Service Center Gelsenkirchen GmbH

Grimbergstraße 75, 45889 Gelsenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 37046
Vorher
Corus Stahl GmbH
Eingetragen
23.2.1999
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlErzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen
Gegenstand
Die Beteiligung an Unternehmen der Stahlindustrie der Stahlverarbeitung und des Stahlhandels sowie die Herstellung, Weiterverarbeitung, Veredelung und der Vertrieb von Blechzuschnitten und Blechcoils aller Art aus Stahl oder sonstigem Material.

Historie

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Management

NameRolle
Volker Schulz
seit 29.7.2025
Prokura
Geschäftsführer
Rüdiger Scholz
seit 4.1.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Tata Steel Nederland B.V.NLD
99.99%
Tata Steel Nederland B.V.NLD
0.01%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Tata Steel Germany GmbH
Germany
99.99%
Tata Steel Germany GmbH
Germany
0.01%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Corus Stahl GmbH

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Konzernlagebericht

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Allgemeine Informationen

Anfang 2007 hat die indische TATA Steel Ltd., Mumbai/Indien, die Corus Group Ltd., London/Großbritannien, übernommen. Die Corus Stahl GmbH, Düsseldorf, ist danach nunmehr eine Konzerngesellschaft der TATA Steel Ltd. Alleinige Gesellschafterin ist die deutsche Obergesellschaft der Corus-Gruppe - die Corus Deutschland GmbH, Düsseldorf.

Im Konzernverbund sind verschiedene Business Units von Bedeutung: Das Corus Service Center Gelsenkirchen als Geschäftsbereich der Corus Stahl betreibt ein operatives Stahlservice-Center-Geschäft und berichtet an die Business Unit "Distribution Europe - Central Europe". Hauptabnehmer der Gesellschaft ist die Automobilzuliefererindustrie.

Die Corus Stahl GmbH tritt - neben ihrer operativen Tätigkeit in der Zweigniederlassung Gelsenkirchen - als Holdinggesellschaft in Erscheinung und berichtet an die deutsche Muttergesellschaft - Corus Deutschland GmbH - und die Konsolidierungsstelle für Holdinggesellschaften in Ijmuiden/Niederlande. Tochtergesellschaften der Corus Stahl GmbH sind die Hille & Müller GmbH, Düsseldorf, und die Trierer Walzwerk GmbH, Trier. Zwischen der Hille & Müller GmbH und der Trierer Walzwerk GmbH bestehen zu ihrer alleinigen Gesellschafterin Corus Stahl GmbH jeweils Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge. Organisatorisch sind die Hille & Müller GmbH und die Trierer Walzwerk GmbH in die Business Unit "Corus Special Strip" eingebunden.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Hille & Müller GmbH liegt im Walzen und galvanischen Veredeln von Stahlband am Standort Düsseldorf. Die Hauptabnehmer der Gesellschaft finden sich in der Batterie- und Bürobranche. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Trierer Walzwerk GmbH liegt im galvanischen Veredeln von Kaltband mit Kupfer, Messing und Zink. Verwaltungs- und Vertriebstätigkeiten werden durch die Schwestergesellschaft Hille & Müller GmbH übernommen. Die Hauptabnehmer der Gesellschaft finden sich in der Automobil- und Elektrobranche.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2007 erneut kräftig gewachsen. Um 2,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes höher als im Vorjahr. Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland wurde vor allem vom Export, aber auch von einer regen Investitionstätigkeit getragen.

Die Stahlproduktion in Deutschland war im Jahr 2007 unverändert hoch. In Deutschland erreichte die diesjährige Rohstahlproduktion 48,5 Mio. Tonnen und dürfte demnach fast exakt auf dem Vorjahresniveau liegen. Unsere wichtigsten Kundenmärkte verzeichneten eine insgesamt erfreuliche Entwicklung. Die Entwicklung in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und Stahlweiterverarbeitenden Gewerbe war überwiegend aufwärts gerichtet. Positiv entwickelte sich der Automobilindustrie in Westeuropa. Die Fahrzeugproduktion hat sich 2007 um 2 % auf mehr als 17,5 Mio. Fahrzeuge erhöht. Der deutsche Fahrzeugbau verzeichnete dabei einen überdurchschnittlichen Anstieg um 4 % auf mehr als 6 Mio. Fahrzeuge. Dafür sind die hohen Exporte für Personenkraftwagen und die anhaltend gute Nachfrage nach Nutzfahrzeugen verantwortlich.

Zum Ende des Kalenderjahres 2008 verdichteten sich jedoch die Anzeichen für eine anhaltende Wirtschaftskrise in Folge der so genannten "Finanzkrise". Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Entwicklung der Branche können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend eingeschätzt werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Stahl- und Automobilindustrie anfällig für konjunkturelle Schwankungen sind und entsprechend deutliche negative Auswirkungen durch die Finanzkrise zu erwarten sind. Während das Geschäftsjahr 2007 durch insgesamt hohe Stahl- und steigende Energiepreise geprägt war, hat sich die Entwicklung inzwischen vollständig gedreht. So ist derzeit ein deutlicher Rückgang der Stahlpreise festzustellen. Diese negative Entwicklung im Absatzbereich wird durch die rückläufigen Energiepreise (insbesondere Ölpreise) teilweise kompensiert.

3. Produktion

In der Produktpolitik haben sich 2007 gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben. Das Corus Service Center Gelsenkirchen bearbeitet im Schneidzentrum nahezu ausschließlich warmgewalzte Produkte. Die Hille & Müller GmbH walzt dagegen Kaltband und veredelt dieses hauptsächlich mit Nickel. Die Trierer Walzwerk GmbH wiederum veredelt Kaltband mit Kupfer, Messing und Zink.

4. Beschaffung

Das Corus Service Center Gelsenkirchen sowie die Hille & Müller GmbH beziehen die Qualitätsflachstähle weiterhin überwiegend vom Schwesterwerk in Ijmuiden. Die Trierer Walzwerk GmbH wiederum bezieht ihren Stahl von den Schwestergesellschaft Hille & Müller GmbH sowie von der Corus Packaging Plus.

5. Investitionen

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen in 2007 lediglich T€ 1.004 (Vorjahr T€ 4.195). Die hohen Investitionen des Vorjahres betrafen im Wesentlichen den Abschluss der Investitionen in die neue Glühe am Standort Düsseldorf. Am Standort Trier wurden zudem Maßnahmen fertig gestellt, die bereits im Geschäftsjahr 2005 eingeleitet wurden. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2007 betreffen zahlreiche kleinere Investitionsprojekte, die der Leistungssteigerung der Produktionsprozesse dienen, Auflagen des Umweltschutzes erfüllen und die Arbeitssicherheit erhöhen sowie Ersatzinvestitionen der Betriebs- und Geschäftsausstattung darstellen.

6. Finanzierung

Die Finanzierung der Gesellschaften des Corus Stahl-Konzerns wird über einen Cash-Pool-Verbund mit der Corus Deutschland GmbH sichergestellt. Ferner erfolgt die Finanzierung der Corus Stahl GmbH und ihrer Tochtergesellschaften über unverzinsliche Darlehen, die ebenfalls die Corus Deutschland GmbH zur Verfügung stellt. Die Gesellschaften des Konzerns konnten ihre Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt erfüllen.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 werden unverändert unverzinsliche Darlehen der Corus Deutschland GmbH von insgesamt T€ 29.450 ausgewiesen. Von den unverzinslichen Darlehen waren zum Stichtag T€ 9.150 fällig; die Tilgung ist Anfang 2008 erfolgt. Im Vorjahr standen den unverzinslichen Darlehensverbindlichkeiten noch ein verzinsliches kurzfristiges Darlehen an ein verbundenes Unternehmen von T€ 13.000 gegenüber. Dieses Darlehen ist im Geschäftsjahr 2007 zurückgeführt worden.

7. Personalbereich

Im Jahr 2007 wurden durchschnittlich 592 (Vorjahr 648) Mitarbeiter beschäftigt. Der deutliche Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl ist auf die zum Ende des Vorjahres durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Im IV. Quartal 2006 wurden zur Anpassung der Kapazität sowie im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Glühe Restrukturierungsmaßnahmen beschlossen. Diese Maßnahmen beinhalteten insbesondere den Abbau von Arbeitsplätzen. In solche grundlegenden Entscheidungen werden die jeweiligen "Boards" aus der Corus Organisation mit eingebunden.

Gesundheit und Sicherheit genießen in der Corus Stahl-Gruppe oberste Priorität. Entsprechend zeigt die Corus Stahl-Gruppe im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren unter der Rubrik "Arbeits- und Gesundheitspolitik" weiterhin eine ansprechende Leistung. So sind das Werk Trier und das Corus Service Center Gelsenkirchen am 31. Dezember 2007 jeweils seit fünf Jahren ohne Unfall mit Ausfallzeit - ein Zeichen dafür, dass bereits viel für die Arbeitssicherheit getan wurde. Auch am Standort Düsseldorf haben sich im Berichtsjahr 2007 keine Arbeitsunfälle ereignet. Wir arbeiten auch weiterhin daran, durch Investitionen und Schulungen die Arbeitsplätze sicherer zu machen.

8. Umweltfragen

Die Erfahrungen und Aktivitäten in den letzen Jahren im Bereich Umweltschutz haben dazu geführt, dass die Prüfungen des Umweltmanagementsystems am Standort Düsseldorf ohne Beanstandungen absolviert werden konnten. Ebenso wurden am Standort Trier alle Umwelt-"Audits" erfolgreich abgeschlossen. Am Standort Gelsenkirchen bestehen keine leistungsbedingten Umweltrisiken.

Darüber hinaus bestehen keine unternehmensspezifischen Umweltanforderungen bzw. -fragen.

9. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird für die gesamte Corus-Gruppe in den dafür vorgesehenen Konzerngesellschaften betrieben. Finanzielle Risiken ergeben sich daraus nicht.

In der Corus Stahl-Gruppe werden jährlich rund € 1 Mio in die Produktentwicklung investiert. Ziel ist es neue Produkte und Märkte zu erschließen. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Trierer Walzwerk GmbH sind zu der Schwestergesellschaft Hille & Müller GmbH zusammengefasst.

10. Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2007

Mit Kaufvertrag vom 31. Oktober 2007 hat die Corus Stahl GmbH sämtliche Anteile an der Plated Strip (International) Ltd. an die Corus UK Limited veräußert. Der Kaufpreis entsprach dabei im Wesentlichen dem Restbuchwert der Beteiligung. Entsprechend haben sich weder nennenswerte Gewinne noch Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Finanzanlagevermögens ergeben.

Im Juli 2007 wurde bei der Hille & Müller GmbH ein Sozialplan/Interessenausgleich für die von der Restrukturierung betroffenen Mitarbeiter abgeschlossen. In Abhängigkeit von der Entwicklung der Ertragslage dieser Tochtergesellschaft wurden weitergehende Maßnahmen vereinbart.

Mitte des Jahres 2007 wurde das Gesetzgebungsverfahren zur Unternehmenssteuerreform 2008 abgeschlossen. Im Zusammenhang mit dem neu in das Körperschaftsteuergesetz eingefügten § 8c KStG führen die in 2008 durchgeführten gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen bei ausländischen Obergesellschaften dazu, dass die Verlustvorträge nicht mehr genutzt werden können bzw. konnten. Die erforderliche vollständige Auflösung der aktiven latenten Steuern wurde im Berichtsjahr 2007 berücksichtigt und hat das Ergebnis mit T€ 4.400 belastet.

11. Analyse des Geschäftsverlaufes

Die Umsatzentwicklung war in den Vorjahren durch Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung geprägt, die auch in Geschäftsjahr 2006 fortgeführt wurden. Nach erfolgter Kapazitätsanpassung haben sich in 2007 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr wieder um rund 7 % erhöht.

Im Vorjahr hatten Restrukturierungskosten das Konzernergebnis belastet. Kosten in vergleichbarer Höhe sind im Berichtsjahr 2007 nicht angefallen, so dass sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert hat.

II. Darstellung der Lage des Konzerns

1. Ertragslage

Während im Vorjahr bedingt durch die Anpassungen der Produktionskapazitäten noch ein Umsatzrückgangs um 4,0 % zu verzeichnen war, sind die Umsätze im Geschäftsjahr 2007 wieder um 6,9 % gestiegen und liegen damit rund 2,5 % über den Umsätzen des Geschäftsjahres 2005. Die Rohertragsmarge ist aufgrund der weiterhin hohen Rohstoffpreise erneut von 26,8 % auf 25,3 % zurückgegangen. So konnten die Preissteigerungen nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Im Vorjahr hatte eine Änderungen in der Vorratsbewertung (Anwendung des so genannten "LIFO"-Verfahrens) zu einer Ergebnisverminderung von T€ 1.252 geführt.

Der deutliche Rückgang der Personalaufwendungen um 13,9 % ist insbesondere auf den Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Im Übrigen waren die Personalaufwendungen im Vorjahr durch umfangreiche Restrukturierungsaufwendungen belastet. Die Erträge aus der Auflösung der Restrukturierungsrückstellung von € 1,6 Mio aufgrund der in 2007 veränderten Umsetzung der geplanten Maßnahmen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die deutliche Erhöhung der Abschreibungen ist darauf zurückzuführen, dass in 2007 Abschreibungen für die neue Glühe für das gesamte Geschäftsjahr berücksichtigt wurden während im Vorjahr nur die Abschreibung für diese Sachanlagegegenstände zeitanteilig erfolgte. Zudem wurden im Berichtsjahr 2007 umfangreiche außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen von T€ 1.411 (Vorjahr: T€ 291) vorgenommen. Den außerplanmäßigen Abschreibungen stehen im Berichtsjahr 2007 Gewinne aus Anlageverkäufen von T€ 120 gegenüber.

Das operative Ergebnis hat sich - unter Berücksichtigung der periodenfremden und neutralen Aufwendungen und Erträge - deutlich von T€ 1.074 auf T€ 5.006 verbessert. Die Verbesserung ist vor allem auf die in Vorjahren eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Berichtsjahres betreffen vor allem die oben genannte vollständige Auflösung der aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Im Vorjahr wurden dagegen Steuererstattungen und Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen für den Veranlagungszeitraum 2004 ausgewiesen. Ferner waren im Vorjahr die Ergebnisse aus der Betriebsprüfung sowie mit T€ 1.000 die Erhöhung der aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Insgesamt hat das Konzernjahresergebnis von T€ 2.333 auf T€ 1.100 abgenommen.

2. Finanzlage

Die Finanzierung des Corus Stahl-Konzerns erfolgt - wie eingangs erläutert - über den Cash-Pool-Verbund mit der Corus Deutschland GmbH. Ferner gewährt die Corus Deutschland GmbH der Corus-Stahl-Gruppe unverändert Darlehen von T€ 29.450, von denen T€ 9.150 zum Stichtag 31. Dezember 2007 fällig waren.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf T€ 7.216 (Vorjahr: T€ 5.509). Der deutlich positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist darauf zurückzuführen, dass sich das - um zahlungsunwirksame Aufwendungen bereinigte - Periodenergebnis verbessert hat. So beläuft sich das - um Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens, und Veränderung der aktiven latenten Steuern sowie Zunahme der Rückstellungen und Gewinn/Verluste aus Anlagenabgängen bereinigte - Periodenergebnis im Berichtsjahr 2007 auf T€ 8.733 nach T€ 6.898 im Vorjahr. Das so genannte "working capital" hat sich dagegen erneut um T€ 1.517 (Vorjahr: T€ 1.389) erhöht.

Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ 1.615 ist maßgeblich durch den Verkauf der Beteiligung an der Plated Strip (International) Ltd. geprägt. Der Kaufpreis entsprach dabei im Wesentlichen dem Restbuchwert der Beteiligung. Investitionen in technische Anlagen und Maschinen sind dagegen weiterhin stark rückläufig. Entsprechend hat sich der - um den Verkaufserlös für die Plated Strip (International) Ltd. - bereinigte negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ - 3.775 im Vorjahr auf T€ - 885 reduziert.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 4 betrifft ausschließlich die Umstellung des Stammkapitals der Gesellschaft auf Euro und die zu diesem Zwecke geleistete Einlage.

3. Vermögenslage

Der deutliche Rückgang der Grundstücke und Gebäude sowie technischen Anlagen und Maschinen ist neben den planmäßigen insbesondere auf die außerplanmäßigen Abschreibungen von T€ 1.411 zurückzuführen. Des Weiteren wurde die neue Glühe am Standort Düsseldorf im Geschäftsjahr 2007 ganzjährig und entsprechend der degressiven Methode abgeschrieben. Im Übrigen ist im Berichtsjahr 2007 erneut das Investitionsvolumen in das Sachanlagevermögen von T€ 4.049 im Vorjahr deutlich auf T€ 1.004 zurückgegangen. Die verhältnismäßig hohen Investitionen des Vorjahres betrafen die Fertigstellung der neuen Glühe am Standort Düsseldorf sowie die Inbetriebnahme von Produktionsanlagen am Standort Trier. Insgesamt hat sich die Anlageintensität als Verhältnis des Sachanlagevermögens zur Bilanzsumme von 22,8 % auf 19,3 % reduziert.

Nach Veräußerung der Plated Strip (International) Ltd. betreffen die Anteile an verbundenen Unternehmen nunmehr ausschließlich die Beteiligungen an der Hille & Müller Italia S.R.L. und der Corus Special Strip Asia Ltd. Diese beiden Gesellschaften werden zurzeit liquidiert.

Die Lagerumschlagshäufigkeit (ermittelt als Verhältnis des Wareneinsatzes zum durchschnittlichen Lagerbestand) hat sich - bei nahezu unveränderten Vorratsbeständen (T€ 30.043; Vorjahr T€ 30.363) - geringfügig von 5,4 auf 5,6 verbessert.

Die Umschlagsdauer der Forderungen (ermittelt als Verhältnis des durchschnittlichen Bestands der Lieferantenforderungen gegenüber Dritten zu den Umsatzerlösen multipliziert mit 365 Tagen) hat sich von 44 Tage auf 39 Tage verbessert.

Die Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist überwiegend auf die deutliche Erhöhung der Cash-Pool-Forderungen (T€ 34.038; Vorjahr T€ 15.913) zurückzuführen. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen infolge der Entwicklung der Cash-Pool-Forderungen wird teilweise durch die Rückführung eines kurzfristigen Darlehens von T€ 13.000 kompensiert.

Das Konzerneigenkapital hat sich insbesondere aufgrund des Konzernjahresüberschusses von T€ 1.110 auf T€ 46.731 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Konzernjahresüberschusses und des Rückgang der Bilanzsumme von 35,5 % auf 38,3 % erhöht.

Der deutliche Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist vor allem auf Restrukturierungsrückstellungen (T€ 686; Vorjahr T€ 3.800) zurückzuführen. Die Pensionsrückstellungen haben sich erneut kaum verändert (T€ 17.322; Vorjahr T€ 17.412).

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist nahezu ausschließlich auf den Cash-Pool zurückzuführen (T€ 3.319; Vorjahr T€ 6.076). Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich dagegen unverändert auf T€ 29.450.

III. Nachtragsbericht

Als Folge der Übernahme der Corus-Group durch TATA Steel Ltd. wurde in 2008 - in Anlehnung an deren Geschäftsjahr - ein Rumpfgeschäftsjahr von drei Monaten eingelegt (Zeitraum von Januar bis März 2008). Das nächste Geschäftsjahr umfasste dann wieder zwölf Monate und dauert von 1. April 2008 bis 31. März 2009. Wegen der Entwicklung der Geschäftslage im Rumpfgeschäftsjahr zum 31. März 2008 und für das Geschäftsjahr zum 31. März 2009 sowie die erwartete Entwicklung in den Geschäftsjahren 2009/10 und 2010/11 wird auf den Prognosebericht in Abschnitt V. verwiesen.

Am 2. Oktober wurde das Projekt "Ausbau Gelsenkirchen" durch den Vorstand genehmigt (wir verweisen auf die weitergehenden Ausführungen zu den Chancen und Erfolgspotentialen in Abschnitt IV.2.)

Mit Datum vom 13. März 2009 hat die Corus Stahl GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag mit der alleinigen Gesellschafterin Corus Deutschland GmbH abgeschlossen. Die Eintragung des Ergebnisabführungsvertrages in das Handelsregister ist am 19. März 2009 erfolgt. Gemäß dieser Vereinbarung verpflichtet sich die Corus Stahl GmbH, ihren gesamten nach Maßgabe der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn an die Corus Deutschland GmbH abzuführen. Die Corus Deutschland GmbH wiederum verpflichtet sich zur etwaigen Übernahme der Verluste der Corus Stahl GmbH. Die Vereinbarung gilt erstmals für das am 1. April 2008 begonnene Geschäftsjahr. Danach besteht mit Wirkung zum 1. April 2008 zudem steuerliche Organschaft für Zwecke der Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer zwischen der Corus Stahl GmbH (sowie ihren Tochtergesellschaften) und der Organträgerin Corus Deutschland GmbH.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2007 sind über die bereits dargestellten Entwicklungen hinaus keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für Corus Stahl GmbH und ihre Tochtergesellschaften von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens führen könnten.

IV. Risikobericht

1. Darstellung des Risikomanagement-Systems

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Im Rahmen unserer monatlichen Abschlüsse und unseres monatlichen Berichtswesens werden alle unternehmensrelevanten Daten ermittelt und in regelmäßigen Besprechungen kommuniziert und verifiziert. Gleichzeitig werden die wichtigsten Unternehmenskennzahlen an die Muttergesellschaft berichtet. Dadurch werden die Prüfung von externen und internen Daten sowie die Zuverlässigkeit der dargestellten Aussagen gewährleistet.

Etwaige Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung frühzeitig erkannt und durch entsprechende Finanzierungsmaßnahmen minimiert. Preisänderungen ergeben sich im Einkaufs- wie im Verkaufsbereich vor allem aufgrund der gesamtwirtschaftlichen sowie der Branchenentwicklungen. Bedeutende Investitionen werden im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens beantragt und genehmigt. Forderungsausfälle sind durch ein effizientes Mahnwesen sowie durch ein Kunden-Kreditmanagement unter Kontrolle. Zudem haben wir unsere Forderungen an Dritte größtenteils durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Währungsrisiken aus der Volatilität des US-Dollars im Verhältnis zum Euro für bestätigte Geschäfte werden soweit wie möglich über Währungssicherungs-Kontrakte abgesichert.

Zur Absicherung gegen Nickelpreisschwankungen werden gemäß der Corus Metal Policy Nickeleinkäufe durch Warentermingeschäfte gesichert. Zum Stichtag 31. Dezember 2007 bestehen Nickel-Hedging-Kontrakte mit einem Nominalwert von T€ 2.636. Der Marktwert dieser Nickel-Hedging-Kontrakte beläuft sich zum 31. Dezember 2007 auf T€ - 171 und gibt den Gegenwert an, der erzielt werden würde, wenn die entsprechenden Nickel-Hedging-Kontrakte am Stichtag aufgelöst worden wären.

2. Chancen und Erfolgspotentiale

In einer konsequenten Vorwärtsstrategie sieht das Corus Service Center Gelsenkirchen fundierte Wachstumschancen für die kommenden Jahre. Wir wollen den Innovationsgrad und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Leistungspalette weiter erhöhen. Vor diesem Hintergrund planen wir den Standort in Gelsenkirchen weiter auszubauen. Ein dezidiert ausgearbeiteter Investitionsvorschlag und wurde inzwischen durch den Corus Vorstand genehmigt. Für das neue Projekt sind annährend € 13,5 Mio. veranschlagt. Die angestrebte Realisierung hängt noch von der Finanzierungsform ab, da die bestehenden Grundstücke und Gebäude schon leasingfinanziert sind. Trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise soll das Projekt weitergeführt werden, damit wir in Zukunft Wettbewerbsvorteile generieren können. Der Ausbau Corus Service Center Gelsenkirchen wird als sinnvoll angesehen, da unter anderem auch die Anschaffungspreise für die Investitionen nach unten zeigen.

Der Erfolg der Hille & Müller GmbH und der Trierer Walzwerk GmbH sind auch in Zukunft stark abhängig vom schnellen Reagieren auf wechselnde Marktanforderungen und einem profitablen Wachstum in Zukunftsmärkten wie der Elektro- und Automobilindustrie. Aufgrund der hohen Produktqualität und unserer Lieferzuverlässigkeit rechnen wir - trotz der derzeitigen globalen Finanz- und Wirtschaftskrise - mittel- bis langfristig mit steigenden Absatzmengen in diesen Märkten. Zudem können fallende Energiepreise die kurzfristige Profitabilität positiv beeinflussen.

Weitere Impulse erwarten wir aus dem Programm "The Corus Way". "The Corus Way" basiert vordergründig auf den Techniken eines "Lean" geführten Unternehmens. Wir sehen unsere Aufgabe darin, weiterhin das "Supply Chain"-Management zu optimieren. Wir wollen zu Gunsten unserer Kunden, eine operationale Best-Leistung entlang der Lieferkette aufbauen, um auch selbst eine nachhaltig positive wirtschaftliche Ergebnissituation zu schaffen. Dabei gilt es, gemeinsame Strategien zu entwickeln und diese dann auch transparent im Unternehmen zu verfolgen. Demzufolge werden wir im Jahr 2008/09 dem "Strategy Development"-Prozess mehr und mehr in den Fokus nehmen. Das Ziel ist, jeder Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz kennt die Unternehmensziele und weiß wie er selbst dieses Ziel positiv beeinflussen kann. Zudem arbeiten wir sehr intensiv mit unserem Schwesterwerk in Ijmuiden an einem "Supply Chain"-Projekt. Ziel ist hier, die Lagerbestände insgesamt um 10 % zu reduzieren. Ausgangspunkt ist der jeweilige monatliche budgetierte Lagerbestand; diesen gilt es es um 10 % zu reduzieren.

3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Corus Stahl GmbH und ihre Tochtergesellschaften haben jeweils ein umfangreiches Risiko-Management-System nach Vorgabe des Corus-Konzerns aufgebaut. Im Rahmen dieses Risiko-Management-Systems werden signifikante Risiken identifiziert und bewertet, die mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dabei wurden Risiken analysiert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenshöhe gelistet. Folgende Risikofelder sind dabei zu benennen:

Maschinen- und Produktionsausfall (z.B. durch Feuer)

Abhängigkeit von Großkunden (insbesondere der Automobilzulieferbranche)

Veränderung der internationalen Wettbewerbssituation

Kunden-Insolvenzen

Versorgungslücken

Alternative Materialien - mögliche Substitution von Stahl durch Aluminium oder Plastik

EDV-Ausfall

Durch die Einbindung in den Konzern-Verbund der TATA Steel Ltd. bzw. in den Teilkonzern-Verbund der Corus Group Ltd. ergeben sich zudem sowohl Chancen als auch Risiken. Chancen bestehen in der engen Anbindung an den Hauptlieferanten für Warmbandlieferungen, das Stahlwerk der Corus-Schwestergesellschaft in Ijmuiden. Gleichzeitig besteht damit jedoch auch eine Abhängigkeit von dieser Gesellschaft.

Die Finanzierung des Corus Stahl-Konzerns erfolgt über den Cash-Pool mit der Corus Deutschland GmbH. Hierdurch ist die Liquidität angelegt bzw. werden Zahlungsstromschwankungen ausgeglichen. In den Geschäftsjahren 2006 und 2007 ebenso wie im Rumpfgeschäftsjahr zum 31. März 2008 und im Geschäftsjahr zum 31. März 2009 haben die Corus Stahl GmbH und ihre Tochtergesellschaften jeweils deutlich positive Cashflows aus der Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Auch für die nachfolgenden Geschäftsjahre werden positive Cashflows erwartet. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(über) verbundene(n) sind nahezu kongruent gedeckt. Insofern wäre auch eine Finanzierung aus eigenen Cashflows und ohne Einbindung in den Cash-Pool mit der Corus Deutschland GmbH möglich.

Negative Einflüsse haben sich aufgrund einer weiteren Abschwächung der Weltkonjunktur vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ergeben. So ist die Automobilbranche als Schlüsselindustrie für die Stahlbranche bislang am stärksten von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass gemäß aktuellen Presseberichten der TATA Steel Ltd.-Gruppe bzw. der Corus Group Ltd.-Gruppe infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise eine finanziell angespannte Lage drohen könnte. Gemäß Ausführungen eines Sprechers von Corus verfügt die Gruppe jedoch über eine angemessene Liquiditätsausstattung und benötigt weder zusätzliche Finanzmittel noch beabsichtigt sie Änderungen in der Finanzierungsstruktur. Allerdings führe die Corus-Gruppe in Großbritannien - aus Vorsichtsgründen - Gespräche über mögliche alternative Finanzierungsmodelle mit den finanzierenden Banken, um - innerhalb der bestehenden Finanzverpflichtungen - einem weiteren Konjunkturabschwung begegnen zu können.

Wie im vorhergehenden Abschnitt ausgeführt wurde die Stahlbranche nun auch durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise negativ beeinflusst. Die für uns relevanten Absatzmärkte

- insbesondere die Automobilbranche - setzen ihren Negativtrend fort. Dies wird natürlich unvermindert auf die Automobilzulieferindustrie durchschlagen. Massive Kosteneinsparprogramme sind überall aufgelegt worden, um vor den Auswirkungen der Krise gewappnet zu sein. Die Corus Stahl GmbH und ihre Tochtergesellschaften hatten im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 Absatzeinbußen zu verzeichnen. Dieser Absatzschwäche begegnen wir ebenso mit reduzierten Schichten, Abschmelzen von Arbeitszeitkonten und sonstigen Kosteneinsparungsmaßnahmen.

Bestandsgefährdende Risiken oder wesentliche Risiken, die sich nachhaltig auf die zukünftige Finanz -, Vermögens und Ertragslage auswirken, sind uns derzeit nicht bekannt.

V. Prognosebericht

Die Unternehmen der Corus Stahl-Gruppe sind im Rahmen des Budgetprozesses und den darauf folgenden so genannten "Forecast"-Planungen angehalten, dezidierte Prognoseberichte zur zukünftigen Geschäftsentwicklung zu erstellen. Die Controllingfunktion wird einerseits bei den Gesellschaften vor Ort sichergestellt und zusätzlich durch Controllingaktivitäten innerhalb der Business Units. Die Corus Stahl-Gruppe ist eingebettet in einen weltweit operierenden Stahlkonzern und partizipiert somit an verlässlichen Informationsquellen hinsichtlich der Einschätzung von zukünftigen Branchen- und Geschäftsentwicklungen. Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahresberichterstattungen minimieren die Fehleinschätzungen der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Die Zuverlässigkeit der Planungsrechung ist aufgrund der beschriebenen Planungsaktivitäten als recht hoch einzuschätzen. Die Risiken leiten sich aus dem unternehmerischen Handeln und aus sich ändernden Märkten ab. Handlungsweisen für die Früherkennung sind implementiert.

Das Geschäftsjahr 2008/09 hat einen uneinheitlichen, aufrührenden Verlauf gehabt. Im Sommer 2008 haben sämtliche Stahlwerke aufgrund von gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten drastische Preiserhöhungen bekannt gegeben. Bei der Umsetzung gab es unterschiedlichste Reaktionen.

Im Herbst 2008 erfasst uns dann die Finanz- und Autokrise. Abrupt drehte sich der Markt und die Materialverfügbarkeit war weitaus größer als die Nachfrage. Die Werke mussten Ihre Produktion drosseln, der Preis geriet deutlich unter Druck. Die angekündigten Preiserhöhungen aus dem Sommer wurden in Frage gestellt und größtenteils zurückgenommen (kunden- wie auch werksseitig). Im Markt herrschte eine Uneinheitlichkeit wie nie zuvor. Ab November 2008 hatten wir erhebliche Absatzeinbußen zu verzeichnen. Diese haben auch bis zum Geschäftsjahresende angehalten. Trotz des abrupten Eintritts dieser Wirtschaftskrise ist es der Corus-Gruppe gelungen, noch rechtzeitig Programme aufzulegen, die sich vornehmlich mit Kosteneinsparungspotentialen beschäftigten. Die zum Teil aktivierten Kosteneinsparungen halfen dabei, das volle Durchschlagen der Absatzschwäche abzufedern.

Im Rumpfgeschäftsjahr zum 31. März 2008 beliefen sich die Umsätze der Corus Stahl-Gruppe auf insgesamt € 57,4 Mio. Hochgerechnet auf eine zwölfmonatige Periode lagen die Umsätze danach etwa auf dem Vorjahresniveau. Das operative Konzernergebnis für das Rumpfgeschäftsjahr 2008 war dabei nahezu ausgeglichen. Im Geschäftsjahr 2008/09 wird bei einem Rückgang der Absatzmengen auf rund 270 Tausend Tonnen und trotz Autokrise ein operatives Konzernergebnis von voraussichtlich rund € 4,8 Mio. erwirtschaftet.

Für die kommenden Geschäftsjahre ist die Situation derzeit schlecht planbar. Die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2009 in Deutschland liegt unter Berücksichtigung positiver Effekte (günstigere Ölpreise und geringere Energiekosten sowie niedrigere Inflationsrate) bei minus 2 bis 3 %. Die Auswirkungen der - von der Bundesregierung verabschiedeten - Konjunkturpakete sind schwer einzuschätzen und könnten einen positiven Impuls bringen. Kritisch sind die Restriktionen bei der Kreditvergabe zu sehen, denn die Liquidität der Unternehmen ist eine wichtige Voraussetzung gegen eine verschärfte Rezession und der damit verbundenen, steigenden Arbeitslosigkeit. Derzeit wird im Geschäftsjahr 2009/10 aufgrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ein deutlicher Rückgang der Absatzmengen und entsprechend der Umsatzerlöse erwartet. In den nachfolgenden Geschäftsjahren 2010/11 und 2011/12 wird wieder mit einer Steigerung der Absatzmengen und Erlöse gerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sollte sich dann auf € 7,5 Mio. bzw. € 9,5 Mio. belaufen.

Für das Geschäftsjahr 2009/10 sind - abgesehen von den oben genannten Investitionen im Corus Service Center Gelsenkirchen - keine größeren Investitionen geplant. Erst für die Geschäftsjahre 2010/11 und 2011/12 sind weitere nennenswerte Investitionsvorhaben vorgesehen. Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich für diese Geschäftsjahre auf € 5,3 Mio. bzw. € 4,9 Mio.

 

Düsseldorf, 15. April 2009

Die Geschäftsführung

Jochen Höfges

Alfred Philippi

Leen Blinkhof

Konzernbilanz

Aktiva

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31.12.2007
31.12.2006
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 217.402 294.611
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.269.890 7.623.446
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.329.275 19.604.550
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.620.526 1.674.457
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 291.410 348.505
  23.511.101 29.250.958
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 122.409 2.615.169
2. Beteiligungen 13.070 13.070
3. Sonstige Ausleihungen 249.146 256.983
  384.625 2.885.222
  24.113.128 32.430.791
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.874.573 15.809.466
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.761.945 4.253.230
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.406.248 10.300.374
  30.042.766 30.363.070
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.644.200 25.675.232
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.933.712 32.023.185
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.854.171 2.063.969
  65.432.083 59.762.386
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.348.796 1.395.728
  97.823.645 91.521.184
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.251 45.135
D. Aktive latente Steuern 0 4.400.000
  122.046.024 128.397.110

Passiva

   
31.12.2007
31.12.2006
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 18.406.499 18.406.499
II. Kapitalrücklage 24.570.562 24.570.562
III. Konzernbilanzgewinn 3.750.846 2.640.897
  46.727.907 45.617.958
B. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 3.501 0
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 17.322.389 17.412.039
2. Steuerrückstellungen 350.644 538.163
3. Sonstige Rückstellungen 8.756.399 12.139.257
  26.429.432 30.089.459
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.938.518 5.535.476
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.308.151 45.735.884
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.488.515 1.268.333
  48.735.184 52.539.693
E. Rechnungsabgrenzungsposten 150.000 150.000
  122.046.024 128.397.110

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
2007
2006
1. Umsatzerlöse 237.128.146 221.911.861
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -377.737 -790.402
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 90.556 410.752
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.126.100 6.331.562
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -170.519.840 -155.964.687
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.648.465 -6.417.343
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -26.803.431 -31.337.390
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.524.442 -7.360.178
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.822.990 -4.345.927
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.467.585 -23.338.470
9. Erträge aus Beteiligungen 18.200 15.600
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.031.670 1.018.969
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -66.758 -172.083
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.163.424 -37.736
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag    
(Vorjahr: Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) -4.879.603 2.544.534
14. Sonstige Steuern -173.872 -174.196
15. Konzernjahresüberschuss 1.109.949 2.332.602
16. Konzerngewinnvortrag 2.640.897 308.295
17. Konzernbilanzgewinn 3.750.846 2.640.897

Konzernanhang

I. Rechtliche Verhältnisse

1. Anwendungen der Vorschriften des Handelsgesetzbuches

Für die Corus Stahl GmbH besteht die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts. Dies ergibt sich entsprechend aus den §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches.

Die Corus Stahl GmbH übt die einheitliche Leitung aus nach § 290 Abs. 1 HGB.

2. Liste der Konzernunternehmen

Nach den §§ 294 bis 296 HGB sind neben der Corus Stahl GmbH folgende Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen worden:

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Anteilsquote
%
Hille & Müller GmbH, Düsseldorf 100,0
Trierer Walzwerk GmbH, Trier 100,0

Die Konsolidierung der Beteiligung an der Hille & Müller GmbH und der Trierer Walzwerk GmbH erfolgte jeweils zum Erwerbszeitpunkt.

3. Liste der Beteiligungsgesellschaften gemäß § 313 Abs. 2 HGB

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Anteilsquote
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
T€
Hille & Müller Italia S.R.L., Mailand/Italien 100,0 226 25
Corus Special Strip Asia Ltd., Hong Kong/China * 100,0 120 37

* Eigenkapital und Ergebnis ermittelt gemäß Corus IFRS Konzernbilanzrichtlinien.

Die Beteiligungen an der Hille & Müller Italia S.R.L. und der Corus Special Strip Asia Ltd. wurden nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen. Eine wesentliche Beeinflussung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist nicht gegeben.

Die im Vorjahr ausgewiesene Beteiligung an der Plated Strip (International) Ltd., Birmingham/Großbritannien, wurde nach § 296 Abs. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen, da der Gesellschafter beschlossen hatte, dass die Gesellschaft in 2006 ihre operative Geschäftstätigkeit vollständig einstellt. Zudem hat die Corus Stahl GmbH inzwischen mit Kaufvertrag vom 31. Oktober 2007 sämtliche Anteile an der Plated Strip (International) Ltd. an die Corus UK Limited veräußert. Der Kaufpreis entsprach im Wesentlichen dem Restbuchwert der Beteiligung.

II. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Konsolidierungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB)

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt entsprechend § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode. Der deutsche Rechnungslegungsstandard Nr. 4 (DRS 4) "Unternehmenserwerb im Konzernabschluss" wurde nicht angewandt.

Gemäß der Buchwertmethode wurde das Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt, der dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Die sich im Rahmen der Kapitalkonsolidierung ergebenden Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB offen mit der Kapitalrücklage verrechnet.

Die Kapitalkonsolidierung wurde zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile der Tochtergesellschaften vorgenommen.

2. Zwischenergebniseliminierung

Einzelne Unternehmen erbringen Lieferungen und Leistungen im Konzernbereich. Ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist durch die Gewinnaufschläge bei diesen Leistungen nicht gegeben. Daher wurde auf eine Eliminierung dieser Zwischenergebnisse aus Wesentlichkeitsgründen gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet.

3. Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Forderungen und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz und Bewertung

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Bewertung im Konzernabschluss sind nach § 308 Abs. 1 Satz 1 HGB die im Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsgrundsätze angewandt worden.

Die dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet; im Vorjahr wurde die Vorratsbewertung geändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Vier Großanlagen, die in 2006 in Betrieb genommen wurden, werden degressiv abgeschrieben.

Für Gebäudeabschreibungen werden die Grundsätze des § 7 EStG angewendet. Die Zugänge bei den beweglichen Anlagegütern werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des Zugangs linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von unter jeweils € 410 werden grundsätzlich sofort abgeschrieben. Für so genannte "Coilschuhe" bestehen teilweise Festwerte.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen wie folgt:

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Abschreibungsmethode Abschreibungssatz
(in %)
Gebäude linear 3 bis 5
Technische Anlagen und Maschinen linear/degressiv 5 bis 33,3
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear/degressiv 10 bis 33,3

Die Abschreibungen beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen von T€ 1.411 (Vorjahr T€ 291).

Finanzanlagen

Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bedingt durch die Veräußerung Plated Strip (International) Ltd. waren im Berichtsjahr keine Abwertungen mehr auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich.

Die Ausleihungen werden zum Nominalwert bzw., sofern sie unverzinslich sind, zum Barwert angesetzt.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden den fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder den niedrigen Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Ungängige Abmessungen und ältere Bestände werden entsprechend der erwarteten Verwertbarkeit abgewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden die Materialkosten, die anfallenden Schrottkosten sowie Fertigungskosten einbezogen. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes werden nicht aktiviert. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Für überalterte oder mit technischen Mängeln behaftete Vorräte werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Im Vorjahr wurde bei der Vorratsbewertung im Walz- und Veredelungsbereich erstmals das so genannte "LIFO"-Verfahren mit Layerbildung angewendet. Aufgrund dieser Bewertung wurden die Vorratsbestände im Vorjahr um T€ 1.252 vermindert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt; im Walz- und Veredelungsbereich wird eine Pauschalwertberichtigung dotiert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt.

Latente Steuern

Der deutsche Rechnungslegungsstandard Nr. 10 (DRS 10) "Latente Steuern im Konzernabschluss" wurde angewendet.

Im Vorjahr wurden aktive latente Steuern auf die zum 31. Dezember 2006 bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge von T€ 4.400 gebildet. Entsprechend DRS 10 wurde unterstellt, dass sämtliche steuerliche Verlustvorträge nutzbar sind und nicht verfallen. Der bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern zugrunde gelegte Steuersatz betrug im Jahr 2006 40 %. Wegen der im Jahr 2007 in Kraft getretenen Änderungen des Körperschaftsteuergesetzes, die ab 2008 Wirkung entfalten, können aufgrund von Umstrukturierungen innerhalb der Corus-Group diese Verlustvorträge nun nicht mehr genutzt werden. Zum 31. Dezember 2007 wurden daher die vorgenannten aktiven latenten Steuern vollständig ergebniswirksam aufgelöst.

Unterschiede zwischen den Einzelabschlüssen und dem Konzernabschluss infolge von Konsolidierungsmaßnahmen ergaben sich nicht. Entsprechend resultieren hieraus weder aktive noch passive latente Steuern.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln "2005 G" ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Steuer- und sonstige Rückstellungen

Bei Bildung der übrigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Gliederung und Ausweis

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§§ 266, 275 HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Fremdwährungsumrechnung

Beträge in Fremdwährung sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Stichtagskursen zum 31. Dezember 2007 in Euro umgerechnet worden. Realisierte Gewinne sowie realisierte und unrealisierte Verluste sind im Ergebnis verrechnet.

IV. Spezielle Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagegitter (siehe separate Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter von T€ 37.537 (Vorjahr T€ 16.028).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 34.038 (Vorjahr T€ 15.913) Cash-Pool-Forderungen gegen die Corus Deutschland GmbH, Düsseldorf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrafen im Vorjahr mit T€ 13.000 Darlehensforderungen gegen Corus International Service NV, Berchem/Belgien. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit Gesellschaften aus dem Corus Group Ltd. Konzern.

Von den Forderungen haben folgende eine Laufzeit von mehr als einem Jahr:

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31.12.2007
T€
31.12.2006
T€
Sonstige Vermögensgegenstände 596 615

In den Forderungen sind Forderungen über insgesamt USD 6,6 Mio (Vorjahr USD 9,1 Mio) enthalten. Diese wurden zu einem Kurs von USD/€ 1,47 (Vorjahr USD/€ 1,32) bewertet.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag TDM 36.000 (T€ 18.407). Mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Dezember 2007 wurde das Stammkapital der Gesellschaft auf Euro umgestellt und auf T€ 18.410 erhöht. Da die Handelsregistereintragung erst am 8. Januar 2008 erfolgte, war die Kapitalerhöhung zum Stichtag noch nicht wirksam und die erbrachte Einlage als "zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage" auszuweisen. Der Konzerngewinnvortrag beträgt zum Stichtag T€ 2.641.

Die Veränderungen im Eigenkapital sind in dem Konzern-Eigenkapitalspiegel in der Anlage V dargestellt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen (T€ 686; Vorjahr T€ 3.800), Jubiläumsrückstellungen (T€ 1.370; Vorjahr T€ 1.380), Reklamationen und Kundenboni (T€ 1.330; Vorjahr T€ 1.132) sowie Rückstellungen für den ERA-Anpassungsfond (T€ 1.023; Vorjahr T€ 1.126) und Altersteilzeitrückstellungen (T€ 985; Vorjahr T€ 1.042).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von T€ 33.051 (Vorjahr T€ 37.495).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen unverändert mit T€ 29.450 Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Corus Deutschland GmbH. Die Corus Deutschland GmbH gewährte im Dezember 2002 ein zinsloses Darlehen von T€ 9.000 für die Zeit vom 30. Dezember 2002 bis 31. Dezember 2007. Dieses Darlehen wurde mit Wirkung vom 30. Dezember 2004 um T€ 11.300 erhöht und bis zum 31. Dezember 2009 verlängert. Im Dezember 2002 gewährte die Corus Deutschland GmbH ein weiteres zinsloses Darlehen von T€ 9.150 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2007. Die Tilgung des zum Stichtag 31. Dezember 2007 fälligen Darlehens ist Anfang 2008 erfolgt.

Sicherheiten wurden nicht gestellt.

Ferner enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit T€ 3.319 (Vorjahr T€ 6.076) Cash-Pool-Verbindlichkeiten gegenüber der Corus Deutschland GmbH. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen mit T€ 453 (Vorjahr T€ 465) aus Steuern und mit T€ 26 (Vorjahr T€ 53) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

6. Angabe und Begründung, wenn die konzerneinheitliche Bewertung in
Ausübung eines Wahlrechtes von den auf den Jahresabschluss der
Mutterunternehmen angewandten Methoden abweicht

Da in der Gruppe konzerneinheitliche Bewertung und Bilanzierung erfolgt, wurden die Ansätze der handelsrechtlichen Einzelbilanzen in den Konzernabschluss übernommen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

7. Aufgliederung der Umsatzerlöse

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2007
T€
2006
T€
Stahlservice (Schneiden warmgewalzten Stahlbandes) 125.806 114.535
Walzen und Veredeln von Kaltband 111.322 107.377
  237.128 221.912
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2007
T€
2006
T€
Inland 146.480 133.119
EU-Ausland 90.353 88.665
Drittländer 295 128
  237.128 221.912

8. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 2.756 (Vorjahr T€ 930) und Gewinne aus Anlagenabgängen T€ 120 (Vorjahr T€ 400) sowie sonstige periodenfremde Erträge von T€ 133 (Vorjahr T€ 321).

9. Personalaufwand

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung betreffen mit T€ 1.337 (Vorjahr T€ 1.754) die Altersversorgung.

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen von T€ 63.

11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit T€ 964 (Vorjahr T€ 990) verbundene Unternehmen.

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit T€ 46 (Vorjahr T€ 142) verbundene Unternehmen.

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Steueraufwand resultiert im Wesentlichen aus der vollständigen Auflösung der aktiven latenten Steuern für steuerliche Verlustvorträge (T€ 4.400). Die übrigen Steueraufwendungen betreffen Vorjahre. Im Vorjahr waren darüber hinaus Aufwendungen und Erträgen gemäß den Ergebnissen der Betriebsprüfung enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige Verpflichtungen

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  T€
2008 1.175
2009 bis 2012 3.378
nach 2012 7.381
  11.934

Darüber hinaus betreffen T€ 177 das Bestellobligo aus Investitionen, welche in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig sind.

2. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

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2007 Anzahl 2006 Anzahl
Angestellte 199 219
Gewerbliche Arbeitnehmer 377 409
Auszubildende 16 20
  592 648

3. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 bestanden keine Devisentermingeschäfte.

Zum Bilanzstichtag bestehen Nickel-Hedging-Kontrakte mit einem Nominalwert von T€ 2.636, die zur Absicherung von bestehenden Preisvereinbarungen mit Kunden dienen.

Der beizulegende Zeitwert (Marktwert) zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 beläuft sich auf T€ - 171. Im vorliegenden Abschluss wurde eine entsprechende Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.

Der Marktwert gibt den Gegenwert an, der erzielt würde, wenn die entsprechenden Währungs- und Nickelderivate am Stichtag aufgelöst werden würden. Zum Ansatz kommen hier die Marktwerte, die von dem kontrahierenden Unternehmen bescheinigt wurden.

4. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde gemäß DRS 2 entsprechend der so genannten "indirekten Methode" abgeleitet. Der der Kapitalflussrechnung zugrunde gelegte Finanzmittelfonds setzt sich dabei wie folgt zusammen:

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31.12.2007
T€
31.12.2006
T€
31.12.2005
T€
Forderungen aus Cash-Pool 34.038 15.913 21.079
Kurzfristiges Darlehen 0 13.000 0
Verbindlichkeiten aus Cash-Pool -3.319 -6.076 -556
Flüssige Mittel 2.349 1.396 1.976
Finanzmittelfonds 33.068 24.233 22.499

Die Zins- und Ertragsteuerzahlungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2007 auf T€ 67 bzw. T€ 443.

5. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Corus Deutschland GmbH, Düsseldorf (kleinster Kreis) sowie in den Konzernabschluss der TATA Steel Ltd., Mumbai/Indien (größter Kreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Konzerngesellschaft erhältlich.

Die Hille & Müller GmbH sowie die Trierer Walzwerk GmbH haben von der Offenlegungsbefreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

6. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Corus Stahl GmbH waren im Geschäftsjahr 2007 (bzw. 2008) die Herren:

 

Jochen Höfges, Kaufmann, Issum (alleinvertretungsberechtigt)

 

Michael Föhlings, Kaufmann, Gelsenkirchen (alleinvertretungsberechtigt)
(bis 28. Februar 2007)

 

Alfred Philippi, Kaufmann, Lampaden (alleinvertretungsberechtigt)
(ab 28. Februar 2007)

 

Ludger Heinrich Kramer, Kaufmann, Dormagen (alleinvertretungsberechtigt)
(vom 28. Februar 2007 bis 31. Januar 2008)

 

Leen Blinkhof, Kaufmann, Düsseldorf
(ab 31. Januar 2008)

7. Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und ehemaligen Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9 HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Düsseldorf, den 15. April 2009

Geschäftsführung

Jochen Höfges

Alfred Philippi

Leen Blinkhof

Entwicklung des Konzernanlagevermögens

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  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2007
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten 6.927.077 4.250 0 0 6.931.327
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.945.025 51.334 0 11.400 28.007.759
2. Technische Anlagen und Maschinen 132.674.187 307.592 1.271.743 218.296 131.928.332
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.319.950 406.099 85.503 66.867 20.707.413
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 348.505 239.468 0 -296.563 291.410
  181.287.667 1.004.493 1.357.246 0 180.934.914
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.361.181 0 10.238.772 0 122.409
2. Beteiligungen 13.070 0 0 0 13.070
3. Sonstige Ausleihungen 259.642 0 8.045 0 251.597
  10.633.893 0 10.246.817 0 387.076
  198.848.637 1.008.743 11.604.063 0 188.253.317
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  Abschreibungen
01.01.2007
Zugänge
Abgänge
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten 6.632.466 81.459 0 6.713.925
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.321.579 1.416.290 0 21.737.869
2. Technische Anlagen und Maschinen 113.069.637 4.801.163 1.271.743 116.599.057
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.645.493 524.078 82.684 19.086.887
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  152.036.709 6.741.531 1.354.427 157.423.813
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.746.012 0 7.746.012 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 2.659 0 208 2.451
  7.748.671 0 7.746.220 2.451
  166.417.846 6.822.990 9.100.647 164.140.189
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  Restbuchwerte
31.12.2007
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten 217.402 294.611
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.269.890 7.623.446
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.329.275 19.604.550
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.620.526 1.674.457
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 291.410 348.505
  23.511.101 29.250.958
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 122.409 2.615.169
2. Beteiligungen 13.070 13.070
3. Sonstige Ausleihungen 249.146 256.983
  384.625 2.885.222
  24.113.128 32.430.791

Konzernkapitalflussrechnung

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  2007
T€
2006
T€
1. Periodenergebnis 1.110 2.333
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.823 4.346
3. Abnahme/Zunahme der Rückstellungen -3.661 1.619
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge    
(Veränderung der aktive latenten Steuern) 4.400 -1.000
5. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -120 -400
6. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -288 -2.309
7. Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.048 920
8. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 7.216 5.509
9. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 123 412
10. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.004 -4.049
11. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -4 -146
12. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 2.500 8
13. Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.615 -3.775
14. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen) 4 0
15. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 4 0
16. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 8.835 1.734
17. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 24.233 22.499
18. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 33.068 24.233

Konzerneigenkapitalspiegel

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  Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Erwirtschaftetes Konzern- Eigenkapital
T€
Konzern- Eigenkapital
T€
Stand 01.01.2006 18.406 24.571 308 43.285
Konzern-Jahresüberschuss 0 0 2.333 2.333
Stand 31.12.2006/01.01.2007 18.406 24.571 2.641 45.618
Konzern-Jahresüberschuss 0 0 1.110 1.110
Stand 31.12.2007 18.406 24.571 3.751 46.728

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 steht ein Betrag von T€ 33.517 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

Es bestehen weder gesetzliche Ausschüttungssperren noch Ausschüttungssperren gem. Satzung bzw. Gesellschaftsvertrag.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Corus Stahl GmbH, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 25. Mai 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Pattusch, Wirtschaftsprüfer

ppa. Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin

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