Sparda-Bank Hessen eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Hruby seit 5.3.2020 | Prokura |
André Dick seit 5.3.2020 | Prokura |
Rüdiger Orth seit 6.6.2018 | Vorstandsmitglied |
Michael Weidmann seit 4.1.2012 | Vorstandsmitglied |
Peter Hoffmann seit 12.5.2010 | Prokura |
Uwe Erber seit 22.1.2008 | Prokura |
Michael Illmer seit 22.1.2008 | Prokura |
Frank Jung seit 16.9.2004 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
IS Immobilien & Service GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sparda-Bank Hessen eGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresbilanz (Formblatt 1) 2. Gewinn und Verlustrechnung (Formblatt 3 Staffelform) 3. Anhang Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Die Sparda Bank Hessen eG ist eine eingetragene Genossenschaft, die der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen ist. Damit ist aus dem Garantieverbund für das Geschäftsjahr 2023 die Möglichkeit einer Verpflichtung bis zur Höhe von 14.213 TEUR verbunden. Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. Unser Geschäftsgebiet mit Geschäftsstellen umfasst das Bundesland Hessen. Organe sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Vertreterversammlung. Im Bankgeschäft haben wir derzeit 412 Beschäftigte. II. Wirtschaftsbericht II.1 Entwicklung der Wirtschaft in Hessen Die Erholung der hessischen Wirtschaft von den Folgen der Krisen der Vorjahre setzte sich 2023 fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,2 %. Damit expandierte die Wirtschaftsleistung etwas geringer als 2022 (+1,5 %), lag damit aber deutlich über dem Wirtschaftswachstum in ganz Deutschland (minus 0,3 %). Das hessische Wachstum war allerdings nach Branchen uneinheitlich. Während das produzierende Gewerbe in Hessen leicht rückläufig war, ergaben sich im Dienstleistungssektor positive Wachstumsimpulse. Die Erwerbstätigenzahl in Hessen erreichte im vierten Quartal 2023 einen neuen Höchststand von 3,62 Millionen. Die Veränderung der Verbraucherpreise, gemessen am Verbraucherpreisindex, lag mit 5,8 % im Jahresdurchschnitt 2023 in Hessen unter dem Vorjahreswert von 6,8 %. Größter Inflationstreiber waren erneut die Nahrungsmittelpreise. II.2 Finanzmärkte Die Notenbanken setzten 2023 ihre geldpolitischen Straffungen fort und erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Sie erreichten 2023 den Höhepunkt, den mit der rückläufigen Inflation wird nunmehr für 2024 mit Leitzinssenkungen gerechnet. Die rückläufige Inflation lies auch die Aktien- und Anleihekurse vor allem zum Jahresende deutlich zulegen. Die US-Notenbank Fed beendete im Juli 2023 ihre geldpolitischen Straffungskurs bei einem Leitzinskorridor von 5,25% bis 5,5% und erhöhte ihre Leitzinsen 2023 damit um 100 Basispunkte. Bis zum Jahresende hielt sie die Leitzinsen stabil. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte die Leitzinsen 2023 um weitere 200 Basispunkte auf 4% bei der Einlagenfazilität und hielt dieses Niveau bis zum Jahresende. Inflations- und Zinserwartungen sowie die Entscheidungen der Notenbanken prägten die Anleihemärkte 2023 in Form hoher Volatilität. Nach 2,56 % Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zu Jahresanfang ging diese zunächst auf 2,07% zurück, erreichte dann aber bis zum September unter deutlichen Schwankungen den Jahreshöchststand von 2,97%, um zum Jahresende wieder deutlich auf 2,03% zu sinken. An den Aktienmärkten setzte der DAX zunächst seine Erholung bis Anfang März 2023 fort. Im Zuge der Regionalbankenkrise in den USA verlor der DAX bis Mitte März 5,5% seines Kurswertes. Die Krise fand mit dem Untergang der Schweizer Großbank Credit Suisse ihren Höhepunkt. Im Zuge der Terrorangriffe der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 fiel der DAX bis auf 14.716,54 Punkte zurück, Zum Jahresende schloss der DAX mit 16.751,64 Punkten also einem Plus von 20,3% ab II.3 Geschäftsverlauf der Sparda Bank Hessen eG Die Entwicklung der von uns definierten wesentlichen Kennzahlen im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar: Im Geschäftsjahr 2023 haben wir für unsere Mitglieder und Privatkund:innen erneut eine Förderleistung von über 30 Millionen EUR erreicht. Die Mitglieder und Privatkund:innen fördern wir durch den Verzicht auf Kontoführungsgebühren und Ausgabeaufschläge im Vermittlungsgeschäft von Investmentanteilen durch die SpardaFondsFlat. Zudem tragen die kostenlosen SpardaRückgabeGarantien für erworbene Investmentanteile und das Angebot von Einlagenprodukten im Rahmen der Topzinsaktion mit einer Verzinsung, die über dem Marktzins liegt, zu diesem Ergebnis bei. Das abgelaufene Geschäftsjahr war nach den deutlichen Zuwächsen in den Vorjahren aufgrund des intensiveren Wettbewerbs um Einlagen im Bankenmarkt geprägt von Rückgängen bei den Kundeneinlagen (-566 Millionen EUR). Der Rückgang fiel aber geringer aus als ursprünglich in der Planung für 2023 angenommen. Das Wachstum der Kundenkredite lag mit +1,9 Prozent oberhalb des definierten Zielwerts. Der Jahresüberschuss hat sich insbesondere aufgrund von positiven Effekten aus dem Wertpapiergeschäft gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das GuV-Ergebnis hat sich insgesamt besser als geplant entwickelt. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Bank durch nachhaltiges Wachstum werden im Kontext steigender Eigenmittelanforderungen angemessene Eigenmittel benötigt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Gesamtkapitalquote deutlich um 3,8 Prozent Punkte auf 21,6 Prozent angestiegen. Die Entwicklung der bedeutsamen Kennzahlen liegt im Wesentlichen im Rahmen unserer Erwartungen. Es ist erklärte Absicht, keine Kontoführungsgebühren für Privatkunden zu erheben. Von der Zeitschrift Forbes wurde die Sparda Bank Hessen eG zum vierten Mal in Folge als "The World's Best Bank Deutschland" ausgezeichnet. Zudem übernimmt die Sparda-Bank Hessen eG Verantwortung in der Region durch gesellschaftliches Engagement. Der Gewinn Sparverein bei der Sparda-Bank Hessen e.V. förderte in 2023 wieder mehr als 600 Projekte mit rund 1,6 Millionen EUR. Er unterstützt gemeinnützige hessische Organisationen in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales, Sport und Umwelt. Im Einzelnen stellte sich der Geschäftsverlauf wie folgt dar:
Im Berichtszeitraum hat die Bank nach den starken Zuwächsen in den Vorjahren einen Rückgang der Bilanzsumme zu verzeichnen, der auf den Rückgang bei den Kundeneinlagen zurückzuführen ist. Die außerbilanziellen Geschäfte bestehen überwiegend aus offenen Kreditzusagen (144.502 TEUR). Der Rückgang ist auf das insgesamt verhaltenere Kreditneugeschäft zurückzuführen.
Unsere Kundenforderungen bestehen überwiegend aus durch Immobilien besicherte Baufinanzierungen. Der Bestand konnte trotz höherem Zinsniveau und der Unsicherheit über die Immobilien- und Baupreisentwicklung um +1,9 Prozent gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 führten die Rückgänge bei den Kundeneinlagen dazu, dass fällige Eigenanlagen nicht prolongiert wurden. Neben dem geringeren Bestand an Wertpapieren in Höhe von -150 Millionen EUR weisen auch die Forderungen an Kreditinstitute eine Abnahme von -289 Millionen EUR auf.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die sich aus der Refinanzierung von Förderkrediten (233.323 TEUR) und aus der Refinanzierung bei der genossenschaftlichen Zentralbank zusammensetzen, haben sich entsprechend der Planung erhöht. Die Kundengelder setzen sich im Wesentlichen aus Anlagen mit täglicher Verfügungsmöglichkeit zusammen. Im Berichtsjahr reduzierten sich die Kundeneinlagen um -566 Millionen EUR.
Die Erträge aus den Dienstleistungsgeschäften haben sich im Berichtsjahr unterschiedlich entwickelt. Die Erträge aus den Wertpapierdienstleistungsgeschäften konnten durch ein erfolgreiches Vermittlungsgeschäft von Investmentanteilen in Verbindung mit unseren Produkten wie SpardaFondsFlat und SpardaRückgabeGarantien ausgeweitet werden. Bei den anderen Vermittlungserträgen waren die Erträge vor allem aufgrund der geringeren Nachfrage nach Privatkrediten und Versicherungsprodukten rückläufig. Der Anstieg der Erträge aus dem Zahlungsverkehr entfällt insbesondere auf die stärkere Nutzung unseres Dienstleistungsangebots im Kartengeschäft. Investitionen Durch umfangreiche Aus , Fort und Weiterbildung haben wir auch in 2023 in die Qualifikation unserer Mitarbeiter/innen investiert. Weitere Investitionen im Berichtsjahr wurden vornehmlich in die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und in die Instandhaltung unserer Filialstandorte getätigt. Im Dezember 2020 wurde ein Kaufvertrag mit der GZS GG FRANKFURT EUROPAALLEE GMBH & Co. KG über die Erstellung eines gewerblich nutzbaren Hochhauses in Frankfurt am Main getätigt. Das Bauvorhaben wird derzeit umgesetzt. Die planmäßige Bezugsfertigkeit soll bis Ende 2025 erreicht werden. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr 2023 wurde beschlossen, die Zusammenarbeit mit der Sopra Financial Technology GmbH bis zum Jahr 2026 zu beenden. Damit verbunden ist der Wechsel in 2025 zum genossenschaftlichen IT-Dienstleister Atruvia AG. Ein entsprechendes Migrationsprojekt wurde initiiert. II.4. Lage der Sparda Bank Hessen eG Die Bank verfügt über eine angemessene Eigenmittelausstattung. Die Ertragslage ist insgesamt stabil, im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Wertaufholungen bei den Eigenanlagen sogar ansteigend. II.4.1 Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
1) GuV Posten 1 abzüglich GuV Posten 2. 2) GuV Posten 5 abzüglich GuV Posten 6. 3) GuV Posten 8 abzüglich GuV Posten 12. 4) GuV Posten 13 16 Im Berichtsjahr war aufgrund höher verzinster Passiva ein Rückgang des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Die höheren Zinsaufwendungen bei den Kundeneinlagen wurden durch Ausschüttungen aus unseren Spezialfonds teilweise kompensiert. Dem standen daher um +7.573 TEUR höhere laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren gegenüber. Die Veränderung des Provisionsüberschusses ist insbesondere auf höhere Aufwendungen für das Kartengeschäft und Zahlungsverkehr zurückzuführen. Die Erhöhung der anderen Verwaltungsaufwendungen ist primär auf zusätzliche Aufwendungen für das Migrationsprojekt zum genossenschaftlichen Rechenzentrum zurückzuführen. Die Personalaufwendungen sind u.a. infolge von Ausgleichszahlungen für die Inflation an die Mitarbeiter gestiegen. Die Entwicklung der Verwaltungsaufwendungen entsprach insgesamt unserer Planung für das Geschäftsjahr 2023. Im sonstigen betrieblichen Ergebnis war bedingt durch einen Sondereffekt bei den Pensionsverpflichtungen im Vorjahr ein Rückgang eingetreten, der sich nun mehr normalisiert hat. Während das Vorjahr durch höhere Abschreibungen auf die Eigenanlagen infolge des starken Zinsanstiegs geprägt war, sind im Berichtsjahr 2023 Wertaufholungen bei den Eigenanlagen zu verzeichnen. Im Ergebnis ist das Bewertungsergebnis insgesamt positiv. Der Jahresüberschuss hat sich in 2023 um 2,9 Millionen EUR gegenüber dem Vorjahr auf 10,0 Millionen EUR erhöht. II.4.2 Finanz und Liquiditätslage Sowohl die Mindestreservebestimmungen als auch die harten aufsichtsrechtlichen Anforderungen der CRR wurden im Berichtsjahr zu jeder Zeit eingehalten. Bei Bedarf stehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie der EZB jederzeit zur Verfügung. Zum 31. Dezember 2023 betrug die Liquidity Coverage Ratio (LCR) 221,5 Prozent. II.4.3 Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögenslage entsprach unserer in der Vorperiode berichteten Prognose. Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Die Bank verfügt über eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Durch Thesaurierung und den Ausbau der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder konnte das Eigenkapital um insgesamt 26,2 Millionen EUR gestärkt werden. Wesentliche Veränderungen beim Eigenkapital ergaben sich vor allem durch die Anzahl neuer Geschäftsanteile. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 121,8 Millionen EUR. Die aufsichtsrechtlich geforderte harte Eigenmittelunterlegung der Risikoaktiva wurde jederzeit übertroffen. Die Gesamtkapitalquote beläuft sich auf 21,6 Prozent. Eine Stärkung der Eigenmittelausstattung ist weiterhin Ziel der Geschäftspolitik. Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Anmerkung: Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,11 Prozent. Wertpapiere Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:
Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 43,39 Prozent an der Bilanzsumme. Im Berichtsjahr wurden fällige Wertpapiere nicht neu angelegt, so dass die Wertpapieranlagen um insgesamt -150,5 Millionen EUR zurückgegangen sind. Die Wertpapiere im Anlagevermögen werden mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und dabei Wertminderungen in Höhe von insgesamt 289,8 Millionen EUR als nicht dauerhaft eingestuft. Die davon auf Spezialfonds entfallenden vorübergehenden Wertminderungen werden voraussichtlich bis 2027 aufgeholt. Die auf den Direktbestand entfallenden als vorübergehenden Wertminderungen sind aus heutiger Sicht voraussichtlich bis 2028 abgebaut. Die Liquiditätsreserve enthält fast ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere. Es befinden sich zum Bilanzstichtag keine Aktienanlagen im Bestand. Strukturierte Finanzinstrumente bestehen fast ausnahmslos in Form von einfach kündbaren Schuldverschreibungen. II.5 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Unsere Bank verfügt über eine gute Finanz und Vermögenslage. Die Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität wurden jederzeit eingehalten. Die Ertragslage ist solide. III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) III.1 Risikomanagementsystem Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäftsstrategie und die daraus abgeleitete Risikostrategie sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. In der normativen Risikosteuerung stellen wir sicher, dass neben der Einhaltung der derzeitigen Eigenmittelforderungen auch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen perspektivisch in den Folgejahren eingehalten werden. Dazu erstellen wir eine mehrjährige Kapitalplanungsrechnung. Dabei werden die Auswirkungen der ökonomischen Risiken angemessen berücksichtigt. Ein weiterer Bestandteil unserer Steuerung ist die ökonomische Risikosteuerung. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, qualifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken. Wir legen die für uns wesentlichen Risiken fest und binden diese in unser ökonomisches Risikotragfähigkeitskonzept ein, sodass eine Steuerung mithilfe unseres Limitsystems gewährleistet ist. Das Gesamtbanklimit wird aus der Risikodeckungsmasse abgeleitet und für die wesentlichen Risiken allokiert. Nicht quantifizierbare wesentliche Risiken werden mit angemessenen Risikosteuerungsverfahren überwacht. Ergänzend werden Stresstests durchgeführt, sodass auch die Auswirkungen außergewöhnlicher Entwicklungen in die Risikosteuerung einbezogen werden können. In unserem Gesamtbanksteuerungsausschuss werden die unter Risikogesichtspunkten wesentlichen Entwicklungen erörtert und gegebenenfalls Maßnahmen festgelegt. Im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung und gegebenenfalls einer Adhoc-Berichterstattung werden Vorstand und Aufsichtsrat informiert. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagementaktivitäten werden durch die Interne Revision geprüft. Die angewandten Methoden zur Risikomessung und -steuerung aller Risikoarten werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig den Anforderungen der Bank und den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Nachhaltigkeitsrisiken sehen wir nicht als eigene Risikoart an, sondern betrachten sie im Rahmen der Steuerung aller unserer wesentlichen Risikoarten. Die Methoden und Verfahren zur Quantifizierung dieser Risiken werden in der genossenschaftlichen Finanzgruppe entwickelt, die wir in geeigneter Weise in unseren Risikosteuerungssystemen anwenden. III.2 Marktpreisrisiken Zinsänderungsrisiken Zur Ermittlung der Auswirkungen von Zinsänderungen verwenden wir unterschiedliche auf historischen Marktentwicklungen basierende Zinsszenarien. Die als Veränderung des Barwerts des Zinsbuchs gemessenen Risiken werden in einem Limitsystem dem entsprechenden Teillimit gegenübergestellt. Zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene können bei Bedarf Zinssicherungsinstrumente eingesetzt werden. Aufgrund unserer Geschäftsstruktur entstehen höhere Zinsänderungsrisiken üblicherweise bei steigenden Marktzinsen in Form von Barwertverlusten unserer zinstragenden Geschäfte. Im Geschäftsjahr bewegte sich das Zinsänderungsrisiko innerhalb des vorgegebenen Limitsystems. Sonstige Marktpreisrisiken Neben dem Zinsbuch unterhalten wir Anlagen in Immobilienwerten, in begrenztem Umfang und befristet können auch Aktienanlagen Bestandteil unserer Asset Allocation sein. Zur Messung der Aktienkursrisiken und der Immobilienrisiken verwenden wir die durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft bereitgestellten Risikokennzahlen. Zur Steuerung von Aktienkursrisiken können bei Bedarf Sicherungsinstrumente eingesetzt werden. Währungsrisiken bestehen in unbedeutender Größenordnung und haben keinen wesentlichen Einfluss auf die künftige Entwicklung der Bank. Im Geschäftsjahr bewegten sich die sonstigen Marktpreisrisiken innerhalb des vorgegebenen Limitsystems. III.3 Adressenausfallrisiken Forderungen an Kunden Die Kreditrisiken im Kundengeschäft messen wir mittels eines Kreditportfoliomodells. Mit Hilfe der Rating- Verfahren der genossenschaftlichen FinanzGruppe bestimmen wir die jeweilige Ausfallwahrscheinlichkeit. Unter Einbezug der vorhandenen Sicherheiten geht das Blankovolumen in die Risikoberechnung aus erwartetem und unerwartetem Verlust ein. Die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes ist in der Abteilung Marktunterstützung Aktiv und in der Abteilung Controlling angesiedelt. Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe die intensive Betreuung ausfallgefährdeter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten Krediten vor. Die Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäfts erfolgt auf der Basis von Limitierungen sowie Steuerungsvorgaben für das Neugeschäft. Unsere Auswertungen geben Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen und Risikoklassen. Risikokonzentrationen sind aufgrund unseres stark diversifizierten, kleinteiligen Kreditgeschäfts zu vernachlässigen. Das Adressenausfallrisiko im Kundengeschäft bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vorgegebenen Limitsystems. Eigenanlagen Den Spread , Migrations und Ausfallrisiken unserer Eigenanlagen begegnen wir grundsätzlich durch eine Beschränkung auf Handelspartner guter Bonität und dadurch, dass wir keine Anlagen von Emittenten erwerben, deren Rating von einer anerkannten Rating Agentur mit schlechter als "Investment Grade" beurteilt wurde. Die Messung der Adressenrisiken unserer Eigenanlagen in Direktanlage und Fondsanlagen mit vollständiger Durchschau erfolgt durch ein Kreditportfoliomodell der genossenschaftlichen FinanzGruppe, indem das zukünftige Verhalten der Risikoparameter auf Basis von Zufallszahlen in einer Monte Carlo Simulation abgebildet wird. Für Anlagen in Publikumsfonds und institutionellen Fonds wird auf die Risikokennzahlen der Kapitalverwaltungsgesellschaft zurückgegriffen, die dem gleichen methodischen Ansatz unterliegen. Zur Überwachung und Steuerung der Eigenanlagen begrenzen emittentenbezogene Limitierungen den Geschäftsumfang je Marktpartner. Zusätzlich nehmen wir eigene Analysen von Berichten bzw. Veröffentlichungen und Spreadentwicklungen der Emittenten vor. Das Adressenausfallrisiko im Eigengeschäft bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vorgegebenen Limitsystems. III.4 Operationelle Risiken Als operationelle Risiken definieren wir die Gefahr von Schäden, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens in internen Verfahren, IT-Anwendungen und anderen Systemen, Fehlern von Mitarbeitern oder aufgrund externer Einflüsse eintreten. Den operativen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen Arbeitsanweisungen, die Verwendung von rechtlich geprüften Vertragsvordrucken und der Einsatz von Sicherheits , Compliance , Datenschutz und Geldwäschebeauftragten. Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z. B. Diebstahl und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgesichert. Im Rahmen der Risikotragfähigkeit finden die operationellen Risiken entsprechende Berücksichtigung. Im Geschäftsjahr sind keine operationellen Risiken mit spürbarer Ertragsauswirkung eingetreten. Die operationellen Risiken bewegten sich im Geschäftsjahr innerhalb des vorgegebenen Limitsystems. III.5 Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko wird durch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen begrenzt. Die Risiken und die Zahlungsbereitschaft werden überwacht. Da das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll mit Risikodeckungspotential begrenzt und somit nicht in unsere Risikotragfähigkeit integriert werden kann, haben wir diesbezüglich besondere Analysen in die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse aufgenommen. Die Überwachung der Liquiditätstragfähigkeit bzw. die Steuerung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt mithilfe entsprechender Liquiditätsablaufbilanzen, in welchen wir die szenariospezifischen Zahlungsmittelabflüsse den szenariospezifischen Zahlungsmittelzuflüssen an den jeweiligen Zahlungsmittelzeitpunkten gegenüberstellen. Sofern sich hieraus im Zeitverlauf ein kumulierter Zahlungsmittelbedarf entwickelt, prüfen wir, ob dieser mit dem jeweilig definierten Liquiditätsdeckungspotential für einen zuvor definierten Zeitraum im jeweiligen betrachteten Szenario abgedeckt werden kann. Durch die Einbindung in die genossenschaftliche FinanzGruppe bestehen ausreichende Refinanzierungs-möglichkeiten, um unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. III.6 Gesamtbild der Risikolage Ein angemessenes Risikoüberwachungssystem wurde aufgebaut und wird fortlaufend weiterentwickelt. Mit den genutzten Verfahren zur Messung der Risiken hat die Bank angemessene Instrumentarien eingerichtet, die der Art und dem Umfang des Geschäftsbetriebes gerecht werden und die bei sachgerechter Anwendung eine konsistente Ermittlung und Darstellung der Risiken gewährleisten. Unser umfassender Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifizierung von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens , Ertrags , und Liquiditätslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. Die Risikotragfähigkeit ist sowohl unter den von uns definierten Standard als auch den festgelegten Stressszenarien gegeben. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung der Sparda Bank Hessen eG für das nächste Geschäftsjahr 2024 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen und Planungsrechnungen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Die Auswirkungen des in den beiden zurückliegenden Jahren gestiegenen Zinsniveaus mit inverser Ausprägung und dem damit verbundenen geänderten Kundenverhalten auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lassen sich derzeit nicht konkret abschätzen. Wir analysieren laufend mögliche Folgen für unser Haus und werden unsere Prognosen anpassen, soweit dies erforderlich ist. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass weiter steigende Zinsen und geopolitische Krisen Einfluss auf die Bewertung unserer Eigenanlagen nehmen können. Gesamtaussage Unsere Bank erwartet vor dem Hintergrund schwieriger Rahmenbedingungen eine moderate Entwicklung in den wichtigen Zielfeldern des Kundengeschäfts. Von großer Bedeutung für die Bank ist eine stabile Entwicklung der Kundeneinlagen; es ist unsere Absicht mit marktgerechten Konditionen die jederzeitige Liquidität und die Refinanzierung unserer Aktivwerte sicherzustellen. Im derzeitigen Wettbewerbsumfeld führt dies zu steigendem Zinsaufwand. Wir erwarten perspektivisch eine schrittweise Rückbildung zu einer normalen Zinsstrukturkurve; damit verbunden ist eine leicht günstige Entwicklung unseres Zinsüberschusses, weitere Kurszuwächse bei den in Vorjahren nach dem strengen Niederstwertverfahren bewerteten Wertpapiere und eine Fortsetzung der Wertaufholung unserer Wertpapiere des Anlagevermögens. Wir gehen von einem leicht steigenden Provisionsüberschuss aus. Wesentlichen Einfluss auf die Ergebnislage nimmt das Migrationprojekt zum Rechenzentrum der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Neben den zeitlichen Ressourcen für die Umstellung der IT-Anwendungen und den damit verbundenen prozessualen Anpassungen, ist der Projektaufwand zu tragen, wodurch sich deutlich höhere Verwaltungsaufwendungen in 2024 und 2025 ergeben; ab 2026 gehen wir wieder von niedrigeren Werten aus. Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der Entwicklung an den Finanzmärkten und des Sondereinflusses infolge des Migrationsprojektes, dass sich Geschäftsverlauf und Lage der Sparda-Bank Hessen eG stabil entwickeln werden. Alle regulatorischen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung können wir aktuell und perspektivisch hinreichend erfüllen. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Liquiditätsausstattung werden wir auch im kommenden Jahr einhalten. Risiken Wesentliche Risiken bestehen in einer unerwarteten Entwicklung der Zinsstrukturkurve, die zu einer Beeinträchtigung des geplanten Zinsergebnisses aus dem Kundengeschäft und den Eigenanlagen sowie deren Bewertung führen könnte. Damit verbunden könnte auch eine Rückstellung für das Zinsbuch nach IDW RS BFA 3 erforderlich werden. Verstärkte Volatilität an den Finanzmärkten kann zu Spreadausweitungen führen und damit ungünstigen Einfluss auf die Bewertung unserer Eigenanlagen nehmen. Bei weiter abschmelzenden Kundeneinlagen, können höhere Zinskosten entstehen, wenn zusätzliche Refinanzierungen bei der genossenschaftlichen Zentralbank aufgenommen werden müssen. Chancen Wesentliche Chancen für die Ertragslage bestehen im nächsten Geschäftsjahr in einer stabilen Refinanzierung über unsere Kundeneinlagen bei nachlassendem Preisdruck. Vorteilhaft wirkt sich auch eine überplanmäßige Nachfrage nach Krediten und Fondsanlagen unserer Privatkunden aus. V. Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Frankfurt am Main, im April 2024 Der Vorstand der Sparda-Bank Hessen eG Markus Müller Michael Weidmann Rüdiger Orth 1. Jahresbilanz zum 31.12.2023Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
3. ANHANGA. Allgemeine Angaben Die Sparda Bank Hessen eG, Frankfurt am Main, ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Genossenschaftsregister Nummer 634 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs , Bewertungs und Umrechnungsmethoden angewandt: Bar Die Barreserve wurde mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert, unverzinsliche Forderungen zum Barwert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Soweit bei den Forderungen an Kunden die Gründe für die in Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen entfallen sind, wurden diese aufgelöst. Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft erfolgte die Ermittlung der Pauschalwertberichtigungen in den relevanten Positionen unter Beachtung der Grundsätze des IDW RS BFA 7 auf Basis des erwarteten Verlustes der kommenden 12 Monate. Die Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag von Forderungen an Kunden wurden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig aufgelöst. Wertpapiere Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere (Liquiditätsreserve) sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die wie Anlagevermögen behandelten Schuldverschreibungen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sind nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben worden (gemildertes Niederstwertprinzip). Anschaffungskosten über pari wurden durch zeitanteilige Abschreibungen angepasst. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit Gründe für die in Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen entfallen sind, wurde eine Zuschreibung vorgenommen. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Gebäude erfolgen entweder linear bei einer Nutzungsdauer von bis zu 50 Jahren oder in der steuerlich zulässigen degressiven Art. Das im Geschäftsjahr angeschaffte bewegliche Anlagevermögen wurde linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 EUR wurden als sofort abziehbare Betriebsausgaben behandelt. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Für Pensionsrückstellungen und Ansprüche aus den zu ihrer Finanzierung abgeschlossenen Rückdeckungs- versicherungen erfolgte eine teilweise kongruente Bewertung gem. IDW RH FAB 1.021. Die Finanzierungs und Erdienenskongruenz wurde dabei auf Basis eines Deckungskapitalverfahrens ermittelt. Gemäß dem gewählten Passivprimat wurden die Rückdeckungsversicherungen bewertet wie die entsprechenden Pensionsrückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag einschließlich fälliger anteiliger Zinsen angesetzt worden. Bei Verbindlichkeiten aus abgezinsten Sparbriefen wurden zum Bilanzstichtag abgezinste Werte eingestellt. Im Übrigen wurden die Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag einer Verbindlichkeit in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Unterschiedsbeträge werden planmäßig über die Laufzeit der Verbindlichkeit aufgelöst. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Teilwertverfahren berechnet. Hierbei wurden die "Richttafeln 2018 G" von Heubeck zugrunde gelegt. Als Lohn- und Gehaltstrend sowie als Rententrend wurden für die Berechnung, soweit relevant, 2,00 % angenommen. Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Die Anschaffungskosten der zu verrechnenden Vermögensgegenstände betrugen 13.367 TEUR. Der beizulegende Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände betrug 13.426 TEUR. Der nach dem Passivprimat berechnete Wert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände betrug dabei 11.402 TEUR. Dies entspricht dem Erfüllungsbetrag der zu verrechnenden Schulden. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis des prognostizierten Zinssatzes der Deutschen Bundesbank per Dezember 2023 (1,83 %). Im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (1,75 %) der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 500.448 EUR. Abzinsungsaufwendungen/ erträge für Pensionsverpflichtungen wurden mit korrespondierenden Erträgen/Aufwen- dungen in Höhe von 22 TEUR verrechnet. Den latenten Risiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen. Dabei wurden für die unter der Bilanz auszuweisenden Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen (unwiderrufliche Kreditzusagen) sowie für die widerruflichen Kreditzusagen Rückstellungen im Gesamtbetrag von 336 TEUR gebildet. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs, einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate, werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 (n. F.) verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebene positive Differenzbetrag wird anschließend um den Risikokostenbarwert und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften und Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten ohne Inanspruchnahme ausläuft. Von den unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 144.502 TEUR betreffen 144.502 TEUR Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken. Hierhin wurde eine Pauschalrückstellung im Kreditgeschäft gemäß IDW RS BFA 7 in Höhe von 113 TEUR verrechnet. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Die unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Währungsumrechnung Eine Umrechnung auf EUR erfolgte im Sortenbestand mit den Sortenankaufskursen zum 29. Dezember 2023.
C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung I. Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind 1 860 516 713 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kunden sind 27 933 466 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 60 497 719 EUR fällig. In den Forderungen und Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Wir halten Anteile an Sondervermögen (§1 Abs. 10 KAGB) von mehr als 10 % (Bilanzposten A6).
Die Genossenschaft besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit denen ein Konzernverhältnis besteht:
Mit dem unter f) aufgeführten Unternehmen ist das Institut mittelbar durch das unter e) genannte Unternehmen beteiligt. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens , Finanz und Ertragslage (§ 290 Abs. 5 HGB i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Daneben besitzt die Genossenschaft folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) mit einem Buchwert von 1.873.902 TEUR haben einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert von 1.654.327 TEUR. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) mit einem Buchwert von 2.289.038 TEUR haben einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert von 2.218.851 TEUR. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB sind für marktpreisbezogene Wertveränderungen unterblieben, da wir nicht von einer dauernden Wertminderung ausgehen. Störungen der Zins und Tilgungsleistung sind bei den betreffenden Wertpapieren nach unserer Einschätzung nicht zu erwarten. In den Sachanlagen sind enthalten:
Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 3 601 151 EUR Agiobeträge auf Forderungen (Vorjahr: 4 382 574 EUR) und 57 009 EUR Disagiobeträge aus aufgenommenen Verbindlichkeiten (Vorjahr: 60 340 EUR) enthalten. Bei der Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Aktive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in den Positionen Forderungen an Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Sonstige Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340 g HGB sowie den Rückstellungen. In folgenden Posten und Unterposten der Aktivseite sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 178 831 EUR enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 420 041 119 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten: Verbindlichkeiten an das Finanzamt 2 020 284 Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 450 152 EUR (Vorjahr: 636 190 EUR) enthalten. Angaben zum Posten Nachrangige Verbindlichkeiten: Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen in Höhe von 17 297 EUR an. Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Nachrangigkeit der Verbindlichkeit ist wie folgt geregelt: Die aufgeführten Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Bank oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen und die Kapitalrücklage haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:
II. Gewinn und Verlustrechnung Im Zinsergebnis sind keine negativen Zinsen (Vorjahr: 932.573 EUR) aus Einlagen bei der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden für die Vermittlung von Investmentfonds, Krediten, Bausparverträgen und Versicherungsverträgen erbracht. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf 296 427 EUR. Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die früheren Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene betrugen die Gesamtbezüge 2023 1.505.607 EUR. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zinssatz von 1,83 % p.a. mittelten Barwertes von 28.778.618 EUR. Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden im Rahmen des üblichen Kredit , Einlagen , und Girogeschäfts vorgenommen. Gemäß dem Statut der Sicherungseinrichtung haben wir gegenüber dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. eine Garantieerklärung abgegeben. Damit ist die Möglichkeit einer Verpflichtung in Höhe von 14.212.855 EUR verbunden. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH (BVR ISG) eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Die Sparda-Bank Hessen eG trägt nach den von ihr abgegebenen Patronatserklärungen dafür Sorge, dass ihre Tochtergesellschaft, die Deutsche Privatfinanz AG, Kassel, in der Weise finanziell ausgestattet bleibt, dass sie jederzeit zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen und Verbindlichkeiten aus bestehenden Geschäftsbeziehungen in der Lage ist. Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 30,00 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Verband der Sparda Banken e.V.
Frankfurt am Main, 20. März 2024 Sparda Bank Hessen eG Der Vorstand Markus Müller Michael Weidmann Rüdiger Ort Anlage zum Jahresabschluss
gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31.
Dezember 2023
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
1. Bewertung der Kundenforderungen
2. Bewertung der Wertpapiere
Unsere Darstellung der besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:
a) Sachverhalt und Problemstellung
b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
c) Verweis auf weitergehende Informationen
Bewertung der Kundenforderungen
a) Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 3.221 Mio. EUR. Dies entspricht 33,9 % der Bilanzsumme. Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung nicht sachgerecht ermittelt wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von zentraler Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.
b) Wir haben zunächst im Rahmen einer Aufbauprüfung untersucht, ob die Systeme bzw. Prozesse der Genossenschaft so ausgestaltet sind, dass eine gegebenenfalls erforderliche Risikovorsorge identifiziert und in ausreichendem Umfang gebildet werden kann. Im Rahmen einer Funktionsprüfung haben wir unter Berücksichtigung der eingerichteten Kontrollen anhand einer Stichprobe von Kundenforderungen untersucht, ob die tatsächliche Anwendung der organisatorischen Vorgaben der Genossenschaft den Soll-Vorgaben entspricht. Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der Aufbau- und Funktionsprüfung haben wir uns anhand einer risikoorientierten Auswahl von Kundenforderungen mittels Einzelfallprüfung von der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge überzeugt.
c) Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Kundenforderungen sind im Anhang im Abschnitt "Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" enthalten.
Bewertung der Wertpapiere
a) Die Wertpapierbestände (Aktivposten 5 und 6) belaufen sich auf insgesamt 4.126 Mio. EUR. Dies entspricht 43,4 % der Bilanzsumme. Davon werden wesentliche Teile im Jahresabschluss 2023 wie Anlagevermögen bewertet. Durch die Bewertung wie Anlagevermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich nicht dauernden Wertminderungen in Höhe von 290 Mio. EUR vermieden. Bei der Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens liegen in einem hohen Maß Einschätzungen und Annahmen sowie Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter im Hinblick auf die Abschreibungen bei Vorliegen von nicht dauerhaften Wertminderungen zugrunde. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass wesentliche Annahmen und Parameter nicht sachgerecht berücksichtigt werden bzw. Ermessenspielräume nicht sachgerecht genutzt werden. Es besteht ein Risiko, dass falsche Wertpapierkurse für die Ermittlung von möglichen Ab- und Zuschreibungen der Wertpapiere herangezogen werden oder Ab- und Zuschreibungsbeträge falsch ermittelt werden. Daher ist die zutreffende Bewertung der Wertpapiere angesichts ihrer Volumina für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von zentraler Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.
b) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Bestände von Wertpapieren analysiert, deren Bewertungen mit erhöhter Ermessensentscheidung behaftet sind. Anhand ausgewählter Einzelfälle haben wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Ermessensentscheidungen und genutzten Bewertungswahlrechte risikoorientiert im Hinblick auf erhöhte Bewertungsunsicherheiten nachvollzogen. Bei Verzicht auf Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei Wertpapieren des Anlagevermögens haben wir beurteilt, ob die Wertminderung lediglich von vorübergehender Natur ist. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir uns anhand einer Auswahl von Wertpapieren von der ordnungsgemäßen Bewertung zum Stichtag überzeugt. Die von der Genossenschaft dabei herangezogenen Stichtagskurse haben wir für die von uns ausgewählten Wertpapiere mittels externer Quellen validiert. Daneben haben wir uns unter Berücksichtigung des bisherigen Buchwerts und der historischen Anschaffungskosten der Wertpapiere von der sachgerechten Ermittlung von Abschreibungsbeträgen unter Beachtung des strengen bzw. gemilderten Niederstwertprinzips sowie der korrekten Ermittlung von Zuschreibungsbeträgen überzeugt.
c) Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren sind im Anhang im Abschnitt "Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" enthalten.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.
Die sonstigen Informationen umfassen
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die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen - mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
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anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht:
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Sonstige separate Bestätigungsleistungen an die Bankenaufsicht, |
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Sonstige separate Bestätigungsleistungen im Zusammenhang mit der Einlagensicherung, |
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Wertpapierdienstleistungsprüfung nach § 89 Abs. 1 Satz 1 WpHG, |
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Schulungs- und Seminarleistungen. |
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Stefan Werbick.
Frankfurt am Main, den 12. April 2024
Verband der Sparda-Banken e.V.
Stefan
Werbick
Wirtschaftsprüfer
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