DP World Logistics High Tech Europe GmbH

Sudermannstraße 1, 41468 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 12502
Vorher
Cargo Port Logistik-Projekt GmbHLogit Services GmbH
Eingetragen
6.6.1991
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Erbringung von logistischen, speditionellen und technischen Dienstleistungen aller Art, schwerpunktmäßig für die High-Tech-Industrie. Hierzu gehören insbesondere die Distribution, der Austausch und die Rücknahme von technischen Geräten/Anlagen sowie deren Transport, Installation und Inbetriebnahme. Zum Gegenstand des Unternehmens zählen darüber hinaus alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen wie die Lagerung, Kommissionierung, Konfiguration, Veredelung, Verpackung etc. und die Abwicklung aller sonstigen, hiermit zusammenhängender Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Weiser
seit 19.5.2025
Prokura
Jan Lohrengel
seit 12.8.2024
Prokura
Martin Tschäge
seit 12.8.2024
Prokura
Geschäftsführer
Thomas Peter Gerling
seit 28.2.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DP World Logistics Germany B.V. & Co. KG
Germany
357.150 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Logit Services GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Grundlagen des Unternehmens

Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst logistische, speditionelle und technische Dienstleistungen, insbesondere für die High-Tech-Industrie. Hierzu zählen insbesondere die Distribution von IT-Produkten verbunden mit "Value-added-services" bei der Auslieferung sowie dem Austausch und der Rücknahme von technischen Geräten und Anlagen. Neben dem Transport übernehmen wir auch deren Installation, Inbetriebnahme, Deinstallation, Refurbishment und weitere technische Dienstleistungen (wie Konfiguration, Softwarebetankung und Netzwerkeinbindung).

Weitere Schwerpunkte liegen in der Kontraktlogistik sowie in der Aftersales-Service-Logistik. Im Rahmen der Kontraktlogistik übernehmen wir zusätzlich zu Value-added-services und technischen Dienstleistungen sämtliche logistische Abläufe wie z.B. Warehousing, Inbound, Outbound, VOI-Modelle, Blistering, Kitting und Packing, Kommissionierung, Fulfillment, Transport-Management sowie Im- und Export. Im Rahmen der Aftersales-Service-Logistik kümmern wir uns um den Repair und den Austausch von Geräten bei den Anwendern unserer Kunden (Swap-Pool, Swap-Service). Die Gesellschaft ist vorwiegend auf dem deutschen Markt tätig.

Die Logit Services GmbH gehört seit 2006 zu der syncreon Gruppe. Die syncreon Gruppe ist ein spezialisierter Anbieter von integrierten Logistik-Dienstleistungen für weltweite Industrieunternehmen der Automobil- und Technologiebranche. Die Gruppe betreibt mehr als 100 Standorte in Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Australien mit mehr als 14.000 Mitarbeitern.

Wirtschaftsbericht

Allgemeines wirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Der Bereich Information und Kommunikation knüpfte an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an und verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs (+3,6 %).

Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine.

Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden.

Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 dagegen preisbereinigt 2,5 % mehr investiert als im Vorjahr.

Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum.

[Quelle: Statistisches Bundesamt; Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023]

Logistik-Indikator Dezember 2022

Die Geschäftsperspektiven waren weiterhin von Pessimismus geprägt, dies jedoch in spürbar geringeren Umfang als noch zuletzt. Zudem waren die Befragten abermals zufriedener mit ihrer momentanen Geschäftssituation. Infolge der Verbesserung beider Teilkomponenten, verbesserte sich auch der übergeordnete Klimaindikator.

Logistik-Indikator Januar 2023

Insgesamt konnte das übergeordnete Geschäftsklima etwas zulegen. Ursächlich hierfür war die weiter nachlassende Skepsis bei den Geschäftsperspektiven. Trotzdem nahm die Zufriedenheit mit der Geschäftslage leicht ab.

Geschäftsverlauf

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das interne Steuerungssystem basiert vor allem auf Konzernvorgaben. Dabei erfolgt die Steuerung im Wesentlichen über die Steuerungsgrößen Umsatz und EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) nach IFRS. In den Vorjahren hat man den EBITDA nach US GAAP betrachtet. Nach dem Verkauf an DPWorld wurde das Reporting umgestellt. Steuerungsgrößen der Vermögens- und Finanzlage werden auf Ebene der Logit Services GmbH nicht verwendet, da diese Größen auf Konzernebene betrachtet werden.

2022 2022 (Budget)
T€ T€
Umsatzerlöse (in T€) nach IFRS 59.792 58.202
EBIT (in T€) nach IFRS 8.357 2.068

Die Unterschiede in der Rechnungslegung zwischen IFRS und HGB sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.

Im EBIT sind Konzernumlagen in Höhe von T€ 2.665 enthalten.

2022
T€
EBIT (IFRS) 8.357
Bewertungsunterschiede -7.341
EBIT (HGB) 1.016

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2022 ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 616 (Vorjahr: T€ 2.116), folgende Faktoren haben maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen:

Der Umsatz des Berichtsjahres lag mit (T€ 60.355) 14,88% über dem Vorjahr (T€ 52.539), und 3,7% über Budget (T€ 58.202). Die Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr ist geprägt durch das Akquirieren von Neugeschäften und die damit verbundene Öffnung von zwei neuen Standorten.

Die Materialaufwandsquote (definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwandes zu den Umsatzerlösen) ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 um 0,6% gestiegen. Diese Entwicklung beruht hauptsächlich auf dem Ausbau unseres Warehouse Business. Die neue Amazon Niederlassung in Dortmund bringt einen Materialaufwand von 5% des Umsatzes mit sich.

Im Geschäftsjahr 2022 beschäftigt das Unternehmen (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) im Durchschnitt 376 Mitarbeiter (Vorjahr: 357) Mitarbeiter.

Durch den drastischen Anstieg der Inflation in 2022, erfuhren wir an unterschiedlichen Standorten zum Teil mehrere Mieterhöhungen. Des Weiteren wurden zwei neue Standorte aufgebaut. Beide Effekte führten dazu, dass unser Unternehmen in 2022 insgesamt 23% mehr Mietkosten verbuchen musste als noch in 2021. Die Gas und Strompreise wurden durch den Krieg in der Ukraine enorm in die Höhe getrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sind Strom- und Gaskosten insgesamt um 53% gestiegen.

Hinsichtlich der intern weiterbelasteten Leistungen durch die syncreon Gruppe an die Logit Services GmbH wurde das Ergebnis im Berichtsjahr durch Konzernumlagen in Höhe von T€ 2.665 (Vorjahr T€ 2.137) maßgeblich beeinflusst.

Die EBIT-Marge nach IFRS (definiert als prozentuales Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen) liegt im Berichtsjahr bei 13,99 % und somit über dem Vorjahr (4,86 %) und dem Budget (3,55 %). Treiber sind hier hauptsächlich ein Volumenanstieg im Warehousinggeschäft und der Gewinn von zwei Neukunden im Bereich der Kontraktlogistik. Dadurch konnte man trotz der Preissteigerungen in vielen Bereichen (Fracht, Materialien, Arbeitskräfte, ...) ein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen.

Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich vor allem aus finanziellen Mitteln aus dem Cash-Pool. Zum Bilanzstichtag betragen die Forderungen gegenüber dem Cash-Pool TEUR 4.191. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich zum 31. Dezember 2022 von T€ 18.230 auf T€ 22.404. Diese Entwicklung ist auf der Vermögensseite durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch auf der Kapitalseite durch die Erhöhung des Eigenkapitals und der Rückstellungen geprägt.

Das Anlagevermögen bewegt sich mit T€ 2.842 über dem Niveau des Vorjahres (T€ 2.021 ). Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen T€ 1.602, die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen T€ 781. Vor diesem Hintergrund liegt die Investitionsquote (definiert als Investitionen zu Abschreibungen) bei 232,13% nach 61,5 % im Vorjahr.

Durch den Jahresüberschuss von T€ 616 erhöhte sich das Eigenkapital auf T€ 9.636. Die Eigenkapitalquote beträgt 43,0 % nach 49,5 % im Vorjahr.

Niederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Neuss über zwölf inländische Niederlassungen. Insgesamt beschäftigen wir zum Ende des Berichtsjahrs (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) 399 Mitarbeiter an folgenden Standorten:

Standort 2022 2021
Neuss (Hauptsitz) 76 76
Kelsterbach 26 30
Hamburg 33 38
Hannover 11 11
Niederaula 103 102
Ludwigsfelde 17 20
Stuttgart 17 19
Unterschleißheim 15 12
Leipzig 3 0
Elsenfeld 43 51
Schkeuditz 13 0
Dortmund 42 0
399 359

Folgende Umsätze wurden im Berichtsjahr von den Niederlassungen abgewickelt:

Standort 2022 2021
T€ T€
Neuss (Hauptsitz) 11.428 13.579
Kelsterbach 5.518 6.146
Hamburg 3.367 3.376
Hannover 2.939 2.016
Niederaula 10.285 9.510
Ludwigsfelde 2.880 2.824
Stuttgart 3.980 4.320
Unterschleißheim 4.229 3.480
Leipzig 1.299 286
Elsenfeld 6.736 7.002
Schkeuditz 2.164 0
Dortmund 5531 0
Gesamt 60.355 52.539

Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Ziele und Merkmale des Risikomanagementsystems

Die geschäftlichen Aktivitäten der Logit Services GmbH sind im Rahmen der vielfältigen Einflussfaktoren unternehmerischen Handelns mit Risiken verbunden.

Die Risikobeurteilung ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik, mit dem Ziel einer zeitnahen und permanenten Beurteilung der Risiken des Geschäftsbetriebes aufgrund vereinbarter Kennzahlen. Zu diesen Kennzahlen gehören Erfolgsgrößen wie Umsatzerlöse und EBIT. Regelmäßige Zwischenabschlüsse und Reportings gewährleisten die schnellstmögliche Reaktion auf Abweichungen zwischen geplanten und tatsächlichen Erfolgsgrößen. Die konzernweiten Risiken werden durch das Risikomanagementsystem des Konzerns, in das die Logit Services GmbH eingebunden ist, abgedeckt.

Chancen- und Risikobericht

Finanzwirtschaftliche Risiken und Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Unsere Gesellschaft setzt konzernweit Mechanismen zur Risikoabwägung in den Bereichen Kredit, Markt, Länder und Investitionen ein. In diesem Zusammenhang werden mögliche Risiken in Bezug auf Marktpreisänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie die Entwicklung zukünftiger Zahlungsströme analysiert und im Bedarfsfall erforderliche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich als gering an.

Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, so dass hier kein größeres Risiko für die Gesellschaft gesehen wird.

Die Finanzierung erfolgt derzeit ausschließlich aus Eigenmitteln sowie dem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit. Aufgrund des derzeit bestehenden Finanzmittelfonds bestehen aus unserer Sicht daher keine Liquiditätsrisiken.

Forderungsrisiken durch unvorhersehbare Zahlungsausfälle von Kunden können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wir sehen dieses Risiko im Wesentlichen durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie durch eine angemessene Kundenbeurteilung als minimiert an.

Operative Chancen und Risiken

Durch die Integration in die DP World Gruppe eröffnen sich weitere Geschäftspotentiale und Synergieeffekte bei der Zusammenlegung der Logistikbereiche. Insbesondere im Bereich der Kontraktlogistik für international tätige Unternehmen können wir zum einen weltweite Lösungen anbieten und übernehmen, zum anderen die operative Abwicklung in Deutschland optimieren. Die Einbindung in die DP World Gruppe ermöglicht ebenfalls die Erweiterung des Kundenstammes, durch Implementierung von DP World Kunden in die Logit und bildet somit auch eine potenzielle Steigerung des Volumens und des Umsatzes.

Die Logistikbranche erlebt derzeit einen Wandel, der Potenzial sowohl in Bezug auf Wachstumschancen als auch auf Risiken bietet. Mögliche Risiken beinhalten ein steigendes Volumen an Beschwerden über Lieferketteninventar und Lieferkettenmanagement, Datenverlust und -lecks, unzureichendes Compliance-Management sowie höhere Kosten für Güterlogistik und versandkostenfreien Standardversand.

Einige Chancen in der Logistikbranche sind auch zu verzeichnen, darunter neue Möglichkeiten, den Logistik- und Lieferkettenprozess durch teilautomatisiertes Supply-Chain-Management zu optimieren. Höhere Ermittlungskosten für Lieferketten- und Logistikprozesse, mehr Daten im Zusammenhang mit Beschaffungs- und Distributionsprozessen sowie ausgefeiltere Analysemethoden zur Verbesserung der Logistik münden in Kosteneinsparungen, höheren Umsatz und erhöhte Servicequalität. Derzeit bestehen in der Logistikbranche Risiken aufgrund von Steigerungen bei den Versandkosten sowie Lieferkettenlücken. Unternehmen müssen daher ihre Lieferkettenprozesse wirksam überwachen, um zu vermeiden, dass solche Probleme entstehen und die Logistik- und Lieferkettenprozesse kontinuierlich überprüfen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Um die Chancen bestmöglich zu nutzen, sollten wir als Gruppe eine gemeinsame Strategie entwickeln, um den Wettbewerb in Bezug auf Logistikprozesse zu steigern. Ebenfalls sollten wir als Gruppe nach Wegen suchen, die Kosten für Logistikprozesse zu senken, indem sie Bestandsverwaltungsprozesse und Logistikprozesse rationalisieren, Automatisierung einführen und gemeinsame Softwarelösungen implementieren.

Die Logistikbranche muss konstant Beschaffungsvorgänge meistern, um geschäftliche Erfolge zu erzielen. Ein Beschaffungsproblem ist die Entscheidung, wie und wo Rohstoffe, Bauteile und Endprodukte bezogen werden sollen. Es kann eine schwierige Aufgabe sein, den richtigen Lieferanten zu finden, der die bestmögliche Qualität zu einem vernünftigen Preis liefert. Weiterhin muss sichergestellt werden, dass sämtliche Prozesse reibungslos ablaufen und regelmäßig überprüft werden, um alle Richtlinien einzuhalten. Darüber hinaus müssen die Terminvorgaben eingehalten werden und es muss darauf geachtet werden, dass rechtzeitig Vorkehrungen für eine wirtschaftliche Produktion getroffen werden. All diese Aspekte schaffen Herausforderungen bei der Beschaffung, und es ist wichtig, dass alle Beteiligten miteinander zusammenarbeiten, um vorhersehbare Lieferantenleistungen zu gewährleisten und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Der wirtschaftliche Erfolg der Logit Services GmbH wird maßgeblich vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Daher wird auf die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter großen Wert gelegt. Hierdurch sehen wir eine angemessene Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft.

Gesamtaussage zur Risikolage

Bestandsgefährdende Risiken sowie weitere wesentliche Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten, werden nicht gesehen. Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen zur Risikominimierung der operativen Geschäftsvorfälle sehen wir keine Risiken, die den Bestand unseres Geschäftsmodells gefährden können. Wir sehen uns im Markt gut aufgestellt und adäquat gerüstet, um im Wettbewerb zu bestehen.

Prognosebericht

Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine und die anhaltende Corona-Pandemie (Lockdowns in China) haben auch weiterhin erheblichen Einfluss auf die Logistik und Supply-Chain-Branche. Rohstoff- und Materialknappheiten, Grenzproblematiken, Personalengpässe und ggf. Problemstellungen die auf neu auftauchende Corona-Varianten zurückzuführen sind, bilden nur einige der Herausforderungen ab, denen wir uns auch im Geschäftsjahr 2023 wieder stellen werden müssen.

Die aktuelle Corona-Situation stellt das Logistikgewerbe immer noch vor große Herausforderungen. Im Fokus der Anforderungen steht vor allem die Garantie einer sicheren und verantwortungsvollen Auslieferung von Waren. Zudem ist eine schnelle Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen erforderlich. Um den logistischen Betrieb unter Corona-Bedingungen aufrechtzuerhalten ist es wichtig, ein effizientes und hygienisches Arbeitsumfeld zu gewährleisten, unter anderem durch Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Diese Themen werden uns auch in 2023 bei der Logit Services GmbH weiter begleiten.

Auch die Entwicklung des Ukraine-Krieges läßt nicht auf ein baldiges Ende hoffen. Fahrermangel und osteuropäische Speditionen, die unterstützend am deutschen Markt tätig sind fehlen weiterhin als Resource in der Logistikbranche.

Als Erleichterung wird hingegen die scheinbar, wenn auch nur leicht, stetig fallende Inflationsrate wahrgenommen. Waren es im Februar 2023 noch 8,7% Inflation, wird vom statistischen Bundesamt für August 2023 bereits ein Wert um die 6,1% angegeben. Tendenz fürs Jahr 2023 weiter fallend.

Aufgrund steigender Fixkosten und einem stagnierenden Transportvolumen wird mit einem geringeren EBIT nach IFRS von € 5,8 Mio geplant. Trotzdem rechnen wir in Zukunft mit einer Erholung der Situation und steigenden Auftragszahlen. Für das Jahr 2023 rechnet man mit einer Umsatzsteigerung von 16 % was einer Umsatzzahl von € 69,7 Mio gleich kommt. Somit wird der Trend der letzten Jahre, die Umsätze kontinuierlich zu steigern, fortgesetzt.

Die Logit Services GmbH hat viele Ziele, um ihr Wachstum und ihren Geschäftserfolg zu sichern. Eines der wichtigsten ist die Identifizierung und Umsetzung von Synergien mit der Muttergesellschaft DP World. Indem die Logit enger mit der Muttergesellschaft zusammenarbeitet und die bestehenden Ressourcen für eigene Geschäfte nutzbar machen kann, entsteht Potenzial die Gewinne zu steigern und Kosten zu senken. Um weitere strategisch wichtige Ziele unseres Unternehmens zu erreichen, wurde in die Business-Development-Abteilung investiert. Hierdurch sollen sowohl neue Kunden gewonnen als auch bestehendes Volumen vergrößert werden. Darüber hinaus beabsichtigt die Logit Services GmbH, den Volumenanstieg im Bereich Medizin-Projekte voranzutreiben. Durch die Einführung neuer Projekte, die Nutzung der bestehenden Technologien und die Investition in innovative Lösungen, kann die Logit sicherstellen, dass alle Projekte fristgerecht und zufriedenstellend abwickelt werden. Um auch weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren, muss die Logit alle ihre Ziele angehen und die zur Erreichung dieser erforderlichen Strategien umsetzen.

 

Neuss, 14. Dezember 2023

Logit Services GmbH

Brian Enright, Geschäftsführer

Thomas Gerling, Geschäftsführer

Colin Enright, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.071,13 144
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.311.868,02 766
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 965.495,78 899
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 481.593,00 211
2.758.956,80 1.877
2.842.027,93 2.021
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 213.598,42 213
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.920.116,06 8.261
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.519.401,47 6.797
3. Sonstige Vermögensgegenstände 529.674,56 550
18.969.192,09 15.608
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 19.423,71 7
19.202.214,22 15.828
C. Rechnungsabgrenzungsposten 359.628,87 381
22.403.871,02 18.230

Passiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 357.150,00 357
II. Kapitalrücklage 442.850,00 443
III. Gewinnvortrag 8.219.634,86 6.104
IV. Jahresüberschuss 616.254,18 2.116
9.635.889,04 9.020
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 950.955,94 550
2. Sonstige Rückstellungen 5.330.101,78 4.574
6.281.057,72 5.124
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.166.322,89 2.392
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.695.603,91 1.032
3. Sonstige Verbindlichkeiten 624.997,46 662
davon aus Steuern: EUR 465.254,54 (Vorjahr: TEUR 487)
6.486.924,26 4.086
22.403.871,02 18.230

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 60.355.437,26 52.539
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.551.335,80 1.467
davon aus Währungsumrechnung: EUR 209.870,98 (Vorjahr: TEUR 342)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.127.619,12 674
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 23.194.199,59 19.455
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.036.073,60 13.904
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.696.088,62 2.454
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 781.188,35 728
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.027.711,43 14.100
davon aus Währungsumrechnung: EUR 194.007,09 (Vorjahr: TEUR 395)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.554,87 1
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0 (Vorjahr: TEUR 1)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 811,44 0
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 400.943,21 550
10. Ergebnis nach Steuern 643.692,57 2.142
11. Sonstige Steuern 27.438,39 27
12. Jahresüberschuss 616.254,18 2.116

Registergericht: Amtsgericht Neuss

HRB 12502

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Hinweise:

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, die im Vergleich zum Vorjahr stetig beibehalten wurden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Nutzungsdauer für Standardsoftware wird mit drei Jahren angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Für die Nutzungsdauer des Fuhrparks werden 4 Jahre unterstellt. Für die übrigen Sachanlagen werden Nutzungsdauern zwischen 2 und 10 Jahren zugrunde gelegt.

Für geringwertige Anlagegüter wurde ein Pool gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für risikobehaftete Posten werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalabwertung von 0,5 % berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Unter den aktiven latenten Steuern werden Effekte aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen zwischen Handels- und in der Steuerbilanz erfasst. Die Unterschiede ergeben sich aus Bewertungsdifferenzen im Bereich der Rückstellungen für ausstehenden Urlaub. Es bestehen ausschließlich aktive latente Steuern und keine zu verrechnenden passiven latenten Steuern. Das Wahlrecht zur Aktivierung dieses Überhangs wurde wie im Vorjahr nicht ausgeübt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde abgezinst. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Umsatzerlöse werden mit Erbringung der Leistungen und Lieferungen an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistungen bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung bilanziell erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den gesondert beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die im Vorjahr zum 31.12.2021 unter immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von T€ 211 betrafen Anzahlungen auf Sachanlagen, daher wurde im aktuellen Jahr deren Ausweis zum 31.12.2021 sowohl in der Bilanz als auch im Anlagenspiegel entsprechend angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 6.519 (Vorjahr: T€ 6.797) resultieren aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 4.198 (Vorjahr: Forderung von T€ 4.921), aus T€ 539 aus Konzernumlage (Vorjahr: T€ 133) und mit T€ 1.782 (Vorjahr: T€ 1.742) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft betreffen folgende Verpflichtungen/Risiken:

2022 2021
T€ T€
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 4.345 3.116
Personalrückstellungen 239 424
Übrige 746 1.034
5.330 4.574

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sie sind mit den branchenüblichen Besicherungen (Eigentumsvorbehalt) versehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 1.696 (Vorjahr: T€ 1.032) und ergeben sich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse in die einzelnen Tätigkeitsbereiche stellt sich wie folgt dar:

Logit Services GmbH Split by Services LC Total 2022 % of rev
Network Transportation EUR 29.820.194 49,41%
Warehouse & Fullfillment EUR 8.901.724 14,75%
Project & Rollouts EUR 4.730.236 7,84%
Reverse & Repair Centre & Pre Config EUR 1.617.053 2,68%
Import / Export EUR 854.779 1,42%
Warehousing & Staging EUR 14.431.099 23,91%
Summe EUR 60.355.085 100%

Eine weitere Unterteilung in geographisch bestimmte Märkte braucht und kann nicht vorgenommen werden, da sich hier keine erhebliche Unterscheidung abbilden lässt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die außerbilanziellen Geschäfte resultieren aus Leasingverträgen für Lastkraftfahrzeuge, Personenkraftfahrzeuge und EDV- und Büroausstattung und setzen sich wie folgt zusammen:

Außerbilanzielle Geschäfte

12/31/2022
T€
Verpflichtungen aus Leasingverträgen
Fällig (< 1 Jahr) 898
Fällig (1 bis 5 Jahre) 1.493
Fällig (>5 Jahre) 16
2.407

Die Leasingverträge wurden abgeschlossen, um eine geringere Kapitalbindung sowie eine flexiblere Kostenstruktur zu schaffen. Aus den vertraglichen Verpflichtungen resultiert allerdings das Risiko, dass im Falle rückläufiger Umsatzerlöse aufgrund der fixen Vertragslaufzeiten eine kurzfristige Anpassung der Kostenstrukturen an die neue Auftragslage nicht erfolgen kann.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Lager- und Büroräume und setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

12/31/2022
T€
Verpflichtungen aus Mietverträgen
Fällig (< 1 Jahr) 5.552
Fällig (1 bis 5 Jahre) 13.469
Fällig (> 5 Jahre) 1.535
20.556

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 waren im Durchschnitt 376 (Vorjahr 357) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) bei der Gesellschaft beschäftigt. Davon waren 153 (Vorjahr 139) kaufmännische Mitarbeiter und 223 (Vorjahr 218) gewerbliche Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren bestellt:

Herr Brian Enright, Bloomfield Hills, Michigan/USA, Chief Executive Officer, syncreon Global Holdings Ltd.

Herr Thomas Gerling, Düsseldorf, hauptberuflich Geschäftsführer der Logit Services GmbH

Herr Colin Enright, Dublin/Irland, Head of Global Technology, syncreon Ireland Unlimited

Auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da lediglich einer der Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält.

Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

In 2022 setzte sich der Fahrermangel des Vorjahres weiter fort. Gründe hierfür sind der andauernde Krieg in der Ukraine, schlechte Arbeitszeiten, unzureichendes Salär, zunehmende Überwachung durch Tracking/Digitalisierung und fehlendes Ansehen in der Arbeitswelt. Frachtführerunternehmen sind auch in 2022 gezwungen die eigenen Fahrzeuge trotz vorhandener Aufträge stehen zu lassen. Die Corona-Pandemie hat in 2022 an vielen Stellen für Stress innerhalb der Lieferketten gesorgt. Durch diese Thematiken musste Flexibilität in der Logistikbranche groß geschrieben werden.

Dieser Trend machte sich auch noch Anfang 2023 bemerkbar. Das Geschäft lief nicht so schwungvoll an wie erhofft, stabilisiert sich seit dem zweiten Quartal jedoch zunehmend.

Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die oberste Holdinggesellschaft und Kontrollpartei der Logit Services GmbH ist Dubai World Corporation, eine in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetragene Gesellschaft.

Die Gesellschaft betrachtet die syncreon International Group ULC, eine in Irland eingetragene Gesellschaft, als ihre unmittelbare Holdinggesellschaft. Die Muttergesellschaft des kleinsten und größten Konzerns zur Konsolidierung dieses Abschlusses ist DP World Limited, ein in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetragenes Unternehmen. Kopien dieses Konzernabschlusses sind auf der Website von DP World, Abschnitt Investor Relations, erhältlich.

 

Neuss, 14. Dezember 2023

Logit Services GmbH

Brian Enright, Geschäftsführer

Thomas Gerling, Geschäftsführer

Colin Enright, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.049.135,02 0,00 0,00 0,00 1.049.135,02
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.436.452,83 765.322,86 0,00 98.296,16 4.300.071,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.926.978,02 468.159,85 0,00 4.395.137,87
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 211.066,42 368.822,74 0,00 -98.296,16 481.593,00
7.574.497,27 1.602.305,45 0,00 0,00 9.176.802,72
8.623.632,29 1.602.305,45 0,00 0,00 10.225.937,74
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 904.958,55 61.105,34 0,00 966.063,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.670.247,20 317.956,63 0,00 2.988.203,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.027.515,71 402.126,38 0,00 3.429.642,09
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.697.762,91 720.083,01 0,00 6.417.845,92
6.602.721,46 781.188,35 0,00 7.383.909,81
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.071,13 144
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.311.868,02 766
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 965.495,78 900
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 481.593,00 211
2.758.956,80 1.877
2.842.027,93 2.021,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Logit Services GmbH, Neuss

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Logit Services GmbH, Neuss,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Logit Services GmbH, Neuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 14. Dezember 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer

Elmar Meier, Wirtschaftsprüfer

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