VIER GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
4Com GmbH & Co. KGHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. April 2019 bis 31. März 2020Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage der GesellschaftA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Technologieunternehmen 4Com GmbH & Co. KG, Hannover, entwickelt und betreibt seit 1994 cloudbasierte Lösungen zur produktiven und ganzheitlichen Bearbeitung von Kundenkontakten im Kundenservice-Umfeld von Unternehmen. Die modulare 4Com Suite umfasst im Wesentlichen als Lösungsmodule eine Multichannel ACD mit den optionalen Kanälen Voice, E-Mail, Chat, Fax, Video, SMS, Vorgänge, White-Mail, WhatsApp, Facebook und Twitter (4Com Multichannel ACD und 4Com Corporate Call Assistant), IN-Routing (4Com IN-Routing+) inkl. Servicerufnummern, Predictive Dialer (4Com Outbound Manager), Interactive Voice Response (4Com IVR), EMail-Management (4Com E-Mail Management), Business Intelligence (4Com Cockpit und 4Com Multimedia Wallboard), Support-Unterstützung mit Chat, Video und Co-Browsing (4Com Live Support Manager), indiv. Selfservice-Lösungen (4Com Self Service Voice & Web), Messaging für SMS-, E-Mail-, Sprachnachrichten-, White-Mail-Versand (4Com Messenger) sowie Lösungen für Personaleinsatzplanung (4Com Workforce Management), Qualitätssicherung im Kundenservice (4Com Screen- & Call-Recording), automatische Kundenzufriedenheitsbefragungen (4Com Customer Feedback Voice & Web) und Web Conferencing (4Com Conference). Im Servicerufnummernbereich bietet 4Com nationale und internationale 0800-, 0900-, 0137- 0180- sowie geografische Servicerufnummern an. Darüber hinaus bietet 4Com Audioproduktion u.a. für die eigenen Lösungsmodule an (4Com Audio Production). Außerdem bietet 4Com innovative KundenserviceLösungen im Rahmen der Künstlichen Intelligenz. Dazu zählen Lösungen wie 4Com Chat-, E-Mail-, Messenger- & FAQ-Bots sowie die KI-basierte Klassifikation (4Com KI & Bots). Die Lösungen werden in einem win- oder webbasiertem Client angezeigt und verbinden so die 4Com Welt mit dem Kunden-Ökosystem. Im Jahr 2019 wurde das Portfolio um Ende-zu-Ende Lösungen ergänzt, wie das Sentiment Based Routing oder der AssistFunktion, welche den Agenten fallspezifisch über den Unified Desktop mit den wichtigsten Informationen versorgt. Die Lösungsmodule sind in der Regel webbasiert, einzeln buchbar, lassen sich miteinander vernetzen, an lokale, kundeneigene Systeme anbinden sowie an individuelle Kundenwünsche anpassen. Auf Kundenwunsch können die 4Com-Lösungen auch in der Private Cloud der Unternehmen betrieben werden. Die Abrechnung erfolgt sowohl in der Cloud als auch in der Private Cloud zum größten Teil im Pay per Use-Verfahren, teilweise aber auch nach einem Flatrate- bzw. Concurrent User-Modell. Insgesamt betreibt 4Com über alle Produktgruppen hinweg aktuell etwa 850 Cloud- & Private Cloud-Dienste für Kunden. Die Kernprodukte mit dem höchsten Umsatzanteil sind derzeit die Multichannel ACD (insbesondere mit dem Kundenservicekanal Voice), Servicerufnummern und der Outbound Manager/Predictive Dialer. Die Verbindungen vom Kunden zum 4Com-System bzw. vom 4Com-System zum Mitarbeiter im Kundenservice werden dabei per ISDN und/oder VoIP hergestellt. Ein weiterer wichtiger Umsatzträger sind deshalb zudem Terminierungsleistungen von Telefongesprächen in das deutsche und ausländische Fest- und Mobilfunknetz bzw. Terminierungsleistungen per VoIP. Die Nachfrage nach Non Voice-basierten Kontaktkanälen im Kundenservice innerhalb der 4Com-Lösungen, etwa zur Verteilung von E-Mails, Chats und Vorgängen, war im Geschäftsjahr weiterhin deutlich zunehmend. Im Zuge einer sich verstärkt abzeichnenden Omni- bzw. Multichannel-Strategie im Kundenservice vieler Unternehmen ist dieser Bereich damit ein wichtiges Zukunftsfeld für 4Com. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch die von 4Com angebotene Anbindung der 4Com-Lösungen an Kundensystemen wie etwa CRM, ERP, Workflow oder Ticketing über spezielle 4Com-Konnektoren. Der Lösungs-Vertrieb adressiert im Wesentlichen Kundenservice-Einheiten von Unternehmen jeder Branche und Größenordnung, dies sowohl im Direktvertrieb als auch über ausgewählte Vertriebspartner aus dem Carrier- und Systemhaus- sowie dem Integratoren-Umfeld. Das Vertriebsgebiet ist derzeit zwar vor allem Deutschland, doch die Lösungen werden von 4Com-Kunden teilweise bereits weltweit im Kundenservice eingesetzt. Die 4Com-Plattform wird standortübergreifend in verschiedenen Rechenzentren unserer CoLocation- oder Carrier-Partner in Deutschland gehostet bzw. in der Private Cloud-Variante beim Kunden vor Ort betrieben. 4Com ist heute in Deutschland der führende Anbieter cloudbasierter In- und Outbound-Lösungen im Kundenservice. 2. Forschung und Entwicklung Im Forschungs- und Entwicklungsbereich von 4Com sind derzeit insgesamt 55 Mitarbeiter beschäftigt. Seit mehreren Jahren arbeitet 4Com zudem mit verschiedenen (Fach-) Hochschulen zusammen. Hier werden regelmäßig Semesterprojekte mit Studenten durchgeführt sowie Bachelor- und Masterarbeiten vergeben und betreut. Die Entwicklungs-Schwerpunkte lagen im Jahr 2019 darauf, die Plattform und Bestandsprodukte kontinuierlich weiterzuentwickeln und auf den neusten Stand der Technik zu bringen. Zudem wurde ein großer Fokus auf Innovation und Neuentwicklungen gelegt, die die 4Com Suite mit neuen Funktionalitäten, Produkten oder Lösungen ergänzen. Gleichzeitig werden fortwährend neue Technologien und Partner auf die 4Com-Plattform integriert und bereitgestellt. Weiterentwicklung der Plattform: Um den erwarteten Umsatz- bzw. das damit verbundene notwendige Kapazitätswachstum aktiv unterstützen zu können sowie den Betrieb der 4Com Hosting-Standorte weiter zu automatisieren und zeitgleich den immer steigenden Sicherheitsanforderungen Rechnung tragen zu können, wurde eine grundlegende technologische Erneuerung der Rechenzentrums-Hardware angestrebt. Die Kapazitäten der 4Com Hosting-Standorte wurden entsprechend ausgebaut und skalierbar gestaltet, um genügend Kapazitätsreserven für Spitzenzeiten sicherzustellen. Dabei schreitet im Voice-Bereich die Migration zu VoIP im Zuge der sukzessiven Ablösung von ISDN weiter voran. Beispiele für Weiterentwicklungen sind u.a.:
Beispiele für Neuentwicklungen
Kundensysteme parallel an das Mitarbeiter-Frontend angebunden und dem Mitarbeiter so die wichtigsten Informationen zu einem Kunden fallabhängig aus diversen Systemen gleichzeitig und zentral angezeigt.
B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1. Deutsche Gesamtwirtschaft Nach Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums[1] verläuft die Konjunktur in Deutschland weiterhin gedämpft. Im dritten Quartal stieg die Wirtschaftsleistung lediglich um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat an. Zuvor war sie im ersten Quartal 2019 unterstützt durch Sondereffekte aufwärts revidiert um 0,5 Prozent gestiegen und im zweiten Quartal abwärts revidiert um 0,2 Prozent zurückgegangen. Die deutsche Wirtschaft ist auch im dritten Quartal weiterhin gekennzeichnet durch einen Abschwung in der Industrie, dem eine florierende Baukonjunktur und solide wachsende Dienstleistungen gegenüberstehen. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis)[2] ist die deutsche Wirtschaft zwar im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. So war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2019 um 0,6 Prozent höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 Prozent und 2018 um 1,5 Prozent. Allerdings ist die wirtschaftliche Entwicklung 2019 zweigeteilt: Einerseits verzeichneten die Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe überwiegend kräftige Zuwächse. Andererseits ist die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) eingebrochen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit einem Plus von 4,0 Prozent. Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister mit jeweils plus 2,9 Prozent. Im Gegensatz dazu gab es in weiten Teilen der Industrie starke Rückgänge: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging um 3,6 Prozent zurück. Insbesondere die schwache Produktion in der Automobilindustrie trug zu diesem Rückgang bei. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2019 erstmals von mehr als 45 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren 45,3 Millionen und damit rund 400.000 Personen mehr als 2018 erwerbstätig. Dieser Anstieg von 0,9 Prozent beruht vor allem auf einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. 1.2. TK-Branche & Contact Center Nach Zahlen des Branchenverbands VATM[3] erreicht der Gesamtumsatz mit TK-Diensten im Jahr 2019 einen Wert von 58,4 Milliarden Euro. Das sind 0,5 Milliarden Euro mehr als 2018. Auf Festnetzdienste entfallen dabei 32,8 Milliarden, im Mobilfunk steigen die Umsätze von 25,1 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf 25.6 Milliarden für das Jahr 2019. Rund ein Drittel aller Umsätze, 21 Milliarden Euro, erwirtschaften die Anbieter (Telekom 17,5 Prozent, Wettbewerber 18,5 Prozent) mit Geschäftskunden. Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur[4] (BNetzA) erreichten die Umsatzerlöse auf dem Telekommunikationsmarkt im Jahr 2019 einen Wert von 57,4 Mrd. Euro und damit auf dem gleichen Wert wie 2018. Der größte Anteil entfällt auf den Mobilfunk. Mit 26,57 Mrd. Euro (46 Prozent) lag der Anteil dieses Segments im Jahr 2019 vor dem der herkömmlichen Telekommunikationsnetze mit 21,72 Mrd. Euro (38 Prozent) und dem der HFC-Netze mit 5,77 Mrd. Euro (10 Prozent). Das über klassische Telefonnetze sowie IP-basierte Festnetze abgewickelte Gesprächsvolumen an In- und Auslandsverbindungen sowie an Verbindungen in nationale Mobilfunknetze ist weiterhin rückläufig. Im Jahr 2019 werden nach Einschätzung der Bundesnetzagentur insgesamt etwa 94 Mrd. Gesprächsminuten über Festnetze geführt. Ursächlich für den Rückgang dürfte u. a. eine Zunahme der Nutzung von Kommunikationsdiensten über das Internet sowie teilweise auch eine Verlagerung der Gespräche in die Mobilfunknetze sein. Zum Ende des Jahres 2019 wurden demnach 107,2 Mio. SIM-Karten aktiv genutzt, also solche, über die in den letzten drei Monaten kommuniziert oder zu denen eine Rechnung in diesem Zeitraum gestellt wurde. Statistisch entfallen damit auf jeden Einwohner etwa 1,3 Karten. Im Jahr 2019 wurden über Mobilfunknetze im Inland fast 127 Mrd. abgehende Gesprächsminuten geführt. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk übersteigt inzwischen das über Festnetze abgewickelte Volumen deutlich. Die Wachstumsrate der Mobiltelefonie ist im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr somit um 7 Prozent gestiegen. Der Markt für Servicerufnummern (geografische SRN, 0700, 0800, 0180, 0137, 118x) wird 2019 einen Gesamtwert von 344 Millionen Euro erreichen, das zeigt die aktuelle TK-Marktanalyse Deutschland 2019 des VATM[5]. Im Jahr 2018 lag der Gesamtwert bei 371 Millionen Euro. Die Wettbewerber der Telekom erreichen dabei für das Jahr 2019 Umsätze von 185 Millionen Euro. 62,2 Millionen davon (33,6 Prozent) werden mit geografischen Servicerufnummern erwirtschaftet, also solchen mit einer Ortsvorwahl. 44 Millionen Euro (23,8 Prozent) resultieren aus 0800-Rufnummern, die für Anrufer kostenfrei sind. Der Bereich 0180 erreicht 22,2 Millionen (12 Prozent), 0137 erreicht 20,7 Millionen Euro (11,2 Prozent). 0900 erreicht 15 Millionen Euro (8,1 Prozent). Der Rest verteilt sich auf die weiteren Gassen 0700, 018, 118. Das Minutenvolumen der Wettbewerber ist dabei im Jahr 2019 auf 158 Millionen Minuten/Monat gestiegen (2018: 156 Millionen Minuten/Monat). Dabei entfallen 102 Millionen Minuten/Monat (64,6 Prozent) auf geografische Servicerufnummern (2018:101 Millionen Minuten/Monat), 46 Millionen Minuten/Monat (29,1 Prozent) auf die Gasse 0800 (2018: 45 Millionen Minuten/Monat) sowie 8 Millionen Minuten/Monat (5,1 Prozent) auf die Gasse 0180 (2018: 8 Millionen Minuten/Monat). Laut des Branchenverbands Call Center Verband Deutschland (CCV)[6] steigt die Zahl der Kundenkontakte in Call- und Contact Centern stetig weiter an. Deutschlandweit erfolgen laut CCV täglich etwa 25 Millionen Kundenkontakte auf diesem Wege. Als Gründe für den starken Anstieg von Anfragen gelte einerseits die zunehmende Digitalisierung und Virtualisierung physischer Produkte, die heute online verwaltet werden (z. B. Kreditkarten, Tickets, Schlüssel, Zutrittskarten und Ausweise). Andererseits erleichtern es heutige Kommunikationskanäle und die digitale Kompetenz der Konsumenten, den Kundenservice zu kontaktieren. Dabei sind technische Systeme gefragt, die die Mitarbeiter im Kundenservice unterstützen. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit[7] gab es mit Stichtag 30.9.2019 im Wirtschaftszweig 822 - Call Center (Dienstleister) 123.410 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie 7.862 geringfügig Beschäftigte. 1.3. Cloud-Computing Cloud-Computing ist für die meisten Unternehmen in Deutschland inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden, das stellt KPMG[8] in der aktuellen Untersuchung "Cloud-Monitor 2020" fest. Drei Viertel der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern (76 Prozent) haben demnach Cloud-Lösungen im Einsatz. 20 Prozent ihres ITBudgets gaben die Public-Cloud-Nutzer 2019 durchschnittlich für ihre Public-Cloud-Lösungen aus. 78 Prozent der Cloud-Nutzer schreiben der Cloud einen sehr großen bis eher großen Beitrag zur Digitalisierung ihres Unternehmens zu. Es zeigt sich jedoch, dass sich sowohl für Cloud-Provider als auch für Cloud-Anwender die Prioritäten zunehmend verschieben: Cloud-Projekte haben immer seltener das Ziel, ein Unternehmen auf den Einstieg in die Cloud vorzubereiten, sondern sollen die Cloud-Nutzung in den Unternehmen ausbauen und optimieren. Ein Drittel der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern hat bereits die nächste Entwicklungsstufe in Angriff genommen: Das Multi-Cloud-Computing ermöglicht den Einsatz mehrerer Private-Cloud-Lösungen oder mehrerer Public-Cloud-Lösungen parallel oder in Kombination. 1.4. Technologie Laut der PWC-Studie "Künstliche Intelligenz in Unternehmen"[9] aus dem Jahr 2019 nutzen aktuell erst vier Prozent der Unternehmen in Deutschland KI ein. Zwei Prozent implementieren entsprechende Lösungen, 17 Prozent planen den Einsatz oder testen bereits und weitere 28 Prozent halten KI für relevant. Für die Studie wurden 500 Entscheider der Privatwirtschaft gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut EMNID bezüglich des Einsatzes von KI-basierten Lösungen befragt. Die Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz reichen dabei von der Datenanalyse über Chatbots bis hin zu neuen Dienstleistungen, Produkten und Geschäftsmodellen. Ein Großteil der Entscheider (71 Prozent) verortet den Einsatz von KI vor allem bezüglich der Entlastung und Unterstützung der Mitarbeiter, etwa bei Routinearbeiten und Analyseprozessen. Als autonom agierendes System wird KI von 20 Prozent der Befragten betrachtet. 2. Bericht zur Geschäftsentwicklung 2.1. Geschäftsverlauf Insgesamt konnte 4Com den Umsatz im Geschäftsjahr 2019/2020 über alle Produktgruppen hinweg um ca. 5,52 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf ca. 19,26 Mio. Euro steigern. Das angestrebte UmsatzUnternehmensziel von 19 Mio. Euro wurde damit leicht übertroffen. Die erneuerte Plattform bietet einen erheblich verbesserten Grad an Automatisierung, Performance, Stabilität und Skalierbarkeit. Hierdurch konnten gleichzeitig mehr Kundenprojekte angegangen und zudem effizienter umgesetzt werden. Gerade jedoch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres war die anhaltende Verunsicherung der Kunden durch die seit Mai 2018 geltenden Regeln der neuen DSGVO spürbar. Diese Verunsicherung, verursacht durch eine massive Rechtsunsicherheit, wirkt sich bis heute noch negativ auf die Kaufentscheidungen von Kunden aus. Gerade die Non Voice-Kanäle aus der Cloud werden noch immer kritisch hinterfragt. Kauf-Entscheidungen werden nach 4Com-Beobachtungen teils vertagt bzw. wenn sie getroffen werden, fallen öfter nicht zugunsten einer Cloud-Lösung aus (Kerngeschäft der 4Com). Die Kernprodukte und Hauptumsatzträger Multichannel ACD, Servicerufnummern/TK-Terminierungsleistungen, und Outbound Manager/Predictive Dialer haben sich in Summe in der Gesamtbetrachtung dieser drei Gruppen entsprechend dem Gesamtumsatz im Geschäftsjahr weiter positiv entwickelt und erreichen gemeinsam einen Umsatzanteil von 89,14 Prozent (Vorjahr 89,0 Prozent). Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2019/2020 insgesamt entsprach den Erwartungen und kann insgesamt mit zufriedenstellend bewertet werden. Das EBIT-Ergebnis ist um ca. 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken - trotz gestiegener Umsätze -und liegt somit im Rahmen der Erwartungen. Dies ist im Wesentlichen zu erklären durch den massiven Substanzaufbau durch Investitionen in die runderneuerte Plattform (Software, Hardware, Prozesse), den Personalaufbau und die damit gestiegenen Personalkosten sowie einer weiter sinkenden Marge innerhalb der Produktgruppen. Weiterhin ist zu beobachten, dass durch die immer größer werdenden Kundenprojekte deren Komplexität weiter ansteigt. Dies verlängert auch die Dauer der Akquise und Umsetzung für diese Projekte. Der Aufbau eines zusätzlichen, providerunabhängigen Rechenzentrums (Co-Location) in Deutschland und eines neuen Rechenzentrums (Co-Location) in der Schweiz führt zu einer Gesamtzahl von zehn Rechenzentren, in denen 4Com die Plattform für die Cloud-Lösungen hostet und betreibt. Die vollständige Erneuerung der Hardware auf den neusten Stand der Technik in allen Rechenzentren hat zu einem massiven Ausbau der Produktionskapazitäten geführt, die noch weiter skaliert werden können. Dies führte im Geschäftsjahr zu einem weiteren Ausbau der Kapazitäten der Voice-/Non Voice-Plattformen. Die automatisierten Tests wurden nochmals stark erweitert. Die Ablauf- und Aufbauorganisation wurde angepasst, um eine agile Softwareentwicklung zu unterstützen. Die Kostenentwicklung bei den Beschaffungspreisen ist insgesamt moderat verlaufen. Die meisten Standard-ITKomponenten sind bei den Lieferanten vorrätig, bzw. können innerhalb weniger Tage geliefert werden. 4Com verfügt über ein Netz verschiedener Händler, so dass auch alternative Lieferanten zur Verfügung stehen. Im Bereich der Telefonie-Hardware werden nun Produkte eines Partnerunternehmens eingesetzt. Zum Austausch von Hardware sind entsprechende Wartungs- und Pflegeverträge im Einsatz, die einen störungsfreien Betrieb sicherstellen. 2.2. Personalentwicklung / Human Potential Die Abteilung Human Potential wurde neu geschaffen, um den Professionalisierungsgrad im Bereich der Personalbetreuung und -entwicklung sowie beim Recruting zu erhöhen. Hierbei handelte es sich um eine strategische Entscheidung, um einen Grundstein für weiteres Mitarbeiterwachstum zu schaffen. Dies beinhaltete die Einführung eines Personal-Managementsystems. Mit diesem System wurde ein professioneller, zu unserer Kultur passender Recruiting-Prozess sowie ein kompetentes Onboarding neuer Mitarbeiter etabliert. Dadurch ist der massive Aufbau von 31 Mitarbeitern, vor allem im Bereich der Softwareentwicklung, erst möglich geworden. Unterstützend erfolgten gezielte Employer Branding-Maßnahmen wie z.B. der Besuch "Der langen Nacht der Berufe" oder der Webauftritt bei "Kununu". Im Nachfolgenden eine Übersicht der Entwicklung der Belegschaft: Zu Beginn des Geschäftsjahres bestand die Belegschaft aus:
Zum Ende des Geschäftsjahrs bestand die Belegschaft aus:
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass ein Auszubildender seine Ausbildung erfolgreich abschließen und als Mitarbeiter übernommen werden konnte. Des Weiteren wurden zur Gestaltung und Etablierung einer neuen Unternehmenskultur zwei Workshops zur Findung neuer Unternehmenswerte durchgeführt. Die Belegschaft hat sich auf die Werte "Innovation", "Nachhaltigkeit", "Mut", "Kundenorientierung" & "Viergefühl" verständigt. Diese Werte gilt es zukünftig weiter zu definieren, verstärkt im Unternehmen auszurollen und zu leben. Eine weitere kulturelle Veränderung ist die Einführung selbstorganisierter Teams und das Arbeiten nach "Kanban" mit fachlich verantwortlichen Product Ownern. Zur Förderung dieser neuen Organisationsform und zur Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses der Selbstorganisation, wurden diverse entwicklungs- und kulturfördernde Workshops durchgeführt, sowie mehrere Feedbackschleifen innerhalb des Onboarding-Prozesses eingeführt. Die gesetzliche Vorgabe des Angebotes einer bAV (betrieblichen Altersvorsorge) sowie die Einführung einer offiziellen Remote Office Regelung wurden umgesetzt. Für die Folgejahre gilt es, die neue Arbeits- und Organisationsform weiter zu festigen und die Werte noch stärker in die 4Com-Kultur einzubinden und zu leben. 2.3. Kosten- und Ertragsentwicklung Es gab insgesamt eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Die Gesamtentwicklung in den wichtigsten Produktgruppen ist insgesamt leicht positiv gegenüber dem Vorjahr. Die COVID-19-Pandemie hatte im Geschäftsjahr 2019/2020 keinen negativen Einfluss auf die Kosten- und Ertragsentwicklung. 2.4. Finanzlage Zur Finanzierung der Gesellschaft verfügt 4Com über genügend liquide Mittel. Die Investition in die PlattformInfrastruktur wurde aufgrund der sehr günstigen Zinslage per Leasing finanziert. Ansonsten bestehen keine Kredite bei Banken oder Gesellschafterdarlehen. 2.5. Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt 12,42 Mio. Euro. Bei einer Bilanzsumme von 15,04 Mio. Euro ergibt das eine Eigenkapitalquote von 82,56 Prozent (82,86 Prozent im Vorjahr). Die Rückstellungen betragen 1,25 Mio. Euro und somit ergibt sich eine Rückstellungsquote von 8,31 Prozent (8,77 Prozent im Vorjahr). Die Verbindlichkeiten betragen 1,28 Mio. Euro und somit ergibt sich eine Verbindlichkeitsquote von 8,5 Prozent (8,18 Prozent im Vorjahr). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,74 Mio. Euro und somit ergibt sich eine Verbindlichkeitsquote von 4,93 Prozent (2,76 Prozent im Vorjahr). Künftige Entwicklung sowie Chancen & Risiken der Entwicklung Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Risikobericht Die Absatzpreis-Risiken liegen, weiterhin bedingt durch den hohen Umsatzanteil, insbesondere im zu erzielenden Marktpreis für die Nutzung der 4Com Multichannel ACD und des 4Com Outbound Managers, der seit Jahren leicht rückläufig ist. Auch die Absatzpreise im Markt für Servicerufnummern und Terminierungskosten stehen weiterhin unter sich erhöhendem Druck und sind rückläufig. Das Absatzvolumen im Festnetz- und Mobilfunkmarkt bzw. im Markt für Servicerufnummern wird voraussichtlich sinken, da die Kommunikationsintensität der Kunden über Non Voice-Kanäle bzw. über Messenger-Dienste in den kommenden Jahren weiter deutlich steigen wird. 4Com setzt daher konsequent und gezielt auf den Ausbau der 4Com-Lösungen in diesem Bereich. Gerade die Themen Assist & Automate stehen im Fokus der Entwicklungen und Integrationen. Bei den Einkaufspreisen sind derzeit keine besonderen Risiken zu erkennen. Als weiter anhaltendes Umfeld-Risiko könnte sich weiterhin die EU DSGVO erweisen: Zum einen könnten Unternehmen weiterhin deutlich zurückhaltender bei Outbound-Kampagnen sein, was weiterhin zu Lasten der Umsätze der Produktgruppe 4Com Outbound Manager und auch 4Com Messenger gehen würde. Zum anderen könnten Unternehmen insgesamt weiter oder sogar noch verstärkt dazu übergehen, ihre KundenserviceLösungen aus IT-Sicherheits- und Datenschutzüberlegungen im eigenen Unternehmen betreiben zu wollen, was das Cloud-Geschäft von 4Com insgesamt deutlich belasten würde. Ob und inwieweit dieser von 4Com beobachtete Effekt weiterhin anhält, ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht seriös einschätzbar. Als Gegenstrategie hat 4Com das Angebot mit Private Cloud-Installationen direkt beim Kunden im Geschäftsjahr weiter ausgebaut- dies unter anderem weiterhin verstärkt durch Partnerschaften mit Systemhäusern und Integratoren. Einen Großteil des Umsatzes erwirtschaftet 4Com durch Telefonie (Voice)-Dienste. Bereits vor einigen Jahren haben die Telefongesellschaften damit begonnen, ihre Telefonnetze vom klassischen ISDN zu Voice over IP (VoIP) zu migrieren. In diesem Zusammenhang wurde nicht nur der Ausbau des ISDN-Netzes gestoppt, sondern auch angekündigt, dass die teilnehmerseitigen ISDN-Anschlüsse auf VoIP umgestellt werden. Der Wechsel ist auch für die ISDN-Anschlüsse der 4Com-Produktionssysteme bereits in vollem Gang. Durch die Bereitstellung von VoIP-Ports über eine neu integrierte Partnerlösung ist 4Com bereits jetzt in der Lage, die bereits vorhandenen VoIP-Lösungen (SIP Trunks) verschiedener Telefongesellschaften zu konfigurieren, zu testen und anzubinden. Dies ist an einzelnen Standorten schon erfolgreich geschehen und wird schrittweise an allen Standorten, zusammen mit den VoIP-Dienstleistern und Kunden, ausgerollt. Das Zahlungsausfallrisiko aus Lieferungen und Leistungen ist historisch in den vergangenen Jahren sehr gering. Im Rahmen der Ereignisse rund um die COVID-19-Pandemie wird 4Com die Zahlungsfähigkeit der Kunden genau beobachten und das Debitoren-Management weiter intensivieren. Durch die hohe Diversität der 4ComKunden bzgl. Größe und Branche wird jedoch kein wesentlicher Anstieg der Zahlungsausfälle erwartet. Der Verlust einzelner Großkunden oder wichtiger Vertriebspartner bleibt ein latentes Risiko, das dem Geschäftsmodell "Cloud- bzw. Private-Cloud-Mietlösungen" immanent ist. Der Ausbau der 4ComKundenlösungen zu ganzheitlichen und an die Kundensystemlandschaft angebundenen Lösungen soll dem entgegenwirken. Durch den eigenen Vertrieb und die Partnerschaft mit verschiedenen großen Resellern wird das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Vertriebspartnern verringert. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Konjunktur durch den Einfluss der COVID-19 Pandemie verschlechtern, könnte dies durch eine gesamtwirtschaftliche Investitions- und Konsumzurückhaltung auch einen negativen Einfluss auf das Neu- und Bestandskundengeschäft von 4Com haben. Der negative Einfluss der Konsumzurückhaltung würde sich aus einer sinkenden Anzahl konsumbezogener Kontaktanfragen im Kundenservice der Unternehmen ergeben, was bedingt durch das Pay per Use-Geschäftsmodell der 4ComLösungen ebenfalls zu weniger Umsatz bei 4Com führen könnte. Auch der Eintritt neuer Wettbewerber, insbesondere aus dem Ausland, verbunden mit einem aggressiven preislichen Angebot stellt weiter ein latentes Risiko dar. Gleiches gilt für die bestehenden Cloud CRM-Anbieter mit hohem Marktanteil, deren Lösungsausbau in Richtung ganzheitlicher Kundenkontaktlösungen in Teilen oder sogar vollständig im Wettbewerb zu den 4Com-Lösungsmodulen steht. Zur Vermeidung dieses Risikos setzt 4Com u.a. vermehrt auf die Integration der eigenen Lösung in die Kunden-Systemlandschaft. Als führendes Frontend für den Kundenservice-Mitarbeiter werden dann alle weiteren Systeme des Kunden angebunden, so dass es dem Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick liefert. Die 4ComLösungen entwickeln sich damit weiter zu einem fallabschliessenden Workflowmanagement-System für Unternehmen jeder Größe und Branche in Deutschland und der EU. Der Produktionsbetrieb der 4Com-Plattform findet in zehn regional verteilten Rechenzentren statt. Jede TeilPlattform in den Rechenzentren ist in sich redundant aufgebaut, was das Risiko für technisch bedingte Ausfälle minimiert. Trotz aller Redundanzen besteht jedoch stets das Restrisiko eines Standort-Gesamtausfalls, etwa durch Naturkatastrophen. In einem solchen Notfall besteht die Möglichkeit, Kunden auf andere Standorte zu migrieren und einen Notbetrieb aufzunehmen. Im Bereich der Sprachtechnologie-Plattform arbeitet 4Com seit dem letzten Geschäftsjahr nunmehr mit mehreren Anbietern zusammen, um die Gefahr einer Abhängigkeit von einem Anbieter dieser zentralen Komponente zu verringern. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden, bedingt durch die hohe Liquidität, Eigenkapitalquote, sowie einer heterogenen Kundenstruktur, als gering eingeschätzt. Eine Überschuldung oder eine drohende Zahlungsunfähigkeit ist aufgrund der sehr positiven wirtschaftlichen Lage von 4Com sehr unwahrscheinlich. Auch zukünftige Investitionen werden aus den liquiden Mitteln getätigt werden können. 2. Chancenbericht Für das neue Geschäftsjahr wurden viele Voraussetzungen geschaffen, um weiteres Wachstumspotenzial heben zu können. Die Grundvoraussetzung wurde durch die Erneuerung der gesamten Infrastruktur geschaffen, begleitet durch den Aufbau von zwei zusätzlichen Standorten. Dies ermöglichte den erfolgten Markteintritt in die Schweiz. Es gilt nun, den Nutzungsgrad des Systems in der Schweiz zu erhöhen. Darüber hinaus sind mithilfe international agierender Partner weitere Markteintritte in Europa möglich. Wachstumspotenziale ergeben sich durch den weiteren Ausbau der 4Com-Lösungen für den stark wachsenden Markt der Non Voice-Kanäle, insbesondere der Chat- & Messenger-Dienste sowie der Verteilung von Vorgängen aus CRM-Systemen. Weitere Wachstumspotenziale bestehen durch die Integration von Kundensystemen über entsprechende 4Com-Konnektoren für marktführende Kunden-Systeme z.B. im Bereich CRM, ERP und Ticket-Systeme bzw. durch die Anbindung an sonstige Kundensysteme im Kundenauftrag. Ebenfalls wird eine verstärkte Nachfrage nach den integrierten KI & Bot-Lösungen erwartet, die sich nun im Produktportfolio befinden. Das Bedürfnis nach Systemen, welche Ende-zu-Ende Prozesse automatisieren und den Sachbearbeiter unterstützen, wird weiter ansteigen und eröffnet 4Com weitere Wachstumspotenziale. Im neuen Geschäftsjahr 2020/2021 erwartet 4Com eine Beruhigung hinsichtlich der Rechtsunsicherheit bei Unternehmen bzgl. der EU DSGVO und damit eine langsam eintretende Normalisierung der Kundenaffinität für Cloud-Lösungen. Im Bereich z.B. der Branchen Gesundheitswesen, Banken und Versicherungen liegt der Fokus der Kaufentscheidungen generell noch immer sehr stark im Private Cloud- bzw. On Premise-Bereich. 3. Prognosebericht Der Markt für Contact-Center-Services und Customer-Relationship-Management (CRM) wird in Deutschland stark wachsen, das zeigt PWC in der Studie "Die Zukunft des deutschen Contact-Center- und CRM-Marktes 2020"[10], die im Januar 2020 veröffentlicht wurde. Demnach wird der Gesamtumsatz von 11 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf 13,2 Milliarden im Jahr 2022 zulegen. Dabei entfallen 8,9 Milliarden Euro auf Inhouse-Contact Center und 4,4 Milliarden Euro auf den Outsourcing-Bereich. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 4,2 Prozent für ausgelagerte/Outsourcing Services und 5,0 Prozent für Inhouse-Services. Das Wachstum Im Bereich Outsourcing auf 4.4 Milliarden im Euro 2022 fußt laut PWC auf dem Wachstum in den Branchenbereichen Finanzdienstleister (+77 Mio. Euro), Einzelhandel und Konsum (+178 Mio. Euro), Healthcare (+298 Mio. Euro), Öffentliche Dienstleistungen (+91 Mio. Euro), Reise- und Gastgewerbe (+103 Mio. Euro), IT (+128 Mio. Euro) und sonstigen (+12 Mio. Euro). Gegenläufig entwickeln sich die Branchenbereiche Telekommunikation (-151 Mio. Euro) und Energie/Versorgung (-67 Mio. Euro). Darüber hinaus sehen 60 Prozent der Unternehmen aus dem deutschen Contact-Center- und CRM-Markt die Notwendigkeit, in die Service-Optimierung und ganzheitliche Service-Transformation zu investieren, denn Investitionen in zukunftsfähige Technologien, so die Studie, seien entscheidend für profitable Services und langfristige Kundenbeziehungen. Eine ebenso große Herausforderung ist dabei die Automatisierung von Service-Prozessen und Customer Self Services. Künstliche Intelligenz (KI) ist dabei besonders zentral für die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle und das Trainieren von Bots und Apps. Aber auch weitere SoftwareTechnologien sind erfolgskritisch - wie etwas Sprach- oder Stimmerkennung, Cloud Computing, Robotik, RPA oder Data Analytics, so die Autoren der Studie. Bereits heute würden Maschinen Millionen von Kundenanfragen bearbeiten, vor allem einfache, standardisierbare Anfragen. "In Zukunft dürften 80 Prozent der Service-Anfragen maschinell, also vollautomatisiert, beantwortet werden, etwa per Chat- und Voice-Bots oder mit intelligenten Self-Services", so Matthias Riveiro, PWC. "Die Kundenservice-Qualität wird künftig vor allem an den Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine entschieden. Menschliche Mitarbeiter werden den Kundenservice der Zukunft nicht mehr ohne unterstützende Technologien kostendeckend abwickeln können. Der Wettbewerb in den Märkten, in denen 4Com tätig ist, wird weiterhin als intensiv eingeschätzt. Der Druck auf die Marktpreise wird voraussichtlich weiter anhalten, was vermutlich zu weiter sinkenden Absatzpreisen führt. Auch werden voraussichtlich weiterhin neue Anbieter in den Markt eintreten, denen 4Com mit innovativen ganzheitlichen Lösungen für den Kundenservice aus einer Hand als deutscher Anbieter mit deutschen bzw. europäischen Datenschutzstandards entgegentreten wird. 4Com plant den Ausbau des bestehenden Markteintritts in der Schweiz gemeinsam mit den dortigen Partnern. 4Com plant außerdem, über Vertriebspartner verstärkt in weitere europäische Märkte einzutreten, um das internationale Geschäft weiter voranzutreiben. Gleichzeitig erwartet 4Com einen starken Umsatzzuwachs bei den neu entwickelten und neu integrierten Lösungen und Produkten zur Automatisierung und Unterstützung (Assist & Automate) im Bereich der kommunikationsgetriebenen Aufgabenverarbeitung. Bei Systemen, welche Ende-zu-Ende Prozesse automatisieren und den Sachbearbeiter unterstützen, sieht sich 4Com als einer der führenden Unternehmen in Europa und plant, dort den Umsatz weiter zu erhöhen. Auf Basis der angepassten und neuen Produkte, Lösungen und Märkte wird die Entwicklung der 4ComAuftragslage und der damit verbundenen Umsätze auch weiterhin - trotz der anhaltenden COVID-19-Pandemie - als insgesamt sehr positiv eingeschätzt: 4Com plant daher im neuen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum auf ca. 21,5 Mio. Euro (+ ca. 11,6 Prozent). Aufgrund der prognostisch positiven Geschäftsentwicklung und der weiteren Steigerung der Innovationskraft der 4Com wird auch für das kommende Geschäftsjahr ein Aufbau des Personalbestands erwartet. Zur Umsetzung der weiteren Wachstumsstrategie sind ggf. auch Zukäufe von Unternehmen möglich.
Hannover, 09. Juli 2020 4Com GmbH & Co. KG gez. Rainer Holler [1] BMWi, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im November 2019 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2019/20191114-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-imnovember-2019.html [2] Destatis, Deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2019 um 0,6 % gewachsen, 15. Januar 2020 www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/01/PD20_018_811.html [3] VATM/Dialog Consult, 21. TK-Marktanalyse Deutschland 2019 www.vatm.de/wp-content/uploads/2019/10/VATM_TK-Marktstudie_2019_091019.pdf [4] Bundesnetzagentur, Jahrebericht 2019 https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Mediathek/Jahresberichte/JB2019.pdf?__blob=publicationFile&v=6 [5] VATM/Dialog Consult, 21. TK-Marktanalyse Deutschland 2019 a.a.O. [6] Call Center Verband Deutschland, CCV, 17.12.2019, www.callcenter-verband.de/fuenf-faktoren-die-den-contact-call-center-markt-2020-bewegen-werden [7] Beschäftigtenstatistik Bundesagentur für Arbeit, Wirtschaftszweig 822 - Call Center, Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftszweigen der WZ 2008 Deutschland [8] KPMG Cloud Monitor 2020 https://hub.kpmg.de/studie-cloud-monitor-2020?gclid=EAIaIQobChMI-9XTtYO26gIVArDtCh35OgaNEAAYASAAEgJE5fD_BwE [9] PWC, "Künstliche Intelligenz in Unternehmen", 2019 www.pwc.de/de/digitale-transformation/kuenstliche-intelligenz/kuenstliche-intelligenz-in-unternehmen.html [10] PWC, Die Zukunft des deutschen Contact-Center- und CRM-Marktes 2020", Januar 2020, www.pwc.de/de/im-fokus/customer-centric-transformation/customer-service-und-engagement/wie-digitale-20-services-den-deutschencontact-centerund-crm-outsourcingmarkt-verandern.html BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020A. Allgemeine Angaben Die 4Com GmbH & Co. KG, wird beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRA 200839 geführt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019/2020 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften & Co. geltenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen ein bis 13 Jahre. Die Abschreibungen auf Abgänge erfolgen anteilig für den Zeitraum der betrieblichen Nutzung bis zum Abgangszeitpunkt. Für die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter des laufenden Geschäftsjahres ist vom Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht worden. Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt die nachfolgende Übersicht. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte ausgewiesen. Das Anlagevermögen der Gesellschaft wird durch ein EDV-gestütztes Anlagenverzeichnis geführt, das die nach handels- und steuerrechtlichen Grundsätzen erforderlichen Angaben enthält. Anlagenspiegel zum 31. März 2020
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bewertet. Die Wertberichtigungen umfassen neben akuten Einzelrisiken auch das allgemeine Kreditrisiko sowie andere wertmindernde Faktoren wie den Skontoabzug. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ruhenden latenten Risiken und erwarteten Skontoabzüge werden durch eine aktivisch gekürzte Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 800,00 (Vorjahr: € 1.300,00) berücksichtigt. Das entspricht 0,5 % des nicht einzelwertberichtigten offenen Forderungsbestandes ohne Umsatzsteuer. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Beträge, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital besteht aus dem Kommanditkapital, den variablen Kapitalkonten sowie den persönlichen Rücklagekonten. Das Kommanditkapital ist in Höhe des Nennwertes angesetzt, das der Haftsumme entspricht. Der Nennwert beträgt T€ 100. Die Verteilung des Jahresüberschusses sowie die Zuweisung zu den persönlichen Rücklagekonten und den Kapitalkonten erfolgt aufgrund gesellschaftsvertraglicher Regelungen und aufgrund von Beschlüssen der Gesellschafterversammlung. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung aller Umstände im Einzelfall gebildet und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Positionen:
Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Zusammensetzung, Laufzeit und Sicherheiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. März 2020
Am Bilanzstichtag bestehen im Wesentlichen finanzielle Verpflichtungen aus:
Darüber hinaus bestehen branchenübliche, zum Teil mehrjährige Verträge mit Unternehmen über den Bezug von Vorleistungsprodukten und sonstigen Leistungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Diese Vereinbarungen liegen jeweils im üblichen Rahmen. Dauerschuldverhältnisse mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. C. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen mit ca. 97 % auf Inlandsumsätze und mit ca. 3 % auf solche mit dem Ausland. Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge entfallen auf Sachbezüge. Die im Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten T€ 17 (Vorjahr: T€ 1) Aufwendungen für Altersversorgung. Die Abschreibungen bewegen sich im Rahmen der betriebsspezifischen Übung. Abschreibungen im Hinblick auf zukünftige Wertschwankungen sind beim Umlaufvermögen nicht erforderlich. D. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten angestellten Arbeitnehmer beträgt 87. Die Geschäftsführung erfolgt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die 4Com Verwaltungs GmbH, Hannover, mit einem gezeichneten Kapital von T€ 25. Diese wurde im Geschäftsjahr 2019/2020 vertreten durch ihre alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer, die Herren Holger Klewe (bis 4. Oktober 2019), Hannover, und Rainer Holler, Göttingen.
Hannover, 30. Juni 2020 4Com GmbH & Co. KG gez. Rainer Holler Der Jahresabschluss wurde am 9. September 2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehen, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die 4Com GmbH & Co. KG, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 4Com GmbH & Co. KG, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 4Com GmbH & Co. KG, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 10. Juli 2020 F
+ P TREUHAND GMBH
Bünger, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen