RK Kutting GmbH
Egerten 9, 74388 Talheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Nolte seit 24.2.2025 | Prokura |
Hans-Peter Kratzer seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Mark Berlin seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Alexandra Kutting seit 27.6.2011 | Geschäftsführer |
Gisela Elisabeth Kutting seit 13.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% | |
RK Kutting GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RK Kutting GmbHTalheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen Die RK Kutting GmbH besteht seit 1979 und ist mit ihren Standorten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein führender Produzent und Systemlieferant von Schläuchen, Armaturen und Schlauchsystemen für Hoch- und Höchstdruckanwendungen. Mit der konsequenten Philosophie in Sachen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität schafft die RK Kutting GmbH für ihre Kunden die Basis für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für einzelne Schläuche, Baugruppen, individuelle Entwicklungen oder Komplettsystemen mit Logistiklösungen wird das Leistungsspektrum exakt an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Die Zielsetzung bleibt bestehen, dem Kunden eine individuell angepasste Lösung zu bieten. Mit diesem Anspruch bedienen wir ein breites Kundenspektrum, wie Maschinenbau, Mobilhydraulik, Medizintechnik, Kunststoffindustrie, Anlagenbau, um nur einen Auszug zu nennen. Wir sehen uns als Nischenanbieter, der gemeinsam mit dem Kunden individuelle Lösungen erarbeitet und somit eine bedarfsgerechte Lösung anbieten kann. Eine langfristige Zusammenarbeit sowohl mit unseren Kunden, als auch unseren Lieferanten steht dabei im Fokus. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Das Jahr 2023 stellte die produzierende Industrie vor erhebliche Herausforderungen, aber auch Chancen in einem zunehmend komplexen und volatilen Marktumfeld. Die Branchen, in denen unser Unternehmen tätig ist, waren stark von externen Faktoren wie der geopolitischen Lage, den Rohstoffmärkten und der Energiewende betroffen. Der globale Maschinenbausektor verzeichnete 2023 ein moderates Wachstum, jedoch unter schwieri- gen Rahmenbedingungen. Steigende Zinsen und eine gedämpfte Investitionstätigkeit in den Hauptab- nehmerbranchen wie der Automobil- und Bauindustrie bremsten die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen. Besonders betroffen war der Absatz von Investitionsgütern in Europa, während Asien, insbesondere China und Indien, stabilere Wachstumsraten aufwiesen. Die hohe Inflation und die damit verbundenen Kostensteigerungen bei Energie und Vorprodukten führten zu einem erheblichen Margendruck in vielen Bereichen. Gleichzeitig erforderten die komplexer werdenden Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung. Themen wie Industrie 4.0, Automatisierung und die Umstellung auf energieeffiziente Produktionsprozesse gewannen weiterhin an Bedeutung. Unser Unternehmen reagierte auf diese Herausforderungen mit der verstärkten Implementierung von digitalen Lösungen und der Anpassung von Produktionsprozessen. Durch den Einsatz von Automatisierungstechnologien konnten wir die Effizienz steigern und die Produktionsauslastung optimieren. Die Kunststoffindustrie war im Jahr 2023 weiterhin von volatilen Rohstoffpreisen und Problemen in den globalen Lieferketten betroffen. Insbesondere die Preise für petrochemische Grundstoffe wie Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) schwankten stark, was sowohl die Produktionsplanung als auch die Margenentwicklung erschwerte. Erschwerend hinzu kamen steigende Umweltauflagen und die Forderung nach einer stärkeren Nutzung von recycelten Materialien. In vielen Wirtschaftszweigen zeigte sich 2023 ein verschärfter globaler Wettbewerb. Insbesondere asiatische Anbieter, die häufig zu niedrigeren Produktionskosten operieren, konnten Marktanteile gewinnen. Die Energiekrise, ausgelöst durch geopolitische Spannungen, hatte auch in 2023 weitreichende Folgen für die Industrie. Gestiegene Energiepreise belasteten insbesondere energieintensive Produktionsprozesse in der Kunststoffverarbeitung. Daneben sorgten speziell in Deutschland die politischen Rahmenbedingungen für eine Zurückhaltung in der Wirtschaft. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 war durch unterschiedliche Wachstumschancen und -Risiken geprägt. Einerseits beeinflussen gestiegene Rohstoffpreise und Lieferkettenprobleme die Produktionskosten erheblich. Diese Herausforderungen führten zu längeren Lieferzeiten und höheren Beschaffungskosten für kritische Rohstoffe und Komponenten. Zudem sorgten makroökonomische Unsicherheiten für eine verhaltene Investitionsbereitschaft in der Industrie. Die Halbleiterindustrie, eine für uns wichtige Branche, stand 2023 vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Nach den extremen Abnahmeschwankungen beruhigte sich die Versorgungslage allmählich und die Nachfrage ging somit stark zurück. Die sinkende Investitionsbereitschaft machte sich speziell im Maschinen- und Anlagenbau bemerkbar. Insgesamt konnte das Unternehmen trotz der schwierigen Ausgangsbedingungen seine Marktposition halten, jedoch blieb durch teilweise schwächelnde Kundensegmente ein Umsatzwachstum im ange- strebten Maße aus. Die stagnierende Umsatzentwicklung macht deutlich, dass gezielte Maßnahmen erforderlich sind, um in einem schwierigen Marktumfeld zu bestehen. Dies wird durch eine konsequente Fokussierung auf wachsende Märkte und eine Optimierung der Supply Chain geschehen. a) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um TEUR 154 auf TEUR 23.731 angestiegen, das Umlaufvermögen beläuft sich dabei auf 80,5 %. Der Anstieg der Bilanzsumme ist insbesondere auf einen Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 1.480, bei gleichzeitigem Rückgang des Vorratsbestandes um TEUR 795 sowie der Vermin- derung der Lieferforderungen um TEUR 116 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 82,3 %. Neben dem Eigenkapital sind die Rückstellungen mit einem Anteil von 9,6 % an der Bilanzsumme weiterhin der bedeutendste Posten auf der Passivseite. Die Verbindlichkeiten haben insgesamt einen Anteil von 8,1 %. b) Finanzlage Zur Finanzlage nennen wir die Kennzahlen aus der Kapitalflussrechnung, die wir gemäß DRS 21 ermittelt haben:
Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den Bestand an liquiden Mitteln jederzeit sichergestellt. c) Ertragslage
Die Ertragssituation der Gesellschaft ist trotz des Ergebnisrückgangs sehr zufriedenstellend. Der Umsatz verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang um 6,3 %. Das betriebliche Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern hat sich um TEUR 1.476 auf TEUR 1.221 reduziert. Der Materialaufwand reduzierte sich um TEUR 2.789 = 10,7 % und damit überproportional zur Reduzierung der Gesamtleistung. Der Personalkostenrückgang im Vergleich zum Vorjahr betrug TEUR 318 = 3,1 %. Es konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 990 erzielt werden. Produktion und Logistik Die Produktion und Logistik wird seit Jahren im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses optimiert. Schwerpunkte sind Datenaufbereitung, schrittweise Digitalisierung (Datenbereitstellung) und organisatorische Änderungen, um mehr Kundennutzen bieten zu können. Dieser Prozess wurde auch in diesem Jahr gut vorangetrieben. Entwicklung und Technikum Die Entwicklung war in der zweiten Jahreshälfte stark eingebunden mit einem großen kundenspezifi- schen Entwicklungsprojekt, welches auch in 2024 weitergeführt wird. Für die Prototypenfertigung wurde das Technikum personell aufgestockt. Ein anderer Teil der Entwicklungskapazität war an Verbesserungsmaßnahmen gebunden, um zunehmende Schwankungen in der Rohmaterialqualität abzufangen und qualitativ hochwertige Alternativen zu prüfen. Die Themen Datenaufbereitung und Datenbereitstellung bleiben Schwerpunkt der nächsten 24-36 Monate. Entwicklungsseitig werden neben kundenspezifischen Entwicklungen auch allgemeine Entwicklungen in neue Produkte forciert. Beschaffung Verschiedene globale und nationale Entwicklungen und wirtschaftliche Trends, sowie politische Rahmenbedingungen prägten das Beschaffungsmanagement und stellten unseren Einkauf vor neue Herausforderungen. Zwar haben sich die Energiepreise leicht erholt, bleiben jedoch dennoch auf einem hohen Niveau, ähnlich sieht es mit den Stahlpreisen aus. Rohstoffe für unsere Schlauchherstellung unterliegen auch weiterhin aufgrund ihrer erhöhten Produktionskosten, sowie aufgrund einer Verknappung bei weiterhin hoher Nachfrage vieler Industriezweigen einem hohen Preisdruck. Zudem werden weiterhin innerhalb der Europäischen Union Diskussionen über ein vollständiges Verbot von PFAs geführt, mit deren Konsequenzen und Auswirkungen auf unsere Produkte wir uns bereits heute beschäftigen. Zusammengefasst war die Beschaffungssituation 2023 geprägt von einer Balance zwischen Kosten- kontrolle, der Sicherung von Rohstoffen und der Anpassung an neue Anforderungen. Geschäftsführung und Mitarbeiter Die Geschäftsführung besteht aus Gisela Kutting und Alexandra Kutting, die Herren Hans-Peter Krat- zer und Mark Berlin verantworten als Prokuristen jeweils den kaufmännischen und technischen Bereich innerhalb des Unternehmens. Die Fertigung erfolgt im Ein-Schicht-Betrieb und Kapazitätsspitzen und Personalengpässe in der Produktion werden durch Leasingpersonal abgefangen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt: 181 Der Mitarbeiterstamm wurde insgesamt um 10 Personen erhöht, insbesondere innerhalb des Vertriebs, sowie innerhalb kaufmännischer, als auch technischer Ausbildungsberufe. Ein zentrales Thema war der anhaltende Fachkräftemangel, insbesondere in den spezialisierten Bereichen wie IT und Produktionssteuerung. Der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte war intensiv, was zu längeren Rekrutierungsprozessen und höheren Gehaltsanforderungen führte. Der anhaltende Fachkräftemangel wird voraussichtlich auch 2024 ein wesentliches Thema bleiben. Dies könnte zu weiteren Lohnerhöhungen führen, insbesondere in spezialisierten technischen Bereichen. Dies wird die Personalkosten erhöhen, was eine weitere Herausforderung für die Gewinnmar- gen darstellt. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 lag hinter den prognostizierten Erwartungen. Hauptverantwortlich hierfür waren der hohe Rückgang in der Halbleiterindustrie, daneben auch eine Abflachung innerhalb weiterer Industriebranchen, wie beispielsweise Kunststoffindustrie. Diese Entwicklung konnte nicht durch die gute Entwicklung in anderen Bereichen kompensiert werden. Für das Jahr 2024 wird weltweit ein moderates Wirtschaftswachstum erwartet, wobei der wirtschaftliche Aufschwung von der Abkühlung der Inflation und einer Stabilisierung der globalen Lieferketten abhängt. Es wird jedoch auch mit einer gewissen Unsicherheit in wichtigen Märkten wie den USA und Europa gerechnet, die sich auf die Exportnachfrage auswirken könnte. China zeigt Anzeichen einer kontinuierlichen wirtschaftlichen Erholung, was die Nachfrage nach Industrieprodukten stärken könnte. Die produzierende Industrie steht weiterhin unter dem Druck steigender Rohstoffpreise und Energiekosten, auch wenn sich diese im Vergleich zu den Höchstständen von 2022 und 2023 etwas stabilisieren könnten. Grüne Energieinitiativen und die Transformation zu nachhaltigeren Produktionsprozessen sind ebenfalls treibende Faktoren, die Investitionen und Betriebskosten beeinflussen werden. Die Erwartung ist, dass Investitionen in Effizienzsteigerung, Digitalisierung und Automatisierung erforderlich sind, um die Produktionskosten langfristig zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir, als Unternehmen gehen bei den Rahmenbedingungen einer angespannten Marktlage dennoch von einem moderaten Wachstum (+4%) aus, da wir trotz der erwähnten Risiken auch Chancen für uns im Bereich der Halbleiterindustrie und in der Erweiterung in globale Märkten sehen. Auch im kommenden Wirtschaftsjahr wird für uns die Transformation hin zur Digitalisierung und Auto- matisierung im Fokus stehen. Daneben werden wir uns auch mit den Anforderungen einer nachhaltigeren und energieeffizienteren Produktion befassen, um den Regulierungen der EU und Deutschlands zu einer Reduzierung talkosten erhöhen, sind jedoch entscheidend, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Parallel werden wir auch weiterhin damit fortfahren, Prozesse innerhalb der Produktion zu vereinfachen und zu automatisieren.
Talheim, den 11. Oktober 2024 Geschäftsführung gez. Gisela Kutting gez. Alexandra Kutting BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Anhang wurde nach den Angaben der Geschäftsführung des Unternehmens erstellt. Der Jahresabschluss der RK Kutting GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Die nachfolgend zitierten Paragraphen beziehen sich, wenn nichts anderes angegeben ist, auf Vorschriften des Handelsgesetzbuches. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Sonstiges Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. B. Gliederung (§ 265 Abs. 1 S. 2) Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 266 und 275 Abs. 2. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände für Altbestände linear und degressiv und für Neuzugänge linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 netto werden im Jahr des jeweiligen Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, - Ausleihungen zum Nennwert, - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Börsen- oder Marktpreise bzw. beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten sind bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen gebildet. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Für die Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des Ansatzes aktiver latenter Steuern gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB keinen Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" nach dem Barwertverfahren bewertet. Für die Abzinsung wird der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von fünfzehn Jahren verwendet. Der Rechnungszins beträgt 1,82 %. Der Differenzbetrag in Höhe von Euro 10.243, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahresdurchschnittssatzes ergibt, unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen beinhalten die zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des nach üblicher kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen zum Beginn des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Ausleihungen
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 3.368.312,86 (Vorjahr: Euro 3.862.425,88) enthalten. 4. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte wurde der steuerliche Aktivwert angesetzt. 5. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt laut Gesellschaftsvertrag vom 28.12.1995 DM 100.000,00. 6. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
7. Verbindlichkeiten Jahr 2023
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in üblichem Umfang branchenübliche Sicherheiten. Jahr 2022
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 184.120,53 (Vorjahr: Euro 1.356.090,23) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 8.700,27 (Vorjahr: Euro 60.430,73) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von Euro 269.792,75 (Vorjahr: Euro 218.419,06) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In dem Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 571.164,15 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Organe (§ 285 Nr. 10) Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023: Frau Gisela Kutting, Kauffrau Frau Alexandra Kutting, Bankkauffrau Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 verzichtet. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 6.286.687,12 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
3. Beteiligungen
4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 181 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 114 gewerbliche Arbeitnehmer und 67 Angestellte. 5. Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesUnter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von Euro 18.517.746,86 und des Jahresüberschusses in Höhe von Euro 989.622,21 ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von Euro 19.507.369,07. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. F. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Talheim, 11. Oktober 2024 Geschäftsführung gez. Gisela Kutting gez. Alexandra Kutting sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RK Kutting GmbH, Talheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RK Kutting GmbH, Talheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RK Kutting GmbH, Talheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, fürKapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 11. Oktober 2024 REVISA
Andresen GmbH & Co. KG
Gez. Rüdiger Andresen, Wirtschaftsprüfer |
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