MSP Messebau GmbHLiquidiert

Waldesruh 3, 53639 Königswinter, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 6758
Eingetragen
6.12.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind Messebau, Schaufenstergestaltung und Produktpräsentation. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu tätigen, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind. Sie kann andere Unternehmen erwerben, sich an ihnen beteiligen bzw. ihre Geschäftsführung übernehmen und Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Engelbert Schlaffner
seit 10.10.2022
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

MSP Messebau GmbH

Königswinter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 10.929,02 17.199,03
I. Sachanlagen 10.929,02 17.199,03
B. Umlaufvermögen 145.195,84 196.034,94
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 127.072,04 137.105,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.825,38 15.898,35
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.123,80 58.929,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.553,37 8.473,91
Bilanzsumme, Summe Aktiva 158.678,23 221.707,88

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 34.214,56 58.695,44
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.782,30 -12.782,30
2. eingefordertes Kapital 12.782,29 12.782,29
II. Gewinnvortrag 45.913,15 0,00
III. Jahresfehlbetrag 24.480,88 0,00
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 45.913,15
davon Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 136.006,55
B. Rückstellungen 113.105,76 145.726,70
C. Verbindlichkeiten 11.357,91 17.285,74
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 11.357,91 17.285,74
Bilanzsumme, Summe Passiva 158.678,23 221.707,88

Anhang

A. Allgemeine Angaben


Der Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG sowie ggf. des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Per 31.12.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt.

Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.


B.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden        


Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als € 150,00 bis zu € 1.000,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

 Die unter sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Rückdeckungsversicherung wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß Angaben des Versicherungsunternehmens als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Police einschließlich der garantierten Überschussanteile zuzüglich der Bewertungsreserven und des Schlussüberschussanteils ermittelt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.
Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen hat die Gesellschaft zum 31.12.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected Unit Credit- Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,15% sowie eine erwartete Rentensteigerung von 2,0% zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Zum 31.12.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 33.116 €. Die Gesellschaft entschied sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von 2.208 € den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Zum 31.12.2010 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung 30.908 €.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses.


C. Angaben zur Bilanz
  

1.  Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögenssowie die Abschreibungen des Geschäftsjahresergeben sich aus dem  Anlagenspiegel gem. Anlage II zu diesem Anhang.
  

2. Verbindlichkeiten, für die Vermögensgegenstände der MSP Messebau GmbH als Sicherheiten dienen, bestanden am Abschlussstichtag nicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.
  
3. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2010 folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
  

 
Höhe der Verpflichtung
Jahresbetrag
 


Mietverträge
5.112,60
5.112,60
Leasingverträge
8.617,80
8.617,80



4. Eigenkapital/Ergebnisverwendung
  Folgende Verwendung des Jahresergebnisses wird vorgeschlagen:
"Über die Verwendung des Jahresergebnisses erfolgt Beschluss der Gesellschafterversammlung und gesondertes Protokoll".


D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung


Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.


E.  Sonstige Pflichtangaben

1.   Gewährte Vorschüsse und Kredite an Unternehmensorgane, Haftungsübernahmen
An die Geschäftsführung wurde ein Darlehen von 13.114,03 € vergeben. Das Darlehen wurde mit jährlich 3 % verzinst und im Geschäftsjahr durch Zahlungen von insgesamt 6.000,00 € getilgt und hat zum Stichtag noch eine Restvaluta von 7.327,46 €.

 2.   Namen der Mitglieder der Geschäftsführung

                 Geschäftsführer mit Einzelvertretungsmacht ist:
      Herr Engelbert Schlaffner, Kaufmann.



Königswinter, den 30.09.2011

..............................................
gez. Engelbert Schlaffner

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2011 festgestellt.

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