ECD Electronic Components GmbH Dresden

Heidelberger Straße 7, 01189 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 14968
Eingetragen
26.9.1997
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln
Gegenstand
Kabelkonfektion, Leiterplattenbestückung, Herstellung elektronischer Baugruppen, Ortungs- und Telematik Geräte, Forschungs- und Entwicklungsarbeit insbesondere in den Bereichen Telematik und Licht (LED) und den Handel mit denselben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Enrico Dittmeyer
seit 23.11.2020
Geschäftsführer
Sven Rodeck
seit 23.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Martina Eva Orth
Freital OT Pesterwitz
25.000 €
89.90%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ECD Electronic Components GmbH Dresden

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.978.302,11 2.002.193,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.518,00 121.067,00
II. Sachanlagen 1.776.895,29 1.742.924,00
III. Finanzanlagen 140.888,82 138.202,63
davon Ausleihungen an Gesellschafter 47.921,01 50.000,00
B. Umlaufvermögen 1.489.663,15 2.210.667,18
I. Vorräte 901.406,82 1.218.108,17
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.717.141,42 1.379.145,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 307.924,76 555.230,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 280.331,57 437.328,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.341,39 20.600,00
Aktiva 3.494.306,65 4.233.460,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.479.438,92 1.340.363,27
I. Gezeichnetes Kapital 27.809,00 27.809,00
II. Kapitalrücklage 199.980,28 199.980,28
III. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
IV. Gewinnvortrag 612.573,99 490.958,56
V. Jahresüberschuss 139.075,65 121.615,43
B. Einlagen stiller Gesellschafter 206.250,00 275.000,00
C. Rückstellungen 403.270,70 400.186,82
D. Verbindlichkeiten 1.405.347,03 2.217.910,72
davon gegenüber Gesellschaftern 91.022,06 91.022,06
Passiva 3.494.306,65 4.233.460,81

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ECD Electronic Components GmbH Dresden hat ihren Sitz in Dresden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden (HRB 14968).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre), bewertet.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde in vergangenen Geschäftsjahren Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, d.h. mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen (§ 255 Abs. 2a HGB);diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 HGB Abs. 2 HGB). Abschreibungen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800 wurden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG aus Gründen der Wesentlichkeit in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten).

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Nennwert (ohne Umsatzsteuer) angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften und der Kapitalerhöhungsbeschlüsse ausgewiesen.

Kapitalrücklagen sind auszuweisen für im Rahmen der Ausgabe neuer Anteile über den Nennbetrag hinaus erzielte Agios von Gesellschaftern und andere Zuzahlungen von Gesellschaftern.

Die Gewinnrücklagen wurden entsprechend den Gesellschafterbeschlüssen in vergangenen Geschäftsjahren gebildet

Die Einlagen Stiller Gesellschafter werden aufgrund ihres eigenkapitalähnlichen Charakters als Mezzaninekapital zwischen Eigen- und Fremdkapital ausgewiesen. Der Vertrag sieht sowohl eine erfolgsab-, als auch eine erfolgsunabhängige Vergütung vor. Eine Beteiligung an Verlusten der Gesellschaft erfolgt nicht. Der Beteiligungsgeber hat einen vertraglichen Rangrücktritt so lang und soweit erklärt, als er notwendig ist, um eine insolvenzrechtliche Überschuldung zu vermeiden (§ 39 Abs. 2 InsO) und auf ein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet.

Mit Vertragsänderung im Dezember 2021 wurde die Rückzahlung in 4 gleichen Raten innerhalb von 1 bis 5 Jahren festgelegt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden entsprechend den erteilten Versorgungszusagen gebildet und mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Unter Anwendung des § 246 Abs. 2 HGB erfolgte im Geschäftsjahr eine Verrechnung mit Vermögensgegenständen, welche ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind.

Verrechnet wurde dabei der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände mit der Pensionsrückstellung. Auf Grund der Vermögensverrechnung ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein passiver Unterschiedsbetrag.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten für Urlaubsansprüche der Belegschaft, erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile und Ansprüche auf Überstundenausgleich. Außerdem sind Rückstellungen für notwendige Nacharbeiten zu bereits abgerechneten Aufträgen enthalten.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Vergangenheit berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Wertpapiere des Anlagevermögens dienen der Absicherung einer Geschäftsbeziehung mit einer Geschäftsbank und sind nicht frei verfügbar. Die Bewertung erfolgte am Bilanzstichtag mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Liquide Mittel im Umfang von TEUR 50 dienen der Absicherung einer Geschäftsbeziehung mit einem Kreditinstitut und sind nicht frei verfügbar.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags und der Gesellschafterbeschlüsse. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt .

Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von EUR 25.716, die auf folgenden Sachverhalten beruhen:
· § 253 Abs. 6 HGB i.d.F. des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (EUR 2.103)
· Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (EUR 23.613).

Pensionsverpflichtungen (EUR 223.551) werden nach Verrechnung mit dem an die Berechtigten verpfändeten Deckungsvermögen in Form von Wertpapierdepots ausgewiesen. Es ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 eine Pensionsrückstellung von EUR 200.084.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Annahme eines Rechnungszinses von 1,74 % (Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre) basierend auf den "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck. Es wird ein Rententrend von 1,0% und eine Kollektivversorgung angenommen.

Das Deckungsvermögen, mit Anschaffungskosten von EUR 24.000, wird zum Abschlussstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert (Marktwert) in Höhe von EUR 23.467 angesetzt.

Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen saldiert:  
·  Erträge aus Bewertung von Deckungsvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert EUR 472
·  Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen EUR 2.973

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamt
davon mit einer Restlaufzeit

31.12.2023

kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.
Sicherheit

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR

Einlage Stille Beteiligung
206,3
68,8
137,5
0,0

- Vorjahr -
275,0
68,8
206,3
0,0

gegenüber Kreditinstituten
667,9
150,0
402,7
115,2
Wertpapierdepot; Grundschuld TEUR 1.200 und weitere Grundschuld TEUR 557,5
- Vorjahr -
1.272,5
605,7
474,8
192,0

aus Lieferungen und Leistungen
228,2
228,2
0,0
0,0
Eigentumsvorbehalte
- Vorjahr -
316,7
316,7
0,0
0,0

sonstige Verbindlichkeiten
509,2
256,7
252,5
0,0
Sicherungseigentum
- Vorjahr -
628,7
425,5
203,2
0,0

Summe
1.611,6
703,8
792,7
115,2

- Vorjahr -
2.492,9
1.416,7
884,3
192,0


Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 192,1 und beinhaltet Leasingverträge mit einer Grundmietzeit bis längstens November 2026, von denen TEUR 113,2 innerhalb eines Jahres fällig werden.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Sven Rodeck und Herr Enrico Dittmeyer.

Die Geschäftsführer sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Im Geschäftsjahr sind folgende Kredite und Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung gewährt worden:

Kreditentwicklung
Betrag

EUR
Stand bisheriger Kredite
50.000,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr
2.078,99
Neuvergaben im Berichtsjahr
0,00
= neuer Kreditbestand
47.921,01


Das Darlehen wird mit 2 % p.a. verzinst, ist unbesichert und wird in monatlich gleichbleibenden Raten bis Dezember 2042 getilgt.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 75 Mitarbeiter (berechnet gem. § 267 Abs. 5 HGB) beschäftigt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dresden, 10. Juni 2024

gez. Sven Rodeck

gez. Enrico Dittmeyer

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

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