Fertig Motors GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Treede seit 3.5.2010 | Prokura |
Andrea Barbolini seit 3.5.2010 | Geschäftsführer |
Klaus Weyer seit 21.10.2008 | Prokura |
Thomas Martis seit 21.10.2008 | Prokura |
Daniel Dvorak seit 21.10.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELAU GmbHMarktheidenfeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31. Dezember 2009ELAU GmbH, MarktheidenfeldAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009ELAU GmbH, Marktheidenfeld
Anhang für das Geschäftsjahr 2009ELAU GmbH, MarktheidenfeldI. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf und wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gem. § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der Firma ELAU GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet (Nutzungsdauer i.d.R. 3 bis 8 Jahre). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode berechnet. In 2009 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf Immobilien vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde anhand der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die geringwertigen Vermögensgegenstände wurden ab dem 01.01.2008 ab einem Wert von EUR 150,00 und bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben. Unterhalb von EUR 150,00 wurden sie sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen enthalten die Anteile an den verbundenen Unternehmen, eine Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen sowie die Rückdeckungsversicherungen für Pensionszusagen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Ausleihungen sind wegen ihrer Unverzinslichkeit abgezinst worden. Zusätzlich wurde eine Abwertung auf den Stichtagskurs Euro/US-Dollar vorgenommen. Die Höhe der Rückdeckungsversicherung bemisst sich nach dem von der Versicherung zum 31.12.2009 ermittelten Aktivwert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch systematisch zugerechnete Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht aktiviert. Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine voraussichtliche Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 99.280,66 (im Vorjahr TEUR 100) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Die Körperschaftsteuerforderung gemäß § 37 KStG wurde abgezinst. Eine Teilzahlung erfolgte in 2009. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert gemäß § 6a EstG auf Basis eines Rechnungszinsfußes von 6% unter Verwendung der "Richttaffeln 2005 G" von Klaus Heubeck angesetzt. Steuerrückstellungen waren wegen des Ergebnisabführungsvertrages nicht zu bilden. Eventuelle Ertragsteuern trägt die Muttergesellschaft selbst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie alle drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen in Fremdwährung werden zum Anschaffungskurs oder zu dem jeweiligen niedrigeren Stichtagskurs bewertet; Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Anschaffungskurs oder zu dem jeweils höheren Stichtagskurs bewertet. III. Weitere Angaben zur BilanzDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 31 Seite 7) dargestellt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.010 (im Vorjahr TEUR 8.634) enthalten, aber keine sonstigen Forderungen gegen die Gesellschafterin wie im Vorjahr (im Vorjahr TEUR 1.249). Der Rest betrifft kurzfristige sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzung von Aufwendungen für Wartung, Teilnahmegebühren für Messen sowie Aufwendungen für die Altersvorsorge von Arbeitnehmern. Das gezeichnete Kapital setzt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt zusammen:
Infolge des Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft blieb der Bilanzgewinn gegenüber dem 31. Dezember 2008 unverändert. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 250.925,12 enthalten. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2009 beträgt wie im Vorjahr entsprechend EUR 0. Die sonstigen Rückstellungen wurden unter anderem für Gewährleistungen, Urlaub und Mehrarbeit, Tantieme und Mitarbeiterprämien, Berufsgenossenschaft, Abschluss- und Prüfungskosten, Restrukturierungen sowie für ausstehende Rechnungen gebildet. Als sonstige Rückstellungen in nicht unerheblichem Umfang sind die Rückstellungen für geplante Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 2.655; im Vorjahr TEUR 0), für Gewährleistungen (TEUR 579; im Vorjahr TEUR 851) sowie für Personalverpflichtungen (TEUR 1.023; im Vorjahr TEUR 1.332) zu nennen. Die Personalverpflichtungen beinhalten erfolgsabhängige Vergütungen (TEUR 481; im Vorjahr TEUR 717) sowie Urlaubs- und Gleitzeitansprüche (TEUR 305; im Vorjahr TEUR 529). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 6.333; im Vorjahr TEUR 13.330) beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Schneider Electric Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 2.097 (im Vorjahr TEUR 12.571), ausschließlich aufgrund der Gewinnabführungsverpflichtung. Daneben bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.825; im Vorjahr TEUR 609) sowie kurzfristige Ausleihungen (TEUR 11; im Vorjahr TEUR 149) gegenüber anderen verbundenen Unternehmen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3/Seite 8) zusammengefasst dargestellt. Zum 31. Dezember 2009 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:
Die Bestellobligos zum 31. Dezember 2009 belaufen sich auf TEUR 7.741 (im Vorjahr TEUR 5.225) und haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsätze resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von elektrischen Steuerungs- und Antriebssystemen. Sie verteilen sich auf folgende geographische Märkte:
Wesentliche sonstige Erträge sind durch die Veräußerungen der Beteiligungen an der ELAU Ltd, ELAU Inc. und ELAU (Schweiz) AG in Höhe von TEUR 869 entstanden. In 2009 gab es keine Gewinnausschüttungen, die zu Erträgen aus Beteiligungen geführt hätten (im Vorjahr TEUR 289). Als außerordentlicher Aufwand werden in Höhe von TEUR 2.719 zu erwartende Kosten für umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der ELAU GmbH ausgewiesen. In diesem Zusammenhang ist auch eine außerplanmäßige Abschreibung auf Immobilien in Höhe von TEUR 2.300 vorgenommen worden, die im Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten ist. Im Vorjahr ist als außerordentlicher Ertrag in Höhe von TEUR 4.186 ein Verschmelzungsgewinn ausgewiesen worden. V. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt wurden in 2009 277 Mitarbeiter beschäftigt, davon 218 Angestellte und 59 gewerbliche Arbeitnehmer, sowie außerdem 29 Auszubildende. Die ELAU GmbH wurde im Berichtszeitraum durch folgende Geschäftsführer vertreten:
Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist generell von den Beschränkungen des § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit. Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2009 werden Pensionsrückstellungen für ehemalige Organmitglieder in Höhe von TEUR 1.083 passiviert (im Vorjahr TEUR 1.016). In 2009 wurden die Rückstellungen um TEUR 67 erhöht. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die ELAU GmbH Anteile von mehr als 20 % hält:
In 2009 sind die Beteiligungen an folgenden Gesellschaften an die jeweilige Landesvertriebsgesellschaft von Schneider Electric veräußert worden:
Da die Prüferhonorare im übergeordneten Konzernabschluss der der Schneider Electric SA, Ruell-Malmaison, Frankreich, angegeben werden, macht die Gesellschaft vom Wahlrecht des § 285 Nr. 17 letzter Teilsatz Gebrauch und veröffentlich diese Angaben nicht zusätzlich. Der Konzernabschluss, in den die ELAU GmbH einbezogen ist, wird von der Schneider Electric SA, Ruell-Malmaison, Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Aus diesem Grund ist die ELAU GmbH gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.Der Ort der Offenlegung ist:
Der nach IAS/IFRS erstellte befreiende Konzernabschluss weist im Wesentlichen folgende vom deutschen Recht abweichend angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden aus:
Marktheidenfeld, 7. Mai 2010 ELAU GmbH Geschäftsführung Andrea Barbolini Entwicklung des Anlagevermögens 2009ELAU GmbH, Marktheidenfeld
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2009ELAU GmbH, Marktheidenfeld
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009ELAU GmbHA. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB1. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie ELAU GmbH, die Ihren Sitz in Marktheidenfeld hat, ist spezialisiert auf die Automatisierung von Verpackungs- und Lebensmittelmaschinen. Zum Jahresende 2009 beschäftigte die Gesellschaft 283 Mitarbeiter und 26 Auszubildende. Die globale Krise hat sich in 2009 auch auf die Geschäftsentwicklung der ELAU GmbH ausgewirkt. Wie von der Geschäftsleitung erwartet, hat sich im Vergleich zum Vorjahr der Umsatz um 11% verringert und das operative Ergebnis sank auf 6,9 Mio. Euro (ohne Berücksichtigung der außerplanmäßigen Abschreibung auf Grundstücke und Gebäude). Vor allem aufgrund des großen Marktanteils in einem Nischensegment, als Spezialist im Bereich der Lebensmittelmaschinen, hat sich die Krise für die ELAU GmbH relativ moderat ausgewirkt. Im Vergleich zur ELAU GmbH hatte der Wettbewerber Siemens einen massiven Abschwung auf den für "Industry Automation" wichtigen Märkten für Automatisierungstechnik. Der Abschwung im Geschäftsjahr 2009 drückte den Umsatz der Division im Vorjahresvergleich um 19 % und den Auftragseingang um 24%. In 2009 wurde die Integration unserer Vertriebsgesellschaften in den USA (zum 31.03.), Großbritannien (zum 30.09.) und der Schweiz (zum 31.12.) in die jeweilige Landesorganisation von Schneider Electric umgesetzt. Der Vertrieb der ELAU-Produkte wird von dort aus unverändert fortgesetzt. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage2.1. Ertragslage
*) ohne
außerplanmäßige Abschreibung auf
Immobilienbesitz in Höhe von 2,3 Mio. Euro
Die Umsatzerlöse 2009 haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,8% verringert. Im Besonderen unsere Hauptabsatzmärkte in Deutschland (-6 Mio. Euro) und in Italien (-1,5 Mio. Euro) waren von der Krise betroffen. Dagegen konnten die USA (+0,7 Mio. Euro) und sonstige Märkte (+0,6 Mio. Euro) zulegen. Die Rohmarge hat sich dabei von 59,0% auf 60,1% verbessert. Dies ist vor allem das Ergebnis einer verbesserten Einkaufsproduktivität, die die negativen Wirkungen aus dem veränderten Produktportofolio sowie den geringeren Verkaufspreisen eliminiert. Mit dem Abbau von Urlaubs- und Gleitzeitkonten konnte der Personalaufwand verringert werden, ohne die Zahl der Mitarbeiter reduzieren zu müssen. Aufgrund eines straffen Kostenmanagements durch die Geschäftsleitung konnten, vor allem mit der Reduzierung der Marketingkosten, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,4 Mio. Euro verringert werden. Im Rahmen der Neuausrichtung der ELAU GmbH werden im Zusammenhang mit dem N'Gage-Projekt Restrukturierungskosten von 2,7 Mio. Euro als außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Darüber hinaus sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Immobilienbesitz von 2,3 Mio. Euro im Posten Abschreibungen enthalten. Trotz Umsatzrückgang und außerordentlicher Aufwendungen kann auch für 2009 ein Gewinn von 1,9 Mio. EUR an die Gesellschafterin Schneider Electric Deutschland GmbH abgeführt werden. 2.2. Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätslage ist unverändert gut. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die ELAU GmbH rechtlich in die Strukturen der deutschen Schneider Electric Holding eingebunden ist. Mit der Muttergesellschaft Schneider Electric Deutschland GmbH, Ratingen, besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Aufgrund der Einbindung in die Schneider Electric Holding Struktur und des bestehenden Cash-Managements ist auch langfristig die Finanzierung sichergestellt. 2.3. Vermögenslage
Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation wurden von der Geschäftsleitung die Investitionen in das Anlagevermögen auf ein Minimum reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 1,9 Mio. Euro gesunken. Dies liegt vor allem an der Rückzahlung von alten Forderungen der USA (1,4 Mio. Euro) und dem negativen Cash-Pool-Konto gegenüber der Gesellschafterin zum Jahresende. Die Rückstellungen haben sich aufgrund von Restrukturierungskosten in Höhe von 2,7 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Mio. Euro erhöht. Eine im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Mio. Euro niedrigere Gewinnabführung führte zu einer Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. 3. Forschung und Entwicklung Auch im Krisenjahr 2009 wurde zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Position am Markt in die Forschung und Entwicklung investiert. In 2009 wurden Ausgaben von rd. 3 Mio. Euro für die Projekte PacDrive, Robotik und ACM 3 aufgewendet. Bei PacDrive sind alle Motion-, Control-, Logik-, Technologie- und IT/Kommunikations-Funktionalitäten bereits in der zentralen Steuerung integriert. Die Maschinen sind dadurch viel schneller zur programmieren und einfacher zu warten als Maschinen mit konventionellen SPS. B. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBVorgänge mit besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die ELAU GmbH ist zentraler Mittelpunkt des Restrukturierungsprojektes N'Gage zur Stärkung der Marktstellung von Schneider Electric in Deutschland. In diesem Zusammenhang werden in 2010 der inländische Vertrieb auf die Schneider Electric GmbH übergehen, der Unternehmensbereich der Motorenfertigung mit der Schneider Electric Motion Deutschland zusammengelegt und die ELAU GmbH mit der Schneider Electric Automation GmbH, verschmolzen. Die Geschäftsentwicklung ist in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2010 im Vergleich zum Krisenjahr 2009 sehr positiv angelaufen. So konnte bereits in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Anstieg im Auftragseingang von 60% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Dem entsprechend ist auch eine Steigerung der Umsätze um 25,5% zu verzeichnen. Mit diesen Zahlen sieht sich die Geschäftsleitung in ihren strategischen Entscheidungen bestätigt und wird diese konsequent fortführen und weiterentwickeln.
Marktheidenfeld, 7. Mai 2010 ELAU GmbH Geschäftsführung Andrea Barbolini BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ELAU GmbH, Marktheidenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. lm Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt, den 7. Mai 2010 MAZARS
GmbH
Karthaus, Wirtschaftsprüfer Mannsfeld, Wirtschaftsprüferin |
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