GW Kreativquartier GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Schwetlik seit 6.10.2025 | Vorstandsmitglied |
Janina Müttel seit 1.4.2025 | Prokura |
Maria Strotkötter seit 8.1.2025 | Prokura |
Carsten Sellmer seit 8.1.2025 | Prokura |
Jörg Schmidt seit 12.12.2023 | Prokura |
Maximillian Beck seit 12.7.2023 | Vorsitzender des Vorstands |
Madeleine Schmidt seit 12.7.2023 | Vorstandsmitglied |
Christoph Glinka seit 26.10.2022 | Prokura |
Nils Hoeppner seit 14.7.2022 | Prokura |
Antje Mündörfer seit 13.2.2020 | Vorstandsmitglied |
Percy Wippler seit 4.10.2019 | Prokura |
Andrea Christina Eichholz seit 28.6.2019 | Prokura |
Wolfgang Müller seit 15.12.2016 | Prokura |
Cordula Kahler seit 22.2.2010 | Prokura |
Frank Michael Lange seit 6.10.2004 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IDEAL Versicherung AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Vorgelegt der Hauptversammlung in Berlin am 21. Juni 2024LageberichtGrundlagen der GesellschaftDie IDEAL Versicherung AG (IDEAL Sach) mit Sitz in Berlin ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der IDEAL Beteiligungen AG, eines Unternehmens der IDEAL Gruppe. Als Unfallversicherer im Jahre 1986 gegründet, ist sie ausschließlich auf dem deutschen Versicherungsmarkt tätig und betreibt folgende Versicherungszweige und -arten: UnfallversicherungEinzel- und Gruppenunfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr, Versicherung gegen außerberufliche Unfälle HaftpflichtversicherungPrivathaftpflichtversicherung (einschließlich Sportboot- und Hundehalter-Haftpflichtversicherung), Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung, Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung Rechtsschutzversicherung (in 2022 Einstellung Neugeschäft)Familien- und Verkehrs-Rechtsschutzversicherung, Rechtsschutzversicherung für Grundstückseigentum und Miete Verbundene HausratversicherungVerbundene Hausratversicherung mit und ohne Einschluss weiterer Elementarschäden Sonstige SchadenversicherungÜbrige und nicht aufgegliederte Sachschadenversicherung KrankenversicherungFreiwillige Pflegetagegeldversicherung, nicht substitutiv nach Art der Lebensversicherung Die Produkte der IDEAL Sach werden hauptsächlich über unabhängige Vermittler, andere Erstversicherer und Banken vertrieben. Den Vertriebspartnern wird mit der Internetplattform IPOS ein bewährtes Informations- und Kommunikationsmedium angeboten, über das nicht nur die Kommunikation zwischen Vertriebspartnern und den Spezialisten der IDEAL Gruppe, sondern auch die Angebotsberechnung und vor allem das digitale Einreichen von Anträgen erfolgen können. Hierdurch wird eine schnelle und effiziente Policierung ermöglicht. Insgesamt lag der Anteil digital eingereichter Anträge am gesamten Antragsaufkommen im Geschäftsjahr 2023 bei 87,4 %. Zum 1. Januar 2023 haben wir bei der IDEAL Haus-Rat erneut eine Prämiensenkung aufgrund gesunkener Schadenfallzahlen um 5% vorgenommen. Diese Reduzierung der Prämien erfolgte für Neuverträge sowie für den bisherigen Bestand. Im Mai 2023 haben wir den IDEAL Unfall-Schutz eingeführt. Das Produkt ergänzt das bereits vorhandene Produktportfolio im Unfallbereich. Während die Unfallrententarife für die ältere Zielgruppe konzipiert sind, wird unter dem Produktnamen IDEAL Unfall-Schutz eine klassische Unfallversicherung mit Invaliditätsabsicherung vor allem für eine jüngere Zielgruppe angeboten. Unsere Produkte wurden 2023 von verschiedenen unabhängigen Ratinghäusern bewertet: [ascore] Das Scoring GmbH vergab für die IDEAL Privat-Haftpflicht in der Exklusivvariante "5 Kompasse, ausgezeichnet" sowohl für den Single-als auch den Familientarif. Das gleiche Ergebnis erzielten die Produkte IDEAL Haus-Rat Exklusiv und IDEAL Hundehalter-Haftpflicht Exklusiv. Der IDEAL Unfall-Schutz Exklusiv erreichte die Höchstbewertung mit "6 Kompassen, herausragend". Die IDEAL Privat-Haftpflicht Exklusiv wird ebenfalls von Morgen & Morgen mit "5 Sternen, ausgezeichnet" honoriert. Auch der IDEAL Unfall-Schutz Exklusiv erhält von Morgen & Morgen "5 Sterne, ausgezeichnet". Franke und Bornberg vergibt die Note "FFF, sehr gut" für unser Produkt IDEAL Haus-Rat Exklusiv. Für den IDEAL Unfall-Schutz Exklusiv vergibt Franke & Bornberg die Höchstbewertung "FFF, hervorragend". Der IDEAL Unfall-Schutz wurde darüber hinaus von Ascore zum Tarif des Monats Januar 2024 gekürt. Die Ratingagentur ASSEKURATA bewertete die IDEAL Sach im Unternehmensrating 2023 mit "A (gut)". WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas Jahr 2023 war geprägt von globalen Krisen und deren Auswirkungen auf den internationalen Handel. Daneben stand die Inflationsbekämpfung im Fokus. Nachdem die Europäische Zentralbank im Jahr 2022 die Zinswende mit insgesamt vier Zinserhöhungen eingeleitet hatte, wurde die stark restriktive Geldpolitik im abgelaufenen Jahr fortgesetzt. Diese Zinsschritte waren nötig, um die phasenweise zweistelligen Inflationsraten einzudämmen. Als Maßstab für die Inflationsmessung hat der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) im Dezember 2023 ein Niveau von 2,9 % (Euroraum) im Vergleich zum Vorjahresmonat erreicht, nachdem er zwischenzeitlich im zweistelligen Bereich gelegen hatte. Die Inflationsrate lag damit zwar in der Nähe des von der EZB angestrebten Zielwerts von 2,0%. Aufgrund der sehr heterogenen Entwicklung in den einzelnen Euroländern, der teilweise gleichbleibend volatilen Basiseffekte sowie der Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale blieb die Entwicklung der Inflationsrate jedoch unverändert ein unberechenbarer Einflussfaktor auf die wirtschaftliche Entwicklung. Die restriktive Geldpolitik und die damit einhergehende Erhöhung des allgemeinen Zinsumfeldes führte zu einem deutlichen Anstieg der Finanzierungskosten. Insbesondere kapitalintensive Branchen wurden dadurch erheblich beeinträchtigt. Nachdem die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren sehr stark angestiegen waren, setzte eine deutliche Korrektur mit der Folge ein, dass Neubauvorhaben und Projektentwicklungen nahezu zum Erliegen kamen. Mit einem BIP-Wachstum von ca. 0,5% (Prognose für die Eurozone) konnte eine Rezession im abgelaufenen Jahr knapp vermieden werden. Die Arbeitslosenquote lag mit ca. 6,5% (Prognose für die Eurozone) weiterhin auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres und verdeckt den zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Entwicklung in der Schaden- und UnfallversicherungDie Beitragseinnahmen in der deutschen Schaden- und Unfallversicherungsbranche stiegen im Vergleich zum Vorjahr trotz der weiter vorhandenen wirtschaftlichen Unsicherheit erneut, was auf die inflationsbedingten Beitragsanpassungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig stiegen auch die Schadenaufwendungen - ebenfalls inflationsbedingt - gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ergab sich ein leicht gesunkener versicherungstechnischer Gewinn gegenüber dem Vorjahr. Die netto Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio netto) stieg auf 98,0 %. Die Geschäftsentwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung der IDEAL Sach gegenüber der Branche kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden.
GeschäftsverlaufÜberblickGegenüber dem Vorjahr waren erneut ein Rückgang im Bestand sowie geringere Beitragseinnahmen zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist auch in diesem Geschäftsjahr maßgeblich auf die Einstellung des Rechtsschutzgeschäfts zum 1. Juni 2022 zurückzuführen. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr wiederholt deutlich. Ergebniserhöhend wirkten die Auflösungen der Schwankungs- und Drohverlustrückstellung im Bereich Rechtsschutz sowie das positive Ergebnis aus Kapitalanlagen. Insgesamt erwirtschaftete die IDEAL Sach einen Jahresüberschuss. Entwicklung des VersicherungsbestandesAm Bilanzstichtag verwaltete die IDEAL Sach einen Bestand von 81.381 (Vorjahr 96.875) Versicherungsverträgen. Der laufende Jahresbeitrag sank auf 7.574,7 T€ (Vorjahr 9.352,5 T€). Der Bestandsrückgang belief sich auf 16,0 % nach Anzahl der Versicherungsverträge und 19,0 % nach laufendem Jahresbeitrag.
NachhaltigkeitDie Angaben zum Nachhaltigkeitsbericht (nichtfinanzielle Erklärung) gemäß CSR-Richtlinie 2014/95 und §§ 341 a i. V. m. 289 b bis 289 e HGB werden in einem eigenständigen Bericht des Konzerns 1) im Unternehmensregister veröffentlicht.
1) Der Bericht ist nicht Bestandteil der
Abschlussprüfung.
SteuerungsgrößenDie IDEAL Sach hat für das Geschäftsjahr 2023 ausschließlich finanzielle Steuerungsgrößen bzw. finanziell bedeutsamste Leistungsindikatoren festgelegt. Diese betreffen unter anderem die gebuchten Bruttobeiträge, die Aufwendungen für Versicherungsfälle, Kostenaufwendungen sowie das Ergebnis aus Kapitalanlagen. Die Entwicklung dieser und weiterer Kennzahlen wird in den nachfolgenden Abschnitten näher erläutert. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren gemäß § 289 c Abs. 3 Nr. 5 HGB, die für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft von Bedeutung sind, sind derzeit in Entwicklung. Für weiterführende Erläuterungen, insbesondere zu den Aspekten Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung, wird auf die nichtfinanzielle Erklärung des Konzerns verwiesen. ErtragslageBeitragseinnahmenDie gebuchten Bruttobeiträge in Höhe von 7.542,2 T€ (Vorjahr 9.439,9 T€) über alle Sparten lagen mit einem Rückgang von insgesamt 20,1 % unter dem Vorjahres- und dem geplanten Wert. Die beitragsstärkste Sparte mit 43,7% ist die Unfallversicherung.
An die Rückversicherer wurden 820,6 T€ (Vorjahr 855,3 T€) abgegeben. Dies entspricht einem Anteil von 10,9% (Vorjahr 9,1 %) der gebuchten Bruttobeiträge. Die verdienten Bruttobeiträge verringerten sich um 18,4 % auf 7.953,3 T€. VersicherungsleistungenDie Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung sanken von 3.202,1 T€ im Vorjahr auf 1.558,4 T€. Der Schadenaufwand sowie die Schadenquote f. e. R. nach Sparten stellt sich wie folgt dar:
Die in den Vorjahren beschlossene Einstellung des Neugeschäfts in der Sparte Rechtsschutz zeigte eine deutliche Wirkung. Der Aufwand konnte von 1.501,1 T€ auf 63,9 T€ nahezu umfassend reduziert werden. Infolgedessen sank die Schadenquote für den Eigenbehalt im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft 2023 auf 22,5% (Vorjahr 36,3%) und ist damit auch deutlich besser als unsere Erwartungen. Die Bruttoschadenquote sank auf 23,1 % (Vorjahr 37,3 %). In der Pflegetagegeldversicherung resultierte der Schadenaufwand in Höhe von 220,5 T€ mit 35,9 T€ (Vorjahr 46,7 T€) aus den Aufwendungen für Versicherungsfälle und mit 184,6 T€ (Vorjahr 16,4 T€) aus der Zuführung zur Alterungsrückstellung. KostenentwicklungDie Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung sanken im Berichtsjahr auf 3.511,1 T€ (Vorjahr 4.171,5 T€) und lagen damit deutlich unter dem Planwert. Aufgrund der ebenfalls gesunkenen Beitragseinnahme ergibt sich eine Steigerung der Kostenquote netto auf 49,2 % (Vorjahr 46,9 %). Vor Abzug der Rückversicherungsanteile betrug der Bruttokostensatz 47,7 % (Vorjahr 45,8 %). Die Verteilung der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb sowie die Kostenquote f.e. R. nach Sparten stellt sich wie folgt dar:
Die Kostenquote in der Sparte Ruhestättenschutzbrief ist aufgrund der geringen Beitragseinnahmen überproportional hoch, ebenso verhält sich der noch sehr junge Bestand an Pflegetagegeldversicherungen. Versicherungstechnisches ErgebnisDas Ergebnis vor Schwankungsrückstellung im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft lag in Höhe von 2.363,9 T€ deutlich über unseren Erwartungen. Die Auflösung der Schwankungsrückstellung von 1.964,8 T€ (Vorjahr Zuführung von 374,0 T€) resultiert mit Auflösungen von 1.687,3 T€ aus der Sparte Rechtsschutz sowie von 277,5 T€ aus den Sparten Haftpflicht und Hausrat. Damit ergab sich ein versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft von 4.328,8 T€ (Vorjahr 1.082,6 T€). Die Combined Ratio netto über alle Sach- und Unfallsparten in Höhe von 66,6 % (Vorjahr 78,3 %) sank ebenfalls stärker als erwartet. Die Verteilung des versicherungstechnischen Ergebnisses sowie die Combined Ratio f.e. R. nach Sparten stellt sich wie folgt dar:
Das versicherungstechnische Ergebnis der Pflegetagegeldversicherung belief sich auf -47,2 T€ (Vorjahr -612,9 T€). KapitalanlageergebnisDie Erträge aus Kapitalanlagen stiegen insgesamt um 66,8% auf 1.229,1 T€. Die laufenden Erträge erhöhten sich auf 911,9 T€ (Vorjahr 727,8 T€) und die Gewinne aus Abgang von 9,1 T€ im Vorjahr auf 174,6 T€ im Berichtsjahr. Zudem waren im Berichtsjahr Erträge aus Zuschreibungen von 142,6 T€ (Vorjahr 0 €) zu verzeichnen. Den Erträgen standen insgesamt deutlich niedrigere Aufwendungen für Kapitalanlagen von 331,0 T€ (Vorjahr 1.121,0 T€) gegenüber, die vor allem auf deutlich geringere Abschreibungen von 83,3 T€ (Vorjahr 935,3 T€) zurückzuführen sind. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen leicht von 86,7 T€ im Vorjahr auf 90,4 T€ im Berichtsjahr. Die Verluste aus dem Abgang erhöhten sich auf 157,3 T€ (Vorjahr 99,0 T€). Insgesamt stieg das Kapitalanlageergebnis in Höhe von 898,1 T€ zwar im Vergleich zum Vorjahresergebnis von -384,1 T€ deutlich, lag damit aber dennoch unter unseren Erwartungen für 2023. Übriges ErgebnisDie sonstigen Erträge und Aufwendungen, die hauptsächlich durch Aufwendungen für den Jahresabschluss sowie für in Anspruch genommene Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen geprägt sind, beliefen sich auf -415,0 T€ (Vorjahr -355,3 T€). Aufgrund des positiven Jahresergebnisses und unter Anrechnung der Verlustvorträge aus den Vorjahren entsteht ein Steueraufwand in Höhe von 314,6 T€ (Vorjahr 0 €). GeschäftsergebnisUnter Berücksichtigung aller Effekte ergibt sich ein Jahresüberschuss von 4.105,9 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag 56,2 T€). Hauptursachen für den deutlichen Anstieg sind das positive Kapitalanlageergebnis, die gesunkenen Aufwendungen für Versicherungsfälle sowie die Auflösungen der Drohverlust- und Schwankungsrückstellungen aus dem Rechtsschutzgeschäft. Finanz- und VermögenslageDer Kapitalanlagebestand stieg leicht um 0,5% von 21.325,1 T€ auf 21.424,2 T€. Den Anlageschwerpunkt in unserem Portfolio bilden mit 19.034,5 T€ zum Geschäftsjahresende weiterhin festverzinsliche Wertpapiere und Darlehen. Die zur Verfügung stehende Liquidität wurde schwerpunktmäßig in Anleihen investiert. Das Engagement in Anteilen an Investmentvermögen wurde im Berichtsjahr auf sehr geringem Niveau konstant gehalten. Gemäß unseren Bewertungsgrundsätzen haben wir von dem Wahlrecht des §341 b Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, Wertpapiere wie Anlagevermögen zu bewerten. In diesem Zusammenhang werden festverzinsliche Wertpapiere - in der Regel mit einem Investment Grade Rating einer von der BaFin anerkannten Ratingagentur - dem Anlagevermögen zugeordnet und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Im Geschäftsjahr wurden bei festverzinslichen Wertpapieren und Anteilen an Investmentvermögen mit Buchwerten von 12.613,6 T€ und Zeitwerten von 12.483,0 T€ Abschreibungen in Höhe von 517,2 T€ vermieden. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 8.347,6 T€ (Vorjahr 4.241,6 T€). Die versicherungstechnischen Rückstellungen netto sanken um 23,5% auf 14.433,0 T€. Zur Sicherstellung unserer Zahlungsverpflichtungen erfolgt im Rahmen des Finanzmanagements ein effizientes Liquiditätsmanagement. Per 31. Dezember 2023 stand Liquidität in Form von laufenden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 1.601,8 T€ zur kurzfristigen Verfügung. AbhängigkeitsberichtDie IDEAL Lebensversicherung a.G. ist an der IDEAL Versicherung AG mittelbar über die IDEAL Beteiligungen AG zu 100 % beteiligt. Die Unternehmen bilden gemäß § 18 (1) AktG einen Konzern. Aufgrund der Mehrheitsbeteiligung wurde der gemäß § 312 AktG vorgeschriebene Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstattet. Der Bericht schließt gemäß § 312 Abs. 3 AktG mit folgender Erklärung: "Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft bei den aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen wurden weder getroffen noch unterlassen." In den Organen der Konzernunternehmen besteht weitgehende Personalunion. Da die IDEAL Versicherung AG kein eigenes Personal beschäftigt, ergibt sich die Notwendigkeit, durch Funktionsausgliederung die im Rahmen der Geschäftstätigkeit anfallenden Aufgaben sowie die Arbeiten der Außenorganisation durch die IDEAL Lebensversicherung a.G. im Wege der Dienstleistung ausführen zu lassen. Zu diesem Zweck wurde zwischen den Unternehmen ein Ausgliederungs- und Managementvertrag geschlossen. RisikoberichterstattungRisikomanagementsystemZiele des RisikomanagementsZiel des Risikomanagements ist es, die definierten Einzelrisiken so zu kontrollieren und zu steuern, dass das Gesamtrisiko im zulässigen Toleranzbereich liegt, um den Schutz des Kapitals und die dauerhafte Erfüllbarkeit unserer gegenüber den Versicherungsnehmern bestehenden Verpflichtungen zu gewährleisten. Zudem sollen neue Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen zu deren Verhinderung oder Minimierung entwickelt werden. Darüber hinaus trägt das Risikomanagement auf der Grundlage einer angemessenen Risikoorganisation und effektiver Risikoprinzipien zur Förderung einer Risikokultur bei. RisikostrategieDie Grundlage für das Risikomanagement bildet die aus der Unternehmensstrategie abgeleitete Risikostrategie. Im Rahmen unseres Risikotragfähigkeitskonzeptes wird ermittelt, wie viel Risikodeckungskapital dem Unternehmen insgesamt zur Verfügung steht und wie viel davon zur Abdeckung wesentlicher Risiken verwendet werden soll. Dabei bildet der Gesamtsolvabilitätsbedarf die untere Grenze. Die Einhaltung der Limite für die Risikotragfähigkeit wird vierteljährlich im Rahmen des Risikomanagement-Prozesses überprüft und dem Vorstand berichtet. Risikomanagement-OrganisationDa die IDEAL Sach über kein eigenes Personal verfügt, übernehmen die Mitarbeiter des Risikomanagements der IDEAL Leben die Aufgaben des Risikomanagements der IDEAL Sach im Rahmen des Ausgliederungsvertrages. Die Risikomanagement-Organisation der IDEAL Sach entspricht der der IDEAL Leben. Das Risikomanagement der IDEAL Sach besteht aus zentralen und dezentralen Elementen. In den Bereichen, Fachgebieten und in Risikoworkshops werden die Einzelrisiken identifiziert, analysiert und an das zentrale Risikomanagement kommuniziert. Im zentralen Risikomanagement erfolgt die unternehmensweite Überwachung der Risikosituation. Es werden alle identifizierten Risiken erfasst und bewertet sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. zur Begrenzung der möglichen Schadenhöhe festgelegt. Im zweiwöchigen Rhythmus tagt ein Risikokomitee unter Beteiligung des Vorstandes, der Schlüsselfunktion Risikomanagement sowie der zuständigen Risikoverantwortlichen. Die zentralen Aufgaben dieses Gremiums umfassen die kritische Beobachtung und Analyse des Risikoprofils der IDEAL Gruppe unter besonderer Beachtung der Risikostrategie, die Einleitung von Risikomaßnahmen, die Einbettung der Ergebnisse des Risikomanagements in die Geschäftsprozesse sowie die Beurteilung der Angemessenheit eingeleiteter Steuerungsmaßnahmen unter Risikogesichtspunkten. Für jede Risikokategorie finden zudem vierteljährlich Risikoworkshops statt, an denen das zentrale Risikomanagement sowie Experten aus den Fachbereichen teilnehmen. In diesen Workshops werden die Risikobewertung aktualisiert und die zur Risikoüberwachung definierten Kennzahlen, Schwellenwerte und bei Überschreiten von Schwellenwerten einzuleitenden Maßnahmen überprüft sowie ggf. neue Risiken identifiziert und bewertet. Die Mitarbeiter sind in den Risikomanagementprozess integriert und können über unterschiedliche Wege Risiken melden. Zur Erhöhung des Risikobewusstseins erfolgen regelmäßige Schulungen. Risikomanagement-ProzessDer Risikomanagement-Prozess umfasst alle Abläufe, die erforderlich sind, um aktuelle und mögliche künftige Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern sowie darüber an den Vorstand und die Aufsicht zu berichten. Die Identifizierung der Risiken erfolgt durch das zentrale Risikomanagement in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern der Risikoworkshops und den dezentralen Risikoverantwortlichen aus den Fachbereichen. Jeder Mitarbeiter ist aufgerufen, sich am Risikoprozess zu beteiligen und aus seiner Sicht nicht erfasste Risiken bzw. Veränderungen in der Risikosituation zu melden. Im Rahmen der Risikoanalyse und -bewertung erfolgen eine quantitative und qualitative Einschätzung zu den Einzelrisiken sowie eine Einordnung nach Wesentlichkeit, Risikokategorie und Bewertung hinsichtlich der Höhe und Häufigkeit. Angestrebt wird eine quantitative Bewertung möglichst aller identifizierten Risiken. Sind Risiken nicht quantifizierbar, erfolgt soweit möglich eine qualitative Beurteilung. Im Sinne einer aktiven Risikosteuerung werden konkrete Gegenmaßnahmen festgelegt, um die aus den Einzelrisiken resultierenden Risikopotenziale wirksam zu reduzieren. Zur Risikoüberwachung und -steuerung wird ein zentrales Frühwarnsystem mit einem integrierten Ampelsystem verwendet. Darin werden explizit je Risiko Schwellenwerte bzw. Frühwarnindikatoren festgelegt, deren Überschreiten oder Eintreten zu einer entsprechenden Berichterstattung an den Risikoverantwortlichen und den Vorstand sowie ggf. zur Einleitung von Maßnahmen führt. Das Risikomanagement informiert den Gesamtvorstand regelmäßig über die Ergebnisse der Risikoüberwachung, unter anderem im Rahmen einer monatlichen Berichterstattung oder im Risikokomitee. Zusätzlich zur internen Berichterstattung wird die Öffentlichkeit durch den Bericht über die Solvabilität und Finanzlage (SFCR) und die Aufsicht durch den regelmäßigen aufsichtlichen Bericht (RSR) sowie den Bericht über die unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (ORSA-Bericht) über die Risikosituation des Unternehmens informiert. Erfüllung der Anforderungen von Solvency IIDie Erfüllung der Anforderungen von Solvency II hat für die IDEAL Sach einen hohen Stellenwert. Die Umsetzung der Anforderungen an das Risikomanagement wird periodischen Regelprüfungen durch die interne Revision unterzogen. Das Sicherheitsziel wird zum einen durch aufsichtsrechtliche Anforderungen bestimmt (Solvabilität II), zum anderen durch interne Vorgaben (Risikotragfähigkeit). Risiken der KapitalanlageEine zentrale Rolle im Risikomanagement nimmt das Management der Risiken der Kapitalanlage ein. Die aus den Versicherungsverträgen entstehenden Leistungsverpflichtungen müssen bei zum Teil volatiler Schadenentwicklung zeitnah reguliert werden. Die strukturelle Zusammensetzung unseres Kapitalanlageportfolios wird bestimmt durch die Anforderungen an Rentabilität, Sicherheit, Qualität und Liquidität. Zudem werden eine ausgewogene Mischung und Streuung gemäß den aufsichtsrechtlichen Vorschriften sowie die Orientierung an der Risikotragfähigkeit des Unternehmens gewährleistet. Potenzielle Verluste im Bereich der Kapitalanlage können im Wesentlichen durch Markt-, Bonitäts-, Konzentrations- und Liquiditätsrisiken ausgelöst werden. Marktrisiken ergeben sich aus den nachteiligen Veränderungen der Marktpreise. Bonitätsrisiken entstehen aufgrund von Kursveränderungen infolge negativer Bonitätsveränderungen oder Zahlungsausfällen der Schuldner. Konzentrationsrisiken beschreiben ein bedeutendes Ausfallpotenzial, wenn viele Investitionen bei einem Schuldner bzw. bei ähnlich strukturierten Parteien getätigt wurden. Das Liquiditätsrisiko kann entstehen, wenn nicht genug Liquidität vorliegt, um den Zahlungsverpflichtungen aus dem Versicherungsgeschäft uneingeschränkt nachkommen zu können, insbesondere wenn Kapitalanlagen in Abhängigkeit vom zufallsbedingten Schadenverlauf zu einem früheren Zeitpunkt als geplant veräußert werden müssen. MarktrisikenIm Rahmen der Risikoberichterstattung wird die Risikosituation des Gesamtportfolios laufend überwacht. Es werden darüber hinaus regelmäßig Modellrechnungen zu möglichen Auswirkungen aktueller und zukünftiger Kapitalmarktveränderungen auf die Ertragssituation des Unternehmens erstellt. Mittels Sensitivitätsanalysen und Stress-Tests werden Marktrisiken transparent gemacht. Zum 31. Dezember 2023 stellt sich die Veränderung der Marktwerte der festverzinslichen Wertpapiere, Ausleihungen, Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere in Stress-Szenarien wie folgt dar:
BonitätsrisikenÜber ein Limitsystem wird das Volumen von Anlageklassen und Einzelschuldnern begrenzt. Ein Teil der festverzinslichen Anlagen ist durch besondere Deckungsmassen oder Einlagensicherungsfonds abgesichert. Soweit für Ausleihungen keine der vorgenannten zusätzlichen Besicherungen bestehen, haben die Schuldner - soweit ein Rating erfolgt ist - in der Regel ein Rating einer anerkannten Ratingagentur von mindestens BBB-. Bei den festverzinslichen Wertpapieren lagen die Ratings zum Bilanzstichtag - sofern vorhanden - zwischen AAA und B.
KonzentrationsrisikenDas Konzentrationsrisiko wird durch eine ausreichende Diversifizierung der Schuldner begrenzt. Die Auslastung intern definierter Höchstgrenzen wird regelmäßig überprüft. LiquiditätsrisikenDurch laufende Überwachung der aktuellen und zukünftigen Zahlungsströme durch eine rollierende Liquiditätsplanung soll eine stetige Liquidität sichergestellt werden. Ein signifikanter Anteil der Kapitalanlagen wird in hochliquiden Wertpapieren mit kurzen Laufzeiten gehalten. Damit soll ein nicht erwarteter Liquiditätsbedarf jederzeit gedeckt werden. Versicherungstechnische RisikenDie wesentlichen versicherungstechnischen Risiken bestehen darin, dass die tatsächlichen Schadenaufwendungen die in den Tarifen kalkulierten Aufwendungen übersteigen (Prämien-/Schadenrisiko) bzw. dass die Rückstellungen für Versicherungsfälle nicht ausreichend sind, um die zukünftig notwendigen Schadenzahlungen abzudecken (Reserverisiko). Diesen Risiken begegnen wir durch eine sorgfältige Produktentwicklung und laufende Beobachtung der verwendeten Rechnungsgrundlagen. Die Dotierung der Rückstellungen, die auf Erfahrungswerten und aktuariellen Berechnungen beruht, erfolgt gemäß dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip in angemessener Höhe. Des Weiteren begrenzen wir die Risiken durch eine solide Zeichnungspolitik und den Abschluss von geeigneten Rückversicherungsverträgen. Der Rückversicherungsbedarf wird regelmäßig überprüft. Maßgebend bei der Auswahl der Rückversicherer ist die Bonität, die aktuell wie folgt bewertet wird:
Die Schadenquoten für den Eigenbehalt über die Schaden- und Unfallversicherungssparten veränderten sich in den Jahren 2014 bis 2023 wie folgt:
Kumulrisiken entstanden im Berichtsjahr nicht. Das Abwicklungsergebnis für eigene Rechnung über die Schaden- und Unfallversicherungssparten entwickelte sich im Zeitraum 2014 bis 2023 wie folgt:
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem VersicherungsgeschäftForderungen aus dem Versicherungsgeschäft bestehen insbesondere gegen Rückversicherern, Versicherungsnehmern und Vermittlern. Der Versicherungsbestand wird an verschiedene Rückversicherer mit hoher Bonität zediert. Die Forderungen gegen Rückversicherern betrugen zum Bilanzstichtag 279,4 T€.
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen werden durch ein konsequentes Forderungsmanagement begrenzt. Für potenzielle Ausfälle werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Zum Bilanzstichtag bestanden 5,0 T€ Forderungen größer 90 Tage gegen Versicherungsnehmer. Die Ausfallquoten in Relation zu den Bruttobeiträgen entwickelten sich in den Jahren 2021 bis 2023 wie folgt:
Operationale RisikenUnter operationalen Risiken wird die Gefahr von Verlusten verstanden, die aus technischem oder menschlichem Versagen bzw. externen Einflussfaktoren resultieren. CyberrisikenDas größte operationale Risiko ist das Cyberrisiko. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen noch einmal verstärkt. Auch alle anderen Schutzmaßnahmen werden laufend aktualisiert und weiterentwickelt. IT-RisikenEine wesentliche Rolle in einem Dienstleistungsunternehmen spielen Risiken im Bereich der Datenverarbeitung, insbesondere das Risiko von Datenverlusten, unrechtmäßigem Zugriff und Systemausfall. Die Ratingagentur ASSEKURATA hat im Berichtsjahr die IT-Sicherheit der IDEAL Leben überprüft und mit dem IT-Sicherheitssiegel bestätigt. ProzessrisikenDurch organisatorische Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen wie beispielsweise strenge Berechtigungs- und Vollmachtenregelungen, Funktionstrennungen und das Vier-Augen-Prinzip werden diese Risiken weitestgehend begrenzt. Die Funktionsfähigkeit der internen Kontrollsysteme wird periodisch durch die interne Revision überprüft. Sonstige RisikenZu den sonstigen Risiken zählen insbesondere strategische, Reputations- und Rechtsrisiken sowie Risiken, die aus veränderten Marktbedingungen wie rechtlichen Rahmenbedingungen oder steigendem Wettbewerbsdruck resultieren. Diese Risiken werden im Rahmen des definierten Prozesses ebenfalls identifiziert, erfasst und bewertet und unterliegen damit einer laufenden Überwachung. Nachhaltigkeitsrisiken werden seit dem Geschäftsjahr 2021 separat beobachtet. Sie umfassen Environmental-, Social- und Governancethemen und sind in das Risikomanagementsystem integriert. Die größten Risiken werden derzeit im Anlagebereich gesehen. Durch nicht nachhaltiges Handeln von Emittenten kann es zu einer Veränderung der Marktsicht und auch zu Abwertungen von Ratings von Marktteilnehmern kommen, was zu Abschreibungen führen kann. Zusammenfassung der RisikolageDie IDEAL Sach verfügt über ein Risikomanagementsystem, welches die rechtzeitige Identifikation, Bewertung und Kontrolle der Risiken sicherstellt. Im Geschäftsjahr bestanden keine Anhaltspunkte, dass die aufsichtsrechtlich ermittelten anrechnungsfähigen Eigenmittel die Kapitalanforderung unterschreiten. An dieser Stelle wird auf weitere Ausführungen im Bericht über die Solvabilität und Finanzlage (SFCR) 2) verwiesen. Das Risikomanagement hat sich über die obenstehenden Themen hinaus im Geschäftsjahr mit der Umsetzung der Regelungen aus dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, der Risikoanalyse vor Einführung eines neuen Produktes und der Einhaltung von Servicevorgaben beschäftigt. Die aktuelle Risikosituation liegt innerhalb der Risikotragfähigkeit des Unternehmens. Hinweise auf Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder die Liquiditätssituation der Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigen können, liegen nach Einschätzung des Vorstandes derzeit - über die bereits genannten hinaus - nicht vor. Die IDEAL Sach führt jährlich im Rahmen des ALM- und ORSA-Prozesses Prognoserechnungen durch. Die Grundlage dieser Berechnungen sind Versicherungs- und Kapitalanlagebestände, die unter der Berücksichtigung der verfügbaren Kapitalmarktdaten, der Vorgaben der Asset-Allokation aus der Kapitalanlagestrategie sowie der geplanten Entwicklung des Neugeschäfts und der simulierten Abgänge projiziert werden. Anschließend wird die zukünftige Risikosituation analysiert. Unter den Prämissen dieser Prognoserechnungen sieht sich die IDEAL Sach in der Lage, alle Verpflichtungen aus den bestehenden Versicherungsverträgen auch zukünftig zu erfüllen.
2) Der SFCR ist nicht Bestandteil der
Abschlussprüfung.
Wirtschaftlicher Ausblick und ChancenGesamtwirtschaftliches UmfeldWegen der sich weiter normalisierenden Inflationsentwicklung und der Tatsache, dass sich die Konjunktur in vielen Bereichen bereits deutlich abgekühlt hat, sind weitere Zinserhöhungen der EZB unwahrscheinlich. Vielmehr werden für Ende 2024 bereits erste Zinssenkungen erwartet. Damit sollten sich auch die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen wieder erheblich verbessern. Bei der Fiskalpolitik ist, nicht zuletzt aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 15. November 2023, mit einer weiteren restriktiven Ausrichtung zu rechnen. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone im Jahr 2024 wird durch zurückhaltende Unternehmensinvestitionen geprägt sein. Der private Konsum wird insbesondere aufgrund der gesunkenen Inflation und der gestiegenen Löhne hingegen profitieren. Globale Krisen, der sukzessive Rückbau der internationalen Arbeitsteilung, eine fragile Energieversorgung, weiterhin schwierige Finanzierungsbedingungen sowie die enormen Aufwendungen für die Transformation der Wirtschaft werden die Unternehmen und Haushalte auch im Jahr 2024 vor teilweise große Herausforderungen stellen. Trotzdem ist, insbesondere gestützt durch den privaten Konsum, mit einem leichten Wirtschaftswachstum zu rechnen. BranchentrendFür die deutsche Schaden- und Unfallversicherung erwarten wir im Jahr 2024 weiterhin Beitragswachstum, um die gestiegenen Schadenaufwendungen zu kompensieren. Zudem beflügelt die zunehmende Gefahr durch Naturkatastrophen die Nachfrage nach Deckungserweiterungen. Insgesamt gehen wir branchenweit bei ebenfalls steigendem Schadenaufkommen sowie höheren Kosten von einem versicherungstechnischen Ergebnis auf Vorjahresniveau aus. GeschäftsentwicklungNach den Bestands- und Beitragsrückgängen in 2023, die überwiegend auf die Einstellung der Sparte Rechtsschutz im Jahr 2022 zurückzuführen waren, erwarten wir für die Sachversicherung in 2024 wieder ein leichtes Wachstum im Bestand und bei den Prämieneinnahmen. Gestützt wird dies unter anderem durch die in 2023 eingeführte klassische Unfallversicherung. Zur Stärkung der übrigen Sparten planen wir für 2024 Überarbeitungen unserer Produkte IDEAL Haus-Rat sowie IDEAL Pflege-Tagegeld. Des Weiteren gab es zum 1. Januar 2024 eine Prämienerhöhung in Höhe von 13 % bei der IDEAL Haus-Rat sowohl für das Neugeschäft als auch für den Bestand. Durch die höheren Aufwendungen für Versicherungsfälle bei gleichzeitig leichtem Beitragszuwachs erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 eine im Durchschnitt aller Sparten deutlich höhere Schadenquote. Die Kostenquote steigt im Vergleich zum Vorjahresniveau. Die Combined Ratio wird basierend auf den erwarteten Erhöhungen der Schadenaufwendungen merklich steigen. Aufgrund der im Berichtsjahr erhöhten außerordentlichen Erträge aus Zuschreibungen und Abgangsgewinnen erwarten wir für 2024 zudem ein deutlich niedrigeres Kapitalanlageergebnis. Aufgrund des Sondereffekts aus der Auflösung der Schwankungsrückstellung in 2023 in Höhe von 1,9 Mio. € erwarten wir für 2024 einen Rückgang des versicherungstechnischen Ergebnisses. Insgesamt rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss, der spürbar niedriger als das Vorjahresergebnis ausfällt.
Berlin, den 11. März 2024 Vorstand Maximilian Beck, Vorsitzender Karlheinz Fritscher, stv. Vorsitzender Antje Mündörfer Madeleine Bremme Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten E II. und E III. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341 f und § 341 g HGB sowie unter Beachtung der aufgrund des § 88 Abs. 3 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist.
Berlin, den 11. März 2024 Die Verantwortliche Aktuarin Antje Mündörfer Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
AnhangErläuterungen zur BilanzAktivaEntwicklung der Aktivposten B, C I bis III im Geschäftsjahr 2023
C. KapitalanlagenIII. Sonstige KapitalanlagenDie Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Anschaffungsnebenkosten bewertet, soweit die Zeitwerte am Bilanzstichtag nicht niedriger sind (strenges Niederstwertprinzip beim Umlaufvermögen). Bei der Zuordnung zum Anlagevermögen erfolgen Abschreibungen nur bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen. Die Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens, Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Differenzbeträge zwischen den Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag werden gemäß § 341 c Abs. 3 HGB unter Anwendung der Effektivzinsmethode amortisiert. Abschreibungen erfolgen nur bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen. Die Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen erfolgen nach dem strengen Niederstwertprinzip. Ist der jeweilige Zeitwert zum Bilanzstichtag höher als der bisherige Wertansatz, erfolgt eine Zuschreibung maximal bis zu den Anschaffungs- bzw. fortgeführten Anschaffungskosten (Wertaufholungsgebot), soweit der Grund für die Abschreibungen entfallen ist. Die auf fremde Währung lautenden Kapitalanlagen werden mit den EZB-Referenzkursen für Wechselkurse vom 29.12.2023 (fremde Währung zu Euro) zum Bilanzstichtag umgerechnet. Zeitwert Kapitalanlagen
Angabe zur Zeitwertermittlung (beizulegenden Wert) für die KapitalanlagenFür Investmentanteile wurde der zuletzt mitgeteilte Rücknahmepreis oder Nettoinventarwert verwendet. Börsennotierte Wertpapiere mit festen Laufzeiten wie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden - sofern vorhanden - mit den Börsenjahresschlusskursen, andernfalls nach der Discounted-Cashflow(DCF)-Methode auf Basis von durchschnittlichem Nominalzins, durchschnittlicher Restlaufzeit, aktueller Zinsstrukturkurve und aktuellem Spread bewertet. Bei nicht börsennotierten Kapitalanlagen mit festen Laufzeiten (Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen) wurde der jeweilige Zeitwert nach der DCF-Methode auf Basis von durchschnittlichem Nominalzins, durchschnittlicher Restlaufzeit, aktueller Zinsstrukturkurve und aktuellem Spread bewertet. Investmentvermögen und Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden:
Im Geschäftsjahr wurden Investmentvermögen i. H. v. 1.890 T€ (i.V.: 1.757 T€) und Inhaberschuldverschreibungen i. H. v. 10.723 T€ (i.V.: 10.915 T€) nach den Grundsätzen des Anlagevermögens bewertet. Hier wurden Abschreibungen i. H. v. 0 T€ (i.V.: 3 T€) und 517 T€ (i. V.: 930 T€) vermieden. Nach unserer Einschätzung handelt es sich bei den Kursrückgängen nicht um dauerhafte Wertminderungen, da es sich erwartungsgemäß nur um vorübergehende Wertschwankungen handelt. Die Titel sollen langfristig gehalten werden. Den stillen Lasten stehen stille Reserven i. H. v. 159 T€ (i.V.: 165 T€) und 228 T€ (i. V.: 18 T€) gegenüber. E. ForderungenDiese Positionen sind zum jeweiligen Nennwert bilanziert. Zu den Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Einzelwertberichtigungen werden bei Bedarf vorgenommen. F. Sonstige VermögensgegenständeFür Papier- und Formularbestände wurde in 2023 ein Festwert gemäß § 256 Satz 2 i.V. m. § 240 Abs. 3 HGB i.H.v. 25.200,00 € angesetzt. Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand sowie andere Vermögensgegenstände sind zum jeweiligen Nennwert bilanziert. Bei den anderen Vermögensgegenständen werden Forderungen aus Steuern i. H. v. 304.660,02 € (i. V.: 304.660,02 €) ausgewiesen. G. Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum jeweiligen Nennwert bilanziert. PassivaA. EigenkapitalI. Eingefordertes Kapital1. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital i. H. v. 15.000.000,00 € (i. V.: 15.000.000,00 €) ist in 15.000.000 Stückaktien eingeteilt. IV. Bilanzverlust
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust i.H.v. 7.780.690,41 € (i.V.: 11.886.611,05 €) auf neue Rechnung vorzutragen. E. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. BeitragsüberträgeDie Bruttobeitragsüberträge für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft werden für jeden Versicherungsvertrag nach dem 360stel-System einzeln und unter Berücksichtigung der jeweiligen Beitragsfälligkeit berechnet. Die Ermittlung der übertragsfähigen Beitragsteile erfolgt in analoger Anwendung des koordinierten Ländererlasses vom 20. Mai 1974. II. DeckungsrückstellungBei der Berechnung der Beitragsdeckungsückstellung für den IDEAL KrankFallSchutz wurden eigene Rechnungsgrundlagen verwendet, welche in Zusammenarbeit mit den beteiligten Rückversicherern entwickelt wurden. Die Beitragsdeckungsückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen einzelvertraglich nach der prospektiven Methode und unter impliziter Berücksichtigung von Kosten und Storno berechnet. Die Deckungsrückstellung des IDEAL Pflege-Tagegelds wurde nach den in den technischen Berechnungsgrundlagen angegebenen Formeln einzelvertraglich berechnet. III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
Die Schadenrückstellung für bekannte Versicherungsfälle wird nach dem voraussichtlichen Aufwand der einzelnen Schadenfälle passiviert. Die RPT-Forderungen werden saldiert. Für die bis zum Bilanzstichtag eingetretenen, aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemeldeten Versicherungsfälle wurde eine Spätschadenrückstellung gebildet. Die in der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthaltene Rentendeckungsrückstellung für Unfallrentner wurde mit der Sterbetafel DAV 2006 HUR und einem Rechnungszins von 0,25 %, 0,90 %, 1,25 %, 1,75 % bzw. 2,25% berechnet. Eine Verwaltungskostenrückstellung wurde innerhalb der Unfallrenten-Deckungsrückstellung mit 2 % der Jahresrente berücksichtigt. Die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft wird nach den Erfahrungswerten der Vorjahre ermittelt. Dabei werden Vorgänge auf Basis von Schadenanzahldreiecken in gemeldete, geschlossene und offene Schäden aufgeteilt und mit den pro Vorgang ermittelten Durchschnittskosten multipliziert. Die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen im Krankenversicherungsgeschäft nach Art der Lebensversicherung wird unter analoger Anwendung des koordinierten Ländererlasses vom 2. Februar 1973 pauschal ermittelt. Der Abwicklungsgewinn netto im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft i.H.v. 1.167,5 T€ (i.V: 735,7 T€) resultiert im Wesentlichen aus der Abwicklung der Rückstellungen in der Rechtsschutzversicherung (707,8 T€) und der Haftpflichtversicherung (267,2 T€). Der Abwicklungsgewinn im Krankenversicherungsgeschäft i. H. v. 6,6 T€ (i. V.: 6,2 T€) resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung der Pauschalrückstellung. IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige BeitragsrückerstattungFür das IDEAL Pflege-Tagegeld wird eine Rückstellung für Beitragsrückerstattung gebildet. Der erfolgsunabhängigen RfB wurden gem. § 150 (4) VAG 42,16 € zugeführt. Aufgrund des Jahresergebnisses des IDEAL Pflege-Tagegelds erfolgte keine Zuführung zur erfolgsabhängigen RfB. V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
Die Berechnung der Schwankungsrückstellung erfolgt gemäß § 341 h Abs. 1 HGB i.V. m. § 29 RechVersV sowie den in der Anlage zu § 29 RechVersV enthaltenen Vorschriften. VI. Sonstige versicherungstechnische RückstellungenDie sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen betreffen ausschließlich die Rückstellung für drohende Verluste in der Rechtsschutzversicherung. Die Rückstellung wird im Wesentlichen auf Grundlage einer Projektion des versicherungstechnischen Ergebnisses vor Schwankungsrückstellung für die kommenden Jahre in dieser Sparte gebildet. G. Andere RückstellungenII. SteuerrückstellungenIm Geschäftsjahr waren Steuerrückstellungen i. H. v. 151.241,13 € (i. V.: 0,00 €) zu bilden. Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die latenten Steuern beruhen auf Bewertungsunterschieden der Vermögensgegenstände und Schulden sowie auf steuerlichen Verlustvorträgen. Unterschiedliche Bilanzansätze bestehen vorrangig für Kapitalanlagen und Rückstellungen. Latente Steuern wurden zum effektiven Steuersatz von 30,2% berechnet und aufgrund eines Aktivüberhangs nicht angesetzt. III. Sonstige RückstellungenIn den sonstigen Rückstellungen sind die Kosten für den Jahresabschluss i. H. v. 204.500,46 € (i.V.: 171.139,10 €) und Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen i. H. v. 44.300,00 € (i. V.: 81.000,00 €) ausgewiesen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Die Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. H. DepotverbindlichkeitenDie Depotverbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. I. Andere VerbindlichkeitenDie anderen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSoweit nicht ausdrücklich etwas Gegenteiliges gesagt ist, beziehen sich die Erläuterungen zu den versicherungstechnischen Positionen auf das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft. Versicherungstechnische RechnungDie Angaben werden in den folgenden Übersichten zusammengefasst. Verdiente Beiträge f. e. R.
Technischer Zinsertrag f. e. R.Dieser Posten enthält die Zinszuführung zur Bruttorentendeckungsrückstellung. Es werden gemäß § 38 Abs. 1 Satz 2 RechVersV die an den Rückversicherer gezahlten Depotzinsen abgezogen. Der verwendete Rechnungszins beträgt für Leistungsfälle 0,25 %, 0,90 %, 1,25 %, 1,75 % bzw. 2,25 %. Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R.
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb f. e. R.
Erträge und Aufwendungen aus KapitalanlagenDie Erträge aus Kapitalanlagen betreffen im Wesentlichen laufende Erträge aus Inhaberschuldverschreibungen i. H. v. 139,8 T€ (i. V.: 121,8 T€) und Namensschuldverschreibungen i.H.v. 99,9 T€ (i. V.: 114,6 T€). Die Aufwendungen betreffen Aufwendungen im Rahmen der Verwaltung von Kapitalanlagen i. H. v. 16,8 T€ (i. V.: 16,8 T€) und Abgangsverluste i. H. v. 11,4 T€ (i. V.: 0,0 T€). Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R.
*) Einschließlich des Kapitalergebnisses
i. H. v. 327.413,48 € (i. V.: -231.938,66 €).
Das verbesserte versicherungstechnische Ergebnis im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft resultiert im Wesentlichen aus der Sparte Rechtsschutzversicherung und beruht auf dem verbesserten Schadenverlauf und der Auflösung der Schwankungsrückstellung. In Rückdeckung gegebenes VersicherungsgeschäftDie Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen entsprechen den Vereinbarungen in den Rückversicherungsverträgen. Rückversicherungssaldo
Nichtversicherungstechnische RechnungErträge und Aufwendungen aus KapitalanlagenDie Erträge aus Kapitalanlagen betreffen im Wesentlichen die laufenden Erträge aus Inhaberschuldverschreibungen i.H.v. 472,1 T€ (i.V.: 373,4 T€). Die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen i.H.v 92,8 T€ (i.V.: 7,7 T€) und Zuschreibungen i.H.v. 108,5 T€ (i.V.: 0,0 T€) betreffen ausschließlich Inhaberschuldverschreibungen. Die Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Inhaberschuldverschreibungen i.H.v. 72,6 T€ (i.V.: 482,4 T€) und Verlusten aus Abgängen von Inhaberschuldverschreibungen i. H. v. 145,9 T€ (i.V.: 99,0 T€). Der Rückgang der Aufwendungen für Kapitalanlagen resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Abschreibungen. Sonstige ErträgeDer Posten beinhaltet 0,00 € (i.V.: -9.713,9 €) Erträge aus der Abzinsung aus Rückstellungen. Sonstige AufwendungenDer Posten beinhaltet 0,00 € (i. V.: -7.623,99 €) Aufwendungen aus der Aufzinsung aus Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDer Steueraufwand i. H. v. 314.644,48 € (i. V.: 0,00 €) betrifft ausschließlich das Geschäftsjahr. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 und 3 a HGBEs bestehen Resteinzahlungsverpflichtungen i. H. v. insgesamt 98.623,77 € (i. V.: 245.253,13 €) gegenüber Investmentvermögen, welche die Kapitalzusagen noch nicht vollständig abgerufen haben. Haftungsverhältnisse gemäß § 285 Nr. 27 HGBAus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse existieren nicht. Es bestehen keine Sicherungsübereignungen, Verbindlichkeiten aus der Begebung von Wechseln oder aus dem Abschluss von Gewährleistungsverträgen. KostenverteilungDie Kostenverteilung auf die durch die RechVersV vorgegebenen Funktionsbereiche erfolgt, soweit möglich, direkt durch Zuordnung der einzelnen Kostenarten. Nicht direkt den Funktionsbereichen zuordenbare Kostenarten werden über die Kostenstellen geschlüsselt zugewiesen. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
Verwahrentgelte (Negativzinsen)Es sind Verwahrentgelte i. H. v. 0,0 T€ (i. V.: 9,6 T€) entstanden. Der Bestand gliedert sich wie folgt:
Die Zahl der versicherten natürlichen Personen im Versicherungszweig Kranken nach Art der Leben beträgt in der Pflegetagegeldversicherung 704 (i. V.: 485). Sonstige AngabenDie IDEAL Versicherung AG mit Sitz in Berlin ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der IDEAL Beteiligungen AG, eines Unternehmens der IDEAL Gruppe. Sie wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Registernummer HR B 24950 geführt. Die IDEAL Lebensversicherung a.G. mit Sitz in Berlin stellt sowohl den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen als auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und veröffentlicht diesen im Bundesanzeiger. Die IDEAL Versicherung AG macht vom Wahlrecht nach § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch und die Abschlussprüferhonorare werden entsprechend im Konzernabschluss der IDEAL Lebensversicherung a.G. dargestellt. Darüber hinaus wurden vom Abschlussprüfer keine weiteren Leistungen gegenüber der IDEAL Versicherung AG erbracht. Die IDEAL Versicherung AG beschäftigt kein eigenes Personal und der Vorstand erhielt keine Vergütung. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit 29.880,00 € (i. V: 29.880,00 €). OrganeAufsichtsrat
Vorstand
Berlin, den 11. März 2024 Vorstand Maximilian Beck, Vorsitzender Karlheinz Fritscher, stv. Vorsitzender Antje Mündörfer Madeleine Bremme Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IDEAL Versicherung AG, BerlinVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der IDEAL Versicherung AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDEAL Versicherung AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Der Lagebericht enthält als ungeprüft gekennzeichnete, nicht vom Gesetz vorgesehene Querverweise. Diese Querverweise sowie die Informationen, auf die sich die Querverweise beziehen, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Bewertung der Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im selbst abgeschlossenen Schaden-/Unfall-VersicherungsgeschäftHinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang des Unternehmens in Abschnitt "Passiva.E.III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle". Risikoangaben sind im Lagebericht in Abschnitt "Risikoberichterstattung" enthalten. Das Risiko für den AbschlussDie Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle beträgt EUR 7,4 Mio. Dies entspricht 30,4 % der Bilanzsumme; hieraus ergibt sich ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögenslage des Unternehmens. Die Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle setzt sich aus verschiedenen Teilschadenrückstellungen zusammen; allerdings besteht sie fast ausschließlich aus den Rückstellungen für bekannte und unbekannte Versicherungsfälle sowie der Rentendeckungsrückstellung in der Unfallversicherung. Die Bewertung dieser Teilschadenrückstellungen unterliegt Unsicherheiten hinsichtlich der voraussichtlichen Schadenhöhe und ist daher, insbesondere bezogen auf die unbekannten Versicherungsfälle, stark ermessensbehaftet. Die Schätzung darf nach handelsrechtlichen Grundsätzen nicht risikoneutral im Sinne einer Gleichgewichtung von Chancen und Risiken durchgeführt werden, sondern hat unter Beachtung des Vorsichtsprinzips (§ 341e Abs. 1 Satz 1 HGB) zu erfolgen. Die Rückstellungen für bekannte Versicherungsfälle werden nach dem voraussichtlichen Aufwand für jeden einzelnen Schadenfall gebildet. Für bereits eingetretene, aber noch nicht gemeldete Schadenfälle (unbekannte Schadenfälle) werden Spätschadenrückstellungen gebildet, die überwiegend nach Erfahrungssätzen berechnet werden. Die Rentendeckungsrückstellung wird für jeden Unfallrentner einzeln gebildet; hierbei kommen verschiedene Parameter wie Sterbetafel und Rechnungszins zur Anwendung. Das Risiko für den Abschluss besteht bei den zum Bilanzstichtag bereits bekannten Schadenfällen und der Rentendeckungsrückstellung in der Unfallversicherung darin, dass die noch zu erwartenden Schadenzahlungen nicht in zutreffender Höhe zurückgestellt werden Bei den unbekannten Schadenfällen besteht daneben das Risiko, dass diese nicht in zutreffendem Umfang geschätzt werden. Unsere Vorgehensweise in der PrüfungBei der Prüfung haben wir als Teil des Prüfungsteams eigene Aktuare eingesetzt und risikoorientiert insbesondere folgende wesentlichen Prüfungshandlungen durchgeführt:
Unsere SchlussfolgerungenDie verwendeten Methoden zur Bewertung der Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im selbst abgeschlossenen Schaden-/Unfall-Versicherungsgeschäft sind sachgerecht, stehen im Einklang mit den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen und wurden korrekt angewendet. Die zugrunde liegenden Annahmen wurden in geeigneter Weise abgeleitet. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht. Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Jahresabschluss, die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Unternehmens zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und, sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche AnforderungenÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVOWir wurden von der Hauptversammlung am 22. Juni 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 23. November 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2022 als Abschlussprüfer der IDEAL Versicherung AG tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für das geprüfte Unternehmen erbracht:
Verantwortlicher WirtschaftsprüferDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Dr. Christof Hasenburg.
Berlin, den 21. März 2024 KPMG
AG
gez. Dr. Hasenburg, Wirtschaftsprüfer gez. Bachran, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Vorstand hat dem Aufsichtsrat umfassend und zeitnah über die aktuelle wirtschaftliche Lage, die Geschäftsentwicklung, die beabsichtigte Geschäftspolitik und die Unternehmensplanung sowohl eigenverantwortlich als auch auf Anforderung Bericht erstattet. In den regelmäßigen Sitzungen des Aufsichtsrates sind neben wichtigen geschäftlichen Einzelvorgängen die Neugeschäftsentwicklung, die Ergebnisprognosen und die Risikosituation eingehend erörtert worden. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand durch schriftliche Berichte, aber auch in weiteren Besprechungen außerhalb der Aufsichtsratssitzungen über aktuelle Themen informiert. Der Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraumes die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Unternehmens laufend überwacht. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der vom Vorstand erstellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 einschließlich des Lageberichtes und die Buchführung wurden von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft. Ihr ausführlicher Bericht lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vor; die von ihr durchgeführte Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Auf den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Prüfer unter dem Jahresabschluss wird verwiesen. Aus Sicht des Aufsichtsrates waren zu dem Bericht der Wirtschaftsprüfer keine Bemerkungen zu machen. Mit dem vom Vorstand erstatteten Lagebericht, dem vorgelegten Jahresabschluss sowie der Verwendung des Bilanzverlustes für das Geschäftsjahr 2023 ist der Aufsichtsrat nach pflichtgemäß erfolgter Prüfung einverstanden. Er billigt den vom Vorstand vorgelegten Abschluss, der somit gemäß § 172 AktG festgestellt ist. Den Bericht des Vorstandes gemäß § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen hat der Abschlussprüfer geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung des Unternehmens nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat erhebt keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes, dass das Unternehmen bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat, und schließt sich ferner den Feststellungen des Abschlussprüfers an.
Berlin, den 12. April 2024 Der Aufsichtsrat Michael Westkamp, Vorsitzender |
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