Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 420
Vorher
MSG Maschinen- und Stahlbau GmbHBosch Rexroth Interlit Production GmbHBosch Rexroth Interlit GmbH
Eingetragen
14.10.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung, der Erwerb und der Vertrieb von Produkten sowie die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen im Bereich von Kühlkreisläufen sowie Anlagen der Feststoff-Flüssigkeitstrennung und der Kühlschmiertechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Koch
seit 10.6.2024
Geschäftsführer
Dietmar Wensauer
seit 30.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CALEH Industries GmbH
Germany
511.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Interlit Filtration GmbH

Joachimsthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

31.12.2023
EUR

31.12.2022
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

139.875,31

228.510,07

II. Sachanlagen

270.289,70

287.479,76

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

2.249.212,47

3.070.895,60

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.854.874,12

2.686.106,24

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

440.987,68

421.433,39

C. Rechnungsabgrenzungsposten

33.371,16

21.939,04

Summe Aktiva

5.988.610,44

6.716.364,10



PASSIVA

31.12.2023
EUR

31.12.2022
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

511.300,00

511.300,00

II. Kapitalrücklage

6.530.780,87

6.530.780,87

III. Bilanzverlust

-3.056.860,10

-3.458.685,28

B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

50.644,30

53.964,10

C. Rückstellungen

412.333,40

455.570,08

D. Verbindlichkeiten

1.540.411,97

2.623.434,33

(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

EUR 1.102.232,48; vorjahr EUR 815.830,09)

Summe Passiva

5.988.610,44

6.716.364,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Interlit Filtration GmbH mit der Registernummer HRB 420 FF beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) registriert. Sie hat ihren Sitz in Joachimsthal.

Der Jahresabschluss der Interlit Filtration GmbH wurde nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (§ 42 GmbHG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Jahresabschluss 2023 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind, soweit im Folgenden nicht anders angegeben, gegenüber dem Vorjahr unverändert und stellen sich wie folgt dar:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben.

Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen.

Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen werden passivisch in einem Sonderposten ausgewiesen; die Auflösung erfolgt entsprechend den Abschreibungszeiträumen bei den geförderten Vermögensgegenständen. Der Ausweis des Ertrages aus der Auflösung erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet worden.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB oder zu niedrigeren Zeitwerten am Bilanzstichtag bewertet.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB, die neben Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten enthalten. Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten werden nicht aktiviert.

Bei der Bewertung der Vorräte wurden Abschläge für fehlende Marktgängigkeit und mangelnde Verwertbarkeit vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert, abzüglich der erforderlichen Einzelwertberichtigungen in Höhe von 24,1 TEUR, angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gegen Dritte gebildet.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum Bilanzstichtag werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % (für Zusagen mit fester Anpassungsgarantie) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von durchschnittlich 2,0 % p.a. unterstellt.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend gemäß § 253 Abs. 1 HGB ab. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der monatlich von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger und andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Fremd-währungsabwertung bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Für die durch die öffentliche Hand bewilligten Investitionszuschüsse und -zulagen besteht ein Sonderposten Wertberichtigung Anlagevermögen. Dieser wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Die Auflösung betrug im Berichtsjahr 3,3 TEUR (Vorjahr: 3,3 TEUR).

Rückstellungen

Zum 31.12.2023 lag uns für die Pensionsrückstellungen ein Gutachten der Aon Solutions Germany GmbH zur Rückstellung in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: 55 TEUR) vor.

Der Unterschiedsbetrag laut § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von 1,74 % und dem Ansatz mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,82 % beträgt 0 TEUR (Unterschiedsbetrag / ausschüttungsgesperrter Betrag).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 1.540 TEUR(Vorjahr: 2.623 TEUR) sind alle innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 101 TEUR (Vorjahr: 101 TEUR) enthalten.

Zu den Verbindlichkeiten bestehen Sicherheiten in Form von Aval-Verbindlichkeiten in Höhe von 500 TEUR (Vorjahr: 400 TEUR).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus Miete und Leasing für Grundstücke und Kraftfahrzeuge sowie Service- und sonstigen Dienstleistungsverträgen stellen sich wie folgt dar:

in TEUR

31.12.2023

31.12.2022

< 1 Jahr

311

330

> 1 Jahr < 5 Jahre

225

162

Weitere finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, lagen nicht vor.

Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Verpflichtungen waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und deshalb mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl zum 31.12.2023 betrug 52 (Vorjahr: 50) Mitarbeiter.

Joachimsthal, den 7. Juni 2024

Interlit Filtration GmbH

Dr. Matthias Jahncke Dietmar Wensauer Sven Koch

 

Joachimsthal, den 07. Juni 2024

gez. Dr. Matthias Jahncke, gez. Dietmar Wensauer, gez. Sven Koch

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 10. Juli 2024

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