Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 411576
Vorher
Vasco Med- Institut für Kathetertechnologie Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
31.1.1989
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
die Forschung, Ent wicklung, Herstellung und der Vertrieb von Kathetern, Elektroden und sonstigen medizintechnischen Instrumenten. Geräten und ähnlichen Artikeln für alle Bereiche der Medizin. Hierzu gehört auch die Übernahme und Vergabe von Produktions- und/oder Vertriebslizenzen .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mercedes Flores
seit 4.6.2025
Prokura
Prokura
Hubertus Dornieden
seit 20.12.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Micro Systems International AGLIE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Micro Systems International AG
Liechtenstein
31.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VascoMed GmbH

Binzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die VascoMed GmbH ist Hersteller von Kathetern und Kathetersystemen für die Elektrotherapie des Herzens. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte auf verschiedenen Gebieten der Kathetertechnologie.

Der weltweite Absatz von Produkten erfolgt hauptsächlich über den größten Abnehmer, die Biotronik SE & Co. KG, Berlin.

Wie alle Unternehmen im Bereich der Medizintechnik betreffen auch uns gesellschaftspolitische und volkswirtschaftliche Einflussfaktoren wie die Änderungen und Entwicklungen in den Gesundheitssystemen in unseren Märkten. Obwohl wir von wirtschaftlichen Einflussfaktoren wie konjunkturellen Schwankungen weniger abhängig sind, steigerte die Inflation die Kostenbasis und schmälerte die weltweite angespannte wirtschaftliche Lage, besonders im europäischen Raum, weiterhin unseren Absatz. Darüber hinaus führen Kostenreduzierungen in den Gesundheitssystemen zu einem anhaltend hohen Preisdruck.

Forschung und Entwicklung sowie Kooperationen mit Partnern haben eine entscheidende Rolle in unserem Geschäft und sind die Grundlage für den Erhalt und den weiteren Ausbau unserer Marktposition.

Wesentliche Veränderungen der Geschäfts- und Rahmenbedingungen waren die Fortführung der Verlagerung und dessen Volumenerhöhung an einen externen Lieferanten sowie der Fokus auf dessen Zulieferungen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Ertragslage

Wir gingen im Lagebericht des Vorjahres von einer wieder steigenden Umsatzentwicklung aus. Das angenommene Umsatzwachstum von 10-15% wurde aufgrund anhaltender Beeinträchtigungen bedingt durch die angespannte wirtschaftliche Lage in Europa nicht erreicht. Der Umsatz lag mit TEUR 22.069 trotzdem um 6,6% über dem Vorjahresumsatz von TEUR 20.696.

Die Materialeinsatzquote beläuft sich (bezogen auf die Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung) im Jahr 2023 auf 43,5%, im Vorjahr auf 38,3%. Die Erhöhung ergibt sich einerseits aus Verschiebungen im Produktmix mit deutlich höherem Bestandteil an durch externe Lieferanten gefertigten Halbfertigprodukten und andererseits aufgrund erhöhter Materialpreise im Vergleich zum Vorjahr. Der Beschaffungsmarkt stellt uns weiterhin vor viele Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Materialknappheit an Produktionsmaterialien sowie Preisanpassungen. Diese wurden im Jahr 2023 erfolgreich bewältigt, weshalb es zu keinem Produktionsstopp kam. Engere Zusammenarbeit mit den Lieferanten, besonders mit fokussierten Bestellungsrhythmen, als auch entsprechende Planung der Produkt-Varianten waren hierbei die Hauptinstrumente.

Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 aufgrund des abgeschlossenen Haustarifvertrages und der damit verbundenen Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie erhöht und beläuft sich auf TEUR 9.617 (Vorjahr: TEUR 8.592). Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung im operativen Geschäft) liegt mit 40,7% demnach leicht unter dem Niveau des Vorjahres (41,4%).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.047) um insgesamt 5,9% auf TEUR 2.866 gesunken. Diese Senkung resultiert aus geforderter Kostendisziplin und -reduzierung, die insbesondere im Bereich der personalbezogenen Kosten zu deutlichen Rückgängen führte.

Insgesamt ergibt sich eine Verminderung unseres Betriebsergebnisses (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von TEUR 920 im Jahr 2022 auf TEUR 709 im Jahr 2023. Das Ergebnis nach Steuern liegt 2023 bei TEUR 498 (im Vorjahr bei TEUR 664).

Die im Vorjahresbericht prognostizierte leichte Steigerung des Jahresergebnisses ist aufgrund der weniger stark gestiegenen Umsätze und der hohen Inflation und daraus resultierenden Kosten besonders bei Material und Personal nicht eingetreten. Das Ergebnis sank um 17,4% auf TEUR 546 (im Vorjahr bei TEUR 661).

2.2 Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt TEUR 6.819 (Vorjahr: TEUR 6.273). Die Eigenkapitalquote betrug im Berichtsjahr 56,5% und ist gegenüber dem Vorjahr (59,5%) minimal gesunken. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 31.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die bestehende Einbeziehung in das Cashpooling der Gruppe gesichert.

Die Liquidität der Gesellschaft war über das gesamte Geschäftsjahr gesichert. Der Cashpool-Saldo zum 31. Dezember 2023 betrug TEUR -1.059 (Vorjahr: TEUR -231).

Die zukünftige Entwicklung der Geschäftstätigkeit lässt eine gesicherte Liquidität erwarten. Darüber hinaus steht der Cashpool, auch im Hinblick auf die neu abgeschlossenen Finanzierungsverträge, weiterhin zur Verfügung.

2.3 Vermögenslage

In immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr 2023 TEUR 460 investiert (Vorjahr: TEUR 309), wobei sich die Abschreibungen auf TEUR 575 (Vorjahr: TEUR 577) beliefen. Hierbei wurde dieses Jahr in erster Linie in geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau für im Jahr 2024 zu realisierende Projekte sowie Betriebsausstattungen investiert.

Die Bestände der Rohmaterialien sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.918 auf TEUR 3.217 aufgrund des zu erwartenden Umsatzanstiegs und daraus erhöhten Sicherheitsbeständen gestiegen. Die Bestände an halbfertigen und fertigen Produkten stiegen von TEUR 2.516 im Jahr 2022 auf TEUR 4.069 im Jahr 2023. Dieses Wachstum ist einerseits durch eine Stabilisierung der Lagerbestände, inkl. eines Sicherheitsbestandes bei Sterilwaren, und andererseits durch eine Verschiebung des Produktmixes mit deutlich höherem Bestandteil an durch externe Lieferanten gefertigten Halbfertigprodukten zu erklären.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken auf TEUR 1.827 (Vorjahr: TEUR 2.032), wobei hiervon TEUR 1.241 (Vorjahr: TEUR 1.636) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen.

Die Rückstellungen sind leicht angestiegen von TEUR 1.652 im Vorjahr auf TEUR 1.844 im Jahr 2023. Der Grund für den Anstieg liegt im Wesentlichen bei den Rückstellungen für Urlaubsansprüche, die um TEUR 84 angestiegen sind und der neu eingestellten Rückstellung für Schadensersatz über TEUR 87, die in Abschnitt 2.4 beschrieben ist. Die Verbindlichkeiten verzeichnen im gleichen Zeitraum einen Anstieg von TEUR 2.618 auf TEUR 3.408, insbesondere aufgrund der gestiegenen Cashpool-Verbindlichkeit.

2.4 Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage

Wirtschaftliche Auswirkungen mit Bezug auf den Ukraine-Krieg und der Inflation auf die VascoMed

Trotz stetiger Abschwächung der Effekte aus der Covid-Epidemie im Jahre 2023 wurden wegen der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund des Ukraine-Krieges, dessen wirtschaftlichen Auswirkungen und der ansteigenden Inflation, verschiedene Szenarien entwickelt, um den Einfluss auf unser Geschäft abschätzen zu können. Der Fokus auf Kostensenkungsmaßnahmen musste auf Basis des als am ehesten realistisch eingestuften Szenario beibehalten werden.

Im Verlauf des Jahres hatte sich die Umsatz- und Ertragssituation trotzdem stabilisiert und der Umsatz stieg in einzelnen Ländern der Vertriebsregionen der Gruppe.

Die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten war überwiegend gegeben. Aufgrund einiger Rohstoff-Engpässe und Lieferzeit-Verlängerungen wegen des Ukraine-Krieges und der daraus resultierenden Energiekrise wurden einzelne Sicherheitsbestände erhöht. Über das Jahr hinweg war die Produktion nicht wesentlich beeinträchtigt, da Lieferverzögerungen durch eine angepasste Produktionsplanung aller Varianten entgegengesteuert wurde.

Wir haben keine negativen Auswirkungen im Zahlverhalten unserer Kunden festgestellt. Die Forderungen wurden laufend bedient und die Zahlungsfristen sind auf dem guten Vorjahresniveau geblieben.

Davon ausgenommen war der Geschäftspartner und Kunde Acutus Medical Inc., Carlsbad/USA, welcher im November 2023 die Kündigung der Geschäftsbeziehung mitgeteilt hat. Folgend dessen wurden Rückstellungen für Schadensersatzansprüche gegenüber anderen Lieferanten für bereits begonnene Aufträge in Höhe von TEUR 87 und eine Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 84 im Jahr 2023 ausgewiesen.

Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen ist es uns gelungen, das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlich positiven Ergebnis abzuschließen.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens weiterhin positiv. Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsätze, was auf eine Verbesserung der weltweiten Lage hinweist. Die Auslagerung wesentlicher Produktionsschritte arbeitsintensiver, aber preissensitiver Produktgruppen ermöglicht der VascoMed, sich zukünftig mit dem am Standort vorhandenen Know-how und den Kapazitäten auf Produkte mit höherer Gewinnspanne zu konzentrieren.

Die VascoMed arbeitet an der Umstellung auf die zukünftigen gesetzlichen und normativen Anforderungen durch die neue Medizinprodukte-Verordnung.

2.5 Wesentliche finanzielle Leistungskennzahlen

Wir stützen uns bei der Steuerung des Geschäfts insbesondere auf die finanziellen Leistungskennzahlen Umsatzerlöse sowie Jahresergebnis. Die Entwicklung dieser Kennzahlen im Geschäftsjahr ist im Wirtschaftsbericht beschrieben, unsere Prognose für das kommende Geschäftsjahr haben wir im Prognosebericht dargestellt.

3. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 17 Mitarbeiter beschäftigt. Die Forschungs- und Entwicklungskosten liegen mit TEUR 1.390 leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 1.339). Stärkerer Fokus mit geplanten Investitionen in diesen Bereich soll im Jahr 2024 erfolgen.

4. Chancen- und Risikobericht

Wir befinden uns in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld und sind damit abhängig von Marktpreisänderungen. Unser Ergebnis ist von unserer Fähigkeit abhängig, den Produktinnovationszyklen und den Preisreduktionen am Markt zu folgen.

Stärker als in den vergangenen Jahren sind die regulativen Hürden und normativen Vorgaben im Zuge der Umstellung des Qualitätsmanagementsystems auf die Anforderungen aus der neuen Medizinprodukte-Verordnung und die daraus resultierenden Neuzulassungen aller Produkte eine große Herausforderung für Unternehmen wie die VascoMed GmbH. Ein nicht unerheblicher Anteil zukünftiger Kosten und Ressourcen wird weiterhin notwendig sein, diese Vorgaben zu erfüllen.

Aufgrund der Auslagerung von Fertigungsaktivitäten in den USD-Raum ergibt sich ein steigendes Wechselkursrisiko.

Im Berichtsjahr wurden über 90 % der Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen getätigt. Daraus ergibt sich ein Abhängigkeitsrisiko. Das Zahlungsausfallrisiko erachten wir allerdings als sehr gering.

Die Kündigung durch den Partner Acutus Medical Inc., Carlsbad/USA, wird einen Einfluss auf den Umsatz im Jahr 2024 haben. Das geringe Umsatzvolumen mit Acutus Medical Inc. direkt entfällt zukünftig. Ein negativer Einfluss auf die allgemeine Umsatzlage über den größten Abnehmer, die Biotronik SE & Co. KG, Berlin. wird erwartet. Bei der ersten Prognose zum Jahreswechsel wird von einem stabilen Umsatz ausgegangen. Weitere Szenarien und mögliche kompensierende Maßnahmen werden im Rahmen verschiedener Szenarien noch evaluiert.

Hinsichtlich des Liquiditätsrisikos verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt "2.2 Finanzlage".

Für Produkthaftungsrisiken bestehen ausreichende Versicherungen. Rückstellungen wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.

5. Prognosebericht

Auch das Jahr 2024 wird geprägt sein durch die Aktivitäten zu Neuzulassungen aller Produkte gemäß Anforderungen aus der neuen Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation; MDR). Durch die MDR und die daraus entstehenden Anforderungen sehen wir uns gezwungen, unser Geschäft weiter zu spezialisieren, uns auf Produkte mit hohem Umsatzvolumen zu fokussieren und durch bestehende und neue Kooperationen unser Wachstum bedeutend voranzutreiben.

Im Jahr 2024 sollen unsere ausgelagerten Prozesse von wichtigen Produktionsschritten einiger Produktgruppen an einen externen Lieferanten weiter im Fokus bleiben. Somit schaffen wir bei VascoMed mehr Produktionskapazität für hochwertige Produkte. Diese Ausrichtung zielt auf die Absicherung zukünftiger Wettbewerbsfähigkeit.

Dem Trend sinkender Preise begegnen wir neben der Auslagerung unserer weniger komplexen Produkte mit steigenden Absätzen höherwertigerer Produkte und unterstützen damit den geplanten Ausbau unserer Marktanteile in unseren Stammmärkten sowie die Erschließung neuer Märkte.

Für 2024 besteht aufgrund wechselhafter Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage, beeinflusst sowohl durch den Ukraine-Krieg als auch der Inflation, weiterhin Unsicherheit über den weiteren Geschäftsverlauf. Diese verstärkt sich durch die Beendigung der Partnerschaft mit Acutus Medical Inc. Allerdings gehen wir davon aus, dass es uns auch in diesem Jahr analog 2023 gelingen wird, auf die jeweiligen Auswirkungen angemessen zu reagieren. Aufgrund der derzeitigen Materialbestände und Steuerung der Produktion erwarten wir keinen signifikanten Einbruch. Die beschriebenen Fokuspunkte werden weiterverfolgt. Schlussfolgernd erwarten wir ein herausforderndes Jahr 2024 mit einem stabilen Umsatz und damit auch stabilem Jahresergebnis, jeweils auf dem Niveau von 2023, aufgrund der zu ergreifenden Schritte wie beispielsweise unseren Kostensenkungsmaßnahmen.

Für die Erreichung unserer Ziele ist die Beibehaltung bzw. Erweiterung des bisherigen Investitionsniveaus in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung notwendig. Ebenso sollen Kostenflüsse stärker in Richtung Forschung und Entwicklung laufen. Höchste Qualität ist nach wie vor das oberste Ziel.

 

Binzen, den 24. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Derk Trip

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.558,47 22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.274.189,67 1.392
2. technische Anlagen und Maschinen 1.002.104,34 1.205
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.035,29 450
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 234.131,80 0
2.934.461,10 3.047
2.953.019,57 3.069
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.217.491,96 2.918
2. unfertige Erzeugnisse 3.975.923,95 2.486
3. fertige Erzeugnisse 92.503,04 30
7.285.918,95 5.434
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.666,00 2
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.241.006,97 1.636
3. sonstige Vermögensgegenstände 584.368,94 394
1.827.041,91 2.032
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 426,15 4
9.113.387,01 7.470
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.542,12 4
12.070.948,70 10.543

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 31.000,00 31
II. Gewinnvortrag 6.241.462,90 5.581
III. Jahresüberschuss 546.426,12 661
6.818.889,02 6.273
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 141.186,84 162
2. Steuerrückstellungen 167.872,91 98
3. sonstige Rückstellungen 1.534.733,53 1.392
1.843.793,28 1.652
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.040.783,14 1.893
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.253.348,81 622
3. sonstige Verbindlichkeiten 114.134,45 103
3.408.266,40 2.618
12.070.948,70 10.543

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 22.068.543,00 20.696
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.552.299,32 73
3. sonstige betriebliche Erträge 425.022,82 326
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.033.214,52 5.642
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.245.405,02 2.317
10.278.619,54 7.959
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.066.351,15 7.115
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.551.089,97 1.477
9.617.441,12 8.592
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 575.368,32 577
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.866.183,06 3.047
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.983,00 6
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.630,81 9
davon an verbundene Unternehmen: EUR 17.634,41 (Vorjahr: TEUR 1)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 197.907,35 253
11. Ergebnis nach Steuern 497.697,94 664
12. sonstige Steuern -48.728,18 3
13. Jahresüberschuss 546.426,12 661

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Erläuterungen

Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der VascoMed GmbH, Hertzallee 1, 79589 Binzen, Amtsgericht Freiburg, HRB 411576 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach dem gesetzlichen Gliederungsschema nach §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB verwendet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Stetigkeit der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr 2023 beibehalten.

Unternehmensfortführung

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear über deren voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurde die Regelung nach § 6 Abs. 2 EStG befolgt.

Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bewertet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden entsprechend dem Fertigungsgrad mit den angefallenen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, der Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht aktiviert.

Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Dem Risiko mangelnder technischer Verwertbarkeit bzw. mangelnder Gängigkeit wird durch Wertabschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert oder zu den niedrigeren Tageswerten. Alle erkennbaren Ausfallrisiken sowie allgemeine Kreditrisiken wurden berücksichtigt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennbetrag der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag bewertet, die Aufwand in späteren Perioden darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Ermittlung und Saldierung latenter Steuern

Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB wird nicht in Anspruch genommen. Die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen. Es wurde ein Steuersatz von 27,62 % zu Grunde gelegt. Ein aktiver latenter Steuerüberhang aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht angesetzt.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der Projected- Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtung, der von den Personen bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Gehaltstrend und der Rententrend werden mit 0,0 % angenommen, da die berechtigten Personen bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden sind. Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Bewertung wurde dementsprechend ein Zinssatz in Höhe von 1,83 % zugrunde gelegt. Die zur Verrechnung mit Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vorhandenen Vermögenswerte (Rückdeckungsversicherung) sind zu ihrem Zeitwert bewertet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Stichtag EUR 332.469, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt EUR 473.655. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 5.701.

Gemäß § 285 Nr. 25 Halbsatz 1 HGB betragen die verrechneten Erträge EUR 13.277.

Rückstellungen für Steuern und sonstige Rückstellungen

Rückstellungen für Steuern und ungewisse Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Soweit es sich um Rückstellungen mit zugrundeliegenden (Rest-)Laufzeiten von mehr als einem Jahr handelt, erfolgt eine fristadäquate Abzinsung unter Anwendung der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätze. Außerdem werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Für die Abzinsung der Rückstellungen zum Bilanzstichtag liegt der herangezogene Zinssatz je nach Restlaufzeit zwischen 0,95 % und 1,12 %.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet.

Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden nur zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel

Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände entfallen vollständig auf erworbene Software.

Sachanlagen

Die Zugänge der Sachanlagen im Geschäftsjahr entfallen hauptsächlich auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (TEUR 234) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 108).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2023 (Vorjahr) Restlaufzeiten
gesamt bis zu 1 Jahr ab 1 Jahr
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.666 1.666 0
(1.704) (1.704) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.241.007 1.241.007 0
(1.635.795) (1.635.795) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 584.369 584.369 0
(393.915) (393.915) (0)
Forderungen gesamt 1.827.042 1.827.042 0
(2.031.414) (2.031.414) (0)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 31.000,00. Die Micro Systems International GmbH, Berlin, ist alleinige Gesellschafterin der VascoMed GmbH.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Personalverpflichtungen (EUR 1.236.466; Vorjahr: EUR 1.164.138), ausstehende Rechnungen und Gebühren (EUR 34.263; Vorjahr: EUR 63.693), Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 52.800; Vorjahr: EUR 56.000), Kosten für Archivierung (EUR 37.710; Vorjahr: EUR 38.416) sowie Kosten für Rückbauverpflichtungen für Mietereinbauten (EUR 71.345; Vorjahr: EUR 52.507).

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

2023 (Vorjahr) Restlaufzeiten
gesamt bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr bis zu fünf Jahre über fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.040.783 2.040.783 0 0
(1.893.576) (1.893.576) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.253.349 1.253.349 0 0
(621.840) (621.840) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 114.134 114.134 0 0
(102.951) (102.951) (0) (0)
- davon aus Steuern 101.403 101.403 0 0
(77.530) (77.530) (0) (0)
Verbindlichkeiten gesamt 3.408.266 3.408.266 0 0
(2.618.367) (2.618.367) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 193.860 (Vorjahr: EUR 390.832) Lieferungs- und Leistungsverkehr und mit EUR 1.059.489 (Vorjahr: EUR 231.008) Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling.

Haftungsverhältnisse

Am 11. Mai 2023 wurden zwischen mehreren Gruppengesellschaften und einem Bankenkreis die erwähnten Finanzierungsverträge über Mio. EUR 860 mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 abgeschlossen, die die bisherigen wesentlichen Finanzierungsverträge ersetzen. Im Rahmen der neu abgeschlossenen Finanzierungsverträge besteht für ausgewählte Gesellschaften der Gruppe eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die Kreditinanspruchnahme anderer beteiligter Unternehmen; unsere Gesellschaft haftet potenziell gesamtschuldnerisch.

Zum 31. Dezember 2023 dienen im Rahmen der neuen Finanzierung auf Gruppenebene sämtliche Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände, Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Bankguthaben der Gesellschaft als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten anderer Gruppengesellschaften (Inanspruchnahme zum Jahresultimo: Mio. EUR 814,7; Vorjahr: Mio. EUR 0,0). Wesentliche stille Reserven sind in den genannten Sicherheiten nicht enthalten. Im Hinblick auf die geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse der Unternehmensgruppe ist mit einer Inanspruchnahme unserer Gesellschaft aus der Mithaftung für Gruppenunternehmen nicht zu rechnen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von EUR 115.800 (Vorjahr: EUR 98.312) enthalten. Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 150.574 (Vorjahr: EUR 102.526) enthalten, die sich zum größten Teil aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen von EUR 139.873 (Vorjahr: EUR 81.113) zusammensetzen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungsverluste in Höhe von EUR 63.176 (Vorjahr: EUR 122.876) enthalten. Darüber hinaus sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 1.708 (Vorjahr: EUR 481) enthalten.

Personal

Durchschnittlicher Personalstand 2023 2022
Angestellte 78 78
Gewerbliche Arbeitnehmer 109 112
187 190

Finanzergebnis

2023 2022
EUR EUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.983 6.436
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.631 -9.091
Finanzergebnis -12.648 -2.655

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von EUR 26.631 enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen aus der Cashpool-Verbindlichkeit in Höhe von EUR 17.634 (Vorjahr: EUR 793).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023 2022
EUR EUR
Ertragsteuern für das laufende Jahr 182.597 259.658
Ertragsteuern aus Vorjahren (- Ertrag) 15.310 -6.650
197.907 253.008

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

2023
EUR
Aufwendungen für begonnene Investitionsvorhaben
- Bestellobligo 131.610
Verpflichtungen aus Rahmenverträgen 954.271
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 1.666.558
- davon im Folgejahr zu leisten 243.395
- davon im 2.-5. Jahr zu leisten 1.153.913
- davon nach dem 5. Jahr zu leisten 269.250
Sonstige Abnahmeverpflichtungen (Bestellobligo) 2.530.069
- davon im Folgejahr zu leisten 2.462.295

Daneben bestehen keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte.

Nachtragsbericht

Es sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Es bestehen umfangreiche Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen, die zu 100,0 % in den Konzernabschluss der Gruppe einbezogen werden. Die wesentlichen Beziehungen zu und Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen dienen dem Vertrieb unserer Produkte im In- und Ausland und der Entwicklung von Produkten. Ebenso entwickeln wir für die nahestehenden Unternehmen neue Produkte.

Die Geschäftsbeziehungen beschränken sich somit im Wesentlichen auf normale Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.

Organe

Die VascoMed GmbH, Binzen, wurde im Jahr 2023 vertreten durch den Geschäftsführer:

Derk Trip

Bezüge der Geschäftsführung, Vorschüsse und Kredite

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung und der früheren Geschäftsführung werden gemäß Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Vorschüsse und Kredite an den Geschäftsführer wurden nicht gewährt, Haftungsverhältnisse zu seinen Gunsten wurden nicht eingegangen.

 

Binzen, den 24. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Derk Trip

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.744,37 6.359,26 0,00 0,00 140.103,63
133.744,37 6.359,26 0,00 0,00 140.103,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.775.007,23 38.132,09 0,00 0,00 2.813.139,32
2. technische Anlagen und Maschinen 2.765.253,41 72.963,26 0,00 0,00 2.838.216,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.385.630,21 108.288,44 0,00 0,00 2.493.918,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 234.131,80 0,00 0,00 234.131,80
7.925.890,85 453.515,59 0,00 0,00 8.379.406,44
8.059.635,22 459.874,85 0,00 0,00 8.519.510,07
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.723,75 8.821,41 0,00 0,00 121.545,16
112.723,75 8.821,41 0,00 0,00 121.545,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.383.054,54 155.895,11 0,00 0,00 1.538.949,65
2. technische Anlagen und Maschinen 1.560.399,52 275.712,81 0,00 0,00 1.836.112,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.934.944,37 134.938,99 0,00 0,00 2.069.883,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.878.398,43 566.546,91 0,00 0,00 5.444.945,34
4.991.122,18 575.368,32 0,00 0,00 5.566.490,50
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.558,47 21.020,62
18.558,47 21.020,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.274.189,67 1.391.952,69
2. technische Anlagen und Maschinen 1.002.104,34 1.204.853,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.035,29 450.685,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 234.131,80 0,00
2.934.461,10 3.047.492,42
2.953.019,57 3.068.513,04

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VascoMed GmbH, Binzen

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der VascoMed GmbH, Binzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VascoMed GmbH, Binzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Die Anhangangaben nach § 285 Nrn. 14 und 14a HGB zu den Mutterunternehmen, die einen Konzernabschluss für den größten bzw. den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellen, in den die VascoMed GmbH, Binzen, einbezogen ist, sowie zu dem Ort, wo diese Konzernabschlüsse erhältlich sind, sind unterblieben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen, oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 25. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer

Paul Wegener, Wirtschaftsprüfer

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