Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 507431
Eingetragen
27.12.2011
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
ist die Entwicklung und industrielle Produktion von Fahrzeugen, Fahrzeugaufbauten und Einzelteilen, industrielle Beschichtung von Oberflächen sowie Montage-, Service- und Dienstleistungen aller Art, soweit sie keiner besonderen Erlaubnis oder Genehmigung bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Steffen Ebert
seit 27.12.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

FZL GmbH

Crossen a.d. Elster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft

In der Eurozone konnte die negative wirtschaftliche Entwicklung der Vorjahre durchbrochen werden und wieder ein moderates Wirtschaftswachstum erzielt werden.

Die deutsche Wirtschaft hat sich in dem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld gut behauptet. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland lag 2014 deutlich über der Eurozone. Getragen wurde dieses Wachstum nun in erster Linie von der Binnennachfrage, welche 1,1 %-Punkte zu diesem Wachstum beisteuerte (Quelle: Bundesfinanzministerium - Monatsbericht - Konjunkturentwicklung aus finanzpolitischer Sicht - 30.01.2015).

Die gesamtwirtschaftliche Situation spiegelt sich auch in der Automobilindustrie wieder. Der Nutzfahrzeugmarkt in Deutschland entwickelte sich im Jahr 2014 deutlich besser als vorhergesagt.

Das Produktionssortiment der FZL GmbH, Crossen a. d. Elster (im Folgenden "FZL"), das schwerpunktmäßig die Herstellung von endbeschichteten Baugruppen aus Stahl und Aluminium für den Nutzfahrzeugsektor und angrenzende Wirtschaftszweige umfasst, war im Geschäftsjahr 2014 im Wesentlichen geprägt von einer Nachfrage auf Vorjahresniveau. Dabei sind unterjährig deutliche Schwankungen zu beobachten. So waren die vorhandenen Kapazitäten im ersten und im vierten Quartal teilweise nicht oder nur unzureichend ausgelastet.

1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die FZL erneut beweisen, dass selbst schwierigste Situationen professionell und mit betriebswirtschaftlichem Erfolg gemeistert werden.

Die FZL verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz- und Auftragseingang auf Vorjahresniveau. Allerdings waren die letzten beiden Monate im Geschäftsjahr sehr schlecht ausgelastet.

Die FZL hat zum Jahreswechsel einen Auftragsbestand von TEUR 3.000 (Vj. TEUR 2.500), was nach der aktuellen Planung einem Auftragsvorlauf von ungefähr drei Monaten entspricht.

1.3. Produktion

Die FZL verfügt über eine der modernsten Fertigungsstätten der Branche. Industrielle und teilweise sehr hochautomatisierte Fertigungsmethoden und hohe Qualitätsstandards bringen nach wie vor Vorteile gegenüber den Wettbewerbern. Die FZL arbeitet am weiteren Ausbau der Automatisierung der Fertigung zur Erhöhung der Produktivität und dem Einsatz neuer Fertigungstechnologien.

1.4. Beschaffung/Lager

Die Situation am Beschaffungsmarkt ist weitestgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr. Lieferengpässe und zu lange Lieferzeiten waren eher die Ausnahme. Die FZL wird weiter an einer deutlichen Reduzierung des Lagerbestandes arbeiten und eine kontinuierliche Beschaffung vornehmen. Insbesondere bei den A-Lieferanten wird sich FZL mittelfristig breiter aufstellen und nach Alternativen suchen. Ein wichtiges Ziel ist hierbei auch die Reduzierung der Einkaufskosten.

1.5. Investitionen

Die Investitionen konzentrieren sich auf energetische Prozesse und die Einführung neuer Technologien und Verfahren.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden insgesamt TEUR 1.007 in Sachanlagevermögen investiert und aufgrund der Verschmelzung der stt (siehe Ausführungen unter Punkt 3) Buchwerte in Höhe von TEUR 692 übernommen.

Des Weiteren wurden TEUR 775 zur Gründung und Erstfinanzierung der Tochtergesellschaft investiert.

1.6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgte planmäßig. An einer adäquaten Umlaufmittelfinanzierung wird weiter gearbeitet.

1.7. Personal- und Sozialbereich

Die gute Qualifikations- und Altersstruktur der Mitarbeiter ist auch in einem schwierigen Marktumfeld von Vorteil. Personalengpässe und Fachkräftemangel kamen im Geschäftsjahr 2014 allerdings trotzdem erstmals zum Tragen.

Eine große Rolle im Personal- und Sozialbereich spielt die Erhöhung der Flexibilität durch eine neue Zeitkontenregelung, welche aber bisher noch nicht in vollem Umfang umgesetzt wurde.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete die FZL einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 668 (Vj. TEUR 470 für Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013).

Der Anstieg des Gesamtvermögens auf TEUR 12.841 (Vj. TEUR 12.600) resultiert auch aus der Erhöhung der Finanzanlagen in Höhe von TEUR 744.

Insbesondere der zum Vorjahr um TEUR 878 höhere Bestand an unfertigen Erzeugnissen führte zum Anstieg der Vorratsintensität auf 20,0 % (Vj. 12,9 %).

Der Verschuldungsgrad sank leicht von 2,0 auf 1,7.

2.2. Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:

(in TEUR) 2014 2013 (Rumpfgeschäftsjahr vom 01.05.2013 bis 31.12.2013
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.869 1.852
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.093 -568
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.669 -513
= Cashflow gesamt -893 771
+ Bestand am Anfang der Periode 942 171
= Finanzmittelfonds 49 942

Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden, soweit eingeräumt, unter Skontoabzug beglichen.

Die Fremdkapitalquote reduzierte sich auf 63,0 % (Vj. 66,2 %).

Die Liquidität im Geschäftsjahr 2014 war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

2.3. Ertragslage

Wesentliche Kennzahlen der Ertragslage entwickelten sich wie folgt:

      Veränderung
  2014 (01.01.2014 bis 31.12.2014
TEUR
2013 (Rumpfgeschäftsjahr vom 01.05.2013 bis 31.12.2013
TEUR
TEUR %
Rohertrag 6.535 3.595 2.940 81,8
EBIT 1.319 880 439 49,9
Jahresüberschuss 668 470 298 42,1

Rationalisierungs- und Flexibilisierungsmaßnahmen trugen weiterhin zur Sicherung und Stabilisierung des Ergebnisses bei.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens kann zusammenfassend als geordnet bezeichnet werden.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 14. August 2014 und Beschluss der Gesellschafterversammlung vom selben Tag wurde die stt Special Trucks & Trailers GmbH, Werdau, rückwirkend zum 1. Januar 2014 auf die FZL im Wege der Aufnahme verschmolzen.

4. Voraussichtliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft

Die FZL ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der SAXAS Nutzfahrzeuge GmbH, Werdau (im Folgenden "SAXAS"). Die Umsatzerlöse der Gesellschaft werden zu ca. 80 % durch die Muttergesellschaft beauftragt. Die Entwicklung der FZL ist somit unmittelbar mit der Entwicklung der SAXAS verbunden.

Chancen für die weitere Entwicklung der SAXAS-Gruppe werden insbesondere in der Entwicklung und Weiterentwicklung neuer Produkte gesehen. Bereits im Vorjahr wurde das Produkt-Portfolio um ein OFF-Road Sortiment und innovative mobile Systeme für diverse Anwendungen erweitert.

Neu zum Sortiment der SAXAS-Gruppe gehören seitdem u. a.:

- Verwindungsfreie LKW-Aufbauten (patentgeschütztes System Multi-Free-Low)

- Mobile Hospitäler.

Im Geschäftsjahr 2014 und 2015 wurden umfangreiche Investitionen und Vorlaufkosten in der gesamten SAXAS-Gruppe getätigt, um eine Markteinführung dieser beiden Produkte zu erzielen. Die Kosten bei der FZL betragen ca. TEUR 910 und wurden entsprechend aktiviert. Erste Verträge zu den verwindungsfreien LKW-Aufbauten konnten in 2015 durch die SAXAS abgeschlossen werden. Aus aktueller Sicht werden weitere Vertragsabschlüsse, insbesondere auch im Bereich 'Mobile Hospitäler', durch die Geschäftsführung der SAXAS als sehr wahrscheinlich eingeschätzt.

Sollte die Markteinführung dieser Produkte nicht wie geplant durchführbar sein und zu konkreten Vertragsabschlüssen mit ausreichender Marge im vorgegebenen Planungshorizont führen, ergeben sich für die FZL durch die unmittelbare wirtschaftliche Abhängigkeit von der Muttergesellschaft Risiken hinsichtlich der dann neu durchzuführenden Beurteilung der Werthaltigkeit von aktivierten Investitions- und Auftragsvorbereitungskosten sowie hinsichtlich der weiteren Finanzierung der Gesellschaft.

Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein Umsatz von ca. EUR 15,5 Mio. erwartet. Für die Folgejahre plant FZL den Umsatz schrittweise auf EUR 20,0 Mio. im Geschäftsjahr 2017 zu erhöhen. Das langfristig geplante Umsatzwachstum wird unter den oben aufgeführten Planungsprämissen insbesondere unter Berücksichtigung der verstärkten Akquisitionsbemühungen der SAXAS erwartet.

Grundsätzlich haben sich die weiteren Unternehmensrisiken gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Die FZL plant für die nächsten Jahre neben der spürbaren Ausweitung der Marktaktivitäten eine deutliche Verbesserung der Umsatzrentabilität. Zur Erhöhung der Effektivität der Produktion soll die Automatisierung der Fertigung und der Einsatz neuer Fertigungstechnologien ausgebaut werden. Dazu verfügt die Gesellschaft derzeit über ein gutes Qualifikationsniveau der Mitarbeiter und eine ausgewogene Altersstruktur.

Die Herausforderungen bleiben im Hinblick auf die künftigen Wachstumserwartungen im Personalbereich. Die Gewinnung geeigneter Fachkräfte und die Erhöhung deren Flexibilität stellen weiterhin zukünftige Herausforderungen dar.

Um die Rentabilität weiterhin aufrecht zu erhalten, wird dem Risiko steigender Beschaffungskosten, insbesondere im Energiebereich, mit weiteren Energieeffizienz-maßnahmen begegnet.

5. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsprojekte der letzten Jahre zielten auf die Erweiterung der Technologien. In den Folgejahren wird die Materialeffizienz eine zunehmende Rolle spielen.

6. Wesentliche Vorgänge von Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Crossen a. d. Elster, 10. Dezember 2015

gez. Josi Blechschmidt, Geschäftsführung

gez. Steffen Ebert, Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014

FZL GMBH, CROSSEN A. D. ELSTER

AKTIVA

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 9.551.137,15 8.994.466,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 356.488,00 441.755,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 316.987,00 435.137,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 39.501,00 6.618,00
II. Sachanlagen 8.450.899,15 8.552.711,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.651.635,00 3.873.019,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.481.475,00 3.679.456,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.081.762,00 1.000.236,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 236.027,15 0,00
III. Finanzanlagen 743.750,00 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 718.750,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.287.920,44 3.603.583,02
I. Vorräte 2.564.153,49 1.622.985,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 675.134,93 1.038.522,32
1. Forderungen gegen Gesellschafter 184.201,01 180.309,96
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 490.933,92 858.212,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 48.632,02 942.075,41
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.025,00 2.025,00
  12.841.082,59 12.600.074,02

PASSIVA

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.750.727,66 4.254.392,19
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.849.760,31 3.071.146,78
III. Gewinnvortrag 133.245,41 613.137,85
IV. Jahresüberschuss (Vj. Überschuss des Rumpfgeschäftsjahres) 667.721,94 470.107,56
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.180.078,91 520.055,88
C. VERBINDLICHKEITEN 6.820.576,02 7.702.425,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.582.649,92 2.948.494,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.247,04 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 30.077,22 186.444,42
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.182.601,84 4.567.487,02
- davon aus Steuern: EUR 19.706,73 (Vorjahr: EUR 19.548,67)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.548,58 (Vorjahr: EUR 2.130,34)    
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 89.700,00 123.200,00
  12.841.082,59 12.600.074,02

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

  2014
EUR
Rumpf- geschäftsjahr 2013
EUR
1. Rohergebnis 8.007.503,36 4.487.694,86
2. Personalaufwand -2.704.653,91 -1.462.819,08
a) Löhne und Gehälter -2.278.504,00 -1.251.706,58
b) Soziale Abgaben -426.149,91 -211.112,50
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.303.748,64 -745.580,15
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.678.595,39 -1.399.297,78
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14.322,92 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 14.322,92 (Vorjahr: EUR 0,00)    
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.717,11 2.329,86
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 38.220,72 (Vorjahr: EUR 0,00)    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -403.021,96 -275.416,85
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 16.540,98 (Vorjahr: EUR 0,00)    
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 971.523,49 606.910,86
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -302.148,55 -136.803,30
- davon Erträge aus der Auflösung/Aufwendungen aus der Zuführung latenter Steuern: EUR -33.500,00 (Vorjahr: EUR 19.600,00)    
10. Sonstige Steuern -1.653,00 0,00
11. Jahresüberschuss (Vj. Überschuss des Rumpfgeschäftsjahres) 667.721,94 470.107,56

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht bei der Aufstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften keinen Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

Die stt Special Trucks & Trailers GmbH, Werdau, ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 14. August 2014 und des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom selben Tag rückwirkend zum 1. Januar 2014 mit der Gesellschaft im Wege der Aufnahme verschmolzen. Eine vollständige Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher nicht gegeben.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt mit Anschaffungskosten nach Abzug linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren.

In Vorjahren wurde vom Wahlrecht der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte mit den Herstellungskosten. Diese beinhalten Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungsgemeinkosten sowie den fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Zudem werden Kosten der allgemeinen Verwaltung anteilig berücksichtigt.

2.2. Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Die Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig nach § 253 Abs. 3 HGB über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig nach § 253 Abs. 3 HGB über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer degressiv bzw. linearer abgeschrieben. Erhaltene Investitionszuschüsse werden aktivisch von den Anschaffungskosten/Herstellungskosten der bezuschussten Vermögensgegenstände abgesetzt.

Bei den Zugängen werden die linearen Abschreibungen pro-rata-temporis berechnet.

Im Berichtszeitraum angeschaffte Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00, übersteigen, wird gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Der Sammelposten ist handelsrechtlich von untergeordneter Bedeutung.

2.3. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert bilanziert.

2.4. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird zu Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach der Durchschnittsmethode.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Zudem wurden Kosten der allgemeinen Verwaltung anteilig berücksichtigt.

2.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zweifelhafte Forderungen in Höhe des voraussichtlichen Zahlungseingangs angesetzt.

Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,0 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

2.6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert.

2.7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2.8. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

2.9. Rückstellungen

Die Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

2.10. Verbindlichkeiten

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

2.11. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungs-abgrenzungsposten ermittelt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren mit TEUR 61 (Vj. TEUR 159) aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 123 (Vj. TEUR 21) aus sonstigen Vermögensgegenständen.

3.3 Kapitalrücklage

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 779 aufgrund der Verschmelzung der stt Special Trucks & Trailers GmbH, Werdau, auf die Gesellschaft zum 1. Januar 2014.

3.4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Bezeichnung Stand 31.12.2014
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit> 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.582.649,92 1.538.338,93 858.000,00
(Vorjahr) (2.948.494,51) (1.086.739,23) (949.988,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 25.247,04 25.247,04 0,00
(Vorjahr) (0,00 (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 30.077,22 30.077,22 0,00
(Vorjahr) (186.444,42) (186.444,42) (0,00)
4. Übrige Verbindlichkeiten 3.182.601,84 1.914.466,56 854.772,62
(Vorjahr) (4.567.487,02) (3.154.667,35) (962.552,67)
  6.820.576,02 3.508.129,75 1.712.772,62
  (7.702.425,95) (4.427.851,00) (1.912.540,67)

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.412; Vj. TEUR 1.550):

- Raumsicherungsübereignung der finanzierten Photovoltaikanlage

- Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit am Standort der Photovoltaikanlage

- Abtretung sämtlicher Ansprüche aus der Betreibung der Photovoltaikanlage (Vergütung, Prämien- und Bonizahlungen)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 698; Vj. TEUR 848):

- Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 450; Vj. TEUR 550):

- Sicherungsübereignung sowie offene Abtretung der Einspeisevergütungen für die finanzierte Photovoltaikanlage

- Abtretung der Einspeisevergütung sowie Abtretung der Rechte aus dem Einspeisevertrag betreffend der finanzierte Photovoltaikanlage

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.023; Vj. TEUR 0):

- Globalzession der Forderungen

Sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 1.413; Vj. TEUR 1.570):

- Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände

Die Gesamtsumme der besicherten Verbindlichkeiten beträgt TEUR 4.996 (Vj. TEUR 4.518).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren vollumfänglich aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 25; Vj. TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 31; Vj. TEUR 186) resultieren vollumfänglich aus Lieferungen und Leistungen.

3.5. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB beträgt zum 31. Dezember 2014 TEUR 227 (Vj. TEUR 312).

Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

    in TEUR
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände   317
Passive latente Steuern ./. 90
Ausschüttungsgesperrter Betrag = 227

3.6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, haftet gesamtschuldnerisch mit der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau (vormals: SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau AG, Werdau), für Verbindlichkeiten der SAXAS Beteiligungsgesellschaft mbH, Crossen, in Höhe von maximal TEUR 4.500 (Vj. TEUR 4.400). Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Situation der SAXAS Beteiligungsgesellschaft mbH, Crossen, als sehr gering betrachtet.

Ändern sich im Förderzeitraum die Fördervoraussetzung für die durch die Sächsische Aufbaubank - Förderbank -, Dresden gewährten Fördermittel für die FZL 3D GmbH, Werdau, haftet die FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, für die sich ergebenden Erstattungs- und Verzinsungsansprüche in Höhe von maximal TEUR 300. Das Risiko einer Inanspruchnahme besteht zurzeit nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverhältnissen in Höhe von insgesamt TEUR 560 (Vj. TEUR 431).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Aktivierte Eigenleistungen

Im Berichtsjahr wurden keine Entwicklungsleistungen aktiviert. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten im Vorjahr betrug TEUR 326. Diese entfielen in Höhe von TEUR 133 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände. Forschungskosten sind nicht entstanden.

4.2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 166 (Vj. TEUR 157) enthalten. Der Vorjahresausweis enthält zudem periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 29.

4.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang vom Anlagevermögen in Höhe von TEUR 30 (Vj. TEUR 0) und Forderungsverluste in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 0).

5. Sonstige Angaben

5.1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr betrug:

  1. Januar 2014 - 31. Dezember 2014 1. Mai 2013 - 31. Dezember 2013
Gewerbliche Arbeitnehmer 80 48
Angestellte 9 11
Gesamt 89 59

5.2. Organe

Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:

  Eintrag im Handelsregister
Blechschmidt, Josi 27. Dezember 2011
Ebert, Steffen 27. Dezember 2011

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Frau Josi Blechschmidt und Herr Steffen Ebert sind gleichzeitig Geschäftsführer der folgenden Gesellschaften:

SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau

FZL 3D GmbH, Werdau

SAXAS Beteiligungsgesellschaft mbH, Crossen

Crossmobil Fahrzeug- und Systemtechnik GmbH, Crossen

Crossmobil GmbH, Werdau

5.3. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hat Kapitalrechtsanteile mit mehr als 20 %-Anteil an folgenden Unternehmen:

  Beteiligung
%
Eigenkapital 31.12.2014
TEUR
Jahresergebnis 2014
TEUR
FZL 3D GmbH, Werdau 100,0 57 32

5.4. Konzernzugehörigkeit

Die FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau, und soll in deren Konzernabschluss einbezogen werden. Der Konzernabschluss der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH, Werdau, soll im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.

 

Crossen a. d. Elster, 10. Dezember 2015

gez. Josi Blechschmidt, Geschäftsführung

gez. Steffen Ebert, Geschäftsführung

j ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  1. Jan. 2014
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2014
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 590.750,00 0,00 0,00 0,00 590.750,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 53.480,25 703.200,00 41.591,00 700.000,00 98.271,25
  644.230,25 703.200,00 41.591,00 700.000,00 689.021,25
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.427.685,82 0,00 0,00 0,00 4.427.685,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.943.821,46 5.308,43 479.344,56 835.623,76 9.592.850,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.066.206,53 17.835,88 291.310,08 0,00 2.375.352,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 236.027,15 0,00 236.027,15
  16.437.713,81 23.144,31 1.006.681,79 835.623,76 16.631.916,15
III. FINANZANLAGEN          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.000,00 0,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 750.000,00 31.250,00 718.750,00
  0,00 0,00 775.000,00 31.250,00 743.750,00
  17.081.944,06 726.344,31 1.823.272,79 1.566.873,76 18.064.687,40
j AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jan. 2014
EUR
Verschmelzung
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2014
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 155.613,00 0,00 118.150,00 0,00 273.763,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 46.862,25 15.443,00 162.572,00 166.107,00 58.770,25
  202.475,25 15.443,00 280.722,00 166.107,00 332.533,25
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 554.666,82 0,00 221.384,00 0,00 776.050,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.264.365,46 2.196,43 590.771,56 745.957,76 6.111.375,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.065.970,53 16.748,88 210.871,08 0,00 1.293.590,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  7.885.002,81 18.945,31 1.023.026,64 745.957,76 8.181.017,00
III. FINANZANLAGEN          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.087.478,06 34.388,31 1.303.748,64 912.064,76 8.513.550,25
j NETTOBUCHWERTE
  31. Dez. 2014
EUR
31. Dez. 2013
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 316.987,00 435.137,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 39.501,00 6.618,00
  356.488,00 441.755,00
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.651.635,00 3.873.019,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.481.475,00 3.679.456,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.081.762,00 1.000.236,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 236.027,15 0,00
  8.450.899,15 8.552.711,00
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 718.750,00 0,00
  743.750,00 0,00
  9.551.137,15 8.994.466,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FZL GmbH, Crossen a. d. Elster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahrsabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Abschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Abschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dresden, 10. Dezember 2015

Schneider + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Liedtke, Wirtschaftsprüfer

gez. Fetke-Richter, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 23. Dezember 2015 festgestellt.

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