ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH

Giselherstraße 4, 44319 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 26659
Eingetragen
8.7.2014
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
der Handel (Kauf und Verkauf) mit Waren aller Art, insbesondere in Bezug auf den Handel mit Produkten aus der Lagerwirtschaft wie zum Beispiel Verpackungsmaterialien, die Logistik und die mit deren verwandten Dienstleistungen, insbesondere der Betrieb von Lagerhäusern und Logistikdienstleistungen, einschließlich Speditionsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hiromu Kureta
seit 15.7.2024
Geschäftsführer
Yukitake Kurita
seit 23.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alps Logistics Co., Ltd.JPN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alps Logistics Co., Ltd.
Japan
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.105,00 89.270,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 777.778,80 0,00
828.883,80 89.270,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 268.338,35 131.312,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.488.178,51 3.945.137,28
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.754,28 43.079,72
2.778.271,14 4.119.529,69
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.391.203,59 1.647.872,74
5.998.358,53 5.767.402,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.172,47 22.585,81
6.019.531,00 5.879.258,24

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 1.250.000,00 1.250.000,00
III. Gewinnvortrag 858.002,28 548.054,08
IV. Jahresüberschuss 120.291,28 309.948,20
2.478.293,56 2.358.002,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 23.840,01 186.757,89
2. Sonstige Rückstellungen 600.624,15 177.756,63
624.464,16 364.514,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.837.317,07 1.328.092,65
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 984.410,36 1.776.606,29
3. Sonstige Verbindlichkeiten 84.840,69 45.454,54
davon aus Steuern EUR 83.755,81 (Vj. EUR 45.367,23)
2.906.568,12 3.150.153,48
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.617,20 0,00
E. Passive latente Steuern 6.587,96 6.587,96
6.019.531,00 5.879.258,24

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.806.713,77 21.803.108,74
2. Sonstige betriebliche Erträge 57.583,91 155.227,89
18.864.297,68 21.958.336,63
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 45,02
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.794.211,46 15.925.456,20
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.027.824,36 2.856.941,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen Altersversorgung und für Unterstützung 593.679,57 554.839,59
davon für Altersversorgung EUR 3.615,27 (Vj. EUR 3.843,58)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.447,44 39.154,78
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.134.216,65 2.108.570,34
18.596.379,48 21.485.007,55
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 147.626,92 163.380,88
8. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 120.291,28 309.948,20

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 467.120,66 8.282,44 6.862,00 468.541,10
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 777.778,80 777.778,80
467.120,66 786.061,24 6.862,00 1.246.319,90
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 377.850,66 46.447,44 6.862,00 417.436,10
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
377.850,66 46.447,44 6.862,00 417.436,10
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.105,00 89.270,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 777.778,80 0,00
828.883,80 89.270,00

 

Dortmund, den 30.07.2024

ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH, Dortmund

Die Geschäftsführung

Hiromu Kureta

Hideaki Terasaki

Yukitake Kurita

Lagebericht zum 31.12.2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH wurde am 8. Juli 2014 gegründet und hat ihren Sitz in Dortmund. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH umfasst Logistik und die mit ihr verwandten Dienstleistungen, insbesondere der Betrieb von Lagerhäusern und Logistikdienstleistungen, einschließlich Speditionsdienstleistungen.

Standorte sind der Hauptsitz in Dortmund sowie ein Vertriebsbüro in Frankfurt am Main. Es wird neben dem Zentrallager in Dortmund noch ein Außenlager bei der Firma Artech GmbH in Dortmund Kley betrieben. Ein zusätzliches Repräsentationsbüro in Budapest/ Ungarn, wurde im April 2019 eröffnet.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar 2023 und endet zum 31. Dezember 2023.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeine Konjunktur in Deutschland war 2023 geprägt von den Nachwirkungen der Energiekreiskrise sowie einer allgemein geschwächten Weltwirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Importe und Exporte sind ebenfalls im Vorjahresvergleich gesunken, analog zur Inlandsnachfrage 1.

1 Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung

Da die größten Kunden der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH Zulieferteile der Automobilindustrie, sowie elektronische Komponenten für "Weiße Ware" vertreiben, hat die dortige Konjunktur unmittelbare Auswirkung auf die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH.

Die Automobilindustrie in Deutschland konnte eine Umsatzsteigerung von 11,5% sowie einen Produktionsanstieg von 18,1% im Inland verzeichnen 2.

2 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft u. Klimaschutz, Eckdaten Automobilindustrie

Auch die deutsche Elektroindustrie schließt 2023 mit einem Plus ab. Der Umsatz lag bei 238 Mrd. EUR, damit 5,8% höher im Vergleich zu 2022 und 18,76% mehr als im Jahr 2021. Die preisbereinigte Produktion ist unverändert zum Vorjahr, die Auftragseingänge gingen um 10,2% zurück 3. Ebenso konnte die Logistikbranche in Deutschland eine allgemeine Umsatzsteigerung von 2,5 % verzeichnen 4.

3 Vgl. Faktenblatt der deutschen Elektro- und Digitalindustrie f. 2023 der ZVEI e.V.

4 Vgl. Logistikumsatz der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Entgegen der allgemeinen Branchenentwicklung verzeichnet die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH einen Umsatzrückgang von 13,74% im Vergleich zu 2022. Der Umsatz sank von 21.803 TEUR auf 18.807 TEUR im Jahr 2023. Trotz des gesunkenen Umsatzes ließ sich die Brutto-Marge von 27% auf 32% steigern.

Der Gesamtumsatz im Fracht Dienstleistungsbereich verminderte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3.871 TEUR (22.94%), während der Geschäftsbereich Lagerhaltung um 863 TEUR (17,52%) stieg. Somit ist für den Fracht Dienstleistungsbereich der Anteil am Gesamtumsatz auf 69,13% gesunken (Vorjahr 77,39%) und für die Lagerhaltung auf 30,81% gestiegen (Vorjahr 22,61%). Der Rückgang der Umsätze im Frachtbereich ist auf die Normalisierung des zur Verfügung stehenden Frachtraums zurückzuführen, was zu einer allgemeinen Senkung der Frachtpreise im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 geführt hat.

Neben dem Geschäft mit unserem größten Kunden ALPS ALPINE EUROPE GmbH, Düsseldorf, sind wir bemüht, die Umsätze mit anderen Kunden außerhalb des ALPS Konzerns zu steigern.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsätze mit externen Dritten in Höhe von 2.569 TEUR (13,66% vom Gesamtumsatz, Steigerung um 5,8%) erzielt. Mit Kunden der Alps Alpine Group wurden Umsätze von 16.223 TEUR erzielt, wovon allein die ALPS ALPINE EUROPE GmbH, Düsseldorf, in Deutschland einen Anteil von 13.121 TEUR hat.

Der Materialaufwand (12.794 TEUR) ist dagegen um 19,66% zurückgegangen. Somit konnte trotz des Umsatzrückganges eine gesteigerte Bruttomarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) von 32% (Vorjahr 27%) erzielt werden. Im Bereich der Frachten konnte die Brutto-Marge auf 12% (Vorjahr 10%) gesteigert werden. Dagegen ist die Brutto-Marge im Bereich der Lagerdienstleistungen auf 66% gesunken (Vorjahr 72%). Dieses ist insbesondere auf gestiegene Preise im Bereich der Verpackungsmaterialien zurückzuführen.

Die Personalkosten sind um 210 TEUR gestiegen (+6,15%), welches sich aufgrund des Anstieges des Personalbestandes insbesondere im Bereich der japanischen Mitarbeiter erklären lässt. Im Bereich der Fracht- und Lagerdienstleistungen sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 2.134 TEUR auf Niveau des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vorjahr (155 TEUR) sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 62,9% gesunken. Aufgrund der stabileren gesamtwirtschaftlichen Lage gab es einen erheblichen Rückgang der Erträge aus Währungsumrechnung von 76,29%.

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 120 TEUR erzielt, welcher 189 TEUR unter dem Vorjahr liegt. Zwar ist die Bruttomarge um 135 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen, dennoch haben gegenläufig die Personalkosten um 210 TEUR zugenommen und die sonstigen betrieblichen Erträge einen Rückgang von 98 TEUR zu verzeichnen.

Der EBITDA für das Geschäftsjahr beträgt 313 TEUR und hat sich damit im Vorjahresvergleich halbiert.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH ist weiterhin stabil. Das Vermögen ist, wie bei einem Anbieter logistischer Dienstleistungen üblich, im Wesentlichen kurzfristig gebunden. Langfristig gebunden ist nur das Anlagevermögen, welches hauptsächlich aus den Sachanlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung am Standort Dortmund besteht.

Das langfristige Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote konnte auf 41,07% erhöht werden (Vorjahr 40,11%).

Die Bilanzsumme konnte um 140 TEUR gesteigert werden. Auf der Aktiv-Seite zeigt sich das in einem Anstieg des Anlagevermögens (+739 TEUR) und einer Erhöhung der liquiden Mittel (+743 TEUR), demgegenüber steht ein Rückgang der Forderungen von 1.320 TEUR. Das positive Jahresergebnis (120 TEUR), eine Erhöhung der Rückstellungen (+260 TEUR) sowie ein Rückgang der Verbindlichkeiten (-244 TEUR) spiegeln die Bilanzverlängerung auf der Passiv-Seite wider.

Der durchschnittliche Bestand an Forderungen betrug im Geschäftsjahr 2023 3.866 TEUR und damit +909 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Sowohl der Forderungsumschlag ist auf 4,86 (Vorjahr 7,37) gesunken als auch Days Sales Outstanding auf 74 Tage im Schnitt (Vorjahr 48) gestiegen.

Finanzlage

Trotz des Umsatzrückganges konnte die Liquidität 1. Grades auf 67,67 (Vorjahr 46,59) verbessert werden, dagegen ist die Liquidität 2. Grades auf 146,60 gesunken (Vorjahr 164,28). Das liegt insbesondere an einem Absinken der Forderungen zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Stichtag 2022. Es konnte ein positiver operativer Cashflow von 753 TEUR erzielt - und der Bestand der liquiden Mittel um 743 TEUR erhöht werden. Die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass im Jahr 2023 keine Dividende gezahlt wurde (Vorjahr 300 TEUR).

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen aus den ihr zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln zu erfüllen.

Investitionen

Für Investitionen wurden im aktuellen Geschäftsjahr 786 TEUR aufgewendet. Davon wurden 777 TEUR für Anzahlungen im Rahmen des für 2024 geplanten Erwerbes des Firmengrundstückes aufgewendet. Darüber hinaus wurde lediglich in den Erwerb von Büro- und Geschäftsausstattung investiert.

Für das kommende Jahr 2024 sind Investitionen von 11.460 TEUR vorgesehen, welche in den Erwerb und Umbaumaßnahmen für das jetzige Firmengrundstück sowie Gebäude fließen, welches über ein Gesellschafterdarlehen finanziert wird.

Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Geschäftsjahr 2023 betrug 71 Mitarbeitende, wovon 33 im kaufmännischen Bereich und 38 im gewerblichen Bereich tätig waren. Das durchschnittliche Alter konnte im Vergleich zum Vorjahr (44,31 Jahre) leicht verjüngt werden auf 43,85 Jahre. Nahezu unverändert ist das Verhältnis Männer zu Frauen von 70% zu 30% (Vorjahr 71% zu 29%).

Die durchschnittliche Krankheitsrate betrug 11,46% pro Monat und befindet sich damit auf Vorjahresniveau. Ohne Berücksichtigung von Langzeitkranken beträgt die durchschnittliche Krankheitsrate 8,9%.

Die Arbeitszeit beträgt in den Bereichen Fracht Service, Lagerhaltung und Verwaltung 38,5 Stunden pro Woche.

Betriebsstätten

Neben dem Standort Dortmund (Vertrieb/Verwaltung, Zentrallager, Außenlager) besteht ein Vertriebsbüro in Frankfurt am Main, Flughafen.

Gesamtbeurteilung zur Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt auf dem erwarteten Niveau, jedoch war die Gesamtsituation schwieriger als im Vorjahr.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 ist geprägt von Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen des Erwerbes des Betriebsgrundstückes und damit verbundenen Umbaumaßnahmen. Angestrebt ist ein ähnliches Umsatzniveau wie im Vorjahr, welches voraussichtlich erzielt werden kann. Der Kauf des Grundstückes und Gebäudes sowie anfallende Umbaumaßnahmen und eine damit einhergehende geänderte Kostenstruktur wird das Betriebsergebnis reduzieren. Zum Ende des Geschäftsjahres erwarten wir den Abschluss der Umbaumaßnahmen und eine Erhöhung der Lagerkapazitäten von rund 70%. Diese Auswirkung wird voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2025 das Jahresergebnis positiv beeinflussen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Entwicklung der Weltwirtschaft aufgrund der hohen Inflationsrate verlangsamt. Die Entwicklung der Automobilindustrie, zu der unsere Hauptkunden gehören, verlief im Geschäftsjahr ebenfalls nicht optimal. Zusätzlich zu der oben erwähnten hohen Inflation sind die Mindestlöhne vor allem in Osteuropa drastisch gestiegen, und es ist schwieriger geworden, den zukünftigen Produktionsplan für Elektrofahrzeuge vorherzusehen.

Die wirtschaftliche Lage des ersten Halbjahres 2024 ist nach wie vor sehr zurückhaltend 5. Die Wirtschaftsleistung ist lediglich minimal angestiegen und die Produktion von Personenkraftwagen ist im Vorjahresvergleich abgesunken 6. Auch die Auftragseingänge der Elektronikindustrie sind zurückgegangen 7.

5 Vgl. Logistikindikator 2. Quartal des ifo Institutes

6 Vgl. Pressemitteilung zur Pkw-Inlandsproduktion im Juni 2024 der VDA

7 Vgl. Pressemitteilung Deutsche Elektro- und Digitalindustrie 50/2024 von zvei vom 09.07.2024

Zum Ende des Wirtschaftsjahres ist trotz insgesamt skeptischer Erwartungshaltung eine Besserung zu erhoffen. Aufgrund des erhöhten Realeinkommens, sinkender Inflation und der daraus folgenden gesteigerten Kaufkraft ist eine erhöhte Nachfrage auf dem regionalen bzw. europäischen Markt erwartbar. Auch unsere größten Kunden erwarten eine ansteigende Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte.

Die Folgen der geopolitischen Krisen werden jedoch weiterhin Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftswachstum haben, hier wird mit einem moderaten Wachstum von 3% gerechnet. Insbesondere mögliche Lieferengpässe, bedingt durch längere Zustellzeiten in der Seefrachten, könnten unsere Kunden weiterhin treffen 8.

8 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft u. Klimaschutz, Eckdaten Automobilindustrie

Erläuterungen der Chancen und Risiken

Im Rahmen unserer DIN ISO 9001 Zertifizierung verfügt die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH über Systeme zur Risikoidentifizierung und entsprechende Maßnahme zur Minimierung der Risiken.

Darüber hinaus haben wir Systeme zur Darstellung der eigenen Chancen und Risiken.

Neben den allgemeinen Risiken der Auswirkungen von Konjunkturschwankungen, globale Lieferengpässe und sonstigen globalen Krisenherden sehen wir insbesondere die folgenden Risiken als ausschlaggebend für uns an:

1.) Der Kauf des Betriebsgrundstückes und die damit verbundene Finanzierung, aber auch die anfallenden Umbaumaßnahmen führen zu einem Liquiditätsrisiko. Diesem wirken wir durch interne Liquiditätsplanungen entgegen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

2.) Auch die Firma ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH ist von dem aktuell vorherrschenden Fachkräftemangel betroffen und den Schwierigkeiten aktuell Personal zu rekrutieren. Daher werden aktuell neue, alternative Wege zur Personalfindung eingesetzt. Dazu gehört die vermehrte Zusammenarbeit mit Bildungsträgern. Auf diesem Wege konnten schon Erfolge verzeichnet werden.

3.) Die Gefahr möglicher Systemausfälle trifft auch die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH, da viele Prozesse digital abgebildet sind und dementsprechend eine Abhängigkeit von der erforderlichen Hard- und Software besteht. Damit eine Störung des Betriebsablaufes dennoch ausgeschlossen werden kann, existieren Notfallpläne, die diesen zuvorkommen.

Aktuell sehen wir als ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH die Chance Strategien zu entwickeln, um das operative Geschäft im europäischen Logistikmarkt auszubauen. Somit können Erträge nicht nur aus dem bestehenden Geschäft erzielt werden, sondern es besteht auch das Potential die Erträge von Kunden außerhalb unserer Gruppe zu stärken.

Da im osteuropäischen Markt, insbesondere in Ungarn, großes Potenzial besteht, planen wir daher, unsere Repräsentanz in Budapest im Jahr 2024 personell aufzustocken. Wir erwarten, dass wir unsere Gewinnmargen in Osteuropa weiter steigern und den Beitrag zum Gesamtumsatz erhöhen können.

ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH konzentriert sich im Geschäftsjahr 2024 auf die Ausweitung der Distributionsleistungen an Drittkunden, um die Abhängigkeit vom wichtigsten Kunden ALPS ALPINE EUROPE GmbH, Düsseldorf, zu verringern und die daraus resultierenden Risiken zu reduzieren. Zu diesem Zweck werden wir drei wichtige Maßnahmen umsetzen.

1.) Um unsere derzeitige Marktposition zu verbessern, planen wir, unsere Geschäftsfelder, um den zusätzlichen Bereich des Handels zu erweitern. Darüber hinaus lässt sich dieser Bereich sehr gut mit unseren bestehenden Bereichen Lagerhaltung und Import/Export kombinieren.

2.) Zur Verstärkung der Vertriebsaktivitäten hat die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH bereits ab Juni 2023 einen zusätzlichen japanischen Vertreter eingestellt. Dieser hat seinen Sitz in Düsseldorf und wird von dort aus den Kundenstamm erweitern. Der Fokus liegt dabei auf lokalen, japanischen Unternehmen für weitere Lageraktivitäten oder Import-/Exportgeschäfte.

3.) Im Februar 2024 werden wir die derzeit angemietete Immobilie an unserem Zentrallager in Dortmund erwerben. Nach umfangreichen Umbauarbeiten werden wir dann über 2.000 Quadratmeter mehr Lagerfläche zur Verfügung haben. Die Umbauarbeiten sollen bis Oktober 2024 abgeschlossen sein, so dass wir voraussichtlich gegen Ende des Geschäftsjahres zusätzliche Lagerkapazitäten zur Verfügung haben, um unsere Lagergeschäfte weiter auszubauen.

Der lokale Geschäftsführer der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH hat im Juni 2024 gewechselt. Der Nachfolger verfügt über besondere Erfahrungen im Lagerbereich und soll mit seinem Wissen dem Unternehmen helfen, seine Lageraktivitäten auszubauen.

Die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH ist bestrebt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiken und Chancen zu wahren. Unser Ziel ist es, die bestehenden Marktchancen sowohl im Bereich der Frachtdienstleistungen als auch der Lagerhaltung auszuloten, um einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.

Der Erwerb der Grundstücke und Gebäude wird die derzeitige Struktur des Anlagevermögens und der Finanzlage verändern. Die Anlagenintensität wird erheblich steigen, aber gleichzeitig wird auch der Anteil des Fremdkapitals für die Investitionstätigkeit zunehmen.

Abgesehen von den genannten Unwägbarkeiten und Marktfaktoren sehen wir derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken oder sonstige Risiken, die sich wesentlich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnten.

 

Dortmund, den 30. Juli 2024

ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH

Die Geschäftsführung

Hiromu Kureta

Hideaki Terasaki

Yukitake Kurita

ANHANG zum 31.12.2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde teilweise von den größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Klarheit der Darstellung werden die nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dortmund
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dortmund
Register-Nr.: HRB 26659

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen unverändert maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für bewegliche Anlagegüter wird ausschließlich die lineare Methode angewandt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen 100,00 EUR und 800,00 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Eine Pauschalwertberichtung wurde gebildet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den individuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Unrealisierte Kursgewinne werden nicht angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und enthalten Forderungen für zum Stichtag noch nicht fakturierte Leistungen in Höhe von 800 TEUR (Vorjahr: 1.402 TEUR). Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 107 TEUR (Vorjahr: 60 TEUR). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalkosten, noch nicht genommenen Urlaub, Abschluss- und Prüfungskosten, sowie ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.837.317,07 1.328.092,65
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 984.410,36 1.776.606,29
(davon gegenüber dem Gesellschafter) (500.626,48) (321.068,81)
Sonstige Verbindlichkeiten 84.840,69 45.454,54
(davon aus Steuern) (83.755,81) (45.367,23)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (0,00) (0,00)
2.906.568,12 3.150.153,48

Außerbilanzielle Geschäfte, Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Leasing-, Wartungs- und Serviceverträgen entstehen der Gesellschaft bis 2027 Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 473 TEUR, davon sind innerhalb eines Jahres 81 TEUR fällig. Die Mietverpflichtungen betreffen im Wesentlichen angemietete Läger, Geschäftsräume und sonstige Transportmittel. Bei den Leasingverpflichtungen handelt es sich um Fahrzeuge. Bei den Service- und Dienstleistungsverträgen handelt es hauptsächlich um Verpflichtungen für die Nutzung von EDV Hardware und Software- Lizenzgebühren an den Gesellschafter.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatz nach Leistungsgruppen und Standort:

2023 2022
TEUR TEUR
Frachten Dortmund
Fracht Import
Luft 2.119 3.158
Schiff 3.675 7.219
LKW 91 99
5.885 10.476
Fracht Export
Luft 595 576
Schiff 203 340
LKW 1.950 2.020
2.748 2.936
Fracht Sonstiges 0 0
Frachten Dortmund gesamt 8.633 13.412
Frachten Frankfurt a.M.
Fracht Import
Luft 2.084 1.177
Schiff 1.594 1.454
LKW 0 0
Zug 0 0
3.678 2.631
Fracht Export
Luft 591 733
Schiff 84 89
LKW 0 0
Zug 15 8
690 830
Frachten Frankfurt a.M. gesamt 4.368 3.461
Lager Service 5.794 4.931
Sonstiges 11 0
GESAMT 18.807 21.803

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen:

2023 2022
TEUR TEUR
EU ohne Deutschland 4.704 3.990
Bundesrepublik Deutschland 12.531 15.181
Übrige 1.572 2.632
GESAMT 18.807 21.803

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Das periodenfremde Ergebnis enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 11 TEUR (Vorjahr: 62 TEUR), insbesondere für Steuern und nachkommende Rechnungen.

Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten 20 TEUR (Vorjahr: 83 TEUR) aus Währungskursgewinnen; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 57 TEUR (Vorjahr: 228 TEUR) aus Währungskursverlusten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des positiven Ergebnisses ergibt sich ein Steueraufwand in Höhe von 148 TEUR.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Kurita, Yukitake, Kawasaki/ Japan

Terasaki, Hideaki, Yokohama/ Japan

Miyamoto, Jugaku, Dortmund (bis 31.Mai 2024)

Kureta, Hiromu, Budapest/ Ungarn (ab 1. Juni 2024)

Herr Miyamoto war hauptberuflich für die Gesellschaft tätig, seit Juni 2024 übernimmt dieses Herr Kureta. Herr Terasaki ist einer der Vizepräsidenten von ALPS LOGISTICS Co. Ltd. in Japan und für die Regionen Japan, Europa und Nordamerika zuständig. Herr Kurita ist ebenso Vorstandsmitglied der ALPS LOGISTICS Co. Ltd., Yokohama/ Japan, und hat des Weiteren die Position als Director Overseas Sales Division / Forwarding Business inne.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen für das Berichtsjahr 224 TEUR.

Mitarbeiter

Arbeitnehmerzahl im Durchschnitt:

Leitende Angestellte 1
Kaufmännische Arbeitnehmer 32
Gewerbliche Arbeitnehmer 38

71

Die Verteilung auf die Funktionsbereiche stellt sich wie folgt dar:

Verwaltung 12
Fracht und Service Abteilung 10
Lager 49
71

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH wird in den Konzernabschluss der ALPS LOGISTICS Co. Ltd., Yokohama/ Japan, einbezogen. Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit nahestehenden Personen oder verbundenen Unternehmen hat unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen getätigt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt der Gesellschafterin vor den Jahresüberschuss von 120.291,28 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Im Februar 2024 wird das derzeitig genutzte Betriebsgrundstück erworben.

Darüber hinaus wird im Juni der in Deutschland hauptberuflich tätige Geschäftsführer gewechselt und Herr Jugaku Miyamoto wird durch Herrn Hiromu Kureta ersetzt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung 33 TEUR und für Steuerberatungsleistungen 8 TEUR.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALPS LOGISTICS EUROPE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 20. September 2024

EY GmbH & Co. KG
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