Autohaus Schulz GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 3193
Eingetragen
26.4.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Betrieb einer Kfz-Werkstatt sowie der Abschluss aller hiermit im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Schulz
seit 5.6.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Schulz GmbH

Rathenow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein mittelständisches Autohaus das sowohl im Neu- als auch im Gebrauchtwagenbereich mit angegliederter Werkstatt tätig ist und als A-Händler für die Marke Renault fungiert.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unsere Branche hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht so negativ entwickelt, wie erwartet. Die Verkaufspreise haben weiter angezogen.

Die Nachfrage unserer Kunden im privaten Sektor war vorhanden.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz des Geschäftsjahres hat rd. T€ 46.800 betragen. Damit ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr (T€ 38.700) um rund T€ 8.100 (+20,93 %) gestiegen.

Im Prognosebericht für 2023 führten wir aus, dass die stark steigenden Zinsen die Umsatzzahlen zurückgehen lassen, dies traf im Bereich der Pkw Neuwagen Renault nicht zu. Die Nachfrage war ungebremst. Allerdings ist anzumerken, dass die Auslieferung vieler Fahrzeuge erfolgte, die bereits im Jahr 2022 bestellt wurden. Dies führte zu der Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Lkw gab es, wie bereits prognostiziert, einen spürbaren Rückgang, da es dem Bausektor nicht mehr so gut ging. Die Belieferung mit Fahrzeugen und Teilen von Renault erfolgte in vielen Bereichen wieder fristgerecht.

Die Preispolitik des Unternehmens ist stark geprägt durch die vorgegebenen Richtwerte des Vertragspartners Renault Deutschland.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war zufriedenstellend.

In den beiden vergangenen Geschäftsjahren wurden in den Fahrzeugbereichen nachfolgende Absatzmengen erzielt:

Geschäftsjahr 2023
Anzahl
Vorjahr 2022
Anzahl
Neuwagen Dacia 306 336
Neuwagen PKW Renault 751 594
Neuwagen LKW Renault 259 293
Gebrauchtwagen 249 237
Zukaufwagen 323 285
Vorführwagen 49 40
Insgesamt 1.937 1.785

3. Lage

Ertragslage

Die Gesamtkapitalrentabilität (ROI) beträgt 4,1 %, im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 5,4 %.

Die Umsatzrentabilität ist insbesondere aufgrund der gestiegenen Materialaufwandsquote von 1,99 % im Vorjahr auf 1,2 % im laufenden Geschäftsjahr gesunken.

Bei einem Jahresüberschuss von rd. T€ 563 ergibt sich ein EBIT von rd. T€ 1.180 und ein EBITDA von rd. T€ 1.813.

Unsere wirtschaftliche Lage kann als stabil bezeichnet werden.

Finanzlage

Die Liquidität ersten Grades ist mit 7,33 % niedriger als im Vorjahr mit 11,07 %.

Die Liquidität zweiten Grades sinkt auf 80,3 % und die Liquidität dritten Grades vermindert sich im Vergleich zum Vorjahr auf 130,14 %.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Wir werden auch weiterhin immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Aufgrund der um 45,5 % gestiegenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 bei vollständig thesauriertem Vorjahresergebnis noch 27,3 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr mit 36,1 % gesunken. Das Anlagevermögen ist zu 246,8 % durch Eigenkapital finanziert, im Vorjahr waren es nur 226,1 %.

4. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 sind die Aussichten auf Grund der neuen GSR 2 (General Safety Regulation 2) nicht sehr positiv. Die Bestandsfahrzeuge, die diese Norm nicht erfüllen, müssen bis Juli 2024 verkauft bzw. zugelassen werden. Das verursacht zusätzliche Kosten und eine geringere Marge.

5. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Die Beschaffung von Transportern ist nach wie vor nicht einfach, auch sind die Lieferfristen sind zu lang. Risiken gibt es auch bei den Leasingrückläufern im Bereich Elektrofahrzeuge. Hier liegt der Rückkaufpreis deutlich über den zu erzielenden Verkaufspreis.

Chancen

Chancen sehen wir in den neuen Produkten von Renault. Es gibt es 4 neue Modelle im Bereich Pkw (Renault 4 und 5, Scenic und Rafale), auch der Renault Master wird neu aufgelegt. Die Leasingrückläufer um Bereich Verbrenner liegen mit den Rückkaufpreisen unter den zu erzielenden Verkaufspreisen, was uns etwas optimistischer stimmt.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit dem Großteil der Kunden besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art. Die Geschäftsführung verfolgt konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung größerer neuer Geschäftsbeziehungen über die Bonität unserer Kunden.

 

Rathenow / Göttlin, 17.05.2024

gez.

Herr Burghard Schulz

Frau Evelin Schulz

und

Herr Martin Schulz

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.575.371,13 2.561.954,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 8,00
II. Sachanlagen 2.565.312,00 2.551.895,00
1. technische Anlagen und Maschinen 12.730,00 15.365,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.196,00 395.276,00
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 2.178.386,00 2.141.254,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 10.051,13 10.051,13
1. Beteiligungen 10.051,13 10.051,13
B. Umlaufvermögen 20.739.290,05 13.465.105,86
I. Vorräte 7.834.848,30 4.625.019,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.751.708,01 7.913.542,08
1. Forderungen gegen Gesellschafter 152.424,24 51.612,14
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.660.062,47 1.763.813,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 8.939.221,30 6.098.116,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 331.348,35 298.023,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.152.733,74 926.544,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.167,00 9.881,00
Aktiva 23.325.828,18 16.036.940,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.355.799,51 5.793.052,49
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 3.663.052,49 2.891.542,24
IV. Jahresüberschuss 562.747,02 771.510,25
B. Rückstellungen 1.379.868,41 1.008.749,99
C. Verbindlichkeiten 15.590.160,26 9.235.138,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.242.760,83 1.813.776,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.177.903,25 626.088,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 64.857,58 1.187.687,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.112,21 14.827,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.112,21 14.827,31
3. sonstige Verbindlichkeiten 14.338.287,22 7.406.534,41
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.338.287,22 7.406.534,41
Passiva 23.325.828,18 16.036.940,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.012.246,30 6.017.889,99
2. Personalaufwand 2.665.101,43 2.551.047,26
a) Löhne und Gehälter 2.106.288,48 2.009.198,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 558.812,95 541.849,17
davon für Altersversorgung 40.897,88 67.801,11
3. Abschreibungen 632.656,62 531.152,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 632.656,62 531.152,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.855.446,71 1.815.772,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 344.991,49 92.273,01
davon Erträge aus Abzinsung 41.333,50 3.089,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 391.973,98 96.861,04
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 225.656,53 300.268,94
8. Ergebnis nach Steuern 586.402,52 815.061,18
9. sonstige Steuern 23.655,50 43.550,93
10. Jahresüberschuss 562.747,02 771.510,25

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft firmiert als Autohaus Schulz GmbH und hat ihren Sitz in Rathenow. Sie ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Nummer HRB 3193 P eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

II. Bewertungsmethoden

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

• Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

• Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

• Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

• Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

• Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen seit Abschaffung der degressiven Abschreibung durch das Steuerrecht auch handelsrechtlich nur noch linear vorgenommen. Zwecks präziserer Abbildung des tatsächlichen Wertverzehrs wurden Zugänge des Vorjahres 2022 degressiv abgeschrieben, soweit dieses auch steuerlich zulässig ist. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Nach Wiederabschaffung der degressiven Abschreibung durch das Steuerrecht für 2023 wird auch handelsrechtlich nur noch linear abgeschrieben.

• Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 bis 800,00 Euro) wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im vierten Jahr nach Zugang ein Abgang unterstellt wurde.

3. Finanzanlagen

• Die Finanzanlagen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

4. Vorräte

• Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

• Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Flüssige Mittel

• Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

7. Pensionsrückstellungen

• Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

8. Rückstellungen

• Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

9. Verbindlichkeiten

• Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer bestehen in Höhe von 152.424,24 Euro (Vorjahr 51.612,14 Euro). Sie werden mit im Rahmen einer Kontokorrentvereinbarung mit 2,5 % p.a. verzinst.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode berechnet, dabei wurde ein Rechnungszins von 1,83% zugrunde gelegt. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht angenommen. Es wurde die Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" verwendet. Das Deckungsvermögen mit dem beizulegenden Wert von 354.742,59 Euro wurde mit dem Erfüllungsbetrag von 1.533.711,00 Euro gem. § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Das Deckungsvermögen wurde in Höhe der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit dem steuerlichen Aktivwert angesetzt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 12.353,00 Euro (Vorjahr: 59.764,00 Euro).

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich insbesondere um Gewährleistungsrückstellungen, Personalkosten und Jahresabschlusskosten.

Die Aufgliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 55.050,32 Euro durch Sicherungsübereignungen gesichert. Weitere Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht. Es bestehen jedoch die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der Saldierung des Deckungsvermögens mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen wurden innerhalb der Zinserträge Erträge von 68.720,50 Euro mit Aufwendungen von 27.387,00 Euro saldiert.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

D. Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten insgesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.112,21 9.112,21 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.242.760,83 1.177.903,25 64.857,58 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 97.409,59 97.409,59 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.872.006,43 13.872.006,43 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 368.871,20 368.871,20 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 15.590.160,26 15.525.302,68 64.857,58 0,00

E. Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 856.000,00 Euro, davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 350.000,00 Euro. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Bonität des Schuldners sowie zusätzlich bestehender Sicherungsübereignungen des Schuldners zu Gunsten des Gläubigers nicht zu rechnen. Weiterhin bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund abgeschlossener Miet- und Pachtverträge von rd. 83.600,00 Euro.

Geschäftsführer sind die Kaufleute Frau Evelin Schulz, Herr Burghard Schulz und Herr Martin Schulz.

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs.4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2023
Anzahl
Vorjahr 2022
Anzahl
Angestellte 21 21
Arbeiter/- innen 27 29
Aushilfen 11 9
Insgesamt 59 59

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname /Sitz Anteilshöhe Euro /
Prozent
Jahresergebnis 2022
Euro
Eigenkapital 31.12.2022
Euro
Autohaus Schulz Stendal GmbH / 39576 Hansestadt Stendal 10.000,00 / 40,0 184.225,09 798.076,25

F. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 562.747,02 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Rathenow / Göttlin, 17.05.2024

gez.

Herr Burghard Schulz

Frau Evelin Schulz

und

Herr Martin Schulz

Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Schulz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Schulz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Schulz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rotenburg, 17. Mai 2024

Thorsten Behrens GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Behrens, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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