Hermann Ross GmbH & Co. KG

77694 Kehl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRA 370079
Vorher
Hermann Roß KGHermann Ross KG
Eingetragen
2.4.1938

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hermann Ross GmbH & Co. KG

Kehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen der Unternehmung

Das Unternehmen ist seit 1917 als Tabakwarengroßhändler vertreten und handelt mit Tabakwaren sowie Artikeln aller Art, die dem Geschäftszweck dienlich sind. Es werden eigene Automaten betrieben. Das Unternehmen hält eine Beteiligung an der tabacos GmbH, eine Verbundgruppe, die nationale Kunden akquiriert und den Einkauf bündelt. Diese Vereinigung von 33 Tabakwaren-Großhandelsbetrieben mit 38 Standorten macht tabacos zu einer der führenden Einrichtungen für den Vertrieb aller Arten von Tabak,- und Raucherbedarfswaren für den Fachgroßhandel.

Wirtschaftliches Umfeld

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. (Quelle: Stat. Bundesamt).

Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich im Jahr 2023 in jeweiligen Preisen um 7,0 % und somit weniger stark als die Konsumausgaben der privaten Haushalte. (Quelle: Stat. Bundesamt, Veröffentlichung 15. März 2024). Im Jahr 2023 konsumierten private Haushalte im Bereich der Nahrungs- und Genussmittel 4,4 % weniger als im Vorjahr, gaben hierfür jedoch 7,8 % mehr Geld aus. (Quelle: Stat. Bundesamt, Veröffentlichung März 2024). Der Marktanteil für Discounter, das Marktsegment, in dem sich die Gesellschaft betätigt, stieg im Berichtsjahr um 2 Prozentpunkte und betrug 36,9 % (Quelle: AFP).

Der Absatz von Zigaretten lag im Jahr 2023 bei 67,4 Mrd. Stück (- 8,4% zu 2021), bei Feinschnitt bei knapp 26,0 Tsd. Tonnen (+ 1,1 % zu 2021), bei Zigarren/Zigarillos 2,7 Mrd. Stück (- 4,4 % zu 2022) und bei Pfeifentabak bei rund 325 Tonnen. Der Absatzrückgang von mehr als 96 Prozent ist darauf zurückzuführen, dass seit dem Jahr 2022 nur noch klassischer Pfeifentabak, ohne Wasserpfeifentabak und erhitztem Tabak betrachtet wird. (Quelle: destatis)

Umsatzentwicklung

Die Umsätze der Unternehmung im Berichtsjahr 2023 betrugen: TEUR 95.811

Beschaffungsmarkt

Bei den Einkaufskonditionen ist die Branche zum einem abhängig von der Tabaksteuer und zum anderen von den Abgabepreisen der Industrie, da für Tabakwaren in Deutschland eine Preisbindung besteht (ähnlich wie bei Zeitschriften und Büchern). Durch die Beteiligung an der tabacos GmbH ist das Unternehmen jedoch in der Lage, wettbewerbsfähige Einkaufspreise zu erhalten.

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Jahresdurchschnitt 69,0 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 62,5). Im Jahr 2024 gehen wir von ähnlichen Personalkosten wie im Jahr 2023 aus.

Wichtige Vorgänge des Berichtsjahrs

Preissteigerungen für alle Roh- und Materialien und Logistik, sowie Dienstleistungen sind bereits eingetreten und werden weiter in 2024 erwartet. Im Jahr 2024 geht die Gesellschaft von einer weitestgehend stabilen Liefersituation aus. Nicht auszuschließen sind weitere gesundheitspolitische Einschränkungen für Tabakwaren, insbesondere Herstellung und Verkauf. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

Stärken und Schwächen des Konzerns

Im Bereich Automaten ist das Unternehmen weiterhin in Baden Marktführer und baut diese Position ständig aus.

Im Rechnungsgeschäft (Kioske, Tankstellen, Fachgeschäfte) ist der Konzern wettbewerbsfähig und bearbeitet die noch ungenutzten Gebiete.

Die Unterhaltung eines eigenen Fuhrparks garantiert eine zuverlässige, schnelle und flexible Belieferung der Kunden und stellt zusammen mit der kurzen Reaktionszeit, die durch das Kunden- und Lieferanteninformationssystem gewährleistet ist, eine besondere Stärke des Konzerns dar.

Die Schwächen der Unternehmung liegen im eng begrenzten Sortiment Tabakwaren

Segmente

Die Unternehmensaktivitäten sind in folgende operative Segmente unterteilt:

• Tabakwaren

• Raucherbedarfsartikel

• E-Zigaretten

Umweltschutz

Im Bereich Recycling werden außer Restmüll alle Rohstoffe getrennt und der Wertstoffkette wieder zugeführt. Zur Vermeidung von übermäßigem Papierverbrauch werden fast alle Dokumente elektronisch archiviert. Beim Fuhrpark wurde erstmalig alle Fahrzeuge im Vertrieb mit rein elektrischem Antrieb eingesetzt.

Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Unternehmen 2023 zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023
TEUR
Anlagevermögen 2.137 17,5%
Umlaufvermögen/Sonstige Aktiva 10.058 82,5%
Aktiva 12.196 100,0%
31.12.2023
TEUR
Eigenkapital 2.806 23,0%
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 750 6,1%
Kurzfristiges Fremdkapital 8.640 70,9%
Passiva 12.196 100,0%

Die Vermögenstruktur des Unternehmens zeigt überwiegend kurzfristig realisierbare Vermögenswerte. Die kurzfristig fälligen Schulden sind - stichtagsbezogen - durch entsprechende kurzfristige Vermögenswerte gedeckt; das langfristig gebundene Anlagevermögen ist fristenkongruent, insbesondere durch Eigenkapital, finanziert. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens ist zum Bilanzstichtag mit 23,0% als gut zu bezeichnen.

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität des Unternehmens. Als wesentliches Nebenziel ist die Minimierung der Zinslasten der Unternehmensgruppe zu nennen. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit kurzfristigen Forderungen und liquiden Mitteln finanziert

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die geplanten Investitionen werden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert

Ertragslage

Die folgende Übersicht zeigt die Zusammensetzung der Ertragslage des Unternehmens in 2023

1.1.- 31.12.2023
TEUR
Umsatzerlöse 95.868 100,0%
Rohertrag 5.376 5,6%
Betriebsergebnis (EBIT) 451 0,5%
Finanzergebnis -364 - 0,4%
Geschäftsergebnis 87 0,1%
Ergebnisabhängige Steuern 0 - 0,0%
Jahresüberschuss 87 0,1%

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verwendet zur internen Steuerung den EBIT, der im Geschäftsjahr 2023 TEUR 451 betrug. Des Weiteren ermittelt das Unternehmen die Zufriedenheit seiner Kunden bzw. Produkttreue der Verbraucher regelmäßig durch Umfragen.

Allgemeine Risiken

Tabaksteuer-Erhöhungen, Schmuggel und die von der EU initiierten Einschränkungen des Rauchens in der Öffentlichkeit führen voraussichtlich auch in der Zukunft zu rückläufigen Konsumenten-Umsätzen. Die wachsende Preissensibilität der Raucher wird die Zigaretten-Hersteller auch in 2024 zu Umpositionierungen von Marken in das Low-Price-Segment bewegen. Ein weiteres Risiko ist die politische Diskussion über Rauchverbote.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Preisänderungsrisiko

Die staatliche Steuerpolitik wirkt sich unmittelbar auf die Preispolitik des Konzerns aus.

Liquiditätsrisiko

Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie in der Unternehmensgruppe vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung sicher.

Ausfallrisiko und Beschaffungsmarkt

Die Ausfallrisiken auf Kundenseite sind gering, da große Systemkunden über Kreditversicherungen abgesichert sind. Regionale Kunden nehmen am SEPA Firmen-Lastschriftverfahren teil und werden ständig überwacht. Die Lieferantenstruktur, die einige wenige große Tabakproduzenten umfasst, ist mit einem potenziellen Risiko hinsichtlich der jederzeitigen Warenversorgung verbunden. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um namhafte international aufgestellte Konzerne handelt, ist das Risiko jedoch als gering einzuschätzen.

Ausblick

Die Entwicklung der Tabaksteuer ist ab 2022 durch ein neues Gesetz mit mehrstufigen Erhöhungen für die nächsten Jahre festgeschrieben. Dies wird die Branche insgesamt eine größere Planungssicherheit für die künftige Geschäftsentwicklung geben mit kontinuierlich planbaren Tabaksteuererhöhungen zu festgelegten Zeitpunkten.

Der Ukraine Krieg hat Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. In der Beschaffung gibt es durch die gestiegenen Energiekosten deutliche Preissteigerungen in allen Bereichen. Die Erhöhung der Kraftstoffpreise bedingt erhebliche Preissteigerungen im eigenen Fuhrpark und in der Logistik. Das wirtschaftliche Gesamtumfeld und die gestiegenen Verbraucherpreise verstärkt die Tendenz zu preiswerten Artikeln. Im Tabakwarenmarkt wird der Trend zum preiswerten Selbststopfen und -drehen von Zigaretten als Alternative zur Fabrikzigarette gewählt. Der Trend zum risikoreduzierten Rauchen wird sich auch weiterhin fortsetzen. Sogenannte "head not burn" oder Verdampfer-Produkte legen weiter zu. Ein vielfältiges Angebot von elektronischen Zigaretten erschließt neue Konsumenten und bietet die Chance auf Umsatzwachstum. Mit Blick auf den enger werdenden Arbeitsmarkt wird die Personalakquisition einer der größten Herausforderungen werden, ebenso die Entwicklung der Personalkosten.

Das Unternehmen hat nach Ablauf des Geschäftsjahres mit Wirkung zum 01.12.2024 die Unternehmensbereiche Großhandels- und Automatengeschäft gewinnbringend veräußert. Der Umfang der Geschäftstätigkeit wird sich damit ab dem Geschäftsjahr 2025 im Wesentlichen auf vermögensverwaltende Tätigkeiten reduzieren.

 

Appenweier, den 16.12.2023

Marco Lasch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.137.200,22 1.651.919,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.894,00 14.264,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2.119,00 4.587,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 43.775,00 9.677,00
II. Sachanlagen 1.820.465,00 1.366.814,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.637,00 71.948,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.753.828,00 1.294.866,00
III. Finanzanlagen 270.841,22 270.841,22
1. Beteiligungen 15.725,84 15.725,84
2. Sonstige Finanzanlagen 255.115,38 255.115,38
B. Umlaufvermögen 9.558.192,62 9.686.128,43
I. Vorräte 5.108.408,40 5.193.038,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.297.074,82 4.356.491,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 414.187,35 410.127,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 152.709,40 136.597,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.060,00 15.100,00
D. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil Kommanditisten 490.577,71 239.804,43
Summe Aktiva 12.196.030,55 11.592.952,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.806.136,19 2.716.278,31
I. Kapitalanteile 2.806.136,19 2.716.278,31
1. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 2.806.136,19 2.617.238,41
2. Kapitalanteile Kommanditisten 99.039,90
II. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 164.300,00 99.500,00
C. Verbindlichkeiten 9.225.594,36 8.777.173,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.364.798,21 5.346.045,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.614.798,21 3.996.045,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 750.000,00 1.350.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.860.796,15 3.431.128,54
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.860.796,15 3.431.128,54
Summe Passiva 12.196.030,55 11.592.952,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.375.974,13 4.159.341,01
2. Personalaufwand 2.544.878,68 2.503.808,30
a) Löhne und Gehälter 2.093.688,34 2.056.963,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 451.190,34 446.844,88
davon für Altersversorgung 3.180,48 3.462,90
3. Abschreibungen 436.091,92 274.976,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 408.876,92 274.976,27
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten 27.215,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.001.483,92 1.934.086,76
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9.257,58
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.937,74 20.172,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 363.805,15 169.038,85
8. Ergebnis nach Steuern 91.909,78 -702.397,17
9. sonstige Steuern 4.299,00 5.018,00
10. Jahresüberschuss 87.610,78 -707.415,17
11. Belastung auf Kapitalkonten 707.415,17
12. Gutschrift auf Kapitalkonten 87.610,78
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Hermann Ross GmbH & Co. KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes / des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kommanditgesellschaft i.S.v. § 267 HGB i.V.m. § 264a HGB und hat nach den dafür geltenden Vorschriften bilanziert.

Die Firma Hermann Ross GmbH & Co. KG ist im Handelsregister des Registergerichts Freiburg i. Br. unter der Registernummer HRA 370079 eingetragen. Firmensitz der Gesellschaft ist Kehl.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 erworbenen Firmenwerte werden jeweils über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind hinsichtlich der Zugänge mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet worden.

Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Wirtschaftsgüter wurden linear abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Bestimmung der Anschaffungskosten wurden grundsätzlich die Einstandspreise zu Grunde gelegt.

Die Handelsware ist zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

3. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden in der üblichen Weise ermittelt.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden.

4. Verbindlichkeiten

Diese Posten sind grundsätzlich mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Beteiligungen an anderen Unternehmen i. S. des § 271 HGB bestehen nicht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens, insbesondere die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.851,38 44.900,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 37.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 240.851,38 44.900,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.471,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.009.490,59 853.948,92 136.551,89
Summe Sachanlagen 5.127.961,85 853.948,92 136.551,89
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.725,84
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 254.865,38
3. Genossenschaftsanteile 250,00
Summe Finanzanlagen 270.841,22
Summe Anlagevermögen 5.639.654,45 898.848,92 136.551,89
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 248.751,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 37.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 285.751,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.471,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.726.887,62
Summe Sachanlagen 5.845.358,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.725,84
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 254.865,38
3. Genossenschaftsanteile 250,00
Summe Finanzanlagen 270.841,22
Summe Anlagevermögen 6.401.951,48
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.174,38 10.802,00 204.976,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 32.413,00 2.468,00 34.881,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 226.587,38 13.270,00 239.857,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.523,26 5.311,00 51.834,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.714.624,59 390.295,92 131.860,89 3.973.059,62
Summe Sachanlagen 3.761.147,85 395.606,92 131.860,89 4.024.893,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.987.735,23 408.876,92 131.860,89 4.264.751,26
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.775,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.119,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 45.894,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.637,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.753.828,00
Summe Sachanlagen 1.820.465,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.725,84
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 254.865,38
3. Genossenschaftsanteile 250,00
Summe Finanzanlagen 270.841,22
Summe Anlagevermögen 2.137.200,22

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wurde gemäß den vorliegenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages den variablen Gesellschafterkonten zugeschrieben.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte nach der Restlaufzeit

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 1 Jahr Betrag
EUR
Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Sicherung Betrag
EUR
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 1.350.000,00 0,00 6.364.798,21 4; 5
aus Lieferungen u. Leistungen 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
Summe 1.350.000,00 0,00 6.364.798,21

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von 625.000,00 EUR aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (gesichert durch Sicherungsübereignung von Vorräten und Sicherheitsabtretung von Forderungen).

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von rd. 320.000,00 EUR. Davon entfallen rd. 160.000,00 EUR auf Miet- und rd. 160.000,00 EUR auf Leasingverträge.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Valutaposten sind grundsätzlich zum Wechselkurs am Entstehungstag umgerechnet.

E. Sonstige Angaben

Bei den im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt beschäftigten 67,5 Arbeitnehmern handelt es sich bei 60 um sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ohne besondere Merkmale und bei 7,5 um geringfügig Beschäftigte.

Zur Geschäftsführung und Vertretung allein befugt war die Komplementärin, die Ross Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Kehl-Bodersweier, Stammkapital 25.000,00 EUR, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 712580, diese vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Marco Lasch.

Die Angaben über die Gesamtbezüge der Organe der Gesellschaft unterbleibt auf Grundlage des § 286 Abs. 4 HGB.

F. Nachtragsbericht

Die Gesellschaft hat nach Ablauf des Geschäftsjahres mit Wirkung zum 01.12.2024 die Unternehmensbereiche Großhandels- und Automatengeschäft gewinnbringend veräußert. Der Umfang der Geschäftstätigkeit reduziert sich ab dem Geschäftsjahr 2025 im Wesentlichen auf vermögensverwaltende Tätigkeiten.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hermann Ross GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Hermann Ross GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Hermann Ross GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Rappenau, 18.12.2024

Daniela Binzer, vereidigter Buchprüfer

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