Wiegand-Glashüttenwerke GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florenz Wiegand seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Alfons Greser seit 7.10.2009 | Prokura |
Matthias Hermann Richard Müller seit 7.10.2009 | Prokura |
Nikolaus Dipl.-Kfm. Wiegand seit 19.12.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 93.82% | |
PET Holding GmbHEigenbeteiligung | 6.18% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 6.18% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PET Holding GmbHSteinbach am WaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.03.2011BILANZ
ANHANG FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2011 BIS 31. MÄRZ 2011A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. März 2011 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. 2. Darstellungsstetigkeit 2.1 Angabe der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit Die Zinserträge aus den Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr nicht mehr in der GuV-Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, sondern in der GuV-Position Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögen ausgewiesen. 2.1 Begründung der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit Die Umgliederung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte, da die Zinserträge aus den Ausleihungen des Finanzanlagevermögens gemäß § 275 Nr. 10 HBG in der entsprechenden Position auszuweisen sind. Die Vorjahreszahlen wurden ebenfalls umgegliedert. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Ansatzwahlrechte Folgendes Ansatzwahlrecht wurde ausgeübt: - Sonderposten mit Rücklageanteil (§§ 247 Abs. 3, 273 HGB) Ansatzwahlrechte wurden nicht ausgeübt. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Sachanlagen Technische Einbauten und Außenanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führte. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden bis 1995 linear, ab 1996 degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führte. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen in ausländischer Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs‑ und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fertige Erzeugnisse wurden nach der retrograden Bewertungsmethode bewertet. Die Wertminderungen berücksichtigen die Altersstruktur und geringe Lagerumschlagshäufigkeit der Fertigerzeugnisse sowie das Risiko für Glasbruch und latente Mängel. Als Wertminderung für die zu Verkaufserlösen angesetzten fertigen Erzeugnisse wurde analog zur retrograden Bewertungsmethode als Unterschiedsbetrag für Verwaltungs‑ und Vertriebskosten, einschließlich eines durchschnittlichen Unternehmergewinns, ein pauschaler Abschlag angesetzt. Schadstoffemissionsrechte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Zeitwerten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zu den verrechenbaren Zahlungsbeträgen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassa-mittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs des Buchungstages bewertet. Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag gem. §256a HGB berücksichtigt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 3.579.066,88) sind Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von EUR 758.684,32 enthalten. 1.1 Erläuterung der antizipativen Aktiva In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 23.094,57 enthalten und betreffen nicht abgerechnete Bankforderungen. 1.2 Forderungen gegen Gesellschafter In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 476.838,43 enthalten. 2. Eigenkapital 2.1 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. Februar 2011 um EUR 1.500,00 und durch die Einbringungsvorgänge vom 22. März 2011 um EUR 10.900,00 auf insgesamt EUR 163.400,00 erhöht. 2.2 Kapitalrücklage Im Zuge der am 21. Februar 2011 und 22. März 2011 beschlossenen Kapitalerhöhungen wurden Aufgelder (Agios) in Höhe von EUR 20.616.597,10 in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt. 3. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel. 2.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.948.501,65 enthalten. 7.3 Erläuterung der sonstigen Verbindlichkeiten Die sonstigen Vrbindlichkeiten enthalten Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Steuerbehörde, aus Löhnen und Gehältern, aus Leasingverpflichtungen und sonstige. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Organmitglieder Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Berichtsjahr Herr Dipl.-Kaufmann Nikolaus Wiegand, Kaufmann Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtschaftsing. Oliver Wiegand, Ingenieur 2. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Bezüge der Organmitglieder wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 2. Unternehmensverbindungen
Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen
die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt,
*) Werte aus Jahresabschluss 2010 3. Konzernzugehörigkeit Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschafte Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bayerische Flaschen-Glashüttenwerke Wiegand & Söhne GmbH & Co. KG, Steinbach am Wald als Mutterunternehmen einbezogen. E. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. März 2011 Steinbach am Wald, 05. Juli 2011
Nikolaus Wiegand Oliver Wiegand Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 05.07.2011 |
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