zu einem reduzierten Umsatz. Der durch reduzierte Nachfrage eingetretene Preisdruck und gestiegene Personalkosten beeinflussen das Ergebnis zusätzlich. Der bisherige Geschäftsverlauf im Jahr 2024 verläuft erwartungsgemäß in etwa auf Vorjahresniveau, wir erwarten, dass sich die Nachfrage nach Neuanlagen, aufgrund der ungünstigen Finanzierungssituation und der insgesamt gesunkenen Investitionsbereitschaft, auch im laufenden Jahr nicht erholen wird. Durch verstärkte Außendiensttätigkeit und Präsenz auf Fachmessen werden wir unsere Marktposition weiter festigen können und trotz der aktuellen Marktlage unsere Ziele erreichen. Aufgrund der beschriebenen Marktsituation und der Ausgliederung des Geschäftsbereichs des Gülle- und Gärrestehandlings sowie der Abwasserbehandlung, in die neu gegründete Tochtergesellschaft SAVECO GmbH, erwarten wir insgesamt einen Umsatzrückgang von 10% gegenüber dem Vorjahr.

D.2. Chancen- und Risikobericht

Neben den genannten Risiken gibt es noch weitere Faktoren, die sich zusätzlich negativ auf die wirtschaftlichen Aktivitäten auswirken können, wie der Fachkräftemangel, die Verteuerung der Rohstoffe und der Energie, die Belastung des Staatshaushaltes und die damit einhergehende Steuerpolitik, die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie das Risiko der politischen Instabilität in einigen Ländern im Mittleren Osten und in Afrika. Da all diese Entwicklungen von uns nicht zu beeinflussen sind, richten wir unseren Fokus auf eine intensive Unterstützung unserer Kundschaft bei ihren Bemühungen am Markt erfolgreich zu sein.

D.2.1. Risikomanagement

Die bei uns üblichen, monatlichen, zeitnahen betriebswirtschaftlichen Auswertungen versetzen uns in die Lage auf Veränderungen umgehend zu reagieren und gegenzusteuern.

Ferner ermöglicht uns der stetige, detaillierte Abgleich von Auftragseingang und Budget auch hier Differenzen zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung oder Strategie-Änderung zu ergreifen.

D.2.2. Risiken und Chancen der Absatzmärkte

Die Einschränkungen des freien Handels aufgrund der militärischen Konflikte und damit einhergehender Veränderung im globalen Transportnetz sowie der stärker werdende Trend Waren und Dienstleistungen bevorzugt lokal einzukaufen kann es dem exportierenden deutschen Anlagenbauer erschweren seine Anlagen im Ausland abzusetzen. Wir versuchen durch unser breites Produktportfolio solchen Umsatzrückgängen entgegenzuwirken und das Absatzrisiko zu minimieren.

Unsere Bestrebungen im Bereich der Umwelt- und Nahrungsmitteltechnik, die Produkte weiterzuentwickeln, unsere Marktpräsenz in diesen Industriebereichen zu intensivieren und weitere innovative Produkte für diese Sektoren zu entwickeln, werden wir konstant weiterführen und sehen hierin große Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung.

D.2.3. Risiken und Chancen der Beschaffungsmärkte

Bei der Beschaffung unserer Verkaufsprodukte (WAMGROUP) sind wir in einer recht komfortablen Ausgangslage, durch die hohe Fertigungstiefe und gesteigerte Fertigungskapazitäten in der dezentralen Produktion an verschiedenen länderübergreifenden Standorten, ist die Lieferfähigkeit gewährleistet. Lediglich bei Rohmaterialien und Komponenten, die extern beschafft werden, besteht aktuell ein erhöhtes Risiko von Lieferverzögerungen, diese sind aufgrund der hohen internen Fertigungstiefe und der Austauschbarkeit der Lieferanten jedoch von untergeordneter Bedeutung.

D.2.4. Gesamtrisiko und -chancen

Gut ausgebildete Fachkräfte sehen wir als einen Erfolgsfaktor unseres Unternehmens. Bedingt durch den demographischen Wandel können sich Risiken bei der Besetzung offener Stellen ergeben. Durch attraktive Arbeitsplätze und der internen Ausbildung von Fachkräften, sowie der Weiterbildung des bestehenden Personals versuchen wir das Risiko zu begrenzen.

Die zunehmende Bedrohung für die IT-Sicherheit führt zu einem Risiko in diesem Bereich. Diesem Risiko begegnen wir mit technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Unsere finanzielle Situation ermöglicht es uns, auch bei einer länger währenden wirtschaftlichen Erholungsphase, ohne tiefgreifende, strukturelle Veränderungen auszukommen.

Das Investitionsvolumen für das Jahr 2024 ist mit € 505.000,- veranschlagt. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Investitionen in die Erneuerung des Fuhrparks, Anschaffung neuer Hard- und Software sowie Investitionen in Erweiterung und Umbau unserer Gebäude.

Auch im Jahr 2024 werden wir auf mehreren Messen ausstellen, wir nutzen die Teilnahme an den Messeveranstaltungen zur Neukundengewinnung und zur Intensivierung der Bestandskundenbeziehungen.

E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Konsequente Überwachung der fristgerechten Zahlungseingänge und Anwendung eines termingerechten Mahnwesens ersparen uns kostenintensive Zahlungs-Absicherung. Selten zu leistende Gewährleistungs-Bürgschaften bewegen sich in unerheblichem Umfang und erübrigen weitere Finanzinstrumente. Die Währungsrisiken halten wir durch die im Wesentlichen stattfindende Beschränkung auf den europäischen Markt für gering. Risiken hinsichtlich Preisänderung, Ausfall und Liquidität wurden durch Bildung von Wertberichtigungen im Jahresabschluss hinreichend berücksichtigt.

 

Altlußheim den 19.07.2024

WAM GmbH

Florian Seifert, Geschäftsführer

Werner Schmidt, Geschäftsführer

Roberto Marchesini, Geschäftsführer

Michael Grass, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.464.985,79 5.355.521,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.043,00 2.823,50
II. Sachanlagen 3.612.964,82 3.530.720,32
III. Finanzanlagen 1.846.977,97 1.821.977,97
B. Umlaufvermögen 7.792.258,78 7.045.595,15
I. Vorräte 2.059.637,17 2.116.709,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.497.731,00 1.802.905,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.234.890,61 3.125.979,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.934,49 77.236,16
Aktiva 13.371.179,06 12.478.353,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.557.022,43 8.027.386,33
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. Gewinnvortrag 6.987.386,33 5.833.065,98
III. Jahresüberschuss 2.529.636,10 2.154.320,35
B. Rückstellungen 822.938,76 962.209,46
C. Verbindlichkeiten 2.991.217,87 3.488.757,31
Passiva 13.371.179,06 12.478.353,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.626.049,51 8.315.618,56
2. Personalaufwand 3.031.631,26 2.939.894,84
a) Löhne und Gehälter 2.511.309,50 2.442.288,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 520.321,76 497.606,09
davon für Altersversorgung 15.226,01 20.220,68
3. Abschreibungen 266.471,18 276.851,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 266.471,18 276.851,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.133.223,15 2.292.953,09
5. Erträge aus Beteiligungen 983.854,11 200.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 983.854,11 200.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.756,58 306,92
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.980,62 15.428,68
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 7.424,00 7.584,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 674.640,77 824.011,05
9. Ergebnis nach Steuern 2.541.713,22 2.166.786,61
10. sonstige Steuern 12.077,12 12.466,26
11. Jahresüberschuss 2.529.636,10 2.154.320,35

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: WAM GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Altlußheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 420978

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen und gemäß §§ 316 ff. HGB prüfungspflichtig. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276 ,274a HGB größtenteils kein Gebrauch gemacht. Für Zwecke der Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für die Pensionsrückstellung wurde der Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 HGB mit der PUC-Methode herangezogen.

Die biometrischen Annahmen wurden den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck entnommen.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.551,00 €. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Selbständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.607,25 5.197,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.607,25 5.197,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.257.467,00 15.774,05 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.067.030,47 231.706,39 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.363,27 98.257,74 24.571,43
Summe Sachanlagen 8.223.860,74 345.738,18 24.571,43
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.821.977,97 25.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.821.977,97 25.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 10.089.445,96 375.935,68 24.571,43
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 48.804,75
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 48.804,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.273.241,05
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.298.736,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 973.049,58
Summe Sachanlagen 0,00 8.545.027,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.846.977,97
Summe Finanzanlagen 0,00 1.846.977,97
Summe Anlagevermögen 0,00 10.440.810,21
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.783,75 2.978,00 0,00 0,00 43.761,75
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 40.783,75 2.978,00 0,00 0,00 43.761,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.971.343,68 147.575,55 0,00 0,00 3.118.919,23
2. technische Anlagen und Maschinen 955.657,47 48.983,89 0,00 0,00 1.004.641,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 766.139,27 66.933,74 24.570,93 0,00 808.502,08
Summe Sachanlagen 4.693.140,42 263.493,18 24.570,93 0,00 4.932.062,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.733.924,17 266.471,18 24.570,93 0,00 4.975.824,42
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.043,00 2.823,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.043,00 2.823,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.154.321,82 3.286.123,32
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 294.095,50 111.373,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 164.547,50 133.224,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.612.964,82 3.530.720,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.846.977,97 1.821.977,97
Summe Finanzanlagen 0,00 1.846.977,97 1.821.977,97
Summe Anlagevermögen 0,00 5.464.985,79 5.355.521,79

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.307,01 € (Vorjahr: 7.250,00 €).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

Angaben Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sonstige Forderungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 127.493,07 (Vorjahr: € 23.175,92) enthalten.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.603.783,82 € (Vorjahr 2.864.140,89 €) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 184.891,04 € (Vorjahr: 353.838,99 €) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von 957,61 € (Vorjahr: 911,87 €) enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert:

Zugunsten der HypoVereinsbank ist eine Grundschuld auf dem Objekt Dornierstr. 13 in Höhe von 1.700.000,00 € eingetragen. Gegenüber der Sparkasse Heidelberg bestehen Grundsicherungen in Höhe von insgesamt 667.235,89 €.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind über die üblichen Eigentumsvorbehalte gesichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.991.217,87 € (Vorjahr: 3.488.757,31 €).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 508.951,00 € (Vorjahr: 549.965,10 €). Sie sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB sind, bestanden in folgendem Umfang:

Es wurden Bürgschaften für die MAP Mischsysteme GmbH in Höhe von 350.000,00 € und für die AGRITEC GmbH in Höhe € 500.000,00 bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz und für die MAP Mischsysteme GmbH in Höhe von 500.000,00 € bei der Sparkasse Heidelberg übernommen. Ferner besteht ein Rahmenaval in Höhe von 500.000,00 € gegenüber der Sparkasse Heidelberg

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die Gesellschaften in der Vergangenheit stets in der Lage waren, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Hiervon ist weiterhin auch in Zukunft auszugehen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

In der Position sind Beträge für Altersvorsorge in Höhe von 15.226,01 € (Vorjahr: 20.220,68 €) enthalten.

Erträge aus Beteiligungen

In der Position sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 983.854,11 € (Vorjahr: 200.000,00 €) enthalten.

Zinsaufwand

Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 7.424,00 € (Vorjahr: 7.584,00 €) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 10,00
Angestellte 27,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 41,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 36,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer:

Werner Schmidt

ausgeübter Beruf:

Kaufmann

Weitere Geschäftsführer:

Roberto Marchesini

ausgeübter Beruf:

Kaufmann

Weitere Geschäftsführer:

Michael Grass

ausgeübter Beruf:

Kaufmann

Weitere Geschäftsführer:

Florian Seifert

ausgeübter Beruf:

Kaufmann

Die Geschäftsführer Werner Schmidt und Florian Seifert haben im Geschäftsjahr von der Gesellschaft Bezüge erhalten. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die Gesellschaft WAMGROUP S.p.A., Ponte Motta di Cavezzo, Italien, die einen Konzernabschluss nach italienischem Handelsrecht für den größten und zugleich den kleinsten Kreis an Unternehmen erstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Anteilsbesitz

Für die Aufstellung des Anteilsbesitzes wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Altlußheim, 19.07.2024

Werner Schmidt, Geschäftsführung

Florian Seifert, Geschäftsführung

Roberto Marchesini, Geschäftsführung

Michael Grass, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermkerk erteilt:

An die WAM GmbH, Altlußheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WAM GmbH, Altlußheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WAM GmbH, Altlußheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Mannheim, 31. Juli 2024

BW Rhein-Neckar GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Julian Bauer, Wirtschaftsprüfer

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