Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 5165
Vorher
GN Nordkom Vertrieb von Fernmeldezubehör GmbHGN Netcom GmbHGN GmbH
Eingetragen
5.1.1988
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikEinzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Handel mit Zubehör für die Fernmeldeindustrie und elektronischen Geräten aller Art, sowie Service. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich an anderen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Richter
seit 23.10.2008
Geschäftsführer
Gregor Knipper
seit 19.2.2008
Prokura
Viktor Schaidt
seit 27.7.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GN Hearing A/SDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GN Hearing GmbH
Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GN Audio Germany GmbH

Raubling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die GN Audio Germany GmbH, Raubling (im Folgenden auch "Gesellschaft") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der GN Hearing GmbH, Münster.

Die Gesellschaft vertreibt schnurgebundene und schnurlose Headsets und deren Zubehör in den folgenden Produktbereichen:

Call Center

Office

Unified Communication ("UC"; Hardware für die Integration von Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Anwendungsumgebung).

Video: Kamerasystem für Videokonferenzen

Consumer: Vertrieb von Kopfhörern für den Privatgebrauch

Gaming: Peripheriegeräte und -Zubehör wie Headsets, Tastaturen, Mäuse und Mauspads

Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika, wobei Deutschland der Hauptabsatzmarkt ist. In den Kerngeschäftsbereichen Call Center und Office sieht sich die Gesellschaft als Marktführer in der Vertriebsregion Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa.

Der Bezug der Produkte erfolgt nahezu ausschließlich über die mittelbare Konzernmutter GN Store Nord A/S. Die Produktentwicklung wird zu 100 % bei der GN Audio A/S betrieben und unterliegt somit einem nur sehr begrenzten Einfluss der Gesellschaft.

Zentrale Ziel- und Steuerungsgröße der GN Audio sind die Umsatzerlöse.

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die GN Hearing GmbH, Münster, abgeführt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.

Der IT und Kommunikationsmarkt (ITK), zu dem sich auch GN Audio zählt, wuchs um 4,4% zum Vorjahr. Hierbei steigert sich der Kommunikationsmarkt um 1%. Der Bereich der TK-Endgeräte, in dem sich die Gesellschaft sieht, verringerte sich um 0,2%.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Im Lagebericht 2022 haben wir für unseren bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator für die Steuerung der Gesellschaft die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 formuliert. Dabei wurde die Abschätzung für die Umsatzerlöse wegen der bestehenden Unsicherheiten sehr weitläufig gestaltet: von einem Wachstum von 5% bis zu einer Schrumpfung von 10%.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr fallen um insgesamt 27.431 TEUR oder 7,4% auf 342.857 TEUR und sind damit in dem Bereich wie im Vorjahr prognostiziert. Die Gründe für den Umsatzrückgang liegen in niedrigeren Verkaufsvolumina an Bestandskunden und die Unsicherheiten am Markt. Insbesondere der Bereich UC zeigte einen gesättigten Markt, da in der Corona-Krise viele Unternehmen ihre Mitarbeiter für die Arbeit von zuhause ausstatten ließen. Dies ist vor allem in der DACH Region (Enterprise) spürbar, wo der Umsatz von 299.632 TEUR auf 228.375 TEUR fällt. Im Gegenzug konnte man in anderen Bereichen den Markt ausbauen und mehr Umsatz generieren, vor allem im Mittleren Osten und Frankreich. Die Materialaufwendungen sind in diesem Zusammenhang um 29.483 TEUR verringert, was einen Rückgang um 8,8% entspricht. Der Rohertrag (definiert als Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) stieg im Vergleich zum Vorjahr von 36.965 TEUR auf 39.018 TEUR oder um 5,6%.

Die Rohertragsmarge (Rohertrag / Umsatz) steigert sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,4%-Punkte von 10,0% auf 11,4%.

Die Personalaufwendungen lagen um 20,1% über dem Vorjahresniveau. Gründe hierfür sind höhere Bonusrückstellungen für das laufende Geschäftsjahr und höhere Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zu 2022 um 17,2% gesunken. Dies resultiert hauptsächlich aus gesunkenen Marketingausgaben. Der Jahresüberschuss beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages 0 TEUR. Es wird ein Ergebnis von 9.399 TEUR an die Gesellschafterin abgeführt.

Insgesamt war der Verlauf im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist als positiv zu beurteilen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringert sich zum Bilanzstichtag um 6.972 TEUR oder 8,3% auf 76.633 TEUR (i. Vj. 83.605 TEUR). Im Wesentlichen ist dies auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen, da die Forderung aus dem Cash Pool sich um 46.712 TEUR gegenüber dem letzten Bilanzstichtag verringert hat. Gegenläufig erhöhen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 40.232 TEUR vorwiegend aufgrund der gestiegenen Umsätze im Dezember zum Vergleich zum Vorjahr.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 15.702 TEUR resultiert hauptsächlich aus einer um 27.178 TEUR niedrigeren Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen aufgrund einer sehr zeitnahen Begleichung der Verbindlichkeit - verglichen zum vorjährigen Dezember -, welche nur teilweise durch die um 10.117 TEUR höhere Cash Pool-Verbindlichkeit kompensiert wurde. Während im Vorjahr noch eine Forderung aus dem konzerninternen Cash-Pooling Verfahren von 46.712 TEUR auszuweisen war, besteht - wie bereits erläutert - zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine Verbindlichkeit aus dem Cash Pool in Höhe von 10.117 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 9.388 TEUR erhöht und betreffen hauptsächlich die Kundenboni und Warenrücksendungen. Zudem wurden auch Rückstellung für eine Restrukturierungsmaßnahme getätigt.

Das Eigenkapital bleibt unverändert bei 16.174 TEUR. Die Eigenkapital-Quote erhöht sich von 19,3% auf 21,1%.

4. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Cash Flow und ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Der Anteil liquider Mittel inkl. Cash Pool am Gesamtvermögen betrug zum Bilanzstichtag -13% (Vj. 56%).

C. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Risikomanagement

Die GN Audio Germany GmbH ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Das Risikomanagement der GN Audio Germany GmbH besteht im Wesentlichen aus den drei folgenden Komponenten, die in das unternehmensinterne Frühwarnsystem eingebettet sind:

Effektive Bonitätsüberprüfung aller Kunden,

Kontinuierliche Liquiditätskontrolle,

Umfassendes Vertriebscontrolling.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft als mittelbares Tochterunternehmen der GN Audio A/S in das Risikomanagement der gesamten Gruppe eingebunden. Mit den dort installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können.

2. Chancen

Chancen und positive Impulse für die zukünftige Umsatz- und Geschäftsentwicklung ergeben sich insbesondere durch folgende Faktoren:

Zunahme des Unified Communication Marktes mit einem erheblichen Wachstum aufgrund größerer absehbarer Rollouts im Rahmen der Umstellung auf unified communication seitens der Kunden auch aufgrund der gestiegenen Bedeutung und Akzeptanz von Homeoffice getrieben durch die Corona-Pandemie.

Einführung neuer Produkte für die Bereiche Unified Communication, Call Center, Office, Video und Gaming.

Mit der Verstärkung im "High Touch Model", mit welchem Großkunden frühzeitig kontaktiert werden sollen, stellen wir uns den künftigen Marktanforderungen.

Durch die Integration des Consumer Geschäftsfeldes mit seinen innovativen True-Wireless Headsets ist in diesem Bereich mit einem Umsatzwachstum zu rechnen.

3. Risiken

Die weitere Geschäftsentwicklung ist stark abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung im Europäischen Wirtschaftsraum.

Die Unsicherheit über die weltwirtschaftliche Entwicklung ist weiterhin hoch. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Bislang wird davon ausgegangen, dass sich die Preise für Rohöl, Strom und Erdgas im Prognosezeitraum gemäß den Kursen an den Terminmärkten entwickeln werden. Demnach haben die jüngsten Preisrückgänge Bestand und die Preise pendeln sich nur knapp oberhalb des Niveaus ein, das in den Jahren vor der Coronakrise zu beobachten war. Hiervon dürften die Industrie- und Konsumkonjunktur profitieren. Jedoch hängt der weitere Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben. Ein weiteres erhebliches Risiko geht von der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzpolitik aus. Bisher wird noch keine Zinsänderung erwartet und das Zinsniveau bleibt hoch. Erst im Verlauf gegen Ende des Jahres 2024 deuten die Prognosen darauf hin, dass eine Abwärtsbewegung des Zinssatzes erwartet wird. Für die Wirtschaft bedeutet eine Leitzinssenkung eine Steigerung der Nachfrage, welche dann zeitversetzt einsetzt. Dies könnte bis 2025 dauern.

Aufgrund der hohen Unsicherheit sind die Auswirkungen auf den Risiko- und Chancenbericht demnach auch nur schwer einschätzbar.

Neben dem Wachstumspotential, das der Unified Communication Markt bietet, sind damit auch Risiken verbunden. Hervorzuheben sind dabei vor allem der sich verstärkende Preiskampf und die Tatsache, dass neue Konkurrenten mit der Einführung neuer Produktgruppen auf den Markt drängen. Infolgedessen könnte die Umsatzentwicklung der Gesellschaft negativ beeinflusst werden.

Im Bereich des Consumer-Business, das stark von seinen True-Wireless Produkten abhängig ist, ist ein deutlicher Wettbewerbsanstieg zu beobachten. Das Eindringen namhafter Wettbewerber in diesen Markt kann eine negative Auswirkung auf Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft zur Folge haben. Naturgemäß besteht bei Vertriebsgesellschaften ein Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen. Die Geschäftsführung stuft die Auswirkung der genannten Risiken sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit als eher gering ein.

Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung derzeit keine Tatsachen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können.

Intern erfolgt keine Quantifizierung der Risiken, daher an dieser Stelle keine Angaben dazu.

4. Prognose für das Geschäftsjahr 2024

Die Aussichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung bleiben gedämpft. Nach wie vor prägen die Auswirkungen des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, Konflikte im Nahosten und die Inflation das Bild. Die europäische Konjunktur stagniert seit gut einem Jahr.

Die ursprüngliche Planung steht unter der Voraussetzung, dass die Wirtschaft, trotz des anhaltenden Krieges relativ stabil bleibt. Die Auswirkungen einer Erholung der Gesamtwirtschaft für die Gesellschaft sind zum jetzigen Zeitpunkt allerdings unklar. Das Ziel ist es die Marktanteile von GN zu verteidigen. Momentan wird mit einem geringem Umsatzwachstum von max. 1% gerechnet.

Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

Raubling, den 10.09.2024

GN Audio Germany GmbH

Geschäftsführung

Mark Richter

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

TEUR 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 360 209
360 209
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 59 78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 75.157 34.925
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115 48.212
3. Sonstige Vermögensgegenstände 714 181
75.986 83.318
76.045 83.396
C. Rechnungsabgrenzungsposten 228 0
76.633 83.605

Passiva

TEUR 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51 51
II. Gewinnvortrag 16.123 16.123
III. Jahresüberschuss 0 0
16.174 16.174
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 29.423 20.035
29.423 20.035
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.176 3.405
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.239 38.941
3. Sonstige Verbindlichkeiten 6.621 5.050
31.036 47.396
76.633 83.605

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

TEUR 2023
TEUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 342.857 370.288
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.861 2.773
345.718 373.061
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -303.840 -333.323
-303.840 -333.323
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.328 -13.245
b) Soziale Abgaben -2.288 -2.251
-18.616 -15.496
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -38 -36
-38 -36
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.436 -16.228
-13.436 -16.228
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 736 87
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.126 -25
-390 62
9. Ergebnis nach Steuern 9.399 8.040
10. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne -9.399 -8.040
11. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die GN Audio Germany GmbH, Raubling (im Folgenden auch "Gesellschaft") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der GN Hearing GmbH, Münster und im Register des Amtsgerichts Traunstein unter der HRB 5165 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlagengutes nach der linearen Methode vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer liegt zwischen drei und dreizehn Jahren.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag noch offene Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet.

Die Realisation der Umsatzerlöse erfolgt, gemäß den vereinbarten Incoterms, bei Gefahrenübergang an den Kunden.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Forderungen gegen Gesellschafter 0 0
davon aus Lieferung und Leistung
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115 48.212
davon aus Lieferung und Leistung 115 1.500
davon aus Cash Pool 0 46.712
115 48.212

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Personalrückstellungen 3.148 1.718
Kundenboni 22.828 14.850
Warenrücksendungen 492 1.395
Ausstehende Rechnungen, u.a. 2.955 2.072
29.423 20.035

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.399 8.040
d avon aus Ergebnisabführung 9.399 8.040
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.840 30.901
davon aus Lieferung und Leistung 3.723 30.901
davon aus Cash Pool 10.117 0
23.239 38 . 941

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 6.596 5.014
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 25 36
6.621 5.050

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfeld und Region

Region Enterprise
TEUR
Consumer
TEUR
DACH 228.375 7.066
(Vj. 299.632) (Vj. 8.362)
Osteuropa 9.547 2.650
(Vj. 12.203) (Vj. 3.267)
Mittlerer Osten und Afrika 51.352 6.542
(Vj. 21.348) (Vj. 7.711)
Frankreich 17.571 0
(Vj. 88) (Vj. 0)
Benelux 9.808 1.684
(Vj. 11.533) (Vj. 125)
Sonstige 7.676 586
(Vj. 5.256) (Vj. 851)
Gesamt 324.329 18.528
(Vj. 349.972) (Vj. 20.316)

Sonstige betriebliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Auflösung von Forderungswertberichtigung 1.336 757
Erträge aus der Währungsumrechnung 1.187 1.687
Sonstige Erträge 338 329
2.861 2.773

Personalaufwand

2023
TEUR
2022
TEUR
Löhne und Gehälter 16.328 13.245
Sozialabgaben 2.288 2.251
18.616 15.496

Die Sozialabgaben beinhalten 707 TEUR (Vorjahr 720 TEUR) Altersversorgung der Mitarbeiter im Inland.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
TEUR
2022
TEUR
Aufwendungen aus der Weiterbelastung durch die Gesellschafterin 545 529
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.016 1.678
Marketingaufwendungen 5.112 7.932
Sonstige Aufwendungen 5.763 6.089
davon Forderungsabwertung 1.173 1.141
13.436 16.228

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Erträge aus verbundenen Unternehmen 736 87
736 87

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

2023
TEUR
2022
TEUR
Aufwendungen an verbundene Unternehmen 1.114 0
Sonstige Zinsaufwendungen 12 25
1.126 25

D. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt im Geschäftsjahr 136 (Vorjahr 150). Die Gruppenaufteilung der beschäftigten Arbeitnehmer ist wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Angestellte 133 146
Leitende Angestelle 3 4
136 150

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt
TEUR
Mietverpflichtungen 870
Leasingverpflichtungen Fuhrpark u. a. 1.177
2.047

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht.

Ergebnisabführungsvertrag

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die GN Hearing GmbH, Münster, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.

Honorar des Abschlussprüfers

Die erfassten Honorare des Abschlussprüfers, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, betragen im Berichtsjahr 46 TEUR. Diese entfallen vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist Herr Mark Richter, Kaufmann, Bruckmühl bestellt. Die Angabe des Betrags der Gesamtbezüge für den Geschäftsführer unterbleibt unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GN Audio A/S, Ballerup/Dänemark, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt und der im zentralen dänischen Handelsregister unter der Registrierungsnummer 15069511, beim Handels- und Gesellschaftsamt, veröffentlicht wird.

 

Raubling, den 10.09.2024

GN Audio Germany GmbH

Geschäftsführung

Mark Richter

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.633,28 0,00 0,00 203.633,28
203.633,28 0,00 0,00 203.633,28
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.417.918,35 189.792,52 0,00 1.607.710,87
1.417.918,35 189.792,52 0,00 1.607.710,87
1.621.551,63 189.792,52 0,00 1.811.344,15
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.633,28 0,00 0,00 203.633,28
203.633,28 0,00 0,00 203.633,28
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.209.262,45 38.120,99 0,00 1.247.383,44
1.209.262,45 38.120,99 0,00 1.247.383,44
1.412.895,73 38.120,99 0,00 1.451.016,72
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 360.327,43 208.655,90
360.327,43 208.655,90
360.327,43 208.655,90

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GN Audio Germany GmbH, Raubling

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GN Audio Germany GmbH, Raubling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GN Audio Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 10. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer

Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 17.10.2024 festgestellt.

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