Lentner Real Estate GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Daniel Hausmann seit 25.9.2025 | Prokura |
Stefan Schimion seit 17.4.2023 | Geschäftsführer |
Mathias Hausmann seit 16.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.77% | |
| 1.84% | |
| 1.58% |
| Name | Anteil |
|---|---|
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.05% |
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.02% |
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.02% |
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.02% |
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung | 0.01% |
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.01% |
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
HANNOVER Finanz GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.00% |
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Josef Lentner GmbHHohenlindenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtGeschäftsverlauf In 2024 konnte ein neuer strategischer Partner und Mehrheitseigentümer für die Gesellschaft gewonnen werden. Durch die daraus resultierten Finanztransaktionen konnten über 6,6 Mio. € an sonstigen Erträgen generiert werden, vor allem durch Darlehensverzichte seitens der Kreditinstitute und dem Verzicht auf Genussrechte. Die Gesamtleistung 2024 betrug 37,9 Mio. € und liegt leicht über dem Vorjahresniveau (36,7 Mio. €). Gleichzeitig verbesserte sich das operative Jahresergebnis nach Bereinigung von einmaligen Kosten durch den Einstieg eines Investors um 1,8 Mio. € von -2,0 Mio. € im Vorjahr auf -0,2 Mio. €. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres liegt durch die Darlehensverzichte seitens der Kreditinstitute bei 5,5 Mio. € nach einem Jahresfehlbetrag von 6,2 Mio. € im Vorjahr. In 2024 sind noch einige Aufträge gefertigt worden, die negativ zum Gesamtergebnis beigetragen haben. Die gestiegenen Beschaffungspreise weichen erheblich von den ursprünglichen Kalkulationen bei Auftragsvergabe durch die Kunden zwei Jahre zuvor ab und konnten nicht kompensiert werden. Die Verbesserung in der gesamten Lieferkette zeigte jedoch positive Auswirkungen auf den gesamten Fertigungsprozess. Unser Unternehmen ist auf dem Gebiet der Herstellung von Feuerwehrfahrzeugen weiterhin einer der führenden Aufbauhersteller in Deutschland. Aktuell werden Einzelfahrzeuge und Kleinserien gefertigt, wobei in 2024 vor allem Fahrzeuge für den deutschen Markt ausgeliefert wurden. Es werden, je nach Kundenwunsch, die Fahrzeuge von verschiedenen LKW-Herstellern beschafft. Im Bereich der Komponenten und Einzelteile haben wir neben unserer Eigenfertigung und bestehenden Lieferbeziehungen weitere Lieferanten als strategische Partner aufgebaut, um weiterhin hochwertige Qualität mit einem adäquaten Preis-Leistungs-Verhältnis an unsere Kunden liefern zu können. Die allgemeine Wirtschaftslage unter anderem am Rohstoffmarkt hat sich entspannt und wir können weiterhin zuversichtlich in die Zukunft schauen. Markt und Wettbewerb Die wirtschaftliche Lage im Segment der Feuerwehr-Fahrzeuge hat sich gegenüber den vergangenen schwachen Jahren insgesamt wieder verbessert. Die Fa. Lentner fokussiert sich bei den Ausschreibungen auf margenstarke Fahrzeuge mit einem auf die Zukunft gerichteten wirtschaftlich sinnvollen Produktmix und konnte mit der Marke Lentner eine erfreuliche Quote bei den Auftragseingängen erzielen. Bedingt durch den Absatzmarkt, zu dem vor allem Städte und Gemeinden zählen, sehen die Verträge bisher keine Möglichkeit vor, eine Preisanpassung vorzunehmen. Dies hat zur Folge, dass die Steigerung der Produktionskosten die Margen der Fahrzeuge bei älteren Aufträgen und das Ergebnis weiterhin erheblich belastet hat. Künftige und neue Aufträge sind mit höheren Preisen kalkuliert und sichern für die Zukunft höhere Margen ab. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein positives operatives Ergebnis erwartet. Wir haben bereits von ausländischen Marktteilnehmern interessante Anfragen und Aufträge generieren können und wir sind zuversichtlich, in Zukunft wieder hochpreisige Neuaufträge insbesondere aus Drittländern bedienen zu können. Unsere Zielgruppe sind derzeit vor allem Städte, Gemeinden, Kommunen sowie Berufs- und Werkfeuerwehren in Deutschland und Österreich, wir halten Kontakte zum asiatischen Raum, vor allem zu China, aber auch zu Krisengebieten in Drittländern wie der Ukraine, wo wir mit strategischen Partnern zunehmend bedeutende Rollen einnehmen. Durch den Einsatz von Qualitätsmanagementsystemen wurden hohe Standards erreicht. Die Zertifizierungen bestehen nach ISO 9001 und ISO 14001 (Umweltmanagementsystem). Darstellung der Lage Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2024 37,7 Mio. € nach 36,2 Mio. € im Vorjahr, trotz gesunkener Umsätze aus Handelswaren und lagen damit innerhalb der Prognose. Die Gesamtleistung hat sich von 36,7 Mio. € im Vorjahr auf 37,9 Mio. € gesteigert. Das Ergebnis nach Steuern betrug im Geschäftsjahr +5.501 T€ nach -6.166 T€ im Vorjahr. Die Sondererlöse durch Verzichte auf Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 6.662 T€ und Sonderaufwendungen in Höhe von 1,1 Mio. €, die durch die Transaktion entstanden sind, haben dabei einen relevanten Einfluss auf das Ergebnis des Geschäftsjahres gehabt. Es wurden Projekte zur Steigerung der Einkaufseffizienz und Prozessoptimierung weitergeführt und das Liquiditäts- und Erfolgscontrolling engmaschig geführt. Ebenso sind die Preise für Neuaufträge lfd. angepasst worden, um künftig höhere Margen und damit gute Ergebnisse erwirtschaften zu können. Finanzlage Aufgrund des Liquiditätsmanagements und der guten Bonität der Kunden, ist es gelungen, den Ausfall von Forderungen auch im Geschäftsjahr 2024 weitgehend zu vermeiden. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Geschäftsjahresende 920 T€ nach 44 T€ im Vorjahr. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstitute konnten im Vergleich zum Vorjahr weiterhin abgebaut werden, vor allem durch Darlehensverzichte seitens der Kreditinstitute (8,5 Mio. € nach 14,8 Mio. € im Vorjahr). Laufender Finanzbedarf konnte aus liquiden Mitteln finanziert werden. Im Geschäftsjahr wurden lediglich kleinere Investitionen in Betriebsvorrichtungen vorgenommen. Der Netto Cash-Flow betrug im Geschäftsjahr +972 T€ gegenüber +364 T€ im Vorjahr. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 22.373 TEUR nach 26.981 TEUR im Vorjahr. Die Vermögensstruktur zeigt einen Anteil des Anlagevermögens von 14,7 % an der Bilanzsumme. Die Vorräte stellen 50,7% der Bilanzsumme dar, während die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände 29,7% der Bilanzsumme bilden. Durch den Jahresüberschuss von 5.487 T€ hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Nach einem negativen Eigenkapital von 1.928 T€ im Vorjahr ergibt sich im Geschäftsjahr ein positives Eigenkapital von 3.490 T€. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 15,6%. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken Die wirtschaftliche Entwicklung der Josef Lentner GmbH ist von der allgemeinen Marktentwicklung abhängig. Im Inland ist es uns gelungen, das Auftragsvolumen auch im Geschäftsjahr 2024 auf hohem Niveau zu halten. Die Produktionskapazität für 2025 ist voll ausgelastet. Es liegen derzeit bereits Aufträge bis Mitte 2027 vor. Durch konsequenten Ausbau der bestehenden Produktlinien und stetige Investitionen in neue Produkttechnologien wird die Markstellung als einer der führenden deutschen Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen gefestigt. Aus dieser Stellung heraus und auch durch die laufende Prozessoptimierung ergeben sich Chancen für einen kontinuierlichen Absatz. Risiken im In- und Ausland bestehen im Wesentlichen in der wirtschaftlichen Lage, gerade im Hinblick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise. Vom bestehenden Krieg in der Ukraine ist die Gesellschaft nur mittelbar betroffen. Es ergeben sich daraus jedoch grundsätzliche Risiken aus einer weiteren Verschärfung der Beschaffungslage bestimmter Güter und Dienstleistungen. Finanzwirtschaftliche Risiken liegen in der allgemeinen Zinsentwicklung am Kapitalmarkt. Darlehensverträge der Gesellschaft mit längerer Laufzeit haben einen Festzinssatz, Betriebsmittelkredite werden variabel verzinst, Exportgeschäfte werden gegen Verluste abgesichert. Dem Inflationsrisiko durch die genannten Krisen wird durch Einkaufsoptimierungen und Preiserhöhungen bei Neuaufträgen gegengesteuert. Weitere Risiken bestehen im Ausfall der Produktion durch Schäden an Gebäuden und Maschinen. Diesem Risiko wird durch ausreichendem Versicherungsschutz Rechnung getragen. Die Ersatzbeschaffung von Maschinen ist jederzeit möglich. Risiken im EDV-Bereich durch Verlust von Daten wird durch ein ausgereiftes Datensicherungskonzept begegnet. Besondere Personalrisiken bestehen nicht. Prognosebericht Das Vorliegen eines langfristigen Auftragsbestandes führt zu einer relativ hohen Prognosesicherheit der zukünftigen Umsatzentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2025 kann mit einer vollständigen Auslastung gerechnet werden. Bezogen auf das Betriebsergebnis erwarten wir für das Geschäftsjahr 2025 ein deutlich positives Ergebnis. Der erwartete Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 liegt mit über 40 Mio. € über dem Niveau von 2024. Die in 2024 vorgenommenen Umstrukturierungsmaßnahmen im Gesellschafterbereich unterstützen die Gesellschaft mittelfristig bei der weiteren Stabilisierung des Geschäftsbetriebs Forschung und Entwicklung Die Palette unserer Feuerwehrfahrzeuge wird laufend durch Weiterentwicklungen auf dem aktuellen Stand gehalten. Neben Fremdentwicklungen nehmen wir Eigenentwicklungen vor, um die Funktionalitäten unserer Fahrzeuge laufend zu verbessern. Die wesentlichen Weiterentwicklungen, welche über mehrere Jahre vorgenommen wurden, betreffen die Bereiche Pumpenbau, Kabine, Elektrik und Aufbau. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Für den Anhang nimmt sie die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Für die Offenlegung wird sie die Erleichterungen der einschlägigen Paragraphen (§ 327 HGB) des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch nehmen. Sie ist prüfungspflichtig nach § 316 Abs. 1 HBG. Im Berichtsjahr wurden die Änderungen durch das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) berücksichtigt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Erläuterung der Bilanz Angaben der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach § 255 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Die Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wird gemäß den Neuregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) mit der Rückstellung der Pensionsverpflichtung saldiert (vgl. § 246 Abs. 2 HGB), wenn die Rückdeckungsversicherung an den Arbeitnehmer verpfändet ist. Das ist der Fall. Es wird die Restgröße auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Fremdwährungsforderungen lagen nicht vor. Auf die Nettoforderungen (ohne Forderungen an öffentliche Auftraggeber) wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% gebildet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungs- und Anschaffungsnebenkosten (netto) bewertet. Körperliche Inventuraufnahmen haben vorgelegen. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind mit den angefallenen Lohn- und Materialkosten, den Sonderkosten der Fertigung und eines angemessenen Gemeinkostenzuschlages für Lohn, Material und Teile der allgemeinen Verwaltung, angesetzt. Forschungs- und Vertriebskosten wurden nicht einbezogen. Die Bewertung erfolgt nach § 255 Abs. 2 HGB. Die erhaltenen Anzahlungen wurden, soweit zulässig, von den Vorräten aktivisch abgesetzt (§ 285 Abs. 5 HGB). Die Rückstellungen wurden nach kaufmännischer Vorsicht gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren nicht gegeben. Für die Pensionsverpflichtung hat ein versicherungsmathematisches Gutachten vorgelegen, sie wird mit den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung verrechnet (vgl. § 246 Abs. 2 S.2 HGB). Die Berechnung der Rückstellung erfolgte nach den Bestimmungen des BilMoG. Der Restposten wird als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Zwischen dem Rechnungszinssatz des 10-Jahres-Durchschnitts von 1,90% und dem 7-Jahres-Durchschnitt von 1,96% ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von -1.064 EUR. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern nach § 274 Abs.1 HGB resultieren aus Abweichungen in der Bewertung verschiedener Aktiv- und Passivposten in Handels- und Steuerbilanz. Die Differenzen beruhen vor allem auf unterschiedlichen Abschreibungsbeträgen beim Sachanlagevermögen, dem Ansatz von selbst geschaffenem immateriellen Anlagegütern und der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung. Die Erträge bzw. Aufwendungen aus der Bildung latenter Steuern sind im GuV-Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" gesondert ausgewiesen. Der Gesamtsteuersatz (Körperschaftsteuer und Soli sowie Gewerbesteuer beträgt 27,375 %). Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die erforderlichen Periodenabgrenzungen, Geldausgänge vor dem Bilanzstichtag, ertragsmäßige Auswirkung erst im Folgejahr. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Sachanlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Darin ist auch der Gesamtbetrag der Abschreibungen ersichtlich. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten) in dem nachstehend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst. Die Besicherung ist am a.a.O. erwähnt.
Sonstige Angaben 1. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind: § 285 Nr. 1 b HGB Die Verbindlichkeiten (Investitionsdarlehen) in Höhe von 894 TEUR sind durch Grundpfandrechte besichert. 2. Verrechnungsgebot nach § 246 Abs. 2 HGB (Pensionsverpflichtung - Rückdeckungsversicherung) Zu saldieren ist der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung der Bay. Versicherungskammer, das Deckungsvermögen mit dem versicherungsmathematischen Wert der Pensionsverpflichtung (auch von der Bay. Versicherungskammer ermittelt). Die Ermittlung des Wertes der Pensionsrückstellung entspricht den Vorschriften des BilMoG. Der maßgebende Rechnungszinssatz beträgt 1,9 v.H. Als Bewertungsverfahren wurde die "Projected-Unit-Credit"-Methode angewandt. Es wurden die Richttafeln Klaus Heubeck 2018G verwendet. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ermittelt sich wie folgt:
Die Rückdeckungsversicherung ist an den betreffenden Arbeitnehmer verpfändet. In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen wurden Aufwendungen aus Aufzinsung in Höhe von 1.658,00 EUR aufgenommen und in Höhe von 1.443,00 EUR mit Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. 3. Art und Zweck von Geschäften nach § 285 Nr. 3 HGB Im Rahmen des Liquiditätsmanagements wendet die Gesellschaft teilweise Factoring auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an. 4. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen: § 285 Nr. 3 a HGB Anzugeben sind hier die Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, die am Bilanzstichtag bereits abgeschlossen waren. Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Schuldverhältnisse, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Aus Leasingverträgen, die im längsten Fall bis 2029 laufen, errechnet sich eine Kostenbelastung von insgesamt 1.057 TEUR für gemietete Immobilien, Personenkraftwagen, Maschinen, Software und Büromaschinen, davon gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von 1.009 TEUR. 5. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter: In den Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen sind in Höhe 0 TEUR (im VJ: 2.375 TEUR) Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten. In den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind in Höhe von 9 TEUR (im VJ: 1.715 TEUR) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 26 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. 6. Zahl der Arbeitnehmer: § 285 Nr. 7 in Verbindung mit § 267 Abs. 5 HGB Beschäftigt waren im Jahresdurchschnitt 137 Mitarbeiter, davon 114 Personen gewerblich, 23 Personen kaufmännisch. 7. Geschäftsführung: § 285 Nr. 10 HGB Zu Geschäftsführern mit Einzelvertretungsbefugnis wurden Herr Mathias Hausmann und Herr Stefan Schimion bestellt. Von der Beschränkung des §181 BGB wurden sämtliche Geschäftsführer befreit. 8. Erträge und Aufwendungen aus der Aufzinsung bzw. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung: § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB Die Umrechnung der Fremdwährung (US-Dollar) erfolgte zum Devisenmittelkurs. In den übrigen sonstigen Erträgen sind 1,5 TEUR Erträge aus Währungsumrechnung und in den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2,6 TEUR Aufwendungen aus Währungsumrechnungen enthalten. 9. Erträge und Aufwendungen, die von außergewöhnlicher Bedeutung oder die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind: Mit dem Eintritt eines neuen Mehrheitsgesellschafters im August 2024 und der Umsetzung der im Sanierungskonzepts konkretisierten Maßnahmen, wurden Forderungsverzichte von Kreditinstituten gegenüber der Gesellschaft und weitere Maßnahmen umgesetzt. Dies führte im Geschäftsjahr zu einem außergewöhnlichen Ertrag von 6.662 TEUR, welcher innerhalb der Position sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen ist. 10. Angaben zu latenten Steuern: Die latenten Steuern entwickelten sich gem. § 285 Nr. 30 HGB wie folgt: Die aktiven latenten Steuern betragen zum Stichtag 34 TEUR. Passive latente Steuern betragen zum Stichtag 100 TEUR. Es wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern insoweit mit passiven latenten Steuern zu verrechnen. 11. Ausschüttungsgesperrte Beträge gem. §268 Abs. 8 HGB: Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt wie folgt:
12. Gesamtbezüge der Geschäftsführung: § 285 Nr. 9 a HGB Die Angabe unterbleibt zufolge § 286 Abs. 4 HGB, da die Geschäftsführung nur aus zwei Personen besteht. 13. Haftungsverhältnisse: § 251 HGB: Es bestanden zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse. 14. Sonstige Rückstellungen: § 285 Nr. 12 HGB Die Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen:
15. Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB Anteilsbesitze bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt (in EUR):
16. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, auf die hinzuweisen ist. Bericht des AufsichtsratsEin Aufsichtsrat besteht nicht. sonstige Berichtsbestandteile
Hohenlinden, den 26. Mai 2025 gez. Mathias Hausmann Stefan Schimion Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Josef Lentner GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Josef Lentner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Josef Lentner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
München, 26. Mai 2025 TREUCONTROL
Stephan Roos, Wirtschaftsprüfer |
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