Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 19777
Vorher
Blitz 10-602 GmbHLAWO Holdings GmbHLAWO LTG Holdings GmbHLTG Holdings GmbHBMG MIS GmbH
Eingetragen
6.9.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von Lampen und Leuchten
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen, insbesondere im Bereich von Anzeigen und Beleuchtungssystemen. Der Unternehmengegenstand von Tochter- und Beteiligungsunternehmen darf auch Gegenstände außerhalb der Grenzen des Absatz 1 umfassen. Der Unternehmensgegenstand umfasst zudem die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Informationssystemen, insbesondere basierend auf LCD Technologie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Enrico Vassallo
seit 18.2.2025
Geschäftsführer
Christoph Masino
seit 18.2.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mobitec GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Mobitec GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LTG Ulm GmbH

Neu-Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023

BILANZ ZUM 28. FEBRUAR 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

28. Feb. 2023 28. Feb. 2022
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 86.442,45 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.743,07 20.066,56
97.185,52 20.066,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 302.081,40 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 202.716,12 213.628,92
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 329.194,36 325.391,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 362.361,25
833.991,88 901.381,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.649.600,00 8.649.600,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.820.761,88 3.168.724,27
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 605.309,26 505.061,83
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 894.628,06 2.653.935,54
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 98.297,82
5.320.699,20 6.426.019,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.767.923,16 1.415.292,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.855.217,16 17.894.029,35
3. Sonstige Vermögensgegenstände 407.282,37 244.964,86
18.030.422,69 19.554.287,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 208.791,22 139.677,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 199.040,32 123.857,36
33.339.730,83 35.814.888,98

PASSIVSEITE

28. Feb. 2023 28. Feb. 2022
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.265.590,82 2.265.590,82
II. Jahresüberschuss 0,00 0,00
2.290.590,82 2.290.590,82
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.991.913,36 2.783.791,80
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 277.421,85 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 550.512,50 3.204.484,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.064.860,65 27.472.285,55
4. Sonstige Verbindlichkeiten 164.431,65 63.735,92
davon aus Steuern EURO 36.417,42 (im Vorjahr EURO 1.716.463,97)
29.057.226,65 30.740.506,36
33.339.730,83 35.814.888,98

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. MÄRZ 2022 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2022/2023 2021/2022
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 18.916.913,39 23.343.885,34
2. Erhöhung oder (Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (658.421,14) (281.129,89)
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.653.069,60 793.667,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (9.784.227,05) (10.366.386,26)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (273.465,97) (1.698.878,97)
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (6.512.513,31) (6.782.576,72)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.076.992,52) (1.084.445,07)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (228.745,88) (422.827,72)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (8.017.392,75) (5.826.919,38)
8. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen (1.185.177,67) 1.580.189,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 881.876,78 791.348,26
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (2.491.548,89) (1.249.862,37)
11. Ergebnis nach Steuern (7.776.625,41) (1.203.936,29)
12. Sonstige Steuern (10.215,13) (6.049,00)
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Verluste 7.786.840,54 1.209.985,29
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2022/2023

der LTG Ulm GmbH

Allgemeine Angaben

Die LTG Ulm GmbH hat ihren Sitz in Neu-Ulm. Sie ist registriert beim Amtsgericht Memmingen (HRB 19777).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden hierbei nicht angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag getätigt werden und einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit dem Devisenkassamittelkurs in EURO umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in dem nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1 MÄRZ 2022 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1 Mrz. 2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 28.Feb.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 533.558,76 86.442,45 0,00 0,00 620.001,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.500,00 0,00 341.395,14 342.895,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 337.723,79 0,00 4.879,48 (43.827,44) 289.016,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1000.348,02 109.499,03 70.492,88 105.827,44 1.145.181,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 362.361,25 41.033,89 0,00 (403.395,14) 0,00
1.700.433,06 152.032,92 75.372,36 0,00 1.777.093,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.649.600,00 0,00 0,00 0,00 8.649.600,00
10.883.591,82 238.475,37 75.372,36 0,00 11.046.694,83
Wertberichtigungen
Stand am 1. Mrz.2022 Zuführung Auflösung Umbuchungen *) Stand am 28.Feb.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 513.492,20 9.323,49 0,00 0,00 522.815,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 40.813,74 0,00 0,00 40.813,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 124.094,87 22.723,39 4.879,48 (55.638,03) 86.300,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 674.956,84 156.885,26 70.492,88 55.638,03 815.987,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
799.051,71 219.422,39 75.372,36 0,00 943.101,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.312.543,91 228.745,88 75.372,36 0,00 1.465.917,43
Restbuchwert
Stand am 28. Feb. 2023 Stand am 28. Feb. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.185,52 20.066,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 302.081,40 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 202.716,12 213.628,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.194,36 325.391,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 362.361,25
833.991,88 901.381,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.649.600,00 8.649.600,00
9.580.777,40 9.571.047,91

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Es besteht ein Gewinn- und Verlustabführungsvertrag vom 25.01.2016 mit der Mobitec GmbH, D-76437 Rastatt, HRB 361957.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf 1.992 T€.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 582 T€, für Personal in Höhe von 880 T€ sowie für nicht fakturierte Warenlieferungen in Höhe von 220 T€.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 1350 T€ (Vorjahr 7861T€) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen von erheblicher Bedeutung sind nicht angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.069 T€ (im Vorjahr 28 T€) sowie sonstige Erträge in Höhe von 357 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.493 T€ (im Vorjahr 519 T€).

Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen, in Höhe von 881 T€ (im Vorjahr 791 T€), verbundene Unternehmen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich verbundene Unternehmen.

Angaben zum Mutterunternehmen

Die LTG Ulm GmbH wird in den Konzernabschluss der LTG Acquisition S.à.r.l, Luxemburg, für den kleinsten Kreis der Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Luminator Technology LLC, Plano, Texas/USA, aufgestellt. Die Konzernabschlüsse liegen am jeweiligen Sitz vor.

Angaben zu Unternehmensbeteiligungen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind anzugeben:

Name und Sitz der Gesellschaft: LTG Informationssysteme Holding GmbH, Rastatt

Höhe des Anteils am Kapital: 100%
Eigenkapital zum 28.02.2023: 6.409 T€
Ergebnis für das Geschäftsjahr 2022/2023: 0 T€

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der LTG Ulm GmbH.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zählen vor allem die Mietkosten. Künftig ist von jährlichen Mietaufwänden i.H.v. ca. 669,1 T€ zzgl. Nebenkosten auszugehen. Weitere Verpflichtungen resultieren aus Leasingverträgen zahlbar im Geschäftsjahr 2022/2023 mit etwa 105,9 T€ und im Geschäftsjahr 2024/2025 ist mit Leasingaufwänden i.H.v. 148,3 T€ zu rechnen.

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 91 Mitarbeiter beschäftigt. Arbeitnehmerüberlassung ist hierbei nicht berücksichtigt. Nach § 286 Abs. 4 HGB machen wir von der Schutzklausel für die Geschäftsführerbezüge Gebrauch, da nur 3 Geschäftsführer Bezüge von LTG Ulm beziehen.

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren:

Herr Thorsten Gatz, ab 15.11.2021 bis 31.07.2022.

Herr Roald Gréboval, ab 27.9.2021 bis 31.03.2022.

Herr Thomas Rohn, ab 01. April 2022 bis 10.10.2022

Herr John Jansen, ab 10.10.2022 bestellt (keine Bezüge von LTG Ulm)

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vom 25.01.2016 wurde das Ergebnis i.H.v. -7.787 € zum 28.02.2023 abgeführt.

 

Ulm, den 23. Januar 2024

Geschäftsführung

John Jansen

Lagebericht 2022/23

A. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die LTG Ulm GmbH, Neu-Ulm, gehört zu der Luminator Technology Group, Plano Texas / USA. Die Luminator Technology Group ist eine Unternehmensgruppe, die für eine moderne und kreative Fahrgastinformation in den unterschiedlichen Bereichen der Personenbeförderung weltweit stehen. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion, Instandhaltung und der Vertrieb von insb. stationären Fahrgast-Informations-Systemen. Zu unseren Kunden zählen namhafte Hersteller von Bussen und Bahnen sowie öffentliche und private Verkehrsbetriebe und -gesellschaften.

Die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsangeboten ist nach wie vor sehr robust. Der Trend vom Individualverkehr zum ÖPNV verstärkt sich nicht nur in Deutschland, überlastete Verkehrswege und Verteuerung der Treibstoffe verstärken die Nachfrage nach Bussen und Bahnen.

Die Deutsche Bahn modernisiert ihre Infrastruktur fortlaufend, darunter auch viele Bahnhöfe, so dass auch die Nachfrage nach stationären Anzeigesystemen weiterhin ungebrochen ist.

Der Bereich Straßenbahn erfährt in vielen europäischen Städten eine Renaissance. Die Kommunen werden für den weiteren Ausbau ihrer ÖPNV-Infrastruktur weiterhin Mittel zur Verfügung stellen, um dem steigenden Transportbedarf der Einwohner Rechnung zu tragen.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Anlagevermögen hat sich um T€ 10 auf T€ 9.581 erhöht. Die Abschreibungen in Höhe von T€ 229 betreffen im Wesentlichen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Investitionen wurden in Höhe von rd. T€ 238 getätigt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Software im Bau mit T€ 86. Im Wesentlichen wurde in die IT-Infrastruktur investiert.

Der Bestand an Vorräten hat sich von T€ 6.426 um T€ 1.105 auf T€ 5.321 reduziert. Ursächlich hierfür waren insbesondere ein Abbau des Bestandes an fertigen Erzeugnissen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von T€ 1.415 um T€ 353 auf T€ 1.768 erhöht, während sich die Sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 162 auf TEUR 407 im Wesentlichen aufgrund einer Umbuchung von debitorischen Kreditoren erhöht haben.

Der Rückgang der Rückstellungen von T€ 2.784 um T€ 792 auf T€ 1.992 ist im Wesentlichen auf Umgliederung von Zinsen zurückzuführen. Demgegenüber steht ein Aufbau der Rückstellung für Gewährleistungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.654 auf T€ 550 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Zahlungszielverkürzungen bei Lieferanten sowie der Verlagerung der Produktion einzelner Produktgruppen auf die polnische Schwestergesellschaft.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen hauptsächlich Konzerndarlehen innerhalb der LTG Group.

Zum 28.02.2023 hatte die Gesellschaft einen Auftragsbestand von knapp T€ 12.700.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 19% von T€ 23.344 auf T€ 18.917 zurückgegangen. Der Materialaufwand ist um 17% von T€ 12.065 auf T€ 10.058 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 2.653 enthalten im Wesentlichen Gewinne aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 2.069, Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 188.

Der Personalaufwand hat sich im Berichtszeitraum um T€ 277 auf T€ 7.589 reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Abfindungszahlungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf T€ 8.017. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Währungskursverluste aus der Bewertung der Intercompany-Darlehen zurückzuführen.

Der Jahresfehlbetrag liegt mit T€ 6.602 (vor Ergebnisabführung) um T€ 3.811 unter dem Vorjahresfehlbetrag und ist im Wesentlichen auf die deutlich gesunkenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Das operative Geschäft wurde erheblich von den Turbulenzen am Beschaffungsmarkt beeinflusst. Insbesondere konnten bestehende Aufträge aufgrund fehlender Bauteile nicht zu den vereinbarten Terminen ausgeliefert werden, was sich in zurückgehenden Umsatzerlösen widergespiegelt hat.

Der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 7.787 wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages von der Mobitec GmbH ausgeglichen.

Die LTG Ulm GmbH beurteilt die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft aufgrund des bestehenden Gewinn- und Verlustabführungsvertrags mit der Mobitec GmbH und der Eingliederung in die LTG Gruppe als robust. Die Ertragslage konnte auch im laufenden Geschäftsjahr nicht signifikant verbessert werden.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Zum Firmenverbund der Luminator Technology Group, LLC, Plano Texas / USA, gehören weltweit agierende Unternehmen, die in der Vergangenheit selbständig geführt wurden. Die in den Vorjahren begonnene organisatorische Umstrukturierung hin zu einer integrierten Unternehmensgruppe wurde auch in diesem Geschäftsjahr fortgesetzt. Fokus lag hierbei auf der Einführung des einheitlichen ERP-Systems, durch das nunmehr eine einheitliche Datenbasis in der europäischen Teilgruppe zur Verfügung steht. Außerdem wurde die Nutzung gemeinsam genutzte Services weiter vorangetrieben.

Der Standort Neu-Ulm hat sich weiterhin mit dem Fokus auf Produktion & Services entwickelt, die Materialbeschaffung wurde in die Schwestergesellschaft in Polen verlagert. Dadurch wird eine konsequentere Orientierung einerseits am direkten Kundengeschäft über regional agierende Vertriebs- und Servicegesellschaften erreicht. Andererseits sollen durch die Konzentration der europäischen Beschaffung und der Produktion Größenvorteile und eine bessere Kapazitätsauslastung erreicht werden.

Neben der weiteren Integration und Optimierung des operativen Geschäfts der gesamten Gruppe sind für die LTG Ulm GmbH keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten.

II. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Eine wesentliche Rolle neben den Standardprodukten werden zukünftig auch Beratungsdienstleistungen und Systemintegration für Kunden spielen.

Risiken

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die LTG Gruppe ausreichend gesichert, es zeichneten sich keine Engpässe ab. Im Berichtszeitraum waren keine Kreditlinien bei Banken zu verzeichnen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht eine robuste, langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unter-nehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Neukunden werden einer Bonitätsanalyse unterzogen.

Die zu beobachtende Verknappung einzelner Bauteile (electronic shortage) aufgrund der disruptiven Entwicklung der Lieferketten, die damit einhergehende Verteuerung der Rohstoffe hatten auch im Berichtsjahr negative Auswirkungen auf die Beschaffungskosten und Materialverfügbarkeit. Der daraus resultierende Margendruck konnte nur teilweise abgefedert werden. Durch die anhaltende Inflation wird der Vertrieb weitere Preiserhöhungen mit einzelnen Kunden vorantreiben. Die mangelnde Verfügbarkeit von Bauteilen führte im Geschäftsjahr zu verspäteten Auslieferungen an Kunden und entsprechenden Umsatzrückgängen. Dies stellt auch ein zukünftiges Risiko dar.

In laufenden Geschäftsjahr war eine erhöhte Fluktuation von Mitarbeitern im Vertrieb, Service und der Entwicklung zu verzeichnen. Dies stellt ein Risiko dar, sofern diese Stellen nicht adäquat nachbesetzt werden.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde eine großvolumige Ausschreibung für eine neue Produktlinie für den Hauptkunden der LTG Ulm nicht gewonnen. Dies hat keine Auswirkungen auf den Auftragseingang und das Umsatzvolumen im laufenden Geschäftsjahr. Die Auswirkungen für die Folgejahre werden aktuell analysiert.

III. Prognosebericht

Im Laufe des Geschäftsjahrs 2023/2024 wurde die Verlagerung der Produktion einzelner Produkte zu unserer polnischen Schwestergesellschaft weiter ausgebaut, um Kosteneinsparungen in der Produktion zu generieren.

Die insbesondere zu Beginn auch des laufenden Geschäftsjahres weiterhin eingeschränkte Verfügbarkeit einzelner Komponenten hat die Auslieferung an die Kunden teilweise verzögert. Die Situation hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, allerdings kam es immer wieder zu Materialengpässen, die die Umsatzentwicklung in Verbindung mit teilweise verzögerten Produktabrufen der Kunden beeinträchtigt hat. Zum Jahresende 2023/24 wird jedoch mit dem Abbau des Produktions- und Lieferrückstands gerechnet.

Unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen wird aktuell mit einem Umsatz inkl. IC-Umsätzen zwischen 19 Mio. € und 20 Mio. € für das Geschäftsjahr 2023/2024 gerechnet. Per 31.12.2023 lag der Umsatz inkl. IC-Umsätzen bei rund T€ 17.100.

Der Auftragsbestand per 31.12.2023 beläuft sich auf rd. T€ 6.100.

Es wird ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes, allerdings erneut deutlich negatives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zwischen negativen Mio.€ -3 und -4 Mio. erwartet.

IV. Bericht über Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt im Entwicklungsbereich liegt auf dem Design von innovativen und marktgerechten Produkten und Systemen mit hoher Funktionalität sowie auf der Reduzierung von Produkt- und Herstellungskosten. Grundsätzlich gilt es, unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten und sich von Mitbewerbern abzuheben.

Die aktuellen Aktivitäten in der Entwicklung fokussieren sich weiterhin auf drei Themen. Das erste Thema ist die Harmonisierung der verschiedenen Softwarelösungen in der europäischen Gruppe. Dadurch können sowohl die Pflegeaufwände in der Softwareabteilung als auch im Aftersales reduziert werden.

Das zweite Thema ist das Handling von Echtzeitdaten.

Das dritte Thema ist der weltweiten Verknappung an elektronischen Bauteilen geschuldet: die Hardwareentwicklung muss die Entwicklung am Markt antizipieren und alternative Lösungen entwickeln, um flexibler auf das Fehlen oder die schnelle Änderung von am Markt verfügbaren Komponenten oder Material reagieren zu können und so die Abhängigkeiten zu reduzieren. Dazu muss auch der Einkauf strategisch ausgerichtet werden. Die Anzahl an abgekündigten oder längerfristig nicht verfügbaren Bauteilen ist gestiegen. Das führt aktuell noch zu erhöhtem Aufwand für Bauteilfreigaben oder das Redesign von Baugruppen.

 

Neu-Ulm, im Januar 2024

gez. die Geschäftsführung

John Jansen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Dem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 23. Januar 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die LTG Ulm GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LTG Ulm GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LTG Ulm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28. Februar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 23. Januar 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hahn, Wirtschaftsprüfer

Huber, Wirtschaftsprüfer

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