Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 4391
Eingetragen
19.12.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Der Erwerb, das Halten und die Finanzierung von Beteiligungen an Unternehmen. Sie ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften befügt.

Historie

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Management

NameRolle
Florenz Wiegand
seit 14.5.2025
Geschäftsführer
Alfons Greser
seit 7.10.2009
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
93.82%
PET Holding GmbHEigenbeteiligung
6.18%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Liechtenstein
154.800 €
94.74%
Germany
8.600 €
5.26%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
6.18%

Konzern- und Jahresabschlüsse

PET Holding GmbH

Steinbach am Wald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.03.2011

BILANZ


AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

85.563.258,01

84.934.260,91

I. Finanzanlagen

85.563.258,01

84.934.260,91

B. Umlaufvermögen

21.276.664,44

21.522.429,24

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.898.768,73

1.228.310,90

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

19.377.895,71

20.294.118,34

Summe Aktiva

106.839.922,45

106.456.690,15



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

90.956.435,60

70.327.438,50

I. Gezeichnetes Kapital

163.400,00

151.000,00

II. Kapitalrücklage

90.804.763,57

70.188.166,47

III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

-11.727,97

-11.727,97

IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

0,00

0,00

B. Rückstellungen

2.000,00

2.000,00

C. Verbindlichkeiten

15.881.486,85

36.127.251,65

Summe Passiva

106.839.922,45

106.456.690,15

ANHANG FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2011 BIS 31. MÄRZ 2011

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. März 2011 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

2. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

2. Darstellungsstetigkeit

2.1 Angabe der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit

Die Zinserträge aus den Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr nicht mehr in der GuV-Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, sondern in der GuV-Position Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögen ausgewiesen.

2.1 Begründung der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit

Die Umgliederung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte, da die Zinserträge aus den Ausleihungen des Finanzanlagevermögens gemäß § 275 Nr. 10 HBG in der entsprechenden Position auszuweisen sind. Die Vorjahreszahlen wurden ebenfalls umgegliedert.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Ansatzwahlrechte

Folgendes Ansatzwahlrecht wurde ausgeübt:

- Sonderposten mit Rücklageanteil (§§ 247 Abs. 3, 273 HGB)

Ansatzwahlrechte wurden nicht ausgeübt.

2. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Sachanlagen

Technische Einbauten und Außenanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungs­neben­kosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungs­dauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen.

Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsneben­kosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führte.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstel­lungs­kosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden bis 1995 linear, ab 1996 degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führte.

Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagen­spiegel gezeigt.

Finanzanlagen

sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen in ausländischer Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe sowie Handelswaren

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs‑ und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Fertige Erzeugnisse

wurden nach der retrograden Bewertungsmethode bewertet. Die Wertminderungen berücksichtigen die Altersstruktur und geringe Lagerumschlagshäufigkeit der Fertigerzeugnisse sowie das Risiko für Glasbruch und latente Mängel. Als Wertminderung für die zu Verkaufserlösen angesetzten fertigen Erzeugnisse wurde analog zur retrograden Bewertungsmethode als Unterschiedsbetrag für Verwaltungs‑ und Vertriebskosten, einschließlich eines durchschnittlichen Unternehmergewinns, ein pauschaler Abschlag angesetzt.

Schadstoffemissionsrechte

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Zeitwerten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

sind zu den verrechenbaren Zahlungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Zahlungsbeträgen angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassa-mittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs des Buchungstages bewertet. Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag gem. §256a HGB berücksichtigt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 3.579.066,88) sind Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von EUR 758.684,32 enthalten.

1.1 Erläuterung der antizipativen Aktiva

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 23.094,57 enthalten und betreffen nicht abgerechnete Bankforderungen.

1.2 Forderungen gegen Gesellschafter

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 476.838,43 enthalten.

2. Eigenkapital

2.1 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. Februar 2011 um EUR 1.500,00 und durch die Einbringungsvorgänge vom 22. März 2011 um EUR 10.900,00 auf insgesamt EUR 163.400,00 erhöht.

2.2 Kapitalrücklage

Im Zuge der am 21. Februar 2011 und 22. März 2011 beschlossenen Kapitalerhöhungen wurden Aufgelder (Agios) in Höhe von EUR 20.616.597,10 in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt.

3. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.

2.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.948.501,65 enthalten.

7.3 Erläuterung der sonstigen Verbindlichkeiten

Die sonstigen Vrbindlichkeiten enthalten Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Steuerbehörde, aus Löhnen und Gehältern, aus Leasingverpflichtungen und sonstige.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Organmitglieder

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Berichtsjahr

Herr Dipl.-Kaufmann Nikolaus Wiegand, Kaufmann

Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtschaftsing. Oliver Wiegand, Ingenieur

2. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angabe der Bezüge der Organmitglieder wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

2. Unternehmensverbindungen

Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt,
sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapitals und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt

Name

Sitz

Anteil

Eigenkapital

Jahresergebnis 2011

%

EUR

EUR

EUR

Wiegand-Glas (SA)

(Pty) Ltd*)

Johannesburg

(Südafrika)

100,00

40,53

3.292.502,73

2.270.752,38

Glas-Cycle GmbH*)

Drei Gleichen

92,28

299.000,00

75.827.173,23

698.323,57

*) Werte aus Jahresabschluss 2010

3. Konzernzugehörigkeit

Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschafte

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bayerische Flaschen-Glashüttenwerke Wiegand & Söhne GmbH & Co. KG, Steinbach am Wald als Mutterunternehmen einbezogen.

E. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. März 2011

Steinbach am Wald, 05. Juli 2011

 

Nikolaus Wiegand

Oliver Wiegand

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 05.07.2011

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