Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Assaf Zipori seit 15.4.2026 | Geschäftsführer |
Guy Yaniv seit 15.4.2026 | Prokura |
Ronen Samuel seit 13.6.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kornit Digital Technologies Ltd. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TESOMA GmbHLichtenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Firma umfasst die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Maschinen zum Trocknen von Textilien und industrielle Trocknungsmaschinen für vielfältige Anwendungen (u.a. Automobilindustrie). Der Absatz der Produkte sowie der mit den Maschinen im Zusammenhang stehende Service erfolgt weltweit. 2.1. Entwicklung von Branche und Umfeld Der erneute kräftige Produktionseinbruch des Jahres 2024 reiht sich in die seit langer Zeit rückläufige Entwicklung ein. Eine grundsätzliche Trendumkehr ist nicht absehbar, diese Maschinenbausparte (im Wesentlichen seit Akquisition von Tesoma die Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungstrocknung) verliert weiter an Bedeutung. Dabei dämpft der angesichts der geopolitischen Lage nur noch verhalten wachsende Welthandel den für die Unternehmen wichtigen Export (einen Großteil der Umsätze erwirtschaftet das Unternehmen im Ausland). Gleichzeitig - und das dürfte entscheidender sein - belastet die zunehmende Konkurrenz seitens chinesischer Hersteller das Absatzpotential. Die Rendite ist ein deutlicher Schwachpunkt der Branche, am aktuellen Rand werden erneut Verluste auf Branchenebene erzielt. Laut VDMA e. V. haben die Exporte im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im ersten Quartal des Jahres 2025 mit einem realen Minus von 3,6 % die Erwartungen deutlich verfehlt. Der Maschinenbausektor hat folglich seit Anfang des Jahres 2023 mit Auftragseinbußen zu kämpfen. Lediglich der März 2025 zeigte hinsichtlich der Exporte im Maschinen und Anlagenbau eine leichte Erholung (Maschinenmarkt: „Deutscher Maschinenbau startet verhalten ins Jahr“, 22.05.2025) , wobei sich insgesamt im ersten Halbjahr eine Steigerung der Exporte von 1% verzeichnen ließ (DeStatis: Auftragseingang im Maschine- und Anlagenbau bis Juni 2025“, 07.08.2025). Weltweit wurden laut VDMA 2024 Maschinen und Anlagen für geschätzt rund 3,26 Bio. EUR hergestellt. Auf Euro-Basis sind dies 7 % weniger als 2023. China ist die Nummer 1 im Länderranking und der zweitwichtigste Exportmarkt für deutsche Investitionsgüter: Mehr als ein Drittel der weltweit produzierten Maschinen kam 2024 von dort. Der Umsatz betrug 1.215 Mrd. EUR. Der Abstand auf die nachfolgenden Länder ist weiterhin enorm. Auf Platz zwei liegen die USA (530 Mrd. EUR), gefolgt von Deutschland (254 Mrd. EUR) sowieJapan (269 Mrd. EUR). 2.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesellschaft veränderte seit der Akquisition durch Kornit Digital Limited, Israel, ihr Produktionsprofil hin zu Maschinen zum Trocknen von Textilien. Seit Beginn 2024 werden schwerpunktmäßig Prototypen zum Ausbau dieses neuen Geschäftsfelds entwickelt und gefertigt. Aus diesem Transformationsprozess resultiert ein Umsatzrückgang in 2024 von Euro 1,6 Mio. Mit fortschreitenden Integrationsbestrebungen durch den Mutterkonzern Kornit Digital Limited, Israel, wurde seit Beginn 2025 die Produktion in Lichtenau eingestellt und an einen externen Dienstleister zur Produktion in Israel vergeben. Die Umsätze mit Trocknungsmaschinen wurden seither im Mutterkonzern erwirtschaftet, wobei Tesoma für Bestands- und Garantiekunden weiterhin Service offeriert. Hiermit einhergeht, dass die Umsätze für verkaufte Produkte stark heruntergefahren werden und lediglich Serviceumsätze sowie Umsätze aus dem Ersatzteilgeschäft im Unternehmen verbleiben. Die Akquise von Aufträgen neuer Maschinen erfolgt ausschließlich durch den Mutterkonzern Kornit Digital Limited, Israel. Die Akquise für das Ersatzteil- und Servicegeschäft (das Kerngeschäft) verbleibt bei der Tesoma GmbH. In 2024 sank der Umsatz von TEuro 6.950 auf TEuro 5.346. Es wurde ein Jahresfehlbetrag von TEuro 2.976 erzielt. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind im Wesentlichen: • Entwicklung der Gesamtleistung • Entwicklung der Materialeinsatz- und Personalaufwandsquote • Entwicklung des Jahresergebnisses Die Gesamtleistung sank von TEuro 5.392 in 2023 auf TEuro 5.246 in 2024. Die Materialeinsatzquote stieg von 46,5 %. auf 46,14 %. Die Personaleinsatzquote sank auf 54,03 %(Vorjahr 66,8 %). Das Jahresergebnis betrug minus TEuro 2.976. 2.4. Personal- und Sozialbereich In der Gesellschaft waren im Jahr 2024 durchschnittlich 51 Mitarbeiter beschäftigt, davon 13 Angestellte (davon 5 Teilzeit) und drei Geschäftsführer. Die Gesellschaft bildet z.Zt. keine Azubis und keine BA-Studenten aus. Mit der Entscheidung zu Beginn 2025 die Produktion am Standort einzustellen, wurde auch ein Großteil der Mitarbeiter betriebsbedingt entlassen. Es verbleiben lediglich 16 Mitarbeiter; 7 Mitarbeiter im Bereich Service, 8 Mitarbeiter im Bereich der Entwicklung und eine Person in der Buchhaltung. 2.5. Entwicklung Die Firma investiert gegenwärtig rund 12 % ihrer Umsatzerlöse in die Produktentwicklung von Textil-Trocknern. Daneben wird das bestehende Produktportfolio über den Lebenszyklus gepflegt. Die Entwicklungsaktivitäten zielen darauf ab, die bisherigen Produkte im Bereich der Trocknungssysteme kontinuierlich abzulösen und qualitativ zu verbessern, um so den steigenden Marktanforderungen gerecht zu werden. Im Jahre 2024 waren 16 % der Mitarbeiter in der Entwicklung beschäftigt. Dies aufgeteilt auf die Fachbereiche Software, Elektronik und Mechanik. Durch den produktlebenszyklusbedingten Entwicklungsbedarf neuer Produktgenerationen für den Hauptbereich der Trocknung entstanden auch für das Jahr 2024 ähnlich hohe Entwicklungsaufwendungen. Im Geschäftsjahr 2025 wird vor dem Hintergrund der Verlagerung der Produktion nach Israel geringerer Entwicklungsaufwand erwartet, da vor allem das Ersatzteil- sowie das Garantiegeschäft für industrielle Trocknungsanlagen durch Tesoma bedient werden. 2.6. Investitionen / Neuentwicklungen 2024 wurde nicht mehr in den Geschäftsbetrieb investiert. 2024 ist das erste Geschäftsjahr mit deutlichen Desinvestitionsbestrebungen. Ein Gebäudemietvertrag sowie weitere Leasingverträge wurden im Geschäftsjahr 2024 gekündigt. Es wird mit Abstandszahlungen aus verschiedenen Leasingverträgen gerechnet, die im Geschäftsjahr 2025 fällig werden. Im Jahr 2025 werden mit Verlagerung der Produktion nach Israel zwei der drei Grundstücke über dem Buchwert veräußert, aus denen mit Mittelzuflüssen von jeweils mindestens TEuro 1.000 zu rechnen ist. Ein Verkauf ist bereits in konkreteren Verhandlungen. Darüber hinaus sollen weitere technische Anlagen, Maschinen und Geschäftsausstattung veräußert werden, dessen Verkaufswert noch unbekannt ist. Im Juli 2025 wurde TEuro 1.149 der Vorräte der Tesoma GmbH an den obersten Mutterkonzern Kornit Digital Ltd. in Israel verkauft. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEuro 9.450 im Vorjahr auf TEuro 10.106 verändert. Dies resultiert vor allem aus höheren Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote (negativ) ist im Vergleich zum Vorjahr (29,8 %) gefallen, im Gegenzug erhöhten sich die Intercompany-Zuführungen. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (TEuro 9.493) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 5.691) um ca. 67 % gestiegen. 3.2. Ertragslage Die Gesamtleistung der Firma (bestehend aus den Umsatzerlösen sowie der Bestandveränderung) (TEuro 5.246) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 5.392) um 2,7 % gesunken. Der Personalaufwand und der Materialaufwand sanken überproportional zum Umsatzrückgang. Das EBIT betrug Euro -2,9 Mio. (Vorjahr Euro -2,4 Mio.). 3.3. Finanzlage Die Finanzlage der Firma ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement der Firma ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Finanziert wird die Gesellschaft im Wesentlichen über Intercompany-Zuflüsse. Im Jahr 2024 betrugen diese Zuflüsse TEuro 3.800. 4. Chancen- und Risikobericht Der Maschinen- und Anlagenbau will in den kommenden Jahren mit seinem fertigungstechnischen Know-how einen maßgeblichen Beitrag zur Gewährleistung einer zukunftssicheren Energieversorgung, der Energieeffizienz in der Produktion und von neuen Produkten, der Mobilität, des sparsamen Ressourceneinsatzes sowie zur Bewältigung der Folgen der demografischen Entwicklung leisten. Die erforderliche Veränderung in der Zukunft hin zu mehr Nachhaltigkeit wird, durch die vom Unternehmen entwickelten neuen Produkte im Bereich Trocknen unterstützt. Hier gelingt es ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten, welches der hohen Wettbewerbsintensität im allgemeinen Maschinenbau entgegensteht. Damit wurde vorübergehend analog der zukünftigen Branchenentwicklung Nachhaltigkeit als wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie im Geschäftsmodell implementiert mit dem Ziel, die ressourcenschonende Produktion voranzutreiben und gleichermaßen den Klimaschutz zu unterstützen. Aufgrund von Integrationsbestrebungen und Schaffung von Synergien seitens des Mutterkonzerns Kornit Digital Ltd. wurde zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 das Know-How von Tesoma in der Trocknungssparte von Textilien nach Israel an einen externen Produzenten outgesourct. Seither konzentriert sich Tesoma hinsichtlich der Garantiekunden erneut auf seine Kernkompetenz im Bereich der industriellen Spezialtrocknungsanlagen, welches hoher Wettbewerbsintensität unterliegt. Der Mutterkonzern verspricht den Service für Garantiekunden und die Standortsicherheit bis zum Ende der Garantielaufzeit zu gewährleisten. Strategisch ist der Mutterkonzern auch weiterhin daran interessiert, die Forschung und Entwicklung darüber hinaus aufrechtzuerhalten, um technische Verbesserungen im Produktbereich der Trocknungsmaschinen im Textilbereich zu erzielen. Potenzielle finanzielle Risiken in der Zukunft sind durch Patronatserklärung seitens des Mutterkonzerns abgesichert. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung im gegenwärtigen geopolitischen Umfeld hinausgehen, sind nicht erkennbar. Somit stellt sich die Gesellschaft den anhaltend hohen Preisen für Energie und Rohstoffe, dem weiter zunehmenden Fachkräftemängel und dem starken Wettbewerbsdruck bei Serienmaschinen. Die Gesellschaft ist in keine nennenswerten Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Die Gesamtsituation der Chancen und Risiken setzt sich aus den oben genannten Einzelaspekten zusammen. Auf Basis der uns heute bekannten Informationen, sind derzeit keine Risiken erkennbar, die einzeln oder gemeinsam im aktuell überschaubaren Zeitraum den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. 5. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2025 als ausreichend positiv. Der Umsatz wird mit TEuro 3.139, der Jahresfehlbetrag mit TEuro 800 prognostiziert. Die Geschäftsleitung rechnet für 2025 zwar mit stark sinkenden Umsätzen aufgrund der Verlagerung des Produktionsbetriebes, allerdings auch aufgrund der Entlassung von Personal mit sinkenden Personalaufwendungen, geringeren Materialaufwendungen aufgrund der Konzentration auf das Servicegeschäft sowie mit hohen Mittelzuflüssen aus dem Verkauf der Grundstücke in den kommenden zwölf Monaten. Planmäßig werden für das Jahr 2025 folgende Größen prognostiziert: • Erwartete Gesamtleistung: unter Berücksichtung eines Immobilienverkaufs TEuro 2.460 • Materialeinsatzquote: 32 % • Personalaufwandquote: 72 % • Jahresergebnis (EBIT): TEuro minus 800 Wie in der Vergangenheit wird auch zukünftig der erforderliche Liquiditätsbedarf durch Intercompany-Mittel sichergestellt.
Lichtenau, den 08.09.2025 Ronen Samuel, Geschäftsführer Lauri Hanover, Geschäftsführer David Tomer, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Der Jahresabschluss der Tesoma GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 266, § 274a und § 288 HGB wurden tlw. in Anspruch genommen. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen umfassen Genossenschaftsanteile und wurden zu Anschaffungskosten bewertet: Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Nicht mehr verwertbare Vorräte wurden vollständig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfallrisiko bei den zum Nennwert bilanzierten Forderungen wurde durch ausreichend bemessene Pauschal- und Eintzelwertberichtigung entsprochen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der nachfolgende Anlagenspiegel. scroll
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2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf den Personalbereich, auf Gewährleistungen und auf Abschluss- und Prüfungskosten. 3. Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 401). Diese bestehen aus Eigentumsvorbehalten. 4. Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschaftern) Die Forderungen gegen Gesellschafter (Kornit Technologies Ltd.) betragen TEuro 3.496 (VJ: TEuro 1.202). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beläuft sich auf TEuro 7.100 (Vorjahr: TEuro 3.300). Es handelt sich im Berichtsjahr im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Geschäftsjahr 2024 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 28 (Vorjahr: TEuro 18) aus Mieten für Abfallbehälter, Handtuchspender, und Gasflaschen, dessen Preise sich erhöht haben gegenüber dem Vorjahr. Mit der strategischen Entscheidung die Produktion der Trocknungsanlagen nach Isreal zu verlegen, wurden auch die bestehenden Gebäudemietverträge in 2024 gekündigt. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 51 (davon 5 Teilzeit, Vorjahr: 89, 6 Teilzeit) und drei Geschäftsführer. Davon entfallen 13 auf die Verwaltung und 38 sind gewerbliche Arbeitnehmer. 2. Mitzugehörigkeitsvermerke Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEuro 6.673 (Vorjahr: TEuro 2.931) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEuro 3.496 (VJ: TEuro 1.202) Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 7.100 (Vorjahr: TEuro 3.300) und in Höhe von TEuro 2.393 (VJ: TEuro 2.390) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Kornit Digital Ltd. (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. 4. Namen der Geschäftsführer Während des Geschäftsjahrs 2024 wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Nadar Mordechai Geschäftsführer Ronen Samuel Geschäftsführer Lauri Hanover Geschäftsführer 5. Angabe außergewöhnlicher Aufwendungen/Abschreibungen Nicht mehr verwertbare Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden in Höhe von TEuro 575, nicht mehr verwertbare unfertige und fertige Erzeugnisse in Höhe von TEuro 1.005 abgeschrieben. Forderungen wurden in Höhe von TEuro 195 berichtigt. 6. Besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Anfang 2025 wurden alle Mitarbeiter, ausgenommen die vom Service- und Ersatzteilbereich sowie einer Buchhalterin, entlassen. In Zukunft fertigt die Gesellschaft keine Maschinen mehr, sondern gewährleistet im Rahmen der Garantiezeiten die Ersatzteilversorgung und den Service und übernimmt für die Produktion der Trocknungsanlagen die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Mit Eintragung am 03.06.2025 ins Handelsregister ist Nadav Mordechai aus der Geschäftsführung rechtmäßig ausgeschieden. Sein Nachfolger heißt David Tomer. Im Juli 2025 wurden über 40% der Vorräte an die oberste Konzernmutter zum Buchwert von TEuro 1.150 verkauft.
Lichtenau, den 08.09.2025 Ronen Samuel, Geschäftsführer Lauri Hanover, Geschäftsführer David Tomer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.09.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TESOMA GmbH, Lichtenau Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der TESOMA GmbH, Lichtenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TESOMA GmbH, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Dresden, den 08.09.2025 Andreas D. Trapp, Wirtschaftsprüfer |
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