Peakwork GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Saballus seit 11.5.2023 | Vorstandsmitglied |
Benjamin Rose seit 15.10.2021 | Prokura |
Paul Weskamp seit 8.8.2019 | Prokura |
Axel Brand seit 2.11.2015 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
peakwork AGDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens und Rahmenbedingungena. Geschäftsmodell des UnternehmensDie 2009 gegründete peakwork AG betreibt die Entwicklung von Software-Produkten für die Reiseindustrie. Insbesondere entwickelt die peakwork AG kundenorientierte Software-Lösungen für die dynamische Produktion und den Verkauf von Reisen in Online- und Offline-Vertriebskanälen. Das Geschäftsmodell der peakwork AG baut auf Transaktionsgebühren, Lizenzeinnahmen und Einnahmen aus Projektmanagement auf. Mit der weltweit einzigartigen Player Hub Technologie® hat Peakwork ein dynamisches Produktions- und Vertriebsnetzwerk für die Touristik geschaffen, das globales Angebot und Nachfrage verbindet. Führende internationale Reiseveranstalter und Leistungsträger setzen bei der dynamischen Reiseproduktion auf die Peakwork-Lösungen mit Anbindung an weltweite Hotel- und Flug-Anbieter. Die Player-Hub-Technologie ist in rund 50 Märkten weltweit erfolgreich im Einsatz. b. Forschung und EntwicklungDie peakwork AG investiert kontinuierlich in neue Technologien, Produkterneuerungen bzw. Produktweiterentwicklungen sowie innovative Lösungen. Produktweiterentwicklungen wurden im Jahr 2021 v.a. an den Kernkomponenten der Such- und Buchungstechnologie, Player, Hub und Booking-Hub sowie an der Hybrid Solution durchgeführt. Darüber hinaus wurde im vergangenen Geschäftsjahr in die Weiterentwicklung des Reisebüro-Tools (Peakwork SET) investiert. Der Peakwork Player stellt eine hoch performante Caching Solution für Angebote zu touristischen Leistungen zur Verfügung. Der Player gewährleistet die Verarbeitung großer Datenmengen sowie die Bewältigung von Massen-Traffic und dient somit als Traffic Wall für Reiseveranstalter. Durch die optimierte Datenstruktur werden offene Suchen ohne störende Verzögerungen innerhalb des gesamten touristischen Portfolios ermöglicht. Der Peakwork Booking-Hub stellt Peakwork-Kunden eine einheitliche Schnittstelle für die Buchung von Reiseprodukten zur Verfügung. Er vereinfacht den Buchungsprozess, vor allem wenn Buchungen in unterschiedlichen Systemen platziert werden. Über die einheitliche Schnittstelle können Verfügbarkeits- und Preisprüfungen, Buchungen und Stornierungen durchgeführt werden. Der Peakwork HUB stellt eine Schnittstelle für Suchanfragen für B2B, B2C oder Tour Operator Clients zur Verfügung. Er empfängt die Suchanfragen der Clients, leitet sie an die Player verschiedener Reiseanbieter weiter, bündelt anschließend die Informationen aus den Playern und schickt sie gebündelt an die Clients zurück. Die Peakwork Hybrid Solution ermöglicht Veranstaltern die Bereitstellung touristischer Leistungen direkt vom Anbieter ohne eine vorherige Cachedatenproduktion, indem die Live-Systeme des Leistungsträgers direkt angebunden werden. Durch die Anbindung der Live-Systeme wird das bestehende Angebotsportfolio des Veranstalters erweitert, während gleichzeitig die Kosten für Datenproduktion und -vorhaltung reduziert werden sowie die Datenqualität verbessert wird. Die Hybrid Solution kann zusätzlich zur bestehenden Anbindung über den Peakwork Player genutzt werden. Peakwork SET ist eine webbasierte Reisebüro Software, die Expedienten eine gruppenspezifische Beratung und maßgeschneiderte Angebotssuche bietet. Expedienten können ihre Kunden auf Basis vordefinierter Hotelsets viel schneller und gezielter beraten. Zahlreiche detaillierte Filtermöglichkeiten und Informationen sowie übersichtliche Matrixdarstellung für schnellen Zugriff auf alternative und höherwertige Produkte (Upselling) bieten enorme Hilfe, um möglichst alle Kundenwünsche zu erfüllen. Die Angebotssets können später innerhalb eines Reisebüros oder einer Kette geteilt werden, sodass alle Mitarbeiter ihre Erfahrungen einfließen lassen und von diesem Wissen untereinander profitieren können. Insgesamt liegen die aktivierten Entwicklungskosten mit 944 TEUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres (1.131 TEUR). Die aktivierten Kosten enthalten im Wesentlichen aktivierte Personalkosten sowie betrieblich bedingte Gemeinkosten. Darüber hinaus betreibt die peakwork AG keinerlei Forschungsaktivitäten. Abschreibungen auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind in Höhe von 1.517 TEUR (Vorjahr: 1.207 TEUR) erfasst. c. ZweigniederlassungenDie peakwork AG betreibt eine unselbstständige Niederlassung in Aachen für die Softwareentwicklung sowie eine Betriebsstätte in Köln, vornehmlich für Projekttätigkeiten. 2. Wirtschaftsberichta. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie peakwork AG betreibt ihr Geschäftsmodell international, wobei die Umsätze im Geschäftsjahr 2021 vornehmlich im deutschsprachigen Raum sowie im europäischen Ausland generiert wurden. Vor diesem Hintergrund sind vor allem die wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und Europa von Bedeutung neben der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes belief sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 auf etwa 3,57 Billionen Euro und verzeichnete damit einen preisbereinigten Anstieg von 2,7 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Reiseausgaben der Deutschen sind im vergangenen Jahr insgesamt weiter gesunken. Im Jahr 2019 lagen sie bei 69,5 Mrd. EUR, sanken 2020 auf 31,9 Mrd. EUR und im vergangenen Jahr weiter um 9,7 % auf 28,8 Mrd. EUR. Speziell bei Urlaubsreisen gab es im vergangenen Jahr eine Teilerholung. 2021 gab es 55 Mio. Urlaubsreisen (5+ Tage), 9 % mehr als im Vorjahr. Die Gesamtausgaben bei diesen Reisen stiegen sogar um 24 % und beliefen sich auf 56 Mrd. EUR. Diese Werte sind allerdings immer noch deutlich niedriger als 2019 (Quelle: Deutscher Reiseverband: Zahlen und Fakten 2021). Unverändert zeigt sich der Trend hin zu Online-Reisebuchungen. Die Online-Buchung bleibt mit einem Volumen von fast 22 Mio. Urlaubsreisen der bedeutendste Buchungsweg. Der Marktanteil von 46 % bei der Online-Buchung liegt auf der langfristigen Trend-Linie der letzten Jahre (Quelle: Reiseanalyse 2022 des Deutschen Reiseverbands). b. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenFolgende bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung der Gesellschaft eingesetzt:
Weitere (nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren werden im Rahmen der internen Steuerung der Gesellschaft nicht verwendet. Für Erläuterungen zur Entwicklung der Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Ausführungen in der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. c. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagei. ErtragslageDie Umsatzerlöse belaufen sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 13.271 TEUR und liegen somit 12 % über dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf die Teilerholung im Rahmen der Coronakrise zurückzuführen ist. Die Steigerung betrifft dabei mit 10 % sowohl die wiederkehrenden Umsätze (insbesondere aus Buchungserlösen, Lizenzen sowie Hosting- und Support-Leistungen), welche 2021 11.802 TEUR (Vorjahr: 10.631 TEUR) betrugen, als auch mit 16 % die nicht-wiederkehrenden Umsätze (insbesondere Projekterlöse), welche 2021 1.470 TEUR (Vorjahr: 1.234 TEUR) betrugen. Insgesamt liegt die Umsatzsteigerung im unteren zweistelligen Prozentbereich und somit sehr deutlich über dem prognostizierten Spektrum (geplant wurde mit einem Rückgang der Umsatzerlöse), da die Erholung im Rahmen der Coronakrise höher als geplant ausgefallen ist. Die aktivierten Eigenleistungen umfassen 944 TEUR und haben sich folglich im Vergleich zum Vorjahr (1.131 TEUR) um 187 TEUR reduziert. Neben der Weiterentwicklung des Peakwork Players, des Peakwork Booking-Hub, des Peakwork Hub und der Hybrid Solution wurden im Geschäftsjahr 2021 auch die Herstellungskosten für die Entwicklung des Reisebüro-Tools (SET) in die Bilanz aufgenommen. Die Höhe der aktivierten Eigenleistungen unterliegt naturgemäß Schwankungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 414 TEUR deutlich gestiegen und belaufen sich demnach zum Bilanzstichtag auf 1.657 TEUR. Der Anstieg der Erträge resultiert im Wesentlichen aus erhaltenen Überbrückungshilfen (TEUR 924; Vorjahr: TEUR 200) im Rahmen der Coronavirus-Pandemie sowie aus einer erhaltenen Forschungszulage (TEUR 164; Vorjahr: TEUR 0). Gegenläufig haben sich u.a. die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen vermindert. Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen stiegen von 1.710 TEUR auf 1.940 TEUR, hauptsächlich aufgrund gestiegener Hosting-Fremdleistungen. Die Personalaufwendungen betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 8.262 TEUR und sind demnach im Vergleich zum Vorjahr um 1.402 TEUR gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Reduzierung des Personals zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1.238 TEUR gesunken und belaufen sich somit zum Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres auf 2.830 TEUR. Die wesentlichen Gründe sind die Reduktion der Aufwendungen für Einzelwertberichtigung von zweifelhaften Forderungen sowie von internem Hostingaufwand. Das EBITDA hat sich im Berichtsjahr um 4.048 TEUR deutlich verbessert und beträgt 2.836 TEUR. Dies resultiert aus einer wesentlichen Umsatzsteigerung in Kombination mit Kostensenkung. Zudem sind Sondereffekte aus den erhaltenen Überbrückungshilfen bzw. der Forschungszulage enthalten. Aufgrund der höheren Umsatzerlöse lag das EBITDA auch über den Erwartungen. Die 2021 getätigten Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich um 5 TEUR geringer und betragen 1.713 TEUR. Insgesamt beträgt das Jahresergebnis Ende 2021 1.114 TEUR und liegt damit 4.054 TEUR über dem Ergebnis des Vorjahres. ii. FinanzlageDas Eigenkapital der peakwork AG beträgt zum Bilanzstichtag 8.189 TEUR und liegt 1.114 TEUR über dem Vorjahreswert. Infolgedessen stieg die Eigenkapitalquote von 78 % auf 81 %. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind hauptsächlich aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung sowie der erhaltenen Überbrückungshilfe und Forschungszulage von 4.240 TEUR auf 5.869 TEUR gestiegen. Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen durch zukünftige Mieten sowie Kfz-Leasing. Bankkredite sowie Barkreditverträge werden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Künftige Investitionen werden in erster Linie aus dem hohen Bestand an liquiden Mitteln finanziert. Die getätigten und geplanten Investitionen betreffen im Wesentlichen die weitere Entwicklung von Software. Für weitere Ausführungen wird auf die Erläuterungen zu Forschung und Entwicklung sowie der Vermögenslage verwiesen. iii. VermögenslageDas Anlagevermögen ist infolge der Zugänge, welche im Wesentlichen aktivierte Eigenleistungen betreffen, und gegenläufig planmäßiger Abschreibung selbstgeschaffener sowie erworbener immaterieller Vermögensgestände von 2.629 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 721 TEUR auf 1.908 TEUR gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche sich zum 31. Dezember 2021 auf 1.944 TEUR beliefen und damit stichtagsbedingt um 34 TEUR über dem Forderungsbestand des Vorjahres lagen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.013 TEUR (Vorjahr: 341 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten und haben sich hauptsächlich aufgrund Mitarbeiterboni erhöht. Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist gegenüber dem Vorjahr gesunken und beträgt zum Jahresende 497 TEUR (Vorjahr: 791 TEUR). Der Rückgang resultiert u.a. aus der Ausnutzung von Zahlungszielen im Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken im Vergleich zum Jahr 2020 von 597 TEUR auf 320 TEUR, in erster Linie aufgrund geringerer Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 0 TEUR, da die verbundenen Unternehmen nicht mehr aktiv sind. Insgesamt ist die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 9.124 TEUR auf 10.141 TEUR gestiegen. iv. GesamtaussageGrundsätzlich wird der Geschäftsverlauf 2021 durch den Vorstand, im Kontext der anhaltenden Effekte der Corona-Pandemie, als sehr positiv bewertet. Die Ertragslage hat sich signifikant positiver entwickelt als erwartet und die Kosten konnten durch die 2020 eingeleiteten Maßnahmen planmäßig reduziert werden. Dadurch ist die Finanz- und Vermögenslage weiterhin sehr stabil. 3. PrognoseberichtDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das Jahr 2022 ist durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine durch hohe Unsicherheit geprägt. In Bezug auf die Reisebranche und insbesondere die Touristik sehen wir im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr, durch die Reduzierung der zur Eindämmung des Coronavirus ergriffenen Maßnahmen, eine überwiegend positive Entwicklung. Die Nachfrage nach touristischen Reisen ist hoch und die persönliche wirtschaftliche Situation der Bevölkerung in Deutschland ist stabil. Auf dieser Basis ist es das Ziel der peakwork AG im Jahr 2022 die Ertragslage zu stabilisieren und in innovative Zukunftstechnologien, wie z.B. Blockchain, zu investieren, um die technologische Grundlage für das Wachstum der folgenden Jahre zu legen. Wesentliche Ziele der peakwork AG für die folgenden Jahre sind die Gewinnung von Marktanteilen bei den bestehenden Kunden und internationales Wachstum mit Bestands- und Neukunden. Grundlage dafür sind kundenorientierte Produktweiter- und Neuentwicklungen und enge Kooperation mit den internationalen Partnern sowie der Ausbau des peakwork-Reisenetzwerks. Die peakwork AG wird sich auch in den kommenden Jahren auf den Vertrieb und die Entwicklung von Softwarelösungen in erster Linie für die Reisebranche konzentrieren. Mittelfristig ist auch horizontales Wachstum mit peakwork-Lösungen in anderen Branchen mit verwandten Anforderungen denkbar. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir aufgrund der wirtschaftlichen Erholung der Touristik mit Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozent-Bereich. Kostenseitig rechnen wir durch das Ende der Kurzarbeit sowie der Überbrückungshilfen mit einem etwas höheren Anstieg und somit mit einem gegenüber 2021 leicht reduzierten EBITDA. 4. Chancen- und Risikoberichta. RisikomanagementsystemDie peakwork AG verfügt über ein Risikomanagementsystem, das neben monatlichen Vertriebs- und Buchungsstatistiken auch ein Berichtswesen mit wesentlichen unternehmensrelevanten Kennzahlen zu Umsatz, Ergebnis, Personal und Liquidität enthält. b. Finanzwirtschaftliche Chancen und RisikenDie Gesellschaft ist im leistungswirtschaftlichen Bereich Ausfall-, Währungs- und Zinsrisiken ausgesetzt, deren Entwicklungen laufend überwacht werden. Durch ein konsequentes Working Capital Management werden diese Risiken stetig kontrolliert und reduziert. Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, sodass hier kein erhebliches Risiko für die Gesellschaft gesehen wird. Wertänderungsrisiken aus Finanzanlagen werden durch Beurteilung der finanziellen Situation der Tochtergesellschaften auf Basis der Rechnungslegung gemindert. c. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklungi. Branchenspezifische Chancen und RisikenBei Urlaubsreisen in Deutschland beträgt der Marktanteil des Absatzkanals "Online" 46 % und hat somit weiterhin enormes Potenzial zu wachsen. Der langfristige Trend bietet Peakwork die Chance weitere Markanteile zu gewinnen. Persönliche Buchungen und Telefonbuchungen machen in Deutschland im Jahr 2021 zusammen noch immer 51 % der Buchungen aus. Die marktführenden Softwarelösungen für Reisebüros sind vorwiegend technisch veraltet und wenig innovativ. Peakwork SET bietet peakwork die Chance dort ein signifikantes zusätzliches Umsatzsegment zu erschließen. Die bestehende Fragmentierung der Wertschöpfungskette in der Touristik führt zu zahlreichen Ineffizienzen. Blockchain-basierte Peer-to-Peer-Lösungen sind eine Möglichkeit, diese Ineffizienzen abzubauen und wesentliche Marktanteile zu gewinnen. Peakwork wird in den kommenden Jahren die Chancen in diesem Bereich ausloten. Risiken würden sich vor allem daraus ergeben, wenn die vorher erwähnten Entwicklungen von anderen Mitbewerbern schneller oder besser gelöst würden. Aufgrund des bestehenden Vorsprungs in diesen Bereichen geht der Vorstand davon aus, dass die Chancen die Risiken bei weitem überwiegen. ii. Leistungswirtschaftliche Chancen und RisikenDie peakwork AG hat sich in den letzten Jahren sehr gut im deutschsprachigen sowie europäischen Markt für Softwarelösungen für die Touristik positioniert. Insbesondere im Bereich der dynamischen Reiseveranstalter konnte die peakwork AG nationale sowie internationale Kunden gewinnen. Potenzielle Ertragsrisiken liegen vornehmlich bei ausbleibenden Reisebuchungen der Bestandskunden sowie Preis- und Margenrückgängen, getrieben durch mögliche Konzentrationstendenzen oder Restrukturierungsprojekte auf der Kundenseite. Zudem könnten für die peakwork AG negative Veränderungen im Konkurrenzumfeld zu einem Geschäftsrisiko führen. Mittels Marktbeobachtung sowie engem Austausch mit zahlreichen Marktteilnehmern wird versucht, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. iii. Finanzwirtschaftliche Chancen und RisikenDie peakwork AG sieht die Konzentration von Forderungen gegen einzelne Kunden als ein potenzielles Risiko, welches ständig überwacht wird. Dieses wird durch die engen partnerschaftlichen Beziehungen und Projekte mit den Kunden und konsequentes Forderungsmanagement auf ein Minimum reduziert. d. Gesamtaussage zur Chancen- und RisikolageRisiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind für den Vorstand derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund der finanziellen Ausstattung und guten Positionierung im Markt und gegenüber Wettbewerbern sieht der Vorstand die peakwork AG gut gerüstet für die Nutzung der bestehenden Chancen und weiteres Wachstum.
Düsseldorf, den 13. Juni 2022 peakwork AG Ralf Usbeck, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die peakwork AG hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer 71223 in das Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches sowie den Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Angabeerleichterungen des § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden zu bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen insbesondere angefallene Personalkosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs sowie die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen. Vertriebskosten werden nicht berücksichtigt. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 5 Jahre. Darüber hinaus sind keine Forschungskosten angefallen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 13 Jahre. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert von 250,01 Euro bis 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet, die den erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Bei abgrenzbaren Teilleistungen werden Forderungen entsprechend realisiert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesen Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme ab und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlich nutzbarer Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (rd. 30 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Sofern ein Aktivüberhang verbleibt, wird dieser entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Für die bisher aufgeführten Methoden gilt, dass die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres unverändert beibehalten wurden. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr sind daher mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Jahr 2021 beträgt EUR 944.256,68 (Vorjahr: EUR 1.131.007,89) und entfällt vollständig auf Entwicklungskosten, die als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entsprechend dem handelsrechtlichen Ansatzwahlrecht (§ 248 Abs. 2 HGB) aktiviert wurden. Der Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen beträgt zum Stichtag des abgelaufenen Geschäftsjahrs auf EUR 2,09 (Vorjahr: EUR 2,09). Der bilanzierte Wert der Beteiligungen beträgt zum 31. Dezember 2021 EUR 2,00 (Vorjahr: EUR 2,00). Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Geschäftsjahr 01.01.2021 - 30.06.2021 (Gesellschaft seither nicht mehr aktiv) Umlaufvermögen Die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt zum Jahresende 2021 EUR 1.944.055,42 (Vorjahr: EUR 1.909.548,55). Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Zum 31. Dezember 2021 bestehen drüber hinaus Forderungen gegen verbundene Unternehmen, in Höhe von EUR 24.000,00 (Vorjahr: EUR 24.000,00), welche innerhalb eines Jahres fällig sind. Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 237.515,08 (Vorjahr: EUR 170.050,10) hat ein Betrag in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 400,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital hat sich im Jahr 2021 nicht verändert und beträgt somit zum 31. Dezember 2021 weiterhin EUR 68.488,00 (Vorjahr: EUR 68.488,00). Es ist eingeteilt in 68.488 Aktien (Vorjahr: 68.488 Aktien) im Nennbetrag von jeweils EUR 1,00. Genehmigtes Kapitel besteht nicht. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 21.962.575,46 (Vorjahr: EUR 21.962.575,46) erfüllt die Voraussetzungen des § 150 Abs. 2 AktG i.V.m. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Eine gesonderte gesetzliche Rücklage ist deshalb nicht zu bilden. Der Verlustvortrag beträgt EUR 14.955.746,74 (Vorjahr: EUR 12.015.719,30). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 1.655.006,00 (Vorjahr: EUR 2.227.792,00) und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unter Berücksichtigung hierauf entfallender passiver latenter Steuern sowie aus aktiven latenten Steuern, welche mit diesen passiven latenten Steuern verrechnet wurden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 1.013.456,08 (Vorjahr: EUR 341.353,51) und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 847.257,78 (Vorjahr: 205.539,96) sowie Urlaubsrückstellungen in Höhe von EUR 84.401,30 (Vorjahr: 9.055,21). Darüber hinaus wurden Rückstellungen in Höhe von EUR 46.040,00 (Vorjahr: EUR 46.140,00) für anstehende Abschluss- bzw. Prüfungsleistungen sowie übrige Rückstellungen in Höhe von EUR 35.757,00 (Vorjahr: EUR 80.618,34) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollständig Lieferungen und Leistungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Andere aktivierte Eigenleistungen Die Position der anderen aktivierten Eigenleistungen beträgt im Geschäftsjahr EUR 944.256,68 (Vorjahr: EUR 1.131.007,89) und umfasst ausschließlich Aufwendungen für die Produktneu- und -weiterentwicklungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betriebliche Erträge betragen im Geschäftsjahr 2021 EUR 1.656.757,33 (Vorjahr: EUR 1.242.925,41) und ergeben sich im Wesentlichen aus der erhaltenen Überbrückungshilfe (EUR 924.089,17; Vorjahr: EUR 200.000,00), der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (EUR 223.438,13; Vorjahr: EUR 599.232,45); der erhaltenen Forschungszulage (EUR 164.081; Vorjahr: EUR 0,00) sowie der Verrechnung von Sachbezügen (EUR 123.765,04; Vorjahr: EUR 167.191,58). Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 43.611,96; Vorjahr: EUR 166.377,28) und aus Anlagenabgängen in Höhe von EUR 7,16 (Vorjahr: EUR 169,44) enthalten. Aufwendungen für bezogene Leistungen Der Betrag der Aufwendungen für bezogene Leistungen beläuft sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf EUR 1.940.341,72 (Vorjahr: EUR 1.710.449,55) und enthält in erster Linie Aufwendungen für Hosting-Fremdleistungen, erworbene Projekt- und Entwicklungstätigkeiten sowie externe Lizenzen. Personalaufwand Die Personalaufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2021 EUR 8.261.841,05 (Vorjahr: EUR 9.663.723,91). Darunter fallen Löhne und Gehälter in Höhe von EUR 6.434.987,67 (Vorjahr: EUR 7.456.695,01) für beschäftigte Arbeitnehmer der peakwork AG sowie Personalaufwendungen für Fremdarbeiter in Höhe von EUR 477.413,03 (Vorjahr: EUR 688.564,94), welche in ihrer Tätigkeit den Peakwork-Arbeitnehmern gleichgestellt sind. Abschreibungen Die im Geschäftsjahr 2021 angefallenen Abschreibungen belaufen sich auf EUR 1.712.833,18 (Vorjahr: EUR 1.717.729,96) und enthielten im Wesentlichen Abschreibungen von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 2.829.641,67 (Vorjahr: EUR 4.067.564,05) setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Lizenzen und Hardware-Produkte (EUR 642.217,29; Vorjahr: EUR 657.847,03), Raumkosten (EUR 553.490,19; Vorjahr: EUR 506.800,23) sowie internen Hostingkosten (EUR 259.938,74; Vorjahr: EUR 545.685,88) zusammen. Darüber hinaus stellen Fahrzeugkosten (EUR 282.412,53; Vorjahr: EUR 290.641,93), Beratungskosten (EUR 244.609,97; Vorjahr: EUR 289.594,69) sowie Aufwendungen für Einzelwertberichtigung von zweifelhaften Forderungen (EUR 100.250,49; Vorjahr: EUR 215.269,80) einen wesentlichen Anteil der betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2021 dar. Periodenfremde Aufwendungen, welche im Wesentlichen aus Gutschriften für vergangene Geschäftsjahre resultieren, sind in Höhe von EUR 30.732,85 (Vorjahr: EUR 182.173,54) enthalten. Finanzergebnis Die Zinserträge und -aufwendungen sowie ähnliche Erträge und Aufwendungen belaufen sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr kumuliert auf EUR -8.546,12 (Vorjahr: EUR 1.968,22). Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Gewerbesteuern in Höhe von EUR 936,23. Die sonstigen Steuern beinhalten im Geschäftsjahr 2021 KFZ-Steuern in Höhe von EUR 4.694,14 (Vorjahr: EUR 6.231,77). Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr 2021 u.a. eine erhaltene Überbrückungshilfe (EUR 924.089,17; Vorjahr: EUR 200.000,00) sowie eine erhaltene Forschungszulage (EUR 164.081; Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021 waren im Durchschnitt 11 Fremdarbeiter angestellt, welche in der Tabelle ebenfalls berücksichtigt wurden. In der Arbeitnehmergruppe "Engineers" beträgt die Anzahl an Fremdarbeitern 6, in der Gruppe "Übrige" beträgt die Anzahl 5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB stellen sich zum 31. Dezember 2021 wie folgt dar: • Verbindlichkeiten aus Mietkautionsbürgschaften von TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 311) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 876.619 (Vorjahr: EUR 955.249), die sich wie folgt zusammensetzen: Aus Leasing-Vereinbarungen bestehen zum Bilanzstichtag Restverbindlichkeiten über die kontrahierte Laufzeit der Verträge in Höhe von EUR 120.161 (Vorjahr: EUR 264.404). Ein Großteil der Verbindlichkeiten resultiert dabei aus Kfz-Leasingverträgen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2021 bestehen im Wesentlichen aus Mietverhältnissen in Höhe von EUR 756.458 (Vorjahr: EUR 690.845). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 0). Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Dem Vorstand gehört folgende Person an:
Dem Aufsichtsrat gehörten im abgeschlossenen Geschäftsjahr folgende Personen an:
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2021 insgesamt Bezüge in Höhe von EUR 23.999,98 erhalten. Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstands wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von EUR 1.113.502,72 soll mit dem vorhandenen Verlustvortrag in Höhe von EUR 14.955.746,74 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaft hat am 01.06.2022 eine Minderheitsbeteiligung an der Chain4Travel AG, Zug, Schweiz für 1.000.000 CHF erworben. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind nicht eingetreten.
Düsseldorf, den 13. Juni 2022 peakwork AG Ralf Usbeck, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand hat den Aufsichtsrat nach Übersendung der Bilanz 2021 und des Berichts über die Erstellung des Jahresabschlusses in der Aufsichtsratssitzung vom 24. Juni 2022 über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 unterrichtet. Neben Berichten über einzelne Großprojekte gab der Vorstand einen ausführlichen Bericht über die gesamtwirtschaftliche Situation der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr die nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Beschlüsse gefasst und die ordnungsgemäße Durchführung durch den Vorstand überwacht. Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr entsprechend den Regelungen des § 111 AktG auch die Angemessenheit der Vorstandsvergütung überprüft. Dem Aufsichtsrat ist der Jahresabschluss zum 31.12.2021 zusammen mit dem Prüfungsbericht der mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragten Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Zweigniederlassung Düsseldorf, vorgelegt worden. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat dem Ergebnis ihrer Prüfung den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen und Entgegennahme der Erläuterungen des Vorstandes billigt der Aufsichtsrat ohne Einwände den Abschluss für das Geschäftsjahr 2021. Er empfiehlt der Hauptversammlung, den Jahresabschluss zum 31.12.2021 in der vorliegenden Form festzustellen und dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat für die geleistete Arbeit seinen Dank aus.
Düsseldorf, im August 2022 Der Aufsichtsrat sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.10.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die peakwork AG, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der peakwork AG, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der peakwork AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 13. Juni 2022 Deloitte
GmbH
gez. René Kadlubowski, Wirtschaftsprüfer gez. Henrik Arndt, Wirtschaftsprüfer |
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