Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 25310
Eingetragen
31.1.1979
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind alle Tätigkeiten aus den Bereichen Fahrzeuglackierung, Karosserie- und Fahrzeugtechnik, Industrielackierung, Werbetechnik und Schilder- und Lichtreklameherstellung sowie Maler- und Putzarbeiten, weiterhin der Handel mit Lacken, Malerartikeln, Ersatzteilen und Fahrzeugen, insbesondere Omnibussen. Die Gesellschaft kann im Rahmen des Absatzes 1 alle Geschäfte betreiben, die geeignet erscheinen, die Gesellschaft zu fördern. Sie ist auch berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, diese zu vertreten sowie Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Schneider
seit 26.6.2024
Geschäftsführer
Jens Heymannn
seit 8.4.2024
Geschäftsführer
Simon Schmitt
seit 11.12.2019
Prokura
Heinz Heymann
seit 6.9.2016
Geschäftsführer
Pia Heymann
seit 6.9.2016
Prokura
Andreas Heymann
seit 6.9.2016
Geschäftsführer
Sibylle Heymann
seit 6.9.2016
Prokura
Kerstin Heymann
seit 6.9.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

56357 Geisig, Heister Sturm-Str. 8
40.000 €
50.00%
56357 Dornholzhausen, In den Neugärten 20
40.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebrüder Heymann GmbH

Nastätten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gliederung

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Ertragslage

2.2 Vermögenslage

2.3 Finanzlage

3. Prognosebericht

4. Chancen- und Risikobericht

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

6. Nachhaltigkeitsbericht

7. Zweigniederlassungsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Entwicklung unserer Geschäftsbereiche vollzog sich 2023 unter folgenden Rahmenbedingungen in den einzelnen Teilmärkten:

Kfz-Karosseriereparatur und -lackierung

Das Kfz-Gewerbe konnte 2023 seine nominalen Umsätze steigern, und zwar im langfristigen Vergleich mit kräftigen durchschnittlichen Veränderungsraten. Seit Mitte 2023 gehen die Wachstumsraten allerdings wieder etwas zurück.

Die Entwicklung der nominalen Umsätze ist allerdings einem starken Preiseffekt geschuldet. Preisbereinigt stagnierten 2023 die Umsätze oder gingen sogar teilweise zurück.

Die Servicebetriebe und insbesondere die freien Werkstätten stehen angesichts des Markthochlaufs der Elektromobilität vor tiefgreifenden Veränderungen und die strengeren gesetzlichen Vorgaben zum Klimaschutz werden die Hinwendung zur Elektromobilität noch vorantreiben.

Das Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk befindet sich in Zeiten des Umbruchs, der veränderten Mobilität und des demografischen Wandels. Aus der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine resultierten massive Preissteigerungen, z. B. bei den Material- und Energiekosten. Die Automobiltechnik und die Gesetzgebung verändern sich in immer schnelleren Zyklen und erfordern modernste Elektronik in zukünftigen Fahrzeugen. Investitionen in neue Mess- und Diagnosegeräte mit aktueller Software, der Umgang mit neuen Materialkombinationen und modernen Fügeverfahren, die Einrichtung eines Aluminiumarbeitsplatzes oder die regelmäßige Schulung der Fachkräfte im Umgang mit den neuen Techniken, wie z. B. die Hochvolttechnik oder Multi-Marken-Diagnosegeräte, sind notwendig.

Die Branche "Instandhaltung und Reparaturen von Kraftwagen" weist insgesamt sehr geringe Nachhaltigkeitsrisiken auf.

Bustechnik/Bushandel

Die Einführung von Elektromobilität im Bussektor bietet eine umweltfreundliche Antriebslösung für den innerstädtischen Verkehr und trägt so zum Klimaschutz bei. So sind mittlerweile Elektrobusse ein großer Bestandteil jeder neuen Linienausschreibung.

Dies stellt auch die Werkstätten vor neue Herausforderungen, die nicht nur mit neuen Techniken konfrontiert werden, sondern auch mit neuen Omnibusmarken, die auf den deutschen Markt drängen.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 12,5 % mehr Omnibusse zugelassen als noch im Vorjahr, insgesamt 5.493. Jedoch liegt dieser Wert noch deutlich unter dem Wert der Jahre zuvor.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Gebrauchtbushandel. Die Besitzumschreibungen der Omnibusse beläuft sich auf 5.140 Stück, damit leicht unter dem Vorjahr.

Die Branche "Handel mit Kraftwagen" weist insgesamt erhöhte Nachhaltigkeitsrisiken auf.

Maler

Das Umsatzvolumen des Wirtschaftszweigs betrug zuletzt gut 16 Mrd. EUR, wobei der jüngste Anstieg ausschließlich preisgetrieben zustande kam.

Die nominalen Umsätze im Ausbaugewerbe stiegen 2023 um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatzzuwachs ist 2023 nicht mehr so hoch ausgefallen wie im Jahr zuvor, in dem ebenfalls eine hohe Inflationsrate (2023: 5,9 %; 2022: 6,9 %) bestand. Zum Zweiten wird deutlich, dass es abermals das Elektrotechnik-Handwerk und die Heizungsbauer sind, die mit 10,7 bzw. 7,8 % hohe Umsatzzuwächse verzeichnen konnten.

Jahrelang war der Wohnungsbau der wichtigste Impulsgeber für das Baugewerbe und die einzelnen Teilgewerke. Mit der Verteuerung der Leistungen am Bau und damit des gesamten Immobiliensektors hat sich das geändert.

Werbetechnik

Der Werbemarkt in Deutschland ist 2023 um 1,5 % auf 48,79 Mrd. EUR gewachsen (2022: 48 Mrd. EUR), dies bedeutete einen Anteil am BIP von 1,2 %. Rund 900.000 Beschäftigte sind in der Werbewirtschaft tätig.

Hauptgrund für das Umsatzplus waren erneut digitale Werbeträger, die stärker als der Gesamtmarkt wuchsen. Trotz einiger Belastungen dürften die Umsätze der Werbebranche auch 2024 weiter ansteigen.

Die Material- und Personalkosten sind weiterhin auf einem hohen Niveau.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Ertragslage

Insgesamt war die Auslastung in allen Bereichen unseres Unternehmens gut. Trotz hoher Inflation und hohen Energiekosten sind die Geschäfte im Jahr 2023 zufriedenstellend gelaufen.

Grundsätzlich lässt sich das Jahr 2023 schwer mit dem Vorjahr vergleichen, indem wir ein einmaliges Bushandelgeschäft mit großen Auswirkungen auf Umsatz und Materialeinsatz realisieren konnten.

Die Erlöse für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf 15.394 TEUR.

Das Rohergebnis der Gebrüder Heymann GmbH betrug 8.207 TEUR und war somit 250 TEUR höher als im Vorjahr. Eine Steigerung von 3,1 %.

Durch tarifliche Lohnerhöhungen und eine leichte Aufstockung des Personals, stiegen die Personalkosten von 4.309 TEUR im Jahr 2022 auf 4.689 TEUR.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögengegenstände und Sachanlagen waren im Geschäftsjahr 20 TEUR höher als im Vorjahr und lag bei 311 TEUR. Die Steigerung ist auf getätigte Investitionen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in Summe bei 2.362 TEUR, eine Steigerung zum Vorjahr von 360 TEUR. Ein Grund hierfür sind unteranderem die Kosten der Warenabgabe mit 441 TEUR (Vorjahr 153 TEUR), die Raumkosten mit 645 TEUR (Vorjahr 563 TEUR) und die verschiedenen betrieblichen Kosten mit 505 TEUR (Vorjahr 456 TEUR).

Zinserträge lagen im Jahr 2023 bei 52 TEUR, wobei die Aufwendungen bei 21 TEUR lagen. Im Geschäftsjahr wurde somit ein EBT von 887 TEUR erzielt.

Dieser Wert liegt 80 TEUR höher als im Vorjahr, eine Steigerung von 9,9 %.

Der Jahresüberschuss betrug 615 TEUR.

2.2 Vermögenslage

Im Berichtszeitraum weist das Unternehmen ein Gesamtvermögen von 8.634 TEUR auf.

Das Anlagevermögen beläuft sich auf 2.266 TEUR und macht somit 26,2 % des Gesamtvermögens aus.

Im Anlagevermögen wurden Neuinvestitionen in Höhe von 220 TEUR getätigt.

Das Umlaufvermögen beträgt 6.368 TEUR und setzt sich aus Vorräten, Forderungen sowie liquiden Mitteln zusammen. Die Vorräte belaufen sich auf 1.235 TEUR, die Forderungen im Verbundbereich liegen bei 1.066 TEUR. Im Vorjahr lagen diese bei 1.114 TEUR.

Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 1.226 TEUR.

Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt 5.545 TEUR, was einer Eigenkapitalquote von 64,2 % entspricht (Vorjahr 62,1 %).

Das langfristige Fremdkapital beläuft sich auf 674 TEUR.

Das kurzfristige Fremdkapital liegt bei 2.415 TEUR. Hierbei ist zu beachten, dass im Berichtszeitraum die sonstigen Rückstellungen um 282 TEUR erhöht wurden.

Zudem haben sich die erhaltenen Anzahlungen um 544 TEUR reduziert im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig wurden die Steuerrückstellungen um 29 TEUR erhöht.

2.3 Finanzlage

Das Unternehmen konnte auch 2023 jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen.

Im Bedarfsfall stehen ausreichend Kontokorrentlinien durch die Kreditinstitute zur Verfügung.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr 1.601 TEUR. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr dar, in dem ein Cashflow von 297 TEUR erwirtschaftet wurde.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr -167 TEUR, im Vergleich zum Vorjahr betrug dieser -721 TEUR.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf -310 TEUR und zeigt eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Cashflow -71 TEUR betrug.

Zum Ende des Berichtsjahres betrug der Finanzmittelfonds 1.826 TEUR, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im Jahr 2022 betrug der Finanzmittelfonds 702 TEUR.

3. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 planen wir mit einem Rohertrag von 7.806 TEUR und einem Betriebsergebnis vor Steuern von 475 TEUR.

Wir planen mit einer Aufstockung des Personals, was jedoch aufgrund des Fachkräftemangels schwierig sein wird.

Des Weiteren wurde im Februar 2024 ein Geschäftsführerwechsel vollzogen.

Investitionen in den Fuhrpark, in eine neue Hallenheizung und in Betriebsausstattung betragen voraussichtlich im Ganzen 1.105 TEUR, wobei die finalen Umsetzungen nicht ausschließlich im Jahr 2024 stattfinden.

Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag sah eine Erhöhung zum 01. Januar 2024 vor und hat eine Laufzeit bis zum September 2024.

Für das Jahr 2025 erwarten wir für unsere Gesellschaft ein moderates Wachstum mit ausreichender Gewinnerzielung.

4. Chancen- und Risikobericht

Risiko Erwartungen/Maßnahmen
Forderungsausfälle gewerbliche Kunden bis auf drei Ausnahmen gegen Forderungsausfall versichert, die SB beträgt 30 % bzw. 40 %, Privatkunden sind bei einer weiteren Versicherung in engem Rahmen mitversichert
Insolvenz Lieferanten bzw. Subunternehmer zur Sicherung, Lieferbereitschaft und Realisierung von Gewährleistungsansprüchen werden über wichtige Lieferanten Auskünfte eingeholt und bei Bedarf ebenfalls versichert
Kundenstruktur die Kundenstruktur ist grundsätzlich ausgewogen, es bestehen keine existenzgefährdenden Abhängigkeiten, die Struktur wird vierteljährlich geprüft; in der Kfz-Abteilung muss die Entwicklung des Umsatzvolumens der Schadensteuerer beobachtet werden
Ausfall wichtiger Produktionsanlagen vorbeugende Wartung gemäß Verfahrensanweisung
Fehler durch mangelnde Qualifikation Ausbildung und Schulung gem. Schulungspläne nach Verfahrenanweisungen
Kundenverlust durch mangelnde Qualität Qualitätsmanagementsystem
Beschädigung Kundeneigentum Umgang mit Eigentum nach Verfahrensanweisungen; Haftpflichtversicherung, Kfz-Handel- und Handwerkversicherung
unwirtschaftliche Auftragsabwicklung ständiger Soll-Ist Abgleich der Aufträge während der Bearbeitung
IT-Ausfall/ Cyberangriff Regelmäßige Sicherungen nach Plan, Wartungsverträge, Sachversicherung, Cyberversicherung, Sensibilisierung/ Schulung der Mitarbeiter
kostendeckende Kalkulationen DAT- und Lowey-Vorgabe hinsichtlich zeitlicher Bearbeitungsdauer Soll-Kalkulationssätze nach Jahresplanung
Elementarschäden Feuer, Hagel, Sturm, Wasser Sachversicherung mit ausreichender Deckung, jährliche Risikoinventur
Fachkräftemangel Weiterhin genügend Ausbildungsplätze anbieten; Nachwuchswerbung in Schulen und auf Ausbildungsmessen; Übernahme von Azubis nach Prüfung; attraktiver Arbeitgeber, Personalentwicklungskonzept, BGM
Umweltrisiko Schulung Mitarbeiter, Bereitstellung geeigneter Anlagen und Materialien, Versicherung
Regelverletzungen und Nachhaltigkeit Hinweisgebersystem, Planung systematischen Aufbaus ESG (Environment, Social und Governance) im Unternehmen
Zunehmende Markenvielfalt bei PKWs und Omnibussen Ständige Schulung der Mitarbeiter und den Kontakt zu internationalen Marken suchen
Energiesicherheit Verstärkte Netzunabhängigkeit durch PV; Energiesparmaßnahmen

Die Chancen für eine weitere positive Unternehmensentwicklung sieht die Geschäftsführung in folgenden Punkten.

a) Umsatzpotential von Elektro- und Hybridfahrzeugen steigt. Hierdurch auch die Komplexität der Reparaturen an Unfallfahrzeugen. Durch unser geschultes Personal sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt.

b) Weiterhin großes Potential steckt in der Reparatur von Wohnmobilen und Wohnwagen. Dieses Geschäftsfeld wird weiter ausgebaut.

c) Durch unsere moderne Werkstattausrüstung und Investitionen in neue Werkzeuge, können wir die neusten Fahrzeuge reparieren.

d) Ein zukunftssicheres Markenportfolio und der Handel mit marktgängigen Modellen helfen uns beim Gebrauchtbushandel.

e) Die Regierung möchte den Individualverkehr immer stärker abbauen, sodass der Beförderung mit Omnibussen zunehmen wird.

f) Ausbau der Digitalisierung in den Geschäftsprozessen ist eine große Chance für uns und wird in den nächsten Jahren fokussiert, um Abläufe zu vereinfachen und zu verschlanken.

g) Die staatliche Förderung der energetischen Sanierung und seniorengerechtes Wohnen werden dabei helfen, dass wir weiter ausgelastet sind in unserer Malerabteilung.

h) Zusammen mit unserem neu gegründeten Schwesterunternehmen HF-Werksdesign wollen wir im Bereich Motorsportfolierung eine Marke aufbauen.

i) Durch den Einbau von neuen Technologien in Omnibusse wollen wir Spezialist im Omnibusausbau bleiben.

j) Durch die Nachhaltigkeitsberichterstattung über den deutschen Nachhaltigkeitskodex erwarten wir uns einen Wettbewerbsvorteil.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie Guthaben bei Kreditinstituten, Kontokorrente und Darlehen.

Die Gesellschaft verfügt über solvente Schuldner. Für gewerbliche Kunden besteht eine Kreditversicherung. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken bekannt sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Eine Prüfung der Bonität erfolgt regelmäßig vor der Auftragsannahme. Durch Lastschriftvereinbarungen mit den Kunden kann das Ausfallrisiko gemindert werden.

Verbindlichkeiten zahlt die Gesellschaft innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Die Darlehen bei Banken werden planmäßig getilgt.

6. Nachhaltigkeitsbericht

Die Gebr. Heymann GmbH hat für das Jahr 2023 einen Nachhaltigkeitsbericht über den deutschen Nachhaltigkeitskodex erstellt.

Um den Nachhaltigkeitskodex zu erfüllen, erstellen Unternehmen eine sogenannte DNK-Erklärung zu den zwanzig DNK-Kriterien und einem ausgewählten Set an quantifizierbaren Leistungsindikatoren.

Kriterien eins bis zehn konzentrieren sich auf das Nachhaltigkeitskonzept, unterteilt in Strategie und Prozessmanagement und elf bis zwanzig auf die Nachhaltigkeitsaspekte, unterteilt in Umwelt und Gesellschaft.

Mit diesem Bericht wollen wir den ESG-Vorschriften zum Nachhaltigkeitsreporting vorgreifen. Noch sind wir als mittelständiger Betrieb nicht dazu verpflichtet, jedoch könnten in Zukunft Großkunden und Banken einen Bericht fordern und darauf sind wir vorbereitet.

7. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassung Busse, Lkw: 56355 Nastätten, Industriestr. 21
Zweigniederlassung Werbetechnik und Maler: 56355 Nastätten, Industriestraße 19
Zweigniederlassung PKW und Industrielackierung: 56355 Nastätten, Sandkaut 42
Zweigniederlassung Oldtimerrestauration: 56357 Geisig, Römerstr. 12

 

Nastätten, den 17. September 2024

Jens Heymann

Kerstin Heymann

Andreas Heymann

Heinz Heymann

Sven Schneider

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.265.287,27 2.349.340,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.650,00 3.150,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.650,00 3.150,00
II. Sachanlagen 1.763.980,00 1.901.247,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 608.351,00 671.798,00
2. technische Anlagen und Maschinen 527.522,00 555.550,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 628.107,00 673.899,00
III. Finanzanlagen 499.657,27 444.943,25
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 499.657,27 444.943,25
B. Umlaufvermögen 6.368.397,42 6.035.452,43
I. Vorräte 1.234.966,76 2.554.962,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.307.699,56 2.778.260,44
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.131.496,87 1.250.594,07
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.066.347,63 1.114.341,71
3. sonstige Vermögensgegenstände 109.855,06 413.324,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.825.731,10 702.229,63
Summe Aktiva 8.633.684,69 8.384.792,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.545.373,61 5.210.287,07
I. Gezeichnetes Kapital 240.000,00 240.000,00
II. Genussrechtskapital mit Eigenkapital-Charakter 0,00 10.000,00
III. Kapitalrücklage 2.813,80 2.813,80
IV. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 4.687.473,27 4.377.203,95
V. Jahresüberschuss 615.086,54 580.269,32
B. Rückstellungen 1.337.770,55 1.042.183,74
C. Verbindlichkeiten 1.750.540,53 2.132.321,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 450.000,00 459.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 159.601,27 703.686,98
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 432.018,57 381.297,47
4. sonstige Verbindlichkeiten 708.920,69 588.337,42
Summe Passiva 8.633.684,69 8.384.792,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.233.747,66 7.444.999,98
2. Personalaufwand 4.688.841,37 4.308.649,07
a) Löhne und Gehälter 3.820.309,51 3.546.737,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 868.531,86 761.911,28
davon Aufwendungen für Altersversorgung 58.000,81 58.182,59
3. Abschreibungen 310.698,47 290.867,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 310.698,47 290.867,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.362.329,86 2.002.389,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.937,34 24.076,37
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 20.240,43
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.430,29 24.865,63
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 271.781,91 226.978,87
9. Ergebnis nach Steuern 630.603,10 595.085,31
10. sonstige Steuern 15.516,56 14.815,99
Jahresüberschuss 615.086,54 580.269,32

Anhang

Gliederung

A. Allgemeines

B. Angaben zur Bilanz und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

C. Sonstige Angaben

D. Nachtragsbericht

Sitz der Gesellschaft: 56355 Nastätten
Anschrift: Industriestraße 19
Registergericht: Koblenz
Registernummer: HRB 25310

A. Allgemeines

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden genutzt.

Wegen der besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke vorzugsweise im Anhang aufgeführt. Weiterhin wurde aufgrund der Anwendung des § 42 Abs. 3 GmbHG das Bilanz-Gliederungsschema um die Position "Forderungen gegen Gesellschafter" erweitert.

Im Übrigen wurde von den bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht abgewichen.

Soweit Berichtspflichten wahlweise im Anhang oder in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung erfüllt werden können, wurde die Anhangangabe gewählt.

B. Angaben zur Bilanz und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zum Bilanzstichtag durch Bestandsfortschreibung ermittelt. Die Bewertung erfolgte mit den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Planmäßige Abschreibungen wurden linear berechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Jahr 2023 voll abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegend niedrigere Wert angesetzt.

Kosten der Verwaltung wurden, bis auf die Kosten der kaufmännischen Verwaltung, in die Herstellungskosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachstehenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 31.12.2022
Zugang
Umbuchung
Abgang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.045,79 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 132.045,79 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.918.610,64 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.188.151,26 0,00 0,00 7.500,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.442.885,92 175.150,47 0,00 50.343,84
Summe Sachanlagen 6.549.647,82 175.150,47 0,00 57.843,84
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 469.392,75 44.492,67 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 469.392,75 44.492,67 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.151.086,36 219.643,14 0,00 57.843,84
Abschreibungen
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Zugang
Abgang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.045,79 128.895,79 1.500,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 132.045,79 128.895,79 1.500,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.918.610,64 2.246.812,64 63.447,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.180.651,26 632.601,26 28.027,00 7.499,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.567.692,55 1.768.986,92 217.724,47 47.125,84
Summe Sachanlagen 6.666.954,45 4.648.400,82 309.198,47 54.624,84
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 513.885,42 24.449,50 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 513.885,42 24.449,50 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.312.885,66 4.801.746,11 310.698,47 54.624,84
Restbuchwert
Zuschreibung Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 130.395,79 1.650,00 3.150,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 130.395,79 1.650,00 3.150,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.310.259,64 608.351,00 671.798,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 653.129,26 527.522,00 555.550,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.939.585,55 628.107,00 673.899,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.902.974,45 1.763.980,00 1.901.247,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.221,35 14.228,15 499.657,27 444.943,25
Summe Finanzanlagen 10.221,35 14.228,15 499.657,27 444.943,25
Summe Anlagevermögen 10.221,35 5.047.598,39 2.265.287,27 2.349.340,25

Das Vorratsvermögen wurde in der Zeit vom 18.12.2023 bis 08.01.2024 körperlich erfasst und auf den Bilanzstichtag fortgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu Einstands- bzw. Katalogpreisen. Rabatte und Skonti wurden berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurde bei älteren und unmodischen Vorräten der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind grundsätzlich mit den Herstellungskosten (einschließlich Gemeinkosten) angesetzt. Es wurden Abschläge vorgenommen, um sie verlustfrei zu bewerten. Die Zuschlagsätze auf die Lohnkosten basieren auf den Ist-Zahlen des Jahres 2023. Von den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde der durchschnittliche Satz für Skonti und Boni abgezogen.

Die Handels-Fahrzeuge wurden unter der Position Waren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen ausgewiesen.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte zum Nominalwert.

Die Forderungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Soweit erforderlich wurden sie einzeln und pauschal wertberichtigt. Bei den Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen wurde zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 16 in Ansatz gebracht. Weiterhin wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 69 vorgenommen. Die Forderungen gegen gewerbliche Abnehmer sind bei der Hermes-Versicherung gegen Ausfall versichert. Insoweit waren keine weiteren Einzelwertberichtigungen zu bilden.

Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 9 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Barmittel wurden mit den Nominalwerten angesetzt.

Genussrechtskapital

Zwischen der Gebrüder Heymann GmbH und einem Mitarbeiter wurde ein Genussrecht in einer Gesamthöhe von T€ 4 abgeschlossen. Die Kofinanzierung erfolgte über die ISB Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz mit T€ 6. Der Vertrag hatte eine Restlaufzeit bis zum 30. März 2023 und wurde in voller Höhe beglichen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,82 %) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der "Projected Unit Credit Method" ermittelt. Eine planmäßige Erhöhung der Rente ist vertraglich nicht vorgesehen. Den Rückstellungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB bestehen in Höhe von T€ 1.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Urlaubsrückstellungen 153.243,37
Garantieverpflichtungen 222.000,00
Arbeitszeitkonten 166.235,45
Unterlassene Instandhaltungen 90.000,00
noch durchzuführende Arbeiten 72.000,00
Drohverlustrückstellungen 50.000,00
Sonstige Rückstellungen 291.200,00
1.044.678,82

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Zusammensetzung und die Restlaufzeit sind in der folgenden Übersicht tabellarisch zusammengestellt:

Restlaufzeit
Bilanzposition lt. Bilanz 31.12.2023
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten
a) gegenüber Kreditinstituten 450.000,00 0,00 0,00 450.000,00
(Vorjahr) (459.000,00) (9.000,00) (0,00) (450.000,00)
b) erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 159.601,27 159.601,27 0,00 0,00
(Vorjahr) (703.686,98) (703.686,98) (0,00) (0,00)
c) aus Lieferungen und Leistungen 432.018,57 432.018,57 0,00 0,00
(Vorjahr) (381.297,47) (381.297,47) (0,00) (0,00)
d) Sonstige 708.920,69 708.920,69 0,00 0,00
(Vorjahr) (588.337,42) (588.337,42) (0,00) (0,00)
Insgesamt 1.750.540,53 1.300.540,53 0,00 450.000,00
(Vorjahr) (2.132.321,87) (1.682.321,87) (0,00) (450.000,00)

Die Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 113 auf Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen gesichert.

Von dem Wahlrecht der Aktivierung aktiver latenter Steuern (§ 274 Abs.1 S. 2 HGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Das Ergebnis enthält periodenfremde Aufwendungen von T€ 70,2 (Insb. Wertberichtigung von Forderungen) und periodenfremde Erträge von T€ 33,9.

Zinserträge und Zinsaufwendungen

In den "sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen" sind keine Zinserträge aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen enthalten. In den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 4 enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Pachtzins an die Besitzgesellschaft i. H. v. T€ 319 jährlich.

Sonstige langfristige Miet- und Leasingzahlungen i. H. v. rund T€ 149 jährlich.

Steuerliche Belastung

Das Betriebsergebnis ist mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 272 belastet.

Abschreibung Finanzanlagen

Hinsichtlich der Bewertung der börsennotierten Wertpapiere wurde im Vorjahr das Wahlrecht gem. § 253 (3) S. 6 HGB ausgeübt. Im Abschlussjahr erfolgte eine Wertzuschreibung in Höhe von T€ 10.

C. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Jens Heymann, Geisig (ab 1. Februar 2024)

Herr Dipl. Kfm. Thomas Heymann, Geisig (bis 31. Januar 2024)

Frau Kerstin Heymann, Singhofen

Herr Andreas Heymann, Dornholzhausen Herr Heinz Heymann, Geisig Herr Sven Schneider, Welterod (ab 1. Juli 2024)

Herr Michael Aulmann, Oberwies (bis 13. April 2024)

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:

2023 2022
Arbeiter (davon 16 Auszubildende) 69,62 67,81
davon weiblich (12,12) (13,31)
Angestellte (davon 1 Auszubildende) 26,73 25,77
davon weiblich (9,48) (9,08)
Beschäftigte Arbeitnehmer gesamt 96,35 93,58
davon Geschäftsführer 5,00 5,00
davon Auszubildende 15,25 17,00
76,10 71,58

D. Nachtragsbericht

Es haben keine Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten.

 

Nastätten, den 17. September 2024

Jens Heymann

Kerstin Heymann

Andreas Heymann

Heinz Heymann

Sven Schneider

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gebrüder Heymann GmbH, Nastätten:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebrüder Heymann GmbH, Nastätten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebrüder Heymann GmbH, Nastätten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Abteilung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 17. September 2024

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Schneider, Wirtschaftsprüfer

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