Klinkau GmbH + Co. KG

87616 Marktoberdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRA 5209
Vorher
Klinkau GmbH + Co.
Eingetragen
2.1.1987

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany
2.000.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klinkau GmbH + Co. KG

Marktoberdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA:

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 231.015,00 79.223,50
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.189,00 27.673,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.818.774,00 1.775.067,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.085,00 236.742,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.137,50 368.062,73
2.627.185,50 2.407.546,21
2.858.200,50 2.486.769,71
B. UMLAUFVERMÖGEN:
I. Vorräte 6.339.144,79 7.934.423,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.009.738,02 6.897.909,05
davon gegen verbundene Unternehmen (2.458.503,91) (3.045.280,64)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 698.117,68 32.832,69
15.047.000,49 14.865.165,27
C. RECHNUNGSABGREZUNGSPOSTEN 33.641,83 7.886,73
17.938.842,82 17.359.821,71

PASSIVA:

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL:
I. Kommanditeinlagen 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Rücklagen 4.988.159,48 2.646.589,35
6.988.159,48 4.646.589,35
B. RÜCKSTELLUNGEN: 1.117.940,07 504.341,45
C. VERBINDLICHKEITEN:
I. Gegenüber Kreditinstituten 5.864.229,62 6.847.097,49
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 733.086,02 2.125.433,93
III. Verbindlichkeiten gegenüber persönlich haftendem Gesellschafter 91.610,42 83.447,81
IV. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.605.858,56 2.795.981,61
V. Sonstige Verbindlichkeiten 1.537.958,65 356.930,07
- Davon aus Steuern Euro 929.354,84 (Euro 64.455,13) 9.832.743,27 12.208.890,91
- Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 149.311,92 (Vj: Euro 1.392,01)
17.938.842,82 17.359.821,71

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS JAHR 2023

2023 2022
Rohergebnis 20.415.167,80 15.506.969,70
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.875.345,26 -7.547.260,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.845.141,52 -1.425.098,40
- Davon für Altersversorgung Euro 31.427,71 (Vj: Euro 31.667,30)
-9.720.486,78 -8.972.358,48
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -741.508,83 -510.399,65
Sonstige betriebliche A ufwendungen -6.360.010,75 -5.211.803,30
- Davon aus Währungsumrechnung Euro 772,00 (Vj: Euro 7.588,09)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.015,19 5.548,96
- Davon aus verbundenen Unternehmen Euro 7.570,05 (Vj: Euro 9.199,16)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -532.987,93 -169.840,03
- Davon an verbundene Unternehmen Euro 17.972,88 (Vj: Euro 12.591,11)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -371.235,00 -85.891,00
Jahresüberschuss 2.691.953,70 562.226,20

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 235.491,91 257.957,14 89.598,45 0,00 403.850,60
Immaterielle Vermögensgegenstände 235.491,91 257.957,14 89.598,45 0,00 403.850,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 125.662,90 0,00 0,00 0,00 125.662,90
2. technische Anlagen und Maschinen 10.606.637,08 1.429.134,38 1.511.128,76 0,00 10.524.642,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.237.548,87 316.640,16 593.877,81 368.062,73 1.328.373,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 368.062,73 90.137,50 0,00 368.062,73- 90.137,50
Sachanlagen 12.337.911,58 1.835.912,04 2.105.006,57 0,00 12.068.817,05
12.573.403,49 2.093.869,18 2.194.605,02 0,00 12.472.667,65
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.268,41 55.394,64 38.827,45 0,00 172.835,60
Immaterielle Vermögensgegenstände 156.268,41 55.394,64 0,00 0,00 172.835,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 97.989,40 8.484,50 0,00 0,00 106.473,90
2. technische Anlagen und Maschinen 8.831.569,42 568.896,80 694.597,52 0,00 8.705.868,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.000.806,55 108.732,89 480.250,49 0,00 629.288,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 9.930.365,37 686.114,19 1.174.848,01 0,00 9.441.631,55
10.086.633,78 741.508,83 1.174.848,01 0,00 9.614.467,15
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 231.015,00 79.223,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 231.015,00 79.223,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.189,00 27.673,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1.818.774,00 1.775.067,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.085,00 236.742,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.137,50 368.062,73
Sachanlagen 2.627.185,50 2.407.546,21
2.858.200,50 2.486.769,71

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023

Unternehmen

Klinkau GmbH +Co KG ist Mitglied der Klinkau Firmengruppe mit Schwester- und Tochtergesellschaften im In- und Ausland.

Hinzu kommen Büros und Vertretungen in zahlreichen weiteren Ländern.

Das Unternehmen ist spezialisiert in der Entwicklung und Herstellung von Produkten für die Fest-/ Flüssigtrennung von Schlämmen aller Art und gehört zu den größten Herstellern von Filterelementen aus Thermoplasten. Die Filterelemente der Klinkau Firmengruppe werden in nahezu allen Industriezweigen, weltweit, eingesetzt.

Marktentwicklung

Die Schwierigkeiten, ausgelöst durch die Corona Pandemie, konnten beinahe vollständig überwunden werden. Dadurch konnten die begonnenen großen Investitionsprojekte abgeschlossen und die erhöhten Produktionskapazitäten voll genutzt werden.

Die Beschaffung von Rohstoffen war wieder problemlos gegeben.

Investitionsstaus bei Kunden wurden teilweise aufgelöst und führten zu erhöhtem Auftragseingang.

In zunehmendem Maße kommen Billigprodukte aus China auf den Markt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Rohergebnis liegt 31,6 % über dem des Vorjahres.

Hauptgrund war der Ausbau der Produktionskapazitäten.

Der Auftragsbestand ist zum 31.12.2023 um 6,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken, dennoch auf hohem Niveau.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die bilanziellen Leistungsindikatoren zeigen eine geringe Erhöhung der Bilanzsumme von 3,3 %, im Wesentlichen bedingt durch die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Eigenkapitalquote beträgt bei Abzug der Bilanzposten mit inländischen verbundenen Unternehmen 40,1 %.

Das Ergebnis liegt deutlich über dem des Vorjahres, insbesondere verursacht durch die Umsatzsteigerungen.

Der Materialkostenanteil sank, bezogen auf die Gesamtleistung, von 43,1 % auf 36 %, bedingt durch die Materialkosten auf das Niveau vor der Corona Pandemie.

Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung sank von 33,2 % auf 30,5 % gegenüber dem Vorjahr, der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung stieg von 19,3 % auf 22,3 %.

Personal

Seit der Firmengründung im Jahr 1981 wird in der Produktion im 3-Schichtbetrieb gearbeitet. Der Personalstand stieg gegenüber dem Vorjahr um 7 %.

Investitionen

Die Investitionen insbesondere für Maschinen und Formen betrugen im Berichtsjahr insgesamt T€ 2.094 bei Abgängen mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von T€ 1020.

Die Investitionen dienten der Ausweitung der Produktpalette und der Erhöhung der Kapazität.

Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr wurden wieder neue Produkte für spezielle Anwendungsbereiche entwickelt, unter anderem die größte Filterplatte der Welt.

Teilweise liegen Schutzrechte für diese Entwicklungen vor.

Ausblick

Der Fachkräftemangel nimmt progressiv zu. Die Geschäftsentwicklung im 1.Quartal 2024 verläuft positiv gegenüber Plan. Der Auftragseingang wird leicht zurückgehen, der hohe Auftragsbestand kann auf ein Normalniveau abgebaut werden. Es wird davon ausgegangen, dass das geplante positive Ergebnis im Geschäftsjahr 2024 erreicht wird.

Chancen und Risiken

Bedingt durch den Krieg in der Ukraine bleiben die Unsicherheiten bei der Rohstoffbeschaffung und der Stromversorgung bestehen. Zurzeit ist nicht einzuschätzen, wie sich die Situation in der weltweiten Energieversorgung entwickeln wird. Die enorm gestiegenen Energiekosten sind und werden weiterhin eine große Herausforderung für die Zukunft sein.

Das Währungsrisiko zwischen US $ und Euro kann größere Auswirkungen im Geschäftsjahr 2024 haben. Dagegen werden die Finanzierungskosten durch die hohen Zinsen kaum oder nur über einen längeren Zeitraum zurückgehen. Sie sind aber bei der Planung für das Geschäftsjahr 2024 bereits berücksichtigt. Der Stau bei den Investitionen im Minenbereich, weltweit, kann erheblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens haben.

Liquiditätsrisiken durch Forderungsausfälle existieren so gut wie nicht, da in Zweifelsfällen nur über Absicherungen und Vorkasse geliefert wird.

Das umfangreiche Risikomanagement in Form von betriebswirtschaftlichen Kontrollsystemen hat sich bewährt und wird so beibehalten. Mit der in 2023 begonnenen Einführung eines neuen, zeitgemäßen ERP-Systems werden die Unternehmensabläufe noch transparenter gemacht, um noch schneller und flexibler auf Einflüsse auf das Unternehmen reagieren zu können.

Die weiterhin intensive Tätigkeit zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Produkte wird dem Unternehmen auch in Zukunft einen Spitzenplatz auf dem Filtrationssektor in Verbindung mit Filterpressen sichern, und es bieten sich zusätzliche Chancen.

Maßnahmen

Es werden Umstrukturierungen zur Erhöhung der Effizienz erfolgen sowie die Optimierung der Produktionsabläufe fortgesetzt.

Weiterhin werden Standard-Rohstoffe durch eigene Compounds weiterentwickelt, um neue Einsatzbereiche der Filterelemente zu erschließen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag kam es zu keinen weiteren besonderen Ereignissen.

 

Marktoberdorf, den 03.06.2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Klinkau GmbH & Co. KG, Marktoberdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klinkau GmbH & Co. KG, Marktoberdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klinkau GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. Juni 2024

KKM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Kleemann, Wirtschaftsprüfer

ANHANG ZUM 31.12.2023

A. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft unterliegt den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen wird Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Klinkau GmbH & Co. KG

Firmensitz laut Registergericht: Marktoberdorf

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Kempten

Register-Nr.: 5209

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und wird, soweit abnutzbar, über die voraussichtliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben.

Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu produktionsbezogenen Einzel- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Fertige Erzeugnisse werden retrograd bewertet, in dem von den Verkaufspreisen Abschläge für Vertriebs- und Verwaltungskosten und Gewinnanteile abgezogen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Forderungen wird das Ausfallrisiko durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen gegen Unternehmen der Klinkau - Gruppe

Die Forderungen gegen Unternehmen der Klinkau - Gruppe sind mit T€ 1.953 (Vj. T€ 2.402) zugleich auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden u.a. gebildet für Sanierungskosten, Boni, nicht genommenen Urlaub, Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Archivierungskosten, Zinsaufwand sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

4. Verbindlichkeiten

Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.864 5.614 250 0
(Vorjahr) 6.847 6.097 750 0
Erhaltene Anzahlungen 809 809 0 0
(Vorjahr) 768 768 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 733 733 0 0
(Vorjahr) 2.125 2.125 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 92 92 0 0
(Vorjahr) 83 83 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.606 1.606 0 0
(Vorjahr) 2.796 2.796 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.538 1.538 0 0
(Vorjahr) 357 357 0 0
Gesamt 10.642 10.392 250 0
(Vorjahr) 12.976 12.226 750 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zugleich auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

D. ERGÄNZENDE ANGABEN

Gewinnverwendung:

Das Ergebnis wird gem. Gesellschaftsvertrag verteilt.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

Gewerbliche Arbeitnehmer 131
Angestellte 38
Auszubildende 6

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Produktionsbetrieb ist von der Klinkau Besitzgesellschaft mbH gepachtet. Die jährliche Pacht betrug 2023 T€ 744. Darüber hinaus hat die Gesellschaft den Fuhrpark sowie Maschinen und technische Ausstattung gemietet.

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen ist wie folgt:

2024 T€ 2.413
2025 T€ 2.377
2026 T€ 1.520

Im Jahr 2024 und 2025 entfallen davon jeweils T€ 744 auf ein verbundenes Unternehmen.

Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.976. Die Gesellschaft rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme, da der Zins- und Tilgungsdienst planmäßig bedient wird.

Organe

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Klinkau Verwaltungs GmbH, Marktoberdorf, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 25.600,00; davon sind € 12.782,30 ausstehend.

Die persönlich haftende Gesellschafterin leistet keine Einlage.

Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin sind Herr Werner Klinkau, Kaufmann, Berg, und Herr Christian Löwenmuth, Kaufmann, Marktoberdorf.

Das Kommanditkapital beträgt € 2.000.000,00 und war am Stichtag in voller Höhe einbezahlt.

Der andauernde Ukrainekrieg wird die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin maßgeblich beeinflussen. Bezüglich der Risiken für die Gesellschaft verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, traten nicht auf.

 

Marktoberdorf, den 10.06.2024

Die Geschäftsführung

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