Milan Akademie GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Nicolas Neidhardt seit 11.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Per Aarsleff Holding A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Neidhardt Grundbau GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022-231. Allgemeine Angaben Die Neidhardt Grundbau GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 40240 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Regelungen des GmbHG sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. September. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, soweit ein entsprechender Sachverhalt gegeben war. Bei der Erstellung des Jahresabschluss wurde entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertzungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres. 2. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti und vermindert um planmäßiger lineare Abschreibungen angesetzt. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände liegen zwischen 1 und 10 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den dirket zurechnebaren Materialkosten und Fertigungslöhnen auch anteilige Materialgemein -, Fertigungsgemein und Verwaltungsgemeinkosten sowie anteilige Abschreibungen. Sofern im Rahmen der verlustfreien Bewertung festgestellt wird, dass die Herstellungskosten die Umsatzerlöse übersteigen, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben und ggf. eine Drohverlustrückstellung gebildet. Die erhaltenen Anzahlungen werden aktivisch gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die erkennbaren Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Kassenbestände bzw. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bzw. dem Nominalwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Auf die Aktivierung von latenten Steuern wurde gemäß dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. 2.2. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen über ein Jahr werden abgezinst. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden in Höhe des Betrages gebildet, um den der Erfüllungsbetrag die zu erwartenden Gegenleistung übersteigt. Dabei gilt der Vorrang der außerplanmäßigen Abschreibung. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung erfolgt zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang). Vorräte In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind auch die Baustelleneinrichtungen in Höhe von TEUR 1.553 enthalten, weil der wesentliche Teil zum Verbrauch bestimmte Vermögensgegenstände sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeit der in der Bilanz aufgeführten Forderungen: scroll
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Guthaben bei den Sozialversicherungsträgern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen, für ausstehenden Urlaub- und Überstunden, Drohverluste und für Gewährleistungsrisiken gebildet. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten: scroll
Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt sowie Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB, die nicht auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen sind, bestehen zum 30. September 2023 in Höhe von TEUR 5.535 (VJ: TEUR 4.983). Diese waren überwiegend zur Sicherung aufgenommener Bürgschaften, für Vertragserfüllungen und Gewährleistungsverpflichtungen gegeben. Bis zum aktuellen Zeitpunkt sind keine Bürgschaften in Anspruch genommen wprden, sodass drzeit nicht von einem Eintreten der Verpflichtung ausgegangen wird. Trotz der Übertragung der Pensionszusage auf einen Pensionsfonds könnte sich eine Nachschusspflicht ergeben. Aufgrund der gewählten geringen Mindestverzinsung von 3% wird derzeit nicht vom Eintreten einer Verpflichtung ausgegangen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus einem Grundstücksmietvertrag in Höhe von TEUR 240 (Vj. TEUR 240). 3.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstige betriebliche Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen, Erträge aus dem Abgang von Anlagenvermögen sowie Erträge aus Inter-Company-Beziehungen. Sonstiger betrieblicher Aufwand Der sonstige betriebliche Aufwand beinhaltet im Wesentlichen die Ausbuchung Forderungen, die Übernachtungskosten für Mitarbeiter auf Baustellen sowie Shared Service Kosten und Büromiete. 4. Sonstige Angaben 4.1 Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich (ohne Auszubildende) 51 (Vj. 43) gewerbliche Mitarbeiter und 27 (Vj. 32) Angestellte. 4.2 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Tim Neidhardt (Hamburg). 4.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführergehälter für das Geschäftsjahr 2022-23 wurde von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4.5 Angaben zur Konzernzugehörigkeit Es besteht eine 100 %-ige Konzernzugehörigkeit zur Per Aarsleff Holding A/S, Hasselager Alle 5, DK-8260 Viby J. Die Per Aarsleff Holding A/S, Hasselager Alle 5, DK-8260 Viby J. erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinesten Kreis an Unternehmen. Der Konzernabschluss ist auf der website und den Geschäftsräumen des Mutterunternemen erhältlich. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagLaut dem Ergebnisabführungsvertrag vom 27.07.2020 wird der Gewinn in Höhe von TEUR 2.857.238,07 an die Holding AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH abgeführt.
Hamburg, den 29. Mai 2024 Tim Neidhardt, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2023scroll
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Die im Berichtsjahr erworbenen und voll abgeschriebenen geringwertigen Wirtschaftsgüter sind im Zu- und Abgang bei den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen mit jeweils EUR 0,00 enthalten. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022-231. GEGENSTAND DES UNTERNEHMENS 1.1. Allgemein Die Neidhardt Grundbau GmbH („NG“) hat sich als Unternehmen des Spezialtiefbaus auf die Herstellung und Vergabe von Verpressankern nach DIN EN 1537, Verpresspfählen nach DIN EN 14199, Hochdruckinjektionen mittels Düsenstrahlverfahren (DSV) nach DIN EN 12716, Verdrängungspfählen nach DIN EN 12699 mittels Duktilen Rammpfählen sowie sonstige Spezialtiefbauarbeiten, die hiermit im Zusammenhang stehen, spezialisiert. Hier werden Projekte direkt für öffentliche Auftraggeber und für Kunden aus der Privatwirtschaft ausgeführt. Das Geschäft wird vom Hamburger Betriebssitz aus betrieben. Weitere Zweigniederlassungen bestehen keine. Das Unternehmen gehört seit 2019 über ihre alleinige Gesellschafterin, der AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH (vormals: Per Aarsleff GmbH), zur dänischen Per Aarsleff Holding A/S, dem zurzeit größten dänischen Baukonzern. 1.2 Markt und Leistungen Neidhardt Grundbau GmbH ist bundesweit sowie im angrenzenden Ausland tätig. Ein Großteil der Bautätigkeit findet im nord- bis mitteldeutschen Raum statt. Das Gewerk der Mikropfähle bildet dabei den Hauptschwerpunkt der Leistungen gefolgt von dem Gewerk der Verpressanker.
2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche Nachdem die Baubranche die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie besser als die meisten anderen Branchen überstanden hatte, schien die Normalität zurückzukehren. Die Bauwirtschaft ging mit einem historischen Auftragsbestand von 64,3 Mrd.€ in das neue Jahr. Die Lieferketten funktionierten schrittweise besser und die Auftragseingänge stiegen. Dabei blieben die Erwartungen der Spitzenverbände der Bauwirtschaft mit einem Plus von 1,5% für das Jahr moderat. Durch den Krieg in der Ukraine als auch dem Israel-Gaza-Krieg sind die Erwartungen der Wirtschaft für das Geschäftsjahr 2023 und 2024 weiterhin schwierig. Durch den enormen Anstieg der Preise, Sanktionen und Produktionsausfälle setzt die wirtschaftliche Krise weiter fort, von der auch die Bauwirtschaft unmittelbar in Mitleidenschaft zog. Die Befürchtungen realisierten sich zum Jahresende mit einem Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe von real 5,1 %. Der Anstieg der Baupreise um 16,7 % im Laufe des Jahres hatte zwar die Umsätze nominal auf 160 Mrd. steigen lassen (+10,8 %), tatsächlich gebaut wurde aber deutlich weniger als im Vorjahr. Dabei ging der Wohnungsbau real um 4,5 % zurück, der Wirtschaftsbau um 4,4 % und der öffentliche Bau um 6,2 %. Der Anstieg der Baupreise war in erster Linie den stark gestiegenen Material- und Energiepreisen geschuldet. Aufgrund weltweiter Probleme mit Produktion und Logistik verharren die Materialkosten auch jetzt noch auf historisch hohem Niveau: Dämmvlies +45 %, Bitumen +38%, Betonstahl +32 %, Asphaltmischgut +26 %, Zement +21 %, erdölbasierte Kunststoffe 15-30% (2022 verglichen mit 2021). Weitere mineralische Baustoffe wie Kies und Sand „hängten sich“ an diesen Trend an. Insgesamt blieb die Baustoffbeschaffung für die Unternehmen - zeitlich und finanziell - sehr aufwendig. Die Kapazitätsauslastung der Bauunternehmen war 2022 hoch, über 80 %. Parallel dazu stieg auch die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe noch einmal auf knapp 927.000 (+1,6 %). Wenn sich aber die Rahmenbedingungen für Bauinvestitionen 2023 nicht wieder bessern, werden die Beschäftigtenzahlen 2023 erstmals seit 2009 wieder sinken, geschätzt auf 920.000. 2.2. Geschäftsverlauf der Neidhardt Grundbau GmbH im Geschäftsjahr 2022-23 Zu Beginn des Geschäftsjahres konnten die vorhandenen Kapazitäten voll ausgeschöpft werden. Somit hat die Bautätigkeit mit einer Gesamtleistung im ersten Quartal mit 5,5 Mio. € (Vorjahr 4,9 Mio. €) die Erwartungen zum Budget von 5,4 Mio.€ und Forecast von 5,4 Mio.€ leicht übertroffen. Die Nachfrage war im Zeitraum Oktober bis Dezember 2022 sehr stabil, die Auftragslage dementsprechend auch, wenngleich im Monat Dezember aufgrund der Feiertage turnusmäßig weniger Anfragen eingegangen sind. Im zweiten Quartal nahm die operative Geschäftstätigkeit insgesamt zu. Die Gesamtleistung per 31.03.2023 erhöhte sich mit 11 Mio. € (Vorjahr 9,1 Mio. €) und lag über Budget 9,9 Mio.€ sowie knapp unter Forecast von 10,6 Mio.€. Im Ergebnis konnte per 31.03.2023 ein Überschuss von ca. 1,4 Mio. € (Vj. 0,4 Mio.€) bzw. 12,8% (Vj. 4,1%) EBIT erwirtschaftet werden. Im dritten Quartal stieg die Gesamtleistung auf 16,1 Mio. € (Vj. 13,0 Mio. €) und lag erneut über Budget von 14,4 Mio.€ sowie Forecast von 16,1 Mio.€ und erreichte wieder in diesem Geschäftsjahr das Niveau der Erwartungen. Bei den Anfragen wurde eine unvermindert hohe Nachfrage registriert. Die Entwicklung stand im Einklang mit den wieder steigenden Erwartungen anderer Tiefbauunternehmen am Markt. Allerdings setzten sich die Verschiebungen einiger größerer Projekte fort, so dass trotz voller Auftragsbücher keine Vollauslastung erzielt wurde. Zunehmend schwieriger gestaltete sich die Situation auf dem Beschaffungsmarkt. Zwar konnte die Lieferfähigkeit sämtlicher Materialien stets gewährleistet werden. Jedoch schlugen sich die Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten zunehmend in unerwarteten Preissprüngen in metallischen Erzeugnissen seitens der Bausystemlieferanten nieder. Zum Ende des Geschäftsjahres stieg die Gesamtleistung auf 21 Mio. € (Vorjahr 17,7 Mio. €) und überschritt die Erwartung vom Budget von 19 Mio.€ und sogar über dem Forecast von 20 Mio.€. Im IT-Bereich wurden weitere Schritte unternommen, um die Systeme innerhalb der Firmengruppe einheitlich aufzustellen. Hierzu zählte insbesondere die Überführung aller Anwendungen und Daten in die Microsoft Azure Cloud zum Ende des Geschäftsjahres. Hierdurch soll der Zugriff auf die Systeme beschleunigt und vereinfacht sowie eine bessere Steuerung und Skalierbarkeit gewährleistet werden. Das Konzept des „Modern Workplace“ via Microsoft 365 wurde weiter ausgebaut und die digitale Bauakte vollends eingeführt, wodurch ein vollständiger Zugriff auf alle Projektdaten auch aus dem Homeoffice bzw. vom mobilen Arbeitsplatz aus ermöglicht wurde. 2.3. Lage a) Ertragslage Die Geschäftstätigkeit führte im Geschäftsjahr zu Umsatzerlösen von 19,2 Mio.€ (Vj.17,6 Mio.€). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ist insbesondere auf die Auflösung einer Einzelwertberichtigung in Höhe von 402 T€ aufgrund von Zahlungseingängen von 251 T€ zurückzuführen. Die Bestandsveränderung betrifft die in Ausführung befindlichen Bauaufträge. Ihre Veränderung in Höhe von 1,5 Mio. € (Vj.46 T€) resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Auftragsvolumen und der unfertigen Baustellen zum Abschlussstichtag. Die Gesamtleistung (inklusive der sonstigen betrieblichen Erträge) betrug mithin 20,7 Mio.€ (Vj.17,6 Mio. €). Die Erhöhung des Materialaufwands von 1 Mio.€ ist durch erhöhten Einkauf von Ankermaterial begründet durch die angekündigte Preissteigerung des Lieferanten. Der Zinsertrag aus Kreditinstituten in Höhe von 135 T€ ergab sich aus der Entwicklung des positiven Bankenbestands und den daraus resultieren Habenzinsen. b) Finanz- und Vermögenslage Die Gesellschaft hat zum 30. September 2023 eine Bilanzsumme von 15,5 Mio. € (Vorjahr € 12,7 Mio. €). Innerhalb der Mittelverwendung ist es zu einer Verschiebung zwischen Anlagevermögen mit 28,1% (Vorjahr 29,6) und dem Umlaufvermögen mit 71,9% (Vorjahr 70,4%) der Bilanzsumme gekommen. Finanziert wurde das Vermögen zu 67 % (Vorjahr 82,2%) aus Eigenkapital. Das Anlagevermögen beträgt ca. 4,4 Mio. € und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 606 TEUR erhöht. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen Investitionen in Bohr- und Trägergeräte. Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffen sind von 3,3 Mio.€ auf 3,0 Mio.€ gesunken, weil insbesondere stahlbasierte Baumaterialien und Bohrwerkzeugen im Vorjahr erhöht eingekauft worden sind aufgrund der Preisentwicklung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 25 T€ auf 1,3 Mio. € leicht gestiegen. Die flüssigen Mittel sind von 3,7 Mio. € auf 6,5 Mio. € aufgrund der sehr guten Auftragslage in diesem Jahr gestiegen. Die Veränderung der Rückstellungen auf 1,4 Mi. € (Vj. 680 T€) resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen, die im Rahmen der Restrukturierung und Eingliederung in den Aarsleff- Konzern entstanden sind. Die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist durch den Gewinnabführungsvertrag begründet. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung belief sich auf 2,9 Mio. € (Vj. 227 T€). Eigene Steuern vom Einkommen und Ertrag fielen aufgrund der Gewinnabführung bei NG nicht an. Die Eigenkapitalrendite vor Gewinnabführung stieg auf 27,5% (Vorjahr 2,1%). Die Liquidität konnte im Berichtsjahr wesentlich verbessert werden um 2.817 Mio.€ und war jederzeit gewährleistet. Die bestehenden Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen, so dass neue Kredite nicht aufgenommen werden, brauchten. Auf Grundlage des im Jahr 2023 festgestellten Jahresabschlusses 2022 konnte das exzellente Unternehmensrating durch die Creditreform mit einem Bonitätsindex von 138 (Vorjahr 138) nahezu unverändert gehalten werden. 2.4 Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden weitere Indikatoren verwendet. Dazu zählen im Wesentlichen die Schadenfälle (keine Schadensfälle im Geschäftsjahr 2022/23) sowie die Sicherung aufgenommener Bürgschaften, für Vertragserfüllungen und Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 5,5 Mio. €. 3. PROGNOSEBERICHT 3.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2023-24 Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Aber auch der Industriekonjunktur ging die Luft aus. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben. Für 2023 rechnen die Bauverbände mit einem realen Umsatzrückgang im Wirtschaftsbau sowie öffentlich Bau. Dies ist inflationsbedingt durch steigende Kosten, höhere Flüchtlingszahlen und wachsende Sozialausgaben geschuldet. Die Investitionslinie in die Infrastruktur des Bundes soll im kommenden Jahr gehalten werden. Wegen der gestiegenen Baukosten könnten weniger Projekte umgesetzt werden, als es der Bundesverkehrsplan vorsieht. In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt. Nahezu kein Wirtschaftsbereich blieb davon verschont. Anders als noch im Sommer erwartet, dürfte daher die Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausbleiben und sich die konjunkturelle Abkühlung fortsetzen. Den Bauunternehmen, insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus, dürften allmählich die Aufträge ausgehen, da sich die umfangreichen Stornierungen bestehender Aufträge und der Rückgang neuer Aufträge bis zuletzt fortgesetzt haben. Daher wird die Bauproduktion in den kommenden Quartalen wohl zurückgehen. Auch vom Verarbeitenden Gewerbe dürften zunächst keine konjunkturellen Impulse ausgehen. Die Nachfrage nach Industriewaren in wichtigen Absatzmärkten wird schwach bleiben und erst gegen Jahresende wieder anziehen. Der private Konsum dürfte sich im zweiten Halbjahr wieder allmählich erholen. Der Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen wird kräftig bleiben und bei langsam sinkenden Inflationsraten auch zu einem Kaufkraftplus führen. 3.2. Aussichten für die Neidhardt Grundbau GmbH für 23-24 Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023-24 stellte sich ein geringes Aktivitätsniveau ein. Die Nachfrage und der Auftragseingang war bis zum 4. Quartal 2023 konstant. Gleichzeitig kam es zu einer Vielzahl an Projektverschiebungen. Einige Projekte wurden sogar storniert, auch wenn hierfür nicht in erster Linie die Ukrainekrise verantwortlich gemacht werden konnte. Auch wenn die Verwerfungen im Beschaffungssektor das Unternehmen vor große Herausforderungen stellt, so zeichnet sich zu Beginn des Sommers in vielen Produktgruppen wieder Entspannung ab. So notierten die Stahlpreise zuletzt auf einem stabilem wenngleich hohem Niveau. Auch konnten seitens der Systemlieferanten wieder mit einer gewissen Planbarkeit Preisvereinbarungen realisiert werden. 4. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die Neidhardt Grundbau GmbH hat seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken und Chancen rechtzeitig erkennen zu können. Es ist vorgesehen die Gesellschaft per 01.10.2024 auf die Holding AARLSEFF Spezialtiefbau GmbH mit der Schwestergesellschaft Aarsleff Grundbau GmbH zu verschmelzen, um auf dem Markt einheitlich als eine Gesellschaft aufzutreten sowie dadurch wettbewerbsfähiger zu sein auch durch die geschaffenen Synergien. 4.1 Risikobericht Um Vertragsrisiken zu minimieren, werden Bauverträge im Vorfeld intern aus juristischen Gesichtspunkten überprüft. Um Zahlungsausfälle zu verringern, wird die Bonität der Auftraggeber von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht. Das Risiko von Verlustaufträgen wird durch unser internes Kontrollsystem - monatliche Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie regelmäßiger Baubesprechungen - gesteuert und kontrolliert. Dies beinhaltet auch die regelmäßige Bewertung von Lieferanten und Nachunternehmern. Gesamtwirtschaftlich betrachtet können wir die längerfristigen Auswirkungen aus der Corona- und Ukrainekrisen auf die Bautätigkeit der öffentlichen Hand nicht vollständig absehen. Wir rechnen jedoch aufgrund der angestiegenen finanziellen Belastungen der Länder und Kommunen mit Kürzungen bei Bauinvestitionen. Darüber hinaus müssen Länder und Kommunen in aktuellen und künftigen Projekten mit höheren Baukosten rechnen, so dass von Projektverschiebungen in zukünftige Budgetperioden sowie von vermehrten Aufhebungen von Submissionen ausgegangen werden muss. Nach wie vor ist der Baumarkt durch einen starken Preiswettbewerb gekennzeichnet, der durch die aktuellen Preisentwicklungen noch verschärft wird, wenn keine Preisgleitklauseln vereinbart worden sind. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekonfliktes sowie der Konflikt in Israel und Gaza sind insbesondere die Entwicklung der Preise für Rohstoffe und Energie sowie die damit verbundene gestiegene Inflation - auf das Baugeschehen derzeit noch nicht vollständig abzusehen. Jedoch muss auch mit Investitionsrückgängen im privaten und gewerblichen Bausektor gerechnet werden. Eine Strategie zur Abmilderung möglicher sinkender Nachfrage und geschrumpften Investitionsbudgets besteht darin das Angebotsspektrum auszudehnen und insbesondere Nebenleistungen, die üblicherweise als bauseitige Leistungen bereitgestellt wurden, mit auszuführen. Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bedarf an Fachkräften und Auszubildenden aktuell zufriedenstellend gedeckt. Trotzdem müssen wir unverändert dafür sorgen, dass die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber wahrgenommen wird. Angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels dürfte dies auch eine Auswirkung auf die künftigen die Lohnkosten haben. Dem versucht die Gesellschaft durch nicht monetäre Mitarbeiterbindungsmaßnahmen entgegenzuwirken (Arbeitssicherheit, Arbeitsbedingungen und zusätzliche Sozialleistungen). Auch stellt der laufende Generationswechsel im technischen Bereich ein Risiko dar. Eingespielte Prozesse müssen neu überdacht werden. Ein guter Wissenstransfer bindet viel Zeit beim operativen Führungspersonal. Insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung stellt die allgemein wachsende Cyberkriminalität ein weiteres Risiko für das Unternehmen dar. Diesem wird mit der kontinuierlichen Erhöhung der IT-Sicherheitsstandards begegnet. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter. 4.2 Chancenbericht Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Professionalität auszeichnet - und zwar oft auch nur so lange, bis die Wettbewerber nachziehen. Solche Nischen zu finden ist unsere ständige Aufgabe. Die Nische der duktilen Rammpfähle, welche im norddeutschen Raum noch nicht so weit verbreitet sind, stellt eine solche dar. Des Weiteren möchte sich NG im Bereich des Düsenstrahlverfahrens am Markt weiter etablieren, da hier im norddeutschen Raum großes Potenzial vermutet wird. Großes Potenzial wird dem Freileitungsbau auch in den kommenden Jahren eingeräumt, wo wir bereits mehrere Projekte umgesetzt haben. Auch im Bahn- und Verkehrsinfrastrukturbau zeichnet sich in Zukunft ein großer Wachstumsmarkt aufgrund umfangreicher Investitionspläne der Bundesregierung ab. Insbesondere im Großraum Hamburg sowie auch in Norddeutschland sind eine Vielzahl an größeren Infrastrukturprojekten geplant. Hierzu zählt der Ausbau der U- und S- Bahnlinien in und um Hamburg. Als Spezialist im Wasserbau gehen wir davon aus, dass wir auch an den großen Sanierungsmaßnahmen der Hafeninfrastruktur partizipieren können. Im Auslandgeschäft blicken wir weiterhin erwartungsvoll auf den dänischen Markt und versprechen uns dort durch unsere Konzernzugehörigkeit regelmäßige Bauaufgaben. Gleiches gilt für die firmenübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der deutschen Aarsleff Spezialtiefbaugruppe. Mit den Schwestergewerken lassen sich inzwischen gemeinsam auch komplette Spezialtiefbaumaßnahmen in Form interner Arbeitsgemeinschaften („One Company“ Format) in Eigenregie oder als Arge-Partner mit anderen Bauunternehmen anbieten und ausführen. Die Möglichkeiten zu weiteren Preissteigerungen sehen wir aufgrund der Kostensteigerungen im Beschaffungsmarkt als weiterhin notwendig an.
Hamburg, 29. Mai 2024 Tim Neidhardt, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 276 und 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürtze Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Neidhardt Grundbau GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Neidhardt Grundbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neidhardt Grundbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. Mai 2024 MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH Wrede, Wirtschaftsprüfer Wiegand, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Mai 2024 festgestellt. |
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Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlung von Arbeitskräften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Beteiligungsgesellschaften
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen