Gruschwitz Textilwerke GmbHLiquidiert

Memminger Straße 68, 88299 Leutkirch im Allgäu, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 610652
Vorher
gruschwitz gmbh Tech-TwistsGruschwitz GmbH Tech-Twists
Eingetragen
7.2.1952
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Herstellung, Veredelung und Großhandel von bzw. mit textilen Erzeugnissen aller Art.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Gruschwitz GmbH Tech-Twists

Leutkirch im Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft hat sich in 2014 wieder etwas erhöht. Nach einem Anstieg um 2,9 % im Jahr 2013 ist das Welt-Bruttoinlandsprodukt in 2014 um 3,1 % gewachsen. Wegen der schleppenden wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone und in Japan hat die Weltbank ihre Wachstumsprognose für die kommenden beiden Jahre gekappt. Laut Experten könne auch der niedrige Ölpreis die Schwäche dieser Märkte nicht ausgleichen. Daher geht die Weltbank beim globalen Wirtschaftswachstum in 2015 von einem Zuwachs um nur noch 3,0 % Prozent aus. Zu dieser eher pessimistischen Einschätzung trugen neben dem langsameren Wachstum in China, auch die Schwellenländer Russland und Brasilien bei.

Gemessen an der Tiefe der Rezession erholt sich die Wirtschaft im Euroraum weiterhin nur quälend langsam. Ungelöste Strukturprobleme, inflexible Arbeitsmärkte einiger Länder, aber auch die noch immer schwelende Ukraine-Krise verhindern ein stärkeres Wachstum. So konnte bislang erst die Hälfte des Einbruchs aufgeholt werden. Es wird wohl noch mehrere Jahre dauern, bis die Wirtschaft im Euroraum wieder das Niveau vor Ausbruch der Finanzmarktkrise Anfang 2008 erreicht haben wird. Aktuellen Schätzungen zufolge wuchs das europäische BIP in 2014 um +0,9 %. Der schwache Euro und der niedrige Rohölpreis wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm, so dass Experten für 2015 ein Wirtschaftswachstum von +1,2 % erwarten. Die in den meisten Ländern hohe Arbeitslosigkeit hält die Inflation bis auf weiteres niedrig. Die Inflationsrate (VPI) im Euroraum blieb im vergangenen Jahr mit 0,4 % deutlich unter dem Zielwert der EZB (2,0 %) und wird in 2015 vermutlich auf knapp unter 0 % sinken. Der Inflationsausblick ist jedoch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden, da ein stärkerer Preisverfall bei Rohöl, aber auch weiter fallende Lebensmittelpreise die Inflationsrate noch stärker fallen lassen könnten.

Mit +1,6 % konnte die deutsche Wirtschaft auch in 2014 wieder schneller wachsen als der Rest des Euroraums (+0,9 %). Davon profitierte auch der Arbeitsmarkt. Mit durchschnittlich 42,6 Millionen Erwerbstätigen wurde ein neues Rekordniveau erreicht. Die Einführung des Mindestlohns sowie das Zurückrollen einiger Arbeitsmarktreformen führen allerdings zu einem merklichen Anstieg der Lohnkosten und nehmen den Unternehmen die Möglichkeit, zukünftig auf sinkende Auslastung flexibel reagieren zu können. In 2015 sollte die Wachstumsdynamik durch den schwachen Euro und niedrigen Rohölpreis weiter zunehmen und das Bruttoinlandsprodukt um +1,8 % steigen. Wichtige Konjunkturstützen sind weiterhin deutsche Exporte und der private Konsum, der vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau und moderaten Inflationsraten profitiert.

Lage der deutschen Textilindustrie

Nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. konnte die deutsche Textilindustrie in 2014 eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von +2,0 % erzielen, wobei es große Unterschiede zwischen Wachstumsbereichen wie Vliesstofferzeugung (+12,6 %) und Wirkerei / Strickerei (+7,9 %) und rückläufigen Bereichen wie Spinnerei (-11,8 %) und technische Textilien (-6,4 %) gab. Trotz dieses deutlichen Umsatzrückgangs, bleibt aber der Bereich der technischen Textilien weiterhin das mit Abstand größte und wichtigste Einzelsegment der deutschen Textilindustrie. Die schwachen Konjunkturimpulse im abgelaufenen Jahr reichten nicht für eine positive Beschäftigungsentwicklung. So ist die Anzahl der Textilbetriebe (> 50 Mitarbeiter) von 386 auf 374 Betriebe (-3,1 %) und die Beschäftigungszahl von 52.869 auf 51.310 Beschäftigt e (-2,9 %) weiter gesunken. Obwohl sich der ifo-Geschäftsklimaindex für das gesamte verarbeitende Gewerbe in den letzten Monaten leicht positiv entwickelt hat, sind die Textilunternehmen mehrheitlich nicht optimistisch gestimmt. Dies betrifft sowohl die Einschätzung der Lage als auch die Erwartungen an die zukünftige Entwicklung.

Geschäftsverlauf der Gruschwitz GmbH Tech-Twists

In 2014 musste der Markt der technischen Textilien in Deutschland erstmals seit mehreren Jahren einen deutlichen Umsatzrückgang (-6,4 %) hinnehmen. Trotzdem ist es gemeinsam mit unseren Kunden gelungen, mehrere innovative Neuentwicklungen in unterschiedlichen Marktsegmenten zu etablieren und so die Abhängigkeit von einzelnen Branchen weiter zu reduzieren. Einige dieser Projekte haben das Potenzial, zukünftig kräftige Impulse für das Unternehmenswachstum zu liefern.

Im Segment Hightechfasern führte eine von einem Großkunden bereits in 2012 getroffene beschaffungsstrategische Entscheidung (die in 2014 vollständig umgesetzt wurde) zu einer merklichen Reduktion des Produktionsvolumens. Durch die erfolgreichen Vertriebskooperationen mit DSM Dyneema, Lenzing Plastics und der SGL Group, sowie durch zahlreiche Neukunden wurde der damit verbundene Umsatzrückgang auf 3.859 T€ (-19,7 %) begrenzt. Der Umsatzanteil des Segments Hightechfasern reduzierte sich von 70,5 % auf 64,7 %.

Im Segment Nähfaden / Naturfasern konnte dank hoher Nachfrage im Bereich Luftfahrtindustrie und Leinenzwirn der Umsatz um 265 T€ (+5,5 %) merklich gesteigert werden. Der Umsatzanteil dieses Segments stieg von 17,4 % auf 21,0 %.

Auch im Segment der klassischen Chemiefasern konnte ein Umsatzwachstum um 114 T€ (+3,4 %) erzielt werden. Der Umsatzanteil dieses Segments erhöhte sich geringfügig von 12,1 % auf 14,3 %.

Der Gesamtumsatz blieb mit 24.071 T€ deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (27.553 T€). Die Exportquote lag bei 15,8 % (Vorjahr: 21,7 %). Nach einem starken 1. Quartal reduzierten sich die Auftragseingänge im weiteren Jahresverlauf merklich. In Summe blieben die Auftragseingänge in 2014 um -13,8 % unter dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragsbestand betrug zum Jahresende 3.659 T€ (Vorjahr: 3.607 T€).

Um den hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, betreiben wir ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001: 2008. Zusätzlich sind wir für Kunden aus dem Bereich Medizintechnik nach der DIN EN ISO 13485:2003 + AC:2009 (QM-System für Medizinprodukte) zertifiziert und für Kunden aus dem Bereich Luftfahrtindustrie nach Teilen der EN 9100:2003 (QM-System für Luftfahrtindustrie) auditiert.

Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtanlagevermögen ist nach Abschreibungen um 2.662 T€ auf 7.667 T€ gestiegen. Diese Zunahme ergibt sich im Wesentlichen durch den Bau des neuen Logistikzentrums, sowie die Investitionen in neue Zwirn- und Spulmaschinen.

Der moderate Anstieg des Vorratsvermögens um 235 T€ auf 6.472 T€ beruht überwiegend auf einer Erhöhung im Bereich Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe, bedingt durch einen erhöhten Sicherheitsbestand an Naturfasern und einige Containerlieferungen an Chemiefasern im letzten Quartal. Die gegenüber dem Vorjahr schwache Umsatzentwicklung führte zu einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 899 T€ auf 1.749 T€. Diese werden laufend überprüft und lagen zum Jahreswechsel innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Das Umlaufvermögen beläuft sich in Summe auf 15.286 T€ und liegt um 294 T€ über dem Wert des Vorjahres.

An die Gruschwitz Textilwerke AG (Konzernmutter) wurden - zur weiteren Reduktion ihrer Bankverbindlichkeiten - 300 T€ (inkl. 25 % KESt und 5,5 % Soli) ausgeschüttet. Das Eigenkapital der Gruschwitz GmbH Tech-Twists stieg um 1.001 T€ und wird zum 31.12.2014 mit 14.616 T€ ausgewiesen. Aufgrund der deutlich gestiegenen Bilanzsumme blieb die Eigenkapitalquote mit 63,7 % unter dem Vorjahreswert (68,1 %).

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis in der Gruschwitz GmbH Tech-Twists zu belassen, da im nächsten Geschäftsjahr weitere wichtige Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks und der Infrastruktur geplant sind.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2014 beliefen sich die Gesamtinvestitionen der Gruschwitz GmbH Tech-Twists auf rund 3.154 T€. Für Planung und Bau des neuen Logistikzentrums wurden Zahlungen in Höhe von 2.452 T€ geleistet. Zur Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks wurden technische Anlagen und Maschinen im Wert von gesamt 600 T€ angeschafft. In die Erneuerung der EDV, sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden in Summe 102 T€ investiert.

Ertragslage

Die Gesamtleistung blieb - aufgrund des Umsatzrückgangs - mit 24.098 T€ deutlich unter dem Vorjahreswert (27.391 T€). Strukturelle Änderungen im Produktmix führten gleichzeitig zu einer deutlichen Reduktion der Materialtangente von 65,6 % auf 60,8 % und zu einer Verbesserung des Rohergebnisses von 9.878 T€ auf 9.944 T€.

Der Personalaufwand ist mit 5.152 T€ auf dem Niveau des Vorjahres (5.185 T€). Eine zum 01.06.2014 in Kraft getretene allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhung um +2,0% konnte durch Personalreduktion in der Verwaltung kompensiert werden. Aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung erhöhte sich die Personalkostenquote von 18,9 % auf 21,4 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 2.376 T€ um 64 T€ über dem Vorjahreswert (2.312 T€) und beinhalten unter anderem 251 T€ für Instandhaltung der Maschinen, 57 T€ für die Sanierung der LKW Rampe, sowie 28 T€ Wechselkursverluste aus einem CHF-Kredit.

Der Zinsaufwand stieg - aufgrund der externen Finanzierung des neuen Logistikzentrums (L-Bank Darlehn) - um 52 T€ auf 203 T€.

Das EGT liegt mit 1.793 T€ auf dem Niveau des Vorjahres (1.808 T€). Der Jahresüberschuss konnte von 1.273 T€ um +2,2 % auf 1.301 T€ leicht gesteigert werden.

Forschung und Entwicklung

Grundlagenforschung wird im Unternehmen nicht betrieben. Entwicklung bedeutet für uns die Erfüllung kundenorientierter Anforderungen. Gemeinsam mit unseren Kunden und Lieferanten wurde in 296 Projekten sowohl an der kundenspezifischen Optimierung und Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios als auch der Entwicklung von neuen Produkten gearbeitet. Schwerpunkte unserer Aktivitäten waren die Umstellung der Imprägnierung von C8- auf C6-Chemie, sowie die Entwicklung neuer Zwirn- und Hybridkonstruktionen aus verschiedensten Hochleistungsfasern. Wir werden auch in Zukunft an der weiteren Integration vor- oder nachgelagerter Produktionsprozesse arbeiten, um die Realisierung neuer kundenspezifischer Produktideen zu ermöglichen und so den Erfolg der Gruschwitz GmbH Tech-Twists am Markt nachhaltig zu sichern.

Chancen und Risiken

Durch ein strukturiertes Risikomanagement, das ständig überprüft und weiterentwickelt wird, sind alle Mitarbeiter in die Detektion und Beseitigung potenzieller Risiken eingebunden. Dabei werden Risiken unter Berücksichtigung definierter Risikobereiche (Umwelt / Wettbewerb / Intern) identifiziert, hinsichtlich Schadenhöhe (spürbar / bedeutsam / erheblich / schwerwiegend) und Eintrittswahrscheinlichkeit (gering / mittel / hoch / sehr hoch) bewertet und durch die Umsetzung geeigneter Maßnahmen reduziert. Die Überwachung des Risikomanagements ist Aufgabe der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat wird regelmäßig unterrichtet.

Die verschiedenen Risiken, welche mit den geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens untrennbar verbunden sind, werden nach Möglichkeit minimiert bzw. vermieden, um potentielle Schäden abzuwenden. Risiken werden bewusst nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und diese im Rahmen der Nutzung günstiger Geschäftsgelegenheiten zur Steigerung des Unternehmenswertes unvermeidbar sind.

Im Rahmen der betrieblichen Tätigkeiten ergeben sich vielfältige Risiken, die die Vermögens- und Ertragslage erheblich beeinträchtigen könnten. Hierzu zählen mögliche Ausfälle der Energieversorgung, technische Ausfälle, insbesondere auch durch EDV-Störungen, Brände, Wasserschäden und ähnliche Ereignisse, die zwar potentiell hohe Schäden verursachen können, deren Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch verhältnismäßig gering ist. Solchen Risiken wird durch Abschluss von Versicherungen in ausreichendem Umfang sowie zusätzlich durch Präventivmaßnahmen - wie Brandschutz und regelmäßige technische Wartung - begegnet.

Die Halbierung des Rohölpreises in der zweiten Jahreshälfte 2014 trug zu einer allgemeinen Entspannung am Rohstoffmarkt für Chemie- und Hightech-Fasern bei. Nur bei einzelnen Spezialitäten waren etwas längere Lieferzeiten einzuplanen. Im Bereich Leinen kann die von uns benötigte Materialqualität nur von wenigen Lieferanten sichergestellt werden. Aufgrund dieser besonders hohen Qualitätsanforderung, sowie steigender Nachfrage am Weltmarkt, erwarten wir in den nächsten Monaten weiter merklich steigende Preise. Die laufende Optimierung der Rohstoffversorgung durch aktives Lieferanten-, Kosten- und Qualitätsmanagement behält in 2015 weiterhin höchste Priorität.

Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, DSM Dyneema, Lenzing Plastics und der SGL Group hat zu zahlreichen neuen Geschäftskontakten mit großem Wachstumspotenzial geführt. Die Etablierung weiterer Vertriebskooperationen und neuer Fertigungstechnologien soll auch in Zukunft die Grundlage für die erfolgreiche Erschließung interessanter Marktsegmente und neuer Nischenmärkte sein. Ziel ist die weitere Diversifikation, um das Unternehmen unabhängiger von den Konjunkturzyklen einzelner Branchen zu machen.

Basierend auf einer klaren Gesellschafts-, Organisations- und Kontrollstruktur existieren abgestimmte Planungs-, Reporting- sowie Controlling-Prozesse. Diese gewährleisten eine ganzheitliche Analyse und Steuerung der vermögens-, finanz- und ertragsrelevanten Einfluss- und Risikofaktoren. Damit wird die zutreffende Erfassung, Aufbereitung und Würdigung von rechnungslegungsrelevanten Sachverhalten und deren angemessene Übernahme in die einzelnen Instrumente der Rechnungslegung sichergestellt.

Durch Finanzierung eines Teils der Betriebsmittel in Schweizer Franken (CHF) wurde das weiterhin niedrige Schweizer Zinsniveau genutzt. Nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) bereits Anfang September 2011 eine Kursuntergrenze von 1,20 Franken pro Euro festgelegt hatte und mehrfach erklärte, ein Unterschreiten dieser Grenze mit aller Entschlossenheit zu verhindern, bewegte sich der Wechselkurs in 2014 sehr stabil in einem Band zwischen 1,20 und 1,22 Franken pro Euro. Per 15. Januar 2015 gab die SNB völlig überraschend diese Politik des Mindestkurses auf, was kurzfristig zu einem kräftigen Anstieg der eidgenössischen Währung führte. Seither bewegt sich der Wechselkurs in einem Band zwischen 1,00 und 1,07 Franken pro Euro. Da das CHF-Darlehn nicht endfällig ist, sind die bisher entstandenen Wechselkursverluste reine Buchverluste (rd. 150 T€). Wir beabsichtigen das anhaltend günstige Schweizer Zinsniveau - unter laufender Beobachtung der Wechselkurs- und Zinsentwicklung - bis auf weiteres zu nutzen.

Weitere Risiken sind im Finanzierungsbereich nicht erkennbar, da das Unternehmen keine Derivate in Anspruch nimmt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2014 waren im Schnitt nach HGB 129 Mitarbeiter, davon 95 Lohnempfänger und 34 Gehaltsempfänger, beschäftigt. Das Unternehmen bildet fünf Auszubildende aus (vier im gewerblichen, eine im kaufmännischen Bereich).

An dieser Stelle danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Flexibilität, Motivation und Innovationskraft, mit der sie zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen haben.

Umweltbericht

Die in den Produktionsprozessen eingesetzten Stoffe sind überwiegend nicht als Gefahrstoffe klassifiziert. Für verwendete Gefahrstoffe werden die Anforderungen zum Schutz von Gesundheit und Umwelt eingehalten. Garnreste und Produktionsabfälle werden jeweils sortenrein gesammelt und den etablierten Wiederverwertungskreisläufen zugeführt. Durch entsprechende bauliche Maßnahmen ist gewährleistet, dass die gesetzlichen Grenzwerte für Lärmemissionen eingehalten werden. Mit der Ende 2011 auf Halle 15/16 installierten Photovoltaikanlage (107kWp) konnten auch in 2014 wieder rund 3 % der benötigten elektrischen Energie selbst erzeugt werden.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruschwitz GmbH Tech-Twists haben können.

Ausblick

Obwohl der schwache Euro und das billige Öl die Konjunktur im Euroraum anschieben, ist ein nachhaltiger kräftiger Aufschwung unwahrscheinlich. Das knappe Kreditangebot und die hohe Verschuldung des privaten Sektors wird noch einige Zeit das Wachstum in Europa bremsen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Vor diesem Hintergrund wird allgemein für 2015 im Euroraum ein Wachstum von 1,2 % und in Deutschland ein Wachstum von 1,8 % angenommen. Da unsere Produkte nicht an Endverbraucher geliefert werden, sondern an weiterverarbeitende Industrien unterschiedlicher Branchen, sind wir neben der allgemeinen Konjunkturentwicklung, auch von der Entwicklung dieser Branchen abhängig. Basierend auf der Wachstumsprognose für Deutschland sowie Einschätzungen unserer Kunden, erwarten wir in 2015 ein leichtes Umsatzwachstum. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Durch unsere geografische Lage (allgemein niedrige Arbeitslosenquote, Region mit wenig Textilindustrie), sind wir von den Folgen des demografischen Wandels in besonderem Maße betroffen. Daher investieren wir verstärkt in die Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeiter, bieten zusätzliche Ausbildungsplätze an und werden das bereits etablierte betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) weiter ausbauen. Um die Mitarbeiterzahl der Stammbelegschaft möglichst stabil halten zu können, werden Auslastungsspitzen - wie bereits in der Vergangenheit - über externe Kräfte abgedeckt.

Das Investitionsprogramm (rd. 1,0 Mio€) für das laufende Geschäftsjahr ist nach Prioritäten gestaffelt und wird entsprechend dem Konjunkturverlauf eingeleitet. Es sieht neben der Fertigstellung des neuen Logistikzentrums weitere Investitionen zur Modernisierung und Erweiterung des Maschinenparks vor.

Um unsere Kunden professionell und kompetent "Von der Idee bis zum fertigen Produkt" begleiten zu können, werden wir unsere Entwicklungsaktivitäten weiter verstärken. Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten arbeiten wir an der weiteren Optimierung unserer Fertigungsprozesse. Durch den Bau des neuen Logistikzentrums können Logistikdienstleistungen für unsere Kunden und Kooperationspartner in Zukunft noch effizienter angeboten werden. Damit werden auch Möglichkeiten geschaffen, Materialflüsse weiter zu optimieren und Produktionsflächen zu erweitern. Laufende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie kontinuierliche Modernisierung des Standorts sind für uns die wichtigsten Elemente, um den Unternehmenserfolg nachhaltig sicher zu stellen.

 

Leutkirch, am 26. März 2015

Gruschwitz GmbH Tech-Twists

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 7.667.324,50 5.004.893,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.138,00 64.096,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 52.138,00 64.096,00
II. Sachanlagen 7.613.686,50 4.939.297,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.741.263,00 2.487.577,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.230.344,00 1.975.540,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 354.047,50 259.262,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 288.032,00 216.918,94
III. Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
1. sonstige Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 15.285.906,50 14.992.242,01
I. Vorräte 6.471.525,83 6.236.799,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.615.316,46 5.450.538,71
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.712.024,86 2.541.865,18
2. sonstige 1.903.291,60 2.908.673,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.199.064,21 3.304.903,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.718,61 3.757,51
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.960.949,61 20.000.893,46

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 14.615.639,44 13.614.997,10
I. gezeichnetes Kapital 510.000,00 510.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -12.450,00 -12.450,00
2. eingefordertes Kapital 497.550,00 497.550,00
II. Kapitalrücklage 3.705.978,82 3.705.978,82
III. Gewinnrücklagen 9.110.000,00 8.138.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.468,28 624,47
V. Jahresüberschuss 1.300.642,34 1.272.843,81
B. Rückstellungen 1.581.867,00 1.703.104,00
C. Verbindlichkeiten 6.763.443,17 4.682.792,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.001.131,11 4.111.227,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 96.284,14 110.239,16
3. sonstige 666.027,92 461.325,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.960.949,61 20.000.893,46

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 9.943.198,18 9.878.330,71
2. Personalaufwand 5.151.725,62 5.185.531,14
a) Löhne und Gehälter 4.235.354,00 4.300.568,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 916.371,62 884.962,26
davon für Altersversorgung 101.095,41 70.203,65
3. Abschreibungen 461.940,42 466.218,87
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 461.940,42 466.218,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.376.066,73 2.311.671,83
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 27.885,83 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.544,03 43.790,99
davon aus verbundenen Unternehmen 31.449,36 32.920,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 202.528,28 150.741,79
davon aus Abzinsung 32.336,00 28.073,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.793.481,16 1.807.958,07
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 472.955,76 515.691,20
9. sonstige Steuern 19.883,06 19.423,06
10. Jahresüberschuss 1.300.642,34 1.272.843,81

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Von dem Bilanzgewinn 2014 in Höhe von EUR 1.302.110,62 wird ein Betrag in Höhe von EUR 1.300.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Restbetrag von EUR 2.110,62 wird als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

Beschluss vom 26.03.2015.

Anhang

Dieser Abschluss wurde nach dem HGB aufgestellt.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und planmäßig nach der linearen oder degressiven Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € werden in einem Sammelposten erfasst, dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren erfolgswirksam mit 1/5 aufgelöst. Alle übrigen beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert bis 150,00 €, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge im Berichtsjahr erfolgten mit dem auf Monate umgerechneten zeitanteiligen Jahresabschreibungsbetrag. Diese Vorgehensweise entspricht unseres Erachtens dem Werteverzehr der in 2014 angeschafften Anlagegegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren ihnen am Abschlussstichtag beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen abgedeckt.

Die Pensionsrückstellungen werden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Anwendung der Richttafeln 2005 G nach Prof. Heubeck und des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Für den 31.12.2014 wurde ein Rechnungszinssatz von pauschal 4,53 % zugrunde gelegt. Die laufende Rente wird jährlich zum 1. Januar um 1 % ihres Vorjahresbetrages erhöht. Da es sich ausschließlich um laufende Renten und ausgeschiedene Anwärter handelt, wurde keine Fluktuation berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Das Niederst- bzw. Höchstwertprinzip für Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird beachtet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

II. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus Anlage 1.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zusammensetzung und Restlaufzeiten:

    davon mit einer Restlaufzeit
  Stand 31.12.2014
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.749.041,66 1.749.041,66 0,00
(Vorjahr 2.648.043,86 2.648.043,86 0,00)
b) Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.712.024,86 2.712.024,86 0,00
(Vorjahr 2.541.865,18 2.541.865,18 0,00)
c) Sonstige Vermögensgegenstände 154.249,94 154.249,94 0,00
(Vorjahr 260.629,67 259.629,67 1.000,00)
  4.615.316,46 4.615.316,46 0,00
(Vorjahr 5.450.538,71 5.449.538,71 1.000,00)

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen unverändert in voller Höhe gegenüber der Muttergesellschaft Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft und sind von unbestimmter Laufzeit, da es sich um ein Kontokorrentverhältnis handelt. Darin enthalten sind 2.712 T€ - aus der Finanzierungsvereinbarung mit der Muttergesellschaft - die zur Reduktion der Bankverbindlichkeiten der Muttergesellschaft dienen.

Passiva

Das gezeichnete Kapital beträgt 510 T€, hiervon werden 12 T€ für eigene Anteile abgesetzt. Die Kapitalrücklage wird mit 3.706 T€ sowie die Gewinnrücklage (es handelt sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen) mit 9.110 T€ ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Aufwendungen für den Personalbereich mit 423 T€ (Vorjahr 486 T€). Die ausstehenden Rechnungen belaufen sich auf 247 T€ (Vorjahr 212 T€). Für im Geschäftsjahr 2014 unterlassene Instandhaltung wurde ein Betrag von 145 T€ eingebucht (Vorjahr 132 T€). Gewährleistungsverpflichtungen wurden mit 212 T€ (Vorjahr 257 T€) berücksichtigt. Für Abschlussprüfungs-, Beratungs-, Betriebsprüfungs- und Archivierungskosten wurden 99 T€ (Vorjahr 98 T€) zurückgestellt.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat ein Betrag in Höhe von 810 T€ eine Restlaufzeit über fünf Jahren (Vorjahr 354 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit über ein und bis fünf Jahre bestehen in Höhe von 2.846 T€ (Vorjahr 1.858 T€) und mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 2.345 T€ (Vorjahr 1.900 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 524 T€ (Vorjahr 294 T€), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 96 T€ (Vorjahr 110 T€), die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 1 T€) und die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 139 T€ (Vorjahr 166 T€) haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen von Maschinen, technischen Anlagen und des Warenlagers sowie eine Globalzession der Forderungen zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zur Absicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der Muttergesellschaft Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft.

Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen lediglich bei der Pensionsrückstellung. Zum 31.12.2014 ergibt sich eine aktive latente Steuer, die aufgrund des Ansatzwahlrechtes nicht ausgewiesen wurde.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen

Inland 20.258.258,53 € (Vorjahr: 21.571 T€)
Ausland 3.812.775,31 € (Vorjahr: 5.982 T€)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Für die am Bilanzstichtag bestehenden Miet-, Leasing- und Wartungsverträge sind voraussichtlich im Geschäftsjahr 2015 zu zahlen: 52 T€. Darüber hinaus bestehen keine Verpflichtungen, wir erwarten hier für die Zukunft keine wesentliche Änderung.

Weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2014 nicht getätigt.

Die diversen Umlageerstattungen werden zu den im Dienstleistungsvertrag vom 04.12.2007 zwischen der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft und der Gruschwitz GmbH Tech-Twists festgelegten Bedingungen berechnet. Es wurde Sorge dafür getragen, dass die Gesellschaft eine angemessene Gegenleistung erhält und nicht benachteiligt wird. Die Verzinsung der im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung zur Verfügung gestellten Mittel erfolgt zu den zwischen der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft und der Gruschwitz GmbH Tech-Twists festgelegten Bedingungen.

Da das einzige Vermögen der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft ihre 100 % Beteiligung an der Gruschwitz GmbH Tech-Twists ist, ist die Gesellschaft mit ihrer Muttergesellschaft zur Besicherung deren Bankverbindlichkeiten zum 31.12.2014 in Höhe von 1.600 T€ einen Haftungsverbund durch Sicherungsübereignung, Globalzession und Grundpfandrecht eingegangen. Aufgrund der guten Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gruppe wird das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Weitere Verbindungen zu Unternehmen gemäß § 271 Abs. 1 HGB bestehen nicht.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von 351 T€ periodenfremde Erträge enthalten, diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 339 T€, sowie aus der Verminderung von Wertberichtigungen, Rückerstattung von Versicherungsbeiträgen und der Abwicklung von sonstigen Forderungen von 12 T€.

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 1.301 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

III. Sonstige Angaben

1) Geschäftsführung

Ditmar Schultschik, Diplom-Ingenieur

ausgeübter Beruf: Vorstand der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft

Geschäftsführer der Gruschwitz GmbH Tech-Twists

Klaus Gudat, Diplom-Ingenieur

ausgeübter Beruf: Vorstand der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft

Geschäftsführer der Gruschwitz GmbH Tech-Twists

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Lohnempfänger 95
Gehaltsempfänger 34
  129

2) Die Geschäftsführer erhielten für Ihre Tätigkeit keine Bezüge von der Gruschwitz GmbH Tech-Twists. Wir verweisen hierzu auf die Angaben im Konzernabschluss der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft, Leutkirch.

3) Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gruschwitz Textilwerke Aktiengesellschaft, Leutkirch, einbezogen.

 

Leutkirch, im März 2015

Gruschwitz GmbH Tech-Twists

Die Geschäftsführung

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2014
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 355.829,63 7.118,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 355.829,63 7.118,00 0,00 0,00
Sachanlagen        
Grundstücke und Bauten 3.378.237,89 171.662,73 118.619,77 2.215.162,37
technische Anlagen und Maschinen 6.382.361,57 5.294,40 10.320,97 525.479,30
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.245.456,20 43.431,02 0,00 114.241,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 216.918,94 2.925.995,73 0,00 -2.854.882,67
Summe Sachanlagen 11.222.974,60 3.146.383,88 128.940,74 0,00
Finanzanlagen        
Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.500,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.580.304,23 3.153.501,88 128.940,74 0,00
  kumulierte Abschreibungen 31.12.2014
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2014
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 310.809,63 0,00 52.138,00 19.076,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 310.809,63 0,00 52.138,00 19.076,00
Sachanlagen        
Grundstücke und Bauten 905.180,22 0,00 4.741.263,00 104.009,20
technische Anlagen und Maschinen 4.672.470,30 0,00 2.230.344,00 275.968,70
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.049.080,72 0,00 354.047,50 62.886,52
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 288.032,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.626.731,24 0,00 7.613.686,50 442.864,42
Finanzanlagen        
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 1.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 1.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.937.540,87 0,00 7.667.324,50 461.940,42

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gruschwitz GmbH Tech-Twists für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Schwäbisch Gmünd, 26. März 2015

Joachim Zapp, Wirtschaftsprüfer

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