IMS Group GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Heinrich seit 16.3.2026 | Geschäftsführer |
Jelena Heinrich seit 16.3.2026 | Geschäftsführer |
Jürgen Thomas Baumgartner seit 16.3.2026 | Geschäftsführer |
Andrej Pavlov seit 28.10.2024 | Prokura |
Daniel Wischmann seit 17.11.2020 | Prokura |
Erik Mario Lehmann seit 13.5.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.81% | |
| 5.43% | |
| 4.17% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMS Robotics GmbHOttendorf-OkrillaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Wirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs Produktion Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag in der Produktion von Fräsrobotern und Kanalreinigungsgeräten. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten. Wir haben Maßnahmen eingeleitet, um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen. Unsere Gesamtleistung stieg von 15.559,6 TEUR um 1,5 % auf 15.787,1 TEUR. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 1.355,4 TEUR getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von insgesamt 1.272,5 TEUR gegenüber. Im Jahr 2023 soll die Effizienz des Unternehmens durch umfangreiche Neuinvestitionen weiter verbessert werden. Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit bildete u. a. die Anschaffung von Mietgeräten und die Erweiterung der Produktionsfläche. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus eigenen Mitteln. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 248,7 TEUR auf 2.559,9 TEUR. Unsere wichtigsten Investitionsziele waren: - Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten - Erweiterung der Produktionskapazitäten in den Wachstumsbereichen - Kosteneinsparung durch den Einsatz neuer Fertigungsverfahren - Digitalisierung von Unternehmensprozessen, speziell im Bereich Verwaltung. Die Investitionen dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit. Zur Beseitigung von Engpässen wurden gezielt Erweiterungsinvestitionen durchgeführt. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Investitionsmaßnahmen konnten weitgehend mit Eigenmitteln finanziert werden. Im Folgejahr erfolgt die Aufnahme eines Innovationsdarlehens in Höhe von 3.000.000,00 EUR. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Aufschwung hat sich auch in 2022 fortgesetzt. Das Jahr 2022 verlief für die Gesellschaft erfolgreich. Der Jahresüberschuss beträgt 1.076,0 TEUR. Träger des Wachstums war sowohl die Inlandsnachfrage als auch die steigende Nachfrage aus dem Ausland. Die allgemeine Branchenentwicklung zeigte sich auch in den Umsätzen des Unternehmens. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist zufriedenstellend und entspricht dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Auf nahezu allen wichtigen Märkten konnten wir den Absatz steigern. Der Wareneinsatz lag bei 45,7 % (Vorjahr: 48,0 %) der Gesamtleistung. Das Ergebnis wurde durch folgende ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst: - steigende Rohstoffpreise - lange Lieferzeiten Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dies ist zurückzuführen auf: - höhere Absatzmengen - steigende Verkaufspreise - Zunahme der aktivierten Eigenleistungen Zum Anstieg des Auftragseingangs haben vor allem die gute Qualität der Produkte beigetragen. Unser Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Auftragslage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Im Verlauf des Berichtsjahrs konnten wir unsere Wettbewerbsposition weiter ausbauen. Der gesamte Auslandsumsatz ist zum Niveau des Vorjahres gestiegen. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 22,9 % gekennzeichnet. 40,1 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 32,3 %. Die Kapitalstruktur ist durch eine bilanzielle Eigenkapitalquote in Höhe von 70,0 % (Vj.: 66,8 %) gekennzeichnet. Absolut erhöhte sich das Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe des Jahresüberschusses auf nunmehr 7.825,8 TEuro. Damit fungiert die Gesellschaft auf einer sehr soliden Eigenkapitalbasis. Finanzlage Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der Gesellschaft wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 362,2 TEuro. Dem stehen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 603,6 TEuro und der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 472,9 TEuro gegenüber. Infolge dessen verminderte sich der Finanzmittelfond um insgesamt 714,3 TEuro. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Wir haben ein Jahresergebnis von 1.504,7 TEUR vor Ertragsteuern erzielt. Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres verbessert werden. Die wesentliche Verstärkung aller Maßnahmen zur Verkaufs- und Absatzunterstützung für 2022 hatte zur Folge, dass unser Betriebsergebnis nicht proportional zum Umsatz gestiegen ist. Dennoch ist die Ertragslage als zufriedenstellend zu bezeichnen. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind: - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende Prüfungen durch interne Revision - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch geeignete Maßnahmen reduziert. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch geeignete Maßnahmen reduziert. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus: - negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit - langfristigen Vermögensverlusten - langfristigen Verlusten der Ertragsquellen - der weiteren konjunkturellen Entwicklung - einem stark zyklischen Nachfrageverlauf der relevanten Märkte - der dynamischen Wettbewerbsituation - Verschärfung der Wettbewerbssituation - bestehenden Überkapazitäten - neuen innovativen Produkten - angespannte wirtschaftliche Verhältnisse - Geschäfte in Krisensituationen - Geschäfte mit Rücknahmeklauseln - Geschäfte mit Vertragsstrafenklauseln Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus: - Rücknahme von Bestands- oder Ertragsgarantien - Schadensersatzklagen - Beschwerdeverfahren - gesellschaftsrechtlichen und gesellschaftsvertraglichen Verpflichtungen Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens: - Produktionsbereich - Verschlechterung der Qualität des Materials - geringer Deckungsbeitrag der Produkte - erhöhte Ausschussquoten - Investitions-/Finanzierungsbereich - steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele - Personal - Mangel an qualifiziertem Personal - starke Fluktuation des Personals - überproportionale Entwicklung des Personalaufwands zum Umsatz Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer Umweltfaktoren gefährdet. Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren gefährdenden die Entwicklung des Unternehmens: - Abhängigkeit von Lieferanten - steigende Energiekosten - sinkende Exportquoten - Währungsrisiken - steigende Rohstoffpreise Finanz- und Währungsrisiken begegnen wir durch eine währungskongruente Finanzierung des Geschäfts. Besondere Unsicherheiten resultieren aus den stark gestiegenen Rohstoffpreisen. Prognose- und Chancenbericht Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch. Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf Einschätzungen für die Jahre 2023 und 2024. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der IMS Robotics GmbH. Auf Grund der konjunkturellen Lage und der guten Entwicklung der IMS Robotics GmbH rechnet das Unternehmen auch im nächsten Jahr mit einem Umsatzplus. Umsatz und Ergebnis werden über den Werten von 2022 erwartet. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Nachfolgende Risiken bieten hervorragende Chancen: - Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken - Produktrisiken - Finanzrisiken - Investitionsrisiken Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - belebender Konjunktur - der Erschließung neuer Absatzmärkte - einer stabilen finanziellen Situation - neuen innovativen Produkten - hoher Produktqualität Die Geschäftspolitik wird aber im Wesentlichen unverändert bleiben. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung wird im Bereich der Konstruktion betrieben und umgesetzt. Die Zielsetzung besteht darin, durch Erlangen neuer technischer Erkenntnisse über z.B. Materialien und Produkte, das eigene Produktportfolio ständig weiterzuentwickeln. Damit wird auf die steigenden Anforderungen des Marktes reagiert.
Ottendorf-Okrilla, 8. Juli 2024 gez. Ljubisa Zlatkovic, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung erfolgt i.d.R. mit gleitenden Durchschnittspreisen bzw. in den Fällen, in denen kein gleitender Durchschnittspreis vorliegt, mit dem kalkulatorischen Preis. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestandes berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern (Ausweis unter "Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen") beläuft sich auf 97.029,53 EUR (Vorjahr: 15.062,74 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden insbesondere die Forderung aus der Gewerbesteuerüberzahlung sowie die Körperschaftsteuerüberzahlung des Vorjahres erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 338.066,35 EUR (Vorjahr: 277.691,00 EUR). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 6.724.213,16 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte (927,0 TEuro) und eine Bürgschaft der KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau (2,5 Mio Euro) gesichert. Sonstige Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat in Höhe von 2,0 Mio. Euro Bürgschaftssicherungen einzelner Forderungen übernommen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die sonstigen Erträge enthalten Erträge aus Sachanlageverkäufen in Höhe von 617,8 TEuro sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 16,0 TEuro. Unter den sonstigen Aufwendungen werden Forderungsverluste in Höhe von 31,7 TEuro sowie periodenfremde Aufwendungen von 13,8 TEuro ausgewiesen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Mietverträgen in Höhe von jährlich 236,3 TEuro, aus zwei Beraterverträgen in Höhe von jährlich 231,4 TEuro, aus Leasingverträgen in Höhe von jährlich 35,8 TEuro sowie Versicherungsaufwendungen in Höhe von jährlich 32,0 TEuro. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 1.075.950,39 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 7.800.163,55 EUR, welcher auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Unterschrift der Geschäftsführung
Ottendorf-Okrilla, 8. Juli 2024 gez. Ljubisa Zlatkovic, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die IMS Robotics GmbH, Ottendorf-Okrilla Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMS Robotics GmbH, Ottendorf-Okrilla - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMS Robotics GmbH, Ottendorf-Okrilla für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 8. Juli 2024 Dr.
Heide & Noack PartGmbB
gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Herstellung von Prüfmaschinen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen