Trisor München GmbH & Co. KG
Selbe AdresseInstitute für Factoring-Geschäfte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Laurent Jean-Charles Bernasconi seit 16.10.2025 | Geschäftsführer |
Thierry Stern seit 28.9.2009 | Geschäftsführer |
Michot Yannick seit 25.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PATEK PHILIPPE SA GENEVE | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Patek Philippe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Deutsche Patek Philippe GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen ist als "Master Distributor" für den Großhandelsvertrieb der Uhren und Accessoires der Luxusmarke Patek Philippe in Deutschland zuständig. Die Deutsche Patek Philippe GmbH kauft Uhren, Schmuck und Ersatzteile bei PATEK PHILIPPE SA GENEVE ein und vertreibt sie über autorisierte Händler in Deutschland. Darüber hinaus führt sie im hauseigenen Atelier die Wartung für ihre Produkte für die Märkte Deutschland, Österreich, Tschechien, Spanien, Portugal und Italien durch. 1. Ziele und Strategien Immer mehr Uhrenhersteller bauen ihre DTC-Kanäle aus, eröffnen eigene Geschäfte und übernehmen die Kontrolle über das Kundenerlebnis durch eine Omnichannel-Lösung. Entgegen diesem Trend setzt Patek Philippe im Rahmen ihrer selektiven Vertriebsstrategie weiterhin auf den stationären Handel und die starke Partnerschaft mit renommierten Uhren- und Schmuckfachgeschäften. Die selektive Vertriebsstrategie ist durch die weitere Reduzierung der Verkaufsstellen unterstützt worden. Patek Philippe hat nur eine limitierte Fertigungskapazität. Mit dem Ziel, die Einzelhandelspartner besser beliefern zu können, reduzierte das Unternehmen weltweit und damit auch in Deutschland die Zahl der Verkaufspunkte. Der lokale Fachhändler bietet dem Kunden beim Kauf eines emotionalen Luxusproduktes die Exklusivität eines Premium-Einkaufserlebnisses: kompetente individuelle Beratung und den menschlichen Faktor, die Emotionen des Kunden beim Kauferlebnis empathisch zu teilen. Patek Philippe unterstützt die Premium-Erfahrung des Kunden, indem sie für ihre Fachhändler das optimale Marketingumfeld zur Verfügung stellt. Im Berichtsjahr investierte Patek Philippe Deutschland weiterhin überproportional in den Ausbau von Monobrand-Boutiquen in Kooperation mit dem Einzelhändler, um die Visibilität der Marke und das Markenerlebnis der Kunden zu perfektionieren. Ebenfalls wurde weiterhin in den Markenauftritt der Multibrandgeschäfte investiert, eine Maßnahme, die im laufenden Geschäftsjahr noch weiter verstärkt wird, um die Positionierung der Marke Patek Philippe weiter auszubauen. Die direkte Interaktion der Marke mit dem Kunden und die Kundenbindung bleibt ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg der Marke Patek Philippe. Dies wird regelmäßig sehr erfolgreich im Rahmen von Events (Manufaktur-Besuchen in Genf, Service-Visits in München etc.) in Kooperation mit den Fachhändlern realisiert. Zudem setzt das Unternehmen bei der Realisierung der Ziele auch weiterhin auf seine strategischen Säulen: Unabhängigkeit und Tradition Als unabhängige Uhrenmanufaktur in Familienbesitz ist Patek Philippe nur den eigenen Werten verpflichtet und kann mit Weitsicht nachhaltige Ziele verfolgen. Seit mehr als 180 Jahren entwirft, entwickelt, optimiert und fertigt die Manufaktur zeitlos elegante, technisch brillante Zeitmesser und steht unverändert für Kunstfertigkeit, Perfektion, Innovation und Werterhalt. Die unglaubliche Kontinuität in puncto Tradition und Innovation begründet den einzigartigen Ruf und das hohe Ansehen der Marke und wird auch in Zukunft ihre Anziehungskraft weiter steigern. Höchste Qualitätsstandards Die Uhrenmanufaktur Patek Philippe hat für ihre mechanischen Uhren ein eigenes Gütezeichen geschaffen: das Patek Philippe Siegel. Durch eine außergewöhnliche Fertigungstiefe stellt Patek Philippe sicher, dass alle Komponenten die selbst definierten, strengsten Qualitätsanforderungen erfüllen und löst damit auch in Zukunft das Versprechen gegenüber den Kunden ein, eine Uhr für Generationen zu fertigen. PR, Marketing und Media Für den Bereich Media führt die Deutsche Patek Philippe GmbH ihre Strategie der vergangenen Jahre fort und fordert in allen Schlüsselmedien - sowohl im Printbereich als auch im digitalen Bereich - Premiumplatzierungen ein, um den Bekanntheitsgrad der Marke zu erhalten und auszubauen. Die Deutsche Patek Philippe setzt weiterhin ihren Schwerpunkt auf den Luxus-Printmarkt. Unverändert gilt, dass für alle Generationen übergreifend die digitale Vernetzung auf den verschiedensten Geräten und Kanälen die grundlegende Voraussetzung für den Einstieg in die Luxusuhrenbranche ist. Die Menschen sind nahezu 24 Stunden online. Für eine zielgruppenorientierte Ansprache sind unterschiedliche Inszenierungen in Text, Bild und Videoform auf allen Plattformen notwendig. Die Fachmesse Watches & Wonders in Genf fand im April 2024 statt. Die Neuheiten von Patek Philippe wurden sowohl analog in Genf als auch über digitale Kanäle (Watches & Wonders Digital und hauseigene digitale Präsentationen) an die Presse, Konzessionäre und Kunden kommuniziert. Analoge Presse- und Konzessionärs-Veranstaltungen finden planmäßig statt. Hochkarätige Veranstaltungen mit Juwelieren und Endkunden sind eine wichtige Marketing-Säule für Patek Philippe. Die Kunden sind reisefreudig und freuen sich auf persönliche Begegnungen. Die Neuheiten sowie auch die aktuelle Kollektion "live" zu sehen und sich mit Sammlern und Uhreninteressierten auszutauschen, ist für potenzielle Käufer ein wichtiges Element für die Kaufentscheidung. Kundenservice Das Bekenntnis zur lebenslangen Wartung und Restaurierung ihrer seit 1839 gefertigten Zeitmesser ist Ausdruck der Qualitätsphilosophie und des Wertesystems von Patek Philippe. Patek Philippe geht bei der Wartung, Reparatur und Restauration ihrer Zeitmesser mit der gleichen Akribie zu Werke wie bei der Fertigung derselben. Jedes autorisierte Service Center ist handverlesen und alle Serviceleistungen werden kontinuierlich auf Einhaltung der höchsten Qualitätsstandards überprüft. Um den Kundenservice weiter zu optimieren, betreibt das Mutterhaus weltweit den Ausbau von leistungsfähigen Kompetenzzentren. Im Service Center in München werden die Wartungen für Deutschland, Österreich, Tschechien, Spanien, Portugal und Italien durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In einem von globalen Krisen geprägten Umfeld stockte im Jahr 2023 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht geschrumpft, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 0,3% gesunken. Die Folgen der anhaltenden und neu hinzugekommenen geopolitischen Konflikte lasten auf der Weltwirtschaft und damit auch auf der deutschen Konjunktur. Gestiegene Finanzierungskosten sowie die hohen Preise haben sich negativ auf die Investitionen der Unternehmen und die privaten Konsumausgaben ausgewirkt, auch wenn sich die Inflation im Laufe des Jahres 2023 abgeschwächt hat. Deutschlands Industrie litt unter einer schwachen Auslandsnachfrage. Eine große Herausforderung für die deutsche Wirtschaftsleistung stellte der Fachkräftemangel als Folge des demografischen Wandels dar. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwäche weiterhin robust. Das Jahr 2023 war für die Schweizer Uhrenindustrie erneut ein außerordentlich gutes Jahr. Die Uhrenexporte aus der Schweiz setzten im Jahr 2023 einen neuen Rekord und wuchsen sowohl gemessen an den Werten als auch an den Stückzahlen. Die Exporte kletterten um 7,6% auf 26,7 Milliarden Franken und markieren damit einen neuen Höchststand. Die schwache Weltkonjunktur und der hohe Frankenkurs haben sich bisher nur begrenzt auf den Luxusgütermarkt ausgewirkt. Besonders gut entwickelten sich die Märkte in Asien mit China (+7,6%), Hongkong (+23,4%) und Japan (+7,7%). Außerdem gab es in den USA (+7%) erneut einen starken Anstieg. Die wichtigsten europäischen Märkte entwickelten sich im vergangenen Jahr recht einheitlich. Besonders stark wuchsen die Exporte nach Italien (+9,3%). Die Uhrenexporte nach Deutschland stiegen um +5,1%. Die gute Entwicklung betraf sowohl die Uhren im Einstiegssegment als die Uhren im Topsegment mit Stückpreisen über 3.000 Schweizer Franken. Im Januar 2024 setzte sich insgesamt der Positivtrend des Vorjahres fort. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche ist im Jahr 2023 weiter angestiegen (+7,7%). 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Deutsche Patek Philippe GmbH plante für das Geschäftsjahr 2023/24 mit einem moderat gestiegenen Umsatzniveau im Vergleich zum Vorjahr. Oberstes Ziel war es, die restriktive Produktpolitik der Vorjahre gezielt fortzuführen und das Image der Marke durch die Bekämpfung des Graumarktes und mittels Regulierung der Warenflüsse zu schützen. Im Berichtsjahr 2023/2024 erzielte das Unternehmen ein zweistelliges Umsatzwachstum. Das Unternehmen startete erfolgreich in das neue Geschäftsjahr und konnte die Sell-in Zielvorgaben wert- und stückzahlenmäßig übertreffen. Mit einem Umsatzplus von ca. 14% wurde die starke Position im deutschen Premiumsegment weiter gefestigt und ausgebaut. Dies beweist, dass die Unternehmensstrategie richtig ist: starke Produktfamilien, emotionale Produkte mit bleibendem Wert, eine langfristige enge Kooperation mit dem Fachhandel und die Förderung des Abverkaufs an lokale Kunden, um in unsicheren Zeiten die Abhängigkeit von der touristischen Nachfrage zu reduzieren. Insgesamt hat die Nachfrage nach unseren Produkten trotz des Abbaus der Vorräte die verfügbare Lieferkapazität insbesondere bei den Produktfamilien mit Kultstatus weit übertroffen. Um die Strategie im Unternehmen fest zu verankern, ist es von entscheidender Bedeutung, die Beschäftigten dafür zu gewinnen, aktiv an der Umsetzung und Zielerreichung mitzuwirken. Persönlicher Einsatz und fachliche Qualifikation der Beschäftigten sind maßgeblich für den Erfolg von Patek Philippe in Deutschland. Mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu attraktiven Rahmenbedingungen bietet das Unternehmen seinen Beschäftigten eine sichere Perspektive sowie die Möglichkeit, persönlich zu wachsen und die Zukunft des Unternehmens mitzugestalten. Patek Philippe verfolgt die Strategie, kompetente Mitarbeiter zu gewinnen, sie bestmöglich einzusetzen, ihr Potenzial gezielt zu fördern und notwendige Kompetenzen auf- und auszubauen. Das Unternehmen begegnet den Herausforderungen des Fachkräftemangels mit einer konsequenten Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Durch die Identifikation mit den Werten von Patek Philippe wird die Bindung der Mitarbeiter weiter verstärkt. Zum 31.01.2024 beschäftigte die Deutsche Patek Philippe GmbH 59 erfahrene, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter. Die Anzahl liegt damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres und spiegelt den Erfolg des Unternehmens im Bereich der Personalgewinnung und -bindung wider. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter bei Patek Philippe ist hoch, die Fluktuation niedrig. Zur hohen Zufriedenheit der Beschäftigten trägt eine überdurchschnittliche Vergütung bei, die sich zusammensetzt aus dreizehn Monatsgehältern und einer variablen Vergütungskomponente, die vom Unternehmenserfolg und von der Erreichung persönlicher Ziele abhängig ist. Hinzu kommen Zusatzleistungen wie die betriebliche Altersvorsorge. 3. Darstellung des Geschäftsergebnisses und der Lagea. Ertragslage Patek Philippe erzielte im Berichtsjahr ca. 14% höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr. Durch die gestiegenen Absatzvolumen erhöhte sich auch der Materialaufwand entsprechend. Die Deutsche Patek Philippe GmbH kauft ihre Produkte in Schweizer Franken ein. Der Euro ist zum Franken im Jahr 2023 auf neue Tiefstände gefallen. Nachdem der Wechselkurs bei Jahresbeginn knapp an der Parität notierte, ging es in der Folge stetig abwärts. Der Durchschnittskurs Euro zu CHF im Geschäftsjahr 2023/24 lag bei 0,967 und hatte seinen Tiefstand im Dezember 2023 mit 0,9297, bevor es im Januar 2024 wieder aufwärts ging. Der Euro litt weiterhin unter der Energie-Krise im Euroraum. Ein Treiber des starken Franken war außerdem die niedrigere Inflation der letzten Jahre in der Schweiz, sowie die geopolitischen Konflikte im Nahen Osten und in Osteuropa, welche den Franken als bevorzugte Sichere-Hafen-Währung stärkten. Dies hat den Wareneinkauf für Patek Philippe in Deutschland erheblich verteuert. Durch Preisanpassungen im Euro-Raum konnte Patek Philippe den Währungskurseffekt auf den Materialeinsatz durch höhere Umsätze ausgleichen und die Marge wiederherstellen. Durch den Abschluss von Devisentermingeschäften konnten die Volatilitäten des Wechselkurses abgefedert werden. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich um T€ 7.803 auf T€ 33.115. Die Personalaufwendungen stiegen um T€ 1.103, maßgeblich verursacht durch Neueinstellungen sowie Gehaltsanpassungen zur Abfederung der Inflation. Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 782 entfiel im Wesentlichen auf gesunkene Marketing-Aufwendungen am Point-of-Sale. Das Betriebsergebnis erhöhte sich signifikant um T€ 6.656 auf T€ 16.969. Der schwankende Wechselkurs führte zu einem leicht positiven Ergebnis aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 50 (gegenüber T€ 1.101 im Vorjahr). Das ordentliche Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um T€ 5.727 auf T€ 17.025. Nach Abzug von Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 11.374 gegenüber T€ 6.772 im Vorjahr. b. Finanzlage Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.802 auf T€ 21.646 erhöht (VJ. T€ 15.844). Das Unternehmen erwirtschaftete einen positiven Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit von T€ 24.087 (VJ. T€ 3.489). Wesentlicher Einflussfaktor für den gestiegenen Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit war die deutliche Zunahme der Kreditorenverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 17.514, Vorjahr T€ 1.301), resultierend im Wesentlichen aus einer bereits beschlossenen und noch nicht durchgeführten Gewinnausschüttung. Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss (T€ -285, Vorjahr T€ -691). Auch beim Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss, maßgeblich bedingt durch Gewinnausschüttungen an das Mutterhaus (T€ -18.000; Vorjahr T€ -2.000). Die Deutsche Patek Philippe GmbH ist jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Finanzlage ist durch die Ergebnisentwicklung und die Gesellschafterfinanzierung gesichert. c. Vermögenslage Das bilanzielle Gesamtvermögen der Firma Deutsche Patek Philippe GmbH betrug zum Bilanzstichtag T€ 57.169 (Vorjahr T€ 41.172). Die Kundenforderungen erhöhten sich um T€ 9.368 und damit das mittel- und kurzfristig gebundene Vermögen um T€ 16.045. Das langfristig gebundene Vermögen verringerte sich geringfügig um T€ 48. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich um T€ 22.623: Darin enthalten die Steuerrückstellungen mit (+ T€ 1.945), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+T€ 17.514) und sonstige kurzfristige Passive (+T€ 3.154). 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung des Unternehmens kontrolliert die Deutsche Patek Philippe GmbH auf monatlicher Basis die wichtigsten Finanzkennzahlen und vergleicht sie mit den Budgetzielen. Planabweichungen werden detailliert analysiert, um zeitnah auf den geänderten Geschäftsverlauf reagieren zu können. Neben den wesentlichen Steuerungsgrößen Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern, liegt ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens in der Finanzplanung zur Sicherung der Liquidität. Die größten betrieblichen Aufwandsposten sind die Gehälter und die Marketing- und Mediaspendings. Die Marketing- und Mediainvestitionen sind das wichtigste Instrument zur langfristigen Umsatzsteigerung. Eine Gegenüberstellung der Plandaten und der aktuellen Daten aus der Finanzbuchhaltung erfolgt regelmäßig. Die Umsatz-, Sell-in- und Sell-out-Zahlen sowie die Lagerbestände im Handel werden monatlich ermittelt, ausgewertet und an das Mutterhaus berichtet. Angesichts des Werbeversprechens, einen Zeitmesser für Generationen zu fertigen, ist es für Patek Philippe unabdingbar, die Leistungsfähigkeit des Kundenservice unentwegt zu prüfen und zu optimieren, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Patek Philippe führt regelmäßig Prozessaudits durch. Auditgegenstand ist die Überprüfung der Einhaltung aller Normen, Spezifikationen und Verfahrensanweisungen zur Fehlervermeidung und Erhöhung der technischen Zuverlässigkeit im Bereich technischer Kundendienst gemäß den Vorgaben des Mutterhauses. Da Patek Philippe im Reparaturbereich Ersatzteile für alle Uhrenmodelle und -werke, mit Ausnahme für Restaurationen, die ausschließlich im Mutterhaus in Genf durchgeführt werden, bevorraten muss, ist das aktive Lagerbestandsmanagement im Ersatzteilbereich von großer Bedeutung. Die wichtigste Kennzahl hierfür ist die Lagerumschlagshäufigkeit. Damit steuert Patek Philippe die Altersstruktur der Vorräte und beugt Abschreibungen vor. Patek Philippe ist sich bewußt, dass der langfristige Unternehmenserfolg nicht nur abhängig von der Güte der Produkte und des Kundenservice, sondern immer auch von der Motivation und vom Engagement seiner Mitarbeiter ist. Mit dem Ziel, die Mitarbeiter zu befähigen, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, wird Patek Philippe auch im neuen Geschäftsjahr in die Optimierung des Arbeitsumfeldes und in die Fortbildung der Mitarbeiter investieren. III. Prognosebericht Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute blicken angesichts anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, einer schwächelnden Weltwirtschaft sowie des anhaltend hohen Zinsniveaus sehr verhalten auf die Konjunktur in Deutschland. Das ifo-Institut erwartet ein leichtes Wachstum des BIP um 0,4%, das IfW (Kiel Institut für Wirtschaftsforschung) prognostiziert einen Anstieg von 0,2%, was für Deutschlands Wirtschaftsleistung kaum mehr als eine Stagnation darstellen würde. Steigende Löhne, die gesunkenen Inflationsraten sowie die robuste Arbeitsmarktentwicklung dürften jedoch zu einer binnenwirtschaftlichen Erholung in der zweiten Jahreshälfte beitragen. Eine große Herausforderung stellen vor allem die Folgen des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt sowie die bürokratischen Vorgaben dar, welche sich dämpfend auf das Potenzialwachstum auswirken. Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich seit April 2024 etwas eingetrübt, die Konsumstimmung der Verbraucher hat sich laut GfK-Konsumklima-Index in den letzten Monaten etwas erholt. Die Auswirkung der Präsidentschaftswahlen in den USA im November 2024 auf die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft bleibt abzuwarten. Auch in unsicheren Zeiten ist die Deutsche Patek Philippe GmbH zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Produkte der Marke Patek Philippe sind begehrt. Die Nachfrage nach wertstabilen Produkten ist weiterhin hoch. Das Unternehmen plant für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 mit moderat steigenden Umsatzerlösen. Grund hierfür ist, dass die Produktionskapazitäten begrenzt sind und nur sukzessive gesteigert werden können. Für das laufende Geschäftsjahr plant die Deutsche Patek Philippe mit einem stabilen Media-Budget auf Basis des Vorjahres. Die Aufwendungen für Coop-Events werden weiter gesteigert, um die Kundenbindung zu intensivieren. In Summe plant Patek Philippe in Deutschland mit Marketing-Aufwendungen leicht über der Höhe des Berichtsjahres. Die Investitionen in zusätzliches Personal werden sich im laufenden Geschäftsjahr auf einem niedrigeren Niveau bewegen, da die Maßnahmen zur Verstärkung vor allem im Bereich Kundenservice im Jahr 2023 sehr erfolgreich waren. Die Deutsche Patek Philippe GmbH wird auch im laufenden Geschäftsjahr alle Maßnahmen treffen, um ein positives Betriebsergebnis zu realisieren. Wie alle Tochtergesellschaften kauft die Deutsche Patek Philippe GmbH ihre Produkte in Schweizer Franken ein. Auch wenn sich der Euro im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres gegenüber dem Schweizer Franken stabilisieren konnte, hat Patek Philippe in Deutschland den Devisenbedarf für das laufende Geschäftsjahr zu einem Großteil durch Devisentermingeschäfte abgesichert, um den Einfluss auf das Betriebsergebnis zu minimieren. Mit dem Ziel für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein und jederzeit über die nötigen Kompetenzen zu verfügen werden die Investitionen in Aus- und Fortbildung im Jahr 2024/2025 - insbesondere im Bereich Kundenservice - kontinuierlich fortgeführt und ausgebaut. IV. Chancen- und Risikobericht Patek Philippe verfolgt, überwacht und analysiert fortlaufend systematisch das gesamtwirtschaftliche Umfeld, die Entwicklungen in der Uhrenbranche sowie interne Prozesse, um Risiken und Chancen so früh wie möglich zu identifizieren und die Geschäftstätigkeit in einem gut kontrollierten Umfeld auszuüben. Nach derzeitigen Prognosen ist das Umsatzziel erreichbar. Die Nachfrage nach den Produkten der Marke Patek Philippe ist sehr hoch. Voraussetzung ist aber, dass das Mutterhaus in Genf weiterhin Uhren fertigen und die für den deutschen Markt budgetierten Stückzahlen liefern kann. Eine zeitweise Schließung der Manufaktur in Genf bzw. ein Fertigungsrückgang aufgrund fehlender Ressourcen (Mitarbeiter und Rohmaterialien, z.B. Palladium aus Russland) bedingt durch kriegsbedingte Lieferstopps oder neue Corona-Mutationen würde die Erreichung des Umsatzzieles gefährden. Ein eventueller Umsatzrückgang durch fehlende Verkaufsware und die dadurch verlorene Marge würde das Unternehmen durch Einsparungen bei den Marketing- und Medienspendings abzufedern versuchen. Um das Ausfallrisiko eines Vertragspartners im Handel aufgrund von Geschäftsschließungen zu begrenzen, gelten für die einzelnen Juweliere Kauflimits. Bonität und Kauflimit werden ständig überwacht. Kommt ein Juwelier mit seinen Zahlungsverpflichtungen in Verzug, wird sofort Lieferstopp verfügt bzw. Ware nur noch gegen Vorauskasse geliefert. Bei Reparaturleistungen für Endkunden wird grundsätzlich gegen Vorauskasse geliefert, so dass hier kein Ausfallrisiko besteht. Mit einer bedarfsgerechten Belieferung unterstützt Patek Philippe die Planungssicherheit der Vertragspartner und minimiert deren Ausfallrisiko. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/25 wird auch von der wirtschaftlichen Entwicklung des Euroraumes und des Wechselkurses EUR-CHF abhängig sein. Die Deutsche Patek Philippe GmbH rechnet den Wareneinkauf in Schweizer Franken ab und ist damit erheblichen Währungsrisiken ausgesetzt. Um die Währungsrisiken zu minimieren, hat Patek Philippe einen großen Teil ihres geplanten Wareneinkaufs in CHF durch Devisentermingeschäfte für die kommenden acht Monate abgesichert. Die Marke Patek Philippe ist aufgrund ihres Images von Fälschungen und Nachahmungen durch Dritte betroffen. Um die potenzielle Schädigung des Markenimages zu verhindern, hat Patek Philippe die Zusammenarbeit mit den Vollstreckungsbehörden intensiviert. Die Risiken einer Imageschädigung aus Produktfälschungen und Nachahmungen stufen wir deshalb nach wie vor als gering ein. Für den langfristigen Wert- und Imageerhalt ihrer Produkte wird das Unternehmen überdies die Aktivitäten gegen den Graumarkt und den Schutz der Markenrechte weiter voranbringen. Da die Finanzierung ohne Bankverbindlichkeiten durch die Muttergesellschaft erfolgt, gibt es kein Liquiditätsrisiko und keine Risiken infolge von Zinssatzschwankungen. Gegen andere etwaige Risiken besteht ausreichend Versicherungsschutz. Darüber hinausgehende Risiken sind derzeit nicht bekannt.
München, 02. September 2024 gez. Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Deutsche Patek Philippe GmbH - MünchenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss zum 31. Januar 2024 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Für die im Wirtschaftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurde von dem Wahlrecht zur Vollabschreibung Gebrauch gemacht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert bewertet. Risiken und Wertminderungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderung ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert bewertet und beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt worden ist, gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind entsprechend §256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 154 (Vorjahr: TEuro 494) sind zugleich Forderungen gegen Gesellschafter sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen: Rückstellung für Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses, Personalkostenrückstellungen, Rückstellungen für Garantiereparaturen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Tantiemen sowie Rückstellungen für die Kosten künftiger Betriebsprüfungen und Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie Besicherung Die Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern die Vorjahresbeträge):
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf TEuro 28.085 (Vorjahr: TEuro 10.571) und ist zugleich eine Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern. Dieser beinhaltet Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 15.243 (Vorjahr: TEuro 7.936), ein Darlehen in Höhe von TEuro 2.841 (Vorjahr: TEuro 2.635) sowie eine bereits beschlossene Verpflichtung zur Ausschüttung aus Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 10.000 (Vorjahr: TEuro 0). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt TEuro 203.415 (Vorjahr TEuro 178.808) wurden TEuro 202.429 im Inland (Vorjahr TEuro 178.345) und TEuro 986 (Vorjahr TEuro 463) in der übrigen EU erwirtschaftet, wobei der im Ausland erwirtschaftete Umsatz ausschließlich auf Ersatzteile und Reparaturen entfällt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEuro 1.685 (Vorjahr: TEuro 3.336) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEuro 1.635 (Vorjahr: TEuro 2.235) Unter sonstige Zinsen und ähnliche Erträge werden Erträge aus der Abzinsung in Höhe von TEuro 5 (Vorjahr: TEuro 2) sowie TEuro 77 (Vorjahr: TEuro-51) aus der Verzinsung von Bankguthaben ausgewiesen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 3.821 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese resultieren aus einem Mietvertrag mit einer festen Laufzeit bis Februar 2030. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 55 (Vorjahr: 51) Angestellte beschäftigt, die sich nach Gruppen wie folgt zusammensetzen:
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEuro 35 (Vorjahr: TEuro 25) entfällt in Höhe von TEuro 29 (Vorjahr: TEuro 25) auf Abschlussprüfungsleistungen sowie in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 5) auf sonstige Leistungen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Thierry Stern, Unternehmer Herr Yannick Michot, Geschäftsführer Angaben zum Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Deutsche Patek Philippe GmbH im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die PATEK PHILIPPE SA GENEVE (Schweiz), die keinen Konzernabschluss veröffentlicht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023/2024 auszuschütten. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 02. September 2024 gez. Thierry Stern gez. Yannick Michot Mit Beschluss vom 14.10.2024 wurde beschlossen den Gewinn in den Gewinnvortrag einzustellen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deutsche Patek Philippe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Patek Philippe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Patek Philippe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 02.09.2024 ACCONSIS
GmbH
gez. Zelaskowski, Wirtschaftsprüfer gez. Losse, Wirtschaftsprüferin |
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