IGVE GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Eckl seit 4.3.2022 | Geschäftsführer |
Steffen Dr. Oppel seit 30.5.2018 | Prokura |
Peter Dr. Plankensteiner seit 1.10.2002 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Wagner seit 1.10.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 15.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Intego GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlage des UnternehmensDas Unternehmen gehört der Branche Maschinenbau an. Die Intego GmbH ist ein mittelständisches Technologie-Unternehmen in Erlangen. Es werden kundenspezifische Kamerasysteme mit dem notwendigen Sondermaschinenbau entwickelt und weltweit vertrieben. Die Branchenschwerpunkte liegen dabei auf der Solar-, Automobil-, der Halbleiterindustrie und der Medizintechnik. Die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen, führte zu einem großen Anwendungsspektrum und trägt zum dauerhaften Erfolg der Gesellschaft bei. Das Unternehmen besteht seit 1999 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 63 Angestellte, davon 2 Auszubildende. 2 Geschäftsverlauf2.1 Weltwirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen GeschäftsjahrWährend sich das weltweite Wirtschaftswachstum mit 3,2 % im Rahmen bewegte, war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Auch der Maschinen- und Anlagenbau war in Deutschland von einer rückläufigen Entwicklung geprägt. Insgesamt stellt sich das Marktumfeld durch den andauernden Krieg in der Ukraine, hohe Inflation und die Unsicherheiten in Israel, Taiwan und anderen Teilen der Welt als herausfordernd dar. 2.2 Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen GeschäftsjahrDas Geschäftsjahr 2023 ist erfolgreich verlaufen. Die Fertigstellung von Großprojekten und weiteren Folge- und Neuaufträgen aus den angestammten Industriezweigen führen zu einem erhöhten Umsatz von 59 % gegenüber dem Vorjahr und einem gestiegenen Jahresüberschuss. Zum Ende des Jahres 2023 konnte auch ein guter Projektbestand in das Jahr 2024 übernommen werden. Es ist damit zu rechnen, dass diese Umsätze in der ersten Hälfte 2024 zu einem großen Teil ertragswirksam werden. Dies lässt auf ein weiteres positives Geschäftsjahr 2024 hoffen. 2.3 ZweigniederlassungenDie Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen. 3 Lage des Unternehmens3.1 ErtragslageAls wichtige finanzielle Leistungsindikation werden insbesondere die Kennzahlen "Umsatz" und "Jahresergebnis" verwendet. Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 5.323 TEUR. Dabei konnte das Ergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 119 % gesteigert werden. Grundlage für die gute Ertragslage sind sowohl Projekte aus dem Geschäftszweig Halbleiter als auch der kontinuierlichen Bestelleingang aus den Bereichen regenerative Energien und Medizintechnik. Insbesondere infolge der im Jahr 2023 abgeschlossenen Großprojekte hat sich das Rohergebnis um 57% auf TEUR 14.194 erhöht. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr um 22% erhöht, ursächlich hierfür ist in erster Linie die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg. Weiterhin haben sich auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 21% erhöht. Dies kann mit erhöhten Instandhaltungsaufwendungen für betriebliche Räume, Verkaufsprovisionen bedingt durch eine neue Vertriebspartnerschaft sowie durch erhöhte Gewährleistungsaufwendungen infolge des Umsatzanstieges begründet werden. Gegenläufig wirken sich gesunkene Aufwendungen für ein im Vorjahr abgeschlossenes Entwicklungsvorhaben sowie ein Rückgang der Aufwendungen für Ausgangsfrachten aus. 3.2 VermögenslageDas Anlagevermögen beträgt 72 % der Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr wurde in erster Linie in das Finanzanlagevermögen investiert (4.014 TEUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 5% der Bilanzsumme. Die flüssigen Mittel umfassen 20% der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.321 TEUR gefallen. Die Vorräte betragen 3% der Bilanzsumme. Erhaltene Anzahlungen auf erfolgte Bestellungen wurden in Abzug gebracht. 3.3 FinanzlageDie wirtschaftlichen Verhältnisse sind gekennzeichnet durch die gute Eigenkapitalquote von etwa 65% an der Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 99% erhöht. Ursächlich hierfür ist neben der Zuführung zur Rückstellung für die Gewährleistungen infolge des Umsatzanstieges, die Erhöhung der personalbezogenen Rückstellungen. Der Anteil der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr beträgt 20 % der Bilanzsumme. Weitere Verbindlichkeiten bestehen nicht. Im Berichtsjahr war die Liquiditätslage des Unternehmens sehr gut. Die Gesellschaft konnte jederzeit die Verbindlichkeiten firstgerecht begleichen. Die Investitionen wurden im Jahr 2023 aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. 4 Forschungs- und EntwicklungsberichtIntensive und zielgerichtete Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind die Voraussetzung für die positive Entwicklung des Unternehmens. Dazu wurden Entwicklungen in den Bereichen Reinraumsysteme, Thermographie und Beleuchtungstechnik weiter vorangetrieben. Im Bereich Software wurden Tools zur Anwendung von maschinellem Lernen erstellt und weiterentwickelt. In der Elektronik wurde eine neue leistungsstarke Version zur Echtzeitsteuerung auf FPGA-Basis geplant. 5 Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken5.1 ChancenIn den letzten Jahren wurden technologisch anspruchsvolle Maschinen entwickelt. Es besteht die Chance, diese bei bestehenden Kunden zu reproduzieren und bei ähnlichen Kunden Interesse zu wecken. Es ist zu erwarten, dass weitere Projekte aus dem aktuellem Projektbestand für eine positive Entwicklung der Gesellschaft sorgen werden. Durch den weltweiten Ausbau von Elektromobilität, Brennstoffzellen und Elektrolyse bestehen gute Chancen, sich bei den neuen Fertigungstechniken einzubringen und weitere Marktfelder zu erschließen. Aufgrund der Kundenstruktur in verschiedenen Märkten ist eine Resilienz gegen Schwankungen in einzelnen Industriezweigen gegeben, so dass auch negative weltwirtschaftliche Entwicklungen durch die Gesellschaft abgefangen werden können. 5.2 RisikenDas geringe prognostizierte Wirtschaftswachstum für 2024 in Deutschland wird auch zu Herausforderungen im Maschinenbau führen. Wir gehen davon aus, dass sich zum Teil angekündigte Großaufträge verschieben, da die Investitionsneigung unserer Kunden an die Konjunkturentwicklung gekoppelt ist. Der Krieg in der Ukraine und im Gazastreifen führen zu Unsicherheiten in der Welt. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Brennpunkte nicht weiter ausweiten und die weltweite Wirtschaftslage negativ beeinflussen. Ein weiteres Risiko bleibt der Fachkräftemangel. Diesem wird durch die Präsenz an der Universität Erlangen und umliegenden berufsbildenden Schulen vorgebeugt. Zudem konnte durch ein angenehmes und interessantes Arbeitsumfeld eine starke langfristige Mitarbeiterbindung an das Unternehmen erreicht werden. Beispiele sind ein eigenes Modell für die Förderung von Fahrrädern, Zuschüssen für ÖPNV-Tickets oder zur Betriebsrente. 5.3 PrognoseberichtAufgrund des Auftragsbestandes zum Stichtag 31.12.2023 ist mit einem positiven Jahr 2024 zu rechnen. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass das sehr gute Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden kann und sich Umsatz und Jahresüberschuss nach Wegfall der Sondereffekte der vergangenen zwei Jahre auf einem Niveau in Höhe des längerfristigen Durchschnitts, vergleichbar zu 2022, einpendeln werden. Wesentliche finanzwirtschaftliche Risiken sehen wir derzeit nicht. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen ist durch erhaltene Anzahlungen gedeckt. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen sind aufgrund unserer Kundenstruktur nicht zu erwarten.
Erlangen, den 18. Juli 2024 gez. Dr. Peter Plankensteiner, Geschäftsführer gez. Dr. Thomas Wagner, Geschäftsführer gez. Andreas Eckl, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Intego GmbH hat ihren Sitz in Erlangen. Sie ist im Handelsregister am Amtsgericht Fürth unter B 7576 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Vom Wahlrecht des § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Anders als im Vorjahr werden EUR 316.599,16 (Vorjahr EUR 273.818,87) nicht mehr unter fertigen Erzeugnissen und Waren sondern unter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Technische Anlagen werden auf 8 bis 20 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 1 bis 18 Jahre abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 und bis zu einem Betrag von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Abweichend zum Vorjahr wurden in die Herstellungskosten zur Bewertung der "unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen" die angemessenen Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung nicht mit einbezogen. Der Ansatz fällt dadurch um 13 % (Vorjahr 10 %) niedriger aus. Die Anpassung erfolgte aufgrund der im Jahr 2023 neu erarbeiteten allgemein gültigen Bilanzierungsrichtlinie. Falls die Herstellungskosten über dem Verkaufspreis lagen, erfolgten zur verlustfreien Bewertung Abwertungen. Entsprechend § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurden die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. III. Angaben zur Bilanz 1. Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der diesem Anhang beigefügte Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist. In den Finanzanlagen werden Aktien in Höhe von EUR 311.665,16 (Buchwerte) ausgewiesen. Der Kurswert zum Abschlussstichtag beträgt EUR 204.500,00. Eine außerplanmäßige Abschreibung ist unterblieben, da die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist. Insbesondere wird von einer steigen Wertentwicklung des gegenständlichen Unternehmens ausgegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Vermögensgegenstände(EUR 197,12). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Vermögensgegenstände (EUR 0,00). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: Es bestehen Mitarbeiterdarlehen in Höhe von EUR 72.408,66. 2. Passiva Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 4.678.889,07 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Vorsorgen für Personalverpflichtungen, Gewährleistungen, Abschluss- und Archivierungskosten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 21.334,00 (Vorjahr EUR 21.436,00) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstige betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 33.587,06 (Vorjahr EUR 23.430,20). V. Sonstige Angaben Sonstige Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB: Der Nominalwert der Zahlungsverpflichtungen aus den bestehenden Mietverträgen mit einem verbundenen Unternehmen beträgt für den Zeitraum bis 31.12.2035 EUR 1.934.056,00. Arbeitnehmer: Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 63 , davon 9 in der Verwaltung, 25 in der Entwicklung, 23 in der Produktion, 2 in der Beschaffung und 4 im Vertrieb. Haftungsverhältnisse: Annuitätengarantie für ein Darlehen (Teilbetrag): Zugunsten der IGVE GmbH (=verbundenes Unternehmen) besteht eine monatliche Annuitätengarantie in Höhe von EUR 5.000,00 für ein Darlehen für die Finanzierung ihres Grundbesitzes beim Kreditinstitut der Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach. Die Laufzeit der Annuitätengarantie beträgt ab dem 07.09.2021 139 Monate. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, weil die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich vom Schuldner erfüllt werden können. Beteiligungsliste:
Angaben zu den Leistungsorganen: Zu Geschäftsführern sind berufen Dr. Thomas Wagner, Physiker, Erlangen, Dr. Peter Plankensteiner, Mathematiker, Erlangen, Andreas Eckl, Diplom-Ingenieur (FH), Erlangen. An Mitglieder des Geschäftsführungsorgans sind langfristige Kredite in Höhe von T€ 60 gewährt. Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Erlangen, 18. Juli 2024 Intego GmbH vertreten durch die Geschäftsführer gez. Dr. Peter Plankensteiner vertreten durch die Geschäftsführer gez. Dr. Thomas Wagner vertreten durch die Geschäftsführer gez. Andreas Eckl Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25. Juli 2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Intego GmbH , Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Intego GmbH , Erlangen , - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Intego GmbH , Erlangen , für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 18.7.2024 Gundermann & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Michael Gundermann, Wirtschaftsprüfer |
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