Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Autohaus Gierten GmbH
Hans-Sachs-Straße 1, 40721 Hilden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Esser seit 14.7.2003 | Prokura |
Alexander Gierten seit 23.5.2003 | Geschäftsführer |
Ralf Gierten seit 23.5.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 40.00% | |
R**** G****** | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Gierten GmbHHildenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Gierten GmbH ist Vertragshändlerin der Opel Automobile GmbH und der Hyundai Motor Deutschland GmbH. Sie handelt seit den 1980er Jahren erfolgreich mit neuen und gebrauchten PKW und leichten Nutzfahrzeugen und erbringt Serviceleistungen aller Art rund ums Fahrzeug. Mit den beiden Standorten in Hilden und Langenfeld haben wir uns an strategisch wichtigen Orten in Nordrhein-Westfalen etabliert. Hauptsitz der Autohaus Gierten GmbH ist Hilden. Es bestehen keine Tochtergesellschaften. Die beiden selbständigen Standorte werden vom jeweiligen Standort aus gesteuert. Des Weiteren betreibt die Autohaus Gierten GmbH in Hilden die vollautomatische Großwaschanlage "Best Car Wash" mit 23 Indoor-Staubsaugerplätzen auf der Straße Großhülsen. Außerdem vermietet die Gesellschaft auf dem Areal Großhülsen verschiedene Gewerbeeinheiten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 Nach einem Wachstum von 1,9 % im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr hat sich das preisbereinigte BIP für 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr 2022 verschlechtert. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 % (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Vom Rückgang des BIP waren die einzelnen Branchen unterschiedlich betroffen: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich um -2,0 % zurück, das verarbeitende Gewerbe ist preisbereinigt ebenfalls mit 0,4% im Minus; auch im Dienstleistungssektor ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht um -0,1 % zurück; der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ist ebenfalls mit 1 % rückläufig, wobei vor allem der Groß- und Einzelhandel - bis auf den Kfz-Handel und dem Verkehrsbereich - deutlich nachgaben. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %), was auf die erhöhten Verbraucherpreise zurückzuführen sein dürfte. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7 %, was vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen lag. 2. Der deutsche Automobilmarkt und die Entwicklung des Kfz-Gewerbes im Jahr 2023 Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um 5,5 %. Die Zulassungen entfielen mit 2.844.609 auf Personenkraftwagen (Pkw); was einem Anstieg von 7,3 % entspricht. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um 11,4 % zu, Plug-in-Hybride waren mit 51,5 % rückläufig (Quelle: Jahresbilanz 2023, Homepage des Kraftfahrtbundesamt, www.kba.de). Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 Prozent (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von 21,7 %. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um 4,9 % auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen. (Quelle: Jahresbilanz 2023, Homepage des Kraftfahrtbundesamts, www.kba.de). Die von der Autohaus Gierten GmbH vertriebene Marke Opel konnte im Jahr 2023 144.901 Fahrzeuge bundesweit vermarkten, dies entspricht einem Marktanteil in Höhe von 5,1% und somit einem Zuwachs in Höhe von 0,2 % zum Vorjahr. Die Marke Hyundai konnte im Jahr 2023 106.381 Fahrzeuge bundesweit vermarkten, dies entspricht einem Marktanteil in Höhe von 3,7 % und somit einem Zuwachs von 1,2 % zum Vorjahr. (Quelle: Pressemitteilungen vom 04.01.2024 und 16.01.2024 des Kraftfahrtbundesamtes, abrufbar unter www.kba.de). Insgesamt konnte das Kfz-Gewerbe im Jahr 2023 ein gesamtes Umsatzplus von 11,9 % verzeichnen; das Umsatzplus im Neuwagengeschäft betrug allerdings nur 2,6 %, während der Umsatz mit Gebrauchtfahrzeugen über dem Markenhandel um 15,2 % zulegte. Der Umsatz mit Gebrauchtwagen im freien Handel nahm ebenfalls mit 19,3 % zu. Einen deutlichen Umsatzzuwachs konnte auch der Servicebereich mit 17,7% verzeichnen (Quelle: Deutsches Kfz-Gewerbe, Umsatz 2023, abrufbar unter www.kfzgewerbe.de). 3. Geschäftsentwicklung und wirtschaftliche Lage der Autohaus Gierten GmbH Die Umsatzentwicklung der Autohaus Gierten GmbH folgt im Wesentlichen der Branchenentwicklung im Jahr 2023: Die Umsätze aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen entsprechen dem Vorjahresniveau; der Umsatz im Servicebereich konnte dagegen um rund 17 % gesteigert werden. Dies resultiert einerseits aus den immer noch langen Lieferzeiten Anfang des Jahres 2023 im Neuwagengeschäft und anderseits aus der Kaufzurückhaltung der Kunden. Die Kaufzurückhaltung der Kunden kam allerdings dem Werkstatt- und Servicebereich zugute, zudem ist der Servicebereich am Standort Langenfeld seit August 2021 Euromaster-Partner. Aufgrund der gestiegenen Umsätze im Servicebereich stieg die Mitarbeiterzahl von 129 auf 131. Die gesamte Geschäftsentwicklung des Autohauses Gierten GmbH verlief aus unserer Sicht zufriedenstellend; die Umsätze erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.230.177,00 Euro auf 38.371.404,00 Euro, was einem Umsatzplus von rund 3 % bedeutet; das Geschäftsjahr konnte mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ha sich wie folgt entwickelt: a) Ertragslage
Die Gesamtleistung ist absolut um rund 1.200 T€ gestiegen; dies führte zu einem um 570 T€ besseren Betriebsergebnis. Das Finanzergebnis, welches insbesondere Bankzinsen und Zinsen aus Gesellschafterdarlehen enthält, hat sich um T€ 13 verschlechtert, da für neu erworbene Fahrzeuge weitere Verbindlichkeiten in Anspruch genommen wurden. Das Steuerergebnis hat sich - aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses - verschlechtert. Das Jahresergebnis ist mit T€ 1.029 ist aus unserer Sicht zufriedenstellend. b) Finanzlage Die liquiden Mittel haben sich um 1,5 Mio. € erhöht; die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte (liquide Mittel, Vorräte und kurzfristige Forderungen) betragen zum 31.12.2023 rund 12,8 Mio. € und haben sich gegenüber dem Vorjahr um fast 3,2 Mio. € erhöht. Dem gegenüber stehen kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von rund 7 Mio. €; die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1,8 Mio. € erhöht. Die kurzfristigen Vermögenswerte sind damit fast doppelt so hoch wie die kurzfristigen Schulden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.888 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 584 T€ verbessert. Die Finanzlage schätzen wir daher als gut bis sehr gut ein. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögens ist im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Die ausgewiesene Minderung resultiert aus der planmäßigen Abschreibung. Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um rund 3 Mio. € gestiegen. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 13.297. Die Eigenkapitalquote liegt bei 58 % und liegt damit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche. Das bilanzielle Eigenkapital stieg von 12,27 Mio. EUR auf 13,30 Mio. EUR. Die langfristigen Verbindlichkeiten beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr sowie die Pensionsrückstellungen; der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Darlehenstilgungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht; die Erhöhung resultiert aus dem Aufbau der Fahrzeugfinanzierung, den gestiegenen Lieferantenverbindlichkeiten sowie der Erhöhung der Gesellschafterdarlehen. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital der Gesellschaft mehr als gedeckt; die kurzfristigen Schulden sind durch kurzfristige Vermögenswerte ebenfalls mehr als gedeckt. Wir schätzen daher die Vermögenslage als gut bis sehr gut ein. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: - Umsatzentwicklung und -rendite - Betriebsergebnis Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Umsatz pro Mitarbeiter sowie die Umsatzrendite heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt im abgelaufenen Jahr 293 T€ und ist damit um 5 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Umsatzrendite hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 1,70 % auf 2,68 % erhöht. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein; dies vor allem vor dem Hintergrund des schwierigen, wirtschaftlichen Umfeldes der letzten vier Geschäftsjahre. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist - verglichen mit anderen Branchen und unseren Wettbewerbern - konstant und belastbar. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei vielen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Durch unser aktives Debitorenmanagement konnten wir die durchschnittliche Debitorenlaufzeit ebenfalls verringern. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Hilden unverändert über einen weiteren Standort in Langenfeld. IV. Prognosebericht Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet für das Jahr 2024 bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 200.000 Pkw weniger als im Jahr 2023 (Quelle: Pressemitteilung ZDK vom 11.12.2023). Für das kommende Jahr 2025 rechnet der ZDK ebenfalls mit PKW-Neuzulassungen in einer Größenordnung von 2,7 Mio. Fahrzeugen (Quelle: Pressemitteilung ZDK vom 28.11.2024). Bei den Besitzumschreibungen bzw. Gebrauchtwagenverkäufen rechnet der ZDK für das Jahr 2024 mit leicht steigenden Umschreibungen. Für das Jahr 2025 rechnet der Verband aktuell mit einem höheren Niveau der Umschreibungen als im Jahr 2024. Ursächlich hierfür ist die weiter bestehende Kaufzurückhaltung der Kunden im Neuwagenbereich und die wirtschaftlichen Unsicherheiten, was das Neuwagengeschäft schwächt und den Gebrauchtwagenmarkt "weiter befeuern" wird (Quelle: Pressemitteilung ZDK vom 28.11.2024). Die Entwicklung der Autohaus Gierten GmbH im Jahr 2024 stellt sich vor diesem Hintergrund wie folgt dar: Das Neuwagengeschäft hat sich im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 erholt, dies ist der verbesserten Liefersituation bei Opel- und Hyundai-Neufahrzeugen geschuldet. Eine Stabilität ist aber noch nicht erkennbar, da die Kunden weiterhin bei der Anschaffung von Fahrzeugen zurückhaltend reagieren. Die Kaufzurückhaltung der Kunden ist aus unserer Sicht zurückzuführen auf die unsichere wirtschaftliche und politische Situation. Unser Gebrauchtwagengeschäft ist im Jahr 2024 stabil auf hohem Niveau, auch dieses ist eine Folge der o.g. Situation in Deutschland. Die Kunden greifen momentan verstärkt auf benzinbetriebene Gebrauchtwagen zurück, um die Entwicklung bei der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladesäulen etc.) abzuwarten. Das Service-Geschäft verbesserte sich im Jahr 2024 weiter, da die Kunden ihre Fahrzeuge länger nutzen und der Neukauf von Fahrzeugen zurückgestellt wird. Da wir gestiegene Kosten im Personal- und Sachkostenbereich haben, prognostizieren wir ein Ergebnis für 2024 in einer ähnlichen Größenordnung wie 2023. V. Chancen - und Risikobericht Chancen und Risiken aus operativer Tätigkeit Die noch immer anhaltende Ukraine-Krise sowie weitere politische Unruhen und Kriege im Weltgeschehen sorgen auch bei uns für eine nicht unerhebliche Planungsunsicherheit. Ebenfalls ist die Lieferfähigkeit bzw. Verfügbarkeit von Neuwagen weiterhin ein bedeutsamer Faktor, der das operative Geschäft nur bedingt planbar macht. Dies bezieht sich auch auf die Ersatzteilbeschaffung im Servicebereich. Um eine größere Palette an Fahrzeugen liefern und anbieten zu können, ist die Autohaus Gierten GmbH weiterhin bemüht, zusätzliche Marken aus dem Stellantis Konzern in die Standorte zu integrieren. Hier finden seit 2023 Gespräche mit der Stellantis-Gruppe statt. Aufgrund der bundesweiten Neustrukturierung des Händlernetzes der Stellantis-Gruppe verzögern sich diese Entscheidungen und die neuen Händlerverträge. Der Gesellschaft liegt aktuell nur ein Letter of Intent des Stellantis Konzerns vor, nachdem man von Seiten Stellantis weiterhin mit der Autohaus Gierten GmbH zusammenarbeiten möchte. Weiterhin ist für unsere Geschäftsentwicklung entscheidet, wie die zukünftige Finanz- und Wirtschaftspolitik der BRD sich entwickelt, vor allem im Hinblick auf die finanzielle Förderung von Elektro- und Hybridfahrzeugen und den Ausbau des hierfür benötigten Ladenetzes. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken ergeben sich für die Gesellschaft aus unserer Sicht nicht, da die Gesellschaft über ausreichende Liquidität verfügt und bei den Haus- und Herstellerbanken über ausreichende Kreditlinien verfügt. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Refinanzierungskosten zukünftig steigen werden und diese das Ergebnis in den nächsten Jahren entsprechend belasten. Kundenausfallrisiko Durch die für das Jahr 2024 befürchteten Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland könnte es zu höheren Kundenausfallrisiken kommen. Wir schätzen dieses Risiko derzeit aber als eher gering ein, dass unser Kundenstamm sich in den vergangenen Jahren als sehr stabil, loyal und solvent gezeigt hat. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden laufend identifiziert, abgewogen und gehen in die Unternehmensplanung ein. Wir schätzen diese Risiken als überschaubar ein und gehen derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten nachteiligen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Negative gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und Folgen für die Gesellschaft Die Konjunktur hat sich im Laufe des Jahres 2024 deutlich abgeschwächt, der Arbeitsmarkt hat mit konjunkturellen und strukturellen Veränderungen zu kämpfen, die Energie - und Nahrungsmittelpreise bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Dadurch ist der private Konsum im Jahr 2024 nur leicht gestiegen; auch Investitionen der Unternehmen sind auf niedrigem Niveau. Für das Jahr 2025 wird mit einer leichten Erholung der Konjunktur gerechnet. Für die Gesellschaft könnte der schwache private Konsum sowie die Kaufzurückhaltung bei gewerblichen Investitionen zu rückläufigen Umsatzerlösen in den nächsten Jahren führen; dies ist jedoch aktuell nicht erkennbar. Gesamteinschätzung Die Chancen- und Risikolage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Sie hängt im Wesentlichen von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der BRD und der Branchenentwicklung ab; letztere ist von den finanz- und wirtschaftspolitischen Entscheidungen bezüglich der E-Mobilität der Bundesregierung und der EU abhängig. Da die Gesellschaft über ausreichende finanzielle Mittel verfügt und einen guten Mitarbeiter - und Kundenstamm vorweisen kann, schätzen wir die Entwicklung der Autohaus Gierten GmbH für die Jahre 2024 und 2025 als solide ein und sehen uns auch für die Zukunft als gut gerüstet an.
Hilden, den 20. Dezember 2024 gez. Alexander Gierten gez. Ralf Gierten BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Autohaus Gierten GmbH mit Sitz in Hilden ist im Handelsregister Düsseldorf unter der Register-Nr. HRB 45265 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinn des § 267 Abs. 2 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 1 HGB sowie der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für den Anhang macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang erfolgen können, erfolgt die Angabe im Anhang. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In den Fällen, in denen der Tageswert am Bilanzstichtag niedriger war, kam dieser Wert zum Ansatz. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Hierzu liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten vor. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Die Bewertung erfolge mit der Projected Unit Credit (PUC)-Methode. Zudem fand das Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 Anwendung. Der Rechnungszins beträgt 1,82% und entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren, der Rententrend 0,50 % und der Gehaltstrend 0,00 %. Hinsichtlich der Pensionsverpflichtungen bestehen Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde gemäß § 274 HGB verzichtet. Die Steuerrückstellungen wurden für die voraussichtlichen Steuerzahlungen des Geschäftsjahres 2023 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Umgliederung von Posten Unter den Vorräten wird der Bestand an Ersatzteilen und sonstigen Hilfsstoffen als RHB-Stoffe ausgewiesen; im Vorjahr waren die Ersatzteile und Hilfsstoffe im Posten "Fertige Erzeugnisse und Waren" mit 810 TEuro enthalten. IV. Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Rückstellung für Pensionsverpflichtung Die Pensionsverpflichtung ist durch eine Rückdeckungsversicherung teilweise gedeckt. In der Bilanz zum 31.12.2023 erfolgt eine Saldierung gem. § 246 Abs. 2 HGB. Der Aktivwert der Rückdeckung beträgt zum 31.12.2023 TEuro 95. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung wird im versicherungsmathematischen Gutachten mit TEuro 321 angegeben. Hierbei wurde das Wahlrecht zum Ansatz des Aktivprimats ausgeübt. Bei Ansatz des Passivprimats hätte sich eine Pensionsrückstellung von insgesamt TEuro 355 und ein Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEuro 129 ergeben. Gemäß versicherungsmathematischem Gutachten über den Wert zur Ermittlung des Unterschiedsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der ausschüttungsgesperrte Betrag zum 31.12.2023 TEuro 4 (bei Ansatz des Aktivprimats). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt:
2) Ein Darlehen (Valuta per 31.12.2023 TEuro: 2.715) ist mit Grundpfandrechten auf einem Grundstück besichert, das im Eigentum der Gesellschaft steht. 3) Die Kredite der Stellantis Bank sowie der Hyundai Capital Bank Europe GmbH sind durch Sicherungsübereignung der einkaufsfinanzierten Fahrzeuge besichert. Des Weiteren besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft zu Gunsten der Stellantis Bank SA, Niederlassung, Deutschland in Höhe von TEuro 400 des Herrn Ralf Gierten. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit TEuro 5,5 enthalten. VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft vertreten durch die Geschäftsführer - Herrn Alexander Gierten, Hilden, Kaufmann - Herrn Ralf Gierten, Hilden, Kaufmann Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 131 (Vorjahr 129). Die Mitarbeiter setzen sich aus 46 kaufmännischen Angestellten, 62 gewerblichen Arbeitnehmern und 23 Aushilfen zusammen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Mietverpflichtungen für beide Standorte von jährlich insgesamt TEuro 586. Darüber hinaus bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus vermittelten Fahrzeug-Leasingverträgen; diese Rückkaufsverpflichtungen betrugen gegenüber der Stellantis-Gruppe zum 31.12.2022 insgesamt rund 3,4 Mio. Euro. Zum 31.12.2023 konnte die Stellantis-Gruppe die Rückkaufsverpflichtungen nicht beziffern. Wir gehen allerdings davon aus, dass die Verpflichtungen zum 31.12.2023 in ähnlicher Höhe bestehen. Eine Rückstellung für diese Rücknahmeverpflichtungen wurde nicht gebildet, da erfahrungsgemäß die Rücknahmewerte der Fahrzeuge deutlich unter den Verkaufswerten liegen; Rücknahmeverpflichtungen für Elektro-Fahrzeuge bestehen nur in sehr geringem Umfang. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Hilden, den 20.12.2024 gez. Alexander Gierten gez. Ralf Gierten
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem offengelegten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Gierten GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Gierten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Gierten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise , die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsame Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Remscheid, den 8. Januar 2025 B&O
Rheinisch-Bergische Treuhand GmbH
Susanne Scherff, Wirtschaftsprüferin |
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