TechniSat Concept Store GmbHLiquidiert

Charlottenstraße 42, 10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 201349
Eingetragen
15.11.2018
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenEinzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Betrieb von Einzelhandelssowie Großhandels-Geschäften, Internetplattformen, E-Shops und von allem, was damit im Zusammenhang steht.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Techniropa Holding GmbH

Daun

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Im Jahr 2019 erfolgten folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis:

Die Gesellschaft hat weitere Anteile an der Formitable GmbH erworben, hält nun mit 51 % die Mehrheit und wird demnach erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen. Es wurden weitere 20% Anteile an der TechniBike GmbH erworben. Der Anteil beträgt nun 90%. Die Gesellschafteranteile der Techniropa Holding GmbH an der Windspiel Manufaktur GmbH wurden in 2019 veräußert. Die Firma TechniVolt GmbH mit dem Sitz in Daun wurde als 100-%ige Tochtergesellschaft neu gegründet.

Bezüglich der Nennung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie der assoziierten Unternehmen wird auf die Angabe im Konzernanhang verwiesen.

Im Wesentlichen konzentriert sich der Lagebericht auf die beiden Unternehmensschwerpunkte Röhrenwerke und Unterhaltungselektronik.

Der Bereich Röhrenwerke umfasst die Unternehmen TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH, MFT metalform TUBULAR PRODUCTS GmbH sowie SRD Steel & Pipe S.A. Diese sind im Bereich der Rohrherstellung und des Rohrhandels tätig. Die Aktivitäten erstrecken sich auf 4 Teilbereiche:

OCTG (Oil Country and Tubular Goods)

OCTG fertigt Bohrrohre, Futterrohre, Steigrohre und Zubehör für die Erdöl- und Erdgasindustrie. Die Rohre werden weltweit für Öl- und Gasbohrungen, Geothermalbohrungen und in Gaskavernen eingesetzt.

INOS (Edelstahlwerk)

INOS fertigt nahtlose Edelstahlrohre, Edelstahlsonderlegierungen, Rohre aus Nickellegierungen und nahtlose Titanrohre. Diese Rohre finden Verwendung beim Einbau in Wärmetauscher, als Hydraulik- und Instrumentenleitungen, im Maschinenbau und in der Automobilindustrie.

INDT (Handel)

Im Handel werden Fremdprodukte vertrieben. Der Bereich umfasst den Handel mit Rohren, Rohrformstücken, Flanschen, Schmiedestücken, Stabstahl, Blechen, Schrauben, Ventilen und sonstigem Zubehör aus Stahl, Edelstahl, Nickel, Titan, NE-Metallen und Kunststoffen.

STOCK (Lager)

TPS ist Lagerhalter für Wärmetauscherrohre aus Kohlenstoff-Stahl, legierten Stählen, Edelstahl, Messing und Kupfernickel. Die Rohre kommen beim Bau von Kondensatoren, Wärmetauschern und Kesseln zum Einsatz. Endverwender sind Raffinerien, Chemieindustrie, Kunstdüngerhersteller, Kraftwerke und Ölproduzenten.

Der Bereich Unterhaltungselektronik umfasst zum 31.12.2019 folgende Gesellschaften:

TechniSat Digital GmbH, Daun

Techios Daun GmbH, Daun (Anteilsverkauf in 2020)

TechniSat Dresden GmbH, Dresden (Entwicklung, Anteilsverkauf in 2020)

TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt (Produktion)

TechniSat Vogtland GmbH, Schöneck (Produktion)

TaiShangDa Electronics Co. Limited, Hongkong / China (Einkaufsgesellschaft)

TaiShangDa Electronics Shenzhen Limited, Shenzhen / China (Einkaufsgesellschaft)

TechniSat Digital Sp.z.o.o., Wroclaw / Oborniki Slaskie / Polen (Produktion)

TechniSat Digital Kft, Abasar, Ungarn (Produktion)

TELESTAR-DIGITAL GmbH, Ulmen (Handel und Vertrieb)

XY GmbH (Versand- und Internethandel sowie Groß- und Einzelhandel)

Digital 1A GmbH (ehem.AQINOVA Digital 1 GmbH) (Handel und Vertrieb)

TechniSat Concept Store GmbH (Einzelhandel)

TechniSat Digital S.A., Luxembourg (ruht zurzeit)

DigitalBox Europe GmbH, Ulmen (ruht zurzeit)

Die TechniSat Digital GmbH

wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, für den Endverbraucher hochwertige Satellitenempfangstechnik anzubieten. Seither realisieren wir für den deutschsprachigen Raum Lösungen zum Empfangen und Verbinden von Daten. Heute ist das Unternehmen einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik. Inzwischen gehören Fernseher, Digitalradios, Smart-Home- und weitere Lifestyle-Elektronik-Geräte zu unserem Angebot.

Darüber hinaus bietet die TechniSat einen ganzheitlichen Service als EMS-Partner von der Konstruktion und Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zun Kundenservice und schafft auf diesem Weg umfassende und nachhaltige Kundenzufriedenheit.

Höchste Qualität bedeutet für uns, dass jedes unserer Produkte ausgereift, hochwertig verarbeitet und intuitiv nutzbar ist. Wir schaffen mit unseren Geräten die Verbindung zwischen Menschen und Generationen, weil unsere Technologien einfachen Zugang und einfache Vernetzung bieten.

TechniSat erzielt seinen Umsatz mit kleineren und mittleren Facheinzelhändlern, die teilweise in Kooperationen zusammengeschlossen sind, allen für Deutschland relevanten Fachmärkten, Versand- und Online-Händler sowie mit EMS-Fertigungsaufträgen. TechniSat verfügt über eine stabile Basis von etwa 5.000 unabhängigen Kunden. Darüber hinaus beliefert TechniSat im DVB-Bereich Programmanbieter, Netz-(Kabel)betreiber, die bei verbundenen Unternehmen von TechniSat entwickelte und/oder gefertigte Produkte teilweise unter ihrem eigenen Markennamen vermarkten.

Die von TechniSat vertriebenen Produkte des CE Bereichs werden überwiegend durch das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden entwickelt. Für verschiedene Märkte und Sonderprojekte kooperiert TechniSat mit externen Entwicklungsunternehmen. Auch die aus diesen Kooperationen entstehenden Produkte werden weitestgehend in den TechniSat-Werken hergestellt.

Die Produktion der Produkte erfolgt in folgenden Tochtergesellschaften:

TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt

TechniSat Vogtland GmbH, Schöneck

TechniSat Digital Sp. z o.o, Oborniki Slaskie, Polen

TechniSat Digital Kft., Abasar, Ungarn

Die TELESTAR-DIGITAL GmbH vertreibt hochwertige Empfangstechnik für den Digital-TV Empfang. Abgerundet wird das Angebot durch das deutschlandweit umfangreichste Zubehörsortiment für den digitalen Fernsehempfang, Digitalradios und Audioprodukte.

Darüber hinaus ist die TELESTAR-DIGITAL GmbH als Distributor für einige weitere, qualitativ hochwertige Marken aus unterschiedlichen Bereichen der Unterhaltungselektronik tätig und bietet so ein extrem vielseitiges Sortiment für ihre Kunden im In- und Ausland ab.

Weitere Gesellschaften im Techniropa Holding Konzern und deren Tätigkeitsbereiche:

Die TechniForm GmbH konstruiert, fertigt, montiert und vertreibt Kunststoffteile mit vielfältigen Oberflächenbehandlungen und stellt hierfür die dazugehörigen Werkzeuge im eigenen Werkzeugbau her.

Im Geschäftsjahr 2019 ist ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen, die Prognose aus dem Vorjahr einen leicht steigenden Umsatz zu erzielen wurde nicht erreicht. Aufgrund der weiteren Automatisierung und der stabilen Auftragslage konnte das Betriebsergebnis 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden.

Die Eifelion GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Daun/Vulkaneifel. Es wurde im Jahr 2008 gegründet und vermarktet die eigenen Immobilien in Daun.

Darüber hinaus bewirtschaftet die Eifelion landwirtschaftliche Flächen und beliefert die Pro Eifel Energies GmbH mit Miscanthus als Heizmaterial zur Energieversorgung des Lieserparks.

Die Pro Eifel Energies GmbH betreibt eine Wärmeversorgungsanlage auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen.

Die INFOSAT Verlag und Werbe GmbH produziert die Zeitschriften Vivanty (Lifestyle) und INFODIGITAL (Multimedia-Ratgeber für Technik, Fernsehen, Radio und Internet). Die Vermarktung von EPGs-elektronische Programmguides und Herstellung von Hörfunk und Printbeiträgen, insbesondere für technische Artikel und Satellitenindustrie, gehören ebenfalls zum Gegenstand des Unternehmens.

Die TechniBike GmbH betreibt den Handel, die Herstellung und die Montage von Fahrrädern, insbesondere solche mit Elektromotoren, und Elektromotorrollern. In 2019 sind die Vertriebsaktivitäten für alle Modelle ausgebaut worden, so dass der Umsatz mehr als verdoppelt werden konnte. In Kooperation mit der Familie Cooper werden neben der Marke TechniBike Cooper E-Bikes vertrieben. Die Fertigung der E-Bikes erfolgt am Standort Staßfurt.

Die nexxoo Apps & Internet GmbH erstellt Software und Inhalte für Internet-Auftritte inklusive Apps für verschiedene Betriebssysteme.

Die Formitable GmbH fertigt am Standort Daun und Nerdlen-Kradenbach einzigartige Möbel unter Verwendung von alten originalen Weinkisten mit individuellem Druck. Zusätzlich werden Teppan-Yakis für den mobilen Gebrauch in- und outdoor gefertigt.

Die TechniVolt GmbH befindet sich im Aufbau und hat die Entwicklung, Produktion und den Handel mit Ladestationen für Elektroautos und Fahrräder zum Gegenstand.

2. Zweigniederlassungsbericht

Techniropa Holding unterhält keine Zweigniederlassungen.

3. Forschung und Entwicklung

Die TechniSat Dresden GmbH konzentriert sich im Bereich CE auf die Entwicklung von TV-Geräten, Set Top Boxen für das Premiumsegment, sowie auf die Weiterentwicklung von Bedienkonzepten und Softwareapplikationen, App-Entwicklung und Smart Home-Entwicklung sowie Entwicklung von DAB+ Empfangsgeräten und von hochwertigen Audio-Komponenten.

Die Entwicklungsprozesse basieren auf einem sehr hohen Qualitätsniveau. In Dresden waren im Schnitt 73 hoch qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaftsanteile wurde in 2020 veräußert. Die Gesellschaft wird aber weiterhin als Dienstleister für die TechniSat-Gruppe tätig sein.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Rohrherstellung und -handel

Die im Jahr 2019 weitere Verschärfung der handelsrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den USA und China trugen deutlich zur Eintrübung des weltweiten Wirtschaftsklimas bei und erwiesen sich als größte Wachstumsbremse auf den großen und wichtigsten Weltmärkten.

So stieg das Bruttoinlandsprodukt in der Bundesrepublik Deutschland nur noch um 0,6 %, obwohl gleichzeitig ein Beschäftigungsrekordhoch mit 45,3 Mio. Erwerbstätigen erreicht wurde. Damit fiel das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 deutlich unter den Durchschnitt der letzten 10 Jahre, der noch bei 1,3 % lag.

China erreichte ein Wirtschaftswachstum von nur noch 6,1 %. Damit wuchs das Land so langsam wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Das Weltwirtschaftswachstum zeigt ähnliche Tendenzen, und mit einem Anstieg von 2,9 % ist dies der niedrigste Wert seit 2009.

Lediglich die USA steigerten ihr Bruttoinlandsprodukt noch um 2,3 %, was jedoch im Wesentlichen den Steuererleichterungen der Trump Administration geschuldet war und zum einen zwar mehr Kaufkraft und somit höheren Konsum bewirkte, als auch einen stärkeren US-Dollar zur Folge hatte, jedoch zum anderen gleichzeitig die Staatsverschuldung deutlich erhöhte.

Der Ölpreis als einer der wichtigen, weltweiten Konjunkturindikatoren verzeichnete einen Anstieg von 46 US-Dollar/Barrel für die Referenzsorte WTI auf 64 US-Dollar/Barrel bis zum Frühjahr, was zum einen auf reduzierte Förderquoten der OPEC+ Länder zurückzuführen ist, zum anderen durch die Hoffnung genährt wurde, dass sich im US Amerikanisch-Chinesischen Handelskonflikt eine positive Lösung abzeichnen würde. Als sich diese Annahme jedoch als falsch erwies, fiel infolge der Ölpreis deutlich und erreichte fast wieder die Marke von 50 US-Dollar/Barrel bevor er zum Jahresende wesentlich fester und oberhalb von 60 US-Dollar/Barrel abschloss.

Consumer-Electronic

Der Markt der klassischen Unterhaltungselektronik hat sich in vielen Bereichen 2019 schlechter entwickelt als prognostiziert. Laut Gfu ist der TV-Markt in 2019 gegenüber 2018 um 4,7 % (nach Stückzahlen) zurückgegangen. Der Gesamtumsatz mit TV-Geräten ist im gleichen Zeitraum um 9 % zurückgegangen. Ebenso ist weiterhin ein Preisverfall zu verzeichnen. Der Markt für Set-Top-Boxen ist in Stückzahlen um 25 % und im Wert um 37,3 % zurückgegangen.

Der Umsatz im Bereich DAB+-Digitalradiogeräte ist auch in 2019 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das DAB+-Sendernetz wird in Deutschland immer weiter ausgebaut und sorgt für eine flächendeckendere Verbreitung. Ebenso beflügelt die Vielzahl der neuen Radioprogramme, die über das DAB+-System abgestrahlt werden, die Abverkäufe.

Neue Themen wie Smart Home werden positiv vom Endverbraucher aufgenommen, auch wenn der Markt hier noch in einem frühen Anfangsstadium ist.

2. Geschäftsverlauf

Rohrherstellung und -handel

Der im Frühjahr ansteigende Rohölpreis bewirkte eine Erholung auf der Rohrnachfrageseite für Produkte zur Exploration und Förderung von Öl und Gas, an der auch wir in unserem OCTG Geschäftsfeld partizipieren konnten und die uns eine Vollauslastung ab Beginn des 2. Quartals sicherte, jedoch den aus dem 1. Quartal resultierenden Umsatzverlust im Vergleich zum Vorjahr nicht vollständig kompensieren konnte.

Die weltweite Fahrzeug- als auch PKW Produktion reagierte auf die Handelsbeschränkungen und die abnehmende Wachstumsdynamik am deutlichsten und verzeichnete gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 3 %. Die Inlandsproduktion in der Bundesrepublik Deutschland fiel sogar auf ein 22-Jahrestief mit einem Minus von 8,9 % und nur noch 4,67 Mio. gebauten PKWs. Damit hatte die deutsche Inlandsproduktion nur noch einen Anteil von 5,9 % an der Weltproduktion im Vergleich zu 11,8 %, die noch im Jahre 1997 erreicht wurde.

Die stärksten Absatzrückgänge verzeichnete man in China mit einem Minus von 10 %, Indien minus 13 %, Japan minus 2 % und den USA minus 1 %. Im Gegensatz dazu stieg der Absatz in Brasilien um 8 % und in der gesamten EU immerhin noch um 1 %. Diese Entwicklung betraf auch uns in unserer Edelstahlsparte, in der wir Mengenrückgänge verzeichnen mussten, die jedoch auf der Ergebnisseite durch Margenverbessernde Maßnahmen mehr als aufgefangen wurden.

Consumer-Electronic

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 betrug der Umsatz im CE Bereich EUR 265,648 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 4 % (2018 EUR 276,639 Mio.) gesunken.

3. Lage

a.) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind insgesamt um EUR 24,197 Mio. auf EUR 322,516 Mio. gesunken.

Der Umsatz betrug im Bereich Röhrenwerke EUR 50,598 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 20 % (2018 EUR 63,571 Mio.) gesunken. 20,6 % des Umsatzes wurde in Deutschland erzielt. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 5,1% niedriger.

Im Segment der Unterhaltungselektronik betrug der Umsatz EUR 265,648 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 4 % (2018 EUR 276,639 Mio.) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 5,5 Mio. auf EUR 16,871 Mio. gestiegen, was im Wesentlichen aus gestiegenen Zuschreibungen auf Wertpapiere um EUR 4,677 Mio und Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von EUR 2,115 Mio. resultiert. Erträge aus dem Verkauf von Wertpapieren sind um EUR 1,306 Mio. geringer.

Der Materialaufwand ist um EUR 22,346 Mio. gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Das Rohergebnis wird um EUR 0,5 Mio. geringer als im Vorjahr ausgewiesen.

Der Personalaufwand sank um EUR 0,479 Mio.

Die Abschreibungen auf Anlagvermögen stiegen um EUR 1,095 Mio. auf EUR 7,541 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um EUR 1,817 Mio.

Die Zinserträge stiegen um EUR 0,074 Mio. auf EUR 1,504 Mio., Zinsaufwendungen sanken um EUR 0,305 Mio. auf EUR 0,557 Mio.

In 2019 wurden Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens in Höhe von EUR 0,109 Mio. notwendig. (Vorjahr EUR 11,819 Mio.)

Im Jahre 2019 schließt das Ergebnis der Techniropa Holding GmbH mit einem Jahresüberschuss von EUR 8,621 Mio. ab (Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR 13,681 Mio.). Im Vorjahr sind aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung periodenfremde Steuern in Höhe von EUR 11,16 Mio. angefallen.

b.) Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das Finanzmanagement der Firma Techniropa Holding ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertung der Kreditgeber und Kosten für das Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7,808 Mio. steht eine Liquidität (Kasse und Bankguthaben) von EUR 56,683 Mio. gegenüber.

Die Eigenkapitalquote (inklusive des Sonderpostens für steuerfreie Investitionszulage sowie 50 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse) beträgt im Jahr 2019 80,8 % (Vorjahr 75 %).

Zahlungsverpflichtungen konnten zu jeder Zeit erfüllt werden.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt EUR -6,237 Mio.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt EUR -4,528 Mio.

Aus Finanzierungstätigkeiten wird ein Cash-Flow in Höhe von EUR 1,753 Mio. ausgewiesen.

Die detaillierte Darstellung ist der als Anlage beigefügten Kapitalflussrechnung zu entnehmen.

c.) Vermögenslage

2019 2018
Mio. EUR
Vermögensstruktur
Langfristig gebundenes Vermögen 110,763 97,720
Kurzfristig gebundenes Vermögen 115,958 134,685
Liquide Mittel 56,683 64,491
Aktive latente Steuern 1,098 585
284,502 297,481
Kapitalstruktur
Wirtschaftliches Eigenkapital 229,911 223,046
Langfristiges Fremdkapital 3,208 1,970
Mittelfristiges Fremdkapital 6,156 3,913
Kurzfristiges Fremdkapital 45,227 68,552
284,502 297,481

Das Vorratsvermögen ist um EUR 5,747 Mio. auf EUR 98,224 Mio. gesunken, die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind um EUR 5,778 Mio. auf EUR 3,738 Mio. gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit EUR 21,007 Mio. um EUR 7,225 Mio. geringer als im Vorjahr ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um EUR 11,122 Mio. vermindert werden.

Investitionen

Im Jahr 2019 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von EUR 20,5 Mio. durchgeführt.

Davon entfallen Investitionen in Höhe von ca. EUR 3,426 Mio. auf die TechniSat Gruppe und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände mit EUR 0,978 Mio., Grundstücke und Bauten mit EUR 1,081 Mio. sowie Maschinen und Betriebsausstattung mit EUR 1,028 Mio. Anzahlungen für Anlagen im Bau wurden in Höhe von EUR 0,339 Mio. geleistet.

Die Eifelion GmbH investierte EUR 10,202 Mio. (im Wesentlichen Grundstücke und Gebäude).

Die TPS investierte EUR 1,61 Mio. im Wesentlichen in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Finanzanlagen betreffen im wesentlichen Wertpapiere und sind um EUR 1,249 Mio auf EUR 33,459 Mio. gestiegen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt sank die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) auf 1.600 Personen (im Vorjahr 1.611).

Weiterbildung und Nachwuchsförderung

Herausragend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg. Aus diesem Grunde investiert die Unternehmensgruppe konstant in den Bereich Personalentwicklung. In diesem Zusammenhang nehmen die Mitarbeiter an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Darüber hinaus findet eine individuelle Förderung der Mitarbeiter und Nachwuchskräfte in allen Geschäftsbereichen statt.

Das Unternehmen beschäftigte zum Bilanzstichtag insgesamt 67 Auszubildende und BA Studenten und Studentinnen.

Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement

Um einen hohen Standard der Produkte zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsaudits durchgeführt. Mit dieser systematischen und dokumentierten Überprüfung der Standorte sorgt das Unternehmen für die Einhaltung interner und gesetzlicher Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsvorgaben. Die strenge Beachtung der Aspekte Qualität, Sicherheit und Schutz der Umwelt sind elementare Bestandteile der Unternehmensphilosophie, denn sie tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind zwei gleichberechtigte Ziele, die konsequent weiterentwickelt werden. An den Standorten wurden im vergangenen Jahr Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit am Arbeitsplatz und zum Gesundheitsschutz umgesetzt.

Qualitätsmanagementsystem/Prozessanalyse und -verbesserung

Qualitätsziele werden jährlich definiert und bewertet, die Zielerfüllung wird gemessen. Vor allem im Bereich der Entwicklung und des Supports ist die Einhaltung eines gleich bleibend hohen Qualitätsstandards für alle Produkte und Dienstleistungen von grundlegender Bedeutung. Um diesen hohen Qualitätsstandard durchgängig für alle Produktgattungen sicherzustellen, ist ein integriertes Management System im Einsatz.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Kennzahlen: 2019 2018
TEUR
Umsatz 322.516 346.713
Rohergebnis 103.769 104.283
Eigenkapital 229.278 222.366
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 8.621 -13.681
Ergebnis vor Steuern 13.189 441
Konzernüberschuss / Konzernfehlbetrag 8.162 -12.908

Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt 2 % (Vorjahr -3,95 %).

Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss zu durchschnittlichem Eigenkapital) beträgt 3,82 % (Vorjahr -5,89 %).

5. Gesamtaussage

Für den Bereich Rohrherstellung und Handel wurde die Prognose aus dem Vorjahr, das operative Ergebnis auf Vorjahreshöhe halten zu können, übertroffen.

Im CE-Bereich wurde die Prognose aus dem Vorjahr, eine leichte Umsatzsteigerung zu realisieren, nicht erreicht. Der Grund ist im dargestellten Preisverfall im Bereich TV-Geräte sowie Set-Top-Boxen zu sehen. Die Umsatzsteigerung im Bereich der DAB+-Digitalradiogeräte konnte dies nicht kompensieren.

III. Prognosebericht

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen.

Gleiches gilt für die finanziellen Auswirkungen auf unseren Konzern, die wir nicht quantifizieren können, jedoch als deutlich negativ beurteilen.

Am 27.04.2020 wurde ein KfW-Kredit über 10,0 Mio. EUR abgeschlossen, um eventuellen Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Pandemie vorzubeugen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Bereich Rohrherstellung und -handel

TPS ist als exportorientiertes Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für mittelständische Unternehmen wie TPS ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen.

Das Risikomanagement sehen wir als unternehmerische Aufgabe. Die Risiken sind einerseits kontrolliert einzugehen, andererseits müssen jedoch auch alle Chancen genutzt werden. Es ist Aufgabe der gesamten Firma und aller Mitarbeiter, die Eintrittswahrscheinlichkeit beider Faktoren im Sinne des Unternehmens zu optimieren.

Ein weiteres Risiko wird in den Auswirkungen des Coronavirus gesehen.

Integriertes Risikomanagementsystem

Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und -prozesse sichergestellt.

Die Produktionsprozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft bzw. auditiert.

Im Bereich Produktion verfügen wir auch über externe Zulassungen unserer Kunden, sowie zusätzliche Zertifizierungen von Drittabnahmefirmen.

In der Gesellschaft gibt es verschiedene Qualitätsverantwortliche.

Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und unterliegt einer ständigen Verbesserung.

Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt.

Controlling

Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Die Grundlage bilden regelmäßige Strategieüberprüfungen. Daraus resultiert eine systematische Formulierung lang- und kurzfristiger Geschäftsziele.

Frühwarnsysteme

Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt.

So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden, und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden.

Umfeldrisiken

Wechselkursschwankungen und politische Risiken sind von unserer Seite aus nicht zu beeinflussen. Für existierende Aufträge sind Kursschwankungen durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Operative Risiken

Im Produktions- und Lagerbereich unterliegen unsere Produkte einer kontinuierlichen Kontrolle, entweder durch unsere eigene unabhängige Qualitätsabteilung oder durch Drittabnahmegesellschaften. Im Handelsbereich wird größtenteils von zertifizierten Lieferanten gekauft. Teilweise wird die Qualität durch auftragsbezogene Drittabnahmen gesichert bzw. durch die eigene Eingangskontrolle.

Bewertungsrisiken

Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt und Währungskursschwankungen (insbesondere Euro/Dollar) werden durch abgeschlossene Devisentermingeschäfte abgesichert.

Finanzrisiken

Durch das hohe Eigenkapital sind wir in der Lage auch unerwarteten Unternehmens- und Marktentwicklungen zu begegnen, die bestehende Kundenstruktur größtenteils zu sichern und neue Kundenmärkte zu gewinnen.

Es gehört zu den Unternehmensgrundsätzen, Umsätze ausschließlich auf gesicherter Basis zu tätigen. Dementsprechend wickeln wir unsere Umsätze grundsätzlich im Rahmen von Bankgarantien, Akkreditiven, sowie Forderungsabsicherungen durch Warenkreditversicherung ab. Dies trägt zusätzlich zur Liquiditätssicherung unseres Unternehmens bei.

Ein transparentes, monatliches Reporting und eine stabile Bilanzstruktur tragen zusätzlich dazu bei, Finanzierungsrisiken zu begrenzen.

Unsere Bankpartner sind in unser Partnerkonzept für Lieferanten und Dienstleister eingebunden. Sie unterliegen entsprechenden Auswahlkriterien, Beurteilungen und permanenten Überprüfungen auf Partner- und Leistungsfähigkeit. Dadurch vermindern wir das Risiko von kurzfristigen Fälligstellungen durch solche Kreditinstitute, die häufigen strategischen Änderungen unterworfen werden.

Bereich Consumer Electronic

Branchenspezifische Risiken:

Intensiver globaler Wettbewerb und anhaltender Preisverfall sowie kürzere Innovationszyklen für die Produkte sind für die Consumer-Electronic-Branche kennzeichnend.

Die TechniSat Digital GmbH, Daun ist von deren Risiken betroffen.

Für mittelständische Unternehmen wie TechniSat ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen.

Ein weiteres Risiko wird in den finanziellen Auswirkungen des Coronavirus gesehen.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass steigende Anforderungen an die Produkte zu einer verstärkten Nachfrage nach den Erzeugnissen aus dem Hause TechniSat führen werden. Es besteht allerdings das Risiko, dass sich der Markt nicht in der von der Geschäftsführung erwarteten Weise entwickelt. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Produkte der Gesellschaft nicht den Anforderungen und Bedürfnissen des Marktes entsprechen.

Seit Jahren herrscht im Umfeld der Consumer Electronic eine hohe Wettbewerbsintensität. Der damit verbundene Preisverfall führt zu einem Verdrängungswettbewerb.

Durch sinkende Absatzpreise sind für die Produkte bei gleichbleibenden Absatzvolumina Umsatzrückgänge zu erwarten.

Integriertes Risikomanagementsystem

Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und Prozesse sichergestellt.

Die Prozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft.

Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und wird ständig an die erhöhten technischen Anforderungen angepasst.

Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt.

Controlling

Operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Steuerungsmaßnahmen werden mit den Führungsebenen vereinbart und deren Wirksamkeit wiederum überprüft.

Frühwarnsysteme

Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen, über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden und die Ergebnisse in operatives Handeln umgesetzt werden.

Bewertungsrisiken

Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt.

Lager- und Bestandsrisiko

Die Bauteile und Fertigprodukte im Vorratsbestand können technologisch problemlos im Jahre 2020 verarbeitet werden.

Es besteht ein Risiko, dass Produktmängel nicht zeitnah erkannt werden, dieses Risiko wird durch intensive Qualitätskontrolle im Warenein- und Warenausgang reduziert.

2. Chancenbericht

Wie bei allen Unternehmen gibt es neben den Risiken auch zahlreiche Chancen. Das Risikomanagement umfasst auch die Wahrnehmung von Chancen, die sich aus dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld ergeben. Im Folgenden werden die wesentlichen Chancenfelder beschrieben.

Wachstumschancen Bereich Röhrenwerke

Die Gesellschaft erfasst Wachstumschancen, die sich am Markt ergeben. Informationen wie Trends, Kundenanforderungen und neue Technologien werden gesammelt und analysiert.

Neue bzw. bestehende Märkte werden durch Werbung, Kundenberichte und Messeteilnahmen ausgebaut.

TPS ist ein verlässlicher Partner für seine Alt- und Neukunden. Die Kundenbasis wird kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Dies gilt ebenfalls für den Ausbau der Lieferantenbasis für Vormaterial

Konjunkturelle Chancen Bereich Unterhaltungselektronik

Durch technologische Innovationen sowie einer nachhaltigen und glaubhaften Premiumpositionierung bei gleichzeitiger Intensivierung des unteren und mittleren Preissegments der TechniSat Produkte kann die Wettbewerbsposition von TechniSat verbessert werden. Neue Vertriebswege, wie z. Bsp. Onlinehandel verbessern die Absatzchancen von TechniSat Produkten.

Parallel hierzu bedeutet Innovation in der Entwicklung aber nicht nur neue Produkte und neue Dienste, sondern auch Kostenreduktion.

Die hohe Kompetenz in der EMS-Fertigung bieten TechniSat sehr gute Chancen, weitere Kunden zu akquirieren.

3. Gesamtaussage

Alle heute erkannten Risiken, gewichtet mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, sind mit kompensierenden Maßnahmen unterlegt und führen zu keiner erkennbaren Existenzgefährdung des Konterns. Zusätzliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die derzeitigen Chancen die Risiken überwiegen. Mit der gegenwärtigen Struktur und ihrer finanziellen Ausstattung kann der Konzern unter Wahrnehmung erkennbarer Chancen den Risiken wirkungsvoll begegnen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Im CE-Bereich werden zum Teil durch Devisentermingeschäfte Käufe in Fremdwährungen gegen Kursschwankungen abgesichert.

Im Bereich der Röhrenwerke werden Kauf- sowie Verkaufskontrakte in fremden Währungen im Zeitpunkt des Abschlusses über Devisentermingeschäfte in korrespondierender Höhe gegen Kursschwankungen abgesichert. Dementsprechend erfolgt die Bildung von Bewertungseinheiten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem ist der wesentliche Teil der Forderungen über Factoring- bzw. Forfaitierungsvereinbarungen gegen Ausfall versichert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend aus Eigenmitteln.

 

Daun, 27. Mai 2020 / 25. September 2020

Techniropa Holding GmbH

Peter Lepper, Geschäftsführender Gesellschafter

Stefan Kön, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019
31.12.2018
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 110.762.560,19 97.720
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.070.975,46 2.914
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 747.658,00 1.121
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.530.639,44 1.718
3. Geschäfts- oder Firmenwert 78.750,00 0
4. Geleistete Anzahlungen 713.928,02 75
II. Sachanlagen 74.232.225,61 62.595
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.163.953,94 43.584
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.401.915,83 10.792
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.074.354,23 5.194
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.592.001,61 3.025
III. Finanzanlagen 33.459.359,12 32.211
1. Beteiligungen 1,00 46
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 33.459.358,12 32.165
B. UMLAUFVERMÖGEN 171.829.681,95 198.483
I. Vorräte 98.224.316,72 103.971
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 30.200.770,69 42.914
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.648.465,52 7.769
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 60.062.102,59 53.099
4. Geleistete Anzahlungen 1.024.084,49 785
5. Erhaltene Anzahlungen -711.106,57 -596
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.183.815,68 20.505
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.060.738,76 14.650
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 192.929,97 1.897
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.930.146,95 3.958
III. Wertpapiere 3.738.190,33 9.516
1. Sonstige Wertpapiere 3.738.190,33 9.516
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 56.683.359,22 64.491
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 812.198,40 693
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.097.638,23 585
284.502.078,77 297.481

PASSIVA

31.12.2019
31.12.2018
T€
A. EIGENKAPITAL 229.278.485,88 222.366
I. Gezeichnetes Kapital 710.000,00 710
II. Kapitalrücklage 71.667.652,22 71.668
III. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 139.754,83 75
IV. Gewinnvortrag 136.208.933,89 149.117
V. Konzernüberschuss/-fehlbetrag 8.161.527,57 -12.908
VI. Anteile anderer Gesellschafter 12.390.617,37 13.704
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZULAGEN UND -ZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 921.450,01 1.003
C. RÜCKSTELLUNGEN 23.811.327,80 34.488
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 513.542,00 489
2. Steuerrückstellungen 2.290.480,79 5.767
3. Sonstige Rückstellungen 21.007.305,01 28.232
D. VERBINDLICHKEITEN 30.490.815,08 39.624
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.807.735,09 3.529
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.438.388,09 29.560
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 22
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.244.691,90 6.513
- davon aus Steuern: € 2.464.190,80 (Vorjahr: T€ 4.954)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 413.649,64 (Vorjahr: T€ 441)
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 62.442,54 (Vorjahr: T€ 37)
284.502.078,77 297.481

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019
2018
T€
1. Umsatzerlöse 322.515.760,54 346.713
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.456.534,08 2.453
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 350.866,33 627
4. Sonstige betriebliche Erträge 16.870.755,86 11.349
5. Materialaufwand 234.512.245,48 256.859
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 226.674.885,62 246.465
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.837.359,86 10.394
6. Personalaufwand 53.318.651,26 53.798
a) Löhne und Gehälter 44.932.063,58 45.540
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 8.386.587,68 8.258
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.541.244,92 6.446
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 30.511.404,40 32.328
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.503.915,67 1.431
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 109.496,60 11.819
11. Aufwendungen aus at equity bilanzierten assoziierten Unternehmen 46.150,04 20
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 556.835,17 862
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.268.745,55 13.887
- davon latente Steuern: € -584.700,00 (Vorjahr: T€ 6.371)
14. Ergebnis nach Steuern 8.919.990,90 -13.446
15. Sonstige Steuern 298.863,14 235
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 8.621.127,76 -13.681
17. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -459.600,19 773
18. Konzernüberschuss/-fehlbetrag 8.161.527,57 -12.908

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemein

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. und 290 ff. erstellt. Das Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Wittlich unter der Nummer HRB 40679 eingetragen.

Die Darstellung des Konzernabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Soweit in den Einzelerläuterungen nichts anderes dargelegt wird, werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus den Einzelabschlüssen fortgeführt.

B. Angaben zu Konsolidierungsmethoden

1. Konsolidierungskreis

Zum Umfang der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf Abschnitt E. 4 des Anhangs.

2. Vollkonsolidierung

a) Konzernbilanz

Es erfolgte sowohl eine Kapital- als auch eine Schuldenkonsolidierung.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung ist nach der bis zum 31. Dezember 2009 möglichen echten angelsächsischen Buchwertmethode vorgenommen worden. Hierbei werden die als Beteiligung des Mutterunternehmens ausgewiesenen Anteile von Tochterunternehmen gegen das entsprechende anteilsmäßige Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss aufgerechnet. Da es sich immer um 100 %-ige Beteiligungen handelt, ergibt sich keine Änderung zur ab 1. Januar 2010 für Neuzugänge nur noch zulässige Neubewertungsmethode.

Die Kapitalkonsolidierung für Zugänge nach dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode.

Aktive Unterschiedsbeträge werden nach ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Passive Unterschiedsbeträge, die entstanden sind, da Anteile an Tochterunternehmen im Wege einer Sacheinlage erworben wurden, werden der Kapitalrücklage zugeführt.

Schuldenkonsolidierung

Für die Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Es ergab sich keine Konsolidierungsdifferenz.

b) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die wesentlichen Aufwands- und Ertragspositionen zwischen den Konzerngesellschaften untereinander aufgerechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse wurden im Bereich des Anlagevermögens sowie im Vorratsvermögen eliminiert.

3. Assoziierte Unternehmen

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit dem Buchwert angesetzt und um den Betrag der anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht oder vermindert.

C. Angaben zur Konzernbilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema unter Berücksichtigung deutscher konzernrechtlicher Vorschriften aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt.

Die Umrechnung in EURO erfolgt nach folgenden Grundlagen:

Bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung nach Maßgabe des Wechselkurses zum Bilanzstichtag, soweit diese eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. Die Umrechnung von auf fremder Währung lautenden Abschlüssen einbezogener ausländischer Unternehmen erfolgt gem. § 308a HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert.

2. Anlagevermögen

a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beläuft sich auf ca. T€ 5.673. Aktivierungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände erfolgten keine.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (nur Sachanlagen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:

Vermögensgegenstände Nutzungsdauer
Software, Lizenzen 1 - 8 Jahre
Gebäude und Außenanlagen 7 - 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 - 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 20 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Der durch die Erstkonsolidierung entstandene Firmenwert in Höhe von T€ 519 wurde in voller Höhe abgeschrieben. Ansonsten erfolgt die Abschreibung auf Firmenwert über 10 Jahre.

b) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2019 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt.

3. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme am Abschlussstichtag oder in Lagerbereichen mit ordnungsmäßigen Bestandsfortschreibungen im Laufe des Geschäftsjahres.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten zu Vollkosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Ausland beschaffte Waren wurden zum Tageskurs der Anschaffung bewertet.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 2 bzw. 3 % vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag in den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 250) und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 315).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Steuerforderungen.

c) Wertpapiere

Die Wertpapiere sind zum Stichtagskurs oder den niedrigeren Anschaffungskosten bewertet.

d) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Währungskonten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

4. Aktive latente Steuern

Bei der Bildung von latenten Steuern ergab sich ein aktiver Steuerüberhang.

Aktive latente Steuern wurden gebildet für:

eliminierte Zwischengewinne

steuerlich nicht anerkannte Sachverhalte (z.B. Kursverluste aus Währungsumrechnung)

steuerliche Verlustvorträge

Passive latente Steuern wurden gebildet für:

selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

Aktivierung stiller Reserven aus Erstkonsolidierung

steuerlich nicht anerkannte Sachverhalte (z.B. Kursgewinne aus Währungsumrechnung)

steuerlich höhere Abschreibungen (Rücklage)

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft von insgesamt 30,0 % bzw. 19,0 %, soweit es sich auf polnische Steuern bezieht.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 710.000,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Betrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 748
Aktivierung latenter Steuern 1.098
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB 30
1.876

6. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten wurde für verschiedene Zuschüsse und Zulagen für Investitionen in das Anlagevermögen gebildet und wird gemäß der Abschreibungen der begünstigten Anlagegüter aufgelöst.

7. Rückstellungen

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Der Betrag ermittelt sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wird der Rechnungszinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt in Höhe von 2,71 % zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag beträgt T€ 30. Der Rententrend wird mit 1,9 % angenommen.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode). Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,97 %.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2019
T€
31.12.2018
T€
Lizenzen 7.537 12.502
Ausstehende Boni und WKZ 3.562 5.337
Garantie 3.387 3.394
Jubiläumsrückstellung 2.351 2.047
Urlaub und Überstunden 1.026 968
Fehlende Eingangsrechnungen 884 884
Rechts- und Beratungskosten 521 804
Tantieme und Prämien 507 717
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 241 250
Ausstehende Gutschriften 187 468
Berufsgenossenschaft 147 164
Kosten Veräußerung Geschäftsbereich 0 200
Übrige 657 497
21.007 28.232

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit den zum Bilanzstichtag bestehenden Devisenkassamittelkursen bewertet.

Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fristigkeit der Verbindlichkeiten.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2019
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag 31.12.2018
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.807.735,09 1.598.136,68 3.805.264,66 2.404.333,75 3.529.405,94
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.438.388,09 18.438.388,09 0,00 0,00 29.559.691,48
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 21.989,91
Sonstige Verbindlichkeiten 4.244.691,90 4.244.691,90 0,00 0,00 6.512.752,80
30.490.815,08 24.281.216,67 3.805.264,66 2.404.333,75 39.623.840,13

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Art und Form der Sicherheiten:

Grundschulden über insgesamt T€ 9.150

Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagen

D. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Aufgliederung der Umsatzerlöse

nach geographischen Merkmalen

2019
T€
2018
T€
Deutschland 280.979 289.880
EU 21.335 29.208
Drittland 31.318 41.005
Erlösschmälerungen -11.116 -13.380
322.516 346.713

nach Tätigkeitsbereichen

2019
T€
2018
T€
Unterhaltungselektronik 265.648 276.639
Röhrenwerke 50.598 63.571
Übrige 6.270 6.503
322.516 346.713

3. Periodenfremde sowie außerordentliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Zuschreibung auf Wertpapiere (T€ 5.281), der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1.488), aus Anlagenabgängen (T€ 475) sowie der Veräußerung einer konsolidierten Einheit (T€ 513) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsbewertung (T€ 121) sowie aus Anlagenabgängen (T€ 35) enthalten. Aufgrund der Betriebsprüfung sind periodenfremde Steuern in Höhe von T€ 1.528 sowie Zinsen in Höhe von T€ 86 angefallen.

Außerordentliche Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 532 enthalten und betreffen Versicherungserstattungen aufgrund eines Hagelschadens. Außerordentliche Aufwendungen sind in diesem Zusammenhang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 394 enthalten. Im Personalaufwand sind außerordentliche Aufwendungen aus Abfindungen durch Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 341 enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2019
T€
2018
T€
Wertberichtigungen zu Forderungen 35 67
Verluste aus Anlagenabgängen 121 96
Verwaltungskosten 7.274 7.217
Betriebskosten 8.865 9.682
Vertriebskosten 12.244 12.668
Sonstige Kosten 1.972 2.598
30.511 32.328

5. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Im Berichtsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 24) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 65) entstanden.

6. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung

Erträge aus der Abzinsung sind in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 16), Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 57) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2019 2018
Gewerbliche Mitarbeiter 1.004 1.039
davon Teilzeit (70) (65)
Angestellte 596 572
davon Teilzeit (94) (101)
1.600 1.611

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Nachname Vorname Ausgeübter Beruf Vertretungsberechtigung
Lepper Peter Kaufmann alleine
Lepper Doris G. Pensionärin alleine
Kön Stefan Kaufmann gemeinschaftlich

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Es wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

4. Konsolidierungskreis Tochterunternehmen

Unternehmen Sitz Stammkapitalanteil
%
TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH Daun 92,933
MFT metalform TUBULAR PRODUCTS GmbH Ratingen 100,000
TechniForm GmbH Nerdlen 100,000
TechniSat Digital GmbH Daun 90,000
TechniSat Vogtland GmbH Schöneck 100,000
TechniSat Teledigital GmbH Staßfurt 100,000
TaiShangDa Electronics Co. Limited Hongkong (CHN) 100,000
TaiShangDa Electronics Shenzhen Limited Shenzhen (CHN) 100,000
Pro Eifel Energies GmbH Daun 100,000
Eifelion GmbH Daun 93,875
Windspiel Manufaktur GmbH (bis 30. April 2019) Daun 60,000
TechniSat Digital Kft. Abasar (HU) 100,000
TechniSat Digital Sp. z o.o. Oborniki Slaskie (PL) 100,000
TELESTAR-DIGITAL GmbH Ulmen 80,000
XY GmbH 100,000
DigitalBox Europe GmbH Ulmen 80,000
Digital 1A GmbH (vormals: AQINOVA Digital 1 GmbH) Daun 100,000
INFOSAT Verlag & Werbe GmbH Daun 100,000
TechniSat Digital S.A. Senningerberg (L) 100,000
Techios Daun GmbH Daun 100,000
TechniSat Dresden GmbH Dresden 100,000
TechniSat Concept Store GmbH Berlin 100,000
TechniVolt GmbH Daun 100,000
SRD Steel & Pipe S.A. Wasserbillig (L) 93,617
TechniBike GmbH Daun 90,000
nexxoo Apps & Internet GmbH Berlin 60,000
Formitable GmbH Nerdlen 51,000

Die Anteile an der Windspiel Manufaktur GmbH wurden zum 30. April 2019 veräußert.

Am 20. Mai 2019 wurden weitere 1 % an dem assoziierten Unternehmen Formitable erworben. Die Erstkonsolidierung dieser Gesellschaft erfolgte aus Vereinfachungsgründen zum 1. Januar 2019. Die TechniVolt GmbH wurde am 20. Mai 2019 gegründet und in den Konzernabschluss einbezogen. Am 27. Juni 2019 wurden weitere 20 % an dem verbundenen Unternehmen TechniBike GmbH erworben.

Mit der Eifelion GmbH, der TechniBike GmbH, der Digital 1A GmbH (vormals: AQINOVA Digital 1 GmbH), der TechniSat Concept Store GmbH sowie der INFOSAT Verlag & Werbe GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge. Diese Gesellschaften machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses Gebrauch.

Bezüglich der XY GmbH wurde von der Ausnahmeregelung des § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

5. Assoziierte Unternehmen

lfd. Nr. Unternehmen Sitz Anschaffungskosten
Stammkapitalanteil
%
1. Südwest- und Eifel-Zeitung Verlags- und Vertriebs-GmbH Daun 13.000,00 50,000

Die Bilanzierung erfolgt nach der Equity-Methode. Der negative Equity-Wert beträgt T€ 76.

Die von dem assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen im Wesentlichen denen des Konzerns.

6. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer in Rechnung gestellte Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Abschlussprüfungsleistungen 229
Andere Bestätigungsleistungen 3
Steuerberatungsleistungen 65
Sonstige Leistungen 20
317

Bei den Abschlussprüfungsleistungen sind Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von T€ 210 enthalten.

7. Überleitung des Ertragsteuersatzes

Konzernergebnis vor Steuern T€ 12.890
Ist-Steueraufwand Geschäftsjahr T€ 4.269
abzüglich periodenfremder Steueraufwand T€ 1.582 T€ 2.687
Ist-Steuersatz 20,8 %
Nicht aktivierte Verluste - 2,4 %
Nicht abziehbare Betriebsausgaben - 4,4 %
Steuerfreie Einnahmen 15,6 %
Steuersatzdifferenzen und Sonstiges 0,4 %
Erwarteter Steuersatz 30,0 %

F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Verpflichtungen aus Leasingverträgen

Die Leasingraten werden sich 2020 auf ca. T€ 1.908 belaufen. Für den Zeitraum 2021 bis 2024 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 1.793.

2. Verpflichtungen aus Miet-, Dienstleistungs- und sonstigen Verträgen

Die Verpflichtungen werden sich 2020 auf ca. T€ 1.110 belaufen. Für den Zeitraum 2021 bis 2024 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 2.325. Die Verpflichtungen aus noch nicht fertiggestellten Bauvorhaben betragen für 2020 ca. T€ 5.500.

3. Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft nutzt Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken aus zu erwartenden Zahlungsein- und Zahlungsausgängen, die in Fremdwährung erfolgen. Sie decken die zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsgeschäfte (Grundgeschäfte) ab und werden mit diesen in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird durch Vergleich der Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft gemessen und durch das Risikomanagementsystem überwacht.

Die Verbuchung erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

Die Buch- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:

31.12.2019 Nominalwert
T€
31.12.2019 Marktwerte
T€
31.12.2019 Buchwerte
T€
31.12.2019 Bilanzposten
T€
Devisentermingeschäfte
Positive Marktwerte 624 6 0 0
Negative Marktwerte 5.940 -47 0 0
Gesamt 6.564 -41 0 0

Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente spiegeln die geschätzten Beträge wider, die das Unternehmen zahlen müsste oder erhalten würde, um die laufenden Verträge am Bilanzstichtag glattzustellen. Der Marktwert für die genannten Derivate bestimmt sich wie folgt:

Währungsderivate: Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde über den Devisenkurs zum Bilanzstichtag bestimmt.

G. Nachtragsbericht

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen.

Beispiele sind:

(vorübergehende) Ein- und Ausreisestopps,

Schließungen von Landesgrenzen, Häfen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen oder gastronomischen Betrieben,

Absage von Messen und Veranstaltungen aller Art,

Ausdünnung des Flug- und Bahnverkehrs.

Die finanziellen Auswirkungen auf unseren Konzern, die wir nicht quantifzieren können, beurteilen wir als deutlich negativ.

 

Daun, 28. Mai 2020 / 30. September 2020

Peter Lepper

Stefan Kön

Doris G. Lepper

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2019
Veränderung des Konsolidierungskreises
Veränderung aus Währungsumrechnung
Zugänge
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.549.624,87 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.638.814,68 -13.161,77 2.100,90 368.702,27
3. Geschäfts- oder Firmenwert 123.607,51 84.070,78 0,00 518.719,88
4. Geleistete Anzahlungen 74.516,46 0,00 0,00 733.088,02
11.386.563,52 70.909,01 2.100,90 1.620.510,17
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.814.005,81 0,00 44.212,23 3.758.041,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 43.158.549,06 126.942,63 110.327,02 3.376.079,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.734.502,30 118.789,40 2.699,53 1.250.912,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.024.360,59 0,00 0,00 10.493.603,61
126.731.417,76 245.732,03 157.238,78 18.878.636,62
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 46.152,04 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 44.565.719,38 0,00 0,00 27.837.478,97
44.611.871,42 0,00 0,00 27.837.478,97
182.729.852,70 316.641,04 159.339,68 48.336.625,76
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Abgänge
Umbuchungen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.310.480,40 93.676,46
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 -93.676,46
1.310.480,40 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.936.681,03 2.700.198,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.483.079,26 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.271.408,02 225.763,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -2.925.962,59
4.691.168,31 0,00
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 46.151,04 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 29.802.723,15 0,00
29.848.874,19 0,00
35.850.522,90 0,00
BP-Anpassung
31. Dez. 2019
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 4.549.624,87
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.779.652,14
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 726.398,17
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 713.928,02
0,00 11.769.603,20
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 68.379.777,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 45.288.818,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.280,00 17.086.539,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.592.001,61
25.280,00 141.347.136,88
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 1,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 42.600.475,20
0,00 42.600.476,20
25.280,00 195.717.216,28
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2019
Veränderung des Konsolidierungskreises
Veränderung aus Währungsumrechnung
Zugänge
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.428.137,00 0,00 0,00 373.829,87
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.920.813,64 -1.899,10 1.645,87 638.914,69
3. Geschäfts- oder Firmenwert 123.607,51 -3.679,22 0,00 527.719,88
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.472.558,15 -5.578,32 1.645,87 1.540.464,44
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.229.850,25 0,00 9.312,68 1.619.474,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.366.335,04 13.998,97 93.813,43 2.781.651,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.540.173,43 17.238,40 2.040,45 1.599.654,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
64.136.358,72 31.237,37 105.166,56 6.000.780,48
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.401.190,42 0,00 0,00 0,00
12.401.190,42 0,00 0,00 0,00
85.010.107,29 25.659,05 106.812,43 7.541.244,92
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Abgänge
BP-Anpassung
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.310.462,40 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.310.462,40 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 642.814,62 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.368.896,19 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.160.262,05 13.341,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
3.171.972,86 13.341,00
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
0,00 0,00
4.482.435,26 13.341,00
Zuschreibung
31. Dez. 2019
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 3.801.966,87
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.249.012,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 647.648,17
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 8.698.627,74
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 21.215.823,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 33.886.902,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.012.185,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 67.114.911,27
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.260.073,34 9.141.117,08
3.260.073,34 9.141.117,08
3.260.073,34 84.954.656,09
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2019
31. Dez. 2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 747.658,00 1.121.487,87
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.530.639,44 1.718.001,04
3. Geschäfts- oder Firmenwert 78.750,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 713.928,02 74.516,46
3.070.975,46 2.914.005,37
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.163.953,94 43.584.155,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.401.915,83 10.792.214,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.074.354,23 5.194.328,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.592.001,61 3.024.360,59
74.232.225,61 62.595.059,04
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 1,00 46.152,04
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 33.459.358,12 32.164.528,96
33.459.359,12 32.210.681,00
110.762.560,19 97.719.745,41

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019
T€
2018
T€
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 8.621 -13.681
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens und Wertpapiere des Umlaufvermögens 4.390 18.265
- Abnahme der Rückstellungen -7.129 -4.660
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 34 20
+ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) 10.027 2.427
- / + Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -12.699 6.629
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -437 -58
- Gewinn aus dem Abgang aus dem Konsolidierungskreis -513 0
- Gewinn aus dem Abgang von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -3.513 -4.118
- Zinserträge -1.001 -1.154
+ Ertragsteueraufwand 4.269 13.887
- Ertragsteuerzahlungen -8.286 -1.282
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -6.237 16.275
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.102 -1.789
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.957 182
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -18.879 -9.093
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 415
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 951 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -100 -101
+ Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 50.415 98.598
- Auszahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -39.268 -96.280
+ Erhaltene Zinsen 1.498 1.414
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -4.528 -6.654
- Auszahlungen aus Darlehensgewährung -290 -1.500
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 6.348 2.126
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -2.603 -976
+ Einzahlungen aus Rückführung gewährter Darlehen 238 41
- Gezahlte Zinsen -497 -260
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter -1.443 -6.678
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 1.753 -7.247
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -9.012 2.374
+ / - Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 19 93
+ / - Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 685 173
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 64.491 61.851
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 56.183 64.491
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
+ Zahlungsmittel 56.683 64.491
- Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -500 0
56.183 64.491

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Vorjahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Gewinnvortrag
Stand am 31. Dezember 2017 710.000,00 71.366.897,69 120.419,78 138.288.589,62
Ausschüttung/Dividende 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 -45.458,17 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 300.754,53 0,00 0,00
Konzernüberschuss 0,00 0,00 0,00 10.828.811,64
Stand am 31. Dezember 2018 710.000,00 71.667.652,22 74.961,61 149.117.401,26
Vorjahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Eigenkapital
Stand am 31. Dezember 2017 10.828.811,64 221.314.718,73
Ausschüttung/Dividende 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -45.458,17
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 300.754,53
Konzernüberschuss -23.737.279,01 -12.908.467,37
Stand am 31. Dezember 2018 -12.908.467,37 208.661.547,72
Vorjahr Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
Stand am 31. Dezember 2017 13.379,98 19.946.722,68
Ausschüttung/Dividende 0,00 0,00 -6.677.983,00
Währungsumrechnung 0,00 -5.050,91 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 8.776,61 0,00 19.708,19
Konzernüberschuss 0,00 0,00 -772.587,81
Stand am 31. Dezember 2018 1.179.913,16 8.329,07 12.515.860,06
Vorjahr Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Eigenkapital
Stand am 31. Dezember 2017 21.131.239,21 242.445.957,94
Ausschüttung/Dividende -6.677.983,00 -6.677.983,00
Währungsumrechnung -5.050,91 -50.509,08
Änderungen des Konsolidierungskreises 28.484,80 329.239,33
Konzernüberschuss -772.587,81 -13.681.055,18
Stand am 31. Dezember 2018 13.704.102,29 222.365.650,01
Aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Gewinnvortrag
Stand am 31. Dezember 2018 710.000,00 71.667.652,22 74.961,61 149.117.401,26
Ausschüttung/Dividende 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 64.793,22 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernüberschuss 0,00 0,00 0,00 -12.908.467,37
Stand am 31. Dezember 2019 710.000,00 71.667.652,22 139.754,83 136.208.933,89
Aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Eigenkapital
Stand am 31. Dezember 2018 -12.908.467,37 208.661.547,72
Ausschüttung/Dividende 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 64.793,22
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Konzernüberschuss 21.069.994,94 8.161.527,57
Stand am 31. Dezember 2019 8.161.527,57 216.887.868,51
Aktuelles Jahr Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
Stand am 31. Dezember 2018 8.329,07 12.515.860,06
Ausschüttung/Dividende 0,00 0,00 -1.442.891,63
Währungsumrechnung 0,00 7.199,24 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -300.000,00 0,00 -37.392,72
Konzernüberschuss 0,00 0,00 459.600,19
Stand am 31. Dezember 2019 879.913,16 15.528,31 11.495.175,90
Aktuelles Jahr Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Eigenkapital
Stand am 31. Dezember 2018 13.704.102,29 222.365.650,01
Ausschüttung/Dividende -1.442.891,63 -1.442.891,63
Währungsumrechnung 7.199,24 71.992,46
Änderungen des Konsolidierungskreises -337.392,72 -337.392,72
Konzernüberschuss 459.600,19 8.621.127,76
Stand am 31. Dezember 2019 12.390.617,37 229.278.485,88

Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2019

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Techniropa Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Techniropa Holding GmbH, Daun, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Techniropa Holding GmbH, Daun, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 30. September 2020

ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer

Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben

Die Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 02. Oktober 2020.

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