Crossmobil Fahrzeug- und Systembau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josi Karla Blechschmidt seit 27.12.2011 | Geschäftsführer |
Steffen Ebert seit 27.12.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FZL GmbHCrossen a.d. ElsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20141. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft In der Eurozone konnte die negative wirtschaftliche Entwicklung der Vorjahre durchbrochen werden und wieder ein moderates Wirtschaftswachstum erzielt werden. Die deutsche Wirtschaft hat sich in dem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld gut behauptet. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland lag 2014 deutlich über der Eurozone. Getragen wurde dieses Wachstum nun in erster Linie von der Binnennachfrage, welche 1,1 %-Punkte zu diesem Wachstum beisteuerte (Quelle: Bundesfinanzministerium - Monatsbericht - Konjunkturentwicklung aus finanzpolitischer Sicht - 30.01.2015). Die gesamtwirtschaftliche Situation spiegelt sich auch in der Automobilindustrie wieder. Der Nutzfahrzeugmarkt in Deutschland entwickelte sich im Jahr 2014 deutlich besser als vorhergesagt. Das Produktionssortiment der FZL GmbH, Crossen a. d. Elster (im Folgenden "FZL"), das schwerpunktmäßig die Herstellung von endbeschichteten Baugruppen aus Stahl und Aluminium für den Nutzfahrzeugsektor und angrenzende Wirtschaftszweige umfasst, war im Geschäftsjahr 2014 im Wesentlichen geprägt von einer Nachfrage auf Vorjahresniveau. Dabei sind unterjährig deutliche Schwankungen zu beobachten. So waren die vorhandenen Kapazitäten im ersten und im vierten Quartal teilweise nicht oder nur unzureichend ausgelastet. 1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die FZL erneut beweisen, dass selbst schwierigste Situationen professionell und mit betriebswirtschaftlichem Erfolg gemeistert werden. Die FZL verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz- und Auftragseingang auf Vorjahresniveau. Allerdings waren die letzten beiden Monate im Geschäftsjahr sehr schlecht ausgelastet. Die FZL hat zum Jahreswechsel einen Auftragsbestand von TEUR 3.000 (Vj. TEUR 2.500), was nach der aktuellen Planung einem Auftragsvorlauf von ungefähr drei Monaten entspricht. 1.3. Produktion Die FZL verfügt über eine der modernsten Fertigungsstätten der Branche. Industrielle und teilweise sehr hochautomatisierte Fertigungsmethoden und hohe Qualitätsstandards bringen nach wie vor Vorteile gegenüber den Wettbewerbern. Die FZL arbeitet am weiteren Ausbau der Automatisierung der Fertigung zur Erhöhung der Produktivität und dem Einsatz neuer Fertigungstechnologien. 1.4. Beschaffung/Lager Die Situation am Beschaffungsmarkt ist weitestgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr. Lieferengpässe und zu lange Lieferzeiten waren eher die Ausnahme. Die FZL wird weiter an einer deutlichen Reduzierung des Lagerbestandes arbeiten und eine kontinuierliche Beschaffung vornehmen. Insbesondere bei den A-Lieferanten wird sich FZL mittelfristig breiter aufstellen und nach Alternativen suchen. Ein wichtiges Ziel ist hierbei auch die Reduzierung der Einkaufskosten. 1.5. Investitionen Die Investitionen konzentrieren sich auf energetische Prozesse und die Einführung neuer Technologien und Verfahren. Im Geschäftsjahr 2014 wurden insgesamt TEUR 1.007 in Sachanlagevermögen investiert und aufgrund der Verschmelzung der stt (siehe Ausführungen unter Punkt 3) Buchwerte in Höhe von TEUR 692 übernommen. Des Weiteren wurden TEUR 775 zur Gründung und Erstfinanzierung der Tochtergesellschaft investiert. 1.6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgte planmäßig. An einer adäquaten Umlaufmittelfinanzierung wird weiter gearbeitet. 1.7. Personal- und Sozialbereich Die gute Qualifikations- und Altersstruktur der Mitarbeiter ist auch in einem schwierigen Marktumfeld von Vorteil. Personalengpässe und Fachkräftemangel kamen im Geschäftsjahr 2014 allerdings trotzdem erstmals zum Tragen. Eine große Rolle im Personal- und Sozialbereich spielt die Erhöhung der Flexibilität durch eine neue Zeitkontenregelung, welche aber bisher noch nicht in vollem Umfang umgesetzt wurde. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete die FZL einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 668 (Vj. TEUR 470 für Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013). Der Anstieg des Gesamtvermögens auf TEUR 12.841 (Vj. TEUR 12.600) resultiert auch aus der Erhöhung der Finanzanlagen in Höhe von TEUR 744. Insbesondere der zum Vorjahr um TEUR 878 höhere Bestand an unfertigen Erzeugnissen führte zum Anstieg der Vorratsintensität auf 20,0 % (Vj. 12,9 %). Der Verschuldungsgrad sank leicht von 2,0 auf 1,7. 2.2. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:
Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden, soweit eingeräumt, unter Skontoabzug beglichen. Die Fremdkapitalquote reduzierte sich auf 63,0 % (Vj. 66,2 %). Die Liquidität im Geschäftsjahr 2014 war zu jedem Zeitpunkt gesichert. 2.3. Ertragslage Wesentliche Kennzahlen der Ertragslage entwickelten sich wie folgt:
Rationalisierungs- und Flexibilisierungsmaßnahmen trugen weiterhin zur Sicherung und Stabilisierung des Ergebnisses bei. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens kann zusammenfassend als geordnet bezeichnet werden. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung Aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 14. August 2014 und Beschluss der Gesellschafterversammlung vom selben Tag wurde die stt Special Trucks & Trailers GmbH, Werdau, rückwirkend zum 1. Januar 2014 auf die FZL im Wege der Aufnahme verschmolzen. 4. Voraussichtliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft Die FZL ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der SAXAS Nutzfahrzeuge GmbH, Werdau (im Folgenden "SAXAS"). Die Umsatzerlöse der Gesellschaft werden zu ca. 80 % durch die Muttergesellschaft beauftragt. Die Entwicklung der FZL ist somit unmittelbar mit der Entwicklung der SAXAS verbunden. Chancen für die weitere Entwicklung der SAXAS-Gruppe werden insbesondere in der Entwicklung und Weiterentwicklung neuer Produkte gesehen. Bereits im Vorjahr wurde das Produkt-Portfolio um ein OFF-Road Sortiment und innovative mobile Systeme für diverse Anwendungen erweitert. Neu zum Sortiment der SAXAS-Gruppe gehören seitdem u. a.: - Verwindungsfreie LKW-Aufbauten (patentgeschütztes System Multi-Free-Low) - Mobile Hospitäler. Im Geschäftsjahr 2014 und 2015 wurden umfangreiche Investitionen und Vorlaufkosten in der gesamten SAXAS-Gruppe getätigt, um eine Markteinführung dieser beiden Produkte zu erzielen. Die Kosten bei der FZL betragen ca. TEUR 910 und wurden entsprechend aktiviert. Erste Verträge zu den verwindungsfreien LKW-Aufbauten konnten in 2015 durch die SAXAS abgeschlossen werden. Aus aktueller Sicht werden weitere Vertragsabschlüsse, insbesondere auch im Bereich 'Mobile Hospitäler', durch die Geschäftsführung der SAXAS als sehr wahrscheinlich eingeschätzt. Sollte die Markteinführung dieser Produkte nicht wie geplant durchführbar sein und zu konkreten Vertragsabschlüssen mit ausreichender Marge im vorgegebenen Planungshorizont führen, ergeben sich für die FZL durch die unmittelbare wirtschaftliche Abhängigkeit von der Muttergesellschaft Risiken hinsichtlich der dann neu durchzuführenden Beurteilung der Werthaltigkeit von aktivierten Investitions- und Auftragsvorbereitungskosten sowie hinsichtlich der weiteren Finanzierung der Gesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein Umsatz von ca. EUR 15,5 Mio. erwartet. Für die Folgejahre plant FZL den Umsatz schrittweise auf EUR 20,0 Mio. im Geschäftsjahr 2017 zu erhöhen. Das langfristig geplante Umsatzwachstum wird unter den oben aufgeführten Planungsprämissen insbesondere unter Berücksichtigung der verstärkten Akquisitionsbemühungen der SAXAS erwartet. Grundsätzlich haben sich die weiteren Unternehmensrisiken gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die FZL plant für die nächsten Jahre neben der spürbaren Ausweitung der Marktaktivitäten eine deutliche Verbesserung der Umsatzrentabilität. Zur Erhöhung der Effektivität der Produktion soll die Automatisierung der Fertigung und der Einsatz neuer Fertigungstechnologien ausgebaut werden. Dazu verfügt die Gesellschaft derzeit über ein gutes Qualifikationsniveau der Mitarbeiter und eine ausgewogene Altersstruktur. Die Herausforderungen bleiben im Hinblick auf die künftigen Wachstumserwartungen im Personalbereich. Die Gewinnung geeigneter Fachkräfte und die Erhöhung deren Flexibilität stellen weiterhin zukünftige Herausforderungen dar. Um die Rentabilität weiterhin aufrecht zu erhalten, wird dem Risiko steigender Beschaffungskosten, insbesondere im Energiebereich, mit weiteren Energieeffizienz-maßnahmen begegnet. 5. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsprojekte der letzten Jahre zielten auf die Erweiterung der Technologien. In den Folgejahren wird die Materialeffizienz eine zunehmende Rolle spielen. 6. Wesentliche Vorgänge von Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Crossen a. d. Elster, 10. Dezember 2015 gez. Josi Blechschmidt, Geschäftsführung gez. Steffen Ebert, Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014FZL GMBH, CROSSEN A. D. ELSTERAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20141. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht bei der Aufstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften keinen Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Die stt Special Trucks & Trailers GmbH, Werdau, ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 14. August 2014 und des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom selben Tag rückwirkend zum 1. Januar 2014 mit der Gesellschaft im Wege der Aufnahme verschmolzen. Eine vollständige Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher nicht gegeben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit Anschaffungskosten nach Abzug linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren. In Vorjahren wurde vom Wahlrecht der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte mit den Herstellungskosten. Diese beinhalten Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungsgemeinkosten sowie den fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Zudem werden Kosten der allgemeinen Verwaltung anteilig berücksichtigt. 2.2. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Die Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig nach § 253 Abs. 3 HGB über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Die Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig nach § 253 Abs. 3 HGB über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer degressiv bzw. linearer abgeschrieben. Erhaltene Investitionszuschüsse werden aktivisch von den Anschaffungskosten/Herstellungskosten der bezuschussten Vermögensgegenstände abgesetzt. Bei den Zugängen werden die linearen Abschreibungen pro-rata-temporis berechnet. Im Berichtszeitraum angeschaffte Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00, übersteigen, wird gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Der Sammelposten ist handelsrechtlich von untergeordneter Bedeutung. 2.3. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert bilanziert. 2.4. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird zu Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach der Durchschnittsmethode. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Zudem wurden Kosten der allgemeinen Verwaltung anteilig berücksichtigt. 2.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zweifelhafte Forderungen in Höhe des voraussichtlichen Zahlungseingangs angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,0 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. 2.6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. 2.7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2.8. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. 2.9. Rückstellungen Die Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. 2.10. Verbindlichkeiten Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. 2.11. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungs-abgrenzungsposten ermittelt. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren mit TEUR 61 (Vj. TEUR 159) aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 123 (Vj. TEUR 21) aus sonstigen Vermögensgegenständen. 3.3 Kapitalrücklage Im Geschäftsjahr erfolgte eine Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 779 aufgrund der Verschmelzung der stt Special Trucks & Trailers GmbH, Werdau, auf die Gesellschaft zum 1. Januar 2014. 3.4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.412; Vj. TEUR 1.550): - Raumsicherungsübereignung der finanzierten Photovoltaikanlage - Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit am Standort der Photovoltaikanlage - Abtretung sämtlicher Ansprüche aus der Betreibung der Photovoltaikanlage (Vergütung, Prämien- und Bonizahlungen) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 698; Vj. TEUR 848): - Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 450; Vj. TEUR 550): - Sicherungsübereignung sowie offene Abtretung der Einspeisevergütungen für die finanzierte Photovoltaikanlage - Abtretung der Einspeisevergütung sowie Abtretung der Rechte aus dem Einspeisevertrag betreffend der finanzierte Photovoltaikanlage Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.023; Vj. TEUR 0): - Globalzession der Forderungen Sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 1.413; Vj. TEUR 1.570): - Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände Die Gesamtsumme der besicherten Verbindlichkeiten beträgt TEUR 4.996 (Vj. TEUR 4.518). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren vollumfänglich aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 25; Vj. TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 31; Vj. TEUR 186) resultieren vollumfänglich aus Lieferungen und Leistungen. 3.5. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB beträgt zum 31. Dezember 2014 TEUR 227 (Vj. TEUR 312). Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
3.6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, haftet gesamtschuldnerisch mit der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau (vormals: SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau AG, Werdau), für Verbindlichkeiten der SAXAS Beteiligungsgesellschaft mbH, Crossen, in Höhe von maximal TEUR 4.500 (Vj. TEUR 4.400). Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Situation der SAXAS Beteiligungsgesellschaft mbH, Crossen, als sehr gering betrachtet. Ändern sich im Förderzeitraum die Fördervoraussetzung für die durch die Sächsische Aufbaubank - Förderbank -, Dresden gewährten Fördermittel für die FZL 3D GmbH, Werdau, haftet die FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, für die sich ergebenden Erstattungs- und Verzinsungsansprüche in Höhe von maximal TEUR 300. Das Risiko einer Inanspruchnahme besteht zurzeit nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverhältnissen in Höhe von insgesamt TEUR 560 (Vj. TEUR 431). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Aktivierte Eigenleistungen Im Berichtsjahr wurden keine Entwicklungsleistungen aktiviert. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten im Vorjahr betrug TEUR 326. Diese entfielen in Höhe von TEUR 133 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände. Forschungskosten sind nicht entstanden. 4.2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 166 (Vj. TEUR 157) enthalten. Der Vorjahresausweis enthält zudem periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 29. 4.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang vom Anlagevermögen in Höhe von TEUR 30 (Vj. TEUR 0) und Forderungsverluste in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 0). 5. Sonstige Angaben 5.1. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr betrug:
5.2. Organe Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Frau Josi Blechschmidt und Herr Steffen Ebert sind gleichzeitig Geschäftsführer der folgenden Gesellschaften: SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau FZL 3D GmbH, Werdau SAXAS Beteiligungsgesellschaft mbH, Crossen Crossmobil Fahrzeug- und Systemtechnik GmbH, Crossen Crossmobil GmbH, Werdau 5.3. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hat Kapitalrechtsanteile mit mehr als 20 %-Anteil an folgenden Unternehmen:
5.4. Konzernzugehörigkeit Die FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau, und soll in deren Konzernabschluss einbezogen werden. Der Konzernabschluss der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau, soll im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.
Crossen a. d. Elster, 10. Dezember 2015 gez. Josi Blechschmidt, Geschäftsführung gez. Steffen Ebert, Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahrsabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Abschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Abschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 10. Dezember 2015 Schneider
+ Partner GmbH
gez. Liedtke, Wirtschaftsprüfer gez. Fetke-Richter, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 23. Dezember 2015 festgestellt. |
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