Kupper GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Duwe Susann seit 21.8.2019 | Prokura |
Stephan Freytag seit 12.10.2017 | Prokura |
Matthias Wolf seit 20.7.2012 | Prokura |
Andreas Dirk Kupper seit 22.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kupper IT GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Unternehmen1.1. Geschäftstätigkeit und GeschäftsmodellLeistungsfähige IT-Infrastrukturen, digitalisierte Geschäftsprozesse und der Einsatz von künstlicher Intelligenz, begleitet von einer Vielzahl weiterer Entwicklungen und Technologien, die das exponentielle Wachstum unseres gesamtgesellschaftlichen Wissens, der Daten und Informationen für uns nutzbar machen, sind heute in allen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens die Grundlage unserer Arbeit, Kommunikation und unserer gesellschaftlichen Wertschöpfung. In diesem Umfeld ordnet sich die Geschäftstätigkeit der Kupper IT, als IT-Dienstleister klassifiziert, übergreifend ein. Das Unternehmen orientiert sich mit dem Fokus auf der Schaffung und Unterhaltung leistungsfähiger IT-Infrastrukturen und der Bereitstellung von Infrastrukturservices als Cloud Service Provider, überwiegend auf die grundlegenden Kerntechnologien und Services für Wirtschaft, Gesundheitswesen, Sozialwirtschaft und öffentliche Hand. Mit dem Anspruch, seinen Kunden ganzheitliche und sichere IT-Lösungen anzubieten, hat das Unternehmen IT-Security Services sowie die Entwicklung von Digitalisierungslösungen mit der Bereitstellung von privaten informationsverarbeitenden KI-Services im Leistungsportfolio aufgenommen. Mit den ineinandergreifenden Geschäftsbereichen können für nahezu jede Anforderung, die sich auf Seiten der Kunden im Sinne der Unternehmens-IT, der Digitalisierung oder dem IT-Betrieb stellt, Lösungen aus einer Hand bereitgehalten werden. Dieser ganzheitliche Ansatz macht es möglich, viele Synergien zu heben, Aufwände zu minimieren und Kosten zu senken. Mit seinen 5 Standorten in Mitteldeutschland agiert das Unternehmen nahe und mit hohen Serviceanspruch 24x7 für seine Kunden. Das Mitwirken im IT-Unternehmensverbund FNEXT AG, ein ausgeprägtes Partnerschaftsmodell zu Technologieunternehmen und das Mitwirken in Branchennetzwerken, schafft ein zusätzliches Angebot an ergänzenden kooperativen Kompetenzen sowie eine überregionale, deutschlandweite Reichweite für das Leistungsportfolio des Unternehmens. 1.2. Das Unternehmen im ÜberblickMit den Geschäftsbereichen IT-Infrastruktur, Cloud Service Provider, IT-Security und Digitalisierungslösungen ist das Unternehmen sehr zukunftsorientiert und breit aufgestellt. Das Kerngeschäft des Unternehmens, liegt in den beiden Bereichen der IT Infrastruktur Lösungen und dem Data Center Betrieb mit dem Cloud Service Provider Portfolio. In diesen beiden Bereichen erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 über 95 % seiner Erträge. Im Bereich der IT-Infrastrukturen werden individuelle und bedarfsgerechte Lösungen für Server- und Speichersysteme, Virtualisierungslösungen, Netzwerke, Backup- und Disaster Recovery sowie IT-Security für die unterschiedlichen Betriebssystemplattformen angeboten. Die Expertise und Betrachtung schließt alle Aspekte von der Planung über die Errichtung bis hin zu einem sehr umfangreichen Leistungsangebot von Managed Services für den langfristigen und sicheren Betrieb dieser Umgebungen ein. Die ausgeprägte Erfahrung und der Fokus auf die Errichtung von hochverfügbaren Rechenzentrumsinfrastrukturen, schafft exzellente Synergien für den Betrieb der eigenen Datacenter. Das Unternehmen unterhält an zwei Rechenzentrumsstandorten georedundant verbundenen IT-Infrastrukturen und bietet seinen Kunden ein sehr umfangreiches Cloud Service Provider Portfolio. Das in den eigenen Datacenter Ressourcen erzeugte Leistungsangebot erstreckt sich von einzelnen Infrastrukturservices wie IaaS und Remote Backup bis hin zur ganzheitlichen Übernahme der Betriebsverantwortung für Kundenumgebungen, die alle notwendigen Services und Dienstleistungen vereint. Mit der Verbindung der Bereiche Infrastruktur- und Cloud Services kann das Unternehmen somit exzellent auf jede Infrastrukturanforderung reagieren und ist Spezialist für hybride Betriebsumgebungen und Multi-Cloud-Anforderungen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Umsetzung höchster Standards an Verfügbarkeit und Sicherheit, die die Anforderungskataloge von NIS2 und Kritis berücksichtigen. Die eigene Produktion von Cloud Services sichert dem Unternehmen eine nachhaltige, unabhängige Wertschöpfung mit hohen Dienstleistungsanteilen durch Managed Services. Durch konsequente und stetige Investitionen in Technologien und die Entwicklung von neusten Lösungen für die Bereitstellung von Künstlicher Intelligenz sowie Softwarelösungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, kann das Unternehmen seinen Kunden individuelle und wirkungsvolle Werkzeuge für den digitalen Geschäftserfolg liefern. Mit der regionalen unabhängigen Bereitstellung dieser Services und Schlüsseltechnologien trägt das Unternehmen zur Stärkung der digitalen Souveränität und dem Schutz von Daten sowie der Wettbewerbsfähigkeit für seine Kunden bei. Der Bereich der Digitalisierungslösungen hat für die Kupper IT einen sehr hohen strategischen Stellenwert. So entwickelt das Unternehmen individualisierte Digitalisierungslösungen und Applikationen, optimal zugeschnitten auf die Kundenanforderungen. Hierzu gehören neben einer eigens entwickelten ERP-Lösung für Automobil Servicedienstleister auch Businessprozess-Plattformen, die die digitale Kommunikation zwischen den ERP-Systemen von Herstellern, Lieferanten und Kunden ermöglichen und so erheblich zur Optimierung und Automatisierung von vernetzten Geschäftsprozessen beitragen. Nicht zuletzt stellt das Unternehmen seinen Kunden autonome private KI-Systeme in individueller Anwendung und Ausprägung zur Verfügung. Mit den Einsatzmöglichkeiten von IoT-, BigData- und KI-Technologien erschließt das Unternehmen seinen Kunden den Zugang zu sehr leistungsstarken und innovativen Möglichkeiten, das Optimum an Ergebnissen und Informationen aus den eigenen Daten und Prozessen zu erhalten. All diese Lösungen stützen sich auf die eigenen Datacenter Ressourcen und sind mit allen weiteren Services Teil einer ganzheitlichen Betrachtung im Sinne eines IT-Versorgungsunternehmens, in der sich die Kupper IT in der Verantwortung zu ihren Kunden sieht. Mit dem Bereich der IT-Security Services und Lösungen widmet sich das Unternehmen einem gesellschaftlichen Brennpunkt Thema, welches infolge der in den letzten Jahren drastisch gestiegenen Bedrohungslage von zentraler Bedeutung für das Unternehmen selbst und für jeden seiner Kunden und Betreiber von IT-Infrastrukturen geworden ist. Die Kupper IT unterstützt ihre Kunden ganzheitlich mit beratenden, konzeptionellen sowie technischen Security-Maßnahmen als auch mit Awareness Maßnahmen bei der Errichtung und dem Betrieb resilienter IT-Umgebungen. Dieser Bereich ist strategisch von großer Bedeutung und wird mit großem Nachdruck entwickelt und ausgebaut. Schon heute verfügt das Unternehmen über ein umfangreiches Portfolio vom Security Check nach NIS2 Standard über eine Vielzahl an Services und Technologien zur Abwehr von Bedrohungen und Angriffen bis hin zum permanenten Monitoring durch SOC-Services in Kooperation mit einem Technologiepartner. Die Kupper IT GmbH hat ein branchenübergreifendes Leistungsangebot und einen sehr breiten und umfangreichen Kundenbestand. Hierzu gehören namhafte mittelständischen Unternehmen, öffentliche Auftraggeber, Unternehmen und Institutionen der Sozialwirtschaft sowie dem Gesundheitswesen. Mit diesem diversifizierten Kundenbestand kann das Unternehmen über 48 % seiner Erträge in nachhaltigen wiederkehrenden Vertragsbeziehungen generieren. Die bereits heute sehr breite Basis an Managed Services, die das Unternehmen seinen Kunden über alle Portfoliobereiche anbietet, wird strategisch weiter ausgebaut und zusätzlich um weitere individuelle Digitalisierungslösungen erweitert. 1.3. PortfolioZum Portfolio des Unternehmens gehören im Wesentlichen folgende Produkte und Leistungen: IT-Infrastruktur Lösungen - Beratung, Handel, Implementierung, Betrieb und Wartung von IT-Infrastrukturen und zugehörigen Softwareprodukten sowie Lösungen - Managed Services und Betriebsführung Data Center Lösungen und Cloud Service Provider (2 Datacenter Standorte mit Eigenproduktion folgender Dienstleistungen und Services) - IaaS Infrastructure as a Service - Kubernetes as a Service - Database as a Service - Remote Backup - Disaster Recovery as a Service - S3-Speicher - Hosting (Web- und eMail-Präsenzen) - Housing / Colocation - DeCix Peering, Direct Connect zu Azure, AWS, Google - Beratung, Implementierung, Migration und Administration sowie selektive bis vollständige Betriebsführung von hybriden oder Cloud-Only IT-Umgebungen Digitalisierungslösungen - Softwareentwicklung von Individualapplikationen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen - Geschäftsprozessanalyse, Digitalisierungsberatung und Implementierung von individuellen Digitalisierungslösungen kombiniert aus Partnerlösungen IT-Security - IT-Sicherheitsberatung und Auditierung - Implementierung von Security Lösungen und Managed Services 1.4. Prozesse und ZertifizierungenDas kontinuierliche Unternehmenswachstum der Kupper IT in den zurückliegenden Jahren erforderte bereits frühzeitig die Einrichtung von transparenten Unternehmensprozessen und Strukturen, die sich an anerkannten Standards orientieren. Es ist Unternehmensstrategie, die Qualität der Services auf höchstem Niveau und mit größter Sicherheit für Daten und Systeme bereitzustellen. Die eingerichteten Verfahrensweisen und Schutzprinzipien wurden nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert. Der Bedeutung des Umweltschutzes sowie dem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und Energien, gibt das Unternehmen mit einer Zertifizierung nach ISO 14001 ein besonderes Augenmerk. Ein Hauptgeschäftsbereich der Kupper IT sind die Data Center Services bzw. Cloud Services. In den hierfür eigens betriebenen Infrastrukturen werden hochverfügbare und sichere Cloud Services erzeugt und Kundendaten verarbeitet. Mit dem Bewusstsein dafür, dass anerkannte Sicherheitsverfahren für die Auswahl des Cloud-Anbieters eine große Rolle spielen, hat die Kupper IT ergänzend zur ISO 27001 wichtige datenschutzrechtliche Anforderungen für die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Umsetzung von Richtlinien der ISO 27018 für Cloud Service Provider zertifizieren lassen. 1.5. Kommunikation, Steuerung und LeistungsindikatorenDie Verantwortung für Betrieb und Entwicklung in den einzelnen Unternehmensbereichen wird durch ein Team von Führungskräften im Rahmen eines Management Boards wahrgenommen. Ein zentrales ERP-System des Unternehmens liefert in den Geschäftsbereichen unterschiedliche Sichten auf den aktuellen Aufgaben- und Arbeitsstand und die Zielerreichung, so dass diese Sichten und Auswertungen Bestandteil eines täglichen Controllings der Mitarbeiter, Teamleiter und der Geschäftsführung sind. Regelmäßige Jour Fixe sind ein Teil der Unternehmenskultur und Teil des Führungsstils. Diese Form der wiederkehrenden, geplanten Meetings wird in den einzelnen Teams der Geschäftsbereiche zur Steuerung des Tagesbetriebes, der Geschäftsentwicklung und für die Umsetzung von Aufträgen im Rahmen des Projektmanagements und der Disposition angewandt. Wesentliche Kernthemen in der Unternehmensteuerung sind: - Vertriebssteuerung, Neukundenakquise, Bestandskundenpflege - Servicemanagement, Personaldisposition und Einsatzplanung - Projektmanagement und Eskalationsmanagement - Unternehmens- und Produktmarketing - Partnermanagement und Portfolioentwicklung - Personalmanagement und -entwicklung - Compliance und Vertragsmanagement - Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung 1.6. Entwicklung von Produkten und ServicesEs ist ein von der Unternehmensführung gelebter und geforderter Teil der Teamarbeit, sich intensiv mit neuen Technologien und Möglichkeiten zu befassen und deren Einsatz für das fokussierte Portfolio der Kupper IT zu validieren und einzuführen. Hierfür stehen Investitionsmittel für Mitarbeiterausbildung und Weiterbildung, für neue Technologien im Rechenzentrum, neue Entwicklungsumgebungen im Bereich der Individualsoftware wie auch für das Onboarding neuer strategischer Partner durch unser Partnermanagement zur Verfügung. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung der eigenen Rechenzentrums- und Cloudinfrastrukturen gerichtet. Die Weiterentwicklung einer stark automatisierten Produktion von Cloudservices ist ein strategisches Ziel für nachhaltige Kundenbeziehungen sowie die Steigerung der Ertragskraft des Unternehmens. Der weitere Ausbau des Bereiche IT-Security wird stark forciert und vom Beginn des Zertifizierungsprozesses einer Unternehmenszertifizierung nach IDW 951 mit BSI C5 Katalog begleitet. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Umfeld und wirtschaftliche RahmenbedingungenDas zurückliegende Geschäftsjahr wurde von schwierigen wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen begleitet. Der andauernde Krieg in der Ukraine und weitere neu aufflammende Konflikte im nahen Osten wirken konjunkturell weiterhin stark hemmend. Deutschland zeigt sich, auch infolge innenpolitischer Auseinandersetzungen, im europäischen Vergleich mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um -0,3 % (Information statistisches Bundesamt) auf dem niedrigsten Niveau und in einer Rezession. Die weiterhin hohe Inflation und steigende Zinsen hemmen die Investitionsbereitschaft in der Wirtschaft zusätzlich, was auch im ifo Geschäftsklimaindex zum Ausdruck kommt. Diese Rahmenbedingungen zeigen sich auch in einem Rückgang des Umsatzvolumens des Handelsgeschäfts der Kupper IT um 13 %. Das umfangreiche Leistungsportfolio, die hohe Diversität in der Kundenstruktur und der Fokus auf das Dienstleistungs- und Cloud-Geschäft haben dem Unternehmen im Jahr 2023 jedoch weiterhin Stabilität verliehen und ein Wachstum im Anteil der Dienstleistungsumsätze auf 30 % sowie ein Wachstum im Bereich der Cloud Services um 4.1 % möglich gemacht. 2.2. Marktentwicklung und WettbewerbsvergleichDie sich im Geschäftsjahr 2023 zu einer Rezession verschlechternden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, widerspiegeln sich ebenso im Bitkom-ifo-Geschäftsklimaindex der Digitalbranche. Trotz dieser Einschätzung der Marktentwicklung und des schwierigen konjunkturellen Umfelds zeigt sich Deutschlands IT Wirtschaft jedoch weitgehend krisenfest und kann 2023 nach einer Quelle von Bitkom Research und IDC um 2 % auf ein Volumen von 215 Mrd. EUR wachsen. Sichtbar wird auch, dass nach den Corona Jahren der Umsatz mit IT-Client-Hardware weiterhin deutlich rückläufig ist. Die Branche setzt ihr Wachstum im Bereich Infrastructure-as-Service mit einem Plus von 26,3 % um. Ebenso steigen die Umsätze mit IT-Dienstleistungen und wachsen besonders kräftig bei Dienstleistungen mit Cloud-Bezug. Die enorm steigende Anzahl an Cyberangriffen sorgt für eine wachsende Nachfrage bei Sicherheitstechnologien und Beratungsleistungen sowie Managed Services in diesem Segment. Nach wie vor blieben auch im gesamten Geschäftsjahr 2023 der Fachkräftemangel und die daraus resultierenden Effekte im Arbeitsmarkt ein Hemmnis, das die Umsetzung einer guten Auftragslage und vor allem hochwertiger Dienst- und Beratungsleistungen in den Wachstumssegmenten hemmte. Diese Marktentwicklung findet sich adäquat auch im Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023 der Kupper IT wieder. Der Umsatzrückgang um 3,3 Mio. EUR auf 21,6 Mio. EUR liegt zu großen Anteilen im Rückgang der Umsätze mit Clients begründet. Negative Auswirkungen hatte in diesem Bereich auch der Ausstieg des Herstellers Fujitsu Technologie Solutions aus der Produktion von Client-Endgeräten. Das Umschwenken des Umsatzvolumens der Kupper IT auf alternative marktführende Hersteller konnte jedoch für Anfang 2024 gesichert werden. Auf Grund der strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf Cloud Services in eigener Wertschöpfung, konnte die erhöhte Nachfrage aufgenommen werden, weitere langfristige Kundenbeziehungen und Betriebsaufträge akquiriert werden und auch das Volumen der cloudnahen Dienstleistungen und Managed Services deutlich gesteigert werden. Im Bereich der Digitalisierungslösungen konnten durch neue Entwicklungsaufträge für Individualsoftware ebenso Umsatz und Ergebnissteigerungen erreicht werden. Das Marktsegment der IT-Security-Lösungen hat für die Wirtschaft einen überlebenswichtigen Charakter angenommen. Das Unternehmen konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr mit leistungsstarken Lösungen zum Schutz vor den verschiedensten Bedrohungssituationen deutliche Zuwächse erreichen. Die Kupper IT ist im IT Security Lösungsportfolio sehr gut positioniert und setzt mit starkem Fokus auf sehr innovative Technologiepartner deutliche Zuwächse um. Dies wird u.a. mit einer Bewertung zum "Partner of the Year 2023 EMEA" des Herstellers Watchguard deutlich. Generell zeichnet sich das Unternehmen im Wettbewerbsvergleich durch seine ineinandergreifenden Geschäftsbereiche der IT-Infrastruktur Lösungen, der Data Center Lösungen und Cloud Services, der Digitalisierungslösungen und übergreifend der IT-Security Lösungen aus. Für die Kunden werden Lösungen ganzheitlich betrachtet, aus einer Hand geliefert und betrieben und im Sinne eines IT-Versorgungsunternehmens auch aufwandsbezogen flexibel abgerechnet. Durch einen stark diversifizierten und großen Kundenbestand können krisenbedingte Schwankungen in einzelnen Branchen ausgeglichen werden. Diese unterschiedlichen Faktoren verschaffen dem Unternehmen eine starke Resilienz gegenüber konjunkturellen Schwankungen und einen deutlichen Wettbewerbsvorteil in Mitteldeutschland. Die Verbindung der strategischen Geschäftsbereiche mit der Leistungsstärke und Stabilität des Kerngeschäftes der Kupper IT schafft eine exzellente, zukunftsorientierte Ausrichtung für den rechenzentrumsgestützten Betrieb individueller Softwareprodukte und Digitalisierungslösungen. 2.3. Kupper UnternehmensgruppeMit der zum 01.07.2022 erfolgten Akquisition der Infotech GmbH Gesellschaft für Informationstechnologie und Softwareentwicklung durch die Kupper GmbH hat die Kupper IT GmbH ein Schwesterunternehmen mit einem adäquaten Portfolio, Mitarbeitern mit exzellenter langjähriger Fachexpertise und einem ebenso umfangreichen und branchenübergreifenden Kundenstamm in der Region Dresden, Görlitz und Ostsachsen erhalten. Die Unternehmen sind in der Lage, viele Synergien zu heben und Leistungsstärke sowie Umsatz und Ertrag in der Gruppe durch Bündelung der Kompetenzen zu steigern. Der regionale Wirkungskreis kann somit weiter ausgebaut werden. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wesentliche IT- und Kommunikationssysteme sowie das ERP-System der Schwesterunternehmen verbunden werden. Die Synergien aus der Optimierung von Geschäftsprozessen und Kooperation in verschiedenen Portfoliobereichen zeigen ihren Niederschlag in den positiven Geschäftsergebnissen beider Unternehmen. 2.4. Geschäftsbericht2.4.1. Umsatzentwicklung und Geschäftslage Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 21,6 Mio. EUR erreichen und liegt damit um 13,3 % unter dem Umsatz des Vorjahres. Die rückläufige Umsatzentwicklung ist stärker ausgefallen, als dies im Management erwartet wurde. Ursache ist einerseits, dass neben den Sondereffekten aus einmaligen umsatzstarken Aufträgen mit der Lieferung von PC- und Notebook-Clienttechnik im Geschäftsjahr 2022, diese erwartungsgemäß im zurückliegenden Geschäftsjahr nicht wiederholt werden konnten und dass der Hersteller Fujitsu mit der Einstellung der Produktion von Client Technik eine unerwartet zusätzliche Schwächung des Absatzes verursacht hat. Der Umsatzrückgang betrifft allein den Geschäftsbereich IT Infrastrukturen. Das Projektgeschäft für Server- und Speicherinfrastrukturen war von der konjunkturell bedingten sehr verhaltenen Investitionsbereitschaft der mittelständischen Wirtschaft betroffen. Demgegenüber konnte das Unternehmen einen weiteren Anstieg nachhaltiger Umsätze und Vertragsverhältnisse im Bereich des Cloud Computing erzielen und erwirtschaftete so mehr als 40 % seiner Wertschöpfung in Verbindung mit zugehörigen Managed Services und der Übernahme von IT-Betriebsführungsaufgaben für cloudgestützte Kundenumgebungen. Auf Grund der strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf Cloud Services in eigener Wertschöpfung, konnte die erhöhte Nachfrage dieses Marktsegmentes aufgenommen werden und die Rückgänge im Bereich der Infrastrukturumsätze durch höhere Wertschöpfungsanteile größtenteils kompensieren. Es konnten weitere Kundenbeziehungen und Betriebsaufträge akquiriert werden, die das Volumen der langfristig orientierten cloudnahen Dienstleistungen und Managed Services weiter gesteigert haben. Generell und dem Marktrend folgend, sind die Umsätze mit Dienstleistungen und Managed Services über alle Unternehmensbereiche um 20,5 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Eine ebenso erfolgreiche Entwicklung zeigt der Bereich der Digitalisierungslösungen. Neben dem eigens entwickelten ERP-System DataMotive, welches eine vollständige Digitalisierung aller Geschäftsprozesse für Automobilservicedienstleister umsetzt, konnte eine weitere Lösung entwickelt werden, die als webgestützte Handelsplattform und Erweiterung angebundener ERP-Systeme den Kommunikationsaustausch und die Prozesskopplung zwischen den Geschäftspartnern ermöglicht. Die Bereitstellung und der Betrieb dieser Lösungen erfolgten auf Basis der eigenen Cloud Services. Die im Zuge der sich weiter verschärfenden weltpolitischen Lage und der gesetzlichen Anforderungen, die mit der NIS2 Verordnung zu erwarten sind, ist die Nachfrage zur Unterstützung des Schutzes von Daten und Infrastrukturen gegen Cyberkriminalität weiter gestiegen. Der Umsatz mit Beratungs- und Auditierungsaufträgen sowie der Absatz von technischen Lösungen im Bereich der IT-Security ist um 31 % gestiegen. Der Geschäftsverlauf kann, trotz der im Geschäftsjahr 2023 deutlich abgeschwächten und sinkenden Konjunkturzahlen, als positiv bezeichnet werden. Die Portfoliobreite, ein weiter steigender diversifizierter Kundenbestand und deutlich gestiegene Umsätze bei Dienstleistungen und Cloud Services haben es ermöglicht, weitere im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Investition in Datacenter Technologien durchzuführen, die gestiegenen Kosten zu decken und ein positives Betriebsergebnis bei weiterem Wachstum des Unternehmens in den strategischen Geschäftsbereichen umzusetzen. Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als sehr gut ein. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um das angestrebte weitere Wachstum, verbunden mit den langfristig wirkenden Investitionen in die Ertragsfähigkeit sichernde Technologien, weiter umzusetzen. 2.4.2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Ergebnis von 213,6 T€ erreicht werden. Die Umsatzrückgänge im Bereich Infrastrukturgeschäft infolge der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage sowie die gestiegenen Kosten (+12,5 % Personal, +10,4 % betr. Aufwendungen) verbunden mit den hohen Investitionen in den Ausbau der eigenen Datacenter-Infrastrukturen (+33,0 % Abschreibungen) führten zu einer Verringerung des Betriebsergebnisses. Weiterhin positiv gestaltet sich die Entwicklung der regelmäßigen, serviceorientierten Erträge aus Dauerschuldverhältnissen mit einem Gesamtanteil von 48,0 % der Wertschöpfung. Das Investitionsvolumen in Technologien und Datacenter Infrastrukturen liegt mit 523 T€ um 30,0 % über dem Vorjahresniveau.
2.4.3. Finanzlage Die Eigenkapitalquote liegt bei 32,0 %. Mit diesem Wert liegt das Unternehmen über dem Branchendurchschnitt. Unser Finanzmanagement ist auf die Zahlung von Verbindlichkeiten stets innerhalb vereinbarter Ziele und der Ausnutzung von gewährten Skonti in jedem Fall ausgerichtet. Die Vereinnahmung von Forderungen im Rahmen der gewährten Zahlungsziele wird durch ein permanentes Bonitäts- und Forderungsmanagement begleitet und wurde im Geschäftsjahr 2023 ausfallfrei gestaltet.
2.4.4. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert und im Rahmen des geplanten Investitionsbedarfes sowie der zukunftsorientierten Erweiterung der Datacenterumgebungen gestiegen. Der stichtagsbezogene Warenbestand zum 31.12.2023 lag bei 747,3 T€. 2.5. PrognoseTrotz dem anhaltenden deutlich geschwächten Gesamtwirtschaftsklima in Deutschland zeigt sich die IT-Wirtschaft nach Quellen des Bitkom Branchenverbandes optimistisch und resilient. Es wird in den Bereichen Hardware und IT-Services mit einem verhaltenen Wachstum von 4-5% gerechnet. Von entscheidender Bedeutung wird es jedoch sein, ob es gelingen wird, Wirtschaft und Wachstum wieder ins Zentrum der deutschen Politik zu rücken. Neubeschaffungen von IT-Infrastrukturen werden weiterhin auch im Jahr 2024 der alternativen Nutzung von Cloudservices weichen. Treiber hierfür sind vor allem der Fachkräftemangel, der Zugang zu innovativen Technologien wie Künstlicher Intelligenz und der erhöhte Sicherheitsanspruch, dem die IT-Umgebungen gerecht werden müssen. Die Kupper IT ist mit ihren Portfolioelementen des Cloudcomputings, der Digitalisierungslösungen und der IT-Security Services sehr gut auf diese Marktentwicklung ausgerichtet und erwartet einen weiteren Anstieg der Umsätze mit hochwertigen IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen sieht im Bereich der IT-Infrastrukturen wieder einen leichten Anstieg im Projektgeschäft mit Rechenzentrumslösungen. Mit der Expertise in beiden Welten, der IT-Infrastruktur und den Cloud Services, wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Anstieg von Projekten zur Migration in hybride Betriebsmodelle erwartet. Diese sichern dem Unternehmen dienstleistungsstarke und nachhaltige Aufträge, die einen hohen Wertschöpfungsanteil durch den Einsatz der eigenen Cloud Services und die langfristigen Kundenbindungen enthalten. Im Sinne des steigenden Bewusstseins für IT-Sicherheit, Datenschutz und digitaler Souveränität, wird ein steigender Zuspruch für die auf regionaler Produktion und Datenhaltung basierenden Cloud Services erwartet. Der Einfluss der Synergien, die sich durch das Zusammenwirken der Unternehmen der Kupper Gruppe abzeichnen, unterstützt diesen positiven Entwicklungstrend. Das Unternehmen wird im Geschäftsjahr 2024 einen deutlichen Ausbau des Standortes Dresden vornehmen. Über alle Geschäftsbereiche erwartet das Unternehmen einen Anstieg des Umsatzvolumens auf 24,0 Mio. EUR, wobei sich die Ertragslage durch die Zunahme an dienstleistungsintensiven und nachhaltigen Vertragsverhältnisse weiter verbessern wird. Unverändert schwierig wird sich auch im kommenden Geschäftsjahr die Entwicklung am Arbeitsmarkt gestalten. Die Gewinnung von weiteren Fachkräften, Ingenieuren und Beratern erfordert einen hohen Aufwand mit einer vergleichsweise geringen Erfolgsquote. Wir begegnen dieser Situation mit umfangreichen Marketingmaßnahmen und der weiteren Gestaltung des Unternehmens zu einem sehr attraktiven Arbeitgeber. 3. Chancen und Risiken3.1. ChancenDie Kupper IT stützt ihre stetige Geschäftsentwicklung auf ein agiles Managementteam, solide Strukturen und Prozesse und die hohe Leistungsfähigkeit des gesamten Teams. Das breite Portfolio gestattet es, sich bietende Geschäftsmöglichkeit zu ergreifen und auf Veränderungen am Markt schnell und mit hoher Stabilität zu reagieren. Eine große Chance bieten die Cloud Services, die in eigener Wertschöpfung erzeugt werden und von einer Vielzahl an Managed Services begleitet werden. Dies schafft nachhaltige Auftrags- und Kundenbeziehungen und ist gleichermaßen auch Grundlage der stetigen und von Investitionen in neueste Technologien begleiteten Entwicklung des Datacenter Portfolios. So werden aktuell u.a. die Kubernetes- und Datenbankservices weiter deutlich ausgebaut, um agile Softwareumgebungen aufzunehmen, die in verschiedensten Anforderungen von Digitalisierungsprojekten entstehen. Als besonders chancenreich sind die Investitionen in KI-Hardwareplattformen, verbunden mit dem Aufbau an Knowhow und Lösungskompetenz für den Betrieb von privaten KI-Umgebungen zu sehen. Das Unternehmen hat Prototypen von Private GPT-Umgebungen in Betrieb genommen, die für Unternehmen vortrainierte individuelle KI-Generatoren mit variabler Anwendung und lokaler, regionaler Datenverarbeitung bereitstellen. Das Unternehmen sieht die Nutzung innerhalb individueller Digitalisierungslösungen für seine Kunden und für sich selbst zukünftig als einen Wettbewerbsvorteil an. Nicht zuletzt agiert das Unternehmen mit einer ausgeprägten Expertise und Marktbekanntheit bei der Konzeptionierung, Installation und dem Betrieb von hochwertigen IT-Umgebungen. Diese sind auch weiterhin die Basisstrukturen jeglicher Datenverarbeitung und damit bei einer wieder anziehenden Konjunktur und Investitionsbereitschaft eine bewährte Wachstumschance für das Unternehmen. 3.2. RisikenUnser Risikomanagement ist in die strategische und operative Steuerung integriert. Von der strategischen Planung bis hin zu unserem operativen Controlling setzen wir durchgängig Instrumente des Risikomanagements ein. Zentrales Element auf allen Ebenen des Risikomanagements ist die Festlegung und Umsetzung der aus den Risiken abgeleiteten Maßnahmen. Dabei liegt die Zuständigkeit für übergeordnete Risiken bei der Geschäftsführung mit Unterstützung der Fachabteilungen. Die Teamleiter haben die Aufgabe, die Risiken in ihrem Zuständigkeitsbereich zu identifizieren und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Bestandsgefährdende Risiken für die künftige Entwicklung des Unternehmens sind nicht gegeben. Zur Absicherung gegen Haftungsrisiken unterhält das Unternehmen eine IT-Haftpflichtversicherung mit ausreichend hohen Deckungssummen. 3.3. Strategische RisikenDie Zukunftsorientierung und die breite Aufstellung des Unternehmens in den Kundensegmenten und im Portfolio lassen aus dem Marktumfeld derzeit keine strategischen Risiken erkennen. 3.4. ProjektrisikenProjektrisiken bestehen variabel je nach Inhalt, Umfang, Haftungsregelungen und im Allgemeinen projektbezogener vertraglicher Vereinbarungen: - Leistungsrisiken der Nichterfüllbarkeit von Aufträgen werden in der Angebotsphase begleitend durch Freigabe der Teamleiter und bei größeren Projektvolumen durch die Geschäftsführung ermittelt, abgewogen und entschieden. - Finanzielle Risiken werden mit Zahlungsplänen minimiert. Die Bonität wird über Auskünfte und eine Managementbewertung kontrolliert und ein Limit sowie Zahlungsziel mit Zahlungsplan freigegeben. - Personal- und Leistungsrisiken bestehen durch Arbeitnehmerwechsel oder unerwarteten Ausfall infolge von Krankheit. Diese Risiken werden durch ein gut aufgestelltes Team mit Vertretungsregelungen und übergreifenden Skills abgedeckt. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über ein weitreichendes Netzwerk an Partnerunternehmen, die im Rahmen von Fremddienstleistungen auftragsbezogen eingebunden werden können. Das Ressourcenmanagement erfolgt durch die Disposition und das Projektmanagement. - Terminrisiken wird mit einem Projekt- und Dispositionsmanagement begegnet, welches täglich den Verlauf beobachtet und über Eskalationsprozesse verfügt. - rechtliche Risiken sind in Verträgen projektbezogen vorhanden und werden durch den Bereich Legal des Unternehmens sowie externe Rechtsberatung fachlich bearbeitet und weitestgehend minimiert. 3.5. IT-RisikenDie Kupper IT verfügt über ein internes IT-Sicherheitsmanagement und hat im Rahmen der ITQ Sicherheitszertifizierung und der Zertifizierungen für ISO 27001 und 27018 Auditierungen durchlaufen. Technischen Risiken und Bedrohungen durch Cyber-Kriminalität begegnet das Unternehmen mit umfangreichen, mehrstufigen Maßnahmen und Werkzeugen zum Schutz von Daten und Infrastrukturen, die von geschulten Mitarbeitern betreut werden. Die Organisatorischen Maßnahmen sind sehr umfangreich. Das Unternehmen hat ergänzend die Zertifizierung der gesamtheitlichen Maßnahmen, Prozesse, Werkzeuge sowie des Risikomanagements nach Standard IDW951 mit BSI Katalog C5 begonnen. 3.6. Rechtliche Risiken / ComplianceÜber den Risikorahmen des Projektgeschäftes hinaus wurden keine weiteren rechtlichen Risiken identifiziert, die nicht durch die Unternehmens- und IT-Haftpflichtversicherung gedeckt sind. Das Unternehmen setzt Compliance- bzw. Anti-Korruptionsrichtlinien um. 3.7. Finanzwirtschaftliche RisikenFinanzwirtschaftliche Risiken können durch sehr hohe Auftragseingänge auftreten, die in der Folge Liquiditätsengpässe verursachen. Diese Risiken sind mehrstufig durch Auftragsmanagement, weitreichende Liquiditätslinien zweier Hausbanken, Projektfinanzierungspartner und eine fortlaufende Liquiditätsplanung abgesichert. Wir sehen im Bereich der Unternehmensfinanzierung keine Risiken. 3.8. Personelle RisikenGenerell sehen wir Risiken bei Personalmangel insbesondere für Fachpersonal mit speziellen Kenntnissen. Für dieses Personal besteht eine sehr hohe Nachfrage, die Wechselrisiken und damit Skill- und Leistungsausfallrisiken mit sich bringt. Diesen Risiken begegnen wir mit einer sehr umfangreichen Personalpolitik, die in einem eigens dafür vorhandenen Unternehmensbereich eine Stabsstelle mit höchster Priorität darstellt. 4. Sonstige Ereignisse nach dem BilanzstichtagZu den berichtspflichtigen Ereignissen nach dem Bilanzstichtag sind die Risiken zu zählen, die aus den Auswirkungen eines sich weiter verschlechternden Wirtschaftsklimas in Deutschland entstehen. Im aktuellen Geschäftsgang des Unternehmens sowie im Auftragseingang sind diese Auswirkungen nicht erkennbar.
Leipzig, 14. September 2024 gez. Andreas Kupper, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bilanzierung und Bewertung wurden im Jahresabschluss der Gesellschaft die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften unverändert zum Vorjahr angewandt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AKTIVA Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei Zugängen von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungs-, Herstellungskosten > 250,00 € bis 800,00 € wurde teilweise vom Wahlrecht der sofortigen Abschreibung Gebrauch gemacht. Der aufgrund dieser steuerlichen Vorschrift gebildete Posten wurde handelsrechtlich beibehalten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. In ggf. anzusetzende Herstellungskosten wurden sowohl im Anlage- als auch im Umlagevermögen keine anteiligen Fremdkapitalzinsen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte mit dem Nominalwert. Zum Bilanzstichtag waren Rechnungsabgrenzungsposten, welche in künftigen Wirtschaftsjahren als Aufwand aufzulösen sind, auszuweisen. PASSIVA Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausgehend vom Umfang, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Bilanzstichtag waren Einnahmen zum Zwecke der Periodenabgrenzung als Rechnungsabgrenzungsposten in die Bilanz einzustellen. Angaben zur Bilanz Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) verwiesen. Von den zum Bilanzstichtag bilanzierten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 2.530,6 TEUR (VJ 2.624,7 TEUR) bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr 0,0 TEUR (VJ 10,9 TEUR). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie zum Vorjahresstichtag) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 9,4 TEUR (VJ 14,8 TEUR) und wird im Bilanzposten Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Im Berichtszeitraum erfolgte eine Gewinnausschüttung in Höhe von 300,0 TEUR. Der Gewinnvortrag wurde um diesen Betrag gemindert. Die Rückstellungen haben sich in ihrer Zusammensetzung wie folgt entwickelt:
Im Posten übrige sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalkostenrückstellungen (243,2 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (149,0 TEUR) und Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge (20,0 TEUR) enthalten. Alle bilanzierten Verbindlichkeiten haben (wie zum Vorjahresstichtag) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 193,6 TEUR (VJ 295,8 TEUR) und wird im Bilanzposten Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Es handelt sich überwiegend um Umsatzsteuerverpflichtungen im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Kupper GmbH. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 S. 1 Nr. 3 HGB Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB aus Mietverträgen und Kfz-Leasingverträgen wie folgt:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB lagen auskunftsgemäß nicht vor. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 64 mit folgender Ressortzuordnung:
Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs war Herr Dipl. Ing. Andreas Kupper Geschäftsführer des Unternehmens. Konzernbeziehungen Die Kupper IT GmbH ist Tochtergesellschaft der Kupper GmbH. Ein Konzernabschluss wird aufgrund der fehlenden Größenkriterien nicht aufgestellt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht zu verzeichnen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin die folgende Ergebnisverwendung vor: Es ist ein Betrag von 200,0 TEUR zur Ausschüttung vorgesehen. Der verbleibende Betrag des Jahresüberschusses 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen
Leipzig, den 14. September 2024 gez. Die Geschäftsleitung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersKupper IT GmbH, LeipzigAn die Kupper IT GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kupper IT GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kupper IT GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund vondolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie • zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 13. November 2024 ETL
Mitteldeutschland GmbH
gez. Liehr, Wirtschaftsprüfer gez. Zätzsch-Loos, Wirtschaftsprüfer 1 ETL | Mitteldeutschland |
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