Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 19711
Eingetragen
25.2.1980
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Der Betrieb von Bank- und Börsengeschäften aller Art, insbesondere von Einlagen-, Kredit- und Wertpapiergeschäften, mit Ausnahme des Investmentgeschäfts.

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Kreil
seit 3.9.2014
Prokura
Jürgen Neumann
seit 3.9.2014
Prokura
Heiko Acker
seit 3.9.2014
Prokura
Gernot Lutz
seit 6.2.2014
Prokura
Mario Dr. Herz
seit 6.12.2013
Prokura
Lothar Witt
seit 6.12.2013
Prokura
Jens Drüge
seit 6.12.2013
Prokura
Dieter Bender
seit 6.12.2013
Prokura
Matthias Buch
seit 6.12.2013
Prokura
Matthias Rozok
seit 6.12.2013
Prokura
Dieter Bourlauf
seit 6.12.2013
Prokura
Johanna Hanskötter
seit 6.12.2013
Prokura
Michael Horf
seit 1.8.2011
Prokura
Michael Vogt
seit 1.8.2011
Prokura
Thomas Zimmermann
seit 1.8.2011
Prokura
Kristina Eckert
seit 1.8.2011
Prokura
Raymond Heußlein
seit 29.6.2007
Geschäftsführer
Reinhard Schröck
seit 15.12.2004
Geschäftsführer
Jürgen Eckert
seit 15.12.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Degussa Bank GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Geschäftsbericht 2012

Kennzahlen

in Mio. € 2009 2010 2011 2012
31.12. 31.12. 31.12. 31.12.
Gesamtgeschäftsvolumen 4.673 6.057 5.695 5.850
Bilanzsumme 4.367 5.756 5.490 5.712
Bruttokreditvolumen 3.575 3.884 4.431 4.236
Kundeneinlagen 3.664 5.143 4.875 5.105
Verbriefte Verbindlichkeiten 126 106 96 91
Gezeichnetes Kapital und Rücklagen 98 114 122 156
Fonds für allgemeine Bankrisiken 10 10 17 17
Genussrechtskapital 10 6 6 6
Nachrangige Verbindlichkeiten 52 54 50 50
Summe der bilanziellen Eigenmittel 170 182 193 228
Zinsüberschuss 63 64 85 83
Provisionsüberschuss 20 27 25 22
Verwaltungsaufwand 69 80 85 88
Betriebsergebnis 9 9 19 55
Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 606 665 695 732

Die Bank ist Mitglied des "Bankenverband Hessen e. V." und gehört dem Einlagensicherungsfonds des "Bundesverband deutscher Banken e. V." an. Sie ist zum Handel an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main, Berlin/Bremen, München und Stuttgart zugelassen.

Bericht über das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012

Aufsichtsrat

 

Dr. Christian Olearius, Vorsitzender
Hamburg

 

Christian Schmid
Hamburg

 

Dr. Peter Rentrop-Schmid
Hamburg

 

Martin Krebs
Hofheim/Ts.

 

Heinz-Joachim Wagner
Bad Nauheim

Geschäftsführung

 

Jürgen Eckert, Sprecher
Frankfurt am Main

 

Anton Hanskötter
- bis 12.03.2012 -
Maintal

 

Raymond Heußlein
Frankfurt am Main

 

Reinhard Schröck
Schöneck

Bericht der Geschäftsführung

Lagebericht

Geschäftsentwicklung

Den Prozess der Konzentration auf Geschäftsfelder, in denen wir nachhaltige Wettbewerbsvorteile besitzen und ausbauen können, haben wir fortgesetzt.

Unser auf das Privatkundengeschäft im lokalen Raum fokussiertes Geschäftsmodell bewährt sich als wachstumsfähig und robust. Die Bilanzsumme wuchs um 4 %, das Geschäftsvolumen insgesamt um 3 % auf nunmehr € 5.850 Mio.

Grundlage des Erfolges ist das Vertrauen unserer Kundschaft. Die sich aus der Finanzkrise ergebenden Chancen haben wir weiter genutzt und unsere Kundenbasis nachhaltig gestärkt.

Im Kundenkreditgeschäft wurden fällige Finanzierungen durch Neugeschäfte überkompensiert. Schwerpunkt im Kreditgeschäft sind weiterhin Finanzierungen von Wohnimmobilien.

Das Einlagengeschäft mit Privatkunden entwickelte sich positiv. Nach wie vor ist es durch intensiven Preiswettbewerb um kurzfristige Einlagen geprägt. Getrieben durch eine starke Nachfrage unserer Kunden nach kurzfristigen Termineinlagen und Sparbriefen wuchs das Einlagenvolumen um 5 % auf € 5.105 Mio.

Überschüssige Gelder werden in risikoarme Wertpapieranlagen investiert. Die Sicherung der Liquidität steht hierbei im Vordergrund. Darüber hinaus bestehen Refinanzierungsspielräume im Pfandbriefgeschäft.

Im Provisionsergebnis stehen steigende Erträge im Kreditkartengeschäft rückläufigen Provisionen im Wertapier- und Devisengeschäft gegenüber. Die Unsicherheit der Anleger in der andauernden Euro- und Staatsschuldenkrise führte zu verhaltenen Geschäftsabschlüssen in Wertpapieren.

Die Bilanzkennzahlen entwickelten sich wie folgt:

Mio. € 31.12.2012 31.12.2011 Veränd. %
Geschäftsvolumen 5.850 5.695 + 3
Bilanzsumme 5.712 5.490 + 4
Kundenforderungen 4.023 4.009 + 0
Kundeneinlagen 5.105 4.875 + 5
Summe bil. Eigenmittel 229 193 + 18

Den zukünftigen Anforderungen an die Bildung von Kernkapital haben wir erneut durch Zuführung von € 34 Mio. (+ 24 %) zu den Gewinnrücklagen Rechnung getragen. Das Kernkapital der Bank beträgt zum Bilanzstichtag € 172 Mio., die Kernkapitalquote 11,1%.

Die Geschäfte der uns verbundenen INDUSTRIA-Gruppe entwickeln sich weiter erfreulich. Das Ergebnis der Beteiligungsgesellschaft INDUSTRIA GmbH wurde im Rahmen eines Gewinnabführungsvertrages an die Degussa Bank abgeführt.

Unsere Tochtergesellschaft PRINAS Assekuranz und Service GmbH hat ihre Kundenbasis weiter ausgebaut und das operative Ergebnis abermals gesteigert.

Dem Ergebnisabführungsvertrag entsprechend hat die Degussa Bank € 20,3 Mio. an ihren Gesellschafter, die Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, abgeführt.

Kreditgeschäft

Das Bruttokreditvolumen (Forderungen, Beteiligungen und Bürgschaften) belief sich am Bilanzstichtag auf € 4.236 Mio. gegenüber € 4.430 Mio. am 31.12.2011 (- 4 %). Im Geschäftsjahr wurden € 275 Mio. kurzfristige Anlagen bei der Deutschen Bundesbank zurückgezahlt.

Im Bruttokreditvolumen sind unverändert zum Vorjahr € 350 Mio. täglich fällige Kommunalkredite enthalten.

Den Schwerpunkt des Kreditgeschäftes mit einem Volumen von € 3.383 Mio. bildet weiterhin das Geschäft mit Privatkunden.

Entwicklung des Bruttokreditvolumens

in Mio. €

Refinanzierung

Im Geschäftsjahr führte die anhaltende Liquiditäts- und Sicherheitspräferenz unserer Kunden zu Zuflüssen an kurzfristigen Einlagen. Das Fremdmittelvolumen zum 31.12. 2012 wuchs um ins gesamt € 191 Mio. auf € 5.403 Mio. (+ 4 %). Im Privatkundengeschäft setzte sich der Trend zur Transformation von täglich fälligen Geldern (€ - 398 Mio.) zu kurz- und mittelfristigen Anlageformen (€ + 447 Mio.) fort.

Entwicklung der Refinanzierungsstruktur

in Mio. €

Pfandbriefe sind im Volumen von insgesamt € 62 Mio. begeben. Fällige Inhaberschuldverschreibungen wurden nicht in gleichem Umfang neu platziert. Das Emissionsvolumen reduzierte sich um € 6 Mio. auf € 69 Mio.

Die Einlagen von Privat- und Firmenkunden am gesamten Refinanzierungsvolumen betragen zum Bilanzstichtag über 96 %.

Wertpapiereigenposition

Der Eigenbestand an festverzinslichen Wert papieren beträgt € 1.290 Mio. gegenüber € 788 Mio. im Vorjahr.

Er wird auch zur Inanspruchnahme von Spitzenrefinanzierungsfazilitäten und Offenmarktgeschäften bei der Deutschen Bundesbank, für kurzfristige Repogeschäfte sowie zur Stellung von Sicherheiten im Inter bankengeschäft eingesetzt.

Eigenkapital

Nach Beschlussfassung über die Kapitalmaßnahmen und unter Berücksichtigung des anrechenbaren Ergänzungskapitals belaufen sich die bilanziellen Eigenmittel insgesamt auf € 228 Mio. (+ 18 %). Die Kapitalausstattung gibt Spielraum für weiteres Wachstum. Die Erhöhung des Kernkapitals trägt den veränderten aufsichtsrechtlichen Anforderungen Rechnung.

T€ 31.12.2012 31.12.2011
Gezeichnetes Kapital 17.895 17.895
Einlage stille Gesellschaft * 31.000 31.000
Rücklagen 106.613 72.968
Fonds für allgemeine Bankrisiken 16.850 16.850
Kernkapital 172.358 138.713
Genussrechtskapital 6.000 6.000
Nachrangige Verbindlichkeiten * 49.750 48.350
Ergänzungskapital 55.750 54.350
Bilanzielle Eigenmittel 228.108 193.063

* Die hier ausgewiesenen Beträge erfüllen die Anforderungen nach § 10 Abs. 4 bzw. 5a KWG.

Company Services

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag in operativen Dienstleistungen, insbesondere im Aus- landszahlungsverkehr sowie im Cash- und Devisenmanagement. Geschäfte mit Kunden stehen im Mittelpunkt des Devisengeschäftes. Darüber hinaus werden Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung von Arbeitgeberdarlehen, Investmentplänen und Belegschaftsaktien erbracht.

Das Kreditkartengeschäft mit Firmen ist fester Bestandteil unseres Dienstleistungsangebotes. Es verbindet modernes Travelmanagement mit den Finanzdienstleistungen an unseren Standorten.

Wertpapierdienstleistungsgeschäft

Im ersten Halbjahr 2012 war das Kundenverhalten wie auch in den Vorjahren weiter durch die Euro- und Staatsschuldenkrise belastet. Vor allem risikoaverse Anlagen wurden nachgefragt.

Stabilisierende Maßnahmen der europäischen Zentralbank haben auch im zweiten Halbjahr nur begrenzten Einfluss auf das Anlageverhalten der Kunden ausgeübt. Der Trend zu Sachwerten hat noch nicht zu entsprechender Nach frage in Aktien geführt.

Während in 2012 die Umsätze in Zertifikaten leicht rück läufig waren, haben Umsätze in vermögensverwaltenden Mischfonds angezogen. Das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft mit Privatkunden blieb unter dem des Vorjahres.

Privatkunden

Der kontinuierliche Ausbau des Vertriebsnetzes im Worksitebanking wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt.

Immobilienfinanzierungen sind weiter Schwerpunkt des Kreditgeschäftes mit unseren Kunden. Verstärkt nach gefragt werden auch Privat- und Konsumentenkredite.

Die Entwicklung der Einlagen folgt der Präferenz unserer Kunden nach Sicherheit und Liquidität. Anlagewünschen außerhalb des Tagesgeldbereiches tragen wir mit unserem Angebot an kurzfristigen Termineinlagen und Sparbriefen Rechnung. Pfandbriefe der Bank runden das Angebotsspektrum als besonders besicherte Anlageform ab.

Im Multichannel-Vertrieb stehen wir unseren Privatkunden vor Ort, telefonisch und über unsere Internetplattform (www.degussa-bank.de) zur Verfügung.

Risikomanagementziele und -methoden

Der Fähigkeit, Risiken adäquat einzuschätzen und zu bewirtschaften, kommt im Finanzdienstleistungsgeschäft traditionell eine hohe Bedeutung zu. Die wachsende Komplexität und Dynamik von Marktbeziehungen, die daraus resultierenden Instabilitäten sowie teilweise krisenhaften Entwicklungen haben die Bedeutung dieser Aufgabe noch weiter verstärkt. Die permanente Weiterentwicklung des Risikomanagement-Prozesses der Degussa Bank Gruppe trägt dieser Bedeutung Rechnung.

Die Kreditrisiken der Degussa Bank steuern wir nach den banküblichen Genehmigungs-, Prüfungs- und Überwachungsverfahren, einschließlich IT-gestützter Risikoklassifikations- und Frühwarnsysteme. Für unser größtes Kreditportfolio - das Portfolio der privaten Immobilienkredite - verfügen wir seit 2008 über eine IRBA-Zertifizierung für unser Ratingverfahren. Diese internen Scoringverfahren sind vollumfänglich in unseren elektronischen Workflow für das Immobilienkreditgeschäft integriert. Weitere Ratingverfahren für die restlichen Retail-Portfolien der Degussa Bank wurden entwickelt. Dies sind insbesondere Scoringverfahren für Konsumentenkredite, für Kontokorrent-Kredite und für Kreditkarten. Die Zertifizierung der neuen Scorekarten ist für 2013 vorgesehen.

Besondere Ausfallrisiken sind aufgrund der in der Regel kleinteiligen Struktur des Kreditportfolios sowie seiner überwiegend wohnwirtschaftlichen Besicherung nicht erkennbar. In der gegenwärtig günstigen Marktsituation für wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien in wirtschaftlichen Ballungsgebieten werden im Verwertungsfall eher über unseren Erwartungen liegende Erlöse erzielt.

Für das Risikomanagement des Zinsbuchs hinsichtlich Zinsänderungsrisiken verwenden wir moderne, sowohl barwertige als auch GuV-orientierte Verfahren zur Risikomessung, -steuerung und -limitierung. Diese entwickeln wir laufend weiter. Unsere Aktivitäten umfassen auch den kontinuierlichen Ausbau der Softwareplattform und die weitere Automatisierung der Reportingprozesse.

Marktpreisrisiken werden mithilfe von Value-at-Risk- Methoden gemessen, regelmäßig überwacht und durch Limite begrenzt. Stresstests werden regelmäßig durchgeführt.

Das Management der operationellen Risiken umfasst u. a. regelmäßige Risk Assessments von Kernprozessen der Bank sowie ein System von Key-Risk-Indikatoren, die laufend beobachtet werden. Über eine Maßnahmen- und Verlustdatenbank werden Schadenserwartungen und das Schadensmanagement gesteuert.

Unser Kerngeschäft mit Privatkunden sorgte auch in 2012 für eine stabile Liquiditätsposition. Besondere Liquiditätsrisiken erwarten wir nicht. Als Retailbank sind wir weitgehend über Privatkundeneinlagen refinanziert. Liquiditätspuffer sind vorhanden. Durch den Erwerb einer Pfandbrieflizenz in 2009 haben wir unsere Refinanzierungsbasis weiter verbreitert. Die Liquidität der Degussa Bank war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Zukünftige aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Liquidität (Liquidity Coverage Ration und Net Stable Funding Ratio) messen und erfüllen wir bereits heute.

Alle wesentlichen Risikoarten werden in einem umfassenden Risikotragfähigkeitskonzept abgebildet und überwacht. Mögliche Änderungen der Risikosituation werden im Rahmen von Stressszenarien analysiert. Die Risikotragfähigkeit der Degussa Bank war in 2012 zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Ertragslage

Das historisch niedrige Zinsniveau und die flache Zinsstrukturkurve reduzieren die im Retailgeschäft wichtigen Transformationschancen. Diese schwierige Zinslage führte zu einem leichten Rückgang des Zinsüberschusses um € 1,6 Mio. auf € 83,2 Mio. (i. Vj. € 84,8; - 2 %).

Als wesentlicher Träger des Provisionsgeschäftes haben wir neben dem Wertpapiergeschäft das Kreditkartengeschäft entwickelt. Rückläufigen Wertpapierprovisionen infolge der Euro- und Staatsschuldenkrise stehen steigende Erträge mit Kreditkarten gegenüber. Insgesamt war das Provisionsergebnis mit € 22,2 Mio. rückläufig (i. Vj. € 24,7; - 10 %).

Das Vertriebsnetz wurde weiter ausgebaut. Die Anzahl der Beschäftigten wuchs im Jahresdurchschnitt auf 732 gegenüber 695 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 2011. Die Personalkosten erhöhten sich auf € 47,4 Mio. (i. Vj. 44,9 Mio.; + 6 %).

Die anderen Verwaltungskosten stiegen leicht auf € 40,7 Mio. (i. Vj. € 39,7; + 3 %). Der Anstieg ist geprägt durch Investitionen in das Vertriebsnetz und in zukunftsfähige Prozessstrukturen.

Im Zuge einer risikoaversen Umschichtung unserer Wertpapier-Eigenanlagen haben wir Gewinne realisiert.

Im Geschäftssegment "Immobilien und Immobilienfinanzierung" entwickelt sich die INDUSTRIA-Gruppe weiterhin erfreulich. Unsere 100 %ige Tochter Beteiligungsgesellschaft INDUSTRIA GmbH hält ihrerseits jeweils 94,5 % an den Schwester gesellschaften INDUSTRIA Bau- und Vermietungsgesellschaft mbH und INDUSTRIA Immobilien GmbH. Das Geschäftsjahr 2012 schloss die Beteiligungsgesellschaft mit einem Ergebnis von € 7,6 Mio. ab.

Unser Engagement im Segment "Versichern und Vorsorge" haben wir im Rahmen unserer Beteiligung an dem firmenverbundenen Versicherungsmakler PRINAS Assekuranz Service GmbH, Essen, weiter intensiviert. Diese Beteiligung erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis vor Steuern von € 1,6 Mio.

Das Ergebnis der Bank vor Steuern erhöhte sich auf € 55,0 Mio. (i. Vj. € 19,3 Mio.). An den Gesellschafter werden € 20,3 Mio. abgeführt. Das Kernkapital wird durch Zuführung zu den Gewinnrücklagen um € 33,6 Mio. (+ 24 %) gestärkt.

Mitarbeiter

Am 31.12.2012 beschäftigte die Bank 763 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. 17 Auszubildende) gegenüber 700 im Vorjahr.

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz und ihr Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dem Betriebsrat gilt unser Dank für die jederzeit vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Weiterentwicklung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen unserer Mitarbeiter begleiten wir mit innovativen Entwicklungsprogrammen.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Mit nunmehr über 385.000 Privatkunden hat sich die Degussa Bank eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung geschaffen.

Für die Zukunft rechnen wir mit weiterhin steigenden Kundenzahlen sowie mit Wachstum der Einlagen von Privatkunden und der Privatkundenkredite.

Im zinsabhängigen Geschäft erwarten wir für das Geschäftsjahr 2013 aufgrund der Niedrigzinssituation, der reduzierten Transformationschancen und des anhaltenden starken Wettbewerbs weiter Margendruck. Steigende Geschäftsvolumen werden nicht zu entsprechender Erholung des Zinsüberschusses führen.

Die Ertragschancen im Wertpapiergeschäft sollten sich wieder verbessern. Investitionen in verzinsliche, kurzfristige Anlagen und nachhaltiger Vermögensaufbau schließen sich zurzeit aus. Der Druck auf die Veränderung des Anlegerverhaltens wächst.

Über die Zusammenarbeit mit Unternehmen wird die Kundenbasis des Privatkundengeschäfts weiter ausgebaut. Aus dem Kreditkartengeschäft erwarten wir Impulse für die Marktdurchdringung.

Ein aktives Kostenmanagement in Verbindung mit der Nutzung von Innovationschancen wird weiter Schwerpunkt der Unternehmenssteuerung bleiben. Das Wachstum des Verwaltungsaufwands haben wir für die nächsten Geschäftsjahre stark begrenzt, um den Kostendruck aus erhöhten regulatorischen Anforderungen zu bewältigen.

Unser Geschäftsmodell hat sich auch in der herausfordernden Krisensituation der letzten Jahre als stabil und nachhaltig erwiesen. Die weitgehende Unabhängigkeit von Kapitalmarktrefinanzierungen wollen wir auch für die nächsten Geschäftsjahre aufrechterhalten. Besondere strategische Risiken können wir derzeit nicht erkennen.

Mit dem Ausbau unseres Vertriebsnetzes erwarten wir Zuwächse bei allen Produkten im gesamten Produktportfolio.

Neben wachsenden Kundenzahlen werden wir der verstärkten Ausschöpfung des vorhandenen Kundenpotenzials einen hohen Stellenwert beimessen. Ertrag und Wachstum sind in den nächsten Jahren aktiv auszubalancieren.

Bilanz zum 31. Dezember 2012

der Degussa Bank GmbH

Aktiva

  Vorjahr
T€
Barreserve        
Kassenbestand   43.141.878,83   38.355
Guthaben bei Zentralnotenbanken   172.554.062,89   233.876
darunter: bei der Deutschen Bundesbank
€ 172.554.062,89 (i. Vj. T€ 233.876)
       
      215.695.941,72  
Forderungen an Kreditinstitute        
andere Forderungen     109.843.385,15 331.096
darunter: täglich fällig
€ 103.788.696,37 (i. Vj. T€ 51.801)
       
Forderungen an Kunden        
Hypothekendarlehen   2.548.492.732,81   2.654.389
Kommunalkredite   350.001.458,34   350.000
andere Forderungen   1.124.491.895,14   1.004.222
darunter: gegen Beleihungen von Wertpapieren
€ 53.007.773,34 (i. Vj. T€ 50.000)
    4.022.986.086,29  
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere        
Anleihen und Schuldverschreibungen        
von öffentlichen Emittenten 282.304.642,93     355.691
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
€ 282.304.642,93 (i. Vj. T€ 355.691)
       
von anderen Emittenten 956.316.408,09 1.238.621.051,02   381.531
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
€ 956.316.408,09 (i. Vj. T€ 366.839)
       
eigene Schuldverschreibungen   51.785.998,13   50.372
Nennbetrag € 51.727.200,00 (i. Vj. T€ 50.304)     1.290.407.049,15  
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere     24.507.394,16 22.723
Beteiligungen     73.571,42 74
darunter: an Kreditinstituten € 51.483,00 (i. Vj. T€ 51)        
Anteile an verbundenen Unternehmen     35.357.402,17 35.357
Treuhandvermögen     4.180,42 5
darunter: Treuhandkredite € 4.180,42 (i. Vj. T€ 5)        
Immaterielle Anlagewerte        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     4.437.732,00 3.984
Sachanlagen     6.211.233,15 6.928
Sonstige Vermögensgegenstände     2.197.026,23 19.704
Rechnungsabgrenzungsposten        
aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft   92.722,47   201
andere   599.131,50   1.099
      691.853,97  
Summe der Aktiva     5.712.412.855,83 5.489.607
Passiva        
Vorjahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten        
andere Verbindlichkeiten     230.543.972,66 258.973
darunter: täglich fällig € 2.484.972,09 (i. Vj. T€ 1.628)        
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden        
begebene Hypotheken-Namenspfandbriefe   41.384.915,34   41.385
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 193.447.761,71     207.050
mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 16.503.487,35 209.951.249,06   16.316
andere Verbindlichkeiten   4.853.795.388,30   4.610.152
darunter: täglich fällig € 2.877.587.853,87 (i. Vj. T€ 3.213.060)     5.105.131.552,70  
Verbriefte Verbindlichkeiten        
begebene Schuldverschreibungen        
Hypothekenpfandbriefe   21.148.959,54   20.903
sonstige Schuldverschreibungen   69.407.296,09   74.909
      90.556.255,63  
Treuhandverbindlichkeiten     4.180,42 5
darunter: Treuhandkredite € 4.180,42 (i. Vj. T€ 5)        
Sonstige Verbindlichkeiten     20.526.823,82 28.476
Rechnungsabgrenzungsposten        
aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft   1.408.150,43   1.760
andere   37.369,20   48
      1.445.519,63  
Rückstellungen        
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   19.735.052,00   18.237
Steuerrückstellungen   0,00   1.151
andere Rückstellungen   16.361.643,72   15.529
      36.096.695,72  
Nachrangige Verbindlichkeiten     49.750.000,00 50.000
Genussrechtskapital     6.000.000,00 6.000
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig € 0,00 (i. Vj. T€ 0)        
Fonds für allgemeine Bankrisiken     16.850.048,31 16.850
Eigenkapital        
gezeichnetes Kapital   48.895.215,84   48.895
Kapitalrücklage   46.237.129,51   46.237
Gewinnrücklagen        
andere Gewinnrücklagen   60.375.461,59   26.731
Bilanzgewinn   0,00   0
      155.507.806,94  
Summe der Passiva     5.712.412.855,83 5.489.607
Eventualverbindlichkeiten        
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen     5.003.781,40 6.369
Andere Verpflichtungen        
Unwiderrufliche Kreditzusagen     132.266.361,89 198.702

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

der Degussa Bank GmbH

  Vorjahr
T€
1. Zinserträge aus        
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 160.705.699,04     171.175
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 26.215.571,52 186.921.270,56   26.172
2. Zinsaufwendungen   103.761.317,71 83.159.952,85 112.563
3. Laufende Erträge aus        
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren   957.983,42   1.009
b) Beteiligungen   50.380,00 1.008.363,42 33
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen     7.636.592,71 7.953
5. Provisionserträge   34.722.036,34   37.394
6. Provisionsaufwendungen   12.484.793,96 22.237.242,38 12.725
7. Sonstige betriebliche Erträge     2.587.502,93 3.004
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen        
a) Personalaufwand        
aa) Löhne und Gehälter 39.340.855,90     36.564
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 8.033.918,87 47.374.774,77   8.355
darunter:        
für Altersversorgung € 2.718.896,23 (i. Vj. T€ 2.808)        
b) andere Verwaltungsaufwendungen   40.671.596,59 88.046.371,36 39.674
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen     4.657.759,65 4.443
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen     2.985.546,27 1.464
11. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     34.580.786,85 -1.300
12. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken     0,00 6.624
13. Abschreibungen und Wertberechtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere   561.000,00 3.734
14. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     54.959.763,86 19.294
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -1.195.714,32   1.323
16. Sonstige Steuern   91.184,17 -1.104.530,15 17
17. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne     22.420.000,00 10.450
18. Jahresüberschuss     33.644.294,01 7.504
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr     0,00 26
20. Einstellungen in anderen Gewinnrücklagen     33.644.294,01 7.530
21. Bilanzgewinn     0,00 0

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute aufgestellt.

Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach handelsrechtlichen Vorschriften. Das Zinsbuch der Bank wird mittels barwertiger Methoden gesteuert. Es bestehen stille Reserven.

Im Geschäftsjahr wurden die institutsinternen Kriterien zur Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handels bestand aktualisiert. Unverändert zum Vorjahr unterhält die Bank keinen Handelsbestand.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Guthaben und Forderungen werden grundsätzlich zum Nominalbetrag angesetzt. Kreditrisiken sind durch Abzug angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen oder Bildung von Rückstellungen berücksichtigt.

Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bilanziert.

Wertpapiere

Anleihen und Schuldverschreibungen sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit ihr Börsen- oder Marktwert am Bilanzstichtag niedriger ist, ist der niedrigere Wert angesetzt. Bei Wertpapieren im Anlagevermögen wurde im Vorjahr vom gemilderten Niederstwertprinzip Gebrauch gemacht.

Eigene Schuldverschreibungen sind mit dem Rückkaufwert oder dem niedrigeren Stichtagswert bewertet.

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Anlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der steuerlichen Höchstsätze vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter werden in einem Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG erfasst und abgeschrieben.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind mit ihren handelsrechtlichen Erfüllungsbeträgen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode und Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2005 G bilanziert. Unverändert zum Vorjahr wurden erwartete Einkommens entwicklungen in Höhe von 3,75 % und ein Fluktuationsabschlag von 3,0 % zugrunde gelegt. Künftige Renten anpassungen sind entsprechend den Pensionszusagen in Höhe von 2,0 % berücksichtigt. Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszins von 5,05 % für Restlaufzeiten von 15 Jahren zugrunde (im Vorjahr 5,14 %).

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkenn baren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Passivierung erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Einbezug von Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Effekte aus der Auf- bzw. Abzinsung der übrigen Rückstellungen bestehen nicht.

Bei Rückstellungen mit Verwertungszeiträumen von über einem Jahr wurde vom Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Überdeckung aus Abzinsungseffekten beträgt zum 31.12.2012 T€ 133.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungen

Rechnungsabgrenzungsposten werden laufzeitbezogen im Hinblick auf eine periodengerechte Zuordnung der Erträge und Aufwendungen gebildet.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank vom 28.12.2012 bewertet, wenn sie nicht kursgesichert sind. Kursgesicherte Bilanzposten sind mit dem Sicherungskurs bewertet.

Umrechnungsergebnisse werden im Provisionsüberschuss ausgewiesen, da währungsbezogene Geschäfte überwiegend im Kundeninteresse abgeschlossen werden. Das Umrechnungsergebnis von Fremdwährungsgeschäften zum Stichtag 31.12.2012 ist unbedeutend.

Schwebende Geschäfte

Erträge aus schwebenden Geschäften werden bei Fälligkeit erfolgswirksam berücksichtigt.

Für ungedeckte Verpflichtungsüberschüsse, die sich aus der Bewertung der Kontrakte zum Bilanzstichtag ergeben, sind Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Forderungen an Kreditinstitute

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Täglich fällig/unbestimmt 109.843 56.096
Befristet mit Restlaufzeit 0 275.000
bis 3 Monate 0 275.000
über 3 Monate bis 1 Jahr 0 0
über 1 Jahr bis 5 Jahre 0 0
über 5 Jahre 0 0

Forderungen an Kunden

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Täglich fällig/unbestimmt 245.042 277.498
Befristet mit Restlaufzeit 3.777.944 3.731.113
bis 3 Monate 471.846 496.848
über 3 Monate bis 1 Jahr 450.136 260.604
über 1 Jahr bis 5 Jahre 1.515.929 1.713.253
über 5 Jahre 1.340.033 1.260.408

Der Bilanzposten enthält Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 107.371 (i. Vj. T€ 113.957).

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Vom Bestand sind:

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
börsenfähig 1.290.407 787.594
börsennotiert 1.238.621 737.222
nicht börsennotiert 51.786 50.372
nicht börsenfähig 0 0

Von den Anleihen und Schuldverschreibungen sind T€ 332.039 (i. Vj. T€ 77.166) in den kommenden zwölf Monaten fällig.

Wertpapiere im Anlagevermögen sind höchstens mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Vom Bestand sind:

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
börsenfähig 24.507 22.723
börsennotiert 0 0
nicht börsennotiert 24.507 22.723
nicht börsenfähig 0 0

Zum 31.12.2012 befinden sich folgende Sondervermögen gem. § 285 Nr. 26 HGB im Bestand:

in T€ Buchwert/ Marktwert Ausschüttung 2012
Wohnen Deutschland 10.000/ 476
wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien 10.239  
Degussa Bank Portfolio Privat Aktiv 5.655/ 110
Vermögensverwaltung mit flexiblen Investitionsquoten 5.655  
DEGUSSA BANK-UNIVERSAL-RENTENFONDS 7.764/ 345
Gemischter Fonds mit Schwerpunkt verzinsliche Wertpapiere 7.764  

Beteiligungen

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Liquiditäts-Konsortialbank GmbH 51 51
S.W.I.F.T. 14 14
Deutsche Börse AG (börsennotiert) 8 8

Anteile an verbundenen Unternehmen

Anteilsbesitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres 2012
% T€ T€
Beteiligungsgesellschaft INDUSTRIA GmbH, Frankfurt am Main 100,0% 33.357 7.637 *
PRINAS Assekuranz Service GmbH, Essen 100,0% 134 972

* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag (EAV) mit der Degussa Bank GmbH.

Im Geschäftsjahr hat die PRINAS Assekuranz Service GmbH die IVB Baierle GmbH, Mannheim, erworben und zum 01.01.2012 auf sich verschmolzen.

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Sachanlagen betreffen Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um Software.

in T€ Sachanlagen immaterielle Vermögensgegenstände
Anschaffungskosten    
Stand 31.12.2011: 23.495 14.064
Zugänge 1.285 3.114
Abgänge 191 0
Umbuchungen 0 0
Abschreibungen    
kumuliert 18.378 12.740
des Geschäftsjahres 1.998 2.660
Stand am 31.12.2012 6.211 4.438
Stand am 31.12.2011 6.928 3.984

Das Finanzanlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

in T€ Wertpapiere des Anlagevermögens Beteiligungen Anteile an verbundenen Unternehmen
Buchwerte am 31.12.2011 361.252 73 35.357
Veränderungen im Geschäftsjahr -99.568 0 0
Buchwerte am 31.12.2012 261.684 73 35.357

Sonstige Vermögensgegenstände

In dem Bilanzposten in Höhe von T€ 2.197 (i. Vj. T€ 19.704) sind im Wesentlichen Forderungen aus nicht abgerechneten Dienstleistungen enthalten.

Es sind zum Stichtag keine Forderungen an den Gesellschafter enthalten (i. Vj. T€ 1.857).

Im Rahmen von Versorgungsleistungen verrechnet die Bank Deckungskapitalien in Höhe der Anschaffungskosten bzw. ihres Zeitwerts von T€ 58 mit den ihnen zugrunde liegenden Verpflichtungen von T€ 41. Verrechnungen von Erträgen und Aufwendungen waren nicht erforderlich.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Bilanzausweis sind T€ 93 (i. Vj. T€ 201) Disagiobeträge enthalten.

Passiva

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Täglich fällig/unbestimmt 23.227 18.887
Befristet mit Restlaufzeit 207.317 240.086
bis 3 Monate 3.493 1.189
über 3 Monate bis 1 Jahr 10,420 16.832
über 1 Jahr bis 5 Jahre 148.655 44.993
über 5 Jahre 44.749 177.072

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Spareinlagen:

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Restlaufzeit oder Kündigungsfrist 209.951 223.366
bis 3 Monate 195.014 207.127
über 3 Monate bis 1 Jahr 1.376 3.246
über 1 Jahr bis 5 Jahre 11.781 11.890
über 5 Jahre 1.780 1.103

Begebende Hypothekenpfandbriefe und andere Verbindlichkeiten:

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Täglich fällig/unbestimmt 2.893.692 3.213.060
Befristet mit Restlaufzeit 2.001.488 1.438.477
bis 3 Monate 734.195 552.495
über 3 Monate bis 1 Jahr 1.011.805 699.123
über 1 Jahr bis 5 Jahre 198.313 131.693
über 5 Jahre 57.175 55.166

Der Bilanzposten beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 58.202 (i. Vj. T€ 10.407).

Verbriefte Verbindlichkeiten

Von den verbrieften Verbindlichkeiten sind T€ 8.420 in den kommenden 12 Monaten fällig.

Sonstige Verbindlichkeiten

Der Bilanzposten enthält:

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Steuerverbindlichkeiten 8.960 10.862
Verbindlichkeiten aus EAV gegenüber dem Gesellschafter 0 8.280
Lieferungen und Leistungen 6.804 4.933
Zinsverbindlichkeiten 3.504 3.408
Verschiedene Verbindlichkeiten 1.259 993
Insgesamt 20.527 28.476

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen T€ 112 (i. Vj. T€ 8.392) gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus dem EAV in Höhe von T€ 20.250 werden im Geschäftsjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Bilanzposten sind T€ 1.118 (i. Vj. T€ 1.445) Disagio beträge und T€ 290 (i. Vj. T€ 315) Agiobeträge enthalten.

Nachrangige Verbindlichkeiten, Genussrechtskapital

Art Betrag Zinssatz Fälligkeit
in € in%
Nachrang-Inhaberschuldverschreibungen      
von 2008/WKN A0SFUU 4.000 5,50 18.04.2018
von 2008/WKN A0AE82 2.000 5,50 21.11.2018
von 2008/WKN A0L03M 10.000 5,50 12.12.2018
von 2009/WKN A0Z126 4.000 5,00 02.06.2019
von 2009/WKN A0Z2G3 1.250 5,00 01.08.2019
von 2009/WKN A1CRYV 1.000 5,00 14.12.2019
von 2010/WKN A1EL5T 5.000 5,00 11.05.2020
von 2011/WKN A1H3M3 2.000 5,50 09.03.2021
Nachrangige Schuldscheindarlehen      
von 2005 5.000 0,817 var. 15.12.2015
von 2006 2.000 1,053 var. 30.08.2016
von 2007 3.500 5,90 15.06.2017
von 2012 10.000 5,75 01.07.2022
Insgesamt 49.750    
Zinsaufwendungen T€ 2.412      
Genussrechtskapital von 2006 6.000 5,50 31.12.2016
Insgesamt 6.000    
Zinsaufwendungen T€ 330      

Die bestehenden nachrangigen Verbindlichkeiten und das Genussrechtskapital werden nach § 10 Abs. 5 und Abs. 5 a KWG in voller Höhe als haftendes Eigenkapital angerechnet.

In den Bilanzposten sind unverändert zum Vorjahr T€ 3.500 gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Noch nicht fällige Zinsen sind abgegrenzt und unter "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich auf T€ 155.508 (i. Vj. T€ 121.863).

Zur Stärkung des aufsichtsrechtlichen Kernkapitals wurden aus dem Jahresüberschuss T€ 33.644 vorab in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Zum 31.12.2012 sind insgesamt T€ 31.000 an stillen Gesellschaftereinlagen im gezeichneten Kapital enthalten. Die Einlagen erfüllen die Anforderungen des § 10 Abs. 4 KWG zur Anerkennung als haftendes Eigenkapital.

Das Stammkapital von T€ 17.895 ist zum 31.12.2012 vollständig im Eigentum der Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg.

Eventualverbindlichkeiten

In den Eventualverbindlichkeiten sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien enthalten, davon betreffen T€ 345 (i. Vj. T€ 1.114) verbundene Unternehmen. Aufgrund unserer Einschätzung der Bonität unserer Kunden gehen wir nicht vom Risiko einer Inanspruchnahme aus.

Unwiderrufliche Kreditzusagen betreffen im Wesentlichen das Privatkundengeschäft.

Fremdwährungsaktiva und -passiva

Von den auf der Aktivseite ausgewiesenen Forderungen und Vermögensgegenständen lauten T€ 9.510 auf fremde Währungen. Die in fremden Währungen bestehenden Verbindlichkeiten betragen insgesamt T€ 17.524.

Treuhandvermögen und -verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Treuhandposten betreffen ausschließlich Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Das Treuhandvermögen beinhaltet einen Treuhandkredit in Höhe von T€ 4.

Schwebende Termingeschäfte

Am Bilanzstichtag bestanden in folgendem Umfang noch nicht abgewickelte Termingeschäfte (nur außerbörsliche Geschäfte):

in Mio. € Nominalbetrag Restlaufzeit Summe Marktwert Adressenrisiko *
≤ 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Zinsbezogene Geschäfte            
Zins-Swaps (gleiche Währung) 120,0 1.128,3 595,0 1.843,3 -92,7 79,3
Währungsbezogene Geschäfte            
Devisentermingeschäfte 872,7 0,2 0,0 872,9 0,0 17,4
Kundengruppen            
in Mio. €           Adressenrisiko *
Kreditinstitute           88,1
Sonstige Unternehmen           8,6

* Das Adressenrisiko wurde als kreditäquivalentes Volumen nach der Laufzeitmethode vor Bonitätsgewichtung nach Solvabilitätsverordnung berechnet.

Zinsbezogene Geschäfte werden zur Absicherung von Zinsrisiken abgeschlossen.

Währungsbezogene Geschäfte werden überwiegend im Kundenauftrag abgeschlossen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Unsere Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH, Frankfurt am Main, schließt neben einer eigenen Nachschusspflicht bis zu T€ 400 eine Eventualhaftung für die Nachschusspflicht anderer Gesellschafter ein.

Die Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäfts räume betragen im kommenden Geschäftsjahr T€ 4.699.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

Die Provisionserträge resultieren vor allem aus dem Kreditkartengeschäft, dem Wertpapiergeschäft und dem Kreditgeschäft mit Kunden.

Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 01.01.2012 - 31.12.2012 01.01.2011 - 31.12.2011
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.724 1.973
Erträge aus Vermietung 523 468
Erträge aus Gebührenersatz 76 130
Übrige Erträge 265 433
Insgesamt 2.588 3.004

Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen überwiegend Personalrück-stellungen sowie Rückstellungen für Prozesskosten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 01.01.2012 - 31.12.2012 01.01.2011 - 31.12.2011
Zinsaufwand Rückstellungsbewertung 1.097 0
Risikoaufwendungen im operativen Geschäft 785 540
Zuführung zur Rückstellung für Prozesskosten 591 494
Freiwillige soziale Aufwendungen 285 287
Übrige Aufwendungen 228 143
Insgesamt 2.986 1.464

Die Risikoaufwendungen enthalten Vorsorgebeträge aus dem Kreditkartengeschäft in Höhe von T€ 454.

Angaben nach § 28 Pfandbriefgesetz

Umlaufende Hypothekenpfandbriefe und dafür verwendete Deckungswerte:

Nominalbetrag

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Hypothekenpfandbriefe* 71.200 66.200
Deckungsmasse 124.031 176.658
- davon Derivate 0 0
Überdeckung 52.831 110.458

* einschließlich T€ 8.787 Deckung gemäß § 19 PfandBG (i. Vj. T€ 2.000)

Barwert

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Hypothekenpfandbriefe 90.905 79.704
Deckungsmasse 139.029 202.748
Überdeckung 48.124 123.044

Risikobarwert

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Hypothekenpfandbriefe 100.093 71.245
Deckungsmasse 143.910 192.559
Überdeckung 43.817 121.314

Laufzeitstruktur

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Hypothekenpfandbriefe Deckungsmasse Hypothekenpfandbriefe Deckungsmasse
bis 1 Jahr 0 3.042 0 5.455
1 bis 2 Jahre 0 9.869 0 3.776
2 bis 3 Jahre 0 22.289 0 13.397
3 bis 4 Jahre 0 16.498 0 30.284
4 bis 5 Jahre 0 12.856 0 23,640
5 bis 10 Jahre 31.000 54.682 26.000 92.784
mehr als 10 Jahre 40.200 4.795 40.200 7.323
Gesamt 71.200 124.031 66.200 176.658

Aufteilung der Deckungsmasse für Hypothekenpfandbriefe:

a) nach Größenklassen

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
bis zu T€ 300 105.616 138.051
T€ 300 bis T€ 5.000 9.629 36.607
mehr als T€ 5.000 0 0
Gesamt 115.245 174.658

b) nach Gebieten und Nutzungsarten

In der Deckungsmasse für Hypothekenpfandbriefe befinden sich keine gewerblich genutzten Grundstücke.

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Deutschland 115.245 174.658
Wohnungen 28.755 38.996
Einfamilienhäuser 71.310 91.408
Mehrfamilienhäuser 15.180 44.254
Bürogebäude 0 0
Handelsgebäude 0 0
Industriegebäude 0 0
sonstige gewerblich    
genutzte Gebäude 0 0
unfertige und noch nicht ertragsfähige Neubauten 0 0
Bauplätze 0 0
Ausland 0 0
Gesamt 115.245 174.658

c) Rückständige Leistungen

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Deutschland 2 22
davon Zinsrückstände 2 22
Ausland 0 0
Gesamt 2 22

Im Geschäftsjahr 2012 waren weder Zwangsversteigerungsverfahren noch Zwangsverwaltungen für die in Deckung befindlichen Grundstücke anhängig. Es wurden keine Grundstücke zur Verhütung von Verlusten übernommen.

Unverändert zum Vorjahr bestehen keine Wertberichtigungen auf Zinsrückstände.

Sonstige Angaben

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:

  männlich weiblich gesamt
Vollzeitbeschäftigte 332 225 557
Teilzeitbeschäftigte 19 142 161
Auszubildende 7 7 14
Insgesamt 358 374 732

Steuerlatenzen

Aus unterschiedlichen Wertansätzen von Forderungen, Sachanlagen, sonstigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz ergeben sich unter Anwendung eines effektiven Steuersatzes von 32 % aktive Steuerlatenzen in Höhe von T€ 3.356, welche nicht bilanziert werden.

Honorar der Abschlussprüfer

Im Geschäftsjahr wurden von unserem Abschlussprüfer insgesamt T€ 429 an Honoraren berechnet. Hiervon entfielen T€ 323 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 83 auf andere Bestätigungsleistungen sowie T€ 23 auf Steuerberatungsleistungen.

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat:

 

Dr. Christian Olearius, Hamburg
- Vorsitzender -
Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, M.M.Warburg & CO KGaA

 

Christian Schmid, Hamburg
Generalbevollmächtigter,
M.M.Warburg & CO Gruppe (GmbH & Co.) KGaA

 

Dr. Peter Rentrop-Schmid, Hamburg
Partner M.M.Warburg & CO KGaA

 

Martin Krebs, Hofheim/ Ts.
Vorstand, ING-DiBa AG

 

Heinz-Joachim Wagner, Bad Nauheim
Diplom-Kaufmann

Geschäftsführung:

 

Jürgen Eckert, Frankfurt am Main
Sprecher

 

Anton Hanskötter, Maintal
- bis 12.03.2012 -

 

Raymond Heußlein, Frankfurt am Main

 

Reinhard Schröck, Schöneck

An Organmitglieder gewährte Kredite

Zum 31.12.2012 waren Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von T€ 440 gewährt. Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats bestanden in Höhe von T€ 989.

Bezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2012 betragen T€ 1.950.

An frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden T€ 189 gezahlt. Für Pensionsverpflichtungen wurden für diesen Personenkreis T€ 2.135 zurückgestellt.

Gewinnverwendung

Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 wurden T€ 33.644 in die sonstigen Gewinnrücklagen eingestellt.

Zwischen der Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, und der Degussa Bank GmbH besteht seit 2011 ein Ergebnisabführungsvertrag. Für das Geschäftsjahr 2012 wurden T€ 20.250 abgeführt.

Konzernzugehörigkeit

Die Degussa Bank GmbH ist in den Konzernabschluss der Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, einbezogen und ist daher von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Frankfurt am Main, den 15. Februar 2013

Die Geschäftsführung

Eckert

Heußlein

Schröck

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Degussa Bank GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vor-schriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Degussa Bank GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 15. Februar 2013

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bors, Wirtschaftsprüfer

Hochmuth, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 wahrgenommen. Er wurde von der Geschäftsführung regelmäßig und zeitnah über die Lage und Entwicklung der Bank sowie bedeutsame Geschäftsvorgänge unterrichtet und hat die Geschäftsführung überwacht. Die Geschäftsführung ist den Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat nach den Mindest anforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und den Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion (MaComp) nachgekommen.

Der Aufsichtsrat hat sich in seinen drei Sitzungen des Jahres 2012 ausführlich über die Lage der Gesellschaft, über Fragen der Geschäftspolitik und über sonstige wichtige Anlässe von der Geschäftsführung berichten lassen sowie über die vorgelegten zustimmungsbedürftigen Geschäfte entschieden.

Im Kreditgeschäft wurden die nach Gesetz und Satzung vorlagepflichtigen Kredite sowie besondere Engagements und strukturelle Risiken behandelt.

Über zustimmungspflichtige Geschäfte wurde auch schriftlich im Umlaufverfahren entschieden.

Über die Risiken aus Handels- und Anlageaktivitäten einschließlich derivativer Finanzinstrumente sowie Art, Umfang und Management von Marktpreis- und Ausfallrisiken wurde regelmäßig informiert.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer gewählten KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Geschäftsführung hat die Prüfungsberichte unverzüglich vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Geschäftsführung geprüft. Einwendungen des Aufsichtsrats haben sich nicht er geben. Dem Ergebnis der Jahresabschlussprüfung wird zugestimmt. Die Abschlussprüfer waren bei der Behandlung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat anwesend.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.

 

Frankfurt am Main, den 28. Februar 2013

Der Aufsichtsrat

Dr. Olearius, Vorsitzender

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