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Techniropa Holding GmbHDaunKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Im Jahr 2019 erfolgten folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis: Die Gesellschaft hat weitere Anteile an der Formitable GmbH erworben, hält nun mit 51 % die Mehrheit und wird demnach erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen. Es wurden weitere 20% Anteile an der TechniBike GmbH erworben. Der Anteil beträgt nun 90%. Die Gesellschafteranteile der Techniropa Holding GmbH an der Windspiel Manufaktur GmbH wurden in 2019 veräußert. Die Firma TechniVolt GmbH mit dem Sitz in Daun wurde als 100-%ige Tochtergesellschaft neu gegründet. Bezüglich der Nennung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie der assoziierten Unternehmen wird auf die Angabe im Konzernanhang verwiesen. Im Wesentlichen konzentriert sich der Lagebericht auf die beiden Unternehmensschwerpunkte Röhrenwerke und Unterhaltungselektronik. Der Bereich Röhrenwerke umfasst die Unternehmen TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH, MFT metalform TUBULAR PRODUCTS GmbH sowie SRD Steel & Pipe S.A. Diese sind im Bereich der Rohrherstellung und des Rohrhandels tätig. Die Aktivitäten erstrecken sich auf 4 Teilbereiche:
OCTG fertigt Bohrrohre, Futterrohre, Steigrohre und Zubehör für die Erdöl- und Erdgasindustrie. Die Rohre werden weltweit für Öl- und Gasbohrungen, Geothermalbohrungen und in Gaskavernen eingesetzt.
INOS fertigt nahtlose Edelstahlrohre, Edelstahlsonderlegierungen, Rohre aus Nickellegierungen und nahtlose Titanrohre. Diese Rohre finden Verwendung beim Einbau in Wärmetauscher, als Hydraulik- und Instrumentenleitungen, im Maschinenbau und in der Automobilindustrie.
Im Handel werden Fremdprodukte vertrieben. Der Bereich umfasst den Handel mit Rohren, Rohrformstücken, Flanschen, Schmiedestücken, Stabstahl, Blechen, Schrauben, Ventilen und sonstigem Zubehör aus Stahl, Edelstahl, Nickel, Titan, NE-Metallen und Kunststoffen.
TPS ist Lagerhalter für Wärmetauscherrohre aus Kohlenstoff-Stahl, legierten Stählen, Edelstahl, Messing und Kupfernickel. Die Rohre kommen beim Bau von Kondensatoren, Wärmetauschern und Kesseln zum Einsatz. Endverwender sind Raffinerien, Chemieindustrie, Kunstdüngerhersteller, Kraftwerke und Ölproduzenten. Der Bereich Unterhaltungselektronik umfasst zum 31.12.2019 folgende Gesellschaften:
Die TechniSat Digital GmbH wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, für den Endverbraucher hochwertige Satellitenempfangstechnik anzubieten. Seither realisieren wir für den deutschsprachigen Raum Lösungen zum Empfangen und Verbinden von Daten. Heute ist das Unternehmen einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik. Inzwischen gehören Fernseher, Digitalradios, Smart-Home- und weitere Lifestyle-Elektronik-Geräte zu unserem Angebot. Darüber hinaus bietet die TechniSat einen ganzheitlichen Service als EMS-Partner von der Konstruktion und Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zun Kundenservice und schafft auf diesem Weg umfassende und nachhaltige Kundenzufriedenheit. Höchste Qualität bedeutet für uns, dass jedes unserer Produkte ausgereift, hochwertig verarbeitet und intuitiv nutzbar ist. Wir schaffen mit unseren Geräten die Verbindung zwischen Menschen und Generationen, weil unsere Technologien einfachen Zugang und einfache Vernetzung bieten. TechniSat erzielt seinen Umsatz mit kleineren und mittleren Facheinzelhändlern, die teilweise in Kooperationen zusammengeschlossen sind, allen für Deutschland relevanten Fachmärkten, Versand- und Online-Händler sowie mit EMS-Fertigungsaufträgen. TechniSat verfügt über eine stabile Basis von etwa 5.000 unabhängigen Kunden. Darüber hinaus beliefert TechniSat im DVB-Bereich Programmanbieter, Netz-(Kabel)betreiber, die bei verbundenen Unternehmen von TechniSat entwickelte und/oder gefertigte Produkte teilweise unter ihrem eigenen Markennamen vermarkten. Die von TechniSat vertriebenen Produkte des CE Bereichs werden überwiegend durch das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden entwickelt. Für verschiedene Märkte und Sonderprojekte kooperiert TechniSat mit externen Entwicklungsunternehmen. Auch die aus diesen Kooperationen entstehenden Produkte werden weitestgehend in den TechniSat-Werken hergestellt. Die Produktion der Produkte erfolgt in folgenden Tochtergesellschaften: TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt TechniSat Vogtland GmbH, Schöneck TechniSat Digital Sp. z o.o, Oborniki Slaskie, Polen TechniSat Digital Kft., Abasar, Ungarn Die TELESTAR-DIGITAL GmbH vertreibt hochwertige Empfangstechnik für den Digital-TV Empfang. Abgerundet wird das Angebot durch das deutschlandweit umfangreichste Zubehörsortiment für den digitalen Fernsehempfang, Digitalradios und Audioprodukte. Darüber hinaus ist die TELESTAR-DIGITAL GmbH als Distributor für einige weitere, qualitativ hochwertige Marken aus unterschiedlichen Bereichen der Unterhaltungselektronik tätig und bietet so ein extrem vielseitiges Sortiment für ihre Kunden im In- und Ausland ab. Weitere Gesellschaften im Techniropa Holding Konzern und deren Tätigkeitsbereiche: Die TechniForm GmbH konstruiert, fertigt, montiert und vertreibt Kunststoffteile mit vielfältigen Oberflächenbehandlungen und stellt hierfür die dazugehörigen Werkzeuge im eigenen Werkzeugbau her. Im Geschäftsjahr 2019 ist ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen, die Prognose aus dem Vorjahr einen leicht steigenden Umsatz zu erzielen wurde nicht erreicht. Aufgrund der weiteren Automatisierung und der stabilen Auftragslage konnte das Betriebsergebnis 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden. Die Eifelion GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Daun/Vulkaneifel. Es wurde im Jahr 2008 gegründet und vermarktet die eigenen Immobilien in Daun. Darüber hinaus bewirtschaftet die Eifelion landwirtschaftliche Flächen und beliefert die Pro Eifel Energies GmbH mit Miscanthus als Heizmaterial zur Energieversorgung des Lieserparks. Die Pro Eifel Energies GmbH betreibt eine Wärmeversorgungsanlage auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Die INFOSAT Verlag und Werbe GmbH produziert die Zeitschriften Vivanty (Lifestyle) und INFODIGITAL (Multimedia-Ratgeber für Technik, Fernsehen, Radio und Internet). Die Vermarktung von EPGs-elektronische Programmguides und Herstellung von Hörfunk und Printbeiträgen, insbesondere für technische Artikel und Satellitenindustrie, gehören ebenfalls zum Gegenstand des Unternehmens. Die TechniBike GmbH betreibt den Handel, die Herstellung und die Montage von Fahrrädern, insbesondere solche mit Elektromotoren, und Elektromotorrollern. In 2019 sind die Vertriebsaktivitäten für alle Modelle ausgebaut worden, so dass der Umsatz mehr als verdoppelt werden konnte. In Kooperation mit der Familie Cooper werden neben der Marke TechniBike Cooper E-Bikes vertrieben. Die Fertigung der E-Bikes erfolgt am Standort Staßfurt. Die nexxoo Apps & Internet GmbH erstellt Software und Inhalte für Internet-Auftritte inklusive Apps für verschiedene Betriebssysteme. Die Formitable GmbH fertigt am Standort Daun und Nerdlen-Kradenbach einzigartige Möbel unter Verwendung von alten originalen Weinkisten mit individuellem Druck. Zusätzlich werden Teppan-Yakis für den mobilen Gebrauch in- und outdoor gefertigt. Die TechniVolt GmbH befindet sich im Aufbau und hat die Entwicklung, Produktion und den Handel mit Ladestationen für Elektroautos und Fahrräder zum Gegenstand. 2. Zweigniederlassungsbericht Techniropa Holding unterhält keine Zweigniederlassungen. 3. Forschung und Entwicklung Die TechniSat Dresden GmbH konzentriert sich im Bereich CE auf die Entwicklung von TV-Geräten, Set Top Boxen für das Premiumsegment, sowie auf die Weiterentwicklung von Bedienkonzepten und Softwareapplikationen, App-Entwicklung und Smart Home-Entwicklung sowie Entwicklung von DAB+ Empfangsgeräten und von hochwertigen Audio-Komponenten. Die Entwicklungsprozesse basieren auf einem sehr hohen Qualitätsniveau. In Dresden waren im Schnitt 73 hoch qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaftsanteile wurde in 2020 veräußert. Die Gesellschaft wird aber weiterhin als Dienstleister für die TechniSat-Gruppe tätig sein. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Rohrherstellung und -handel Die im Jahr 2019 weitere Verschärfung der handelsrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den USA und China trugen deutlich zur Eintrübung des weltweiten Wirtschaftsklimas bei und erwiesen sich als größte Wachstumsbremse auf den großen und wichtigsten Weltmärkten. So stieg das Bruttoinlandsprodukt in der Bundesrepublik Deutschland nur noch um 0,6 %, obwohl gleichzeitig ein Beschäftigungsrekordhoch mit 45,3 Mio. Erwerbstätigen erreicht wurde. Damit fiel das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 deutlich unter den Durchschnitt der letzten 10 Jahre, der noch bei 1,3 % lag. China erreichte ein Wirtschaftswachstum von nur noch 6,1 %. Damit wuchs das Land so langsam wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Das Weltwirtschaftswachstum zeigt ähnliche Tendenzen, und mit einem Anstieg von 2,9 % ist dies der niedrigste Wert seit 2009. Lediglich die USA steigerten ihr Bruttoinlandsprodukt noch um 2,3 %, was jedoch im Wesentlichen den Steuererleichterungen der Trump Administration geschuldet war und zum einen zwar mehr Kaufkraft und somit höheren Konsum bewirkte, als auch einen stärkeren US-Dollar zur Folge hatte, jedoch zum anderen gleichzeitig die Staatsverschuldung deutlich erhöhte. Der Ölpreis als einer der wichtigen, weltweiten Konjunkturindikatoren verzeichnete einen Anstieg von 46 US-Dollar/Barrel für die Referenzsorte WTI auf 64 US-Dollar/Barrel bis zum Frühjahr, was zum einen auf reduzierte Förderquoten der OPEC+ Länder zurückzuführen ist, zum anderen durch die Hoffnung genährt wurde, dass sich im US Amerikanisch-Chinesischen Handelskonflikt eine positive Lösung abzeichnen würde. Als sich diese Annahme jedoch als falsch erwies, fiel infolge der Ölpreis deutlich und erreichte fast wieder die Marke von 50 US-Dollar/Barrel bevor er zum Jahresende wesentlich fester und oberhalb von 60 US-Dollar/Barrel abschloss. Consumer-Electronic Der Markt der klassischen Unterhaltungselektronik hat sich in vielen Bereichen 2019 schlechter entwickelt als prognostiziert. Laut Gfu ist der TV-Markt in 2019 gegenüber 2018 um 4,7 % (nach Stückzahlen) zurückgegangen. Der Gesamtumsatz mit TV-Geräten ist im gleichen Zeitraum um 9 % zurückgegangen. Ebenso ist weiterhin ein Preisverfall zu verzeichnen. Der Markt für Set-Top-Boxen ist in Stückzahlen um 25 % und im Wert um 37,3 % zurückgegangen. Der Umsatz im Bereich DAB+-Digitalradiogeräte ist auch in 2019 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das DAB+-Sendernetz wird in Deutschland immer weiter ausgebaut und sorgt für eine flächendeckendere Verbreitung. Ebenso beflügelt die Vielzahl der neuen Radioprogramme, die über das DAB+-System abgestrahlt werden, die Abverkäufe. Neue Themen wie Smart Home werden positiv vom Endverbraucher aufgenommen, auch wenn der Markt hier noch in einem frühen Anfangsstadium ist. 2. Geschäftsverlauf Rohrherstellung und -handel Der im Frühjahr ansteigende Rohölpreis bewirkte eine Erholung auf der Rohrnachfrageseite für Produkte zur Exploration und Förderung von Öl und Gas, an der auch wir in unserem OCTG Geschäftsfeld partizipieren konnten und die uns eine Vollauslastung ab Beginn des 2. Quartals sicherte, jedoch den aus dem 1. Quartal resultierenden Umsatzverlust im Vergleich zum Vorjahr nicht vollständig kompensieren konnte. Die weltweite Fahrzeug- als auch PKW Produktion reagierte auf die Handelsbeschränkungen und die abnehmende Wachstumsdynamik am deutlichsten und verzeichnete gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 3 %. Die Inlandsproduktion in der Bundesrepublik Deutschland fiel sogar auf ein 22-Jahrestief mit einem Minus von 8,9 % und nur noch 4,67 Mio. gebauten PKWs. Damit hatte die deutsche Inlandsproduktion nur noch einen Anteil von 5,9 % an der Weltproduktion im Vergleich zu 11,8 %, die noch im Jahre 1997 erreicht wurde. Die stärksten Absatzrückgänge verzeichnete man in China mit einem Minus von 10 %, Indien minus 13 %, Japan minus 2 % und den USA minus 1 %. Im Gegensatz dazu stieg der Absatz in Brasilien um 8 % und in der gesamten EU immerhin noch um 1 %. Diese Entwicklung betraf auch uns in unserer Edelstahlsparte, in der wir Mengenrückgänge verzeichnen mussten, die jedoch auf der Ergebnisseite durch Margenverbessernde Maßnahmen mehr als aufgefangen wurden. Consumer-Electronic Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 betrug der Umsatz im CE Bereich EUR 265,648 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 4 % (2018 EUR 276,639 Mio.) gesunken. 3. Lage a.) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind insgesamt um EUR 24,197 Mio. auf EUR 322,516 Mio. gesunken. Der Umsatz betrug im Bereich Röhrenwerke EUR 50,598 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 20 % (2018 EUR 63,571 Mio.) gesunken. 20,6 % des Umsatzes wurde in Deutschland erzielt. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 5,1% niedriger. Im Segment der Unterhaltungselektronik betrug der Umsatz EUR 265,648 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 4 % (2018 EUR 276,639 Mio.) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 5,5 Mio. auf EUR 16,871 Mio. gestiegen, was im Wesentlichen aus gestiegenen Zuschreibungen auf Wertpapiere um EUR 4,677 Mio und Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von EUR 2,115 Mio. resultiert. Erträge aus dem Verkauf von Wertpapieren sind um EUR 1,306 Mio. geringer. Der Materialaufwand ist um EUR 22,346 Mio. gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Rohergebnis wird um EUR 0,5 Mio. geringer als im Vorjahr ausgewiesen. Der Personalaufwand sank um EUR 0,479 Mio. Die Abschreibungen auf Anlagvermögen stiegen um EUR 1,095 Mio. auf EUR 7,541 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um EUR 1,817 Mio. Die Zinserträge stiegen um EUR 0,074 Mio. auf EUR 1,504 Mio., Zinsaufwendungen sanken um EUR 0,305 Mio. auf EUR 0,557 Mio. In 2019 wurden Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens in Höhe von EUR 0,109 Mio. notwendig. (Vorjahr EUR 11,819 Mio.) Im Jahre 2019 schließt das Ergebnis der Techniropa Holding GmbH mit einem Jahresüberschuss von EUR 8,621 Mio. ab (Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR 13,681 Mio.). Im Vorjahr sind aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung periodenfremde Steuern in Höhe von EUR 11,16 Mio. angefallen. b.) Finanzlage Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Finanzmanagement der Firma Techniropa Holding ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertung der Kreditgeber und Kosten für das Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen. Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7,808 Mio. steht eine Liquidität (Kasse und Bankguthaben) von EUR 56,683 Mio. gegenüber. Die Eigenkapitalquote (inklusive des Sonderpostens für steuerfreie Investitionszulage sowie 50 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse) beträgt im Jahr 2019 80,8 % (Vorjahr 75 %). Zahlungsverpflichtungen konnten zu jeder Zeit erfüllt werden. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt EUR -6,237 Mio. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt EUR -4,528 Mio. Aus Finanzierungstätigkeiten wird ein Cash-Flow in Höhe von EUR 1,753 Mio. ausgewiesen. Die detaillierte Darstellung ist der als Anlage beigefügten Kapitalflussrechnung zu entnehmen. c.) Vermögenslage
Das Vorratsvermögen ist um EUR 5,747 Mio. auf EUR 98,224 Mio. gesunken, die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind um EUR 5,778 Mio. auf EUR 3,738 Mio. gesunken. Die sonstigen Rückstellungen werden mit EUR 21,007 Mio. um EUR 7,225 Mio. geringer als im Vorjahr ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um EUR 11,122 Mio. vermindert werden. Investitionen Im Jahr 2019 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von EUR 20,5 Mio. durchgeführt. Davon entfallen Investitionen in Höhe von ca. EUR 3,426 Mio. auf die TechniSat Gruppe und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände mit EUR 0,978 Mio., Grundstücke und Bauten mit EUR 1,081 Mio. sowie Maschinen und Betriebsausstattung mit EUR 1,028 Mio. Anzahlungen für Anlagen im Bau wurden in Höhe von EUR 0,339 Mio. geleistet. Die Eifelion GmbH investierte EUR 10,202 Mio. (im Wesentlichen Grundstücke und Gebäude). Die TPS investierte EUR 1,61 Mio. im Wesentlichen in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzanlagen betreffen im wesentlichen Wertpapiere und sind um EUR 1,249 Mio auf EUR 33,459 Mio. gestiegen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt sank die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) auf 1.600 Personen (im Vorjahr 1.611). Weiterbildung und Nachwuchsförderung Herausragend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg. Aus diesem Grunde investiert die Unternehmensgruppe konstant in den Bereich Personalentwicklung. In diesem Zusammenhang nehmen die Mitarbeiter an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Darüber hinaus findet eine individuelle Förderung der Mitarbeiter und Nachwuchskräfte in allen Geschäftsbereichen statt. Das Unternehmen beschäftigte zum Bilanzstichtag insgesamt 67 Auszubildende und BA Studenten und Studentinnen. Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement Um einen hohen Standard der Produkte zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsaudits durchgeführt. Mit dieser systematischen und dokumentierten Überprüfung der Standorte sorgt das Unternehmen für die Einhaltung interner und gesetzlicher Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsvorgaben. Die strenge Beachtung der Aspekte Qualität, Sicherheit und Schutz der Umwelt sind elementare Bestandteile der Unternehmensphilosophie, denn sie tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind zwei gleichberechtigte Ziele, die konsequent weiterentwickelt werden. An den Standorten wurden im vergangenen Jahr Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit am Arbeitsplatz und zum Gesundheitsschutz umgesetzt. Qualitätsmanagementsystem/Prozessanalyse und -verbesserung Qualitätsziele werden jährlich definiert und bewertet, die Zielerfüllung wird gemessen. Vor allem im Bereich der Entwicklung und des Supports ist die Einhaltung eines gleich bleibend hohen Qualitätsstandards für alle Produkte und Dienstleistungen von grundlegender Bedeutung. Um diesen hohen Qualitätsstandard durchgängig für alle Produktgattungen sicherzustellen, ist ein integriertes Management System im Einsatz. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt 2 % (Vorjahr -3,95 %). Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss zu durchschnittlichem Eigenkapital) beträgt 3,82 % (Vorjahr -5,89 %). 5. Gesamtaussage Für den Bereich Rohrherstellung und Handel wurde die Prognose aus dem Vorjahr, das operative Ergebnis auf Vorjahreshöhe halten zu können, übertroffen. Im CE-Bereich wurde die Prognose aus dem Vorjahr, eine leichte Umsatzsteigerung zu realisieren, nicht erreicht. Der Grund ist im dargestellten Preisverfall im Bereich TV-Geräte sowie Set-Top-Boxen zu sehen. Die Umsatzsteigerung im Bereich der DAB+-Digitalradiogeräte konnte dies nicht kompensieren. III. Prognosebericht Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen. Gleiches gilt für die finanziellen Auswirkungen auf unseren Konzern, die wir nicht quantifizieren können, jedoch als deutlich negativ beurteilen. Am 27.04.2020 wurde ein KfW-Kredit über 10,0 Mio. EUR abgeschlossen, um eventuellen Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Pandemie vorzubeugen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Bereich Rohrherstellung und -handel TPS ist als exportorientiertes Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für mittelständische Unternehmen wie TPS ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Das Risikomanagement sehen wir als unternehmerische Aufgabe. Die Risiken sind einerseits kontrolliert einzugehen, andererseits müssen jedoch auch alle Chancen genutzt werden. Es ist Aufgabe der gesamten Firma und aller Mitarbeiter, die Eintrittswahrscheinlichkeit beider Faktoren im Sinne des Unternehmens zu optimieren. Ein weiteres Risiko wird in den Auswirkungen des Coronavirus gesehen. Integriertes Risikomanagementsystem Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und -prozesse sichergestellt. Die Produktionsprozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft bzw. auditiert. Im Bereich Produktion verfügen wir auch über externe Zulassungen unserer Kunden, sowie zusätzliche Zertifizierungen von Drittabnahmefirmen. In der Gesellschaft gibt es verschiedene Qualitätsverantwortliche. Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und unterliegt einer ständigen Verbesserung. Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt. Controlling Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Die Grundlage bilden regelmäßige Strategieüberprüfungen. Daraus resultiert eine systematische Formulierung lang- und kurzfristiger Geschäftsziele. Frühwarnsysteme Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden, und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden. Umfeldrisiken Wechselkursschwankungen und politische Risiken sind von unserer Seite aus nicht zu beeinflussen. Für existierende Aufträge sind Kursschwankungen durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Operative Risiken Im Produktions- und Lagerbereich unterliegen unsere Produkte einer kontinuierlichen Kontrolle, entweder durch unsere eigene unabhängige Qualitätsabteilung oder durch Drittabnahmegesellschaften. Im Handelsbereich wird größtenteils von zertifizierten Lieferanten gekauft. Teilweise wird die Qualität durch auftragsbezogene Drittabnahmen gesichert bzw. durch die eigene Eingangskontrolle. Bewertungsrisiken Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt und Währungskursschwankungen (insbesondere Euro/Dollar) werden durch abgeschlossene Devisentermingeschäfte abgesichert. Finanzrisiken Durch das hohe Eigenkapital sind wir in der Lage auch unerwarteten Unternehmens- und Marktentwicklungen zu begegnen, die bestehende Kundenstruktur größtenteils zu sichern und neue Kundenmärkte zu gewinnen. Es gehört zu den Unternehmensgrundsätzen, Umsätze ausschließlich auf gesicherter Basis zu tätigen. Dementsprechend wickeln wir unsere Umsätze grundsätzlich im Rahmen von Bankgarantien, Akkreditiven, sowie Forderungsabsicherungen durch Warenkreditversicherung ab. Dies trägt zusätzlich zur Liquiditätssicherung unseres Unternehmens bei. Ein transparentes, monatliches Reporting und eine stabile Bilanzstruktur tragen zusätzlich dazu bei, Finanzierungsrisiken zu begrenzen. Unsere Bankpartner sind in unser Partnerkonzept für Lieferanten und Dienstleister eingebunden. Sie unterliegen entsprechenden Auswahlkriterien, Beurteilungen und permanenten Überprüfungen auf Partner- und Leistungsfähigkeit. Dadurch vermindern wir das Risiko von kurzfristigen Fälligstellungen durch solche Kreditinstitute, die häufigen strategischen Änderungen unterworfen werden. Bereich Consumer Electronic Branchenspezifische Risiken: Intensiver globaler Wettbewerb und anhaltender Preisverfall sowie kürzere Innovationszyklen für die Produkte sind für die Consumer-Electronic-Branche kennzeichnend. Die TechniSat Digital GmbH, Daun ist von deren Risiken betroffen. Für mittelständische Unternehmen wie TechniSat ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Ein weiteres Risiko wird in den finanziellen Auswirkungen des Coronavirus gesehen. Ertragsorientierte Risiken: Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass steigende Anforderungen an die Produkte zu einer verstärkten Nachfrage nach den Erzeugnissen aus dem Hause TechniSat führen werden. Es besteht allerdings das Risiko, dass sich der Markt nicht in der von der Geschäftsführung erwarteten Weise entwickelt. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Produkte der Gesellschaft nicht den Anforderungen und Bedürfnissen des Marktes entsprechen. Seit Jahren herrscht im Umfeld der Consumer Electronic eine hohe Wettbewerbsintensität. Der damit verbundene Preisverfall führt zu einem Verdrängungswettbewerb. Durch sinkende Absatzpreise sind für die Produkte bei gleichbleibenden Absatzvolumina Umsatzrückgänge zu erwarten. Integriertes Risikomanagementsystem Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und Prozesse sichergestellt. Die Prozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft. Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und wird ständig an die erhöhten technischen Anforderungen angepasst. Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt. Controlling Operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Steuerungsmaßnahmen werden mit den Führungsebenen vereinbart und deren Wirksamkeit wiederum überprüft. Frühwarnsysteme Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen, über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden und die Ergebnisse in operatives Handeln umgesetzt werden. Bewertungsrisiken Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt. Lager- und Bestandsrisiko Die Bauteile und Fertigprodukte im Vorratsbestand können technologisch problemlos im Jahre 2020 verarbeitet werden. Es besteht ein Risiko, dass Produktmängel nicht zeitnah erkannt werden, dieses Risiko wird durch intensive Qualitätskontrolle im Warenein- und Warenausgang reduziert. 2. Chancenbericht Wie bei allen Unternehmen gibt es neben den Risiken auch zahlreiche Chancen. Das Risikomanagement umfasst auch die Wahrnehmung von Chancen, die sich aus dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld ergeben. Im Folgenden werden die wesentlichen Chancenfelder beschrieben. Wachstumschancen Bereich Röhrenwerke Die Gesellschaft erfasst Wachstumschancen, die sich am Markt ergeben. Informationen wie Trends, Kundenanforderungen und neue Technologien werden gesammelt und analysiert. Neue bzw. bestehende Märkte werden durch Werbung, Kundenberichte und Messeteilnahmen ausgebaut. TPS ist ein verlässlicher Partner für seine Alt- und Neukunden. Die Kundenbasis wird kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Dies gilt ebenfalls für den Ausbau der Lieferantenbasis für Vormaterial Konjunkturelle Chancen Bereich Unterhaltungselektronik Durch technologische Innovationen sowie einer nachhaltigen und glaubhaften Premiumpositionierung bei gleichzeitiger Intensivierung des unteren und mittleren Preissegments der TechniSat Produkte kann die Wettbewerbsposition von TechniSat verbessert werden. Neue Vertriebswege, wie z. Bsp. Onlinehandel verbessern die Absatzchancen von TechniSat Produkten. Parallel hierzu bedeutet Innovation in der Entwicklung aber nicht nur neue Produkte und neue Dienste, sondern auch Kostenreduktion. Die hohe Kompetenz in der EMS-Fertigung bieten TechniSat sehr gute Chancen, weitere Kunden zu akquirieren. 3. Gesamtaussage Alle heute erkannten Risiken, gewichtet mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, sind mit kompensierenden Maßnahmen unterlegt und führen zu keiner erkennbaren Existenzgefährdung des Konterns. Zusätzliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die derzeitigen Chancen die Risiken überwiegen. Mit der gegenwärtigen Struktur und ihrer finanziellen Ausstattung kann der Konzern unter Wahrnehmung erkennbarer Chancen den Risiken wirkungsvoll begegnen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im CE-Bereich werden zum Teil durch Devisentermingeschäfte Käufe in Fremdwährungen gegen Kursschwankungen abgesichert. Im Bereich der Röhrenwerke werden Kauf- sowie Verkaufskontrakte in fremden Währungen im Zeitpunkt des Abschlusses über Devisentermingeschäfte in korrespondierender Höhe gegen Kursschwankungen abgesichert. Dementsprechend erfolgt die Bildung von Bewertungseinheiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem ist der wesentliche Teil der Forderungen über Factoring- bzw. Forfaitierungsvereinbarungen gegen Ausfall versichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend aus Eigenmitteln.
Daun, 27. Mai 2020 / 25. September 2020 Techniropa Holding GmbH Peter Lepper, Geschäftsführender Gesellschafter Stefan Kön, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019A. Allgemein Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. und 290 ff. erstellt. Das Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Wittlich unter der Nummer HRB 40679 eingetragen. Die Darstellung des Konzernabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Soweit in den Einzelerläuterungen nichts anderes dargelegt wird, werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus den Einzelabschlüssen fortgeführt. B. Angaben zu Konsolidierungsmethoden 1. Konsolidierungskreis Zum Umfang der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf Abschnitt E. 4 des Anhangs. 2. Vollkonsolidierung a) Konzernbilanz Es erfolgte sowohl eine Kapital- als auch eine Schuldenkonsolidierung. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung ist nach der bis zum 31. Dezember 2009 möglichen echten angelsächsischen Buchwertmethode vorgenommen worden. Hierbei werden die als Beteiligung des Mutterunternehmens ausgewiesenen Anteile von Tochterunternehmen gegen das entsprechende anteilsmäßige Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss aufgerechnet. Da es sich immer um 100 %-ige Beteiligungen handelt, ergibt sich keine Änderung zur ab 1. Januar 2010 für Neuzugänge nur noch zulässige Neubewertungsmethode. Die Kapitalkonsolidierung für Zugänge nach dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge werden nach ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge, die entstanden sind, da Anteile an Tochterunternehmen im Wege einer Sacheinlage erworben wurden, werden der Kapitalrücklage zugeführt. Schuldenkonsolidierung Für die Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Es ergab sich keine Konsolidierungsdifferenz. b) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufwands- und Ertragskonsolidierung Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die wesentlichen Aufwands- und Ertragspositionen zwischen den Konzerngesellschaften untereinander aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse wurden im Bereich des Anlagevermögens sowie im Vorratsvermögen eliminiert. 3. Assoziierte Unternehmen Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit dem Buchwert angesetzt und um den Betrag der anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht oder vermindert. C. Angaben zur Konzernbilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema unter Berücksichtigung deutscher konzernrechtlicher Vorschriften aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Umrechnung in EURO erfolgt nach folgenden Grundlagen: Bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung nach Maßgabe des Wechselkurses zum Bilanzstichtag, soweit diese eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. Die Umrechnung von auf fremder Währung lautenden Abschlüssen einbezogener ausländischer Unternehmen erfolgt gem. § 308a HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. 2. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beläuft sich auf ca. T€ 5.673. Aktivierungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände erfolgten keine. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (nur Sachanlagen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Der durch die Erstkonsolidierung entstandene Firmenwert in Höhe von T€ 519 wurde in voller Höhe abgeschrieben. Ansonsten erfolgt die Abschreibung auf Firmenwert über 10 Jahre. b) Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2019 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme am Abschlussstichtag oder in Lagerbereichen mit ordnungsmäßigen Bestandsfortschreibungen im Laufe des Geschäftsjahres. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten zu Vollkosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Ausland beschaffte Waren wurden zum Tageskurs der Anschaffung bewertet. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 2 bzw. 3 % vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag in den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 250) und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 315). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Steuerforderungen. c) Wertpapiere Die Wertpapiere sind zum Stichtagskurs oder den niedrigeren Anschaffungskosten bewertet. d) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Währungskonten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. 4. Aktive latente Steuern Bei der Bildung von latenten Steuern ergab sich ein aktiver Steuerüberhang. Aktive latente Steuern wurden gebildet für:
Passive latente Steuern wurden gebildet für:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft von insgesamt 30,0 % bzw. 19,0 %, soweit es sich auf polnische Steuern bezieht. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 710.000,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Betrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
6. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten wurde für verschiedene Zuschüsse und Zulagen für Investitionen in das Anlagevermögen gebildet und wird gemäß der Abschreibungen der begünstigten Anlagegüter aufgelöst. 7. Rückstellungen Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Der Betrag ermittelt sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wird der Rechnungszinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt in Höhe von 2,71 % zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag beträgt T€ 30. Der Rententrend wird mit 1,9 % angenommen. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode). Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,97 %. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit den zum Bilanzstichtag bestehenden Devisenkassamittelkursen bewertet. Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fristigkeit der Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Art und Form der Sicherheiten:
D. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Merkmalen
nach Tätigkeitsbereichen
3. Periodenfremde sowie außerordentliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Zuschreibung auf Wertpapiere (T€ 5.281), der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1.488), aus Anlagenabgängen (T€ 475) sowie der Veräußerung einer konsolidierten Einheit (T€ 513) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsbewertung (T€ 121) sowie aus Anlagenabgängen (T€ 35) enthalten. Aufgrund der Betriebsprüfung sind periodenfremde Steuern in Höhe von T€ 1.528 sowie Zinsen in Höhe von T€ 86 angefallen. Außerordentliche Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 532 enthalten und betreffen Versicherungserstattungen aufgrund eines Hagelschadens. Außerordentliche Aufwendungen sind in diesem Zusammenhang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 394 enthalten. Im Personalaufwand sind außerordentliche Aufwendungen aus Abfindungen durch Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 341 enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Im Berichtsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 24) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 65) entstanden. 6. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung Erträge aus der Abzinsung sind in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 16), Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 57) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Konsolidierungskreis Tochterunternehmen
Die Anteile an der Windspiel Manufaktur GmbH wurden zum 30. April 2019 veräußert. Am 20. Mai 2019 wurden weitere 1 % an dem assoziierten Unternehmen Formitable erworben. Die Erstkonsolidierung dieser Gesellschaft erfolgte aus Vereinfachungsgründen zum 1. Januar 2019. Die TechniVolt GmbH wurde am 20. Mai 2019 gegründet und in den Konzernabschluss einbezogen. Am 27. Juni 2019 wurden weitere 20 % an dem verbundenen Unternehmen TechniBike GmbH erworben. Mit der Eifelion GmbH, der TechniBike GmbH, der Digital 1A GmbH (vormals: AQINOVA Digital 1 GmbH), der TechniSat Concept Store GmbH sowie der INFOSAT Verlag & Werbe GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge. Diese Gesellschaften machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses Gebrauch. Bezüglich der XY GmbH wurde von der Ausnahmeregelung des § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. 5. Assoziierte Unternehmen
Die Bilanzierung erfolgt nach der Equity-Methode. Der negative Equity-Wert beträgt T€ 76. Die von dem assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen im Wesentlichen denen des Konzerns. 6. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer in Rechnung gestellte Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Bei den Abschlussprüfungsleistungen sind Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von T€ 210 enthalten. 7. Überleitung des Ertragsteuersatzes
F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Verpflichtungen aus Leasingverträgen Die Leasingraten werden sich 2020 auf ca. T€ 1.908 belaufen. Für den Zeitraum 2021 bis 2024 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 1.793. 2. Verpflichtungen aus Miet-, Dienstleistungs- und sonstigen Verträgen Die Verpflichtungen werden sich 2020 auf ca. T€ 1.110 belaufen. Für den Zeitraum 2021 bis 2024 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 2.325. Die Verpflichtungen aus noch nicht fertiggestellten Bauvorhaben betragen für 2020 ca. T€ 5.500. 3. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft nutzt Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken aus zu erwartenden Zahlungsein- und Zahlungsausgängen, die in Fremdwährung erfolgen. Sie decken die zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsgeschäfte (Grundgeschäfte) ab und werden mit diesen in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird durch Vergleich der Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft gemessen und durch das Risikomanagementsystem überwacht. Die Verbuchung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Buch- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:
Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente spiegeln die geschätzten Beträge wider, die das Unternehmen zahlen müsste oder erhalten würde, um die laufenden Verträge am Bilanzstichtag glattzustellen. Der Marktwert für die genannten Derivate bestimmt sich wie folgt: Währungsderivate: Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde über den Devisenkurs zum Bilanzstichtag bestimmt. G. Nachtragsbericht Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen. Beispiele sind:
Die finanziellen Auswirkungen auf unseren Konzern, die wir nicht quantifzieren können, beurteilen wir als deutlich negativ.
Daun, 28. Mai 2020 / 30. September 2020 Peter Lepper Stefan Kön Doris G. Lepper
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Techniropa Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Techniropa Holding GmbH, Daun, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Techniropa Holding GmbH, Daun, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 30. September 2020 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDie Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 02. Oktober 2020. |
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