neu-medianet GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhold Hüls seit 3.6.2021 | Geschäftsführer |
Anja Hünemörder seit 3.6.2021 | Prokura |
Ingo Meyer seit 10.1.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
neu-mobil GmbHNeubrandenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktivseite
Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 2022
EUR |
2021
EUR |
|||
| 1. Umsatzerlöse | 1.442.656,20 | 1.324.472,22 | ||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 133.050,93 | 112.558,81 | ||
| 3. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 226.124,05 | 154.433,16 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 887.238,72 | 1.113.362,77 | 845.647,65 | 1.000.080,81 |
| 4. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | 111.816,69 | 109.128,60 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | ||||
| --davon für Altersversorgung TEUR 0,1 (i. Vj. TEUR 0,1)-- | 26.446,71 | 138.263,40 | 25.933,48 | 135.062,08 |
| 5. Abschreibungen auf Sachanlagen | 44.583,00 | 38.238,08 | ||
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 101.008,23 | 121.851,92 | ||
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||||
| --davon aus der Abzinsung TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1)-- | 77,20 | 745,30 | ||
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||||
| --davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 2 (i. Vj. TEUR 5)-- | 2.119,29 | 4.705,95 | ||
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||||
| --davon Steuerumlagen TEUR 47 (i. Vj. TEUR 37)-- | 47.454,00 | 36.970,00 | ||
| 10. Ergebnis nach Steuern | 128.993,64 | 100.867,49 | ||
| 11. Sonstige Steuern | 22.048,00 | 21.436,00 | ||
| 12. Aufwendungen aus Gewinnabführung | 106.945,64 | 79.431,49 | ||
| 13. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | ||
Die neu-mobil GmbH hat ihren Sitz in Neubrandenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neubrandenburg (HRB Reg. Nr. 6310).
Der Jahresabschluss wurde gemäß § 11 des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg, als 100%ige Gesellschafterin wird im Folgenden "neu.sw" genannt.
Mit der Gesellschafterin neu.sw als Organträger besteht eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft.
Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen analog die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern, soweit handelsrechtlich zulässig, zugrunde. Abgeschrieben wird ausschließlich linear. Angeschaffte Vermögensgegenstände werden beginnend mit dem Monat der Anschaffung oder Herstellung abgeschrieben. Zugänge von geringwertigen Vermögensgegenständen, deren Anschaffungskosten einen Betrag von EUR 250 überschreiten, aber einen Betrag von EUR 1.000 nicht übersteigen, waren nicht zu verzeichnen. Insofern unterblieb der Ausweis eines Sammelpostens. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten einen Betrag von EUR 250 nicht überschreiten, werden als Aufwand erfasst.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Forderungen gegen die Gesellschafterin wurden vollständig mit gleichfristigen Verbindlichkeiten verrechnet.
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Bilanzstichtag zum Nennwert ausgewiesen.
Für bereits im Geschäftsjahr angefallene Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem Abzinsungssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.
Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt seit dem 1. Januar 2010 nach der modifizierten Teilwertmethode (vorher Pauschalwertverfahren). Ein Gehaltstrend sowie eine Preis- und Kostensteigerung waren nicht zu berücksichtigen. Der Fluktuationsabschlag wurde in der Weise berücksichtigt, dass die Jubiläumsrückstellungen in den ersten 5 Jahren der Betriebszugehörigkeit nicht gebildet werden. Die Jubiläumsrückstellung wurde entsprechend ihres laufzeitäquivalenten Zinssatzes gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) gemäß § 284 Abs. 3 HGB zu entnehmen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die Gesellschaft in einen Großflächenrasenmäher (TEUR 9).
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 18 bestehen vollständig gegenüber der Gesellschafterin neu.sw und beinhalten Forderungen aus dem Cashpooling in Höhe von TEUR 125 und Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 107.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 15 (Vj. TEUR 8) resultieren im Wesentlichen aus kreditorischen Gutschriften.
Sonstige Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 18 (Vj. TEUR 19) wurden im Wesentlichen für Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 8) und Jahresabschlussaufwendungen (TEUR 6) gebildet.
Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
| Verbindlichkeiten | Gesamt | bis 1 Jahr | mehr als 1 Jahr | davon mehr als 5 Jahre |
| 1. aus Lieferungen und Leistungen | 30 | 30 | 0 | 0 |
| Vorjahr | 28 | 17 | 11 | 0 |
| 2. gegenüber verbundenen Unternehmen | 380 | 37 | 343 | 195 |
| Vorjahr | 416 | 37 | 379 | 232 |
| 3. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Vorjahr | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 410 | 67 | 343 | 195 | |
| Summe Vorjahr | 445 | 55 | 390 | 232 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen vollständig gegenüber der Gesellschafterin neu.sw und beinhalten Darlehensverbindlichkeiten.
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.443 (Vj. TEUR 1.324) wurden im Hauptgeschäft erwirtschaftet.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 133 (Vj. TEUR 113) resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Schadenersatz (TEUR 47), aus der Umlageendabrechnung der Haftpflichtversicherung 2021 (TEUR 47), aus erhaltenen Umweltboni (TEUR 14) sowie aus der Auflösung einer Verbindlichkeit (TEUR 9).
Der Materialaufwand von TEUR 1.113 (Vj. TEUR 1.000) setzt sich aus Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 887) und Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren (TEUR 226) zusammen.
Im Personalaufwand in Höhe von TEUR 138 (Vj. TEUR 135) sind Löhne und Gehälter (TEUR 112) sowie soziale Abgaben (TEUR 26) enthalten.
Die Abschreibungen betragen TEUR 45 (Vj. TEUR 38). Der Anstieg der Abschreibungen basiert auf der getätigten Investition des Geschäftsjahres sowie die erstmalig ganzjährige Abschreibung der Investitionen des Vorjahres.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 101 (Vj. TEUR 122) beinhalten unter anderem Aufwendungen aus der Verwaltungskostenumlage an die neu.sw (TEUR 41), Aufwendungen aus Reparaturleistungen aus Versicherungsschäden (TEUR 35) sowie Betriebsführungsleistungen der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe GmbH, Neubrandenburg (nachfolgend "NVB" genannt), (TEUR 12).
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren überwiegend aus der Abzinsung der langfristigen Rückstellung zum Bilanzstichtag.
Die Zinsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Zinsen aus abgeschlossenen Darlehensverträgen mit der Gesellschafterin neu.sw (TEUR 2).
Gemäß Gewerbesteuerumlagevertrag zwischen der neu-mobil GmbH und der neu.sw trägt die Gesellschaft verursachungsgerecht ihren Anteil an der durch neu.sw zu zahlenden Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 18).
Des Weiteren wird in diesem GuV-Posten die Körperschaftsteuerumlage und Solidaritätszuschlag für 2022 in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 19) ausgewiesen.
Ausgewiesen werden ausschließlich Kfz-Steuern in Höhe von TEUR 22.
Die Aufgabe der neu-mobil besteht in der Bereitstellung eines zentralisierten Fuhrparkmanagements für die Gesellschaften des neu.sw-Konzerns und auch für den Strom- und Gasverteilnetzbetreiber. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei den erbrachten Leistungen der neu-mobil nicht um energiespezifische Dienstleistungen im Sinne des § 6 b EnWG handelt und somit die erweiterten Verpflichtungen zur Rechnungslegung und Buchführung aus der o. a. Rechtsnorm keine Relevanz haben.
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
|
2023- 2027
TEUR |
ab 2028
TEUR |
|
| Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen | 956 | 7 |
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 Angestellte (Vj. 3).
Geschäftsführer im Geschäftsjahr war neben dem Assessor Herr Ingo Meyer (hauptberuflich Geschäftsführer der neu.sw) auch Diplomingenieur Herr Reinhold Hüls (hauptberuflich technischer Geschäftsführer der neu.sw).
Die Geschäftsführer werden im Rahmen ihrer Anstellungsverträge mit der neu.sw für die Gesellschaft tätig. Gesonderte Bezüge für die Tätigkeit in der neu-mobil GmbH werden weder von der Gesellschaft noch von der neu.sw gewährt und berechnet.
Zwischen der neu.sw und der Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Im Rahmen dieses Vertrages wurde der Gewinn vollständig an neu.sw abgeführt.
Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der neu.sw und in deren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger elektronisch unter der Nummer HRB 1194 des Amtsgerichtes Neubrandenburg eingereicht.
Abweichungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz zum 31. Dezember 2022 liegen lediglich bei der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 4 vor. Diese führen insgesamt zu aktiven latenten Steuern, die aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit neu.sw bei dieser als Organträger berücksichtigt werden.
Die Angabe zum Abschlussprüferhonorar erfolgt im Konzernabschluss der neu.sw.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Neubrandenburg, den 31. März 2023
Ingo Meyer, Geschäftsführer
Reinhold Hüls, Geschäftsführer
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Bilanzposten | Anfangsstand 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Endstand 31.12.2022 |
| A. Anlagevermögen | |||||
| Sachanlagen | |||||
| 1. Fahrzeuge und mobile technische Anlagen | 653.375,12 | 9.075,00 | 0,00 | 0,00 | 662.450,12 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 308,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 308,70 |
| Summe | 653.683,82 | 9.075,00 | 0,00 | 0,00 | 662.758,82 |
| Abschreibungen | ||||
| Bilanzposten | Anfangsstand 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | Endstand 31.12.2022 |
| A. Anlagevermögen | ||||
| Sachanlagen | ||||
| 1. Fahrzeuge und mobile technische Anlagen | 220.132,12 | 44.522,00 | 0,00 | 264.654,12 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 247,70 | 61,00 | 0,00 | 308,70 |
| Summe | 220.379,82 | 44.583,00 | 0,00 | 264.962,82 |
| Buchwerte | ||
| Bilanzposten | Buchwert 31.12.2021 | Buchwert 31.12.2022 |
| A. Anlagevermögen | ||
| Sachanlagen | ||
| 1. Fahrzeuge und mobile technische Anlagen | 433.243,00 | 397.796,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 61,00 | 0,00 |
| Summe | 433.304,00 | 397.796,00 |
Das Angebot der neu-mobil besteht in der Bereitstellung eines qualifizierten und zentralisierten Fuhrparkmanagements für ihre Kunden. Hierzu gehören die Beschaffungs- und Verwertungsprozesse von Fahrzeugen, die Organisation der Wartungs- und lnstandhaltungsprozesse sowie eine Fahrzeugpoolvermietung. Die Kosten und der Nutzen des Fuhrparks sind bedarfsgerecht mittels Analyse, Kontrolle und Verwaltung für den Kunden zu gestalten und nachzuweisen.
Der seit Jahren erbrachte Leistungsumfang ist im Geschäftsjahr beibehalten worden und beinhaltet die Fahrzeugbeschaffung, die Bewirtschaftung in Form von Komplettserviceangeboten sowie die abschließende Verwertung überschüssiger Fahrzeuge. Durch ein entsprechendes Flotten-Management bzw. die Fahrzeugpoolung wird dabei eine Reduzierung des Gesamtbestandes an Fahrzeugen ohne Nutzungseinschränkungen für die Kunden erreicht.
Der Vorteil für den Kunden bei Nutzung dieses Leistungsspektrums liegt in einer deutlich geringeren Kapitalbindung gegenüber einem eigenen Fuhrpark sowie in der Reduzierung der durch den Fuhrpark verursachten Verwaltungs- und Bewirtschaftungskosten.
Die neu-mobil bietet ihren Kunden weiterhin drei unterschiedliche Arten von Rahmenverträgen:
| ― |
Rahmenvertrag mit Full-Service-Leistungen |
| ― |
Rahmenvertrag mit Kostenverrechnung für Instandhaltung |
| ― |
Rahmenvertrag zur Poolnutzung. |
Auf der Grundlage des Geschäftsbesorgungsvertrages zwischen der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH und der neu-mobil vom 15. Dezember 2005 erfolgen die technische und die kaufmännische Betriebsführung durch die Konzernobergesellschaft Neubrandenburger Stadtwerke GmbH als Betriebsführer. Die Einhaltung des Vergaberechts wird über die zentrale Vergabestelle des Betriebsführers sichergestellt. Die organisatorischen und vergaberechtlichen Regelungen sind in Organisationsanweisungen festgeschrieben. Die interne Revision der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH prüft regelmäßig in Stichproben die durchgeführten Vergabeverfahren.
Die Entwicklung der Wirtschaft 2022 war im ersten Quartal insbesondere durch die abflauenden Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie die schrittweisen Lockerungen der zu ihrer Bekämpfung verordneten Maßnahmen geprägt. Mit dem Russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 rückte ein bis dahin nicht mehr für möglich gehaltener Krieg in Europa in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die in der Folge durch die Europäische Union verhängten Im- und Exportsanktionen haben zwangsläufig auch zu erheblichen negativen Effekten für die Wirtschaftsentwicklung insbesondere in Europa geführt. Trotz dieser negativen Entwicklungen stieg das Bruttosozialprodukt im Jahresvergleich um 1,8 % nach einem Anstieg von 2,7 % im Vorjahr.
Für 2023 erwartet die Bundesregierung in ihrer Prognose von Ende Januar 2023 ein Wachstum von 0,2 %, wohingegen das ifo-lnstitut - Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. in seiner Konjunkturprognose Mitte März 2023 von einem stagnierenden Bruttoinlandsprodukt (- 0,1 %) für 2023 ausgeht. Ursächlich für die eher pessimistischen Prognosen sind die Belastungen durch die inflationsbedingt gesunkene Kaufkraft und die erheblich gestiegenen Finanzierungskosten.
Die Verbraucherpreise stiegen 2022 durchschnittlich um 7,9 %, nachdem der Anstieg im Vorjahr noch 3,1 % betragen hatte. Wesentliche Gründe für diese historisch hohe Jahresteuerungsrate sind die enormen Preissteigerungen für Energie- und Nahrungsmittel in Folge des Krieges in der Ukraine.
Die Preise für Energieprodukte stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 34,7 %, nachdem der Anstieg im Vorjahr schon 10,4 % betragen hatte. Der Anstieg fiel dabei bei leichtem Heizöl (+ 87,0 %), Erdgas (+ 64,8 %) und bei Kraftstoffen(+ 26,8 %) besonders deutlich aus. Die Preise für Nahrungsmittel(+13,4 %), Dienstleistungen (+2,9 %) und Waren (+ 13,5 %) stiegen ebenfalls an. Ohne den Anstieg der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte der Anstieg der Verbraucherpreise für das Jahr 2022 + 4,0 % betragen.
Das Fuhrparkmanagement befindet sich weiter im Wandel. Im Fokus stehen aktuell noch Optimierungsthemen (Fahrzeuggröße, Eigentumssituation, Finanzierungsformen), aber mit Blick auf die Zukunft der individuellen Mobilität werden insbesondere Umweltgesichtspunkte(Antriebs- bzw. Motorenkonzepte) sowie die Entwicklung hin zum autonomen Fahren die bestimmenden Themen sein.
Wie in den Vorjahren wurden von den Kunden die Rahmenverträge mit Fullservice und Poolnutzung in Anspruch genommen.
Der Fahrzeugbestand per 31. Dezember 2022 stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
|
31.12.2022
Anzahl |
31.12.2021
Anzahl |
Veränderung
Anzahl |
|
| Transporter bis 3,5 t | 76 | 78 | -2 |
| Transporter über 3,5 t | 3 | 3 | 0 |
| Kleinbus | 1 | 1 | 0 |
| LKW | 2 | 2 | 0 |
| Kleinwagen | 39 | 39 | 0 |
| Mittelklasse PKW | 32 | 27 | 5 |
| Anhänger PKW/ LKW | 19 | 19 | 0 |
| Spezialfahrzeuge | 9 | 9 | 0 |
| Multicar | 3 | 3 | 0 |
| 184 | 181 | 3 |
Die Finanzierung des Fahrzeugbestandes per 31. Dezember 2022 ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
|
Geleast
Anzahl |
Gekauft
Anzahl |
Summe
Anzahl |
|
| Transporter bis 3,5 t | 72 | 4 | 76 |
| Transporter über 3,5 t | 3 | 0 | 3 |
| Kleinbus | 1 | 0 | 1 |
| LKW | 0 | 2 | 2 |
| Kleinwagen | 39 | 0 | 39 |
| Mittelklasse PKW | 32 | 0 | 32 |
| Anhänger PKW/ LKW | 0 | 19 | 19 |
| Spezialfahrzeuge | 3 | 6 | 9 |
| Multicar | 1 | 2 | 3 |
| 151 | 33 | 184 |
Der Anteil an eigenen Fahrzeugen blieb mit 17,9 % zum Stichtag nahezu unverändert (im Vorjahr: 18,2 %).
Der Mietfahrzeugpool beinhaltete im Berichtsjahr sieben Pkw, einen Kleinbus, fünf Kleintransporter, zwei Anhänger, einen LKW, einen Multicar sowie ein Spezialfahrzeug. Diese Poolfahrzeuge wurden wie folgt genutzt:
| 2022 |
Kleinwagen
Anzahl |
Mittelklasse PKW
Anzahl |
Kleinbus
Anzahl |
Sonstige Kfz
Anzahl |
Summe
Anzahl |
| Vermietungen gesamt in Tagen | 845 | 186 | 60 | 1.279 | 2.370 |
| Leistung in Kilometer | 21.182 | 30.942 | 15.495 | 31.082 | 98.701 |
| 2021 | Anzahl | Anzahl | Anzahl | Anzahl | Anzahl |
| Vermietungen gesamt in Tagen | 495 | 483 | 42 | 706 | 1.726 |
| Leistung in Kilometer | 15.321 | 38.318 | 11.085 | 10.999 | 75.723 |
Die Kilometerlaufleistung der Poolfahrzeuge ist im Vergleich zum Vorjahr um 22.978 km und die Anzahl der Vermietungen um 644 Tage gestiegen. Aus der Vermietung der Poolfahrzeuge wurden TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 46) erlöst. Hintergrund dieser Entwicklung sind die steigende Nutzung des Pools nach den in den Vorjahren zu verzeichnenden coronabedingten Reduzierungen von Dienstreisen bei den Kunden der neu-mobil.
Die Investitionen im Berichtsjahr betreffen im Wesentlichen die Anschaffung eines Großflächenrasenmähers zum Ende eines Leasingvertrages.
Alle Mittelzu- und -abflüsse der Gesellschaft werden im Zuge des zentralen Cashpoolings über neu.sw abgewickelt. Die sich aus den Zahlungsströmen ergebende Zinsverrechnung erfolgt auf Basis einer vertraglich geregelten Kontokorrentverzinsung. Die im Rahmen des Cashpoolings aufgenommenen langfristigen Darlehen wurde planmäßig mit TEUR 37 getilgt.
Die Investitionen des Berichtsjahres wurden aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert.
Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 Mitarbeiter (Vj. 3) und ist in die Management- und Personalstrukturen sowie in die tarifvertraglichen Regelungen der neu.sw eingegliedert.
Die Grundlage für die Beschäftigungsverhältnisse der Arbeitnehmer bei neu.sw und den organschaftlich verbundenen Unternehmen bildet der seit dem 1. März 2009 in der Fassung vom 1. Januar 2021 geltende Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer im Konzern (ohne die Beschäftigten der NVB) sowie die Überleitungsvereinbarung zur Anwendbarkeit der Entgeltstruktur und der Entgeltordnung des Tarifvertrages für die Versorgungsbetriebe (TV-V) in der jeweils gültigen Fassung im Rahmen des Manteltarifvertrages für die Arbeitnehmer im Konzern neu.sw ohne NVB. Seit dem 1. Januar 2020 wendet neu.sw die Entgeltstruktur des TV-V im Rahmen ihres Manteltarifvertrages analog an, die Überführung zur Entgeltordnung des TV-V erfolgte dabei in drei Schritten. Seit dem 01. Januar 2022 erhalten die Beschäftigten von neu.sw die Entgelte auf der Basis der jeweils gültigen Entgelttabellen des TV-V.
Neben der tariflich festgelegten Grundvergütung wurden an die Beschäftigten Zulagen und Zuschläge für Rufbereitschaftsdienste, Schichtprämien und Zeitzuschläge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt.
Weitere wichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die hier zu berichten wäre, ergaben sich im Berichtsjahr nicht.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch die Finanzierung über Leasing geprägt, was zu einer - gemessen an der Ertragslage - relativ niedrigen Bilanzsumme führt. Die Vermögenslage stellte sich per 31. Dezember 2022 wie folgt dar:
|
31.12.2022
TEUR |
31.12.2021
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Bilanzsumme | 459 | 498 | -39 |
| Anlagevermögen | 398 | 433 | -35 |
| Forderungen gegen Gesellschafter | 18 | 8 | 10 |
| übriges Umlaufvermögen | 43 | 57 | -14 |
| Eigenkapital | 25 | 25 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 379 | 416 | -37 |
| Verbindlichkeiten/ Rückstellungen | 55 | 57 | -2 |
Abschreibungsbedingt sank das Anlagevermögen und korrespondierend dazu - aufgrund der planmäßigen Tilgungen - die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie infolgedessen die Bilanzsumme. Das Eigenkapital der Gesellschaft blieb durch die Ergebnisübernahme der Muttergesellschaft auf Vorjahresniveau. Es ist weiterhin von einer stabilen Vermögenslage auszugehen.
Die Finanzlage der Gesellschaft ist, bedingt durch das zentrale Cashmanagement des Konzerns neu.sw und der damit verbundenen Konsolidierung der konzernweiten liquiden Mittel, geordnet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben.
Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.
Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
|
2022
TEUR |
2021
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Gesamtleistung | 1.576 | 1.437 | 139 |
| Betriebliche Aufwendungen | -1.353 | -1.257 | -96 |
| Betriebsergebnis vor AfA (EBITDA) | 223 | 180 | 43 |
| Abschreibungen | -44 | -38 | -6 |
| Finanzergebnis | -2 | -4 | 2 |
| Steuern | -70 | -59 | -11 |
| Gesamtergebnis | 107 | 79 | 28 |
Der Anstieg der Gesamtleistung ist unter anderem auf den Anstieg bei der Vermietung von Poolfahrzeugen und höheren Erlöse aus der Weiterberechnung von Treibstoffen zurückzuführen. Der Anstieg der betrieblichen Aufwendungen resultiert insbesondere aus gestiegenen Aufwendungen für Treibstoffe und Reparaturen. Insgesamt ergibt sich ein Ergebnis vor Ergebnisabführung an die Konzernobergesellschaft neu.sw, welches mit TEUR 107 um TEUR 28 über dem Vorjahreswert liegt.
Die Gesellschaft erzielte ein Gesamtergebnis in Höhe von TEUR 107, welches um TEUR 81 über dem geplanten Ergebnis liegt. Dieses wurde an die Muttergesellschaft neu.sw im Zuge des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages abgeführt.
Die Gesellschaft betreibt ein konzernweites Risikomanagementsystem. Identifizierte Risiken werden nach potenzieller Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet, auf Bereichs-, Unternehmens- und Konzernbasis zusammengeführt und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das betriebliche Ergebnis bewertet. Es erfolgt eine konzerneinheitliche Analyse der bestehenden Risikosituation, auf deren Basis konkrete Risikosteuerungsmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Risikosituation unterrichtet. Die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems wird durch das interne Kontrollsystem, im Besonderen durch die interne Revision sowie den externen Prüfer, überwacht.
Durch regelmäßige Marktbeobachtungen, Analyse des Unternehmensumfeldes, Aktualisierung der risikorelevanten Informationen und methodischen Grundsätze sowie jährliche Risikoinventuren werden die Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems und die Verbesserung seiner Aussagefähigkeit gewährleistet. In Kombination mit der Umsetzung von Risikobegegnungsmaßnahmen, wie der Berücksichtigung im Jahres- bzw. Mittelfristplan, der Bildung von Rückstellungen und dem Risikotransfer, ist der Konzern in der Lage, das Risikopotenzial vollständig aus dem primären Risikodeckungskapital aufzufangen.
Wesentliche Risiken bestehen in den folgenden Beobachtungsbereichen:
Unternehmensrisiko: Den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken bestehen nicht und sind derzeit nicht erkennbar.
Risiken im Marktumfeld: Risiken bestehen im möglichen Verlust von Kunden bzw. der geringeren Inanspruchnahme der Leistungen der Gesellschaft und einem steigenden Preisdruck durch Wettbewerber. Dem begegnet die Gesellschaft mit dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen sowie einer entsprechenden Produktvielfalt. Außerdem stellen Lieferschwierigkeiten der Automobilindustrie ein Risiko für die Gesellschaft dar, denen beispielsweise mit dem frühzeitigen Beginn von Ausschreibungsverfahren entgegengewirkt wird. Chancen sieht die Gesellschaft in einem höheren Kosten- und Umweltbewusstsein der städtischen Gesellschaften und kommunalen Einrichtungen und einer damit verbundenen Nachfrage nach mobiler Technik. überdies leitet sie Chancen aus der Erhöhung des Nutzungsverhaltens von Bestandskunden sowie der Gewinnung von neuen Kunden ab.
Technische Risiken: Für mobile Technik besteht das Risiko der Beschädigung, Vernichtung bzw. des Verlusts, z. B. durch Teilnahme am Straßenverkehr oder Einwirkung Dritter. Weiterhin können derartige Störungen die Ertragslage beeinträchtigen. Diesen Risiken wird beispielsweise durch den Einsatz von Sicherheitsanlagen sowie den Abschluss geeigneter Versicherungsverträge begegnet.
Die Schwerpunktaufgaben und Aktivitäten der Gesellschaft werden sich auch im Jahr 2023 nicht wesentlich verändern. Ein leichtes Wachstum der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist nach aktuellen Planungen möglich. Sicher ist jedoch der zunehmende Kostendruck, so dass in den kommenden Jahren insgesamt von leicht rückläufigen, aber weiter positiven, Ergebnissen ausgegangen wird. Die Planungen sehen für die Jahre 2023 und 2024 ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 61 bzw. TEUR 62 vor.
Aus dem Krieg in der Ukraine ergeben sich grundsätzlich erhebliche negative Effekte für die Wirtschaftsentwicklung in der Welt und in Deutschland. Konkrete Auswirkungen auf die Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich dabei insbesondere aus den deutlichen Kostensteigerungen bei fossilen Treibstoffen sowie deutlich längeren Lieferfristen für Fahrzeuge. Als problematisch erweist sich weiterhin, dass im Bereich von Transportern bisher keine geeigneten Fahrzeuge mit alternativem Antrieb am Markt verfügbar sind. Wie genau sich der weitere Verlauf die Lage der Gesellschaft- insbesondere auf die Nachfrage der Kunden auswirken wird, ist derzeit nur schwer abzusehen. Bei den Mobilitätsbedarfen der Kunden werden jedoch derzeit keine grundsätzlichen Reduzierungen erwartet. Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklung fortlaufend, um geeignete Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das Unternehmen zu ergreifen.
Die erwartete Entwicklung ist anhand verschiedener Leistungskennziffern zu bewerten und der Unternehmenserfolg darüber zu steuern. Aus der Cashflow-Entwicklung ergeben sich ebenfalls messbare Kennziffern für unternehmerische Entscheidungen. Darüber hinaus werden neben der Entwicklung des Gesamtergebnisses u. a. die Entwicklung der Rohmarge, des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) und des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrachtet.
Diese Einschätzungen wurden auf Basis der uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen vorgenommen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so werden die tatsächlichen Ergebnisse abweichen.
Neubrandenburg, den 31. März 2023
Ingo Meyer, Geschäftsführer
Reinhold Hüls, Geschäftsführer
Vermerk über die Prüfung des Abschlusses und des Lageberichtes
Wir haben den Jahresabschluss der neu-mobil GmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der neu-mobil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern i.V.m. den einschlägigen deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den Vorschriften des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern i.V.m. den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den Vorschriften des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern i. V. m. den einschlägigen deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern i. V. m. den einschlägigen deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern i. V. m. den einschlägigen deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern i. V. m. den einschlägigen deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 13 des Kommunalprüfungsgesetzes des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerkes.
Wir haben uns mit den wirtschaftlichen Verhältnissen der Gesellschaft i.S.v. § 53 Abs.
1 Nr. 2 HGrG im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 befasst. Gemäß § 14 Abs. 2 KPG M-V haben wir in dem Bestätigungsvermerk auf unsere Tätigkeit einzugehen.
Auf Basis unserer durchgeführten Tätigkeiten sind wir zu der Auffassung gelangt, dass uns keine Sachverhalte bekannt geworden sind, die zu wesentlichen Beanstandungen der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass geben.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie dafür als notwendig erachtet haben.
Unsere Tätigkeit haben wir entsprechend dem IDW Prüfungsstandard: Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG (IDW PS 720), Fragenkreise 11 bis 16, durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Grundsätzen ist es, anhand der Beantwortung der Fragen der Fragenkreise 11 bis 16 zu würdigen, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse zu wesentlichen Beanstandungen Anlass geben. Dabei ist es nicht Aufgabe des Abschlussprüfers, die sachliche Zweckmäßigkeit der Entscheidungen der gesetzlichen Vertreter und die Geschäftspolitik zu beurteilen.
Bremen, 20. April 2023
Göken,
Pollak und Partner Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Dieter Göken, Wirtschaftsprüfer
Carolin Göken, Wirtschaftsprüferin
"In der Gesellschafterversammlung der neu-mobil GmbH vom 19. Oktober 2023 wurde einstimmig beschlossen, was folgt:
1. Der Jahresabschluss wird zum 31.12.2022 mit einer Bilanzsumme in Höhe von 458.895,44 EUR festgestellt.
2. Der Jahresüberschuss wird zum 31.12.2022 in Höhe von 0,00 EUR festgestellt.
Neubrandenburg, 19. Oktober 2023
Die Geschäftsführung
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