Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 204121
Eingetragen
14.3.2013
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Unternehmensberatungsleistungen und Software Applikationen im Gesundheitswesen sowie alle damit verbundenen Nebengeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
R******* W******
21.10%
14.00%
2.20%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
HPG Healthcare Performance Group GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WMC Healthcare GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 118.658,00 196.149,00
II. Sachanlagen 272.806,32 331.747,32
III. Finanzanlagen 203.546,60 241.046,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 203.843,70 195.088,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.501.387,88 12.563.240,90
III. Flüssige Mittel 4.327.813,60 2.598.581,75
18.033.045,18 15.356.911,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.754,51 129.328,47
18.740.810,61 16.255.183,03

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 9.648.839,22 9.648.839,22
9.698.839,22 9.698.839,22
B. Rückstellungen 1.530.165,39 471.325,53
C. Verbindlichkeiten 7.497.153,04 6.085.018,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.652,96 0,00
18.740.810,61 16.255.183,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergbnis 23.454.032,04 16.777.991,71
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.905.041,32 8.372.113,52
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.387.642,15 1.106.788,73
12.292.683,47 9.478.902,25
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 189.346,24 163.497,89
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.678.846,12 3.917.027,26
5.293.156,21 3.218.564,31
5. Erträge aus Beteiligungen 1.378.318,82 211.993,60
6. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen erhaltene Gewinne 1.489.229,43 460.824,84
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 189.634,09 33.613,34
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 4.868,47 5.698,59
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16,49 9.483,87
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.782,21 -702.516,14
3.055.079,59 1.393.765,46
11. Ergebnis nach Steuern 8.348.235,80 4.612.329,77
12. Sonstige Steuern 7.934,64 880,84
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 8.340.301,16 4.611.448,93
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens der WMC Healthcare GmbH, München, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 285.820,10 0,00 0,00 285.820,10
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 100.216,59 0,00 0,00 100.216,59
386.036,69 0,00 0,00 386.036,69
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.119.068,97 52.915,24 2.465,00 1.169.519,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 141.046,60 12.500,00 0,00 153.546,60
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 100.000,00 0,00 50.000,00 50.000,00
241.046,60 12.500,00 50.000,00 203.546,60
1.746.152,26 65.415,24 52.465,00 1.759.102,50
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 113.177,10 67.397,00 0,00 180.574,10
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 76.710,59 10.094,00 0,00 86.804,59
189.887,69 77.491,00 0,00 267.378,69
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.321,65 111.855,24 2.464,00 896.712,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
977.209,34 189.346,24 2.464,00 1.164.091,58
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 105.246,00 172.643,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.412,00 23.506,00
118.658,00 196.149,00
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.806,32 331.747,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 153.546,60 141.046,60
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 50.000,00 100.000,00
203.546,60 241.046,60
595.010,92 768.942,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der WMC Healthcare GmbH, München

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 204121.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Als mittelgroße Kapitalgesellschaft haben wir von den größenabhängigen Erleichterungen bei den Angaben gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Vom Wahlrecht des § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB bezüglich der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wird Gebrauch gemacht. Aktivierungsfähige Entwicklungskosten im Sinne des § 255 Abs. 2a i. V. m. Abs. 2 HGB werden aktiviert. Der Ansatz erfolgt zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Diesen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden sofort abgeschrieben; ihr Abgang wird im gleichen Jahr unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Zugangsbewertung der Vorräte erfolgt zu Herstellungskosten. Wird im Rahmen der Folgebewertung ein Wertberichtigungsbedarf festgestellt, werden die Vorräte um diesen Betrag abgeschrieben.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital gemäß Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist zur Hälfte eingefordert und einbezahlt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt, der einen integralen Bestandteil dieses Anhangs darstellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthaltenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 8.592 (Vj: TEUR 4.677).

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 97 (Vj: TEUR 97) mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr ausgewiesen. Hierbei handelt es sich vollständig um Kautionen.

3. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.328 (Vj: TEUR 2.599).

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00, davon sind EUR 50.000,00 einbezahlt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Personalkostenrückstellungen 852.237,00 6.000,00
Urlaubsrückstellungen 207.733,39 179.769,88
Abschluss- und Prüfungskosten 36.000,00 35.493,50
Rückstellungen Aufbew.Pflicht 37.900,00 37.900,00
Sonstige Rückstellungen 396.295,00 212.162,15
1.530.165,39 471.325,53

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von EUR 6.249.914,58 (Vj. EUR 5.001.101,52) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

7. Eventualverbindlichkeiten/ Haftungsverhältnisse

Am 31.12.2023 liegen - wie im Vorjahr - keine Eventualverbindlichkeiten vor. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer des Organträgers.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 11.114,38 (Vj: EUR 11.797,09) enthalten.

2. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe verbundene Unternehmen.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 188 (Vj: TEUR 34) verbundene Unternehmen.

Ergänzende Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr zwischen 1 und 5 Jahren mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR
Miete 308.493,92 377.936,15 0,00
Miete verbUnt 26.737,20 28.965,30
Leasing 57.249,21 44.277,20 0,00

2. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 104 Mitarbeiter (Vj: 92 Mitarbeiter). Diese lassen sich in folgende Funktionsbereiche gliedern:

Anzahl
Berater 92
Mitarbeiter der Verwaltung 12
Summe 104

3. Gesellschaftsorgane

Zusammensetzung der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023:

Herr Dr. Reinhard Wichels, Hamburg

Herr Prof. Dr. Christian Wallwiener, München

Herr Christian Peter Eckert, Düsseldorf

4. Muttergesellschaft

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Vivecti Group GmbH, Ulm, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

5. Beteiligungsverhältnisse

Name Beteiligungsquote Währung Eigenkapital Jahresergebnis
Advisors in Healthcare GmbH, München * 100% TEUR 61 0
WMCS Healthcare Consulting GmbH, Hamburg 80% TEUR 497 472
WMCF GmbH, München 60% TEUR 2.479 2.454
WMC International GmbH, München * 100% TEUR 25 0

(* Jahresergebnisse nach Ergebnisabführung)

6. Ausschüttungssperre

Gewinne dürfen gemäß § 268 Abs. 8 HGB nur insoweit ausgeschüttet werden, als nach der Ausschüttung frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags in einer Höhe übrigbleiben, die mindestens dem jeweils insgesamt aktivierten Betrag selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern sowie dem Betrag der aktiven latenten Steuern entsprechen. Ausschüttungsgesperrt ist damit ein Betrag von EUR 105.246,00. Die Ausschüttungssperre greift infolge von § 301 Satz 1 AktG auch bei Ergebnisabführungsverträgen.

 

München, 10. Mai 2024

WMC Healthcare GmbH

Dr. Reinhard Wichels, Geschäftsführer

Prof. Dr. Christian Wallwiener, Geschäftsführer

Christian Eckert, Geschäftsführer

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der WMC Healthcare GmbH

München

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Darstellung des Geschäftsmodells

Die WMC Healthcare GmbH (kurz: "WMC") sieht sich als eine führende Top-Management Beratung im deutschen Gesundheitswesen.

Die WMC erbringt Beratungsleistungen und führt jedes Jahr rund 160-180 Beratungsprojekte für Unternehmen und Investoren in der Gesundheitsindustrie durch. Zu den Klienten von WMC gehören Krankenhäuser, Krankenkassen, Pharma- und Medizintechnikunternehmen sowie institutionelle und Private Equity Investoren. WMC kann daher auf ein starkes Netzwerk und einen ausgesprochen breiten Erfahrungsschatz im deutschen Gesundheitswesen zurückgreifen.

Die Tätigkeitsfelder entsprechen dabei in ihrer Vielfalt den unterschiedlichen Herausforderungen der Klienten. Zu den Themen, die WMC bearbeitet, gehören z.B. Unternehmensstrategie, Organisationsstruktur und - entwicklung, Unternehmensplanung und -controlling, Personalplanung und -entwicklung sowie spezielle Programme zur Umsatzausweitung, Kostensenkung und Ergebnisverbesserung. Fast immer adressieren wir im Rahmen der Projektarbeit die wichtigsten strategischen Fragestellungen oder relevantesten operativen Herausforderungen für das Management unserer Klienten.

Als Top-Management-Beratung ist WMC darauf spezialisiert, in enger Zusammenarbeit mit den Klienten praxisnahe Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Teams sind dabei meist interdisziplinär zusammengesetzt. Mit vielen Experten aus unterschiedlichen Bereichen können Sachverhalte fachlich detailliert analysiert und Veränderungen in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden. Daneben verfügen wir über umfangreiche Benchmark-Datenbanken und vielfältige Beste-Praxis-Konzepte, auf die die Expertenteams zurückgreifen können, um kontinuierlich zum Klientennutzen beizutragen.

Die Mitarbeiter unserer Teams verfügen dazu über nationale und internationale Expertise im Gesundheitswesen, häufig auch über ganz spezifische operative Expertise und haben sich in der Regel nach ihrem Studium durch Promotion oder Weiterbildungen in einem relevanten Fachgebiet akademisch profiliert oder eine Doppelqualifikation erworben.

In einem hochregulierten Gesundheitsmarkt, der großen Veränderungen durch demographische Entwicklung, hohen Kostendruck auf die Leistungserbringer, Fachkräftemangel, veränderte Ansprüche des Kunden im Gesundheitswesen, schnellen medizinischen Fortschritt und hohen Digitalisierungsdruck unterworfen ist, setzen wir unser Team zum bestmöglichen Kundenutzen ein.

1.2. Ziele und Strategie

Unser Hauptziel ist die Sicherung eines langfristigen Unternehmenserfolgs. Daneben steht die Maximierung des Klientennutzens sowie die Sicherung und der Ausbau der WMC-Arbeitsplätze im Vordergrund.

Als eine führende Top-Management Beratung im deutschen Gesundheitswesen unterstützen wir unsere Klienten auf allen Ebenen. Dabei liegt der Fokus der Gesellschaft darauf, unseren Kunden durch die Unterstützung unserer Berater zu ermöglichen, ihre Strategie an die sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen und wesentliche Maßnahmen erfolgreich umzusetzen, um so den Unternehmenserfolg unserer Klienten zu vergrößern und zu sichern.

Hierzu werden wir weiterhin entlang der Werttreiber der Gesundheitsunternehmen unsere Expertise ausbauen und dazu vor allem weitere Berater gewinnen und in den Ausbau unserer Analytik und unserer Beratungskonzepte und -produkte investieren. Der Fokus unseres zukünftig geplanten Wachstums verschiebt sich dabei immer mehr auf die Bearbeitung von Fragestellungen rund um die Digitalisierung oder digitale Unterstützung der Leistungserbringung im Gesundheitswesen - von der real-time Analytik, über die Entwicklung von Innovationsstrategien für Krankenhäuser bis zur technologischen Anbindung von nachgeordneten Dienstleistern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Lage

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um rund 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona- Jahr 2020 nicht weiter fort.

Für das Jahr 2023 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein leichter Rückgang der Gesundheitsausgaben auf 494,6 Milliarden Euro geschätzt. Das wären rund 3 Milliarden Euro oder 0,6 % weniger als 2022. Damit wäre das Jahr 2023 erst das zweite Jahr mit einem Rückgang der Gesundheitsausgaben seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1992. Maßgeblich hierfür ist der für das Jahr 2023 zu erwartende Rückgang der coronabedingten Ausgaben der öffentlichen Haushalte um rund 25 Milliarden Euro (-51,6 %). Der relativ geringe Rückgang der gesamten Gesundheitsausgaben resultiert aus dem weiteren Ansteigen bei anderen Ausgabenträgern wie der gesetzlichen Krankenversicherung um 13,7 Milliarden Euro (+5,2 %) oder der privaten Krankenversicherung um 3,5 Milliarden Euro (+9,1 %), jeweils ausgehend von dem bereits hohen Ausgabenniveau.

Insbesondere das Wegfallen der coronabedingten Ausgaben macht sich im Ergebnis und der Liquidität der Krankenhäuser bemerkbar. Hinzu kommen wachsende Personalkosten und inflationsbedingt stark ansteigende Kosten, wodurch die Gesundheitsindustrie und die Krankenhäuser weiterhin stark gefordert sind. Gleichzeitig herrscht in der Industrie eine starke Verunsicherung aufgrund bereits angekündigter, aber nicht näher definierter, Strukturreformvorhaben des Bundesgesundheitsministeriums. Stets steht im Fokus, Krankheiten schneller, effektiver und kostengünstiger zu behandeln, um der Herausforderung steigender Kosten im Gesundheitswesen bei knapper werdenden Mitteln gewachsen zu sein. Besonders belastend wirkt hierbei der andauernde Personal- und Fachkräftemangel, der sich flächendeckend negativ auf die bereit gestellten Behandlungskapazitäten auswirkt. Umso wichtiger ist es, bei der Gestaltung der Gesundheitsversorgung der Zukunft, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu berücksichtigen. Es besteht also ein wachsender Bedarf an innovativen und effizienten Lösungen im Gesundheitswesen.

Die Regierungskoalition des Bundes hat sich wie bereits beschrieben vorgenommen, in den kommenden Jahren notwendige Reformen für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung auf den Weg zu bringen. Ziel der derzeit in Vorbereitung befindlichen Krankenhausreform ist es eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Gesundheitsexperten sind sich allerdings einig, dass die anstehenden Reformen in den kommenden Jahren zu erheblichen strukturellen Veränderungen der Gesundheitswirtschaft in Deutschland führen werden bei der auch Klinikinsolvenzen und Klinikschließungen in ihrer Häufigkeit zunehmen werden.

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft sowie die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil.

Die Bilanzsumme per 31.12.2023 beträgt 18.741 TEUR (Vj: TEUR 16.255) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahres-Stichtag um rund 15% erhöht. Das Vermögen der Gesellschaft besteht - charakteristisch für ein Unternehmen der Dienstleistungsbranche - nur zu einem geringen Teil aus langfristigen Vermögenswerten (Anlagevermögen: rund 3% der Bilanzsumme).

In Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 53 investiert, wobei die wesentlichen Zugänge Hardware betreffen. Die Firma ist in Mieträumen ansässig.

Das Umlaufvermögen setzt sich primär aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.794), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 8.592) sowie Bankguthaben (TEUR 4.328) zusammen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vj: TEUR 4.667) ist auf Begebung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Die Finanzierung erfolgt unverändert vorwiegend durch Eigenmittel (Eigenkapitalquote: 51,8%; Vj: 59,7%). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wurde aufgrund des im Jahr 2022 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages in Höhe von TEUR 8.340 an den Organträger abgeführt.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.059 auf TEUR 1.530 erhöht. Die Erhöhung resultiert primär aus Rückstellungen für Personalkosten im speziellen für variable Gehaltsbestandteile, deren Auszahlung im Gegensatz zum Vorjahr erst im ersten Quartal 2024 erfolgt.

Die Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 6.085 im Vorjahr auf TEUR 7.497 erhöht und betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 6.250) und sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 910). Die gegenüber dem Vorjahres-Stichtag deutlich höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus den restlichen Verbindlichkeiten des Ergebnisabführungsvertrages. Es bestehen unverändert keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin sehr gut. Zum Stichtag 31.12.2023 verfügt die Gesellschaft über Bankguthaben in Höhe von TEUR 4.328 (Vj: TEUR 2.599).

Die ausgewiesenen liquiden Mittel unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen und sind jederzeit frei verfügbar.

Während des gesamten Geschäftsjahres bestanden unverändert keine Bankverbindlichkeiten.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen zeitnah zu vereinnahmen.

Ertragslage

Unsere Ertragslage ist durch eine stabile Nachfrage unserer Beratungsklienten gekennzeichnet. Die Umsatzerlöse bestehen dabei im Wesentlichen aus Erlösen aus den Beratungsleistungen auf Basis von Personentagen in Verbindung mit Tages- oder Stundensätzen, Festpreishonoraren oder erfolgsabhängigen Vergütungen. Der Umsatz ist im Berichtsjahr mit TEUR 25.655 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 19.889) wieder deutlich angestiegen (+29,0%). Das für das Geschäftsjahr prognostizierte ambitionierte Umsatzwachstum auf TEUR 24.002 wurde damit nochmals übertroffen.

Hintergrund dieser positiven Entwicklung war die von der Geschäftsleitung auch erwartete deutliche Zunahme von Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten in Folge des Auslaufens der Corona Hilfsprogramme für Krankenhäuser im Geschäftsjahr 2023 und eines signifikanten inflationsbedingten Aufwandswachstums infolge der verschiedenen bestehenden internationalen Krisen.

Die wesentlichen Aufwandspositionen stellen der Personal- sowie der Materialaufwand dar.

Die Materialaufwendungen beinhalten ausschließlich Aufwendungen für bezogene Leistungen und haben sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 662 auf TEUR 2.475 vermindert. Die Verminderung steht in Zusammenhang mit dem reduzierten Einsatz von Freelancern, aber auch der Tatsache, dass Arbeitnehmerüberlassungen, die WMC in der Vergangenheit noch häufig über verbundene Unternehmen erbracht hat, seit dem letzten Geschäftsjahr selbst erbringen kann. Am Ende stehen die reduzierten Materialaufwendungen als auch im Zusammenhang mit den in 2023 höheren Personalaufwendungen.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 29,7 % auf TEUR 12.293 angestiegen. Hintergrund ist der gezielte Aufbau von Beratern aufgrund der gesteigerten Nachfrage nach Beratungsleistungen, aber auch der Rekrutierung von Spezialisten für weitere Beratungsfelder der WMC wie etwa im Bereich der Digitalisierung oder der Beratung von Investoren im Gesundheitswesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.762 auf TEUR 5.679 erhöht. Der deutliche Anstieg der Aufwendungen ist zu einem wesentlichen Teil auf die neue Kostenumlage der zentralen Verwaltungsfunktionen zurückzuführen. Des Weiteren stiegen die Marketingaufwendungen durch die erhöhte Präsenz auf Kongressen und Messen.

Getrieben durch den deutlichen Umsatzanstieg konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen (EBITDA) um 62% auf TEUR 5.483 gesteigert werden, was deutlich über der ursprünglich prognostizierten Ergebnisentwicklung liegt.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 8.348 (Vj: TEUR 4.612) und beinhaltet erhaltene Gewinne aufgrund von Gewinnabführungsverträgen mit Tochterunternehmen (TEUR 1.489). Dem gegenüber stehen in diesem Zusammenhang Aufwendungen aus Verlustübernahmen in Höhe von TEUR 5.

2.2.2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBITDA. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Insgesamt konnte ein Anstieg des EBITDA von TEUR 2.100 verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 19.889 auf TEUR 25.655 angestiegen.

Eine weitere interne Steuerungsgröße stellt die Liquidität dar, welche sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin auf hohem Niveau befindet. Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Jahresende auf TEUR 4.328.

Als nicht-finanziellen Leistungsindikator dient der Geschäftsleitung insbesondere die Projektauslastung der beschäftigten Berater, welche die Umsatzerlöse maßgeblich beeinflusst und entsprechend fortlaufend beobachtet wird.

2.2.3. Personal- und Sozialbereich

Die Mitarbeiterstruktur setzt sich im Wesentlichen aus Strategie-Beratern, Digitalisierungsexperten, Beratern der Spezialisten-Teams (Servicelines) und Verwaltungsmitarbeitern zusammen. Unsere Mitarbeiterstruktur ist durch eine moderate branchenübliche Fluktuation gekennzeichnet.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Chancenbericht

In den kommenden Jahren ist nach Ansicht der Gesellschaft auch weiterhin mit einer Konsolidierung der Leistungserbringer im Gesundheitsmarkt zu rechnen. Ein derartiger Umbruch ist nicht nur seit Jahren im Mittelpunkt der politischen Diskussion, sondern mit den jüngsten Reformplänen der aktuellen Bundesregierung auch klar definierter politischer Wille. Hierdurch entsteht aktuell und mittelfristig ein relevanter Bedarf für unsere Beratungsdienstleistungen. WMC sieht sich im deutschen Gesundheitsmarkt bestens positioniert, um diese Chancen zu nutzen und die Geschäftstätigkeit auszubauen. Darüber hinaus besteht durch das im Jahr 2020 erlassene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) weiterhin ein enormer Innovations- und Digitalisierungsdruck auf die Krankenhäuser, die vor der Herausforderung stehen, umfangreiche technologische Modernisierungsprojekte umzusetzen. Hierauf hat sich WMC mit dem weiteren Ausbau seines Expertenteams vorbereitet und wird diesbezügliche Leistungsangebote konsequent weiterentwickeln.

3.2. Risikobericht

Ertragsorientierte Risiken

Die Gesellschaft wird im Rahmen eines Risikofrüherkennungssystems laufend überwacht.

Das Risikofrüherkennungssystems beinhaltet alle Maßnahmen, die sich mit dem Erkennen, dem Bewerten, dem Steuern und dem Überwachen von latenten Risiken verbunden sind. Die WMC Healthcare GmbH konzentriert sich dabei auf das Ziel der Existenzsicherung, insbesondere durch Stärkung der Eigenkapitalausstattung als wesentliches Kriterium für die Ermittlung der Risikotragfähigkeit. In diesem Zusammenhang trägt das Risikocontrolling hauptsächlich durch Soll/Ist-Vergleiche betriebswirtschaftlicher Kennzahlen zur Informationsgewinnung bei. Darüber hinaus besteht eine Analyse der Marktrisiken im Rahmen des präventiven Krisenmanagements. Dabei werden prioritätsmäßig folgende Risiken identifiziert und bewertet:

1.

Risiken aus dem Wettbewerbs- und Marktumfeld

2.

Reputations- und Imagerisiken

3.

Risiken aus konjunkturellen Schwankungen

4.

Personalmarktrisiken

Allen wichtigen internen Prozessen liegt das Vier-Augen-Prinzip zu Grunde. Der wesentliche externe Risikofaktor ist die Anzahl der von uns betreuten Klienten. Dieser hängt nicht zuletzt von den regulatorischen Rahmenbedingungen und den Marktbedingungen für unsere Klienten ab. Diese Risikofaktoren werden von uns ständig überwacht und aktualisiert. Die Gesellschaft verfügt über eine hohe Diversifizierung von Kundenrisiken und eine vergleichsweise geringe Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Die Risiken sind aus Sicht des Unternehmens zusammenfassend von mittlerer Bedeutung.

Die in den letzten Jahren den Markt stark beeinflussenden Corona-Hilfsmaßnahmen sind ausgelaufen, so dass diese ihren zum Teil negativen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der WMC verloren haben. Da wir uns aber in einem hoch regulierten Markt bewegen, beobachten wir fortlaufend politische Entscheidungen und Reformvorhaben, schätzen deren Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell ab und bewerten potenzielle Risiken und Anpassungsbedarfe unserer Leistungsangebote.

Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten/Liquiditätslage

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir Forderungsausfälle in Höhe von 156 TEUR verbucht und Wertberichtigungen von TEUR 410 gebildet. Um Forderungsausfällen vorzubeugen, wurde das Forderungsmanagement neu strukturiert und ausgebaut. Die offenen Posten werden engmaschiger überwacht. Es erfolgt eine enge Abstimmung mit den Beratern vor Ort, damit zusätzlich eine direkte Kommunikation zum Kunden hin erfolgen kann.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen ein mögliches Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt. Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement. Dies konkretisiert sich unter anderem in der zeitnahen Erstellung von Monatsabschlüssen und einer regelmäßigen Mehrjahres-Unternehmensplanung. Zur Weiterentwicklung wird derzeit ein verbessertes monatliches Geschäftsfeld-Reporting aufgebaut.

4. Prognosebericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten.

Der andauernde und durch anstehende Reformvorhaben der Bundesregierung weiter befeuerte Strukturwandel im Gesundheitswesen wird im aktuellen Geschäftsjahr und den Folgejahren Veränderungsprozesse hervorrufen, die grundsätzlich positiv für eine Top-Management Beratung zu bewerten sind. Zusätzlich entsteht weiterhin erheblicher Veränderungsdruck in Krankenhäusern durch den andauernden Kostendruck und signifikante Preissteigerung in Folge der Ukraine- bzw. weltweiten Energiekrise. Die bereits im Jahr 2023 angezogene Nachfrage nach Potenzialanalysen und Ergebnisverbesserungsprogrammen, reißt vor diesem Hintergrund aktuell nicht ab. Diese verschärfte Marktlage unserer Kunden zeigt sich auch in der deutlich gegenüber den Pandemiejahren signifikant gesteigerten Anzahl von Insolvenzverfahren in der Branche. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend vor dem Hintergrund der beschriebenen Marktentwicklungen weiter anhalten wird und somit für das Jahr 2024 weiterhin mit einer starken Nachfrage der Krankenhäuser nach Beratungsleitungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsprojekten gerechnet werden kann.

Darüber hinaus rechnet die Unternehmensleitung vor dem Hintergrund der anhaltenden Notwendigkeit zur Umsetzung von Innovationsprojekten aus dem Krankenhauszukunftsgesetz im Bereich der Beratungsleistungen rund um Fragestellungen der Digitalisierung mit einer deutlichen Steigerung der Umsätze in diesem Segment. Auf der Weiterentwicklung dieses Feldes liegt auch im laufenden Geschäftsjahr ein Fokus der Aufmerksamkeit des Managements.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass der in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführten Profilschärfung auf die Beratungsbereiche Strategie, Restrukturierung und Digitalisierung eine positive Geschäftsentwicklung folgen wird und planen wie bereits im Jahr 2023 mit einem erneut deutlichen Umsatzwachstum von 10% bis 20% über alle Geschäftsbereiche, aber insbesondere im Bereich der Restrukturierung und Digitalisierung, und einer dieser Entwicklung folgenden signifikanten Erhöhung des EBITDA von mehr 15%.

Die Liquidität ist auch im Falle einer weniger positiven Entwicklung nicht gefährdet. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt weiterhin als gut zu bezeichnen.

 

München, den 10. Mai 2024

WMC Healthcare GmbH

Dr. Reinhard Wichels, Geschäftsführer

Prof. Dr. Christian Wallwiener, Geschäftsführer

Christian Eckert, Geschäftsführer

Zum Zwecke der Offenlegung wurde der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WMC Healthcare GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WMC Healthcare GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WMC Healthcare GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 10. Mai 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Christian Fuchs, Wirtschaftsprüfer

Ingo Reinelt, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss der WMC Healthcare GmbH, München

Der Jahresabschluss der WMC Healthcare GmbH, München für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 31. August 2024 festgestellt.

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