Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
IAT International Algorithmic Trading GmbHLiquidiert
Am Knick 8, 22113 Oststeinbek, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Hans Jasper von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf seit 24.8.2012 | Geschäftsführer |
Peter Vorrath seit 6.9.2010 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IAT International Algorithmic Trading GmbHOststeinbekJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011I. Grundlagen der Gesellschaft IAT International Algorithmic Trading GmbH (nachfolgend auch "IAT" genannt) ist eine hundertprozentige Tochter der SSW-Trading GmbH. Die SSW-Trading GmbH hat im September 2007 den Börsenhandel an IAT übertragen. Das Kerngeschäft der SSW-Trading GmbH ist auf die Entwicklung von Börsensoftware und Handelsalgorithmen fokussiert. Der Gegenstand des Unternehmens liegt in der Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung, die keine Dienstleistung für andere darstellt (Eigengeschäft) zur Verwaltung eigenen Gesellschaftsvermögens und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Tätigkeiten. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt dabei auf dem Aktienhandel an europäischen Handelsplätzen, wobei inzwischen auch außereuropäische Handelsplätze sowie der weltweite Derivate-Handel eine zunehmende Rolle spielen. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung ist in 2011 insgesamt sehr positiv verlaufen. Die Umsatzerlöse von IAT sind gegenüber dem Vorjahr von rund 18,2 Mio. Euro auf rund 23,6 Mio. Euro gestiegen. Neben den gestiegenen europäischen Handelsvolumina hat auch die Aufnahme bzw. Intensivierung des weltweiten Derivate-Handels zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Sonstige betriebliche Erträge von 1,2 Mio. Euro ergaben sich aufgrund der Veräußerung einer Minderheitsbeteiligung an einer Handelsplattform. Im organisatorischen Bereich hat IAT im Jahr 2011 ein besonderes Augenmerk auf Wachstum gelegt. In nahezu allen Unternehmensbereichen wurden Mitarbeiterkapazitäten aufgestockt, so dass neues Geschäftspotenzial schnell erschlossen und profitabel umgesetzt werden konnte. Die damit einhergehende erhöhte Kostenbasis wurde deutlich überkompensiert, weshalb ein deutlich positives Jahresergebnis in Höhe von 4,6 Mio. Euro erzielt werden konnte (gegenüber einem Jahresüberschuss in Höhe von 54 TEuro im Vorjahr). 2. Rahmenbedingungen Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Rahmenbedingungen nicht wesentlich verändert, wobei eine leichte Erhöhung der Handelsvolumina zu erkennen war. Da das Geschäft von IAT grundsätzlich positiv mit diesem korreliert, haben sich die Rahmenbedingungen für IAT leicht verbessert. 3. Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme von IAT in 2011 von 11,9 Mio. Euro auf 15,3 Mio. Euro gestiegen. Bei den am stärksten betroffenen Positionen handelt es sich auf der Aktivseite um Guthaben bei Kreditinstituten (+6,4 Mio. Euro) sowie um sonstige Wertpapiere (-1,8 Mio. Euro) und auf der Passivseite um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+3,0 Mio. Euro). Die Gesellschafterversammlung hat im Dezember 2011 eine Vorabausschüttung von 4,2 Mio. Euro beschlossen, die zum Stichtag noch nicht abgeflossen ist. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung dieser Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 7,2 Mio. Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Die Eigenkapitalquote am 31. Dezember 2011 beträgt 49 %. 4. Finanzlage Der von IAT im Geschäftsjahr 2011 eingeschlagene Expansionskurs erforderte weitere Investitionen, wodurch insbesondere im IT- und Personalbereich eine weitreichende Optimierung von bestehenden Prozessen ermöglicht wurde. Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Vermögenswerte bestehen überwiegend aus Handelsbuchpositionen und demzufolge aus Umlaufvermögen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Hard- und Software; die Entwicklung kann dem Anlagespiegel entnommen werden. Die Finanzierung von IAT findet fast ausschließlich über Eigenkapital statt, wie aus der Bilanz zu entnehmen ist. Fremdkapital wird lediglich für kurzfristige Finanzierungszwecke des Handelsbestandes herangezogen wird und ist täglich fällig. Aufgrund der auch in 2011 konstant positiven Handelsgewinne (Umsatzerlöse) und dem hohen Eigenkapital von IAT war die Zahlungsfähigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Eine Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit ist nach Auffassung der Geschäftsleitung derzeit auch nicht zu erwarten. 5. Ertragslage IAT ist es gelungen, in 2011 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,6 Mio. Euro zu erwirtschaften. Neben den gestiegenen Handelsvolumina in Europa machte sich auch die Ausweitung des Geschäftsmodells auf den Derivate-Handel positiv bemerkbar. Außerdem ergaben sich sonstige betriebliche Erträge von 1,2 Mio. Euro aufgrund der Veräußerung einer Minderheitsbeteiligung an einer Handelsplattform. Durch die Aufstockung der Mitarbeiterkapazitäten ist der Personalaufwand bei nahezu unverändertem Verhältnis zu den Umsatzerlösen um mehr als 0,6 Mio. Euro gestiegen. 6. Bewertung der Lage Unter Berücksichtigung der vorgenannten Faktoren beurteilt die Geschäftsleitung die Lage von IAT als positiv. Die Beurteilung begründet sich auf der Tatsache einer soliden Kostenstruktur, deren Deckung auch in Zeiten mit niedrigen Handelsvolumina gesichert ist. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Aufgrund der Schuldenkrise in Europa und den Vereinigten Staaten sowie der weltweiten Unsicherheit über die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung herrscht eine gewisse Unvorhersehbarkeit bezüglich der vielfältigen und komplexen Einflussfaktoren auf das Geschäftsmodell von IAT. Darüber hinaus spielen aktuelle politische Diskussionen eine nicht unwichtige Rolle, so dass die Fähigkeit von IAT, den Geschäftsverlauf für das nächste Jahr zu prognostizieren, eingeschränkt ist. Um dieser Einschränkung entgegenzuwirken, stellt IAT zwei konservative Zukunftsszenarien auf: Szenario 1 sieht für das Jahr 2012 ceteris paribus einen Rückgang der Handelsvolumina vor. Dennoch erwartet IAT in diesem Szenario einen Umsatz, der die aufgrund des eingeschlagenen Expansionskurses gestiegene Kostenbasis kompensiert, und somit zumindest ein kleiner Jahresüberschuss auf dem Niveau von 2010 erwirtschaftet werden kann. Szenario 2 unterstellt ceteris paribus eine Stagnation des Handelsvolumens, was aufgrund der Expansion in neue Märkte und Anlageklassen zu einem leichten Anstieg von Umsatz und Jahresergebnis führt. Eine Aussage zu den Eintrittswahrscheinlichkeiten der dargestellten Szenarien macht IAT aufgrund der hohen Unsicherheit nicht. 2. Chancenbericht Die wesentlichen Chancen, welche einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von IAT haben, sind: a. Wettbewerbsfähigkeit in der IT-Infrastruktur zur Optimierung der Handelsprozesse b. Expansion in Märkte und Anlageklassen, welche noch nicht von IAT erschlossen wurden c. Anstieg der Handelsvolumina an den Börsen und Handelsplattformen Die IT-Wettbewerbsfähigkeit und die Expansion in neue Märkte und Anlageklassen sind von IAT direkt beeinflussbar und werden durch gezielte Investitionen sowie eine strategisch sinnvolle Expansionspolitik fortlaufend sichergestellt. Ein Anstieg der Handelsvolumina hingegen ist durch IAT nicht beeinflussbar. Sollte es allerdings dazu kommen, ist IAT sehr gut aufgestellt, um von dieser Entwicklung zu profitieren. 3. Risikobericht Zusammenfassung der Risikolage Grundsätzlich sieht sich IAT aufgrund der internen Organisationsstruktur und Kontrollsysteme sowie der Investitionen in Personal, Hard- und Software weiterhin gut positioniert, um möglichen Risiken entgegenzuwirken. Aufgrund der sehr risikoaversen Unternehmenspolitik, welche sich auch in der Vergangenheit in schwierigen Marktsituationen bewährt hat, beurteilt IAT die Risikolage insgesamt positiv. Unsicherheit besteht in unvorhersehbaren externen Einflussfaktoren, wie Handelsvolumina, Steuerrecht und Aufsichtsrecht. Dabei sind bereits zwei bedeutende Einflussfaktoren absehbar, welche negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von IAT haben könnten. Zum einen die derzeit in der Politik diskutierte und insbesondere von Frankreich und Deutschland unterstützte Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die nicht nur eine Erhöhung der Steuerlast für IAT zur Folge hätte, sondern voraussichtlich auch einen deutlichen Rückgang der europäischen Handelsvolumina nach sich ziehen würde. Zum anderen die geplante Novellierung der Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente in Europa (MiFID II), welche IAT im derzeitigen Entwurfsstand regulierungspflichtig machen würde und zu erhöhten administrativen Kosten in Form von zusätzlichen Gebühren der Aufsichtsbehörde und Mitgliedsbeiträgen einer Entschädigungseinrichtung führen würde. Angaben zu den einzelnen Risiken IAT unterliegt folgenden Risiken in Rangfolge nach Einschätzung deren Wesentlichkeit: · Operationelles Risiko: Das operationelle Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. · Marktpreisrisiko: Das Marktpreisrisiko ist das Risiko, dass es auf Grund von unvorteilhaften Änderungen von Zinsen, Währungen und/oder Aktienkursen zu Verlusten für IAT kommt. · Adressenausfallrisiko: Das Adressenausfallrisiko ist das Risiko, dass aufgrund eines Ausfalls eines General Clearers/Brokers/Kreditinstituts unerwartete Verluste entstehen. · Konzentrationsrisiko: Konzentrationsrisiken entstehen aus einer ungleichmäßigen Verteilung von Kreditforderungen gegenüber einzelnen Kreditnehmern (Adressenkonzentration). · Geschäftsrisiko: Das Geschäftsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass sich die Unternehmensentwicklung aufgrund externer Bedingungen ungünstiger darstellt als geplant. · Abwicklungsrisiko: Das Abwicklungsrisiko ist die Gefahr, dass auf Grund einer verspäteten oder ausbleibenden Abwicklung eines Wertpapiergeschäfts nach dem vereinbarten Abwicklungstermin ein Verlust für IAT entsteht, weil der Marktwert des zugrundeliegenden Geschäftsgegenstandes sich zwischenzeitlich zu Lasten von IAT entwickelt hat. · Liquiditätsrisiko: Das Liquiditätsrisiko ist die Gefahr, gegenwärtigen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht, nicht vollständig oder nicht zeitgerecht bzw. nicht in ökonomisch sinnvoller Weise nachkommen zu können. Mit Ausnahme des operationellen Risikos, des Marktpreisrisikos sowie des Geschäftsrisikos durch die mögliche Einführung einer Finanztransaktionssteuer stuft IAT die Wesentlichkeit aller oben aufgeführten Risiken als niedrig ein. Risikomanagement IAT verfolgt eine sehr risikoaverse Unternehmenspolitik, um potenzielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren und beurteilen zu können. Hierzu analysiert IAT permanent das Marktumfeld und ergreift entsprechende Maßnahmen, sobald es erste Anzeichen einer Verschlechterung des Umfeldes gibt. Bei diesen Maßnahmen kann es sich sowohl um eine Optimierung beim Einsatz der Handelsalgorithmen handeln, als aber auch um Investitionen in neue Hard- und Software. Operationelle Risiken, die sich aus dem Betrieb der Handelsalgorithmen ergeben könnten, steuert IAT durch technisch hinterlegte und überprüfte Limite. Darüber hinaus werden die Aktivitäten der Handelsalgorithmen permanent durch Händler überwacht. Bei besonderen Auffälligkeiten werden die Handelsalgorithmen umgehend gestoppt. Mögliche Marktpreisrisiken werden durch ein konsequentes Positionsmanagement sowie durch entsprechende Absicherungsgeschäfte gesteuert und überwacht. Die übrigen Risiken werden durch organisatorische Maßnahmen, wie zum Beispiel die Verteilung von Handelsgeschäften über mehrere Broker und Abwicklungsbanken, sowie durch etablierte Kontrollen, wie zum Beispiel einem täglichen Cash Management oder einem Neue-Produkte-Prozess, minimiert. IV. Nachtragsbericht Bisher sind seit Abschluss des Geschäftsjahres 2011 keine nennenswerten Vorgänge vorgekommen.
Oststeinbek, den 27. Januar 2012 IAT International Algorithmic Trading GmbH Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 der IAT International Algorithmic Trading GmbH, Oststeinbek, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Erleichterungsvorschrift gemäß § 288 Satz 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um die planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibung angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes linear oder degressiv vorgenommen. Seit dem Jahr 2010 wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis EUR 410,-- im Jahr des Zugangs als Aufwand zu erfassen. Der Sammelposten für geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aus den Vorjahren mit Anschaffungskosten von EUR 150,-- bis EUR 1.000,-- wird über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen des Vorjahres werden zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Rückstellungen wurden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten werden zu Tageskursen am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVAA. AnlagevermögenDie Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. B. UmlaufvermögenDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus der Umsatzsteuer-Organschaft zur SSW-Trading GmbH, Oststeinbek. Sie betreffen Gesellschafter und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. PASSIVAC. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T€ 3.092 aus der beschlossenen Vorabausschüttung und im Übrigen aus Lieferungen und Leistungen. Sie betreffen Gesellschafter und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung A. Periodenfremde PostenDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus der Veräußerung einer Beteiligung von T€ 1.203. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit T€ 91 und die sonstigen Steuern mit T€ 8 auf Vorjahre. V. Sonstige Angaben A. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen über Räumlichkeiten betragen TEUR 513 per Vertragslaufzeit. Aus Leasingverträgen über Kraftfahrzeuge betragen die Verpflichtungen TEUR 2 per Vertragslaufzeit. Aus Verträgen von Leitungsanbietern resultieren sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 590 per Restlaufzeit. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Lizenzgebühren sowie Nutzungsgebühren und Softwarepflege bestehen mit TEUR 3.081 per Restlaufzeit, davon bestehen TEUR 1.097 gegenüber verbundenen Unternehmen. B. Beschäftigte PersonenIm Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 37 (i.Vj. 24) Personen beschäftigt. C. Mitglieder der GeschäftsführungHauptberufliche Geschäftsführer waren bzw. sind die Herren: Yorck Schumacher Mirko Stamm Timo Wagner Peter Vorrath Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge machen wir von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. D. Verwendung des JahresergebnissesDie Geschäftsführer schlagen vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Oststeinbek, den 27. Januar 2012 Yorck Schumacher Mirko Stamm Timo Wagner Peter Vorrath Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)
BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IAT International Algorithmic Trading GmbH, Oststeinbek, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IAT International Algorithmic Trading GmbH, Oststeinbek. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Rellingen, den 27. Januar 2012 DPRT
GmbH
Martens Wirtschaftsprüfer Dankowski Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung am 27.1.2012 wurde eine Ausschüttung i.H.v. EUR 4.200.000,00 beschlossen, die mit der am 19.12.2011 in gleicher Höhe beschlossenen und am 27.1.2012 gezahlten Vorabausschüttung verrechnet wurde. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.155.903,22 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 27. Januar 2012 |
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