Markgräfler Winzer eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Friedrich seit 1.2.2023 | Vorstandsmitglied |
Hagen Hubertus Rüdlin seit 4.7.2016 | Vorstandsmitglied |
Rudolf Müller seit 12.7.2006 | Vorstandsmitglied |
Ulrich Höferlin seit 12.7.2006 | Vorstandsmitglied |
Dietmar Wieber seit 5.7.2006 | Vorstandsmitglied |
Dieter Jürgen Sutter seit 5.7.2006 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Markgräfler Winzer eGEfringen-KirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023MARKGRÄFLER WINZER EG, EFRINGEN-KIRCHENI. Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche Situation Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2024. "Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. Investitionen bremsten die Wirtschaftsleistung Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit 0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu. Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück. Im 4. Quartal 2023 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Die Importe sanken mit -1,7 % noch etwas stärker. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich besonders im schwächeren Warenhandel bemerkbar. Bruttowertschöpfung in den meisten Bereichen im Minus Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 % im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %) zu verzeichnen. Während die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zunahm, hatten viele andere Branchen wie der Maschinenbau, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Die Bruttowertschöpfung in der Energieversorgung konnte im Vorquartalsvergleich dagegen kräftig zulegen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistern kam es preis-, saison- und kalenderbereinigt zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 %, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Bereichen im 2. und 3. Quartal 2023 noch Zuwächse verzeichnet hatte. Leichte Anstiege verzeichneten im 4. Quartal 2023 die Unternehmensdienstleister und der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit. Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gesunken Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2023 preisbereinigt 0,4 % niedriger als im 4. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang mit -0,2 % niedriger, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor. Die inländische Verwendung insgesamt sank im 4. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 1,1 %. Insbesondere die Bauinvestitionen schrumpften gegenüber dem 4. Quartal 2022 um 2,2 %. Einfluss darauf hatte vor allem die schlechte Witterung in den Monaten November und Dezember 2023. Der Preisdruck in der Baubranche nahm hingegen weiter ab. Die Ausrüstungsinvestitionen sanken gegenüber dem Vorjahresquartal leicht um 0,4 %. Ein Grund dafür war das Ende der staatlichen Förderung gewerblicher Zulassungen von Elektrofahrzeugen zum 1. September 2023. Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,6 %. Dabei machten sich nach wie vor die hohen Preise bemerkbar. Besonders betroffen davon waren Nahrungsmittel und Gaststättendienstleistungen, für die preisbereinigt jeweils deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr. Nachdem die staatlichen Konsumausgaben in den ersten drei Quartalen im Jahr 2023 teilweise deutlich gesunken waren, stagnierten sie im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich ab. Die Exporte sanken um 4,0 %, da die Ausfuhr von Waren deutlich zurückging (-5,1 %). Ursächlich waren Rückgänge in den Bereichen chemische Erzeugnisse, pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte. Die Importe insgesamt nahmen im selben Zeitraum mit preisbereinigt -5,6 % noch stärker ab als die Exporte. Vor allem die Einfuhr von Waren zeigte mit -8,9 % eine stark negative Entwicklung, bedingt durch Rückgänge vor allem bei Metallen, Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen. Die Dienstleistungsimporte wiesen hingegen ein deutliches Plus von 5,2 % auf, dank eines deutlichen Anstiegs der unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Dienstleistungsbereiche steigerten ihre Wirtschaftsleistung im Vorjahresvergleich leicht, Verarbeitendes Gewerbe deutlich im Minus Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 0,3 % zurück. Dabei verlief die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich insgesamt sehr unterschiedlich. Während die Dienstleistungsbereiche insgesamt einen leichten Zuwachs verzeichnen konnten, sank die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe mit -2,2 % deutlich. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes ging dies vor allem auf die gesunkene Wertschöpfung bei der Herstellung von Metallerzeugnissen sowie von elektrischen Ausrüstungen und im Maschinenbau zurück. Innerhalb der Dienstleistungsbereiche konnten im 4. Quartal 2023 fast alle Branchen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahresquartal ausweiten. Neben dem Grundstücks- und Wohnungswesen (+1,3 %) verzeichneten auch die Unternehmensdienstleister im 4. Quartal 2023 einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung (+0,5 %). Während die sonstigen Unternehmensdienstleister - trotz eines Rückgangs im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung - ihre Wirtschaftsleistung ausweiten konnten, kam es bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern zu einem leichten Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung. Auch der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit konnte mit +0,4 % leicht zum Vorjahr zulegen. Demgegenüber verzeichnete der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe einen Rückgang um 1,1 %. Den Einbußen im Groß- und im Einzelhandel stand dabei ein Zuwachs im Verkehrsbereich gegenüber. Quelle: Statistisches Bundesamt: destatis Entwicklung der Weinwirtschaft Im Jahr 2023 wird die weltweite Weinproduktion voraussichtlich die niedrigste der letzten 60 Jahre sein. Dies ist auf das gleichzeitige Vorliegen extrem niedriger Erntemengen in der südlichen Hemisphäre sowie in einigen wichtigen Ländern der Europäischen Union zurückzuführen. Für die Europäische Union wird ein geringes Produktionsvolumen erwartet. Italien und Spanien verzeichnen aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen, die zu der Erkrankung an Falschem Mehltau und zu Dürre geführt haben, einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2022. Frankreich wird 2023 mit einem leicht über dem Fünfjahresdurchschnitt liegenden Volumen der weltweit größte Produzent sein. Erste Ernteprognosen in den USA deuten darauf hin, dass das Produktionsvolumen nicht nur höher sein wird als 2022, sondern auch über dem in den letzten Jahren beobachteten Durchschnitt liegt. In der südlichen Hemisphäre werden die Weinproduktionsmengen voraussichtlich deutlich unter dem Niveau von 2022 liegen. Australien, Argentinien, Chile, Südafrika und Brasilien sind alle stark von ungünstigen Witterungsbedingungen betroffen. Auf der Grundlage der gesammelten Informationen über neunundzwanzig Länder, auf die 94 % der weltweiten Produktion im Jahr 2022 entfallen, wird die weltweite Weinproduktion (ohne Säfte und Moste) im Jahr 2023 auf 241,7 Mio. hl bis 246,6 Mio. hl geschätzt, mit einer Mittelwertschätzung von 244,1 Mio. hl1. Dies entspricht einem Rückgang von 7 % gegenüber dem bereits unterdurchschnittlichen Volumen von 2022. Abbildung 1 veranschaulicht den Rückgang der weltweiten Weinproduktion nach einem stabilen Trend über vier aufeinanderfolgende Jahre. Das für 2023 prognostizierte Produktionsvolumen ist das niedrigste seit 1961 (214 Mio. hl) und liegt sogar unter dem historisch niedrigen Produktionsvolumen von 2017 (248 Mio. hl). Dieses negative Szenario ist auf deutliche Rückgänge in wichtigen weinproduzierenden Ländern in beiden Hemisphären zurückzuführen. Während auf der Südhalbkugel Australien, Argentinien, Chile, Südafrika und Brasilien Rückgänge zwischen -10 % und -30 % gegenüber dem Vorjahr verzeichneten, waren auf der Nordhalbkugel Italien, Spanien und Griechenland die Länder, die am stärksten unter den schlechten klimatischen Bedingungen während der Weinbausaison litten. Nur in den USA und in einigen EU-Ländern wie Deutschland, Portugal und Rumänien herrschten günstige klimatische Bedingungen, die zu durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Mengen führten. Erneut haben extreme Witterungsbedingungen wie Frühjahrsfrost, starke Regenfälle und Trockenheit die Produktion in den Weinbauregionen der Welt erheblich beeinträchtigt. Vor dem Hintergrund eines rückläufigen Weltverbrauchs und hoher Lagerbestände in vielen Regionen der Welt könnte die erwartete niedrige Produktion jedoch zu einem Gleichgewicht auf dem Weltmarkt führen. Europäische Union (EU) In der Europäischen Union (EU) wird die Weinproduktion (ohne Säfte und Moste) im Jahr 2023 voraussichtlich 150 Mio. hl erreichen, was einem Rückgang um 11,2 Mio. hl gegenüber dem Vorjahr entspricht. Relativ gesehen liegt dieses geschätzte Volumen um 7 % unter dem des Jahres 2022 und um 8 % unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Insgesamt wird die Weinproduktion der EU im Jahr 2023 61 % der Weltproduktion ausmachen, was dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre entspricht. Sollte sich diese Schätzung in den kommenden Monaten bestätigen, wäre dies nach 2017 (141 Mio. hl) und 2012 (148 Mio. hl) das drittniedrigste Produktionsniveau seit Beginn des Jahrhunderts. Die vorläufigen Schätzungen für die Weinproduktion in den EU-Ländern im Jahr 2023 zeigen ein recht heterogenes Szenario mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den wichtigsten Weinbauregionen während der gesamten Vegetationsperiode. In einigen Ländern führte ein regnerisches Frühjahr zu Pilzbefall, während Stürme und Hagel Überschwemmungen, Schäden und Verluste in den Weinbergen verursachten. In anderen Regionen, vor allem im Süden der EU, führten schwere Dürreperioden zu Wasserstress bei den Reben. Nur in wenigen Ländern herrschten günstige klimatische Bedingungen, die zu durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Erntemengen führten. Im Jahr 2023 haben die Winzerinnen und Winzer in Deutschland 8,6 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Wein- und Mosterzeugung damit 344 000 Hektoliter oder 3,9 % unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022 wurden 28 000 Hektoliter oder 0,3 % weniger Wein und Most produziert. Das Weinjahr 2023 war gekennzeichnet durch ein recht kaltes und nasses Frühjahr und eine Trockenperiode im Frühsommer. Danach folgten ausdauernde Niederschläge, lokal traten Unwetter mit Sturm und Hagel auf. Der Spätsommer war vielerorts warm, was den Pilz- und Schädlingsbefall begünstigte und zu einer raschen Reifeentwicklung der Trauben führte. Dadurch waren die Winzerinnen und Winzer mit herausfordernden Erntebedingungen konfrontiert, was einer der Faktoren für eine geringere Weinerzeugung war. Gut zwei Drittel (68,5 %) der im Jahr 2023 erzeugten Weine waren Weißweine, knapp ein Drittel (31,5 %) Rotweine (einschließlich Roséwein und Rotling). Umgerechnet in 0,75-Liter-Flaschen ergibt die Wein- und Mosterzeugung des Jahres 2023 rund 1,1 Milliarden Flaschen. Von der gesamten Wein- und Mosterzeugung 2023 betrug der Anteil an Prädikatswein 23,7 % (2,0 Millionen Hektoliter). Dieser Anteil war höher als 2022, als noch 21,3 % des erzeugten Weins zu Prädikatswein verarbeitet werden konnten. 2023 wurden außerdem 6,2 Millionen Hektoliter Qualitätswein (72,6 %) und 314 000 Hektoliter der Qualitätsstufen Wein oder Landwein (3,7 %) erzeugt. In den zwei großen Weinanbaugebieten Rheinhessen (2,4 Millionen Hektoliter) und Pfalz (1,8 Millionen Hektoliter) wurden zusammen knapp die Hälfte (49,0 %) des gesamten deutschen Weins und Mosts erzeugt. Auf Platz drei folgte das Weinanbaugebiet Baden mit 1,3 Millionen Hektolitern (14,8 %). Auf dem vierten Platz lag das Weinanbaugebiet Mosel mit 1,2 Millionen Hektolitern (14,4 %), dessen Ergebnis maßgeblich durch dort ansässige große Handelskellereien geprägt ist. Diese nehmen auch Trauben von anderen Weinanbaugebieten in größeren Mengen auf, um sie zu Wein zu verarbeiten. In den beiden flächenmäßig kleinen Anbaugebieten Hessische Bergstraße mit einer Ertragsrebfläche von 453 Hektar und Sachsen mit 519 Hektar war die Entwicklung der Weinerzeugung gegenüber dem Vorjahr positiv: Die erzeugten Mengen stiegen in Sachsen (2023: 28 900 Hektoliter) um 3 500 Hektoliter und an der Hessischen Bergstraße (2023: 34 300 Hektoliter) um 1 000 Hektoliter. Dagegen nahm die Erzeugung in allen übrigen Anbaugebieten gegenüber dem Vorjahr ab. Besonders stark war der Rückgang der Weinerzeugung gegenüber 2022 in Württemberg (2023: 819 000 Hektoliter) um 164 000 Hektoliter, in Baden (2023: 1,3 Millionen Hektoliter) um 93 000 Hektoliter und an der Mosel (2023: 1,2 Millionen Hektoliter) um 41 600 Hektoliter. An der Ahr war die Weinerzeugung 2023 mit 49 200 Hektoliter gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 1 500 Hektoliter geringer. Nach den endgültigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes wurden 2023 in Baden und Württemberg auf einer Ertragsrebfläche von 26 600 Hektar (ha) durchschnittlich 78,9 Hektoliter je Hektar (hl/ha) und damit insgesamt 2,1 Millionen Hektoliter (Mill. hl) Weinmost in die Keller eingebracht. Damit verhält sich die Weinmosternte ähnlich wie im langjährigen Mittel (2017-2022), allerdings liegen Ertrag und Erntemenge rund 11 % unter dem guten Vorjahreswert. Die Qualität erreichte im Mittel 84 Oechsle (°Oe). Im Anbaugebiet Baden wurde mit 1,28 Mill. hl Weinmost eine geringere Erntemenge als im Vorjahr (-7 %) verzeichnet, die aber das langjährige Mittel um 8 % übersteigt. Der durchschnittliche Ertrag belief sich bei einer ertragsfähigen Rebfläche von 15 400 ha auf 82,6 hl/ha. Insgesamt wurden 794 000 hl Weißmost mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 83°Oe geerntet, vor allem Müller-Thurgau (209 000 hl), Ruländer bzw. Grauer Burgunder (192 000 hl) und Weißer Burgunder (135 000 hl). Bei den roten Rebsorten lag die Erntemenge von insgesamt 482 000 hl leicht unter dem Vorjahr (-8 %), aber 7 % über dem langjährigen Mittel. Die Qualität erreichte 87°Oe. Den größten Anteil machte die Erntemenge von Spätburgunder mit 415 000 hl aus. Im Anbaugebiet Württemberg belief sich die von 11 100 ha geerntete Mostmenge auf 822 000 hl. Das sind 17 % weniger als im Vorjahr und 10 % weniger als im langjährigen Mittel. Der Ertrag lag damit bei 73,9 hl/ha. Die weißen Rebsorten erzielten eine fast unveränderte Erntemenge wie im Vorjahr (266 000 hl) und überstiegen damit das langjährige Mittel um 7 %. Die Qualität erreichte hier 85°Oe. Von der am weitesten verbreiteten weißen Rebsorte Riesling wurden 141 000 hl geerntet. Bei den roten Rebsorten waren stärkere Einbußen zu verzeichnen. Die Erntemenge mit 82°Oe lag um fast ein Viertel unter dem Vorjahresniveau und 16 % unter dem langjährigen Mittel. Von den Hauptrebsorten wurden 158 000 hl Trollinger, 130 000 hl Lemberger und 86 000 hl Schwarzriesling geerntet. Die Genossenschaft hat im Geschäftsjahr 2023 8,9 Mio. Liter Wein erzeugt. Im Durchschnitt wurde somit 100,0 ltr./ar eingelagert. Quellen: OIV, Statistisches Bundesamt: destatis; Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Rebflächenentwicklung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die gesamte Rebfläche um 25,3 ha erhöht. Die Ertragsrebfläche erhöhte sich ebenfalls um 29,7 ha. Von der Ertragsrebfläche beträgt der Anteil der Sorten Gutedel 30,6%, Müller-Thurgau 15,3%, Spätburgunder 32,6%, Weißburgunder 10,0% und Grauburgunder 5,2%. Produktion a) von den Mitgliedern wurden angeliefert:
Das Ernteergebnis 2023 lag um 2,8 % über dem Vorjahr und 54,9% über dem Jahr 2022. b) Die Erzeugung (incl. Hefe) betrug:
Von der Gesamterzeugung entfallen auf:
c) Lagerkapazität Die Lagerkapazität für Offenweine hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Die Lagerkapazität beträgt weiterhin 176.619 hl. Die Lagerstättenteile befinden sich in Efringen-Kirchen, Ballrechten-Dottingen und Ehrenkirchen. Zum 31.12.2023 lagerten noch 92.406 hl offene Weine im Keller, so dass rechnerisch die Lagerkapazität für offene Weine zu 52% ausgenutzt ist. Absatz- und Umsatzentwicklung Der Absatz von Wein und Sekt im Eigengeschäft hat sich im Geschäftsjahr 2023 um +2.495 hl auf 77.511 hl erhöht. Dies entspricht einer Erhöhung von 3,3%. Der Gesamtumsatz, inklusive Leistungserlöse verbesserte sich um +424,9 TEUR auf 14.291,4 TEUR (+3,0%). Investitionen Insgesamt waren bei dem Anlagevermögen Zugänge von TEUR 314,5 zu verzeichnen, die in Sachanlagen und Immaterielle Vermögengegenstände (Software) investiert wurden. Die durchgeführten Investitionen des laufenden Jahres wurden durch Eigenmittel finanziert. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeiter beträgt im Geschäftsjahr 2023 38,8 Mitarbeiter (auf VZ umgerechnet). Im Jahr 2023 gab es 13 Neueinstellungen, davon 3 Auszubildende. Der Umsatz je Mitarbeiter beträgt TEUR 368. Für Mitarbeiter, die langjährig der Genossenschaft angehören, besteht eine betriebliche Altersversorgung. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Jahr 2021 wurde mit dem Kunden Aldi Nord ein Kontrakt über 1.150.000 Fl. Winzerglühwein geschlossen. Dieses Volumen wurde zur Vermeidung von Aromenverschleppungen nicht auf der eigenen Abfüllanlage sondern über ein Dienstleistungsunternehmen fremd gefüllt. Im Füllvorgang kam es zu einem Hefeeintrag bei einigen Flaschen, was zu Kundenreklamationen und schließlich zum Rückruf sämtlicher im Verkehr befindlicher Mengen führte. Die Auseinandersetzung mit dem verantwortlichen Abfüllbetrieb lies sich außergerichtlich nicht klären. Die Klage über Schadensersatz wurde vor dem Landgericht Heidelberg gestellt. Die Ladung zum ersten Gerichtstermin war auf April 2024 terminiert. Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Auf Basis der Ernte 2022 waren Lieferfähigkeiten in allen relevanten Absatzkanälen für das Jahr 2023 gegeben. Das nach wie vor anhaltenden hohe Kostenniveau der Warenumschließung setzt den Rohertrag auch in 2023 unter Druck. Im Jahr 2023 wurde eine weitere Preiserhöhung über das gesamte Sortiment umgesetzt. Diese war jedoch nicht in der Lage die gestiegenen Kosten in voller Höhe zu kompensieren. Ebenso trugen die erhöhten Preise zu einer angespannten Wettbewerbsfähigkeit bei. Relevante Preisschwellen wurden überschritten, was in einem durch hohe Inflation geprägten Konsumverzicht zu großen Herausforderungen führte. Mit der Lese 2023 konnten wir eine marktkonforme und für unsere Struktur zuträgliche Menge einlagern. Die Absätze der Markgräfler Winzer eG konnten sich in einem sehr herausfordernden Marktumfeld auch in 2023 behaupten. Unsere Effizienz der internen Abläufe konnten wir durch den gezielten Einsatz von Digitalisierungsmaßnahmen weiter steigern. Hier wurden im vergangenen Jahr weitere wesentliche strukturelle Schritte implementiert und vorangetrieben. II. Lage der Genossenschaft 1. Vermögens- und Finanzlage Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 19,4% (im Vorjahr 21,7 %). Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme liegt mit 37,2 % (im Vorjahr 39,7 %) günstig. Die Rücklagen einschließlich des Bilanzgewinns betragen 64,1 % (im Vorjahr 64,7 %) des Eigenkapitals. Die Investitionen in das Anlagevermögen sind durch eigene und fremde Mittel finanziert. 2. Ertragslage Die Ertragslage ist durch die Auszahlungsleistung bestimmt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 7.610 Traubengelder -brutto- zur Auszahlung bereitgestellt. Eine Aufteilung nach Jahrgängen hat bisher noch nicht endgültig stattgefunden. Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Im Jahr 2023 wurde ein um TEUR 261 verringertes Rohergebnis erwirtschaftet. Die Personal- und Sachaufwendungen sind um TEUR 230 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Abschreibungen haben sich um TEUR 24 verringert. Das Finanzergebnis ist durch die Zinszahlungen für nicht abgerufene Traubengelder bestimmt. 1. Besondere Darstellung zur Entwicklung und Lage des Unternehmens Der Absatz gliedert sich wie folgt:
III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir haben organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand der Genossenschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Nach den vorliegenden Informationen aus diesem System haben sich keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken für die Genossenschaft ergeben. Ziel der Geschäftsführung ist, Risiken nur im überschaubaren Rahmen und adäquat zu den in Aussicht stehenden Geschäftschancen einzugehen. Die Handhabung der einzelnen Chancen und Risiken stellt sich wie folgt dar: Liquiditätsrisiken Die Möglichkeit der Steuerung der Auszahlungszeitpunkte der Traubengelder, der Bestand an Bankguthaben sowie die von Banken eingeräumten Kreditlinien stellen die Liquidität auch in Zukunft bei unerwarteten Ereignissen sicher. Beschaffungsrisiken Den Risiken einer nicht ausreichenden Verfügbarkeit von Produkten begegnen wir durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit zuverlässigen Lieferanten. Wir bemühen uns intensiv um die Sicherstellung der bisherigen Ertragsrebfläche. Lieferengpässe aufgrund schlechter Ernten sind aber auch zukünftig nicht auszuschließen. Absatzrisiken Wesentliche Risiken im Absatz lassen sich nicht erkennen. Die langjährige erfolgreiche Kunden-Lieferantenbeziehung zu den bedeutendsten Absatzkanälen in Deutschland stellen hier eine wesentliche Basis dar. Dennoch besteht hieraus auch eine gewisse Abhängigkeit, welche die Ertragslage seit einigen Jahren nachhaltig negativ beeinflusst. Betriebsrisiken Risiken aus Betriebsunterbrechungen und Störfällen werden durch vorbeugende Wartung und, soweit wirtschaftlich vertretbar, durch einen entsprechenden Versicherungsschutz begrenzt (Feuer, Betriebsunterbrechung, Haftpflicht). Qualitätsrisiken Durch die Implementierung von Qualitätsstandards und die Zertifizierung der Einhaltung entsprechender Kriterien (IFS) durch eine zugelassene Audit-Gesellschaft werden diese Risiken begrenzt. Weiterhin haben wir ein Qualitätsmanagementsystem installiert, das auch die Bewirtschaftung der Reben erfasst. Forderungsrisiken Zur Forderungsüberwachung sind regelmäßige Kontrollen eingerichtet. So werden kurzfristig auffällige Forderungen erkannt, Überschreitungen angezeigt und kurzfristig die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Rechtliche Risiken Nennenswerte rechtliche Risiken bestehen derzeit nicht. IT - Risiken Die Sicherheit unseres EDV-Systems und des Datenbestandes ist durch betriebsinterne Maßnahmen sowie die Vereinbarung entsprechender Dienstleistungs- und Wartungsverträge gewährleistet. Gesamtrisiko Nach eingehender Prüfung sind die zuvor beschriebenen Risiken beherrschbar. Im Rahmen regelmäßiger Durchsprachen in unseren Sitzungen war und ist auch in der Risikoaggregation keine Bestandsgefährdung feststellbar. Risiken, die zum heutigen Zeitpunkt als noch nicht signifikant eingestuft werden, sind in Beobachtung des Managements, um eine nachteilige Auswirkung, die grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann, zu erkennen und zu gegebener Zeit entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Chancen werden insbesondere in der guten Weinqualität, dem Kundenportfolio und den guten Kundenbeziehungen gesehen. Im Hinblick auf die Erreichbarkeit unserer prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele sehen wird die dargestellten Chancen und Risiken insgesamt als ausgewogen an. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Zum 01. Juli 2024 wird mit der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim eG eine Vertriebskooperation geschlossen, welche den LEH, Fachhandel und die Gastronomie umfasst. Eine Zusammenlegung weiterer Prozesse und Abläufe ist geplant und soll in den kommenden Monaten umgesetzt werden V. Voraussichtliche Entwicklung Der Start in das Jahr 2024 war, wie das Jahresendgeschäft 2023, gezeichnet von einer inflationsbedingten Kaufzurückhaltung. Dennoch waren wir in der Lage die Distribution unserer Markenlinien weiter auszubauen und sukzessive auf breitere Füße zu stellen. Die Kosten der Warenumschließungen werden wohl nicht mehr auf das "Vor-Covid" Niveau zurückgehen. Es lassen sich aber vereinzelnd Rückgänge im Glas- & Kartonagenpreis ausmachen. Die geplante Vertriebskooperation mit der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim eG soll durch eine Zusammenlegung weiterer Prozesse und Abläufe in den kommenden Monaten umgesetzt werden und zu Synergieeffekten für beide Betriebe führen. Unsere Positionierung als Anbieter von ehrlichen Weinen in einem wettbewerbsfähigen Preis- Genuss- Verhältnis wird uns auch zukünftig eine gute Wettbewerbssituation sicherstellen. VI. Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben
Efringen-Kirchen, 11. Juni 2024 Markgräfler Winzer eG, Efringen-Kirchen Der Vorstand Ulrich Höferlin Hagen Rüdlin Dietmar Wieber Dieter Sutter Rudolf Müller Andreas Friedrich Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2023 wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet.
Efringen-Kirchen, 26. Juni 2024 Georg Denzer, Vorsitzender des Aufsichtsrats BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Allgemeine Angaben In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich nachstehende Veränderungen aus folgenden Gründen: Die Markgräfler Winzer eG mit Sitz in Efringen-Kirchen ist registriert beim Amtsgericht in Freiburg i. Br. und eingetragen unter der Registernummer GnR Nr. 410009. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Auf Bauten wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear abgeschrieben; nach dem 1.1.2008 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von mehr als 1.000 € (vermindert um Vorsteuer) wurden planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis (vermindert um Vorsteuer) von 1.000 € sind voll abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer des Anlagevermögens beträgt bei:
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte mit den Anschaffungs oder Herstellungskosten. Der Wertansatz für fertige Erzeugnisse erfolgte zu den Herstellungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besteht erfolgt eine Abzinsung mit dem entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. BILANZ Hinsichtlich der Angaben zu Unternehmen, soweit es sich um Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB handelt oder ein solcher Anteil von einer Person für Rechnung der Genossenschaft gehalten wird, wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auch Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen in Höhe von 12.396,48 EUR, im Vorjahr 14.460,25 EUR enthalten Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:
Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, mehr als 1 Jahr bzw. über 5 Jahre:
Von den Verbindlichkeiten haben insgesamt 0,00 EUR eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Aufgrund der dem Vorstand der Genossenschaft bekannten wirtschaftlichen Verhältnisse der Bürgschaftsnehmer geht der Vorstand derzeit nicht von einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften aus. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Buchgewinnen in Höhe von 11.972,62 EUR enthalten. D. Sonstige Angaben Zur Verwendung des Ergebnisses wird folgender Vorschlag gemacht: Der Vorstand schlägt deshalb vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 4.807,94 EUR (Bilanzgewinn) wie folgt zu verteilen: 2.000,00 EUR in die gesetzliche Rücklage und 2.807,94 EUR in die sonstigen Rücklagen. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 3,0 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Am Rüppurrer Schloss 40 76199 Karlsruhe Mitglieder des Vorstands: Ulrich Höferlin weitere Mitglieder Hagen Rüdlin Dietmar Wieber Dieter Sutter Rudolf Müller Andreas Friedrich Mitglieder des Aufsichtsrats: Georg Denzer - Vorsitzender Jörg Isele - stellv. Vorsitzender weitere Mitglieder Georg Beisch Lothar Meier bis 06/2023 Helmut Räuber bis 06/2023 Hansjürgen Weiß Dieter Oswald Gregor Schmid Michael Lang Martin Vetter Andreas Stiefvater
Efringen-Kirchen, 6. Juni 2024 Markgräfler Winzer eG Der Vorstand Ulrich Höferlin weitere Mitglieder Hagen Rüdlin Dietmar Wieber Dieter Sutter Rudolf Müller Andreas Friedrich Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 2. Juli 2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Entwicklung des Anlagevermögens(in EUR)
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