Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Bauunternehmung Meiers GmbH
Saarbrücker Straße 235, 66679 Losheim am See, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Priem seit 3.1.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Heinz seit 18.8.2006 | Geschäftsführer |
Hermann Endres seit 18.8.2006 | Prokura |
Klaus Markus Heinz seit 18.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Meiers Hochbau GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 50.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bauunternehmung Meiers GmbHLosheim am SeeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 20231. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft 1.1. Wirtschaftliches Umfeld, Geschäftsentwicklung Die Bauunternehmung Meiers GmbH ist ein mittelständiges Bauunternehmen, welches hauptsächlich regional im nördlichen und westlichen Saarland sowie in geringem Maße im angrenzenden Rheinland-Pfalz tätig ist. Wir realisieren mit der Tiefbausparte schwerpunktmäßig Bauvorhaben im öffentlichen Tief- und Straßenbau. Die Hochbausparte führt Erd-, Maurer-, Beton- und Stahlbetonarbeiten im öffentlichen Bau, Wirtschaftsbau und privaten Wohnungsbau aus. Die regionalen Rahmenbedingungen werden derzeit im öffentlichen Tiefbau wie in den Jahren zuvor durch fehlende Investitionen im Kanal- und Abwasserbereich erschwert. Die Sparzwänge der Kommunen verhindern hier seit Jahren ein kontinuierliches Ausschreiben von Bauleistungen. 2023 kam der private Wohnungsbau, welcher in den vergangenen Jahren stets Motor der Bauwirtschaft in unserem Wirkungsbereich war, fast vollständig zum Erliegen. Die Gründe dafür waren stark ansteigende Baukosten, der sehr schnell ansteigende Leitzins nach jahrelanger Niedrigzinsphase und der plötzliche Wegfall der Wohnungsbauförderung. Anhaltend hohe Energiekosten als Folge des seit Februar 2022 laufenden Ukraine-Krieges sind zusätzliche Preistreiber, welche einkalkuliert werden müssen. Die 2023 neu in Kraft getretene Ersatzbaustoffverordnung sorgt für Zusätzliche Verunsicherung bei öffentlichen und privaten Investoren und erschwert den Umgang mit zu entsorgenden Baustoffen durch aufwendige Zwischenlagerung und Beprobung. Produktion, Bauleistung, Absatz Wie schon in den Vorjahren war auch 2023 ein wirtschaftlich produktives Arbeiten witterungsbedingt erst ab Mitte März möglich und sinnvoll. Die tarifliche Regelung der Winterkurzarbeit in der Schlechtwetterzeit schafft hier zwar Abhilfe, was die Personalkosten betrifft, gleichzeitig fällt es jedoch immer schwerer, die Mitarbeiter in der wärmeren Jahreszeit zur Mehrarbeit als Ausgleich für die witterungsbedingten Umsatzeinbußen zu bewegen. Hier spiegeln sich der zunehmende Freizeitbedarf, die Altersstruktur der Mitarbeiter und auch die immer unbeständigere Witterung in den Sommermonaten geprägt von Hitze- und Starkregenereignissen wieder. Sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau sorgten Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr im ersten Halbjahr für eine zufriedenstellende Auslastung. Das 2. Halbjahr war im öffentlichen Bereich von enormen Wettbewerb geprägt. Im Hochbau kam der Wohnungsbau durch Wegfall von Förderung, Inflation und Zinserhöhung fast vollständig zum Erliegen. Die Energiekosten-bedingte Materialpreissteigerung sorgte große Kostenunsicherheit bei den öffentlichen und gewerblichen Auftragnehmern und als Konsequenz davon einen fehlende Investitionsbereitschaft. Die gewöhnlich starke und auch wichtige Spätsommer-Herbst-Produktivität und Auslastung gerade im maschinenintensiven Tiefbaubereich wurde 2023 nicht erreicht. Die Fertigstellung und somit Ergebnistechnische Realisierung von zwei größeren unfertigen Großprojekten aus dem Vorjahr wirken sich positiv auf das Ergebnis aus. Der Schwerpunkt in beiden Sparten lag wie zuvor erläutert im öffentlichen Bereich. Aber auch der Privatbau und Wirtschaftsbau erfüllte die Erwartungen. Wie in den Vorjahren lag das Einzelauftragsvolumen der Aufträge im kleineren bis mittleren Bereich von 200 bis 700 Tsd. Die Gesamtleistung verringerte sich um knapp 1,5 %. Dies hatte aber keine negative ergebnistechnische Auswirkung. Beschaffung Der Einkauf erfolgte wie in den letzten Jahren über unsere langjährigen Lieferanten und Nachunternehmer. Zudem werden regionale Lieferanten und die Geschäftspartner aus den Beteiligungen berücksichtigt. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Belegschaftsgröße fiel im letzten Jahr erstmals unter die 70 Mitarbeiter-Marke. Grund hierfür sind nicht besetzte Ausbildungsplätze, Erreichen des Ruhestandsalters und umzugsbedingte Fluktuation. Die Gesellschaft beschäftigte 2023 im Durchschnitt 65 Mitarbeiter, darunter 3-4 Auszubildende. Alle Auszubildenden haben unverändert gute Übernahmechancen, da wir aufgrund der Altersstruktur jüngere Mitarbeiter an das Unternehmen binden möchten und Ihnen entsprechende Perspektiven ermöglichen. Investition und Finanzierung Es wurden in 2023 wie in den Vorjahren schwerpunktmäßig Ersatzinvestitionen im Hinblick auf zukünftige technische Entwicklungen getätigt. Der Gerätepark ist wie in den vergangenen Jahren auf einem sehr hohen technischen Stand. Die Abschreibungsquote bezogen auf die Gesamtleistung liegt mit 4,7 % immer noch deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Die Finanzierung der Neuinvestitionen erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Die notwendige Liquidität war wie in den Vorjahren jederzeit vorhanden. Zum Bilanzstichtag hat das Unternehmen keine Bankverbindlichkeiten mehr. Das Rechnungswesen gestaltet sich aufgrund steigender Bürokratie der öffentlichen Auftraggeber immer aufwendiger. Die vermehrt kleineren und mittleren Aufträge werden immer betreuungsintensiver, was Bauleitung, Aufmaß und Abrechnung betrifft. Dies fordert einen höheren Personaleinsatz im unproduktiven Bereich. Die Geschäftsführung ist immer bestrebt, die ausgeführten Bauleistungen zeitnah in Rechnung zu stellen. Die monatlichen Umsätze werden ständig überwacht und im Vorjahresvergleich analysiert. Die Lieferantenverbindlichkeiten werden ausschließlich unter Ausnutzung von Skonti beglichen, sofern die Möglichkeit gegeben ist. Die Eigenkapitalquote liegt zum Stichtag bei 63,8 % (Vorjahr 62,9 %). Damit liegt der Kennwert weit über dem Branchenschnitt. Die Gesellschafterdarlehn sind hierbei noch nicht berücksichtigt, wurde aber in den vergangenen Jahren weitestgehend zurückgeführt. Es gab wie in den Vorjahren keine nennenswerten Forderungsausfälle. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente zur Vermeidung von finanziellen Risiken. 1.2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 472 Tsd. € ergeben. ( Vorjahr 422 Tsd.). Der Anteil des Materialaufwands und der Fremdleistungen lag bei 34,4 % (im Vorjahr 36,7 %) bezogen auf die Gesamtleistung. Die Personalkosten sind nur leicht um 0,5% höher als im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote liegt bei 43,5 % (Vorjahr 42,5 %). Der Fachkräftemangel zeigt hier seine Auswirkungen. Das Binden von Personal an das Unternehmen gelingt zumeist nur über tarifunabhängige Lohnsteigerung. Im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen der Branche führen wir aus Qualitätsgründen verstärkt Leistungen mit eigenem Personal aus anstatt auf Lohnunternehmer zurückzugreifen. Die höhere Personalaufwandsquote ist auch durch die Kombination von Hoch- und Tiefbau innerhalb einer GmbH zu erklären, da der Hochbau mit deutlich geringerem Geräteinsatz viel personalintensiver ist. 1.3. Lage zum Bilanzstichtag Die Finanzlage des Unternehmens zeigt sich wie in den vergangenen Jahren gut. Die Bilanzsumme liegt mit 9,21 Mio. etwa auf dem Vorjahresniveau. (9,23 Mio.) Das Anlagevermögen liegt bei 4,30 Mio. Der Anlagendeckungsgrad liegt bei 136,4 %. ( Vorjahr 133,2 %) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bewegen sich mit 17 % auf dem Vorjahresniveau. Die flüssigen Mittel liegen zum Stichtag mit 36,7 % leicht unter dem Vorjahresniveau (37,1 %) Das Eigenkapital der Gesellschaft liegt bei 63,8 %. Die Rückstellungen erhöhten sich um 11,9 % auf 1,686 Mio. Die Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Vorjahr von 20,3 % auf 17,8 % bezogen auf die Bilanzsumme. 2. Prognosebericht für 2024 Wie in den vergangenen Jahren war das Frühjahr 2024 durch witterungsbedingte Unterbrechungen gekennzeichnet. Die vollständige Produktivität wurde dementsprechend erst Mitte März wieder erreicht. Die Hochbausparte zeigte sich von der Wohnungsbaukrise nicht beeinträchtigt und konnte in den Bereichen öffentlicher Bau und Wirtschaftsbau eine gute Auslastung erzielen. Im Wohnungsbau kamen noch kleinere Umbaumaßnahmen hinzu. Der Tiefbau erreichte ebenfalls eine gute Auslastung über den öffentlichen Bau, ergänzt kleiner Maßnahmen im privaten Bau und dem Wirtschaftsbau. Negativen Einfluss auf die Produktivität nahmen die ungewöhnlich häufigen Regerfälle in der Region Saarland. Diese führte oftmals zu Unterbrechungen und sorgten für Produktivitätsverluste. Auffällig ist auch ein erhöhter Krankenstand gegenüber den Vorjahren, der jedoch nicht auf die Altersstruktur zurückzuführen ist. Die Auftragslage ist bis zum Jahresende in allen Sparten gesichert und sorgt im Gegensatz zum Vorjahr für eine starke Spätsommer-Herbst-Produktivität. Für das Jahr 2025 bedarf es jedoch einer deutlichen Steigerung an öffentlichen Investitionen insbesondere in regionale Infrastrukturprojekte. Hier fehlt es derzeit merklich an Ausschreibungen, so dass zu Beginn des Jahres mit einem starken Wettbewerb um die wenigen geplanten Maßnahmen zu rechnen ist. Im Hinblick darauf erweist sich die breitere Betriebsstruktur mit den verschiedenen Ausführungsfeldern im Hoch und Tiefbau als vorteilhaft. Fehlende Umsätze in einzelnen Betätigungsfeldern können auf diese Weise in anderen Sparten zumindest teilweise kompensiert werden. Der Schwerpunkt im Tiefbau soll weiter im öffentlichen Bau und im Wirtschaftsbau liegen. Die Beteiligungen an den Wohnungsbaugesellschaften sind trotz Wohnungsbaukrise gut aufgestellt und sollten in den nächsten Jahren für zusätzliche Erträge neben der operativen Tätigkeit sorgen. Hier erwarten seitens der politischen Entscheidungsträger den Wohnungsbau fördernde Maßnahmen in naher Zukunft, da der Bedarf an Wohnungen immer größer wird. Die im Juni 2024 nach Streik abgeschlossenen Tarifverhandlungen sorgten für eine deutliche Lohnsteigerung von ca. 8 %, werden aber in den beiden kommenden Geschäftsjahren zumindest für Planungssicherheit sorgen. Der Tarifvertrag läuft über 36 Monate und endet erst am 31.03.2027. Die Vielzahl an kleineren Wettbewerbern in unserer Region mit geringerem Zwang zur Tarifbindung und kleinerer Kostenstruktur erschwert uns die Auftragsbeschaffung bei Projekten der naheliegenden Kommunen. Technisch schwierigere Projekte werden oftmals in so großen Losen ausgeschrieben, dass sie die größeren Mittelständler oder Baukonzerne bevorteilen. Die Herausforderung besteht darin, hier die passenden Nischen für unsere Unternehmensgröße zu finden und die steigenden Lohnkosten kalkulatorisch zu berücksichtigen. Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der vorbeschriebenen Ausgangslage für das Geschäftsjahr 2024 ein vergleichbares Ergebnis wie im Vorjahr. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die fehlenden öffentlichen Investitionen vor allem im Kanalbau und in regionale Infrastrukturprojekte bereiten der Gesellschaft nach wie vor Sorge und erschweren die Auftragsbeschaffung. Die Gesellschaft setzt daher auch weiter auch auf die Beteiligungen zur Beschäftigungssicherung und zur Stabilisierung des Betriebsergebnisses. Ertragsorientierte Risiken Die wenigen regionalen Ausschreibungen unterliegen unverändert einem starken Wettbewerb. Dies wird sich auch zum Jahresbeginn 2025 nicht ändern. Der weiterhin andauernde Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden erschwerten Rahmenbedingungen werden den Wettbewerb weiter verstärken und eine Vollauslastung erschweren. Die zu geringen öffentlichen Investitionen und die Tatsache, dass Mitarbeiter in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, könnten mittelfristig zu einer Verringerung der derzeitigen Belegschaftsgröße führen. Unsere Branche ist aufgrund der Einzelfertigung immer hohen Risiken wie zum Beispiel durch Fehlkalkulationen, schlechte Witterung oder krankheitsbedingtem Ausfall von Leistungsträgern ausgesetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der unverändert stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 3.2. Chancenbericht Das Unternehmen beschäftigt durch die geringe Fluktuation der vergangenen Jahre sehr viele Mitarbeiter über 50 Jahre. Deren Erfahrung macht sich natürlich positiv auf die qualitativen Anforderungen bemerkbar, bereitet uns auf der anderen Seite aber auch die Sorge, dass Leistungsträger infolge der höheren gesundheitlichen Anfälligkeit auszufallen drohen. Ziel der Gesellschaft ist es, dies durch gezieltes Heranführen junger Arbeitskräfte und die Übernahme von Auszubildenden zu kompensieren. Durch immer größer werdende Dokumentationspflichten öffentlicher Auftraggeber wird es erforderlich sein, die Anzahl technischer Angestellter zu erhöhen. Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, sich in diesem Bereich besser aufzustellen, um sowohl die Kunden besser zu bedienen als auch die Auftragschancen zu erhöhen. Die bestehenden Beteiligungen im schlüsselfertigen Wohnungsbau und die daraus resultierenden privaten Erschließungsmaßnahmen bieten Auftragschancen zur Kompensierung fehlender öffentlicher Investitionen. Die Firma Meiers GmbH verfügt nach wie vor über einen sehr guten Ruf und hohes Ansehen bei öffentlichen und privaten Auftraggebern. 3.3. Gesamtaussage Ziel bleibt es, durch umsichtiges Wirtschaften, sinnvolle Investitionen und Ausbau der bestehenden Geschäftsfelder auch in Zukunft ein positives Ergebnis zu erwirtschaften und die vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre. Bilanz zum 31.12.2023Bauunternehmung Meiers GmbHLosheim am SeeAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Bauunternehmung Meiers GmbHLosheim am See
Handelsrecht AnhangI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Firma ist im Handelsregister beim Amtsgericht Amtsgericht Saarbrücken in Abteilung B unter der Nummer HRB 64031 eingetragen. Der Firmensitz laut Registergericht ist 66679 Losheim am See. 2. Gliederung Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach der in § 266 HGB vorgeschriebenen Form. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften des § 275 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Für den Anhang wurden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. b) Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden gem. § 255 (1) HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Inbestimmten Fällen findet die degressive Abschreibungsmethode Anwendung. In diesen Fällen wird auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis 250,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend des § 6 Abs. 2a EStG im Kalenderjahr voll abgeschrieben. Für Wirtschaftgüter mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis 800,00 Euro wurden von der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden durch Einzelbewertung zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sie sind durch Inventuraufnahme zum Bilanzstichtag belegt. Die unfertige Leistungen wurden zu Herstellkosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellkosten einbezogen. Liegt der dem Vermögensgegenstand auf den Bilanzstichtag beizulegende Wert unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, so kommt der niedrigere, beizulegende Wert zum Ansatz. Die von den Kunden erhaltenen Anzahlungen wurden projektbezogen bis zur Höhe der Herstellkosten von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos bewertet. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden ausreichend Wertberichtigungen gebildet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Altersversorgungsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G nach Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 6.959,00 EUR. Mit den Rückstellungen aus Altersversorgungsverpflichtungen sind Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung) in Höhe von 288.931,00 Euro verrechnet. Die Steuerrückstellugen wurden für noch nicht veranlage Steuern gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen 7 Jahre abgezinst. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgte nach der Nettomethode. Die erhaltenen Anzahlungen wurden in Höhe von 2.812.657,43 Euro offen von den Vorräten abgesetzt ( § 268 Abs. 5 S. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Aktivseite a) Anlagespiegel ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Bauunternehmung Meiers GmbH Bauunternehmung im Hoch- und Tiefbau, 66679 Losheim am See
b) Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten-Vermerke ergeben sich wie folgt:
2. Passivseite a) Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten-Vermerke ergeben sich wie folgt:
Für die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurde von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Anzahlungen per 31.12.2023 betrugen 3.386.125,05 Euro und wurden in Höhe von 2.812.657,43 Euro offen von den Vorräten abgesetzt.
b) Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
c) Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 99.100,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Bei der Bewertung der unbefristeten finanziellen Verpflichtungen wurde als Restlaufzeit, der Zeitraum bis zur frühstmöglichen Kündigung herangezogen. Außerdem bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen von untergeordneter Bedeutung. d) Angaben nach § 285 Nr. 27 HGB Die Inanspruchnahme aus Gewährleistungen und Bürgschaften wird aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens eingestuft. Erkennbare Anhaltspunkte die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. III. Ergänzende Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
2. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Markus Heinz, Herrn Patrick Heinz und Herrn Moritz Priem wahrgenommen. 3. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 472.889,62 Euro und wird in Höhe von 472.889,62 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. Aus dem Gewinnvortrag wird ein Betrag in Höhe von 27.110,38 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. 4. Vergütung der Gesellschafter Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 5. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. 6. Größenabhängige Erleichterungen Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres im Sinn des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten. 8. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
66679 Losheim am See, den 21. Februar 2024 Firma Bauunternehmung Meiers GmbH Bauunternehmung im Hoch- und Tiefbau gezeichnet Herr Markus Heinz, Geschäftsführer Herr Patrick Heinz, Geschäftsführer Herr Moritz Priem, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn das Bauunternehmung Meiers GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bauunternehmung Meiers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bauunternehmung Meiers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind sie dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren tragen sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Dar- über hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind sie verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind sie verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
St. Ingbert, 28. Novemner 2024 ACT/Audit
Consulting Tax GmbH
Gerhard Jochum, Wirtschaftsprüfer Ulrich Kiefer, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26. November 2024 festgestellt. |
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