Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 724431
Eingetragen
17.3.2016
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere auf dem Gebiet des Gesundheits- Bildungs- und Sozialwesens, wie z. B. durch gemeinschaftliche Serviceleistungen sowie Nutzungsüberlassungen und Vermietungen. Darüber hinaus wird der Zweck durch das planmäßige Zusammenwirken mit mindestens einer weiteren Körperschaft, die die Voraussetzung der §§ 51 bis 68 AO in der jeweiligen Fassung erfüllt und durch die Mittelweitergabe an andere steuerbegünstigte Körperschaften gemäß § 58 AO Nr. 1 in der jeweiligen Fassung verwirklicht. Der mildtätige Gesellschaftszweck wird insbesondere durch die Unterstützung von Personen im Sinne von § 53 AO, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes oder die aus wirtschaftlichen Gründen der Hilfe bedürfen, verwirklicht, so beispielsweise durch die Erbringung von Dienstleistungen gemäß § 2 Absatz 3 an kooperierende Unternehmen, die die hilfsbedürftigen Personen im Sinne von § 53 AO durch den Betrieb von Einrichtungen im Gesundheits-Bildungs-, und Sozialwesen unterstützen. Das planmäßige Zusammenwirken i. S. v. § 57 AO in der jeweiligen Fassung erfolgt durch eine Zusammenarbeit verschiedener Kooperationspartner mit dem Ziel gemeinsam ihre steuerbegünstigten Zwecke zu verwirklichen. Kooperationspartner in diesem Sinne können die SRH Holding (SdbR) und die Gesellschaften, an denen die SRH Holding (SdbR) unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist (Konzernunternehmen) sowie weitere Gesellschaften sein; die Kooperationspartner werden in einer separaten, nicht als Teil des Gesellschaftsvertrags anzusehenden, Aufstellung namentlich benannt und der Finanzverwaltung zur Kenntnis gebracht. Das planmäßige Zusammenwirken umfasst alle Tätigkeiten, die geeignet sind die satzungsmäßigen Zwecke der kooperierenden Körperschaften zu unterstützen und zu befördern, und zwar; 1. administrative Dienstleistungen inkl. Supportleistungen 2. Einkaufsdienstleistungen inkl. Supportdienstleistungen 3. Arzneimittelversorgung inkl. Supportleistungen 4. Beköstigungsdienstleistungen inkl. Supportleistungen 5. Betriebsführungsdienstleistungen 6. Gebäudemanagementdienstleistungen inkl. Supportleistungen 7. Hol-, Bring-, Wach- und Sicherheitsdienstleistungen und artverwandte Tätigkeiten inkl. Supportleistungen 8. Parkraumbewirtschaftungsdienstleistungen inkl. Supportleistungen 9. Medizintechnikdienstleistungen inkl. Supportleistungen 10. IT-Dienstleistungen inkl. Supportleistungen 11. Personalgestellungen, Sachmittelüberlassungen und Erbringung von Dienstleistungen für den Gesundheitsbereich inkl. Supportleistungen 12. Personalgestellungen, Sachmittelüberlassungen und Erbringung von Dienstleistungen für den Sozial- und Bildungsbereich inkl. Supportleistungen 13. Nutzungsüberlassungen hinsichtlich beweglicher und unbeweglicher Wirtschaftsgüter 14. Ausleihen von Mitteln Kooperierende Körperschaften in diesem Sinne sind sowohl die die Tätigkeit erbringende als auch die die Leistung empfangende Körperschaft. Sie verwirklicht und fördert damit auch die Ziele der SRK Holding (SdbR), Heidelberg und SRH Operations GmbH.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SRH Holding Stiftung des bürgerlichen Rechts
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SRH Operations GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SRH IT Solutions GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

SRH | Gemeinsam für Bildung und Gesundheit

Als Stiftung mit führenden Angeboten in den Bereichen Bildung und Gesundheit begleiten wir Menschen auf ihren individuellen Lebenswegen. Unserer Leidenschaft fürs Leben folgend, helfen wir ihnen aktiv bei der Gestaltung ihrer Zukunft, hin zu einem selbstbestimmten Leben.

Mit rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 1,25 Mio. Kunden erwirtschaften wir einen Umsatz von über 1,3 Mrd. Euro (2022). Unsere Gewinne reinvestieren wir in die Zukunftsmärkte Bildung und Gesundheit, um unsere Angebote immer weiter zu verbessern, Innovationen zu fördern und für noch mehr Menschen neue Lebenschancen zu eröffnen.

Die 1966 gegründete SRH ist heute eines der größten Bildungs- und Gesundheitsunternehmen Deutschlands mit bundesweit rund 80 Standorten. Hauptsitz der SRH ist Heidelberg.

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von IT-Dienstleistungen aller Art für SRH-konzerneigene Unternehmen und für externe Unternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die SRH IT Solutions GmbH ist als interner Dienstleister maßgeblich von der Branchenentwicklung ihrer Kunden in den SRH-Bereichen Gesundheit, Bildung und Hochschulen abhängig.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse liegen 2023 mit TEUR 26.835 um 0,7 % über denen des Vorjahres (Vj: TEUR 26.645). Die SRH IT Solutions GmbH erzielte im Geschäftsjahr eine Umsatzrendite von 0,1 % (Vj: 0,3 %).

Der Umsatzanstieg um TEUR 190 gegenüber dem Vorjahr ist größtenteils auf Erweiterungen im Bewirtschaftungsraum sowie auf ergebnisneutrale Weiterbelastungen, welche sich in gleicher Höhe im Aufwand befinden, zurückzuführen.

Insgesamt wurden die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse für 2023 nicht erreicht.

Investitionen

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Investitionen über TEUR 5.026 (Vj: TEUR 11.689) getä-tigt. Wie im Vorjahr lagen auch in diesem Jahr die Schwerpunkte auf Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Security. Daneben wurde das in Betrieb genommene zweite Rechenzentrum in Illmenau mit neuer Hardware ausgestattet.

Zudem wurden im Zuge des GaBi-Projekts einige Investitionen in die IT-Infrastruktur erforderlich, ohne die das Projekt nicht weiter vorangetrieben werden kann.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Berichtszeitraum wurden die getätigten Investitionen durch den operativen Cash Flow finanziert. Ausgelaufene endfällige IC-Darlehen wurden zu marktgerechten Konditionen verlängert.

Personal- und Sozialbereich

Zum 31.12.2023 waren in der SRH IT Solutions GmbH 194 Mitarbeiter beschäftigt (Vj: 172). Die durchschnittliche Anzahl an Vollkräften erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 12,2 % von 153,7 auf 172,4. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 11.735 (Vj: TEUR 10.407), was einen Anstieg um 12,8 % darstellt.

Die Personalaufwandsquote der SRH IT Solutions GmbH beträgt 36,9 % (Vj: 39,1 %).

Da qualifizierte und engagierte Mitarbeiter der wesentliche Faktor für den Erfolg eines Dienstleistungsunternehmens sind, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut umfangreiche Aus- und Fortbildungsprogramme umgesetzt, um eine konstant hohe Dienstleistungsqualität sicherzustellen.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

a) Geschäftstätigkeit

Das Jahr 2023 war stark durch den Wechsel in der Geschäftsführung geprägt. Der alte Geschäftsführer hat das Unternehmen zum 30.06.2023 verlassen, um sich im Konzern neuen Herausforderungen zu stellen. Seine Nachfolge wurde intern geregelt. Die bisherigen technischen und kaufmännischen Prokuristen haben die Geschäftsführung zum 01.07.2023 gemeinschaftlich übernommen.

Die Integration der EBS Wiesbaden in die technische IT-Infrastruktur der SRH konnte weitestgehend abgeschlossen werden. Ebenso wie die Integration des KBLK, welche jedoch auch im Jahr 2024 noch einige Nacharbeiten erfordern wird. Im Dezember 2023 kam es im Zuge von Wartungsarbeiten zu einem technischen Schadensfall im KBLB, deren kaufmännische Größenordnung noch nicht vollumfänglich beziffert werden kann. Die Aufarbeitung des Vorfalls dauert momentan noch an.

Außerdem wurde im Dezember der Kick-Off für die Migration auf S/4HANA erfolgreich durchgeführt.

Als großen Erfolg kann die IT Solutions die Zuschlagserteilung zur Umsetzung der KHZG-Maßnahmen im SRH-Konzern verbuchen.

b) Die Organisationsstruktur

Die Organisationsstruktur hat sich im Jahr 2023 verändert. Die Geschäftsführung wurde neu besetzt. In diesem Zuge wurden die Verantwortlichkeiten innerhalb der Geschäftsführung neu geregelt. Zudem wurde das Team "VoIP" in den Bereich IT-Service integriert.

Seit dem 02.01.2023 agiert die SRH IT Solutions GmbH als gemeinnützige GmbH. Der bisher bestehende Ergebnisabführungsvertrag wurde aufgelöst - erstmalig wirksam für das Geschäftsjahr 2023.

c) Personelle Entwicklungen

Die bisherige Bereichsleiter IT System Operations hat innerhalb des Unternehmens auf eigenen Wunsch neue Aufgaben übernommen. Die Bereichsleitungsstelle wurde extern nachbesetzt.

Bei anderen Schlüsselpositionen sind derzeit keine Anzeichen hinsichtlich Veränderungen zu erkennen oder geplant.

Derzeit gibt es bei Mitarbeitern in Schlüsselpositionen keine Anzeichen dafür, dass diese kurzfristig planen, die SRH IT Solutions zu verlassen.

d) Das Geschäftsmodell

Die SRH IT Solutions wird sich weiterhin ausschließlich auf SRH-interne Kunden fokussieren und eine für einen rein internen IT-Dienstleister angemessene Umsatzrendite erzielen. Geschäftsziel in der Wahrnehmung dieser Funktion ist es nicht, Umsatz und Ertrag zu maximieren, sondern die Geschäftsentwicklung ihrer Auftraggeber durch Stabilität im Betrieb, Ausrichtung der IT-Bebauung auf die Geschäftsanforderungen und einem an den Anforderungen orientiertem wettbewerblichen Kostenniveau bestmöglich zu unterstützen. Die Organisation als eigenständiges Unternehmen ergibt sich aus der Anforderung, Leistungs- und somit Vertragsbeziehungen zu den einzelnen Konzerntöchtern eingehen zu können. Konzeptioneller Führungsanspruch für die IT und Dienstleistungsorientierung haben für sie gleich hohen Stellenwert.

Die IT Solutions wird wie bislang die drei Bereiche Endgerätemanagement, Geschäftsapplikationen und IT-Infrastruktur für den Konzern bewirtschaften. In den einzelnen Teilbereichen ergeben sich jeweils eigene Herausforderungen, denen sich die IT Solutions aktiv stellen wird.

3. Darstellung der Lage

Ertragslage

Bei Gesamterträgen von TEUR 32.474 (Vj: TEUR 26.742) und Gesamtaufwendungen von TEUR 32.440 (Vj: TEUR 26.673) ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 34 (Vj: TEUR 69).

Das Betriebsergebnis von TEUR 604 (Vj: TEUR 227) ergibt sich aus betrieblichen Erträgen von TEUR 32.474 (Vj: TEUR 26.742) und betrieblichen Aufwendungen von TEUR 31.870 (Vj: TEUR 26.515), davon sind TEUR 11.735 (Vj: TEUR 10.407) Personalaufwand und TEUR 20.135 (Vj: TEUR 16.108) Sachaufwand. Der Anstieg im Sachaufwand ist im Wesentlichen auf erhöhte IT-Security Aufwendungen, gestiegene Energiepreis und grundsätzlich der starken Inflation geschuldet höhere Sachkosten zurückzuführen.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR -570 (Vj: TEUR -158).

Finanzlage

Da der Cash-Pool im Berichtsjahr überzogen ist, beträgt der Bestand an Liquidität zum Stichtag TEUR -739 (Vj: TEUR 1.447). Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts standen im Berichtszeitraum durch die Einbindung in den SRH-Cashpool jederzeit ausreichend Mittel zur Verfügung.

Auslaufende endfällige IC-Darlehen wurden verlängert zu marktgerechten Konditionen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SRH IT Solutions GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 20.192 auf TEUR 20.556 (+1,8 %) erhöht. Dabei nahm das Anlagevermögen um TEUR 652 auf TEUR 17.216 (+3,9 %) zu, was auf eine hohe Investitionstätigkeit zurückzuführen ist.

Das Umlaufvermögen hat sich aufgrund höherer Forderungen gegen verbundene Unternehmen und dem rückläufigen Cash-Pool (im Berichtsjahr -TEUR 739) nur minimal erhöht auf TEUR 1.682.

Die Eigenkapitalrendite beträgt 7,7 % (Vj: 17,0 %), die Gesamtkapitalrendite liegt bei 0,2 % (Vj: 0,3 %).

Das Fremdkapital stieg um TEUR 330 von TEUR 19.785 TEUR auf TEUR 20.115.

Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 619 auf TEUR 608 reduziert (-1,8 %). Insbesondere die Rückstellungen für Mehrarbeitszeiten haben sich deutlich verringert. Dem gegenüber steht ein Anstieg bei den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Zusammenfassung

Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der SRH IT Solutions GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose 2024

Die Prognose für das Jahr 2024 wird durch die unklare Situation und die Entwicklungen rund um den Ukraine-Konflikt sowie die Unterfinanzierung im deutschen Gesundheitssystem deutlich erschwert. Die IT Solutions bedient zu einem überwiegenden Anteil Kunden und Gesellschaften aus dem Gesundheitsbranche. Es ist zu beobachten, dass sich wie wirtschaftliche Lage dieser Kunden in den vergangenen Jahren zunehmend verschlechtert hat, da keine ausreichende Finanzierung über die Kostenträger gewährleistet ist. Die Folgen für die SRH IT Solutions als Auftragnehmer sind schwer prognostizierbar. In der IT-Budgetplanung für 2024 sind die zum damaligen Zeitpunkt absehbaren und planbaren Folgen bestmöglich abgebildet. Dennoch ist die Planung für 2024 risikobehaftet.

Darüber hinaus bestehen Restrisiken im Zusammenhang mit den Leistungen zum Krankenhauszukunftsgesetz. Aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von externen Dienstleistungsressourcen kann zum jetzigen Zeitpunkt eine fristgerechte Umsetzung der geförderten Maßnahmen nicht garantiert werden.

Ungeachtet der oben genannten Maßnahmen ist die Entwicklung der Ertragslage sowie die Entwicklung der Liquidität risikobehaftet. Weder die aktuelle Vermögenslage noch laufende Projekte bieten derzeit jedoch Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken.

Die Geschäftsführung der SRH IT Solutions GmbH rechnet für das kommende Geschäftsjahr mit einem operativen Ergebnis zwischen TEUR 100 und TEUR 200.

Die Gesamterträge sollen durch Erweiterungen des Bewirtschaftungsraums insbesondere durch Leistungen im Zusammenhang mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) im Jahr 2024 gesteigert werden und bei TEUR 34.420 liegen.

2. Risikomanagement

Im SRH Konzern sind Ziele und Struktur, Elemente sowie Vorgehensweise des Risikomanagementsystems in einer Konzernrichtlinie geregelt. Verantwortlich für das Risikomanagement ist das Konzerncontrolling.

Das Risikomanagementsystem der SRH setzt sich aus folgenden Teilsystemen zusammen:

Erfolgsplanung: Die jährlich zu erstellende Erfolgsplanung umfasst den Zeitraum des folgenden Jahres. In 2023 wurde monatlich revolvierend die Vorschau auf das Jahresende aktualisiert, was eine kontinuierliche Anpassung des Unternehmens an der Entwicklung des Marktes und der sich daraus ergebenden Chancen und Risiken ermöglicht.

Monatsbericht: Monatlicher Plan-Ist-Vergleich pro Gesellschaft auf Basis von Leistungs-, Finanz- und Liquiditätskennzahlen.

Risikobericht: Das jährlich zweimal erfolgende Risiko-Reporting an den Gesellschafter beinhaltet die Elemente Risikoidentifikation, Risikobewertung und Risikosteuerung.

Risikoprofile: Risikoprofile werden anhand von operativen und strategischen Risikomanagement-Abfragen erhoben.

Einzelanalysen: Einzelanalysen werden nach Notwendigkeit Ad-hoc für verschiedene Themen erstellt.

Konzernrichtlinien: Handlungsvorschriften und Verhaltensrichtlinien zu einzelnen Managementbereichen. Die Konzernrichtlinien werden bei komplexen Themen durch Handbücher ergänzt, die Hintergrundinformationen und erläuternde Hinweise darüber geben, wie die Richtlinien wirksam umgesetzt werden können.

Interne Prüfungen: Interne Prüfungen erfolgen in allen Betriebs- und Geschäftsbereichen durch die Konzernrevision.

Externe Prüfungen: Externe Prüfungen erfolgen durch Wirtschaftsprüfer und spezielle Gutachter.

Zinsrisiken: Den auf Grund variabel verzinslicher Darlehen bestehenden Zinsänderungsrisiken wird in gewissem Umfang durch den kongruenten Abschluss von Zinsswaps begegnet.

Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften ist die Geschäftsführung der Unternehmen für die Einrichtung, Anwendung und den Nachweis des Risikomanagementsystems verantwortlich.

Liquidität

Die Liquidität wird auf Monatsbasis geplant. Beim Auftreten gravierender Abweichungen im Rahmen des monatlichen Plan-Ist-Vergleichs wird der Liquiditätsplan für den Rest des Geschäftsjahres an die aktuelle Entwicklung angepasst. Grundsätzlich wird angestrebt, die Auszahlungen eines halben Monats in Form von Bankguthaben bzw. Guthaben im Cash Pool des SRH Konzerns vorzuhalten. Die Liquiditätsreichweite wird quartalsweise errechnet und Vorstand und Aufsichtsrat berichtet. Das Beteiligungscontrolling des SRH Konzerns überwacht darüber hinaus täglich anhand der Cash-Pool-Guthaben und der zentralen Finanzanlagen die kurzfristig verfügbaren Finanzmittel der Tochtergesellschaften. Im Falle absehbarer Liquiditätsengpässe wird eine aktuelle kurzfristige Liquiditätsplanung (Zeithorizont 4-6 Wochen) erstellt sowie Gegenmaßnahmen zeitnah eingeleitet.

Die Liquidität zur Erfüllung unserer Unternehmenszwecke ist durch die Einbindung in den Cash-Pool der SRH ausreichend. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht vorhanden.

3. Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen für unsere künftige Geschäftstätigkeit sehen wir insbesondere in folgenden strategischen Maßnahmen:

- Standardisierung und Vereinheitlichung von IT-Systemen und Prozessen

- Reduzierung der Komplexität der IT-Infrastruktur durch Nutzung von Cloud-Lösungen

- Nutzung von Künstlicher Intelligenz

- Nutzung von Synergien im Zusammenhang mit der Integration weiterer IT-Einheiten im SRH Konzern

Wesentliche Geschäftsverlaufsrisiken liegen unseres Erachtens in folgenden Punkten:

- Zunehmender Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt

- Katastrophenfall Zerstörung Rechenzentrum Karlsruhe

- Gefahr eines Cyberangriffes

- Betriebsinstabilitäten aufgrund noch vereinzelt veralteter IT-Infrastruktur

- Ungewisse weitere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen

Weder die aktuelle Vermögenslage noch laufende Projekte bieten Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken.

Hinweise auf drohende Umweltschäden oder andere Haftungstatbestände sind nicht ersichtlich.

 

Heidelberg, den 8. Mai 2024

gez. Tobias Marsch, Geschäftsführer

gez. Sascha Tebben, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.016.567,91 3.424.965,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.923.654,00 10.179.442,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 275.432,89 2.959.525,17
14.199.086,89 13.138.967,17
17.215.654,80 16.563.932,80
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.682.276,82 1.662.020,63
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 1.651.662,94 (1.629.324,04)
1.682.276,82 1.662.020,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.658.019,96 1.966.299,56
20.555.951,58 20.192.252,99

PASSIVSEITE

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 156.813,72 156.813,72
III. Jahresüberschuss 33.782,08 0,00
440.595,80 406.813,72
B. Rückstellungen 608.181,88 619.211,95
C. Verbindlichkeiten 19.507.173,90 19.165.923,37
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 3.007.173,90 (16.665.923,37)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 16.500.000,00 (2.500.000,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 17.688.501,29 (17.133.611,39)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 303,95
20.555.951,58 20.192.252,99

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 31.002.279,84 25.624.331,27
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.825.628,37 8.713.447,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.909.135,26 1.693.719,66
davon für Altersversorgung € 31.216,83 (36.194,31)
11.734.763,63 10.407.166,91
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.373.997,98 3.580.638,29
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.289.755,26 11.409.075,39
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114,96 - 267,04
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (- 267,04)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 569.619,85 157.787,50
davon an verbundene Unternehmen € 569.608,09 (157.787,50)
7. Ergebnis nach Steuern 34.258,08 69.396,14
8. Sonstige Steuern 476,00 557,00
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 - 68.839,14
10. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 33.782,08 - 0,00

Anhang

A. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft unterliegt dem deutschen Handelsrecht. Sie ist wie folgt im Handelsregister eingetragen:

Firmenname: SRH IT Solutions GmbH
Firmensitz: Heidelberg
Registergericht: Mannheim
Handelsregister-Nummer: HRB 724431

Der Jahresabschluss der SRH IT Solutions GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH Gesetzes in den aktuell gültigen Fassungen aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Weitergehende Vorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag existieren nicht. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

B. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Folgende Nutzungsdauern werden dabei zu Grunde gelegt:

Anlage Nutzungsdauer
in Jahren
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (netto) wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf Grund der nur unwesentlichen Unterschiede zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz von Vermögensgegenständen und Schulden wurde auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagengitter zu entnehmen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 1.652 (VJ: TEUR 182) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 0 (VJ: TEUR 1.447) Forderungen aus Cash-Pooling.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ist folgender Tabelle zu entnehmen.

Gesamt Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
davon mehr als 5 Jahre
TEUR
Gesamt 19.507 3.007 16.500 0
* Vorjahr in Klammern (19.166) (16.666) (2.500) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 16.500 Darlehensverbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 450 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Cash-Pool in Höhe von TEUR 739.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Miet- und Leasingverträgen von TEUR 8.363. Von den Verpflichtungen entfallen TEUR 340 auf verbundene Unternehmen.

Zu außerbilanziellen Geschäften: Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Transaktionen getätigt, die dauerhaft keinen Eingang in die Bilanz finden oder einen dauerhaften Abgang von Vermögensgegenständen oder Schulden nach sich ziehen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 5.639 (VJ: TEUR 97) beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 8 (VJ: TEUR 32).

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 187 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 174 Angestellte und 13 Auszubildende.

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Ersoy Karakoc, Diplom-Betriebswirt (FH), bis 10.07.2023

Tobias Marsch, ab 10.07.2023

Sascha Tebben, ab 10.07.2023

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SRH Holding (SdbR), Heidelberg, einbezogen. Der Konzernabschluss der SRH Holding (SdbR) wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und ist unter "www.unternehmensregister.de" abrufbar.

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars erfolgt im Konzernabschluss der SRH Holding (SdbR).

F. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

G. Gewinnverwendung

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 33.782,08 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Heidelberg, den 8. Mai 2024

SRH IT Solutions GmbH, Heidelberg

gez. Tobias Marsch, Geschäftsführer

gez. Sascha Tebben, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Anlagespiegel ersichtlich:

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Stand am 01.01.2023
Zugänge lfd. Jahr
Umbuchungen
Abgänge
Stand am 31.12.2023
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.928.367,75 730.920,52 0,00 0,00 8.659.288,27
2. Geleistete Anzahlungen 931.495,63 38.936,21 - 13.393,93 0,00 957.037,91
8.859.863,38 769.856,73 - 13.393,93 0,00 9.616.326,18
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.795.282,51 3.980.430,36 2.972.919,10 76.189,62 26.672.442,35
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.959.525,17 275.432,89 - 2.959.525,17 0,00 275.432,89
22.754.807,68 4.255.863,25 13.393,93 76.189,62 26.947.875,24
31.614.671,06 5.025.719,98 0,00 76.189,62 36.564.201,42
Entwicklungen der Abschreibungen Restbuchwerte
Bilanzposten Gesamte Abschreibungen Stand am 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Entnahme für Abgänge
Gesamte Abschreibungen Stand am 31.12.2023
(Stand 31.12.2023)
(Stand 31.12.2022)
1 7 8 9 10 11 12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.434.897,75 1.164.860,52 0,00 6.599.758,27 2.059.530,00 2.493.470,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 957.037,91 931.495,63
5.434.897,75 1.164.860,52 0,00 6.599.758,27 3.016.567,91 3.424.965,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.615.840,51 3.209.137,46 76.189,62 12.748.788,35 13.923.654,00 10.179.442,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 275.432,89 2.959.525,17
9.615.840,51 3.209.137,46 76.189,62 12.748.788,35 14.199.086,89 13.138.967,17
15.050.738,26 4.373.997,98 76.189,62 19.348.546,62 17.215.654,80 16.563.932,80

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SRH IT Solutions GmbH, Heidelberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SRH IT Solutions GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SRH IT Solutions GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ratingen, am 8. Mai 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Ratingen

Wendt, Wirtschaftsprüfer

Siebenmorgen, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 5. Juni 2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 33.782,08 EUR wird in Höhe von 33.000,00 EUR den Gewinnrücklagen zugeführt. Der verbleibende Betrag in Höhe von 782,08 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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