AUTOonline GmbH InformationssystemeLiquidiert

Carl-Schurz-Straße 2, 41460 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 8838
Eingetragen
3.6.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Betrieb einer Produktbörse zur Ermittlung des Wertes und der Verfügbarkeit sowie Vermarktung von technischen Gebrauchsgütern im Rahmen einer Komplettdienstleistung im In- und Ausland vorrangig im Automobilbereich. Hierbei sollen vorrangig Restwert- und Teilebörsen entwickelt und betrieben werden zum Zwecke der Wiederverwertung von Unfallfahrzeugen und Kfz-Teilen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Handel mit Soft- und Hardware-Produkten.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Mutzner
seit 17.7.2014
Prokura
Ferdinand Moers
seit 29.9.2010
Geschäftsführer
Kai Müller
seit 29.9.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert27.97% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
ArgeMu Holding GmbH
14.97%
Sidexa S.A.FRA
5.00%
Informex S.A.BEL
5.00%
AUDATEX Espana S.A.ESP
2.00%
Audatex Portugal - Peritagens Informatizadas Derivadas de Acidentes S.A.PRT
1.00%

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
ArgeMu Holding GmbH
Germany
16.465 €
14.97%
Sidexa S.A.
France
5.500 €
5.00%
Informex S.A.
Belgium
5.500 €
5.00%
AUDATEX Espana S.A.
Spain
2.200 €
2.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AUTOonline GmbH Informationssysteme

Neuss

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.07.2012 - 30.06.2013
der AUTOonline GmbH Informationssysteme, Neuss

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Im klassischen Geschäftsfeld der Restwertbörse stellt die Gesellschaft die Plattform für die Vermittlung von Unfallfahrzeugen. Dies geschieht in der Weise, dass Kfz-Sachverständige oder Versicherungen Schäden von Unfallfahrzeugen ermitteln und die Fahrzeugdaten in die Datenbank der AUTOonline GmbH Informationssysteme, Neuss, (AUTOonline) einstellen. Sowohl Werkstätten, Unfallwagenhändler als auch Automobilrecycler sichten die angebotenen Unfallfahrzeuge (Daten und Bilder) im Internet und geben online ein verbindliches Kaufangebot ab. Die Kfz-Sachverständigen bzw. Versicherungen rufen die Angebote der Aufkäufer für ihr Schadengutachten ab und geben dem Höchstbietenden den Zuschlag. Dadurch werden die Fahrzeuge an die Werkstätten, Unfallwagenhändler und Automobilrecycler vermittelt. Über die bestehende Plattform werden seit 2006 im Geschäftsfeld Flottenverwertung im Kundenauftrag auch Abnehmer für gebrauchte Flottenfahrzeuge vermittelt.

AUTOonline besetzt mit ihrer Restwertbörse eine Marktnische, die von der Entwicklung der Kfz-Versicherungsbranche abhängt. Die Branche ist durch stagnierende Schadenszahlen (lt. Bericht des GDV, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) und starken Wettbewerb gekennzeichnet. Die Kfz-Versicherungsbranche versucht seit Jahren, ihre Kosten zu senken. Hier ist AUTOonline ein etablierter Baustein im Schadenmanagement. In den letzten Jahren sind die Restwertbörsen WOM AG, WinValue GmbH und net casion GmbH als neue Marktteilnehmer in unser Geschäftsfeld eingetreten. Aufgrund der starken Positionierung von AUTOonline namentlich in der Zusammenarbeit als zentraler Partner der Versicherungsbranche ist es diesen neuen Marktteilnehmern jedoch nicht gelungen, unserem Unternehmen die Positionierung als Technologie- und Know-How-Führer streitig zu machen und nennenswerte Marktanteile zu gewinnen. Unser Geschäft ist geprägt durch den Bestand von Fahrzeugen und dem damit zusammenhängenden Anfall von Schadenereignissen sowie dem Kostenvorteil, den wir für unsere Kunden je Schadenereignis erwirtschaften. Aufgrund unseres Geschäftes sind wir gegen makroökonomische Krisen gut gewappnet. So hat sich die Finanz- und Staatsschuldenkrise der vergangenen Jahre nicht negativ auf unser Geschäft ausgewirkt. Die in diesem Zusammenhang zu beobachtende zunehmende Kostensensitivität der Versicherungsindustrie hat im Gegensatz vielmehr dazu beigetragen, unsere Dienstleistung als probates Mittel zum Kostenmanagement in der Prozesskette der Kfz-Schadensabwicklung einzusetzen. Entsprechend konnte die Marktdurchdringung unserer Dienstleistungen - mit positiven Wirkungen auf Umsatz und Ergebnis - weiter erhöht werden.

Die Gesellschaft ist - über die unmittelbare Gesellschafterin ArgeMu Holding GmbH, Minden - ein Unternehmen der international tätigen Solera-Gruppe, einem der weltweit führenden Anbieter von technischen Lösungen sowie Service- und Beratungsdienstleistungen für die Versicherungs- und Schadensregulierungsbranche.

2. Ertragslage

Im vergangenen Geschäftsjahr 2012/2013 (im Folgenden kurz FY 13) wurden über 933.610 Fahrzeuge auf unserer Plattform eingestellt, gegenüber 891.500 im FY 12. Dies entspricht einer Steigerung von 4,7 %. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar überproportional um 7,2 % von TEUR 18.643 auf TEUR 19.980 gesteigert werden. Das Geschäftsfeld Flottenverwertung konnte eine Umsatzsteigerung von 21,2 % verzeichnen und steuerte im Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 1.678 (Vorjahr: TEUR 1.384) zum Gesamtumsatz bei.

Die Royalties (Lizenzgebühren der ausländischen Tochtergesellschaften) gingen von TEUR 509 (FY 12) um 13,0 % auf TEUR 443 zurück. Ursächlich ist hierfür der starke Umsatzrückgang der polnischen Tochtergesellschaft. Die Gesamtkosten (Betriebsaufwand) sind aufgrund erheblich höherer Personal- und Vertriebskosten überproportional um 15,2 % gestiegen. Trotzdem verbesserte sich das Betriebsergebnis im Vergleich zum FY 12 um TEUR 423, dies entspricht einer Steigerung von 3,9 %.

Von den Tochtergesellschaften konnten Beteiligungs- und Zinserträge in Höhe von TEUR 887 (Vorjahr: TEUR 539) erzielt werden. Unter Berücksichtigung der Steuern ergibt sich damit, vor allem aufgrund der äußerst positiven Umsatzentwicklung, ein Anstieg des Jahresüberschusses um TEUR 854 auf TEUR 8.540.

3. Finanz- und Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem 30.06.12 kaum verändert. Das Anlagevermögen erhöhte sich dabei um TEUR 48 (davon Immaterielle Vermögensgegenstände TEUR +90, Sachanlagen TEUR +399, Finanzanlagen TEUR -441). Den Zugängen von insgesamt TEUR 1.010 stehen Abschreibungen von TEUR 521 gegenüber.

Schwerpunkte der Investitionen waren neue Serverlizenzen, der Fuhrpark und die IT-Infrastruktur, insbesondere neue Server. Die Finanzierung sämtlicher Investitionen erfolgt durch Eigenmittel der Gesellschaft.

Da der Auf- und Ausbau von Tochtergesellschaften abgeschlossen ist, waren weitere Investitionen in Finanzanlagen nicht notwendig. Darlehen in Höhe von TEUR 442 konnten sogar zurückgeführt werden. Zum Bilanzstichtag valutieren die verbliebenen Ausleihungen nur noch mit einem Betrag in Höhe von TEUR 653. Sämtliche Investitionen erfolgten aus dem laufenden Cashflow, der sich im Vorjahresvergleich um TEUR 1.196 minderte, bzw. dem Bestand an kurzfristigen Finanzmitteln.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um 1.540 TEUR auf TEUR 15.752. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 90,6 % nach 81,5 % zum Bilanzstichtag des Vorjahres.

Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich das Geschäftsjahr. Ihr Rückgang geht auf angepasste Vorauszahlungen zurück. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen (TEUR 555; Vorjahr TEUR 475) und ausstehende Rechnungen (TEUR 388; Vorjahr TEUR 218).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind hauptsächlich aufgrund der höheren Investitionssumme im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 149 auf TEUR 361 gestiegen.

Der Cashflow entwickelte sich wie folgt:

  01.07.2012 - 30.06.2013 01.07.2011- 30.06.2012 01.07.2010- 30.06.2011
  TEUR TEUR TEUR
Aus laufender Geschäftstätigkeit 7.432 8.627 8.505
Aus der Investitionstätigkeit -1.010 -250 -1.428
Aus der Finanzierungstätigkeit -7.000 -6.000 -6.000
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -578 2.377 1.077
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 8.371 5.994 4.917
Finanzmittelfond am Ende der Periode 7.793 8.371 5.994

Dem Finanzmittelfonds sind in der vorstehenden Darstellung sowohl die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel sowie die im Rahmen des kurzfristigen Finanzmanagements gehaltenen sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens zugeordnet. Bei diesen Wertpapieren handelt es sich ausschließlich um kurzfristig in Zahlungsmittel umsetzbare Anteile an Geldmarktfonds.

4. Personalbericht

Im FY 13 wurden durchschnittlich 69 Mitarbeiter, davon vier Auszubildende, beschäftigt (FY 12; 63 Mitarbeiter). Die Personalkosten betrugen TEUR 4.423 und erhöhten sich somit im Vergleich zum FY 12 um 27,6 %.

Im Rahmen der Personalentwicklung werden die Mitarbeiter durch umfangreiche Schulungsprogramme gefördert.

Darüber hinaus kann AUTOonline auf das fachliche Knowhow verschiedener Berater bei Bedarf zurückgreifen, die vertraglich an die Gesellschaft gebunden sind.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

6. Chancen und Risikobericht

Die Entwicklung der Gesellschaft ist weiterhin positiv und liegt bis zum heutigen Zeitpunkt oberhalb der Planung. Für das Fiscal Year 2014 (FY 14) ist nach unserer Planung eine Umsatzsteigerung von 5,6 % vorgesehen. Die Umsatzentwicklung der Tochtergesellschaften wird global unter Nutzung der Solera-Synergien in den einzelnen Ländern sehr positiv gesehen. Ausnahme ist hier lediglich Polen, da wir hier sukzessive unseren größten Versicherungskunden verlieren. Bei den übrigen Ländern rechnen wir mit steigenden Ergebnissen und somit mit einem Anstieg der Beteiligungserträge unserer Tochtergesellschaften. Auch für das FY 14 gehen wir entsprechend unserer Mittelfristplanung von einem stetigen Wachstum von Umsatz und Ergebnis im höheren einstelligen Prozentbereich aus.

Die Weiterentwicklung unserer Serviceprodukte und die Integration unserer Dienstleistungen in die Prozesse der Versicherungsgesellschaften stehen an erster Stelle, um Mehrwerte auch durch Prozesskostensenkung für unsere Kunden zu generieren. Entwicklungspotential besteht hier im Wesentlichen in der Automatisierung der Entscheidung über die Restwert-Relevanz. Moderne AUTOonline-Werkzeuge ermöglichen die schnelle und zielgerichtete Analyse von Haftpflicht-Gutachten. Eine bessere Erkennungsquote relevanter Gutachten führt zu signifikant erhöhten Einstellzahlen.

Im Bereich der Sachverständigenorganisationen, der freien Sachverständigen und der Versicherungen wird das Produkt VALUEpilot sehr gut akzeptiert und zusehends in Anspruch genommen, da hierdurch bei der Recherche des Wiederbeschaffungswertes erhebliche Zeiteinsparungen erreicht werden können. Des Weiteren wird das Produkt für das FY 14 nachhaltig in seinen Funktionen erweitert. Im Vergleich zum FY 12 wurde in FY 13 eine Umsatzsteigerung in diesem Bereich von 13,7 % erreicht und unser Ausblick ist weiterhin positiv.

Die Konkurrenzbörsen der netcasion GmbH und der WOM AG etablieren sich weiter mit Nachdruck im Bereich der Restwertbörsen. Die netcasion GmbH wirkt mit der Mehrheitsübernahme durch die SSH-Schaden Schnell Hilfe GmbH, Hamburg, weiterhin mit Nachdruck auf die Versicherungskunden ein. Die WOM AG betreibt eine starke Akquisetätigkeit im Bereich der Aufkäufer. Um Risiken, die sich aus den Marktaktivitäten der Konkurrenten bzw. aus Markteintritten weiterer Wettbewerber ergeben können, entgegenzuwirken, ist es elementar wichtig für die Gesellschaft, die starke Vernetzung der AUTOonline-Produkte mit den Prozessen der Versicherungen weiter auszubauen.

Daneben werden die internationalen Aktivitäten von AUTOonline, insbesondere in der GA-Region (Germany und Austria), weiter intensiviert. Wir können dabei im Zuge des Zusammenschlusses mit Solera/Audatex im Jahr 2009 von einer weiter intensivierten Einbindung in die weltweite Solera-Gruppe profitieren.

Der Flottenbereich und Aktivitäten im Kfz-Gewerbe werden zum Gesamterfolg von AUTO-online beitragen. Stabile Vermarktungszahlen bei Leasing-Gesellschaften lassen den Bereich der Flottenvermarktung auch im kommenden Jahr weiter wachsen. Eine Studie des Verband Unabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) und des Center Automotive Research (CAR), kommt zu dem Ergebnis, dass der deutsche Flottenmarkt trotz der angespannten Kostensituation und der steigenden Kraftstoffpreise weiterhin moderat wachsen wird. Durch den Anstieg der Neuverträge der Leasinggesellschaften entsteht ein höherer Vermarktungsbedarf der Leasingrückläufer, wovon AUTOonline profitieren kann.

AUTOonline ist in das Finanz- und Risikomanagement der Solera-Gruppe integriert. Im Rahmen der monatlichen Berichterstattung über die Finanzkonsolidierungssoftware "IBM Cognos 8 Controller" können mögliche Risiken auf Gruppenebene stets zeitnah identifiziert und konsequent bekämpft werden. Für bekannte Risiken wurden entsprechende Rückstellungen gebildet, soweit bereits finanzielle Verpflichtungen bestehen die lediglich hinsichtlich des Zeitpunktes des Anfalls und/oder der Höhe nach ungewiss sind. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir derzeit nicht.

Sofern der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht besonders in neuen Märkten grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

 

Neuss, 09. September 2013

Bilanz

Aktiva

    30.06.2013   30.06.2012
  Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen   6.063.038,30   6.015.543,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 123.085,00   32.885,50  
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte und Werte 123.085,00   32.885,50  
II. Sachanlagen 1.197.795,00   798.959,59  
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.197.795,00   798.959,59  
III. Finanzanlagen 4.742.158,30   5.183.698,30  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.081.488,92   4.081.488,92  
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 653.000,00   1.094.540,00  
3. Beteiligungen 7.669,38   7.669,38  
B. Umlaufvermögen   11.111.255,15   11.179.680,16
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.318.650,53   2.808.832,82  
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.757.753,48   2.214.105,14  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 477.884,19   528.152,65  
3. Sonstige Vermögengegenstände 83.012,86   66.575,03  
II. Wertpapiere 6.879.193,00   7.596.997,07  
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 913.411,62   773.850,27  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   217.784,95   246.263,33
Summe   17.392.078,40   17.441.486,88

Passiva

       
    30.06.2013   30.06.2012
  Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital   15.751.830,50   14.211.790,26
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00   110.000,00  
II. Kapitalrücklage 170.771,49   170.771,49  
III. Gewinnrücklage 800.000,00   800.000,00  
1. Andere Gewinnrücklagen 800.000,00   800.000,00  
IV. Gewinnvortrag 6.131.018,77   5.444.973,97  
V. Jahresüberschuss 8.540.040,24   7.686.044,80  
B. Rückstellungen   1.157.653,44   2.704.220,00
1. Steuerrückstellungen 139.453,44   1.912.020,00  
2. Sonstige Rückstellungen 1.018.200,00   792.200,00  
C. Verbindlichkeiten   482.594,46   525.476,62
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 361.305,20   211.905,75  
2. Sonstige Verbindlichkeiten 121.289,26   313.570,87  
- davon aus Steuern € 62.966,91 (Vorjahr: € 255.758,67)        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 6.757,92 (Vorjahr: € 11.065.00)        
Summe   17.392.078,40   17.441.486,88

Gewinn- und Verlustrechnung

  01.07.2012 - 30.06.2013 01.07.2011 - 30.06.2012
  Euro Euro
1. Rohergebnis 20.751.230,15 19.049.480,72
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -3.755.786,93   -2.935.530,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -666.909,86 -528.953,04
- davon für Altersversorgung € 108.828,95 (Vorjahr € 88.150,28)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -521.140,26 -501.413,34
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.585.186,77 -4.283.925,51
5. Erträge aus Beteiligungen 842.528,83 482.826,14
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 842.528,83 (Vorjahr: € 482.826,14)    
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 44.536,21 56.101,96
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 44.536,21 (Vorjahr: € 56.101,96)    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.625,44 17.761,48
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -171.132,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -158,13 -4.900,00
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 12.115.738,68 11.180.316,31
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.572.439,44 -3.467.919,44
12. Sonstige Steuern -3.259,00 -26.352,07
13. Jahresüberschuss 8.540.040,24 7.686.044,80

Anhang für das Geschäftsjahr 2012/2013
AUTOonline GmbH Informationssysteme, Neuss

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß Gesellschaftsvertrag ist der Jahresabschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu erstellen.

Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Darstellung, Gliederung und Bewertung im Jahresabschluss entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode pro rata temporis über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei Jahren.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Entsprechend dem angenommenen Werteverzehr wird regelmäßig linear über die jeweils geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geschätzten Nutzungsdauern weisen eine Bandbreite von drei bis acht Jahren auf. Für nach 2007 angeschaffte abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden Sammelposten gebildet, die über fünf Jahre linear aufgelöst werden (sog. Poolwirtschaftsgüter). Ein etwaiges Ausscheiden eines Vermögensgegenstandes vermindert die Sammelposten nicht.

Die Finanzanlagen und sonstige Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert unter Berücksichtigung individueller Abwertungserfordernisse angesetzt.

Liquide Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Auf fremde Währung lautende Positionen wurden grundsätzlich entsprechend den Vorgaben des § 256a HGB umgerechnet. Fremdwährungstransaktionen sind hingegen im Geschäftsjahr - wie auch im Vorjahr - nur in deutlich nachrangigem Umfang angefallen.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 9 dargestellt.

Die Finanzanlagen enthalten Anteile bzw. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen. Im Vorjahr wurden Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von T€ 171 vorgenommen. Im Geschäftsjahr waren entsprechende Abschreibungen nicht erforderlich. Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens 20 % der Anteile besitzt, sind auf Seite 10 verzeichnet.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2.758; Vorjahr: T€ 2.214) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: T€ 259) sind darin nicht enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 478 (Vorjahr: T€ 528) resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen und enthalten überwiegend Forderungen aus Royalties (Lizenzgebühren an ausländische Tochtergesellschaften). Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Posten sonstige Vermögensgegenstände sind Mietkautionen in Höhe von T€ 39 (Vorjahr: T€ 37) ausgewiesen, deren Fristigkeit von der Dauer des Mietvertrages abhängt. Außerdem wurden zwei Mitarbeiterdarlehen gewährt, die innerhalb von fünf Jahren vollständig zu tilgen sind (Buchwert: T€ 29; Vorjahr T€ 13). Die übrigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie enthalten auch Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich hierbei um Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 12).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 218 (Vorjahr: T€ 246) betreffen im Wesentlichen Versicherungsprämien, Wartungskosten und sonstige Aufwendungen des Folgejahres.

Das Stammkapital beträgt unverändert T€ 110. Aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres wurden T€ 7.000 im Geschäftsjahr an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich das Geschäftsjahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Beiträge (T€ 388; Vorjahr: T€ 218), Personalaufwendungen (T€ 555; Vorjahr: T€ 475), Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung (T€ 63; Vorjahr: T€ 45) sowie Verpflichtungen aus Abholgarantien (T€ 12; Vorjahr: T€ 30).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 361 (Vorjahr: T€ 212) haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von jeweils bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 121; Vorjahr: T€ 314) sind wie im Vorjahr ausschließlich kurzfristig.

Der nicht in der Bilanz ausgewiesene Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern von T€ 37 (Vorjahr: T€ 19) resultiert aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Personalrückstellungen sowie aus der Beteiligung an der AUTOonline Operations GmbH & Co. KG. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von unverändert 31,75 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 18,825 % (inklusive Solidaritätszuschlag von 5,5 %) wurde ein Gewerbesteuersatz von 15,925 % berücksichtigt.

Die Umsatzerlöse entfallen überwiegend auf die Geschäftsfelder Restwertbörse (T€ 17.859; Vorjahr: T€ 16.750) und Flotte (T€ 1.678; Vorjahr: T€ 1.384). Mit Ausnahme der darüber hinaus ausschließlich mit ausländischen Tochterunternehmen erlösten Royalties (T€ 443; Vorjahr: T€ 509) wurden sämtliche Umsätze im Inland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 37 (Vorjahr: T€ 212) enthalten. Diese betreffen wie im Vorjahr vor allem die Auflösung von Rückstellungen sowie von Wertberichtigungen auf Forderungen.

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Erträge bzw. Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung belaufen sich - wie im Vorjahr - auf jeweils weniger als T€ 1.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt auf:

  01.07.2012 bis 30.06.2013 01.07.2011 bis 30.06.2012
  T€ T€
Betriebsaufwendungen 1.625 1.628
Vertriebsaufwand 1.769 1.518
Verwaltungsaufwendungen 799 740
Raumkosten 327 310
Sonstige 65 88
  4.585 4.284

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 120 p.a. zzgl. Nebenkosten und Umsatzsteuer sowie mehreren Leasing- und Serviceverträgen in Höhe von jährlich T€ 110 (verschiedene Laufzeiten bis maximal 2015).

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf T€ 30 (T€ 33) und betrifft in voller Höhe die Abschlussprüfungsleistungen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 69 (Vorjahr: 62) Angestellte sowie vier (Vorjahr: ein) Auszubildende.

Gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Ferdinand Moers, Langenfeld, (Geschäftsführer Vertrieb) und Herr Dipl.-Ing. (FH) Kai Müller, Ratingen, (Geschäftsführer Informationstechnologie). Für die Geschäftsführung wurden Gesamtbezüge in Höhe von T€ 466 (T€ 357) gewährt.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der ArgeMu Holding GmbH, Minden. Der vorliegende Jahresabschluss wird über die Gesellschafterin in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens des Konzerns, der Solera Holdings Inc., San Diego (USA), einbezogen. Diese stellt zugleich den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich und wird in den USA veröffentlicht. Er kann in elektronischer Form im In-ternetangebot der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörden unter der folgenden Adresse abgerufen werden:

hthp://www.sec.gov/cgi-bin/browse-edgar?action=getcompany&CIK=0001324245&owner=exclude&count=40

Die Solera Holdings Inc., San Diego (USA), als Mutterunternehmen sowie die als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in diesem Jahresabschluss als verbundene Unternehmen behandelt. Dazu zählen insbesondere die Audatex Holding GmbH, Zürich (Schweiz), sowie deren Tochterunternehmen und Mehrheitsbeteiligungen.

 

Neuss, 09.09.2013

Anlagenspiegel

  Historische Anschaffungskosten
  Stand 01.07.2012 Zugänge 2012/2013 Abgänge 2012/2013 Umbuchungen 2012/2013 Stand 30.06.2013
  Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte und Werte 944.453,30 120.885,55 -108.281,40 0,00 957.057,45
II. Sachanlagen          
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.347.016,95 889.289,62 -208.738,16 0,00 4.027.568,41
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.252.620,91 0,00 0,00 0,00 4.252.620,91
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.094.540,00 0,00 -441.540,00 0,00 653.000,00
3. Beteiligungen 7.669,38 0,00 0,00 0,00 7.669,38
Summe 9.646.300,54 1.010.175,17 -758.559,56 0,00 9.897.916,15
  Abschreibungen
  Stand 01.07.2012 Zugänge 2012/2013 Abgänge 2012/2013 Umbuchungen 2012/2013 Stand 30.06.2013
  Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte und Werte 911.567,80 30.686,05 -108.281,40 0,00 833.972,45
II. Sachanlagen          
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.548.057,36 490.454,21 -208.738,16 0,00 2.829.773,41
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 171.132,00 0,00 0,00 0,00 171.132,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 3.630.757,16 521.140,26 -317.019,56 0,00 3.834.877,86
  Buchwert
  Stand 01.07.2012 Stand 30.06.2013
  Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte und Werte 32.885,50 123.085,00
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 798.959,59 1.197.795,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.081.488,92 4.081.488,92
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.094.540,00 653.000,00
3. Beteiligungen 7.669,38 7.669,38
Summe 6.015.543,39 6.063.038,30

Anteilsbesitz zum 30.06.2013

    Beteiligungsquote 30.06.2013 in % Stammkapital 30.06.2013 Landeswährung Buchwert 30.06.2013 Euro
AUTOonilne Sp.z.o.o., Warschau Polen 100,00 100.000 PLN 784.328,94
Iberian AUTOonline S.L., Madrid Spanien 100,00 30.000 € 207.000,00
AUTOonline Value Experts Hellas Ltd., Athen Griechenland 100,00 50.010 € 205.030,00
AUTOonline Otomotiv Bilgi Islem A.S. Sirketi, Üsküdar/Istanbul Türkei 100,00 200.000 YTL 1.048.894,20
AUTOonline s.r.o., Brno Tschechien 100,00 400.000 CZK 142.165,52
AUTOonline Operations GmbH & Co. KG, Neuss Deutschland 100,00 100.000 € 300.000,00
AUTOonline Services GmbH, Neuss Deutschland 100,00 25.000 € 25.000,00
AUTOonline Italia S.r.l., Milano Italien 100,00 50.000 € 646.429,08
AUTOonline Schweiz AG, Pfäffikon Schweiz 100,00 100.000 CHF 204.931,18
AUTOonline France systéme d'informatic, Paris Frankreich 100,00 30.000 € 0,00
AUTOonline Bulgaria s.r.o., Sofia Bulgarien 100,00 10.000 BGN 84.800,00
AOPT Servicos e Sistemas Automovel Limitada, Oeiras Portugal 100,00 20.000 € 228.000,00
AUTOonline sisteme informatiee SRL, Bucaresti Rumänien 100,00 10.000 € 89.000,00
AUTOonline Magyarorszag Kft., Budapest Ungarn 100,00 5.000.000 HUF 47.000,00
AUTOonline S.de R.L.de C.V., Ciudad de Mexico Mexiko 100,00 3.000 MXN 160,00
AUTOonline B.V., Maastricht Niederlande 100,00 25.000 € 68.750,00
      Eigenkapital 30.06.2013 Landeswährung Ergebnis per 30.06.2013 Landeswährung
AUTOonilne Sp.z.o.o., Warschau     4.300.598 PLN 2.200.597 PLN
Iberian AUTOonline S.L., Madrid     416.251 € 201.063 €
AUTOonline Value Experts Hellas Ltd., Athen     313.905 € 17.117 €
AUTOonline Otomotiv Bilgi Islem A.S. Sirketi, Üsküdar/Istanbul     3.353.666 TRY 494.621 TRY
AUTOonline s.r.o., Brno     15.452.556 CZK 3.652.044 CZK
AUTOonline Operations GmbH & Co. KG, Neuss     145.317 € -2.315 €
AUTOonline Services GmbH, Neuss     28.632 € 920 €
AUTOonline Italia S.r.l., Milano     647.348 € 409.835 €
AUTOonline Schweiz AG, Pfäffikon     769.725 CHF 258.059 CHF
AUTOonline France systéme d'informatic, Paris     -131.370 € -120.584 €
AUTOonline Bulgaria s.r.o., Sofia     341.932 BGN 338.831 BGN
AOPT Servicos e Sistemas Automovel Limitada, Oeiras     46.090 € 121.007 €
AUTOonline sisteme informatiee SRL, Bucaresti     537.590 RON 296.125 RON
AUTOonline Magyarorszag Kft., Budapest     101.953.268 HUF 65.493.934 HUF
AUTOonline S.de R.L.de C.V., Ciudad de Mexico     3.521.559 MXN -3.075 MXN
AUTOonline B.V., Maastricht     90.306 € 201.757 €

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AUTOonline GmbH Informationssysteme, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der AUTOonline GmbH Informationssysteme, Neuss, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, den 09. September 2013

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Tissen

gez. Grundmann

Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

1. Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung der AUTOonline GmbH Informationssysteme beschließt die Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2012/2013 wie folgt:

Der Jahresüberschuss von € 8.540.040,24
wird verwendet für:  
Gewinnausschüttung € 8.500.000,00
Vortrag auf neue Rechnung € 40.040,24

 

07.02.2014

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 07.02.2014.

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