First Capital Management Group GmbH

Herzogstraße 60, 80803 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 127164
Vorher
First Discount Brokerage GmbH
Eingetragen
26.8.1999
Branche
Effekten- und WarenterminhandelTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernVermittlung von Krediten
Gegenstand
Betrieb eines Informationsbüros, insbesondere Sammlung von Informationen über die internationalen Wertpapier- und Derivatemärkte, Weiterleitung von Anfragen und Aufträgen als Erklärungsbote für Klienten, ferner Erteilung von Informationen an Interessenten über Möglichkeiten von Investitionen auf den internationalen Wertpapier- und Derivatemärkten, Werbung für diese und Weiterleitung von Anfragen und Aufträgen als Erklärungsbote der Klienten an ausländische Brokerhäuser; Vermittlung von Verträgen aller Art mit, von den Aufsichtsbehörden zugelassenen, amerikanischen Brokern; weiter Finanzportfolioverwaltung und Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten in offener Stellvertretung, d.h. im Namen und für Rechnung des Kunden. Geschäftsgegenstand ist nicht Handel mit Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung oder des Sichverschaffens von Besitz an Geldern und Wertpapieren von Kunden bei Erbringung der Finanzdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niko Cornelius
seit 4.2.2022
Prokura
Thomas Doll
seit 17.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Doll
Augsburger Str. 13, 87600 Kaufbeuren
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

First Capital Management Group GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

First Capital Management Group GmbH

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
1. Barreserve
Kassenbestand 29.47 0.0
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 944,071.19 1,201.2
3. Forderungen an Kunden 402,305.77 78.8
4. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.00 0.2
5. Sachanlagen 8,307.00 12.0
6. Sonstige Vermögensgegenstände 382,176.17 305.9
7. Rechnungsabgrenzungsposten 21,469.70 21.4
1,758,365.30 1,619.5

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
mit vereinbarter Laufzeit 136,162.25 0.0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 755,920.14 620.5
3. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0.00 57.9
2. andere Rückstellungen 152,912.71 139.2
152,912.71 197.1
4. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 500,000.00 500.0
b) Kapitalrücklage 20,000.00 20.0
c) Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 55,360.58 55.4
d) Bilanzgewinn 138,009.62 226.5
713,370.20 801.9
1,758,365.30 1,619.5

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023 der

First Capital Management Group GmbH

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus
Kredit- und Geldmarktgeschäften 40,295.02 6.1
2. Zinsaufwendungen 0.03 0.5
40,294.99 5.6
3. Provisionserträge 3,283,747.32 4,257.5
4. Provisionsaufwendungen 1,686,556.63 2,844.1
1,597,190.69 1,413.4
5. Sonstige betriebliche Erträge 122,253.51 143.4
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 829,484.96 748.5
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 128,668.27 118.6
darunter: für Altersversorgung: EUR 28,412.69 Vorjahr: TEUR 28.3
958,153.23 867.1
b) andere Verwaltungsaufwendungen 604,405.17 533.3
1,562,558.40 1,400.4
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 5,244.00 5.1
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 72,267.66 111.9
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 119,669.13 45.0
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 58,203.33 11.4
11. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 8 ausgewiesen -49.94 0.0
12. Jahresüberschuss 61,515.74 33.6
13. Gewinnvortrag 76,493.88 192.9
14. Bilanzgewinn 138,009.62 226.5

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der First Capital Management Group GmbH mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes München HRB 127164, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB, den einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie nach den Vorschriften der RechKredV aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach § 340 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 340 a Abs. 1 HGB wie eine "große Kapitalgesellschaft" zu behandeln.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten, die auf fremde Währung lauten, erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen bilanziert.

Forderungen, die auf fremde Währung lauten, wurden unter Zugrundelegung des Mittelkurses zum Zeitpunkt ihrer Entstehung bewertet. Die Stichtagsbewertung erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Berücksichtigung fanden alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei laufenden Geschäftsvorfällen in Fremdwährung erfolgte die Währungsumrechnung zum Mittelkurs.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften der Formblätter 1 und 3 der RechKredV gegliedert.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen insgesamt TEUR 5. Die Sachanlagen betreffen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEUR 299 Forderungen aus dem Darlehen gegenüber dem Gesellschafter. Das Darlehen wird mit 1,3% (für den besicherten Teil) bzw. mit 2,5% (für den unbesicherten Teil) über den 6-Monats-Euribor verzinst und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Die Fristigkeit der Forderungen stellt sich wie folgt dar:

Gesamt bis zu 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
Forderungen an Kunden 402.305,77 402.305,77 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 382.176,17 4.583,58 88.716,91 288.875,68 0,00
784.481,94 406.889,35 88.716,91 288.875,68 0,00

Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände in Fremdwährung lautet TEUR 20 (TEUR 68); Der Gesamtbetrag der Schulden in Fremdwährung lautet TEUR 0 (TEUR 0).

Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter betragen TEUR 299.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verfahrenskosten in Zusammenhang mit der BaFin-Strafe (TEUR 10), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 42), Verpflichtungen für nicht in Anspruch genommenen Urlaub (TEUR 10) sowie Tantiemen (TEUR 80).

Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 2 sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 226 erfolgten im Geschäftsjahr Gewinnausschüttungen in Höhe von insgesamt TEUR 150.

D. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus dem Mietvertrag für die Büroräume in Höhe von insgesamt TEUR 70.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war

 

Thomas Doll, Betriebswirt, Kaufbeuren

Die Bezüge nach § 284 Nr. 9a HGB betragen TEUR 403.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 8.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 16 und für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 15.

E. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich nicht ergeben.

 

München, 25.03.2024

Die Geschäftsführung

Thomas Doll

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 7,665.94 0.00 0.00 7,665.94
Sachanlagen
1. Betriebs-und Geschäftsausstattung 386,272.39 1,400.00 0.00 387,672.39
386,272.39 1,400.00 0.00 387,672.39
393,938.33 1,400.00 0.00 395,338.33
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 7,473.94 186.00 0.00 7,659.94
Sachanlagen
1. Betriebs-und Geschäftsausstattung 374,307.39 5,058.00 0.00 379,365.39
374,307.39 5,058.00 0.00 379,365.39
381,781.33 5,244.00 0.00 387,025.33
Buchwerte Vorjahr Buchwerte 31.12.2023
EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 192.00 6.00
Sachanlagen
1. Betriebs-und Geschäftsausstattung 11,965.00 8,307.00
11,965.00 8,307.00
12,157.00 8,313.00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteil

Ich habe den Jahresabschluss der First Capital Management Group GmbH, München, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -, der eine Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden enthält, unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Abschluss genannt.

Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen.

Aussagen zum Jahresabschluss

Meine nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.

Aussagen zum Lagebericht

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse wurden die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüfungsstandards (ISA) des IAASB ergänzt um das wp-net- Fachgutachten 2018 von wp.net und dem Prüfungshinweis 2020 zum Lagebericht vorgenommen. Meine Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Ich bin unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und ich habe meine weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter für notwendig erachten, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen.

Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage meiner Prüfung mit hinreichender Sicherheit

ein Urteil abzugeben zu diesem Jahresabschluss, dass dieser Jahresabschluss und der Lagebericht frei sind von wesentlichen, beabsichtigten oder unbeabsichtigten, falschen Darstellungen,

ein Urteil abzugeben, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt und

einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil enthält.

Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Als Teil meiner Prüfung in Übereinstimmung mit ISA, dem wp.net-Fachgutachten 2018 und dem wp.net-Prüfungshinweis 2020 zum Lagebericht übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht meine Prüfung darin:

Die Risiken wesentlicher unzutreffender Angaben zu identifizieren und einzuschätzen, seien sie durch Verstöße oder Unrichtigkeiten entstanden; Prüfungsverfahren zu entwerfen und durchzuführen, die auf solche Risiken ausgerichtet sind; Prüfungsnachweise zu erlangen, die eine ausreichende und angemessene Grundlage für mein Prüfungsurteil darstellen. Das Risiko, dass eine aus einem Verstoß resultierende unzutreffende Angabe nicht aufgedeckt wird, ist höher als bei einer unbeabsichtigten wesentlichen falschen Angabe, weil Verstöße mit betrügerischen Absprachen, Fälschungen, vorsätzlichen Auslassungen, Falschdarstellungen oder dem Umgehen von internen Kontrollen einhergehen können.

Ein Verständnis von den prüfungsrelevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen zu erlangen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Urteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Unternehmens zu fällen.

Die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten Schätzwerte in der Rechnungslegung zu beurteilen.

Ich beurteile den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

Eine Schlussfolgerung in Bezug auf die Angemessenheit der Anwendung der Annahme der Unternehmensfortführung als Grundlage der Rechnungslegung durch die gesetzlichen Vertreter zu ziehen und, ausgehend von den erlangten Prüfungsnachweisen, eine Schlussfolgerung darüber zu ziehen, ob eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich Ereignissen und/oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnte. Komme ich zu der Schlussfolgerung, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, in meinem Bestätigungsvermerk auf die betreffenden Angaben im Abschluss aufmerksam zu machen oder, sofern diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Meine Schlussfolgerungen basieren auf den bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweisen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch bewirken, dass die Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht mehr gegeben ist.

Ich erörtere mit den gesetzlichen Vertretern unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Abschlussprüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen und bedeutsame Mängel bei internen Kontrollen, die ich während meiner Abschlussprüfung feststellte.

 

München, den 27. Mai 2024

Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des wirtschaftlichen Umfeldes

Die Gesellschaft betätigt sich vorrangig im Tagesgeschäft in folgenden Geschäftsfeldern: in der institutionellen Anlagevermittlung sowie in der Portfolioverwaltung, sowie als Haftungsdach Darüber hinaus ist die Gesellschaft auch in der Vermögensverwaltung für Stiftungen, Kommunen und Family Offices tätig.

Das Geschäft wird dabei neben dem Sitz der Gesellschaft in München auch über gebundene Agenten generiert.

Alle Geschäfte im Handel mit globalen Anleihen, Aktien und ETFs wurden mit institutionellen Kunden wie Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen und Fondsgesellschaften generiert. In der Finanzportfolioverwaltung für Privatkunden werden der Zielgruppe Privatkunden auch weiterhin begrenzt Produkte und Serviceleistungen offeriert.

Der Wettbewerb im institutionellen Geschäft ist weiter groß, wenngleich sich der Margendruck im Aktienhandel auf niedrigem Niveau stabilisiert hat. Während die einen Kunden eine reine prozessoptimierende Abwicklung des Geschäfts suchen, sind weiter viele Bestands- und Neukunden an Premiumservices interessiert und bereit, hierfür auch ein Aufgeld zu bezahlen. Aufgrund unserer Kooperationen mit globalen Brokerhäusern und Market-Makern können wir hier weiterhin wettbewerbsfähige Konditionen anbieten. Im Handel mit Anleihen ist der Margendruck noch deutlicher, was uns durch unsere Spezialisierung auf wettbewerbsmäßig weniger kritische Segmente wie Unternehmensanleihen und internationale Staatsanleihen weitere Vorteile verschafft.

Durch die globale Ausrichtung des Geschäfts ist die Gesellschaft weiter breit aufgestellt und hat in verschiedenen Assetklassen (Aktien, Bonds und ETFs) eine breite Expertise für verschiedene Sektoren und Markten.

Auch in 2023 konnten wieder Neukunden für das Brokerage gewonnen werden. Als Nischenplayer können wir durch unsere Spezialisierung auch weiter neue institutionelle Kontakte knüpfen, die uns als unabhängiges, dynamisches Unternehmen wahrnehmen.

II. Ukraine Krise

Seit Anfang 2023 kam auch noch der Krieg in der Ukraine dazu.

Einerseits kam durch die globale Unsicherheit und u.a. durch die Unterbrechung von Lieferketten, Angst vor Ausweitung des Konflikts, Hungersnöte bzw. Energieknappheit große Sorge auf, andererseits war durch die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten mehr Handelsaktivität zu erwarten.

III. Lage des Unternehmens

Auch wenn es Anfang des Jahres 2023 aufgrund der Nachwehen der Corona-Pandemie nicht so aussah, ist das Geschäftsjahr 2023 im Ergebnis sehr gut gelaufen. Die Provisionserträge aus der Anlagenvermittlung konnten weiter auf TEUR 2.043 gesteigert werden. Ferner verlief die Kooperation mit der ThomasLloyd-Gruppe weiter gut, was zu Provisionserträgen von TEUR 1.215 geführt hat. Insgesamt konnte damit das Provisionsergebnis um 13 Prozent gesteigert werden.

Demgegenüber stiegen die Kosten maßvoller, was zu einer deutlichen Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern auf TEUR 120 geführt hat. Leider sind unsere steuerlichen Verlustvorträge nunmehr aufgebraucht, womit Ertragsteuern von TEUR 58 in die Gewinn- und Verlustrechnung einzustellen waren. Aber selbst danach ergab sich ein erfreulicher Anstieg des Jahresüberschusses auf TEUR 62

Die Vermögenslage ist stabil.

Unsere finanziellen Mittel sind durch den Cash-Flow des Geschäftsjahres deutlich angestiegen. Wir verfügen nun über mehr als ausreichende TEUR 944 Bankguthaben. Auf der Passivseite der Bilanz steht das Eigenkapital ebenfalls mit einem hohen Betrag von TEUR 713 zu Buche, was eine Eigenkapitalquote von mehr als vierzig Prozent ergibt.

Es bedarf keiner Erwähnung, dass wir wie in allen letzten Jahren unsere Schulden stets frist- und betragsgerecht erfüllt haben.

VI. Nachtragsbericht

Aufgrund von Auflagen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) waren wir gezwungen, unsere Zusammenarbeit mit den vertraglich gebundenen Vermittlern einzustellen. Es gelang uns jedoch, alternative Wege zur Durchfürung unseres Geschäftsmodells zu realisieren, so dass die Auswirkungen auf unsere Ertragslage hierdurch begrenzt sein werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Um die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise und -pflege durch Schulungen, Besuch von Fachveranstaltungen und gegebenenfalls Verstärkung unseres Sales Teams und einen weiteren Ausbau der Vermögensverwaltung forcieren.

Die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres haben unsere Erwartungen erfüllt, wo wir die Provisionserträge aus der Finanzportfolioverwaltung und der Anlagevermittlung weiter steigern konnten.

Darüber hinaus sondieren wir einerseits das bestehende Marktumfeld nach Chancen und Risiken, und analysieren andererseits neue Geschäftsfelder oder Produkte auf Profitabilität und Synergien. Das gilt insbesondere für das Portfoliomanagement.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, bestehen. Zwar hat sich die Gewichtung weiter in Richtung Euro-Fakturierung verschoben, dennoch besteht Fremdwährungs-Exposure gegenüber unseren Kooperationspartnern.

Da allerdings ein großer Teil unseres Geschäfts in Fremdwährungen abgewickelt wird, wird insgesamt ein Streuungseffekt erzielt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz durch automatisierte Handelssysteme, begegnen wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, Qualität, Nähe zum Kunden und eigenen IT-Investitionen.

Zudem setzt sich auch die Tendenz weg vom reinen Preisdumping, hin zu Qualität und Beratung fort.

Nach unserer Risikoanalyse begründen sich die Risiken daher für die Gesellschaft nach wie vor aus unterschiedlichen Bereichen;

a.

Fremdwährungsrisiken

b.

Umsatzeinbußen durch die Zurückhaltung der Investoren, den Börsenmarktverfall bedingt durch die Finanzkrise und weltpolitische Einflüsse (Brexit, Handelsstreit USA-China, Handelsstreit USA-Iran, China -Taiwan etc.)

c.

Minderung der durchschnittlichen Bruttomarge bedingt durch den weiterhin starken Konkurrenzkampf im Brokerage-Geschäft

d.

Verlust von Kunden.

Unser Risikomanagement ist in allen wesentlichen Risikobereichen detailliert organisiert. Die Risiken werden stetig überwacht und gesteuert. Wir erfüllen alle Anforderungen, die gemäß dem Rundschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" zu beachten sind.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Größere Liquiditätsabflüsse werden frühzeitig geplant. Unser Risikoappetit ist gering.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar waren, wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

2. Corona-Pandemie

Wir haben für den Notfall vorgesorgt und redundante Arbeitsplätze durch Heimarbeitsplätze mit elektronsicher Anbindung vorgesorgt. Es gilt ein nach wie vor ein striktes Hygienekonzept in unseren Geschäftsräumen.

Erfreulicher Weise waren wir von der Pandemie nur am Rande betroffen: Wir blieben von Infektionsfällen und Quarantäneanordnungen verschont. Der Finanzmarkt scheint die Pandemie nicht zur Kenntnis zu nehmen und entwickelte sich aufgrund der Hoffnungen auf einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung auch 2023 prächtig. Und wir ziehen bei dem Aufschwung mit.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens leicht positiv, trotz massiver Irritationen durch die BaFin.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2024 ein konsolidiertes Umsatzvolumen, bei dem das Rohergebnis weiter verbessert werden soll. Dies ist möglich durch Gespräche hinsichtlich neuer institutioneller Kontakte, wie auch Produktideen für die Vermögensverwaltung.

Die sehr guten Erfahrungen der Referenzkunden versprechen eine sehr solide Entwicklung für die Vermögensverwaltung.

Natürlich ist die Gesellschaft weiterhin abhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte. Zur zukünftigen Geschäftsentwicklung müssen gegebenenfalls Personalvorleistungen von der Gesellschaft vorgehalten werden, wodurch kurzfristig das Jahresergebnis eingetrübt werden könnte.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

C. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

München, den 12. Mai 2024

First Capital Management Group GmbH

Geschäftsführender Gesellschafter

Thomas Doll

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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