Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 1387
Vorher
Olbort Paletten GmbH
Eingetragen
8.5.1978
Branche
Herstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von BöttcherwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung von Transporthilfsmitteln, insbesondere Holzpaletten und die damit zusammenhängenden Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Krämer
seit 2.9.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Palletcentrale B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

63927 Bürgstadt, Stormstraße 9 a
10.400 €
40.00%
80799 München, Zieblandstraße 7 a
10.400 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Olbort Paletten GmbH

Weilbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Allgemeines wirtschaftliches Umfeld

Im Geschäftsjahr 2024 setzte sich die konjunkturelle Abschwächung fort und wirkte sich spürbar auf den Geschäftsverlauf und die Nachfrage nach Paletten aus. Die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere der fortdauernde Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, sowie eine insgesamt angespannte gesamtwirtschaftliche Lage führten zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage im Palettenmarkt.

1.2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Absatz mengenmäßig um 13,6 %, während der Umsatz in Euro um 18,3 % zurückging. Diese Entwicklung ist vor allem auf die schwache Industriekonjunktur und eine weiterhin verhaltene Investitionsbereitschaft in vielen Branchen zurückzuführen. Bei den Schnittholzpreisen gab es eine erstmals zu beobachtende gegenläufige Entwicklung. Trotz des rückläufigen Absatzes haben sich diese wegen der schlechten Verfügbarkeit von Rundholz um rund 20 % nach oben entwickelt.

1.3. Investitionen

Im Jahr 2024 wurden Investitionen in Höhe von T€ 431 vorgenommen. Den Investitionen 2024 standen Anlagenabgänge mit Anschaffungskosten von T€ 411 (BW T€ 149) gegenüber.

1.4. Finanzierungsmaßnahmen

2024 waren keine Bankverbindlichkeiten auszuweisen.

Am Bilanzstichtag sowie während des gesamten Geschäftsjahres 2024 wurde keine Kontokorrentlinie in Anspruch genommen.

Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenden Forderungen gegenüber Gesellschaftern und nahestehenden Unternehmen betragen T€ 85.

Die in den übrigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und nahestehenden Unternehmen betragen T€ 687. Es handelt sich hierbei ganz überwiegend um den saldierten Betrag der Übertragung der Pensionsverpflichtung. Diese Verbindlichkeiten wurden im Frühjahr 2025 vollständig zurückgeführt.

1.5. Anzahl der Mitarbeiter

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres gehörten 36 Mitarbeiter zur Belegschaft unseres Unternehmens (ohne Geschäftsführung).

Wie auch in den vergangenen Jahren wurden in allen Unternehmensbereichen Mitarbeiter über Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen weiter qualifiziert.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2024 um T€ 2.322 auf T€ 15.588 vermindert. Das Eigenkapital hat sich von T€ 11.196 um T€ 2.707 auf T€ 13.903 erhöht. Die Verbindlichkeiten haben sich per Saldo um T€ 25,4 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen sowie auf die Bildung der Übertragung der Pensionsverpflichtung zurückzuführen.

2.2. Finanzlage

Der Cash Flow des Geschäftsjahres, berechnet als Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen auf das Anlagevermögen, hat sich von 3.749 T€ auf 3.224 T€ vermindert.

2.3. Ertragslage

Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. T€ 4 auf T€ 21.641 (Vorjahr T€ 25.639) vermindert. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um T€ 1.061 auf T€ 2.818 (Vorjahr T€ 3.879) vermindert.

Die Abschreibungen liegen mit T€ 516 um T€ 108 deutlich über dem Vorjahrswert von T€ 408. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr betragen T€ 2.219 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr T€ 2.298) um T€ 79 vermindert. Zinserträge belaufen sich auf T€ 372 (Vorjahr T€ 160).

Die Zinsaufwendungen liegen bei T€ 9,2 (Vorjahr T€ 30).

3. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland blieb auch im Jahr 2024 angespannt. Die konjunkturelle Schwächephase setzte sich fort, was sich in einer insgesamt verhaltenen Nachfrage und einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft widerspiegelte. Gleichzeitig besteht mit dem Regierungswechsel die Hoffnung, dass die angekündigten wirtschaftspolitischen Maßnahmen und Investitionsprogramme mittelfristig zu einer Belebung der Konjunktur und zu einem nachhaltigen Aufschwung führen werden.

Die Olbort Paletten GmbH kann auch in diesem herausfordernden Umfeld auf langjährige, stabile Kundenbeziehungen bauen. Unsere termintreue Belieferung in gleichbleibend hoher Qualität hat sich als verlässliche Grundlage für das Vertrauen unserer Kunden bewährt. Eine breite Streuung des Kundenstamms über zahlreiche Branchen hinweg sowie ein maximaler Umsatzanteil von rund 10 % beim größten Einzelkunden tragen zusätzlich zur Risikominimierung bei.

Diese Voraussetzungen bilden auch künftig eine solide Basis für eine stabile Geschäftsentwicklung. Nach aktuellem Kenntnisstand sind alle bekannten Risiken durch entsprechende Rückstellungen ausreichend berücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht. Weitere Chancen und Risiken, über die gemäß § 289 HGB zu berichten wäre, liegen nicht vor.

4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung

Der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts vorhandene Auftragsbestand sowie die absehbare Entwicklung deuten - gemessen an den weiterhin herausfordernden äußeren Rahmenbedingungen - auf einen insgesamt zufriedenstellenden Geschäftsverlauf und weiterhin positive Ergebnisse in den kommenden Jahren hin.

Seit Anfang Januar 2025 gehört die Olbort Paletten GmbH zur Foresco-Gruppe. Diese strategische Einbindung eröffnet neue Perspektiven für Wachstum, Innovation und Effizienzsteigerung. Die Zugehörigkeit zu einer leistungsstarken Unternehmensgruppe stärkt unsere Marktposition und ermöglicht den Zugang zu zusätzlichen Ressourcen und Know-how, was sich positiv auf die zukünftige Entwicklung auswirken dürfte.

Unsere hohe Produktqualität, Innovationskraft und ausgeprägte Flexibilität bleiben zentrale Erfolgsfaktoren. Mit einem erfahrenen und engagierten Personalstamm sind wir in der Lage, die Erwartungen unserer Kunden zuverlässig zu erfüllen und zählen weiterhin zu den führenden Unternehmen unserer Branche.

 

Weilbach, im Juni 2025

gez. Tobias Olbort

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.857.395,00 3.092.165,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 55,00
II. Sachanlagen 2.857.388,00 3.092.110,00
B. Umlaufvermögen 12.730.395,73 14.808.879,92
I. Vorräte 1.623.928,18 778.504,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.635.460,95 1.415.431,37
III. Wertpapiere 2.436.301,60 2.436.301,60
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.034.705,00 10.178.642,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8.717,30
Summe Aktiva 15.587.790,73 17.909.762,22

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 13.903.060,10 11.195.520,29
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 11.169.520,29 7.828.478,58
III. Jahresüberschuss 2.707.539,81 3.341.041,71
B. Rückstellungen 404.988,76 5.459.873,46
C. Verbindlichkeiten 1.279.741,87 1.254.368,47
Summe Passiva 15.587.790,73 17.909.762,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 9.021.832,99 11.193.437,81
2. Personalaufwand 2.818.046,79 3.878.911,00
a) Löhne und Gehälter 2.388.157,08 3.480.293,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 429.889,71 398.617,79
davon für Altersversorgung 99.211,67 18.203,67
3. Abschreibungen 516.045,87 407.989,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 516.045,87 407.989,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.218.701,93 2.298.157,96
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 371.387,60 159.607,73
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 16.597,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.245,99 30.274,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.138.370,15 1.381.330,18
9. Ergebnis nach Steuern 2.692.809,86 3.339.785,07
10. sonstige Steuern -14.729,95 -1.256,64
11. Jahresüberschuss 2.707.539,81 3.341.041,71

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Olbort Paletten GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Weilbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aschaffenburg
Register-Nr.: HRB 1387

Der Jahresabschluss der Olbort Paletten GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige bewegliche Analgengegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken sowie des allgemeinen Forderungsrisikos angesetzt.

Diesen Risiken wird durch Bildung von pauschalen Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit diese Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach bestehen.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern, für das laufende Jahr sowie für das Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erlöse werden realisiert, wenn (wirtschaftliches) Eigentum und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind oder wenn Leistungen erbracht wurden. Wahrscheinliche Risiken aus der Rücknahme von Erzeugnissen und Waren sowie auf Grund von Gewährleistungen oder sonsigen Reklamationen werden unter Berücksichtigung des Einzelfalls zurückgestellt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

De Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.073,50 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 104.073,50 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.610.461,42 14.236,41 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 7.327.544,41 24.528,36 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.176.549,95 137.758,10 410.541,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 254.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.114.555,78 430.522,87 410.541,52
Summe Anlagevermögen 10.218.629,28 430.522,87 410.541,52
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 104.073,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 104.073,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.624.697,83
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.352.072,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 903.766,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 254.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 10.134.537,13
Summe Anlagevermögen 0,00 10.238.610,63
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.018,50 48,00 0,00 0,00 104.066,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 104.018,50 48,00 0,00 0,00 104.066,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 670.919,42 46.614,41 0,00 0,00 717.533,83
2. technische Anlagen und Maschinen 5.538.276,41 375.778,36 0,00 0,00 5.914.054,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 813.249,95 93.605,10 261.294,52 0,00 645.560,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.022.445,78 515.997,87 261.294,52 0,00 7.277.149,13
Summe Anlagevermögen 7.126.464,28 516.045,87 261.294,52 0,00 7.381.215,63
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7,00 55,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7,00 55,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 907.164,00 939.542,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.438.018,00 1.789.268,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 258.206,00 363.300,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 254.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.857.388,00 3.092.110,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.857.395,00 3.092.165,00

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 85.208,68 EUR (Vorjahr: 134.291,09 EUR). Die Gesellschafter-Forderungen sind in den sonstigen Vermögensgegenständen 133.618,63 EUR (Vorjahr: 188.382,14 EUR) enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Umsatzsteuerverrechnungen und Versicherungserstattungen .

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde grundsätzlich das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,90%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen keine
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Die Pensionszusagen wurden zum 22.11.2024 von der Olbort Paletten GmbH auf die T. Olbort Verwaltungs GmbH übertragen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern enthalten.

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.279.741,87 EUR (Vorjahr: 1.254.368,47 EUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3,7 Mio EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Übertragung der Pensionsverpflichtung auf ein anderes Unternehmen TEUR 742

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Entgeltzahlung für die Übertragung der Pensionsverpflichtung TEUR 860.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 36 (Vj. 42).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Tobias Olbort geführt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Im Januar 2025 wurde mit Geschäftsanteilskauf und Abtretungsvertrag die Anteile an der Olbort Paletten GmbH von Herrn Tobias Olbort an die Palletcentrale B.V, Niederlande, veräußert.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Weilbach, den 3. Juni 2025

gez. Tobias Olbort, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Olbort Paletten GmbH, Weilbach

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Olbort Paletten GmbH, Weilbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Olbort Paletten GmbH, Weilbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Elsenfeld, den 30. Juli 2025

Lars Rengel, Wirtschaftsprüfer

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