TEVA Generics GmbHLiquidiert

01445 Radebeul, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 27808
Eingetragen
8.4.1976
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Export, Vertrieb und Import von sowie Handel mit diätetischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sowie artverwandten Artikeln

Historie

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Management

NameRolle
Helmut Holl
seit 22.7.2009
Prokura
Prokura
Frank Königs
seit 22.7.2009
Prokura
Theo Andriessen
seit 18.6.2009
Geschäftsführer
Sven Dr. Dethlefs
seit 18.6.2009
Geschäftsführer
Stefan Nauth
seit 18.6.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TEVA Deutschland GmbH (ehemals: ORVET GmbH und hernach TEVA Pharmaceuticals Germany GmbH)
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

TEVA Deutschland GmbH (ehemals: ORVET GmbH und hernach TEVA Pharmaceuticals Germany GmbH)
Germany
100.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

TEVA Generics GmbH

Radebeul (vormals: Kirchzarten)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht 2008

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Branche

Die Gesundheitsreformen von 2006 (Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung - AVWG) und 2007 (GKV Wettbewerbsstärkungsgesetz - GKV WSG) führen mit der Einführung von u.a. Zwangsrabatten, Wegfall der Naturalrabatte für Apotheken, Höchsterstattungsbeträgen und der Erhöhung der Bedeutung von Rabattverträgen zu einem erheblichen Veränderungsdruck im deutschen Gesundheitswesen. Von diesem massiven Umbruch bleibt auch der Arzneimittelmarkt nicht unberührt. Die Planungen der Arzneimittelhersteller müssen sich darauf einstellen, dass sich das Geschäftsmodell der gesetzlichen Krankenkassen vom Kostenträger zum "Versorgungsmanager" (IMS) wandelt.

Das stark auf Arzt und Apotheke fokussierte Geschäftsmodell der Pharmaindustrie wird deshalb schnell um ein (Rabatt-)Vertrags- bzw. Account-Management gestütztes Geschäftsmodell ergänzt werden müssen, mit eben den Krankenkassen als zusätzlicher Zielgruppe im Mittelpunkt.

Im Generikamarkt findet aufgrund der gegenüber innovativen Arzneimitteln eher möglichen Austauschbarkeit ein besonders intensiver Wettbewerb statt. Die Vielzahl gesetzlicher bzw. kollektivvertraglicher Regulierungsmaßnahmen (z.B. Festbeträge, Herstellerabschläge und Zuzahlungsfreistellungen) einerseits und die Rabattverträge andererseits haben den Wettbewerb in den vergangenen Jahren zusätzlich verschärft und zu einer Erosion der Preise geführt. Die Nettoerlöse werden durch die Preisnachlässe aus Rabattverträgen weiter gemindert. So erwartet die AOK aus der 3. Tranche ihrer Wirkstoffausschreibung eine Einsparung in Höhe von jährlich 500 Millionen Euro. 2008 haben die Hersteller mit den für 2009 bis 2011 von der AOK ausgeschriebenen 63 Substanzen(-kombinationen) IMS zufolge 2,63 Milliarden Euro im deutschen Apothekenmarkt umgesetzt.

2. Umsatzentwicklung

Die Produktpalette der TEVA Generics GmbH umfasste im Jahr 2008 hauptsächlich sogenannte "Generika"-Produkte, die auf die Geschäftsbereiche Retail (T€ 9.188) und Hospital (T€ 978) entfallen.

Die Umsatzerlöse stiegen insgesamt auf T€ 10.116 (Vorjahr: 8.037). Grund hierfür ist hauptsächlich das neue (Retail-)Produkt Omeprazol, das rd. T€ 2.500 Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erzielte.

Der Zwangsrabatt, der an die GKV zu zahlen war, betrug im Jahr 2008 T€ 113.

3. Produktion

Ein Großteil unserer Produkte wird als Handelsware von verbundenen Unternehmen im Ausland bezogen, der Rest wird von konzernfremden Lieferanten bezogen.

4. Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2008 Investitionen in Höhe von T€ 75 ausschließlich in Warenzeichen getätigt.

5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 16.601 auf nunmehr T€ 32.255 bzw. 91 % der Bilanzsumme beruht auf der Bevorratung mit Waren im Zuge der AOK-Rabattvertragsvergabe. Eine Umstrukturierung von Warenverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in längerfristige, von verbundenen Unternehmen gewährte Darlehen (T€ 10.300) wurde durchgeführt.

Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.225 (Vorjahr: T€ 504).

6. Personal

Im Geschäftsjahr 2008 waren insgesamt durchschnittlich 14 (Vorjahr: 14) Mitarbeiter beschäftigt. Die Anstellungsbedingungen der Mitarbeiter werden frei ausgehandelt, da die Firma tariflich nicht gebunden ist.

7. Umweltschutz

Die gesetzlichen Anforderungen im Bereich Umweltschutz für Vertriebsfirmen werden eingehalten.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage ist durch den Anstieg der Bilanzsumme auf T€ 35.612 (Vorjahr: 20.263) gekennzeichnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen nahmen um T€ 15.709 auf T€ 16.731 zu, was aus der Weiterbelastung von Wertberichtigungen auf Vorräte resultiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um T€ 1.899 auf T€ 2.640, was auf den gestiegen Umsatz zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 15.654 auf T€ 32.255, was insbesondere aus der Bevorratung für die AOK-Rabattvertragsvergabe resultiert. Ein Betrag von T€ 10.300 wurde im November 2008 in ein langfristiges Gesellschafterdarlehen umgewandelt.

2. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft wird durch den Jahresfehlbetrag von T€ 727 (Vorjahr: T€ 860) vor Verlustübernahme gekennzeichnet. Der Jahresfehlbetrag 2008 entsteht hauptsächlich durch das Finanzergebnis (T€ 825).

Die Umsatzerlöse konnten trotz der relativ hohen Rabatt-Belastungen um T€ 2.079 bzw. 26 % auf T€ 10.116 gesteigert werden, die sonstigen betrieblichen Erträge sanken leicht von T€ 500 auf T€ 431.

C. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft unterlag für den Zeitraum seit ihrer Gründung (Rechtsvorgänger) 1993 bis 1997 und für den Zeitraum von 1998 bis 2000 jeweils einer steuerlichen Außenprüfung. Gemäß dem derzeitigen Stand der Prüfungsergebnisse (für den Zeitraum von 1993 bis 1997) auf der Basis einer Schlussbesprechung mit den Steuerbehörden und daraufhin ergangener Steuerbescheide wird u.a. die Holdingstruktur der deutschen TEVA-Gruppe in Frage gestellt. Die steuerliche Nichtanerkennung der Holdingstruktur würde signifikante Steuernachzahlungen bedeuten, welche die finanzielle Lage der Alleingesellschafterin, der TEVA Deutschland GmbH, Mörfelden-Walldorf, und deren Tochtergesellschaften, insbesondere der GRY Pharma GmbH, Radebeul (vormals: Kirchzarten), und unserer Gesellschaft, wesentlich negativ beeinflussen würde.

Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die Holdingstruktur steuerlich Bestand haben wird und haben gegen sämtliche Bescheide der steuerlichen Außenprüfung 1993 bis 1997 Einspruch eingelegt. Die nunmehr ergangenen Einspruchsentscheidungen wurden jeweils mit Klage vor dem Finanzgericht Baden-Württemberg angegriffen. Für sämtliche Beträge wurde Aussetzung der Vollziehung beantragt und gewährt. Mit einem langwierigen Verfahren wird gerechnet.

Das Jahr 2009 wird ein besonders wegweisendes Jahr für den deutschen Pharmamarkt sein. Ein einerseits zunehmend wettbewerblich geprägter Markt, der Vertrags- und Versorgungswettbewerb zwischen Kostenträgern, Leistungserbringern und Pharmaindustrie ermöglicht, und der andererseits gleichzeitig durch den Gesundheitsfond mit gedeckeltem Einheitsbeitrag ordnungspolitisch geregelt werden soll.

Die zu erwartende zunehmende Bedeutung der Rabattverträge birgt zusätzliche Umsatzchancen, aber auf Grund des Margendrucks auch Risiken für die Erreichung der Unternehmensziele.

Grundsätzlich werden für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 stabile Umsatzerlöse und Jahresüberschüsse erwartet.

D. Sonstige Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB

Es bestehen keine außerordentlichen schwebenden Geschäfte.

Mit Wirkung zum 23. Dezember 2008 erwarb die TEVA Pharmaceutical Industries Ltd., Petach Tikva/Israel, die Barr-Gruppe mit Sitz in Montvale, New Jersey/USA. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die operativen Aktivitäten vollständig von Kirchzarten nach Radebeul zum Sitz der AWD.pharma GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der erworbenen Barr-Gruppe, zu verlagern und den Standort Kirchzarten bis Juni 2009 zu schließen. Der Sitz der Gesellschaft wurde mit Wirkung vom 18. Juni 2009 von Kirchzarten nach Radebeul verlegt.

Von der Finanzkrise und wirtschaftlichen Rezession ist die Gesellschaft bisher nur wenig betroffen.

Verkürzte Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
31.12.2007
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände 466.243 760.202
Finanzanlagen 0 1.098
  466.243 761.300
Umlaufvermögen    
Vorräte 11.228.220 13.946.784
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen    
sowie sonstige Vermögensgegenstände 5.945.359 4.015.086
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.730.826 1.021.384
  22.676.185 5.036.470
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.225.735 504.160
  35.130.140 19.487.414
Rechnungsabgrenzungsposten 16.007 14.530
  35.612.390 20.263.244

PASSIVA

   
  31.12.2008
31.12.2007
Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 51.129 51.129
Kapitalrücklage 1.452.619 1.452.619
Gewinnvortrag 47.065 47.065
  1.550.813 1.550.813
Rückstellungen 809.464 1.807.447
Verbindlichkeiten    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    
sowie sonstige Verbindlichkeiten 997.182 304.394
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 32.254.931 16.600.590
  33.252.113 16.904.984
  35.612.390 20.263.244

Gewinn- und Verlustrechnung

  2008
2007
Rohergebnis 6.883.987 3.534.137
Personalaufwand    
Gehälter -984.704 -874.824
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -155.113 -154.974
  -1.139.817 -1.029.798
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des    
Anlagevermögens -154.681 -174.866
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.491.176 -3.195.368
  98.313 -865.895
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.685 5.454
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -833.555 0
  -824.870 5.454
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -726.557 -860.441
Erträge aus Verlustübernahme 726.557 860.441
Jahresüberschuss 0 0

Verkürzter Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 1 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die in der Bilanz beziehungsweise Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, wurden insgesamt im Anhang aufgeführt.

Um den Aussagewert des Jahresabschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen der TEVA Generics GmbH im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen, die TEVA Pharmaceutical Industries Ltd., Petach Tikva/Israel, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens.

Zwischen der Gesellschaft und der Alleingesellschafterin TEVA Deutschland GmbH, Mörfelden-Walldorf, besteht mit Wirkung ab 1. Januar 2002 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Des Weiteren besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Alleingesellschafterin.

Der Vorjahresabschluss wurde nicht geprüft, weil die Gesellschaft zum 31. Dezember 2007 die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB aufwies und damit nicht der Prüfungspflicht unterlag; insofern sind die im Jahresabschluss und Lagebericht enthaltenen Vergleichszahlen für das Vorjahr ungeprüft.

Durch Gesellschafterbeschluss vom 29. Oktober 2008 wurde der Sitz der Gesellschaft von Freiburg im Breisgau nach Kirchzarten verlegt; die Sitzverlegung wurde wirksam mit Eintragung in das Handelsregister am 4. November 2008. Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Mai 2009 und Eintragung in das Handelsregister am 18. Juni 2009 wurde der Sitz von Kirchzarten nach Radebeul verlegt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Produktzulassungen werden entsprechend der vertraglichen Laufzeiten über acht Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Frachten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Für nicht gängige Artikel und Überbestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bestanden nicht zum Bilanzstichtag. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zu den am Bilanzstichtag gültigen konzerninternen Kursen bewertet.

C. Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:

  Anschaffungskosten
01.01.2008
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2008
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.652 75 301 3.426
Finanzanlagen 2 0 2 0
  3.654 75 303 3.426
    Restbuchwerte
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2008
T€
31.12.2008
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.960 466
Finanzanlagen 0 0
  2.960 466
  Restbuchwerte  
31.12.2007
T€
Abschreibungen im Geschäftsjahr 2008
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 760 155
Finanzanlagen 1 0
  761 155

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 777 (Vorjahr: T€ 894) Forderungen gegen die Gesellschafterin, die überwiegend aus der Verlustübernahme (T€ 727, Vorjahr: T€ 860) resultieren. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 15.954 (Vorjahr: T€ 161).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit T€ 3.261 (Vorjahr: T€ 3.261) im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausweisen.

Die Umstellung des gezeichneten Kapitals in Euro ist noch nicht erfolgt; es beträgt zum 31. Dezember 2008 unverändert TDM 100 (T€ 51) und wird von der TEVA Deutschland GmbH, Mörfelden-Walldorf, gehalten.

Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 22.952 (Vorjahr: T€ 13.775) sind innerhalb eines Jahres fällig, im Vorjahr wiesen T€ 3.130 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren auf.

Gesicherte Verbindlichkeiten liegen nicht vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 15.490 (Vorjahr: T€ 3.635) solche gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 16.765 (Vorjahr: T€ 13.400). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr enthalten Beträge, deren Zahlung eher nach einem Jahr zu erwarten ist.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 17) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie keine (Vorjahr: T€ 6) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse aus dem Verkauf von generischen Arzneimitteln im Inland.

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 1) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 833 (Vorjahr: T€ 0).

E. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 14 (Vorjahr: 14) Mitarbeiter ausschließlich Angestellte bei der Gesellschaft beschäftigt.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres 2008 und bis zum heutigen Tag die folgenden Herren bestellt:

 

Theo J. Andriessen, VP Corporate Governance and EU Taxation, TEVA Pharmaceuticals Europe B.V.

 

Dr. Sven Dethlefs, CEO TEVA Deutschland GmbH (Geschäftsführer seit 28. Mai 2008)

 

Stefan Nauth, CFO TEVA Deutschland GmbH (Geschäftsführer seit 18. Mai 2009)

 

Michael Ewers, Country Manager (Geschäftsführer bis 24. April 2008)

 

Klaus-Dieter Schulz-Mühlenbein, General Manager (Geschäftsführer seit 2. April 2008 bis 18. Juni 2009)

 

Dr. Peter Strobel, COO TEVA Deutschland GmbH (Geschäftsführer seit 17. September 2009, abberufen am 3. Februar 2010)

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten jeweils zwei gemeinsam oder einer zusammen mit einem Prokuristen die Gesellschaft.

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2008 von der Gesellschaft keine Bezüge.

Der Jahresabschluss der TEVA Generics GmbH, Radebeul, wird in den Konzernabschluss der TEVA Pharmaceutical Industries Ltd., Petach Tikva/Israel, einbezogen, der am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich ist.

 

Radebeul, den 5. Februar 2010

Theo J. Andriessen

Dr. Sven Dethlefs

Stefan Nauth

Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TEVA Generics GmbH, Radebeul (vormals: Kirchzarten bzw. Freiburg im Breisgau), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 5. Februar 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Angelika Kraus, Wirtschaftsprüferin

ppa. Norbert Natterer, Wirtschaftsprüfer

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