Trinkgut Getränkeeinzelhandel GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Wagener seit 24.1.2019 | Geschäftsführer |
Dirk Neuhaus seit 10.3.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KGMoersKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Amtsgericht Kleve, HRA 5133Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 - 31.12.2021
Konzernanhang für 2021Allgemeine Hinweise Die EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG (nachfolgend EDEKA Rhein-Ruhr) mit Sitz in Moers ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRA 5133 eingetragen. Der Konzernabschluss der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG zum 31.12.2021 ist unter Anwendung der Konzernrechnungslegungsvorschriften der §§ 290ff. HGB aufgestellt worden. Gemäß § 297 Abs. 1 HGB besteht der Konzernabschluss aus der Konzernbilanz, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss wird gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 244 HGB in Euro aufgestellt. Der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG - Konzern wird als Teilkonzern in den gesetzlichen Konzernabschluss der EDEKA Rhein-Ruhr Holding GmbH, Moers, einbezogen. Aufgrund § 314 Abs. 3 HGB wurde unter Berücksichtigung des Datenschutzes im Konzernabschluss auf die Angabe der Organbezüge verzichtet. Konsolidierungsgrundsätze Die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellte Rechnungslegung des Mutterunternehmens und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften erfolgt einheitlich auf den Stichtag 31. Dezember. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen ursprünglich Tochterunternehmen bei der Rechtsvorgängerin EDEKA Rhein-Ruhr Holding GmbH geworden ist. Bei der Kapitalkonsolidierung wird für die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen die Neubewertungsmethode nach § 301 HGB angewendet. Bis 2009 erworbene Tochterunternehmen wurden zulässigerweise nach der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt des Anteilserwerbs abgebildet. Nach der Neubewertungsmethode werden die Wertansätze der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde, wenn er auf der Aktivseite entstand, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entstand, als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Die Erstkonsolidierung erfolgt jeweils zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung eines Tochterunternehmens in den Konzernabschluss, soweit auf dessen Einbeziehung vorher nach § 296 HGB verzichtet wurde. Bei Vorräten und Anlagevermögen, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie den Ertrags- und Aufwandsposten wurden die zwischen den einbezogenen Gesellschaften entstandenen Geschäftsvorfälle im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung nach § 304 HGB, der Schuldenkonsolidierung nach § 303 HGB sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung nach § 305 HGB heraus gerechnet. Die Konsolidierung nach der at Equity-Methode erfolgt nach der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen als assoziiertes Unternehmen einzustufen ist. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Einzelabschlüssen dieser Gesellschaften entsprechen denen im Konzernabschluss. In den Konzernabschluss werden aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen entsprechende latente Steuereffekte - soweit sich die Unterschiedsbeträge in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen - mit dem zukünftigen zu erwartenden Steuersatz von 16,5 % einbezogen. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst neben dem Mutterunternehmen EDEKA Rhein-Ruhr 20 (31.12.2020: 15) Tochterunternehmen und 1 (31.12.2020: 2) assoziiertes Unternehmen. Im Berichtsjahr wurden folgende Gesellschaften neu gegründet:
Die erstmalige Einbeziehung der Unternehmen in den Konzernabschluss erfolgte zum Gründungszeitpunkt. Im Berichtsjahr wurden zudem die Manganit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Moers, in die EDEKA Einzelhandelsgesellschaft Düsseldorf mbH, Moers, umbenannt und die EBS European Services AG i.L., Rorschach, Schweiz endgültig liquidiert. Die Picnic GmbH, Düsseldorf, zählt aufgrund der Reduzierung der Beteiligung nicht mehr zu den assoziierten Unternehmen. Die Vergleichbarkeit der beiden aufeinander folgenden Konzernabschlüsse wird hierdurch nicht eingeschränkt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Konzernabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr Abgang im Folgejahr unterstellt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00) in den Aufwendungen ausgewiesen werden. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und die Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. bereits bei vorübergehender Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Im Fall der außerplanmäßigen Abschreibung erfolgt eine Wertaufholung, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen (§ 253 Abs. 5 HGB). Abweichend davon werden zu verrechnende Vermögensgegenstände gem. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird unter Beachtung des Barwertmodells ermittelt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der at Equity-Methode mit Hilfe der Buchwertmethode angesetzt. Der Wertansatz der Beteiligungen und der Unterschiedsbetrag werden zu dem Zeitpunkt ermittelt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. In den Folgejahren werden die Beteiligungsansätze um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen, um Fortschreibungen des Unterschiedsbetrages und um Ergebnisauswirkungen aus der Zwischenergebniseliminierung fortgeschrieben. Im Anlagespiegel werden ergebniswirksame Folgekonsolidierungen als Zuschreibungen oder als Abschreibungen dargestellt (Nettoausweis). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkostenzuschläge für Fertigungs- und Verwaltungskosten nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus gesunkenen Beschaffungspreisen, Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Risikobehaftete Posten sind durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge (1%) auf die nicht einzelwertberichtigten, risikobehafteten Nettoforderungen erfasst. Die liquiden Mittel sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen und von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung Gebrauch gemacht. Die sich ergebenen Steuerbe- und -entlastungen werden dabei verrechnet angesetzt. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht. Die Rücklagen der Kommanditistin umfassen den bei der Ausgliederung entstandenen über die Kommanditeinlage hinausgehenden Kapitalanteil. Einlagen stiller Gesellschafter werden im Eigenkapital ausgewiesen, wenn sie längerfristig und nachrangig sind, die stille Einlage an einem Verlust bis zur vollen Höhe der Einlage teilnimmt und hinsichtlich des Ergebnisanteils gesetzliche Kapitalerhaltungsvorschriften unberührt bleiben. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (1,87 %). Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Bei dem verwendeten Abzinsungssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre. Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwandes wird angenommen, dass die Änderung des Zinssatzes zum Ende der Periode eingetreten ist. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverhältnissen werden einzeln mit einem Erfolgsbeitrag aus der Belieferung der die Objekte betreibenden Einzelhändler von unverändert 3,0 % des Umsatzes auf Basis von Vollkosten berechnet. Bei der passivierten Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wird wegen Unwesentlichkeit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen und einer Abzinsung abgesehen. Risiken aus Haftungsverhältnissen werden auf Basis von Einzelfällen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Einnahmen, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Bandbreiten der Nutzungsdauern der Anlagenklassen gestalten sich wie nachfolgend aufgeführt:
Der Geschäfts- oder Firmenwert stammt mit TEUR 3.001 (31.12.2020 TEUR 6.145) aus den einbezogenen Einzelabschlüssen und resultiert aus im Rahmen der Übernahme von Einzelhandelsstandorten gezahlten Aufgeldern. Aus dem Erwerb der Beteiligung an der Trinkgut Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH, Moers, wird zum 31.12.2021 ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 0 (31.12.2021 TEUR 982) ausgewiesen. Die Abschreibung der Firmenwerte erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren. Diese Nutzungsdauer berücksichtigt die diesen Einzelhandelsstandorten zuzurechnende Mietvertragsdauer und spiegelt damit den tatsächlichen Werteverzehr des Geschäfts- oder Firmenwertes zutreffend wider. Auf assoziierte Unternehmen entfiel im Vorjahr ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 30.536. Zum Bilanzstichtag besteht aufgrund der Entkonsolidierung des assoziierten Unternehmens kein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung mehr. Angaben zum Anteilsbesitz Angaben zum Beteiligungsbesitz EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG Moers Anteilsbesitzliste:
1 Tochterunternehmen, die gemäß
§ 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB einbezogen werden.
Darüber hinaus werden noch stille Beteiligungen an der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH, Melsungen, und der Stroetmann Food GmbH & Co. KG, Münster, gehalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr resultieren im Wesentlichen aus Forderungen mit Darlehenscharakter gegenüber den selbstständigen Einzelhändlern. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind hauptsächlich Baukostenzuschüsse. Zudem werden im Voraus geleistete Mietzahlungen ausgewiesen. Latente Steuern Der Berechnung wird grundsätzlich ein Steuersatz von insgesamt 16,5 % Ertragssteuern zugrunde gelegt. Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 14.501 (31.12.2020 TEUR 11.527) werden im Wesentlichen für Unterschiedsbeträge zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen und der Pensionsrückstellungen gebildet. Die aktiven latenten Steuern entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Kommanditkapital Das Kommanditkapital des Mutterunternehmens beträgt EUR 50.000.000,00. Rücklagen Die Rücklagen stellen sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Die Kommanditistin hat im Geschäftsjahr im Wege des Schütt-aus-hol-zurück-Verfahrens einen Betrag in Höhe von 110.000.000,00 € in die Rücklagen eingestellt. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer betragen TEUR 2.054. Die laufenden Bezüge ehemaliger Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2021 belaufen sich auf TEUR 263. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,87%) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 1.657. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,0 % berücksichtigt. Die künftige Anpassung der Versorgungsbezüge wurde mit 2,0 % p.a. eingerechnet. Das ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene und rückgedeckte Vermögen (Deckungsvermögen i.S.d. § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wird mit seinem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 22.891 mit den Rückstellungen verrechnet. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 22.687. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Erfüllungsbetrag der zu verrechnenden Schulden. Es handelt sich um kongruent rückgedeckte Direktzusagen mit Verpfändung der Rückdeckungsversicherung. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Zinsaufwendungen und Zinserträge von TEUR 81 verrechnet. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen (TEUR 10.303) entfallen mit TEUR 3.840 auf Körperschaftsteuer, mit TEUR 211 auf Solidaritätszuschläge, mit TEUR 5.752 auf Gewerbesteuer sowie mit TEUR 500 auf Sonstige Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für drohende Verluste, ungewisse Verbindlichkeiten, Mietnebenkosten und Wiederherstellungsverpflichtungen aus Mietverträgen, ausstehende Rechnungen, Personalverbindlichkeiten, Rücknahmeverpflichtungen für Eigenleergut sowie Haftungsverbindlichkeiten. Die Zuführung zu den Sonstigen Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode. Bei der Ermittlung der Kosten- und Preissteigerungen wurde angelehnt an betriebsinterne Erfahrungen von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2 % ausgegangen. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 72.000, TEUR 31.500 haben Restlaufzeiten von über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen branchenüblichen Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, soweit sie auf Gesellschafter entfallen (TEUR 16.282), resultieren aus dem verbleibenden Gewinnanspruch des Geschäftsjahres 2021 (nach Berücksichtigung der Einlage von EUR 70,0 Mio.), der rechtlich erst mit der Feststellung des Jahresabschlusses entsteht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus dem Warengeschäft setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 89.394) beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 56.474, die insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 11.474) und den Erträgen aus Wertaufholungen (TEUR 34.272) resultieren. Gewinne aus Anlagenabgängen belaufen sich auf TEUR 9.759. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 327.941) sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.409 enthalten. Sie betreffen mit TEUR 3.740 Zuführungen zu den Mietrückstellungen, mit TEUR 3.344 Verluste aus Anlagenabgängen und mit TEUR 105 Aufwendungen aus Vorjahren. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 1.778.442 und setzen sich wie folgt zusammen:
Ein über das geschäftsübliche Maß hinausgehendes Bestellobligo besteht nicht. Haftungsverhältnisse Es bestehen insgesamt Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 190.493 (Vorjahr TEUR 176.367), die ausschließlich aus Bürgschaften resultieren. Für die risikobehafteten Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Aufgrund des guten Informationsstandes über die Finanzierungsverhältnisse der Darlehensnehmer, zugunsten derer die Haftungsverhältnisse eingegangen wurden, gehen wir bei den hier ausgewiesenen Haftungsverhältnissen von einem sehr geringen Risiko aus. Geschäftsführung Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) berechtigt und verpflichtet. Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Persönlich haftende Gesellschafterin: EDEKA Rhein-Ruhr Handelsstiftung e.K. (AG Kleve HRA 5132, Stiftungskapital TEUR 250) Vertreten durch ihre Vorstände:
Die Vorstandmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, soweit sie nicht für sich selbst, sondern als Vertreter eines Dritten handeln. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen
Die Erträge aus den Geschäften mit nahestehenden Personen wurden im Wesentlichen mit selbstständigen Einzelhändlern sowie mit assoziierten Unternehmen erzielt. Die Aufwendungen wurden im Wesentlichen mit Gesellschaften der EDEKA ZENTRALE Gruppe getätigt. Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Daneben wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 443 Auszubildende beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr angefallene Gesamthonorar beträgt TEUR 507 und entfällt auf
Gesellschafterstruktur An der Muttergesellschaft ist zu 100,0 % die EDEKA Rhein-Ruhr Holding GmbH, Moers, als Kommanditistin beteiligt. Komplementärin ohne Einlage ist die EDEKA Rhein-Ruhr Handelsstiftung e.K., Moers. Die EDEKA Rhein-Ruhr eG, Moers, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, dem die EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moers, als Enkelunternehmen angehört. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Moers, 28.02.2022 EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moers Vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin: EDEKA Rhein-Ruhr Handelsstiftung e.K. Dirk Neuhaus Marco Schäfer Peter Wagener Entwicklung des Anlagevermögens 2021
1) davon Firmenwert aus der
Kapitalkonsolidierung 59.595.357,18 €
2) davon kumulierte Abschreibung aus der
Kapitalkonsolidierung 59.595.357,18 €
Eigenkapitalspiegel Konzern EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moersin EUR
KonzernkapitalflussrechnungEDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moers
Zahlungsunwirksame Investitionsvorgänge auf Finanzanlagen lagen im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von 45,8 Mio. EUR vor. Konzernlagebericht 2021Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG (nachfolgend EDEKA Rhein-Ruhr), ist als einer von sieben regionalen Großhändlern Teil des deutschlandweiten EDEKA-Verbunds, der im Bereich Lebensmitteleinzelhandel Marktführer in Deutschland ist. Im Auftrag ihres, über die EDEKA Rhein-Ruhr Holding GmbH beteiligten, genossenschaftlichen Gesellschafters, der EDEKA Rhein-Ruhr eG, erfüllt sie dessen Förderauftrag, wirtschaftlich gesunde, voll leistungsfähige Betriebe selbstständiger Unternehmer des mittelständischen Lebensmittel-Einzelhandels und verwandter Berufsgruppen zu schaffen, zu fördern und zu erhalten. Die Geschäftsfelder des Konzerns EDEKA Rhein-Ruhr bestehen aus:
Zusätzlich werden vom Konzern EDEKA Rhein-Ruhr den selbstständigen Einzelhändlern folgende Dienstleistungen zur Verfügung gestellt:
Der Konzern EDEKA Rhein-Ruhr stellt den selbstständigen Lebensmitteleinzelhändlern insgesamt eine horizontale und vertikale Wertschöpfungskette zur Verfügung. Wesentliche Großhandelsstandorte sind die Vollsortiments- und Frischelager in Hamm, Meckenheim, Moers, Oberhausen und Viersen sowie Getränkelager in Frechen, Hamm und Oberhausen. An den Standorten Meckenheim und Essen wird jeweils ein Fleischwerk betrieben; der Produktionsstandort der Bäckerei Büsch befindet sich in Kamp-Lintfort. Das Absatzgebiet umfasst im Wesentlichen das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Führung der Geschäfte des Konzerns wird von den Vorständen der Komplementärin, der EDEKA Rhein-Ruhr Handelsstiftung e.K. wahrgenommen, die in Personalunion Geschäftsführer nahezu aller Tochtergesellschaften sind. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war auch im Jahr 2021 stark vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen abhängig. Dazu kamen zunehmende Liefer- und Materialengpässe, die die deutsche Wirtschaft zusätzlich belasteten. Nach dem sehr deutlichen Einbruch im Vorjahr konnte sich die deutsche Wirtschaft dennoch erholen. Das Vorkrisenniveau ist aber nicht erreicht worden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war gemäß den ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes preisbereinigt um +2,7 % höher als im Vorjahr (-4,6 %) und liegt damit wieder über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,07 % (Wachstum 2011-2020) bzw. +0,95 % (Wachstum 2011- 2021). Nachdem die Wirtschaft im vorangegangenen Krisenjahr teilweise massiven Einschränkungen ausgesetzt war, erholte sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Stabilisierung resultierte zum einen aus einer im Vergleich zum Vorjahr um +4,4 % höheren Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten Zuwächse. So stieg die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister wie Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros um +5,4 %. Auch im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe gab es trotz vieler pandemiebedingter Einschränkungen einen Zuwachs von +3,0 %. Lediglich das Baugewerbe schloss das Jahr 2021 mit einem leichten Minus von -0,4 %. Die Bauinvestitionen legten aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material nur noch um +0,5 % zu und liegen damit deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Verbraucherpreise stiegen 2021 deutlich um +3,1 % (Vorjahr +0,5 %). Die Energiepreise erhöhten sich sehr spürbar um +18,3 %. Der überdurchschnittliche Preisanstieg von Nahrungsmitteln im Vorjahr setzte sich auch im Jahr 2021 weiter fort. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg saisonbereinigt im Vorjahresvergleich auf 45,1 Mio. (Vorjahr 44,6 Mio.), liegt aber noch 0,4 % unter Vorkrisenniveau. Nach den ersten Schätzungen des statistischen Bundesamtes nahmen die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr weiter zu. Das Wachstum lag mit +0,7 % jedoch deutlich unter dem des Vorjahres (+5,8 %). Laut GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) konnten alle Sortimentsbereiche bis auf Fleisch- und Wurstwaren sowie Home- und Bodycare ein positives Wachstum verzeichnen, was im deutschen Markt ein Gesamtwachstum der Fast Moving Consumer Goods (FMCG) von +1,0 % ergibt. Lebensmittel Bei den Molkereiprodukten ist am Markt eine überdurchschnittliche Entwicklung zu verzeichnen. Über das Jahr gesehen weisen die Weiße Linie (Milch) mit +2,7 % und die Gelbe Linie (Käse) mit +2,1 % ein ähnliches Wachstum auf. Dem gesamtdeutschen Trend folgend spiegelt sich diese Entwicklung auch im Sortiment der EDEKA Rhein-Ruhr wider: Sowohl das Sortiment der Weißen sowie der Gelben Linie verzeichneten mit einer Umsatzsteigerung von +3,3 % eine überdurchschnittliche Entwicklung. Der Umsatz der Bedientheke wuchs mit +5,1 % etwa auf Vorjahresniveau (+5,3 %). Obst und Gemüse verzeichneten im Jahr 2021 jeweils ein Umsatzplus von +1,4 %. Damit liegt der Absatz rund 8% unter Vorjahresniveau. Die noch immer positive Entwicklung ist jedoch vor allem auf das steigende Preisniveau zurückzuführen, das den Mengenrückgang von -1,0 % gegenüber dem Vorjahr egalisiert. Die EDEKA Rhein-Ruhr erzielte im vergangenen Jahr mit +4,0 % für Obst und +3,5 % für Gemüse eine Umsatzsteigerung, die die gesamtdeutsche Entwicklung dieser Warengruppe deutlich übersteigt. Die Warengruppe Fleisch- und Wurstwaren verzeichnete als einziger Bereich in der Kategorie Food einen rückläufigen Umsatz in Höhe von -2,8 %. Dies resultiert jedoch zu einem großen Teil aus dem Corona-Effekt, der durch die Verlagerung von Out-of-Home Konsum zum In-Home Konsum zu erheblichen Absatzsteigerungen im Vorjahr führte. Dieser Effekt hat sich im Jahr 2021 jedoch wieder umgekehrt was zu einer reduzierten Einkaufsmenge von -5,0 % im Vergleich zu 2020 geführt hat. Das Umsatzwachstum der EDEKA Rhein-Ruhr lag in dieser Kategorie mit +1,2 % deutlich über dem Marktdurchschnitt, was vor allem auf das starke Wachstum der Bedientheke zurückzuführen ist: Während der Umsatz der SB-Ware nur um +0,1 % zulegen konnte, lag das Wachstum der Bedientheke mit +1,8 % darüber. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2021 für das Sortiment Food ein moderates Jahr. Der gesamtdeutsche Markt konnte +1,4 % mehr Umsatz erwirtschaften. Treiber waren hier vor allem Süßwaren sowie Obst und Gemüse. Im Vergleich dazu hat EDEKA Rhein-Ruhr ein überdurchschnittliches Wachstum von +2,6 % in den vergleichbaren Sortimenten erreichen können. Getränke Die Getränke am deutschen Lebensmittelmarkt weisen in der Kumulation einen ähnlichen Trend (+1,8 %) wie der Food Bereich auf. Diese im Vergleich zum Vorjahr moderate Entwicklung lässt sich ebenfalls auf die Rückkehr von der Corona Pandemie umgekehrten Verlagerung von In-Home Konsum zum Out-of-Home Konsum zurückführen. Demzufolge sank das Umsatzwachstum alkoholhaltiger Getränke auf +1,0 %, während es im Vorjahr noch +15,1 % betrug. Im Vergleich dazu konnte der Umsatz von Heißgetränken um +3,5 % und der Umsatz alkoholfreier Getränke um +2,1 % gesteigert werden. Im Vergleich zum Markt wuchs der Umsatz des Getränke-Sortiments bei EDEKA Rhein-Ruhr stark an: Heißgetränke haben ein Umsatzplus von +5,7 % zu verzeichnen. Die Entwicklung bei Bieren fällt dagegen mit +0,3 % zwar moderat, jedoch deutlich stärker als am Markt (-3,8 %) aus. Ebenso bewegten sich alkoholfreie Getränke mit +5,7 % und alkoholhaltige Getränke mit +5,8 % deutlich über dem gesamtdeutschen Trend. Insgesamt ergibt sich für EDEKA Rhein-Ruhr ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von +4,3 %. Non-Food Auch der Non-Food Markt im Lebensmitteleinzelhandel wird deutschlandweit vom Endverbraucher auf Kurs gehalten. Edeka Rhein-Ruhr erfährt hier ebenfalls eine moderate Steigerung (+1,8 %). Diese Entwicklung wird angeführt von Hartwaren (+5,5 %) sowie Textilwaren (+6,0 %). Entwicklung der Umsatzerlöse Die Konzernumsatzerlöse aus dem Warengeschäft der EDEKA Rhein-Ruhr stiegen im Geschäftsjahr 2021 um 4,0 % bzw. € 222,0 Mio. auf € 5.744,2 Mio. an. Die Umsatzentwicklung war im aktuellen Geschäftsjahr in allen Konzernbereichen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. In allen Bereichen konnte erneut eine deutliche Umsatzentwicklung erreicht werden. Die Umsatzentwicklung 2021 liegt mit 7,9 % bzw. € 419,5 Mio. deutlich über dem geplanten Wert. Der weit überwiegende Umsatzanteil mit mehr als 85 % wird mit selbstständigen Kaufleuten in den Vertriebsformen EDEKA, Marktkauf und trinkgut getätigt. Die Entwicklung des Warenumsatzes in den einzelnen Bereichen stellt sich im Zeitablauf wie folgt dar:
Die Brutto-Umsatzerlöse der Vollsortimentmärkte in den Vertriebsformen EDEKA und Marktkauf nahmen in 2021 bereinigt um die geschlossenen Märkte insgesamt um 4,2 % bzw. € 257,3 Mio. zu. Diese Umsatzsteigerung entfällt mit 5,0 % bzw. € 251,8 Mio. auf die selbstständigen Einzelhändler und mit 0,5 % bzw. € 5,6 Mio. auf die in Eigenregie geführten Vollsortimentmärkte. Der Umsatz auf vergleichbarer Fläche erhöhte sich um 2,5 % bzw. € 144,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Diese Umsatzsteigerung wurde mit 2,7 % bzw. 133,2 Mio. von den selbstständigen Einzelhändlern und mit 1,3 % bzw. € 11,6 Mio. von den in Eigenregie geführten Vollsortimentmärkten erzielt. In den Getränkemärkten der Vertriebsform trinkgut sind die Brutto-Umsatzerlöse in 2021 bereinigt um die geschlossenen Märkte insgesamt um 4,4 % bzw. € 35,4 Mio. angestiegen. Zum Umsatzwachstum haben die selbstständigen Einzelhändler mit 4,5 % bzw. € 31,2 Mio. und die in Eigenregie geführten Getränkemärkte mit 4,0 % bzw. € 4,2 Mio. beigetragen. Beim Umsatz auf vergleichbarer Fläche ergab sich ein Anstieg von 3,8 % bzw. € 30,3 Mio. Die selbstständigen Einzelhändler haben dabei einen Umsatzanstieg auf vergleichbarer Fläche von 3,7 % bzw. € 25,4 Mio. und die in Eigenregie geführten trinkgut-Getränkemärkte eine Zunahme des Umsatzes auf vergleichbarer Fläche von 4,8 % bzw. € 4,9 Mio. erzielt. Der Brutto-Umsatz der Bäckerei Büsch mit ihren in Eigenregie geführten Verkaufsstellen hat sich in 2021 um 10,4 % bzw. € 13,4 Mio. erhöht. Beim Brutto-Umsatz auf Basis vergleichbarer Filialen wurde eine Zunahme von 5,1 % bzw. € 5,5 Mio. verzeichnet. Das Fleischwerk Rasting erzielte in 2021 insgesamt Netto-Umsatzerlöse von € 605,2 Mio., die mit 2,5 % bzw. € 14,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind. Der Umsatz bei den vergleichbaren Kunden (601 Märkte) ist um 2,5 % gewachsen. Entwicklung der Flächen Die Gesamtverkaufsfläche stieg in 2021 um 0,5 % auf 1.235 tm 2 an. Dabei standen den 16 Neueröffnungen/Übernahmen mit insgesamt 33 tm 2 24 Schließungen mit insgesamt 24 tm 2 gegenüber. Unter Berücksichtigung von 18 Erweiterungen (+4,3 tm 2 ) und 15 Aufmaßkorrekturen (-7,0 tm 2 ) ergibt sich ein saldierter Nettozugang von 6 tm 2 Verkaufsfläche. Im Regie-Einzelhandel wurden 3 Objekte mit einer Verkaufsfläche von 9 tm 2 eröffnet, während 5 Objekte mit einer Fläche von 9 tm 2 geschlossen wurden. Aggregiert über selbstständigen Einzelhandel und Regie stieg die durchschnittliche Verkaufsfläche je Vollsortiments-Objekt leicht von 1.424 m 2 zum 31. Dezember 2020 auf 1.450 m 2 zum 31.Dezember 2021 an. Die Gesamtverkaufsflächenstruktur hat sich leicht verbessert. Es entfallen 89,8 % der Verkaufsfläche bei den Vollsortimentsgeschäften auf Objekte größer 800 m 2 und 59,5 % auf Objekte größer 1.500 m 2. Bei den Getränkefachmärkten trinkgut verringerte sich die Verkaufsfläche um 264 m 2. Zum 31. Dezember 2021 werden insgesamt 256 Märkte mit einer Verkaufsfläche von 224 tm 2 betrieben. Die Bäckerei Büsch hat in 2021 insgesamt 13 Filialen neu eröffnet und 3 Filialen geschlossen. Zum 31.12.2021 beläuft sich die Zahl der Verkaufstellen auf 209. Die Flächenstruktur zum 31. Dezember der letzten drei Geschäftsjahre stellt sich folgendermaßen dar:
Entwicklung in den Geschäftsfeldern Großhandel Der Großhandelsumsatz ist um 4,3 % bzw. € 218,6 Mio. auf € 5.341,4 Mio. angestiegen. Im Geschäftsjahr 2021 wurde eine gegenüber dem Vorjahr um 0,05 % niedrigere Rohgewinnspanne erreicht, die bezogen auf den Umsatz zu einem um 0,55 % niedrigeren Ergebnis aus dem Warengeschäft führte. Das Finanzergebnis hat sich deutlich verringert. Dies liegt insbesondere am negativen Zinsergebnis. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit € 103,5 Mio. unter Vorjahresniveau (€ 108,5 Mio). Das Jahresergebnis beträgt 1,6 % der Umsatzerlöse aus Warengeschäft. Regie-Einzelhandel Vollsortiment Der Nettoumsatz der in Eigenregie geführten Vollsortimentmärkte ist gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % bzw. € 7,6 Mio. auf € 987,0 Mio. gesunken. Zum 31. Dezember 2021 befanden sich im Regie-Vollsortimentseinzelhandel folgende Einzelhandelsobjekte:
Der Regie-Einzelhandel Vollsortiment erzielte zum dritten Mal in Folge ein positives Ergebnis. Regie-Einzelhandel Getränke Der Nettowarenumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich um 0,4 % auf Mio. EUR 81,9. Auf vergleichbarer Fläche konnte wiederholt ein Anstieg des Nettowarenumsatzes um TEUR 2.287,9 bzw. 3,2 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Per 31.12.2021 werden 31 Märkte mit einer Fläche von 25 tm 2 betrieben. Die Umsatz- und Flächenentwicklungen der Getränkefachmärkte sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Das Ergebnis vor Steuern belief sich in 2021 auf € 4,6 Mio. und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um € 0,3 Mio. gesunken. Handwerk und Produktion Fleischsparte /Fleischhof Rasting Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Moers (nachfolgend Rasting) Die Nettoumsatzerlöse der Rasting sind im Geschäftsjahr 2021 um € 14,9 Mio. bzw. +2,5 % auf € 605,2 Mio. angestiegen. Der Absatz dagegen verringerte sich in 2021 um 2.674 t bzw. -2,5 %. Das Umsatzwachstum konnte insbesondere in den Warengruppen Frischfleisch inkl. Geflügel (+ Mio. EUR 9,0), Handelsware Wurst (+ Mio. EUR 6,5) und Fisch (+ Mio. EUR 2,5) generiert werden. Die Umsatz- und Tonnagenentwicklung in TEUR, in t und die Veränderung in % zum Vorjahr stellt sich im Zeitablauf wie folgt dar:
Der Gesamtaufwand aus dem Warengeschäft lag mit 12,4% (+ 0,2 %-Punkte) leicht über dem Vorjahr, allerdings mit - 0,7%-Punkten unter den Planwerten für 2021. Das Jahresergebnis der Rasting beträgt € 13,0 Mio. (Vorjahr € 13,6 Mio.) bzw. 2,1 % der Umsatzerlöse. Backwarensparte Der Nettowarenumsatz der Backwarensparte mit ihren in Eigenregie geführten Verkaufsstellen hat sich in 2021 um 10,2 % bzw. € 12,5 Mio. erhöht. Die Umsatzentwicklung und die Entwicklung des Filialbestandes ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Der Gewinn der Büsch GmbH vor Beteiligungsergebnis belief sich in 2021 auf € 2,1 Mio. nach € 2,0 Mio. im Vorjahr. Aufwands- und Ertragsentwicklung Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Steuerung des Großhandelsgeschäfts sind der Umsatz, der Rohgewinn sowie die Personalkosten der Muttergesellschaft. Das EBT ist im Vergleich zum Vorjahr um € 1,1 Mio. gestiegen und liegt bei € 102,2 Mio. Im Berichtsjahr wurde sowohl eine Zunahme der Warenumsätze um € 222,0 Mio. auf € 5.744,2 Mio. als auch der sonstigen Umsatzerlöse um € 22,8 Mio. auf € 230,2 Mio. erzielt. Korrespondierend hierzu nahmen die Materialaufwendungen um 223,4 Mio. auf € 5.071,3 Mio. und die Personalaufwendungen um € 25,9 Mio. auf € 480,1 Mio. zu. Der negative Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 238,5 Mio. (Vorjahr € 238,1 Mio.) hat sich im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich verändert. Das Finanzergebnis verbesserte sich um € 5,4 Mio. auf € -3,4 Mio., im Wesentlichen durch das positive Beteiligungsergebnis, welches überwiegend aus der Reduktion der Beteiligung an assoziierten Unternehmen resultiert. Der Jahresüberschuss hat sich in 2021 um € 6,8 Mio. auf € 82,4 Mio. erhöht.
1) Jahresüberschuss vor Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag
Investitionen Die Investitionen liegen mit € 196,1 Mio. (Vorjahr: € 154,2 Mio.) deutlich über dem Vorjahresvolumen. Die Investitionen betreffen mit € 55,3 Mio. Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie mit € 8,3 Mio. Investitionen in Grundstücke und Gebäude. € 63,2 Mio. entfallen auf andere Investitionen in andere Anlagen und Einbauten in fremde Grundsücke, was mit den Neubauten des Zentrallagers in Oberhausen sowie der Zentrale in Moers zusammenhängt. € 17,3 Mio. entfallen auf Anzahlungen auf Anlagen im Bau. Darüber hinaus wurden Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 7,9 Mio. getätigt. Die Desinvestitionen belaufen sich auf € 146,3- Mio. (Vorjahr: € 60,3 Mio.). Diese entfallen mit € 38,9 Mio. auf den Verkauf von Grundstücken und Bauten auf fremden Grundstücken sowie mit € 30,1 Mio. auf die Reduzierung der Beteiligung an assoziierten Unternehmen. € 73,2 Mio. wurden aus den Anlagen im Bau weiterbelastet. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um € 91,6 Mio. auf € 1.332,7 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen um € 6,7 Mio. Der Bestand liquider Mittel nahm um € 46,0 Mio. bei einer Steigerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um € 37,6 Mio. zu. Die Passivseite zeigt einen Rückgang der Verbindlichkeiten von € 29,9 Mio dem ein Anstieg der Rückstellungen um € 16,0 Mio entgegensteht. Die Eigenkapitalquote ist von 34,4 % im Vorjahr auf 40,1 % zum 31. Dezember 2021 gestiegen. Insgesamt weist der Konzern damit eine für ein Handelsunternehmen gute Eigenkapitalquote auf, die für die dauerhafte Finanzierung des Geschäftsbetriebes eine gute Ausgangsbasis darstellt. Die langfristig gebundenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu 100 % durch das Eigenkapital abgedeckt. Zum Bilanzstichtag bestehen zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von insgesamt € 150 Mio. Finanzlage Der einfache Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert und beläuft sich für 2021 auf € 160,9 Mio. (Vorjahr € 154,3 Mio.). Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 143,0 Mio. vermindert. Ursache hierfür war hauptsächlich eine Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. Die Investitionen wurden im Wesentlichen aus Eigenkapitalzuführungen der Kommanditistin in die Rücklagen finanziert. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit sichergestellt. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Entwicklung wichtiger Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen:
Zusammenfassend wird die Geschäftsentwicklung des Konzerns insgesamt als sehr positiv beurteilt. Chancen- und Risikobericht Prozess zur Steuerung der Unternehmensrisiken Als Handels- und Produktionsunternehmen ist der Konzern EDEKA Rhein-Ruhr unterschiedlichsten Chancen und Risiken ausgesetzt. Das bestehende Chancen- und Risikopotenzial wird regelmäßig identifiziert und analysiert, um die Weiterentwicklung und das Wachstum des Konzerns zu sichern. Das Chancen- und Risikomanagement der EDEKA Rhein-Ruhr besteht aus aufeinander abgestimmten Risikomanagement- und Kontrollsystemen, die in einem konzernweiten Risikomanagementsystem münden. Diese Systeme dienen dazu, Entwicklungen, die den Fortbestand des Konzerns gefährden, früh zu erkennen. Besonderes Gewicht haben der konzernweite Prozess zur strategischen Planung und das Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll potentielle Chancen und Risiken mit hinreichend zeitlichem Abstand vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abschätzen. Im gesamten Konzern sind Berichtssysteme installiert, die sich anbahnende Risiken im Einzelhandelsumfeld, in den Einzelhandels- und Produktionsgesellschaften sowie in den Vermögensverwaltungsgesellschaften frühzeitig erkennen lassen. Die lang-, mittel- und kurzfristige Messung und Überwachung von Chancen und Risiken erfolgt durch eine Vielzahl von individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen ausgerichteten Instrumentarien. Im Rahmen des Risikomanagementsystems erfolgt eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der operativen Geschäftstätigkeit sowie den damit verbundenen Chancen und Risiken der einzelnen Gesellschaften. Innerhalb dieses Prozesses erstellen die Gesellschaften des Konzerns für den lang- und mittelfristigen Zeitraum strategische und für den kurzfristigen Zeitraum dezidierte Planungen, die der aktuellen Geschäftsentwicklung gegenübergestellt werden. Die Abweichungen zur Unternehmensplanung werden analysiert. Diese gesamten Ergebnisanalysen dienen dem Management als Grundlage für strategische und operative Entscheidungen sowie zur Steuerung des Konzerns. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen sowie durch den Informationsaustausch mit den selbstständigen Kaufleuten. Das konzernweite Risikomanagementsystem wird stetig entsprechend den ermittelten Anforderungen und Rahmenbedingungen weiterentwickelt. Das Risikomanagementsystem stellt die Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, Kommunikation und Dokumentation der Risiken sicher, um geeignete Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen treffen zu können. Geschäftschancen und -risiken EDEKA Rhein-Ruhr ist marktwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Der starke Wettbewerb sowie die Markenlistung der Discounter belasten die Umsatzerlöse und Rohgewinne des Lebensmitteleinzelhandels deutlich. Mit dem genossenschaftlichen Modell des von selbstständigen Kaufleuten geführten Lebensmitteleinzelhandels ist EDEKA Rhein-Ruhr insgesamt gut aufgestellt. Durch die Einbindung in die deutschlandweite EDEKA-Gruppe, die hohe Sortimentskompetenz und die permanente Optimierung der zentralen Geschäftsprozesse gelingt es, den Druck auf die Margen zu kompensieren und den angeschlossenen Einzelhändlern eine wettbewerbsfähige Gesamtleistung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sind die Einzelhändler mit ihren individuellen, auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Markt- und Sortimentskonzepten jeder Zeit in der Lage, sich flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzustellen. Risiken für den Einzelhandel ergeben sich zudem aus der Veränderung der Alterspyramide in Deutschland, die zunehmende Vereinzelung von Haushalten in den Großstädten sowie die steigende Urbanisierung. Stetige Analysen des Einkaufsverhaltens der Kunden ermöglichen es, Trends frühzeitig zu erkennen. Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie z.B. im Bereich des Online-Handels, bietet eine Chance an nachhaltigen Marktentwicklungen teilzunehmen, indem zum einen die technikaffine Generation mit dem Online-Angebot erreicht wird und zum anderen auch die Bedürfnisse der immer älter werdenden Kunden nach Versorgungssicherheit befriedigt werden. Durch das Fokussieren auf starke Marken und die konsequente Ausrichtung des Handels auf die Bedürfnisse der Kunden (Frische, Regionalität und Lokalität im Bereich Obst und Gemüse sowie in der Bedienung) wird EDEKA Rhein-Ruhr auch zukünftig ihre Marktchancen weiter ausbauen. Eine Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann maßgebliche Wertberichtigungen auf Vermögenswerte, insbesondere Geschäfts- und Firmenwerte, Immobilien, Vorräte und Forderungen zur Folge haben. Dem Risiko wird durch eine regelmäßige Überprüfung der Werthaltigkeit der Vermögensgegenstände und der Bildung von Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen begegnet. Operative Risiken mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage können sich aus der Flächenstruktur der Standorte ergeben. EDEKA Rhein-Ruhr hat im Vollsortimentsbereich leistungsfähige und gesunde Vertriebsflächenstrukturen aufgebaut. Um den Wettbewerbsvorteil langfristig zu sichern, werden vorrangig Neuflächen akquiriert, mit denen die Vorteile einer großen Sortimentstiefe und -breite realisiert werden können. Darüber hinaus wird kontinuierlich in die Modernisierung und die Aufwertung der bestehenden Verkaufsflächen investiert, um die Produktivität auf bestehender Fläche weiter zu verbessern und die Attraktivität der Standorte zu erhöhen. Der Wettbewerb zwischen den Handelsketten um attraktive Standorte ist sehr hoch. Steigende Mietkosten tragen zu einer Ergebnisbelastung bei. Ein weiteres Risiko stellt die restriktive Handhabung der Baunutzungsverordnung durch die Kommunen dar. Diese Risiken werden reduziert, indem EDEKA Rhein-Ruhr die Entwicklung von Standorten übernimmt und die Maßnahmen frühzeitig mit den Kommunen abstimmt. Dadurch ist es möglich, die Standorte langfristig zu sichern und eine für den Einzelhandel attraktive Miete zu erzielen. Mit diesem Konzept wird auch in Zukunft die Flächenstruktur wettbewerbsfähig optimiert und eine ausreichende Zahl von neuen Standorten für EDEKA Rhein-Ruhr generiert. Im Transport- und Logistikbereich ergeben sich geschäftstypische Risiken, die vor allem aus den gestiegenen Mautkosten, volatilen Dieselpreisen und dem Mangel an LKW-Fahrern resultieren. Zudem stellen Arbeitskämpfe mit Arbeitsniederlegungen eine Risikoposition dar. Durch eine Bündelung und optimale Auslastung der Transporte sowie Konzentration auf leistungsfähige Dienstleister werden die Risiken minimiert. Bestehende Abhängigkeiten von Dienstleistern werden zum einen durch Diversifikation und zum anderen durch die Übernahme von Tätigkeiten in Eigenregie reduziert. Zusätzliche Entlastung für die Logistik wird durch den in 2019 begonnenen und bis 2021 geplanten Lageneubau in Oberhausen - Am Waldteich - erzielt. Dem Risiko von Arbeitskämpfen wird durch intensiven Austausch mit den Gewerkschaften begegnet. Risiken aus Versorgungsengpässen von Waren, Rohstoffen und Energien können - bedingt durch steigende Preise und Kosten - zu Umsatzeinbrüchen und Ergebnisbelastungen führen. Durch Kosten-Nutzen-Rechnungen und Soll-Ist-Vergleiche werden die Entwicklungen der Mengen, Preise und Technologien permanent beobachtet und analysiert. Zudem wird den Beschaffungs- und Einkaufsrisiken auf nationaler Ebene mit der Bündelung der Nachfragemengen sowie mit langfristiger nationaler und internationaler Einkaufsstrategie begegnet. Risiken entstehen auch durch Lieferantenausfälle/ -insolvenzen oder Qualitätsprobleme bei Waren. Diesen Risiken wird durch die Vorgabe von Kriterien zur Lieferantenauswahl, ein breit angelegtes Lieferanten-Portfolio, die Vermeidung von Lieferantenabhängigkeiten und laufende Qualitätskontrollen bei Waren begegnet. Bei sensiblen Warengruppen wie z.B. Obst und Gemüse sowie Fleisch setzt EDEKA Rhein-Ruhr auf langjährige Beziehungen zu Landwirten in der Region. Die Risiken im Bereich der IT und Datensicherheit resultieren vor allem aus den hohen Abhängigkeiten der Handels- und Finanzprozesse von diversen IT-Systemen. Die Risiken werden begrenzt, indem laufend Investitionen für die Einführung neuer und Verbesserung bestehender IT-Systeme sowie für die Datensicherheit getätigt werden. Darüber hinaus gewährleisten Richtlinien und Anweisungen sowie laufendes Monitoring der Prozesse die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der redundanten IT-Systeme. EDEKA Rhein-Ruhr zählt zu den "Kritischen Infrastrukturen" (KRITIS) gemäß der Verordnung zur Bestimmung "Kritischer Infrastrukturen". Als "Kritische Infrastruktur" hat EDEKA Rhein-Ruhr nach dem IT-Sicherheitsgesetz ein Risiko- und Krisenmanagementsystem implementiert, das einen Bestandteil des allgemeinen Risikomanagements darstellt. Turnusgemäß erfolgt alle zwei Jahre eine Überprüfung der Umsetzung der Maßnahmen zur Absicherung der "Kritischen Infrastruktur" durch den Wirtschaftsprüfer. Die Fortschreitung der Digitalisierung gilt auch im Einzelhandel als Chance zur Weiterentwicklung aller Prozesse. Der Konzern nutzt diese zur Entwicklung neuer Technologien und zum Ausbau des Online-Handels. Die Kundenakquise durch effektive Werbemaßnahmen und der Erhalt bereits bestehender Kunden durch Sicherung der Qualität steht neben der Vereinfachung der Prozesse im Markt im Fokus. Die Warenbeschaffung sowie -bereitstellung soll und wird dadurch so effizient wie möglich gestaltet. EDEKA Rhein-Ruhr ist für die Realisierung der strategischen und operativen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Mitarbeiter in dem gegebenen intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und zu binden, ist eine dauerhafte Herausforderung. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel im Einzelhandel und speziellen Berufsfeldern der Logistik stellt ein personelles Risiko für die Zukunftsentwicklung im Lebensmitteleinzelhandel dar, auf das EDEKA Rhein-Ruhr mit geeigneten Maßnahmen im Verbund mit den selbstständigen Einzelhändlern reagiert. Das auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Recruiting und die Personalentwicklung sichern die unverzichtbare fachliche Kompetenz der Mitarbeiter. Leadership und Mitarbeiterentwicklungsmaßnahmen bewirken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Stufen des Unternehmens eine unternehmerische Denk- und Handlungsweise entwickeln. Durch die Gründung der Bildungsnetzwerk RR GmbH in 2019 geht EDEKA Rhein-Ruhr noch einen Schritt weiter, indem sie Qualifizierungs-, Umschulungs-, Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen selbst durchführt. Der Bau eines neuen und Risiken minimiert. Bestehende Abhängigkeiten von Dienstleistern werden zum einen durch Diversifikation und zum anderen durch die Übernahme von Tätigkeiten in Eigenregie reduziert. Zusätzliche Entlastung für die Logistik wird durch den in 2019 begonnenen und bis 2021 geplanten Lagerneubau in Oberhausen - Am Waldteich - erzielt. Dem Risiko von Arbeitskämpfen wird durch intensiven Austausch mit den Gewerkschaften begegnet. Risiken aus Versorgungsengpässen von Waren, Rohstoffen und Energien können - bedingt durch steigende Preise und Kosten - zu Umsatzeinbrüchen und Ergebnisbelastungen führen. Durch Kosten-Nutzen-Rechnungen und Soll-Ist-Vergleiche werden die Entwicklungen der Mengen, Preise und Technologien permanent beobachtet und analysiert. Zudem wird den Beschaffungs- und Einkaufsrisiken auf nationaler Ebene mit der Bündelung der Nachfragemengen sowie mit langfristiger nationaler und internationaler Einkaufsstrategie begegnet. Risiken entstehen auch durch Lieferantenausfälle/ -insolvenzen oder Qualitätsprobleme bei Waren. Diesen Risiken wird durch die Vorgabe von Kriterien zur Lieferantenauswahl, ein breit angelegtes Lieferanten-Portfolio, die Vermeidung von Lieferantenabhängigkeiten und laufende Qualitätskontrollen bei Waren begegnet. Bei sensiblen Warengruppen wie z.B. Obst und Gemüse sowie Fleisch setzt EDEKA Rhein-Ruhr auf langjährige Beziehungen zu Landwirten in der Region. Die Risiken im Bereich der IT und Datensicherheit resultieren vor allem aus den hohen Ab-hängigkeiten der Handels- und Finanzprozesse von diversen IT-Systemen. Die Risiken werden begrenzt, indem laufend Investitionen für die Einführung neuer und Verbesserung bestehender IT-Systeme sowie für die Datensicherheit getätigt werden. Darüber hinaus gewährleisten Richtlinien und Anweisungen sowie laufendes Monitoring der Prozesse die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der redundanten IT-Systeme. EDEKA Rhein-Ruhr zählt zu den "Kritischen Infrastrukturen" (KRITIS) gemäß der Verordnung zur Bestimmung "Kritischer Infrastrukturen". Als "Kritische Infrastruktur" hat EDEKA Rhein-Ruhr nach dem IT-Sicherheitsgesetz ein Risiko- und Krisenmanagementsystem implementiert, das einen Bestandteil des allgemeinen Risikomanagements darstellt. Turnusgemäß erfolgt alle zwei Jahre eine Überprüfung der Umsetzung der Maßnahmen zur Absicherung der "Kritischen Infrastruktur" durch den Wirtschaftsprüfer. Die Fortschreitung der Digitalisierung gilt auch im Einzelhandel als Chance zur Weiterentwicklung aller Prozesse. Der Konzern nutzt diese zur Entwicklung neuer Technologien und zum Ausbau des Online-Handels. Die Kundenakquise durch effektive Werbemaßnahmen und der Erhalt bereits bestehender Kunden durch Sicherung der Qualität steht neben der Vereinfachung der Prozesse im Markt im Fokus. Die Warenbeschaffung sowie -bereitstellung soll und wird dadurch so effizient wie möglich gestaltet. EDEKA Rhein-Ruhr ist für die Realisierung der strategischen und operativen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Mitarbeiter in dem gegebenen intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und zu binden, ist eine dauerhafte Herausforderung. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel im Einzelhandel und speziellen Berufsfeldern der Logistik stellt ein personelles Risiko für die Zukunftsentwicklung im Lebensmitteleinzelhandel dar, auf das EDEKA Rhein-Ruhr mit geeigneten Maßnahmen im Verbund mit den selbstständigen Einzelhändlern reagiert. Das auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Recruiting und die Personalentwicklung sichern die unverzichtbare fachliche Kompetenz der Mitarbeiter. Leadership und Mitarbeiterentwicklungsmaßnahmen bewirken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Stufen des Unternehmens eine unternehmerische Denk- und Handlungsweise entwickeln. Durch die Gründung der Bildungsnetzwerk RR GmbH in 2019 geht EDEKA Rhein-Ruhr noch einen Schritt weiter, indem sie Qualifizierungs-, Umschulungs-, Aus- bildungs-, Weiterbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen selbst durchführt. Der Bau eines neuen und modernen Bürogebäudes inmitten eines Nahversorgungszentrums mit E-Center und Trinkgut Getränkefachmarkt in Moers trägt zukünftig zur Qualität des Arbeitsplatzes bei und steigert damit auch die Attraktivität von EDEKA Rhein-Ruhr als Arbeitgeber. Ein in den letzten Jahren eher als unwahrscheinlich eingestuftes Risiko besteht in den Folgen einer Ausbreitung von Pandemien, was nach wie vor durch das Coronavirus (COVID-19) in Europa und der ganzen Welt deutlich spürbar ist. Durch behördliche Stellen festgelegte Quarantänen in Gebieten, in denen EDEKA Rhein-Ruhr Betriebsstätten oder Läger betreibt oder in denen sich ihre Einzelhandelsstandorte befinden, Zugangsbeschränkungen sowie verschärfte Hygienemaßnahmen können erhebliche Mehrkosten entstehen. Als "Kritische Infrastruktur" im Bereich der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung ist EDEKA Rhein-Ruhr jedoch von den ganz harten Schutzmaßnahmen wie dem shut-down nicht betroffen. Der Einzelhandel profitiert aufgrund der Schließungen der Restaurants, Bars und Kantinen sowie der Ausweitung mobiler Arbeitsangebote von der erhöhten Nachfrage vor allem im Bereich der (Grund-)nahrungsmittel sowie Hygieneartikel. Erkrankungen eines großen Teils der Bevölkerung oder der Ausfall von Arbeitskräften durch Quarantäneanweisungen (Verdachtsfälle) können ebenso wie unvorhergesehene Hamsterkäufe der Bevölkerung zu Problemen bei der Beschaffung und Auslieferung von Waren führen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wird durch entsprechende Notfallpläne und eine breit gefächerte Lieferantenstruktur gewährleistet. Den Schutz der eigenen Mitarbeiter stellt EDEKA Rhein-Ruhr seit Beginn der Pandemie mit einem zügig umgesetzten Hygienekonzept, der strikten Trennung der Standorte sowie der Abteilungen sicher. Zudem besteht ein Angebot regelmäßiger freiwilliger Coronatests für die Mitarbeiter der Großhandlung. Beim Fleischhof Rasting erfolgen ebenfalls regelmäßige Pflichttests. Darüber hinaus stehen für die Mitarbeiter ausreichende Kontingente an FFP2- sowie OP-Masken zur Verfügung. Um die Situation im Büro vor Ort zu entspannen, wurde seitens EDEKA Rhein-Ruhr die Möglichkeit des mobilen Arbeitens geschaffen. EDEKA Rhein-Ruhr ist finanziellen Risiken (Liquiditäts- und Zinsrisiko) ausgesetzt, die die Finanz- und Liquiditätslage negativ beeinflussen können. Über mittel- und langfristige Kreditverträge ist eine ausreichende Liquidität des Konzerns zur Abwicklung der operativen Geschäftstätigkeit jederzeit gewährleistet. Zudem trägt die konzernweite Bündelung freier Liquiditätsreserven zu einer Zinsoptimierung bei. Im Rahmen der lang- und mittelfristigen Finanzplanung wird der zukünftige Kapitalbedarf ermittelt und mit entsprechenden Verträgen abgesichert. Insbesondere wurden der Bau des neuen Zentrallagers in Oberhausen sowie der Verwaltung in Moers durch den Abschluss einer langfristigen Immobilienfinanzierung in 12/2019 abgesichert. Die Lagertechnik wurde mit Darlehensvertrag aus 12/2020 ebenfalls langfristig finanziert. Durch entsprechende Versicherungen ist gewährleistet, dass auftretende Schadensfälle keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditäts-, Finanz- und Ertragslage haben können. Steuerliche Risiken ergeben sich aus laufenden und ausstehenden Betriebsprüfungen. Diese Risiken werden durch den Einsatz von Experten und der Bildung von Rückstellungen erfasst. Das Image eines Unternehmens ist sowohl für seinen Marktauftritt als auch für die Akzeptanz seiner Vertragspartner, seien es Kunden, Lieferanten, Mieter oder Vermieter relevant. Aus Imageschäden resultierenden Risiken begegnet EDEKA Rhein-Ruhr mit neuen und ständig auf die Bedürfnisse der Endverbraucher angepassten Konzepten, mit Regionalität und Qualität der Produkte. Desweiteren fördern rollierende Modernisierungen in den Märkten die Attraktivität als Lebensmittelnahversorger. Gesamteinschätzung der Chancen und Risiken Insgesamt hat die Überprüfung unserer Chancen- und Risikopositionen ergeben, dass aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden sind. Prognosebericht Bezogen auf das Warengeschäft des Konzerns wird für das Geschäftsjahr 2022 ein Rückgang der Warenumsatzerlöse um 1,3 % auf € 5,67 Mrd. erwartet. Zudem gehen wir von einem deutlich rückläufigen prozentualen Rohgewinn aus. Die Personalkosten werden prozentual leicht zurückgehen. Insgesamt liegt das Konzernergebnis vor Steuern gemäß der Planung für 2022 deutlich unter dem Ergebnis für 2021. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung der EDEKA Rhein-Ruhr und ihrer angeschlossenen selbstständigen Einzelhändler zwar weiter fortsetzt, sich jedoch die durch Covid 19 begünstigte Lage für den Lebensmitteleinzelhandel im Geschäftsjahr 2022 weiterhin normalisiert. Aufgabe ist es weiterhin, neben der Warenverfügbarkeit auch die erhöhte Sortimentstiefe in überdurchschnittliche Umsatzzuwächse und damit verbundene Ertragssteigerungen umzusetzen. Mit einer sowohl im Vollsortiments- als auch im Getränkebereich zukunftsträchtigen Flächenstruktur mit individuell den örtlichen Verhältnissen angepassten Lebensmittel- und Getränkefachmärkten bietet EDEKA Rhein- Ruhr zusammen mit den angeschlossenen selbstständigen Kaufleuten den Verbrauchern ein attraktives Angebot, das neben konkurrenzfähigen Preisen auch Vielfalt, Frische, Service und Freundlichkeit beinhaltet.
Moers, den 28. Februar 2022 EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG Vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin: EDEKA Rhein-Ruhr Handelsstiftung e.K. Dirk Neuhaus Marco Schäfer Peter Wagener Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moers Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moers, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG, Moers, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 30. März 2022 UNIVERSA
Prüfungs- und
Hübotter, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
28 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Getränken
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Dauerbackwaren
Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen