Lux Beteiligung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Maria Felicia Lux seit 20.3.2026 | Prokura |
Maria Lux-Burggräfin und Gräfin zu Dohna-Schlobitten seit 14.3.2023 | Prokura |
Dirk Adam seit 31.1.2014 | Geschäftsführer |
Alexander Lux seit 31.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alexander LuxLux Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lux Holding GmbHGeorgensgmündKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20201. Geschäftsmodell Die Lux-Gruppe - kurz Lux - betreibt die Projektierung, Herstellung und den Vertrieb von individuell geplanten Einfamilienhäusern (Holzfertighäuser) im In- und europäischen Ausland. Des Weiteren betreibt Lux Ingenieurholzbau, Holzelementbau für öffentliche und gewerbliche Gebäude, Fassaden- und Innenausbau sowie Holzhandel. Das Angebot im Fertighausbereich erstreckt sich über Ausbauhäuser mit Eigenleistung bis hin zu schlüsselfertigen Häusern der gehobenen, exklusiven Klasse. Daneben betreibt Lux in geringem Umfang den Erwerb, die Verwertung, Vermietung und Veräußerung von Grundstücken. Produktionsstandorte befinden sich in Roth und Georgensgmünd. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Gesamtzahl der genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser im Dezember 2020 um 12,2% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Fertigbau entwickelte sich mit plus 13,6% besser als der Durchschnitt anderer Bauweisen. Insgesamt wurden im Dezember 9.101 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 2.069 in Fertigbauweise. Auch im Gesamtjahr 2020 schneidet der Fertigbau mit einem Plus von 11,2% deutlich besser ab als der Gesamtmarkt, wo ein Anstieg um 4,3% registriert wurde. Insgesamt wurden von Januar bis Dezember 105.962 (Vj.: 101.569) Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 23.545 (Vj.: 21.171) in Fertigbauweise. Der Fertigbauanteil bei Ein- und Zweifamilienhäusern lag im Gesamtjahr 2020 mit 22,2% deutlich über dem Vorjahreswert von 20,8%. 2.2 Geschäftsverlauf Der Konzernumsatz belief sich im Jahr 2020 auf TEUR 121.562 und lag damit rd. 36,2% über dem Vorjahr. Der Konzernumsatz beinhaltet TEUR 9.073 aus den für das Jahr 2021 geplanten Hausübergaben. Diese Hausübergaben konnten noch im Jahr 2020 realisiert werden. Desweitern beinhaltet der Konzernumsatz TEUR 10.805 aus Teilabrechnungen, welche aufgrund der Umsatzsteuerreduzierung von 19% auf 16% bereits im Dezember 2020 an den Kunden gestellt wurden. Ende des Geschäftsjahres lag ein Auftragsbestand von 272 (Vj. 274) Hausverträgen ohne Rücktrittsrecht mit einem Auftragswert von rd. TEUR 83.702 (Vj. TEUR 76.045) vor. Der gesamte Auftragseingang inkl. der mit Rücktrittsrecht behafteten Verträge lag bei TEUR 102.948 (Vj. TEUR 119.409). Das Konzernergebnis ist um TEUR 5.058 auf TEUR 4.641 in 2021 gestiegen. Dies ist vor allem auf vorgezogene Hausübergaben und Teilabrechnungen zurückzuführen. Darüber hinaus wurden Maßnahmen umgesetzt, die zur Verbesserung des Konzernergebnisses beigetragen haben. Zu den durchgeführten Maßnahmen gehören:
2.3 Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage stellen sich wie folgt dar: 2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen um TEUR 32.279 auf TEUR 121.562. Die Bestandsveränderung betrug im Berichtsjahr TEUR -17.326 (Vj. TEUR -941). Die Betriebsleistung erhöhte sich um TEUR 15.893 auf TEUR 104.236. Die Materialintensität (Materialaufwand / Betriebsleistung) ist auf Grund durchgeführter Maßnahmen leicht um 1,9 Prozentpunkte auf 57,8% gesunken. Die Personalintensität (Personalaufwand / Betriebsleistung) ist auch um 2,4 Prozentpunkte auf 21,8% gesunken. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 4.641 (Vj. TEUR -417). 2.3.2 Finanzlage Die liquiden Mittel und fungiblen Wertpapiere stiegen um TEUR 1.900 auf TEUR 25.221 (Vj. TEUR 23.321). Kapitalflussrechnung - Kurzfassung -
Im Jahr 2020 wurden TEUR 1.497 investiert. Es handelt sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen. Die Finanzierung der Konzerngeschäfte erfolgt ausschließlich aus Eigenmitteln. Die Lux-Gruppe verfügt über ausreichend liquide Mittel, um den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der negativen Cashflow-Entwicklung in den Vorjahren wurden Maßnahmen eingeleitet, damit dies auch weiterhin gewährleistet ist. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9.243 auf TEUR 61.678 (Vj. TEUR 70.921) reduziert. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 10.031 auf TEUR 10.089. Das Vorratsvermögen reduzierte sich um TEUR 16.506 auf TEUR 14.619 (Vj. TEUR 31.126). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf vorgezogene Hausübergaben und Teilabrechnungen zurückzuführen. Die Flüssigen Mittel und Wertpapiere im Umlaufvermögen veränderten sich um TEUR 1.900 auf TEUR 25.221 (Vj. TEUR 23.321). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 41,2%. Die Rückstellungen stiegen um TEUR 2.162 auf TEUR 22.390 (Vj. TEUR 20.229). Die Erhöhung betrifft vornehmlich die Rückstellungen für drohende Verluste. Die erhaltenen Anzahlungen sanken um TEUR 17.159 von TEUR 24.066 auf TEUR 6.907. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf vorgezogene Hausübergaben und Teilabrechnungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich von TEUR 3.729 auf TEUR 3.433. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 1.583 von TEUR 1.936 auf TEUR 3.519. 2.3.4 Finanziellen Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die Lux zur Steuerung heranzieht, sind die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis, der Auftragsbestand bzw. Auftragseingang. Das Controlling berücksichtigt hierbei die Planung einzelner Tochtergesellschaften. 2.3.5 Personal Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl bei Lux betrug im Jahr 2020:
Regelmäßig werden seit vielen Jahren Industriekaufleute, Bauzeichner und IT-Fachinformatiker, Zimmerer und Schreiner ausgebildet. Bei den Mitarbeitern handelt es sich um ausschließlich gut ausgebildetes oder geschultes Personal, das beständig weitergebildet wird. Die Bestimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes werden beachtet. Des Weiteren wurde eine Kinderkrippe am Standort gebaut, um für Mitarbeiter familienfreundlich Arbeitsplätze zu bieten. 2.3.6 Qualitäts- und Umweltbelange Bei der Beschaffung der Rohstoffe achtet Lux konsequent auf die ökologische Beschaffenheit der Produkte, um damit im Bereich Fertighaus die "Nr.1 in der Climatic-Wand-Technologie" weiter zu verbessern. Für die Kunden ist die ökologische Ausrichtung der dampfdiffusionsoffenen Wand wichtig bei der Kaufentscheidung. Die Entwicklung der Climatic-Wand-Technologie wird systematisch weiterbetrieben. Dazu gehört insbesondere der anspruchsvoll gewordene Bereich der Haustechnik, das heißt, die Ausstattung der Häuser mit energiesparenden Heiz- und Lüftungssystemen und intelligent gesteuerter Elektrotechnik. Zur Verbesserung der Qualität der Häuser wurden bei einzelnen älteren Bauvorhaben fehlerhafte Systemkomponenten eines Vorlieferanten vorsorglich ausgetauscht bzw. überarbeitet. Wie in den Vorjahren wurde dies im Rahmen der Gewährleistung erfasst. Die Kunden achten bei der Kaufentscheidung verstärkt auf die Güte-, Öko- und Qualitätssiegel. Den wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit der gesamten Produktpalette sieht Lux als sehr zukunftsrelevant. Als erster Teilschritt wird hierzu gerade die Ökobilanz erstellt. Lux ist Mitglied im Bundesverband deutscher Fertighäuser und damit im QDF (Qualitätsgemeinschaft deutscher Fertigbau). Neben Eigenüberwachung unterliegen die Arbeiten einer regelmäßigen Fremdüberwachung. 2.3.7 Gesamtaussage Mit der Geschäftsentwicklung ist Lux noch nicht zufrieden. Lux arbeitet weiter an den angefangenen Umstrukturierungen, um dauerhaft positive Ergebnisse zu erwirtschaften. 3. Internes Kontroll- und Risikomanagement Im Bereich Controlling werden Planungen, betriebswirtschaftliche Monatsabrechnungen, objektbezogene Nachkalkulationen sowie vielfältige Maßnahmen zur Sicherstellung der Effektivität der Geschäftstätigkeit durchgeführt. Im Wesentlichen werden folgende Risikofelder im Finanz- und Rechnungswesen, Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken, Unterschlagungsrisiken, Buchungsrisiken überwacht. Forderungsbestände werden monatlich den betroffenen Abteilungen zur Klärung übergeben und deren Einforderung überwacht. Organisatorisch sind die Verantwortlichkeiten und Unterschriftsberechtigungen der Funktionsträger geregelt. Von Seiten der IT setzt Lux im Finanz-, Rechnungs- und Lohnwesen auf DATEV, auf Standardsoftware und Individualprogramme. Die individuellen Zugriffsrechte sind dokumentiert und organisatorisch geregelt. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1 Prognose Solange die Kreditfinanzierung sich nicht erheblich verändert, sieht Lux die Wohnungsbauentwicklung stabil. Die positiven Energiewerte sprechen dabei für die Fertigbauweise. Den negativen Ergebnissen der Vergangenheit wird mit Maßnahmen entgegengewirkt. Lux hat ein Programm zur Kostenoptimierung und Umstrukturierung der bestehenden Geschäftsabläufe und Organisationsstrukturen eingeleitet, um die Effizienz und Ertragskraft in den einzelnen Geschäftsbereichen zu steigern und somit den Herausforderungen der kommenden Jahre begegnen zu können. In der Planung hat Lux die Auswirkungen der COVID 19-Pandemie berücksichtigt. Ausgehend von den Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Lux für das Geschäftsjahr 2021 einen moderat höheren Auftragsbestand, deutlich niedrigere Umsatzerlöse und ein negatives operatives Ergebnis. Der Grund für die niedrigeren Umsatzerlöse und ein negatives operatives Ergebnis sind die im Jahr 2020 realisierten jedoch für das Jahr 2021 geplanten Umsätze in Höhe von TEUR 9.073 sowie die im Jahr 2020 gestellten Teilabrechnungen in Höhe von TEUR 10.805. Im Weiteren ist im Jahr 2021 durch teilweise Corona bedingte Störungen der Lieferketten zu enormen Preissteigerungen beim Holz und anderen Materialen gekommen. Die Preissteigerungen konnten wegen der Festpreisgarantie von 12 Monaten nicht bei den aktuell realisierten Bauvorhaben weiter gegeben werden. Die Prognose aus dem Vorjahr wurde für den betragsmäßigen Auftragsbestand erfüllt. Die Prognose aus dem Vorjahr für die Umsatzerlöse sowie das operative Ergebnis wurde aufgrund der zusätzlich im Jahr 2020 realisierten Umsatzerlöse übertroffen. Die Finanzierung erfolgt erwartungsgemäß weiterhin aus Eigenmitteln. 4.2 Risiko Risiken aus Kostensteigerungen Lux unterliegt Kostensteigerungen im Personal und Materialbereich, die Lux aufgrund der langfristigen Projekte nur bedingt an die Kunden weiterbelasten kann. Mit Effizienzsteigerung sowie Maßnahmen im Einkauf wirkt Lux diesem Risiko entgegen. Technologierisiken Lux ist führend im Bereich der Climatic Wand. Bei dem Einsatz neuester Produkte im Bereich Climatic Wand hat Lux Zugang auf Forschungseinrichtungen sowie verschiedene Systemanbieter. Lux wirkt etwaigen Qualitätsrisiken bei Einsatz neuer Materialien durch Qualitätskontrollen und Pilothäusern / Pilotprojekten entgegen. Für Gewährleistung hat Lux ausreichend Rückstellungen gebildet. Vorlieferanten haften zudem teilweise für Produktmängel. Finanzielle Risiken Finanzielle Risiken ergeben sich aus der nicht zufriedenstellenden operativen Situation einer Konzerngesellschaft. Lux schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit der finanziellen Risiken als gering ein. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Konzerngesellschaften hat Lux ein Programm zur Kostenoptimierung und Umstrukturierung der bestehenden Geschäftsabläufe und Organisationsstrukturen eingeleitet, um die Effizienz und Ertragskraft in den einzelnen Geschäftsbereichen zu steigern. Lux überwacht laufend den Umstrukturierungsprozess und geht nicht davon aus, dass eine wesentliche negative Abweichung von der Planung eintritt. Eine Tochtergesellschaft, welche für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht nur von untergeordneter Bedeutung ist, ist aufgrund operativer Verluste und hierdurch künftig angespannter Liquidität im Bestand bedroht. Der Fortbestand der Gesellschaft bedarf weiterhin liquiditätssichernder Zusagen des Mutterunternehmens. Dies ist im Planungszeitraum entsprechend belegt. 4.3 Chancen Um den gewachsenen Anforderungen des Marktes gerechter zu werden, wurde Ende 2019 eine Neuordnung der Konzernstruktur vorgenommen. Hierzu wurde eine klare Trennung zwischen Administration, Projektmanagement, Technik und Vertrieb/Marketing vorgenommen. Um den gehobenen Anforderungen der Kunden an die Dienstleistung bezüglich der Bauabwicklung und -organisation gerecht zu werden, hat Lux eine Projektleiterstruktur geschaffen. Ab Hausvertragsabschluss wird so der Kunde über die ganze Planungs- und Realisierungsphase vollumfänglich betreut. Auf Grund der Eigenkapitalquote und der vorhandenen liquiden Mittel ist Lux auch weiterhin nicht auf Fremdkapital angewiesen. Die Verkaufspreise werden regelmäßig an die allgemeine Preisentwicklung angepasst. Die Chancen liegen darin, dass Lux durch die langjährigen Erfahrungen und der bewusst hohen Qualität der Produkte auch bei den passenden Kunden eine Nische ausfüllt. Des Weiteren kann Lux durch modernes Design sich immer mehr von den Standardhäusern abgrenzen. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist dabei zukunftsweisend und korrespondiert mit dem immer stärker werdenden Nachhaltigkeitstrend. 5. Nachtragsbericht Es wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen.
Georgensgmünd, den 3. Dezember 2021 Lux Holding GmbH gez. Dipl.-Kfm. Alexander Lux, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für 2020
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeitgesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 21 (DRS 21).
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2020
Konzernanhang 2020Lux Holding GmbH, GeorgensgmündI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet Lux Holding GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 6564 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Georgensgmünd. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind erfolgt. Die Geschäftsjahre der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Gesellschaften stimmen mit dem Konzernabschluss überein. Der Abschlussstichtag des Konzerns entspricht dem der Muttergesellschaft. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis 2020 umfasst neben der Lux Holding GmbH, Georgensgmünd, als Muttergesellschaft zehn inländische Unternehmen. Die Lux Holding GmbH ist an den inländischen Unternehmen unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit beteiligt bzw. kann einen beherrschenden Einfluss gemäß § 290 Abs. 1 HGB ausüben. Name, Sitz und Anteil am Kapital der Tochterunternehmen sind in Anlage 5c dargestellt. III. Angaben zu Konsolidierungsgrundsätzen Die Konsolidierungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge bis einschließlich 31. Dezember 2009 erfolgte nach der Buchwertmethode entsprechend § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde der Stichtag der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen (1. Januar 1997, 31. Dezember 1999, 9. Dezember 2009 bzw. 28. Januar 2014) gewählt. Die in Vorjahren aus der Erstkonsolidierung insgesamt entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge (TEUR 25) wurden mit passiven Unterschiedsbeträgen (TEUR 8.765) verrechnet. Die verbleibenden passivischen Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 8.740 wurden aufgrund ihres Rücklagencharakters den Konzernrücklagen (andere Gewinnrücklagen) zugeordnet. Bei der Erstkonsolidierung zum 28. Januar 2014 der LUXHAUS Vertrieb GmbH & Co. KG, Georgensgmünd und der LUXHAUS Verwaltung GmbH, Georgensgmünd handelt es sich um Neugründungen. Unterschiedsbeträge aus diesen Erstkonsolidierungen waren nicht auszuweisen. Forderungen und Verbindlichkeiten (einschließlich Eventualverbindlichkeiten), Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden konsolidiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Verkäufen von Sachanlagen wurden, soweit wesentlich, eliminiert. Zwischenergebnisse im Vorratsvermögen wurde ebenfalls eliminiert. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Gliederung und Bewertung erfolgten bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen einheitlich. Die Konsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt auf Grundlage der Einzelabschlüsse der einzelnen Gesellschaften. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wurden, soweit erforderlich, auf die einheitlich im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend §§ 300 und 308 HGB angepasst. Im Einzelnen wurde im Konzern nachfolgenden Grundsätzen bewertet: Die erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 HGB) wird nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Sie enthalten neben den direkt zurechenbaren Material-, Lohneinzelkosten und Sondereinzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten der allgemeinen Verwaltung. Nicht aktiviert werden hingegen Fremdkapitalzinsen sowie Kosten im Zusammenhang mit freiwilligen sozialen Aufwendungen und Aufwendungen aus der betrieblichen Altersvorsorge. Abschläge wegen Verschnitt, Fehlbestellungen und Schwund wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Grundstücke im Vorratsvermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. In Einzelfällen werden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen (verlustfreie Bewertung). Dabei werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Nennwert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden auf Grundlage laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. nach § 253 Abs. 3 HGB zu den niedrigeren Werten angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für im Geschäftsjahr verausgabte Aufwendungen der Folgejahre gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten der Neuburger und Partner GmbH sowie der compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Versorgungsmanagement mbH bewertet. Die Gutachten berücksichtigen die handelsrechtlichen Vorgaben sowie die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bewertung erfolgte nach der project unit credit Methode. Als Parameter liegen der Berechnung ein Rechnungszins von 2,3 %, ein Rententrend von 0 bis 1,5 % sowie eine Fluktuation von 0% zugrunde. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen aufgezinst. Sondereffekte werden auf Basis von Erfahrungswerten dem Grunde und der Höhe nach kaufmännisch vorsichtig und laufzeitadäquat unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen geschätzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern wurden gemäß dem Temporary - Konzept der §§ 274, 306 HGB ermittelt. Für die Ermittlung der latenten Steuern gemäß§ 274 HGB und § 306 HGB wurde der Steuersatz der Muttergesellschaft oder der jeweiligen Tochtergesellschaft berücksichtigt. Der Steuersatz beträgt zwischen 16 % und 31 %. Latente Steuern ergeben sich insbesondere bei den Bilanzpositionen Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Auf Ebene der einbezogenen Konzernunternehmen bestehen steuerliche Verlustvorträge. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde im Rahmen der Anwendung des § 274 HGB verzichtet. Latente Steuern gemäß § 306 HGB sind in der Summe unwesentlich und wurden nicht berücksichtigt. V. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 ist im Konzern-Anlagenspiegel der Lux Holding GmbH (Anlage 5a) dargestellt. 2. Finanzanlagen Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit dem Konzern-Anteilsbesitz in einer Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 5c) zusammengefasst dargestellt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.130 (Vj. TEUR 1.086). 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage entsprechen denen der Muttergesellschaft. Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten die in Vorjahren entstandenen Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften und das auf die Muttergesellschaft anteilig anfallende Jahresergebnis des Konzerns. Daneben sind die aufgelaufenen, anteilig auf die Muttergesellschaft entfallenden Konzernjahresergebnisse abzüglich der in Vorjahren vorgenommenen Ausschüttungen enthalten. Die Anteile des Gesellschafters des Mutterunternehmens am Eigenkapital des Konzerns beinhalten die aufgelaufenen, anteilig auf den Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallenden Jahresergebnisse abzüglich Entnahmen und zuzüglich Einlagen der Vorjahre. Das auf den Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallende Jahresergebnis wurde abzüglich Entnahmen und zuzüglich geleisteter Einlagen eingestellt. 5. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB bei einer Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Siebenjahres-Durchschnittszinssatz und zum Zehnjahres-Durchschnittszinssatz beträgt TEUR 195. Für einen Teil der Pensionszusagen in Höhe von TEUR 2.052 wurden Bankguthaben an den Versorgungsberechtigten abgetreten. Der Zeitwert in Höhe von TEUR 1.900 wurde im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB mit den Versorgungsverpflichtungen verrechnet. 6. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 5b) zusammengefasst dargestellt. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Avalen in Höhe von TEUR 1.978 (Vj. TEUR 2.888). Aufgrund intensiver interner Bearbeitung der zugrunde liegenden Sachverhalte und der Erfahrung aus der Vergangenheit wird mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht gerechnet. Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtwert in Höhe von TEUR 864. VI. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden mit TEUR 116.745 überwiegend im Inland erzielt. Die Umsätze innerhalb der europäischen Gemeinschaft belaufen sich auf TEUR 4.817. Die Umsätze gliedern sich auf in Fertighäuser mit TEUR 97.086, Holzhandel und Zimmerei mit TEUR 13.096, Kellerbau mit TEUR 4.388 und übrige mit TEUR 6.992. 2. Sonstige Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 852, die vorwiegend aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, Buchgewinnen aus Anlagenverkäufen und Erträgen aus der Minderung der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen resultieren. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 907 enthalten. VII. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird unter analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Zum 31. Dezember 2020 beliefen sich die von der Gesellschaft an Mitglieder der Geschäftsführung gewährten Darlehen auf TEUR 1.130 (Vj. TEUR 1.086). Diese sind unbesichert, werden nicht verzinst und sind sofort fällig. 2. Mitarbeiter der Lux-Gruppe im Jahresdurchschnitt
3. Honorar des Abschlussprüfers Zum 31. Dezember 2020 wurden Aufwendungen einschließlich Auslagen für Leistungen des zur Prüfung einzelner in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen und des Konzernabschlusses der Lux-Unternehmensgruppe bestellten Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 52 (Vj. TEUR 52) erfasst. 4. Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds beinhaltet die Zahlungsmittel aus Kassenbestand und Bankguthaben und jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die äußerst fungiblen Wertpapiere wurden dem Finanzmittelfonds hinzugerechnet. 5. Eigenkapitalspiegel Der Eigenkapitalspiegel wurde unter Anwendung von DRS 22 erstellt. 6. Haftung des Mutterunternehmens Die Lux Holding GmbH, Georgensgmünd ist persönlich haftende Gesellschafterin der folgenden Gesellschaften:
7. Organbezüge Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 12. 8. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.641.335,67 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 9. Nachtragsbericht Zu Beginn des Jahres 2021 haben sich die Holzpreise auf dem Weltmarkt teilweise verdreifacht. Diese Entwicklung hatte sich auf den Rohstoffmärkten bis Mitte des Jahres wieder normalisiert. Auch die Lux- Gruppe musste sich den gestiegenen Holzpreisen zu Beginn des Jahres 2021 stellen und konnte die teilweise um > 100% gestiegenen Holzpreise aufgrund der langfristigen Verträge nicht an die Kunden weitergeben. Diese Effekte wurden in den Rückstellungen des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 bereits berücksichtigt. Inzwischen liegen die Einkaufspreise für Holz wieder auf einem normalen, aber deutlich höheren Niveau im Vergleich zu 2020. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dieses Niveau gehalten werden kann.
Georgensgmünd, den 3. Dezember 2021 Lux Holding GmbH gez. Dipl.-Kfm. Alexander Lux, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Konzernverbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Aufstellung des Konzern-Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2020
Von der Offenlegungspflicht gemäß § 264 Abs. 3 HGB befreit sind die Firmen: 2), 3), 5), 7), 8) und 10). Die Lux Holding GmbH hat sich durch Gesellschafterbeschluss, jeweils vom 28. Oktober 2020 gegenüber diesen Tochtergesellschaften zur Übernahme eines möglichen Fehlbetrags für das Geschäftsjahr 2020 verpflichtet. Die Gesellschafter der Tochterunternehmen haben der Befreiung mit Gesellschafterbeschluss vom 28. Oktober 2020 für das Geschäftsjahr 2020 zugestimmt. Die Gesellschaften 1), 4), 6) und 9) nehmen die Befreiungsvorschriften gemäß §264 b HGB in Anspruch. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lux Holding GmbH, Georgensgmünd Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Lux Holding GmbH, Georgensgmünd, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lux Holding GmbH, Georgensgmünd, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht hin. Im Abschnitt 4.2. "Risiko" ist aufgeführt, dass der Fortbestand eines Tochterunternehmens, welches für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht nur von untergeordneter Bedeutung ist, aufgrund operativer Verluste und hierdurch künftig angespannter Liquidität im Bestand bedroht ist. Der Fortbestand der Gesellschaft bedarf weiterhin liquiditätssichernder Zusagen des Mutterunternehmens. Dies ist im Planungszeitraum entsprechend belegt. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.
Erlangen, 3. Dezember 2021 Steinacker
Müller Dehner Partnerschaft mbB
gez. Klaus Dehner, Wirtschaftsprüfer gez. Benedikt Ponnath, Wirtschaftsprüfer |
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