Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Degussa Bank GmbH
Theodor-Heuss-Allee 74, 60486 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Kreil seit 3.9.2014 | Prokura |
Jürgen Neumann seit 3.9.2014 | Prokura |
Heiko Acker seit 3.9.2014 | Prokura |
Gernot Lutz seit 6.2.2014 | Prokura |
Mario Dr. Herz seit 6.12.2013 | Prokura |
Lothar Witt seit 6.12.2013 | Prokura |
Jens Drüge seit 6.12.2013 | Prokura |
Dieter Bender seit 6.12.2013 | Prokura |
Matthias Buch seit 6.12.2013 | Prokura |
Matthias Rozok seit 6.12.2013 | Prokura |
Dieter Bourlauf seit 6.12.2013 | Prokura |
Johanna Hanskötter seit 6.12.2013 | Prokura |
Michael Horf seit 1.8.2011 | Prokura |
Michael Vogt seit 1.8.2011 | Prokura |
Thomas Zimmermann seit 1.8.2011 | Prokura |
Kristina Eckert seit 1.8.2011 | Prokura |
Raymond Heußlein seit 29.6.2007 | Geschäftsführer |
Reinhard Schröck seit 15.12.2004 | Geschäftsführer |
Jürgen Eckert seit 15.12.2004 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Degussa Bank GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Geschäftsbericht 2012Kennzahlen
Die Bank ist Mitglied des "Bankenverband Hessen e. V." und gehört dem Einlagensicherungsfonds des "Bundesverband deutscher Banken e. V." an. Sie ist zum Handel an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main, Berlin/Bremen, München und Stuttgart zugelassen. Bericht über das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012Aufsichtsrat
Geschäftsführung
Bericht der GeschäftsführungLageberichtGeschäftsentwicklungDen Prozess der Konzentration auf Geschäftsfelder, in denen wir nachhaltige Wettbewerbsvorteile besitzen und ausbauen können, haben wir fortgesetzt. Unser auf das Privatkundengeschäft im lokalen Raum fokussiertes Geschäftsmodell bewährt sich als wachstumsfähig und robust. Die Bilanzsumme wuchs um 4 %, das Geschäftsvolumen insgesamt um 3 % auf nunmehr € 5.850 Mio. Grundlage des Erfolges ist das Vertrauen unserer Kundschaft. Die sich aus der Finanzkrise ergebenden Chancen haben wir weiter genutzt und unsere Kundenbasis nachhaltig gestärkt. Im Kundenkreditgeschäft wurden fällige Finanzierungen durch Neugeschäfte überkompensiert. Schwerpunkt im Kreditgeschäft sind weiterhin Finanzierungen von Wohnimmobilien. Das Einlagengeschäft mit Privatkunden entwickelte sich positiv. Nach wie vor ist es durch intensiven Preiswettbewerb um kurzfristige Einlagen geprägt. Getrieben durch eine starke Nachfrage unserer Kunden nach kurzfristigen Termineinlagen und Sparbriefen wuchs das Einlagenvolumen um 5 % auf € 5.105 Mio. Überschüssige Gelder werden in risikoarme Wertpapieranlagen investiert. Die Sicherung der Liquidität steht hierbei im Vordergrund. Darüber hinaus bestehen Refinanzierungsspielräume im Pfandbriefgeschäft. Im Provisionsergebnis stehen steigende Erträge im Kreditkartengeschäft rückläufigen Provisionen im Wertapier- und Devisengeschäft gegenüber. Die Unsicherheit der Anleger in der andauernden Euro- und Staatsschuldenkrise führte zu verhaltenen Geschäftsabschlüssen in Wertpapieren. Die Bilanzkennzahlen entwickelten sich wie folgt:
Den zukünftigen Anforderungen an die Bildung von Kernkapital haben wir erneut durch Zuführung von € 34 Mio. (+ 24 %) zu den Gewinnrücklagen Rechnung getragen. Das Kernkapital der Bank beträgt zum Bilanzstichtag € 172 Mio., die Kernkapitalquote 11,1%. Die Geschäfte der uns verbundenen INDUSTRIA-Gruppe entwickeln sich weiter erfreulich. Das Ergebnis der Beteiligungsgesellschaft INDUSTRIA GmbH wurde im Rahmen eines Gewinnabführungsvertrages an die Degussa Bank abgeführt. Unsere Tochtergesellschaft PRINAS Assekuranz und Service GmbH hat ihre Kundenbasis weiter ausgebaut und das operative Ergebnis abermals gesteigert. Dem Ergebnisabführungsvertrag entsprechend hat die Degussa Bank € 20,3 Mio. an ihren Gesellschafter, die Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, abgeführt. KreditgeschäftDas Bruttokreditvolumen (Forderungen, Beteiligungen und Bürgschaften) belief sich am Bilanzstichtag auf € 4.236 Mio. gegenüber € 4.430 Mio. am 31.12.2011 (- 4 %). Im Geschäftsjahr wurden € 275 Mio. kurzfristige Anlagen bei der Deutschen Bundesbank zurückgezahlt. Im Bruttokreditvolumen sind unverändert zum Vorjahr € 350 Mio. täglich fällige Kommunalkredite enthalten. Den Schwerpunkt des Kreditgeschäftes mit einem Volumen von € 3.383 Mio. bildet weiterhin das Geschäft mit Privatkunden. Entwicklung des Bruttokreditvolumens in Mio. €
RefinanzierungIm Geschäftsjahr führte die anhaltende Liquiditäts- und Sicherheitspräferenz unserer Kunden zu Zuflüssen an kurzfristigen Einlagen. Das Fremdmittelvolumen zum 31.12. 2012 wuchs um ins gesamt € 191 Mio. auf € 5.403 Mio. (+ 4 %). Im Privatkundengeschäft setzte sich der Trend zur Transformation von täglich fälligen Geldern (€ - 398 Mio.) zu kurz- und mittelfristigen Anlageformen (€ + 447 Mio.) fort. Entwicklung der Refinanzierungsstruktur in Mio. €
Pfandbriefe sind im Volumen von insgesamt € 62 Mio. begeben. Fällige Inhaberschuldverschreibungen wurden nicht in gleichem Umfang neu platziert. Das Emissionsvolumen reduzierte sich um € 6 Mio. auf € 69 Mio. Die Einlagen von Privat- und Firmenkunden am gesamten Refinanzierungsvolumen betragen zum Bilanzstichtag über 96 %. WertpapiereigenpositionDer Eigenbestand an festverzinslichen Wert papieren beträgt € 1.290 Mio. gegenüber € 788 Mio. im Vorjahr. Er wird auch zur Inanspruchnahme von Spitzenrefinanzierungsfazilitäten und Offenmarktgeschäften bei der Deutschen Bundesbank, für kurzfristige Repogeschäfte sowie zur Stellung von Sicherheiten im Inter bankengeschäft eingesetzt. EigenkapitalNach Beschlussfassung über die Kapitalmaßnahmen und unter Berücksichtigung des anrechenbaren Ergänzungskapitals belaufen sich die bilanziellen Eigenmittel insgesamt auf € 228 Mio. (+ 18 %). Die Kapitalausstattung gibt Spielraum für weiteres Wachstum. Die Erhöhung des Kernkapitals trägt den veränderten aufsichtsrechtlichen Anforderungen Rechnung.
* Die hier ausgewiesenen Beträge
erfüllen die Anforderungen nach § 10 Abs. 4 bzw.
5a KWG.
Company ServicesDer Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag in operativen Dienstleistungen, insbesondere im Aus- landszahlungsverkehr sowie im Cash- und Devisenmanagement. Geschäfte mit Kunden stehen im Mittelpunkt des Devisengeschäftes. Darüber hinaus werden Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung von Arbeitgeberdarlehen, Investmentplänen und Belegschaftsaktien erbracht. Das Kreditkartengeschäft mit Firmen ist fester Bestandteil unseres Dienstleistungsangebotes. Es verbindet modernes Travelmanagement mit den Finanzdienstleistungen an unseren Standorten. WertpapierdienstleistungsgeschäftIm ersten Halbjahr 2012 war das Kundenverhalten wie auch in den Vorjahren weiter durch die Euro- und Staatsschuldenkrise belastet. Vor allem risikoaverse Anlagen wurden nachgefragt. Stabilisierende Maßnahmen der europäischen Zentralbank haben auch im zweiten Halbjahr nur begrenzten Einfluss auf das Anlageverhalten der Kunden ausgeübt. Der Trend zu Sachwerten hat noch nicht zu entsprechender Nach frage in Aktien geführt. Während in 2012 die Umsätze in Zertifikaten leicht rück läufig waren, haben Umsätze in vermögensverwaltenden Mischfonds angezogen. Das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft mit Privatkunden blieb unter dem des Vorjahres. PrivatkundenDer kontinuierliche Ausbau des Vertriebsnetzes im Worksitebanking wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt. Immobilienfinanzierungen sind weiter Schwerpunkt des Kreditgeschäftes mit unseren Kunden. Verstärkt nach gefragt werden auch Privat- und Konsumentenkredite. Die Entwicklung der Einlagen folgt der Präferenz unserer Kunden nach Sicherheit und Liquidität. Anlagewünschen außerhalb des Tagesgeldbereiches tragen wir mit unserem Angebot an kurzfristigen Termineinlagen und Sparbriefen Rechnung. Pfandbriefe der Bank runden das Angebotsspektrum als besonders besicherte Anlageform ab. Im Multichannel-Vertrieb stehen wir unseren Privatkunden vor Ort, telefonisch und über unsere Internetplattform (www.degussa-bank.de) zur Verfügung. Risikomanagementziele und -methodenDer Fähigkeit, Risiken adäquat einzuschätzen und zu bewirtschaften, kommt im Finanzdienstleistungsgeschäft traditionell eine hohe Bedeutung zu. Die wachsende Komplexität und Dynamik von Marktbeziehungen, die daraus resultierenden Instabilitäten sowie teilweise krisenhaften Entwicklungen haben die Bedeutung dieser Aufgabe noch weiter verstärkt. Die permanente Weiterentwicklung des Risikomanagement-Prozesses der Degussa Bank Gruppe trägt dieser Bedeutung Rechnung. Die Kreditrisiken der Degussa Bank steuern wir nach den banküblichen Genehmigungs-, Prüfungs- und Überwachungsverfahren, einschließlich IT-gestützter Risikoklassifikations- und Frühwarnsysteme. Für unser größtes Kreditportfolio - das Portfolio der privaten Immobilienkredite - verfügen wir seit 2008 über eine IRBA-Zertifizierung für unser Ratingverfahren. Diese internen Scoringverfahren sind vollumfänglich in unseren elektronischen Workflow für das Immobilienkreditgeschäft integriert. Weitere Ratingverfahren für die restlichen Retail-Portfolien der Degussa Bank wurden entwickelt. Dies sind insbesondere Scoringverfahren für Konsumentenkredite, für Kontokorrent-Kredite und für Kreditkarten. Die Zertifizierung der neuen Scorekarten ist für 2013 vorgesehen. Besondere Ausfallrisiken sind aufgrund der in der Regel kleinteiligen Struktur des Kreditportfolios sowie seiner überwiegend wohnwirtschaftlichen Besicherung nicht erkennbar. In der gegenwärtig günstigen Marktsituation für wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien in wirtschaftlichen Ballungsgebieten werden im Verwertungsfall eher über unseren Erwartungen liegende Erlöse erzielt. Für das Risikomanagement des Zinsbuchs hinsichtlich Zinsänderungsrisiken verwenden wir moderne, sowohl barwertige als auch GuV-orientierte Verfahren zur Risikomessung, -steuerung und -limitierung. Diese entwickeln wir laufend weiter. Unsere Aktivitäten umfassen auch den kontinuierlichen Ausbau der Softwareplattform und die weitere Automatisierung der Reportingprozesse. Marktpreisrisiken werden mithilfe von Value-at-Risk- Methoden gemessen, regelmäßig überwacht und durch Limite begrenzt. Stresstests werden regelmäßig durchgeführt. Das Management der operationellen Risiken umfasst u. a. regelmäßige Risk Assessments von Kernprozessen der Bank sowie ein System von Key-Risk-Indikatoren, die laufend beobachtet werden. Über eine Maßnahmen- und Verlustdatenbank werden Schadenserwartungen und das Schadensmanagement gesteuert. Unser Kerngeschäft mit Privatkunden sorgte auch in 2012 für eine stabile Liquiditätsposition. Besondere Liquiditätsrisiken erwarten wir nicht. Als Retailbank sind wir weitgehend über Privatkundeneinlagen refinanziert. Liquiditätspuffer sind vorhanden. Durch den Erwerb einer Pfandbrieflizenz in 2009 haben wir unsere Refinanzierungsbasis weiter verbreitert. Die Liquidität der Degussa Bank war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Zukünftige aufsichtsrechtliche Anforderungen an die Liquidität (Liquidity Coverage Ration und Net Stable Funding Ratio) messen und erfüllen wir bereits heute. Alle wesentlichen Risikoarten werden in einem umfassenden Risikotragfähigkeitskonzept abgebildet und überwacht. Mögliche Änderungen der Risikosituation werden im Rahmen von Stressszenarien analysiert. Die Risikotragfähigkeit der Degussa Bank war in 2012 zu jedem Zeitpunkt gegeben. ErtragslageDas historisch niedrige Zinsniveau und die flache Zinsstrukturkurve reduzieren die im Retailgeschäft wichtigen Transformationschancen. Diese schwierige Zinslage führte zu einem leichten Rückgang des Zinsüberschusses um € 1,6 Mio. auf € 83,2 Mio. (i. Vj. € 84,8; - 2 %). Als wesentlicher Träger des Provisionsgeschäftes haben wir neben dem Wertpapiergeschäft das Kreditkartengeschäft entwickelt. Rückläufigen Wertpapierprovisionen infolge der Euro- und Staatsschuldenkrise stehen steigende Erträge mit Kreditkarten gegenüber. Insgesamt war das Provisionsergebnis mit € 22,2 Mio. rückläufig (i. Vj. € 24,7; - 10 %). Das Vertriebsnetz wurde weiter ausgebaut. Die Anzahl der Beschäftigten wuchs im Jahresdurchschnitt auf 732 gegenüber 695 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 2011. Die Personalkosten erhöhten sich auf € 47,4 Mio. (i. Vj. 44,9 Mio.; + 6 %). Die anderen Verwaltungskosten stiegen leicht auf € 40,7 Mio. (i. Vj. € 39,7; + 3 %). Der Anstieg ist geprägt durch Investitionen in das Vertriebsnetz und in zukunftsfähige Prozessstrukturen. Im Zuge einer risikoaversen Umschichtung unserer Wertpapier-Eigenanlagen haben wir Gewinne realisiert. Im Geschäftssegment "Immobilien und Immobilienfinanzierung" entwickelt sich die INDUSTRIA-Gruppe weiterhin erfreulich. Unsere 100 %ige Tochter Beteiligungsgesellschaft INDUSTRIA GmbH hält ihrerseits jeweils 94,5 % an den Schwester gesellschaften INDUSTRIA Bau- und Vermietungsgesellschaft mbH und INDUSTRIA Immobilien GmbH. Das Geschäftsjahr 2012 schloss die Beteiligungsgesellschaft mit einem Ergebnis von € 7,6 Mio. ab. Unser Engagement im Segment "Versichern und Vorsorge" haben wir im Rahmen unserer Beteiligung an dem firmenverbundenen Versicherungsmakler PRINAS Assekuranz Service GmbH, Essen, weiter intensiviert. Diese Beteiligung erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis vor Steuern von € 1,6 Mio. Das Ergebnis der Bank vor Steuern erhöhte sich auf € 55,0 Mio. (i. Vj. € 19,3 Mio.). An den Gesellschafter werden € 20,3 Mio. abgeführt. Das Kernkapital wird durch Zuführung zu den Gewinnrücklagen um € 33,6 Mio. (+ 24 %) gestärkt. MitarbeiterAm 31.12.2012 beschäftigte die Bank 763 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. 17 Auszubildende) gegenüber 700 im Vorjahr. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz und ihr Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dem Betriebsrat gilt unser Dank für die jederzeit vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Weiterentwicklung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen unserer Mitarbeiter begleiten wir mit innovativen Entwicklungsprogrammen. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenMit nunmehr über 385.000 Privatkunden hat sich die Degussa Bank eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung geschaffen. Für die Zukunft rechnen wir mit weiterhin steigenden Kundenzahlen sowie mit Wachstum der Einlagen von Privatkunden und der Privatkundenkredite. Im zinsabhängigen Geschäft erwarten wir für das Geschäftsjahr 2013 aufgrund der Niedrigzinssituation, der reduzierten Transformationschancen und des anhaltenden starken Wettbewerbs weiter Margendruck. Steigende Geschäftsvolumen werden nicht zu entsprechender Erholung des Zinsüberschusses führen. Die Ertragschancen im Wertpapiergeschäft sollten sich wieder verbessern. Investitionen in verzinsliche, kurzfristige Anlagen und nachhaltiger Vermögensaufbau schließen sich zurzeit aus. Der Druck auf die Veränderung des Anlegerverhaltens wächst. Über die Zusammenarbeit mit Unternehmen wird die Kundenbasis des Privatkundengeschäfts weiter ausgebaut. Aus dem Kreditkartengeschäft erwarten wir Impulse für die Marktdurchdringung. Ein aktives Kostenmanagement in Verbindung mit der Nutzung von Innovationschancen wird weiter Schwerpunkt der Unternehmenssteuerung bleiben. Das Wachstum des Verwaltungsaufwands haben wir für die nächsten Geschäftsjahre stark begrenzt, um den Kostendruck aus erhöhten regulatorischen Anforderungen zu bewältigen. Unser Geschäftsmodell hat sich auch in der herausfordernden Krisensituation der letzten Jahre als stabil und nachhaltig erwiesen. Die weitgehende Unabhängigkeit von Kapitalmarktrefinanzierungen wollen wir auch für die nächsten Geschäftsjahre aufrechterhalten. Besondere strategische Risiken können wir derzeit nicht erkennen. Mit dem Ausbau unseres Vertriebsnetzes erwarten wir Zuwächse bei allen Produkten im gesamten Produktportfolio. Neben wachsenden Kundenzahlen werden wir der verstärkten Ausschöpfung des vorhandenen Kundenpotenzials einen hohen Stellenwert beimessen. Ertrag und Wachstum sind in den nächsten Jahren aktiv auszubalancieren. Bilanz zum 31. Dezember 2012der Degussa Bank GmbHAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012der Degussa Bank GmbH
AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemeines Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach handelsrechtlichen Vorschriften. Das Zinsbuch der Bank wird mittels barwertiger Methoden gesteuert. Es bestehen stille Reserven. Im Geschäftsjahr wurden die institutsinternen Kriterien zur Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handels bestand aktualisiert. Unverändert zum Vorjahr unterhält die Bank keinen Handelsbestand. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Guthaben und Forderungen werden grundsätzlich zum Nominalbetrag angesetzt. Kreditrisiken sind durch Abzug angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen oder Bildung von Rückstellungen berücksichtigt. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bilanziert. Wertpapiere Anleihen und Schuldverschreibungen sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit ihr Börsen- oder Marktwert am Bilanzstichtag niedriger ist, ist der niedrigere Wert angesetzt. Bei Wertpapieren im Anlagevermögen wurde im Vorjahr vom gemilderten Niederstwertprinzip Gebrauch gemacht. Eigene Schuldverschreibungen sind mit dem Rückkaufwert oder dem niedrigeren Stichtagswert bewertet. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Anlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der steuerlichen Höchstsätze vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden in einem Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG erfasst und abgeschrieben. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind mit ihren handelsrechtlichen Erfüllungsbeträgen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode und Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2005 G bilanziert. Unverändert zum Vorjahr wurden erwartete Einkommens entwicklungen in Höhe von 3,75 % und ein Fluktuationsabschlag von 3,0 % zugrunde gelegt. Künftige Renten anpassungen sind entsprechend den Pensionszusagen in Höhe von 2,0 % berücksichtigt. Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszins von 5,05 % für Restlaufzeiten von 15 Jahren zugrunde (im Vorjahr 5,14 %). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkenn baren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Passivierung erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Einbezug von Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Effekte aus der Auf- bzw. Abzinsung der übrigen Rückstellungen bestehen nicht. Bei Rückstellungen mit Verwertungszeiträumen von über einem Jahr wurde vom Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Überdeckung aus Abzinsungseffekten beträgt zum 31.12.2012 T€ 133. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Rechnungsabgrenzungen Rechnungsabgrenzungsposten werden laufzeitbezogen im Hinblick auf eine periodengerechte Zuordnung der Erträge und Aufwendungen gebildet. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank vom 28.12.2012 bewertet, wenn sie nicht kursgesichert sind. Kursgesicherte Bilanzposten sind mit dem Sicherungskurs bewertet. Umrechnungsergebnisse werden im Provisionsüberschuss ausgewiesen, da währungsbezogene Geschäfte überwiegend im Kundeninteresse abgeschlossen werden. Das Umrechnungsergebnis von Fremdwährungsgeschäften zum Stichtag 31.12.2012 ist unbedeutend. Schwebende Geschäfte Erträge aus schwebenden Geschäften werden bei Fälligkeit erfolgswirksam berücksichtigt. Für ungedeckte Verpflichtungsüberschüsse, die sich aus der Bewertung der Kontrakte zum Bilanzstichtag ergeben, sind Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Erläuterungen zur BilanzAktiva Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kunden
Der Bilanzposten enthält Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 107.371 (i. Vj. T€ 113.957). Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Vom Bestand sind:
Von den Anleihen und Schuldverschreibungen sind T€ 332.039 (i. Vj. T€ 77.166) in den kommenden zwölf Monaten fällig. Wertpapiere im Anlagevermögen sind höchstens mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Vom Bestand sind:
Zum 31.12.2012 befinden sich folgende Sondervermögen gem. § 285 Nr. 26 HGB im Bestand:
Beteiligungen
Anteile an verbundenen Unternehmen
* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
(EAV) mit der Degussa Bank GmbH.
Im Geschäftsjahr hat die PRINAS Assekuranz Service GmbH die IVB Baierle GmbH, Mannheim, erworben und zum 01.01.2012 auf sich verschmolzen. Entwicklung des Anlagevermögens Die Sachanlagen betreffen Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um Software.
Das Finanzanlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
Sonstige Vermögensgegenstände In dem Bilanzposten in Höhe von T€ 2.197 (i. Vj. T€ 19.704) sind im Wesentlichen Forderungen aus nicht abgerechneten Dienstleistungen enthalten. Es sind zum Stichtag keine Forderungen an den Gesellschafter enthalten (i. Vj. T€ 1.857). Im Rahmen von Versorgungsleistungen verrechnet die Bank Deckungskapitalien in Höhe der Anschaffungskosten bzw. ihres Zeitwerts von T€ 58 mit den ihnen zugrunde liegenden Verpflichtungen von T€ 41. Verrechnungen von Erträgen und Aufwendungen waren nicht erforderlich. Rechnungsabgrenzungsposten Im Bilanzausweis sind T€ 93 (i. Vj. T€ 201) Disagiobeträge enthalten. Passiva Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Spareinlagen:
Begebende Hypothekenpfandbriefe und andere Verbindlichkeiten:
Der Bilanzposten beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 58.202 (i. Vj. T€ 10.407). Verbriefte Verbindlichkeiten Von den verbrieften Verbindlichkeiten sind T€ 8.420 in den kommenden 12 Monaten fällig. Sonstige Verbindlichkeiten Der Bilanzposten enthält:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen T€ 112 (i. Vj. T€ 8.392) gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus dem EAV in Höhe von T€ 20.250 werden im Geschäftsjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten Im Bilanzposten sind T€ 1.118 (i. Vj. T€ 1.445) Disagio beträge und T€ 290 (i. Vj. T€ 315) Agiobeträge enthalten. Nachrangige Verbindlichkeiten, Genussrechtskapital
Die bestehenden nachrangigen Verbindlichkeiten und das Genussrechtskapital werden nach § 10 Abs. 5 und Abs. 5 a KWG in voller Höhe als haftendes Eigenkapital angerechnet. In den Bilanzposten sind unverändert zum Vorjahr T€ 3.500 gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Noch nicht fällige Zinsen sind abgegrenzt und unter "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich auf T€ 155.508 (i. Vj. T€ 121.863). Zur Stärkung des aufsichtsrechtlichen Kernkapitals wurden aus dem Jahresüberschuss T€ 33.644 vorab in die Gewinnrücklagen eingestellt. Zum 31.12.2012 sind insgesamt T€ 31.000 an stillen Gesellschaftereinlagen im gezeichneten Kapital enthalten. Die Einlagen erfüllen die Anforderungen des § 10 Abs. 4 KWG zur Anerkennung als haftendes Eigenkapital. Das Stammkapital von T€ 17.895 ist zum 31.12.2012 vollständig im Eigentum der Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg. Eventualverbindlichkeiten In den Eventualverbindlichkeiten sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien enthalten, davon betreffen T€ 345 (i. Vj. T€ 1.114) verbundene Unternehmen. Aufgrund unserer Einschätzung der Bonität unserer Kunden gehen wir nicht vom Risiko einer Inanspruchnahme aus. Unwiderrufliche Kreditzusagen betreffen im Wesentlichen das Privatkundengeschäft. Fremdwährungsaktiva und -passiva Von den auf der Aktivseite ausgewiesenen Forderungen und Vermögensgegenständen lauten T€ 9.510 auf fremde Währungen. Die in fremden Währungen bestehenden Verbindlichkeiten betragen insgesamt T€ 17.524. Treuhandvermögen und -verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Treuhandposten betreffen ausschließlich Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Das Treuhandvermögen beinhaltet einen Treuhandkredit in Höhe von T€ 4. Schwebende Termingeschäfte Am Bilanzstichtag bestanden in folgendem Umfang noch nicht abgewickelte Termingeschäfte (nur außerbörsliche Geschäfte):
Zinsbezogene Geschäfte werden zur Absicherung von Zinsrisiken abgeschlossen. Währungsbezogene Geschäfte werden überwiegend im Kundenauftrag abgeschlossen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Unsere Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH, Frankfurt am Main, schließt neben einer eigenen Nachschusspflicht bis zu T€ 400 eine Eventualhaftung für die Nachschusspflicht anderer Gesellschafter ein. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäfts räume betragen im kommenden Geschäftsjahr T€ 4.699. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungProvisionserträge Die Provisionserträge resultieren vor allem aus dem Kreditkartengeschäft, dem Wertpapiergeschäft und dem Kreditgeschäft mit Kunden. Sonstige betriebliche Erträge
Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen überwiegend Personalrück-stellungen sowie Rückstellungen für Prozesskosten. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Risikoaufwendungen enthalten Vorsorgebeträge aus dem Kreditkartengeschäft in Höhe von T€ 454. Angaben nach § 28 PfandbriefgesetzUmlaufende Hypothekenpfandbriefe und dafür verwendete Deckungswerte: Nominalbetrag
* einschließlich T€ 8.787 Deckung
gemäß § 19 PfandBG (i. Vj. T€ 2.000)
Barwert
Risikobarwert
Laufzeitstruktur
Aufteilung der Deckungsmasse für Hypothekenpfandbriefe: a) nach Größenklassen
b) nach Gebieten und Nutzungsarten In der Deckungsmasse für Hypothekenpfandbriefe befinden sich keine gewerblich genutzten Grundstücke.
c) Rückständige Leistungen
Im Geschäftsjahr 2012 waren weder Zwangsversteigerungsverfahren noch Zwangsverwaltungen für die in Deckung befindlichen Grundstücke anhängig. Es wurden keine Grundstücke zur Verhütung von Verlusten übernommen. Unverändert zum Vorjahr bestehen keine Wertberichtigungen auf Zinsrückstände. Sonstige AngabenMitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Steuerlatenzen Aus unterschiedlichen Wertansätzen von Forderungen, Sachanlagen, sonstigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz ergeben sich unter Anwendung eines effektiven Steuersatzes von 32 % aktive Steuerlatenzen in Höhe von T€ 3.356, welche nicht bilanziert werden. Honorar der Abschlussprüfer Im Geschäftsjahr wurden von unserem Abschlussprüfer insgesamt T€ 429 an Honoraren berechnet. Hiervon entfielen T€ 323 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 83 auf andere Bestätigungsleistungen sowie T€ 23 auf Steuerberatungsleistungen. Organe der GesellschaftAufsichtsrat:
Geschäftsführung:
An Organmitglieder gewährte Kredite Zum 31.12.2012 waren Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von T€ 440 gewährt. Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats bestanden in Höhe von T€ 989. Bezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2012 betragen T€ 1.950. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden T€ 189 gezahlt. Für Pensionsverpflichtungen wurden für diesen Personenkreis T€ 2.135 zurückgestellt. Gewinnverwendung Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 wurden T€ 33.644 in die sonstigen Gewinnrücklagen eingestellt. Zwischen der Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, und der Degussa Bank GmbH besteht seit 2011 ein Ergebnisabführungsvertrag. Für das Geschäftsjahr 2012 wurden T€ 20.250 abgeführt. Konzernzugehörigkeit Die Degussa Bank GmbH ist in den Konzernabschluss der Degussa Bank Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, einbezogen und ist daher von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Frankfurt am Main, den 15. Februar 2013 Die Geschäftsführung Eckert Heußlein Schröck BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Degussa Bank GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vor-schriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Degussa Bank GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 15. Februar 2013 KPMG
AG
Bors, Wirtschaftsprüfer Hochmuth, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 wahrgenommen. Er wurde von der Geschäftsführung regelmäßig und zeitnah über die Lage und Entwicklung der Bank sowie bedeutsame Geschäftsvorgänge unterrichtet und hat die Geschäftsführung überwacht. Die Geschäftsführung ist den Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat nach den Mindest anforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und den Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion (MaComp) nachgekommen. Der Aufsichtsrat hat sich in seinen drei Sitzungen des Jahres 2012 ausführlich über die Lage der Gesellschaft, über Fragen der Geschäftspolitik und über sonstige wichtige Anlässe von der Geschäftsführung berichten lassen sowie über die vorgelegten zustimmungsbedürftigen Geschäfte entschieden. Im Kreditgeschäft wurden die nach Gesetz und Satzung vorlagepflichtigen Kredite sowie besondere Engagements und strukturelle Risiken behandelt. Über zustimmungspflichtige Geschäfte wurde auch schriftlich im Umlaufverfahren entschieden. Über die Risiken aus Handels- und Anlageaktivitäten einschließlich derivativer Finanzinstrumente sowie Art, Umfang und Management von Marktpreis- und Ausfallrisiken wurde regelmäßig informiert. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer gewählten KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Geschäftsführung hat die Prüfungsberichte unverzüglich vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Geschäftsführung geprüft. Einwendungen des Aufsichtsrats haben sich nicht er geben. Dem Ergebnis der Jahresabschlussprüfung wird zugestimmt. Die Abschlussprüfer waren bei der Behandlung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat anwesend. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Frankfurt am Main, den 28. Februar 2013 Der Aufsichtsrat Dr. Olearius, Vorsitzender |
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