Columbus McKinnon Engineered Products GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alan Scott Kormann seit 15.4.2021 | Geschäftsführer |
Gregory Peter Rustowicz seit 15.4.2021 | Geschäftsführer |
Ulrich Hintermeier seit 1.4.2019 | Geschäftsführer |
Rudolf Eichner seit 28.12.2015 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pfaff Verkehrstechnik GmbHKissingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022Bilanz zum 31. März 2022der Pfaff Verkehrstechnik GmbH, KissingAktiva
Kissing, 08. Februar 2023 Anhang für 2021/2022A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Pfaff Verkehrstechnik GmbH mit Sitz in Kissing im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 30243 eingetragen. C. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sämtliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bank- und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten. Die Abgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) von einem anerkannten Pensionsgutachter ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der Zinssatz mit 10-jährigem Durchschnitt von 1,80 % (Vorjahr: 2,19 %) bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum Zinssatz mit 7-jährigem Durchschnitt von 1,35 % (Vorjahr: 1,51 %) beträgt TEUR 25 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Berechnung liegt die Annahme einer Gehaltssteigerung um 0,0 % (Vorjahr: 0,0%) und einer Rentensteigerung um 2,00 % (Vorjahr: 1,75 %) zu Grunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind zum Abschlussstichtag nicht vorhanden. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Pfaff Verkehrstechnik GmbH hat am 14. April 2021 einen Anteil von 51% an der Stahl CraneSystems (India) Private Limited zu einem Kaufpreis von TINR 17.982 (umgerechnet TEUR 111) erworben. VorräteDie Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
Im Berichtsjahr werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen übersteigen mit TEUR 7.836 die Vorräte um TEUR 172. Der übersteigende Betrag wird in den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 6.842 (Vorjahr: TEUR 3.159). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich überwiegend um Forderungen resultierend aus dem Cash Pooling Agreement zwischen der Columbus McKinnon EMEA GmbH als Cash-Pool-Führer und der Pfaff Verkehrstechnik GmbH als Cash-Pool-Mitglied. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche aus Umsatzsteuer TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 108) ausgewiesen. Guthaben bei KreditinstitutenGuthaben bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 1.322 (Vorjahr: 1.584) und sind frei verfügbar. RechnungsabgrenzungspostenIn den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten über TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 19) werden im Wesentlichen EDV-Wartung, Beiträge und Aval-Gebühren abgegrenzt. EigenkapitalDas Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Columbus McKinnon Engineered Products GmbH bleibt das Eigenkapital unverändert gegenüber dem Vorjahr. Sonstige RückstellungenDie Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 222), noch zu erwartende Aufwendungen für Garantiefälle TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 50) und für noch zu erbringende Leistungen sowie ausstehende Rechnungen TEUR 1.279 (Vorjahr: TEUR 1.100). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen den Gesellschafter, Columbus McKinnon Engineered Products GmbH, setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen werden mit den Verbindlichkeiten saldiert und wurden im Vorjahr aufgrund des Forderungsüberhangs unter den Forderungen ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Folgendes:
II. Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige Aufwendungen und ErträgeAus Fremdwährungsgeschäften sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 20) entstanden, die sich in realisierte Kursgewinne TEUR 48 und unrealisierte Kursgewinne TEUR 23 verteilen und unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Kursverluste fielen in Höhe von TEUR -51 (Vorjahr: TEUR -29) an und betreffen realisierte Kursverluste mit TEUR 48 und unrealisierte Kursverluste mit TEUR 3. Sie werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Aufwendungen für AltersversorgungIn der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. Periodenfremde Erträge und AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind - wie im Vorjahr-weder wesentliche periodenfremde Aufwendungen noch wesentliche periodenfremde Erträge enthalten. FinanzergebnisDas Finanzergebnis in Höhe von TEUR -3 (Vorjahr: TEUR 47) setzt sich überwiegend aus Zinseinnahmen und -ausgaben gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 65), TEUR 3 aus sonstigen Zinseinnahmen (Vorjahr: TEUR 0), sowie Zinsen aus Pensionsaufwendungen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 18) zusammen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis 31. März 2022 wird aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungs- und Verlustübernahmevertrags vom 1. April 2015 an die Columbus McKinnon Engineered Products GmbH, Kissing abgeführt. Der von der Gesellschaft an die Organträgerin abgeführte Gewinn in Höhe von TEUR 2.110 enthält - entsprechend dem Wortlaut des § 301 AktG - auch den nach § 256 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrten Betrag in Höhe von TEUR 20. Sonstige AngabenGeschäftsführerIm Berichtsjahr waren folgende Geschäftsführer bestellt:
Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Rückstellungen für Pensionen ehemaliger Mitglieder der GeschäftsführungDie Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. März 2022 auf TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 17). MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGBBei mehreren deutschen Kreditinstituten/Versicherungen bestehen unter gesamtschuldnerischer Haftung der Columbus McKinnon Industrial Products GmbH, Wuppertal, Columbus McKinnon Engineered Products GmbH, Kissing und Pfaff Verkehrstechnik GmbH, Kissing, Avalkreditlinien in Höhe von insgesamt EUR 11,7 Mio., die für die vorab genannten Unternehmen nutzbar sind. Von dieser Avalkreditlinie wurden zum Bilanzstichtag TEUR 5.129 (Vorjahr: TEUR 5.094) in Anspruch genommen, für welche die Gesellschaft haftet. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Kreditinanspruchnahmen. Aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft sowie des Columbus McKinnon-Konzerns wird das Risiko einer Inanspruchnahme der Haftung für die Eventualverbindlichkeiten als gering eingestuft. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in folgender Höhe:
KonzernverhältnisseAlleinige Gesellschafterin ist die Columbus McKinnon Engineered Products GmbH, Kissing (Amtsgericht Augsburg HRB 15109), deren Anteile zu 100 % von der Columbus McKinnon EMEA GmbH, Wuppertal, gehalten werden. Damit ist die Pfaff Verkehrstechnik GmbH verbundenes Unternehmen zur übergeordneten Columbus McKinnon Corporation, Getzville, New York, USA, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Der Jahresabschluss der Pfaff Verkehrstechnik GmbH wird in den Konzernabschluss der Columbus McKinnon Corporation, Getzville, New York, USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft erhältlich. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieser Konzernobergesellschaft betrachtet.
Kissing, den 08. Februar 2023 Geschäftsführung Ulrich Hintermeier Lagebericht für 2021/2022A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Wirtschaftliches UmfeldNach dem Corona-Einbruch in der ersten Jahreshälfte 2020 erholte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 weiter. Die Entwicklung innerhalb des Jahres war jedoch zweigeteilt. In der ersten Jahreshälfte gab es einen überraschend schnellen Erholungsprozess. In der zweiten Hälfte des Jahres gestaltete sich die wirtschaftliche Entwicklung zunehmend zäher. Pandemiebedingte Rückschläge sowie angebotsseitige Engpässe führten zu Verzögerungen im Aufholprozess. Die Covid-Pandemie beeinflusste die wirtschaftliche Aktivität noch spürbar, jedoch verliefen die Infektionswellen uneinheitlicher und auch die ergriffen Maßnahmepakete unterschieden sich. Einige Länder tolerierten hohe Infektionszahlen ohne Eindämmungsmaßnahmen, China hingegen verfolgte eine strikte Null-Covid-Politik. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2021 auf preisbereinigt 5,9 Prozent nach dem tiefen Einbruch um 3,1 Prozent im Jahr zuvor. Nach mehreren Jahren mit niedrigen Inflationsraten ging dieser Wachstumsprozess einher mit ungewöhnlich hohen Preissteigerungen. Jenseits von Basiseffekten kam es im zweiten Halbjahr zu hohen Anstiegen, da die Preise für fossile Rohstoffe die Energiekosten und anhaltend hartnäckige Lieferengpässe die Transportkosten sowie die Preise verschiedener Verbrauchs- und Industriegüter trieben. In den entwickelten Volkswirtschaften verlief deshalb der Erholungsprozess weniger reibungslos als erwartet. Die verschärften Belastungen für die globalen Produktionsnetze betrafen diese besonders und hier vor allem das verarbeitende Gewerbe. In den Schwellen- und Entwicklungsländern war der Erholungsprozess sehr differenziert. Chinas Wirtschaft wuchs im Gesamtjahr 2021 um 8,1 Prozent, mit einer deutlich nachlassenden Dynamik zum Jahresende. In den ASEAN-Ländern kam es durch die Ausbreitung der Delta-Variante im Spätsommer zu deutlichen Einschränkungen im Wirtschaftsleben. Der weltweite Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2021 mit 10,3 Prozent zwar kräftig, gleichwohl aufgrund der vielfältigen Logistikprobleme nicht so stark wie im Erholungsjahr 2010 nach der Finanzkrise. Die globale industrielle Produktion erhöhte sich im Jahr 2021 um ca. 6,0 Prozent. Das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,6 Prozent höher als im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung konnte dabei in fast allen Wirtschaftsbereichen gesteigert werden, erreichte jedoch trotz der Zuwächse nicht flächendeckend das Vorkrisenniveau. Im Verarbeitenden Gewerbe etwa lag die Wirtschaftsleistung 2021 noch rund 6 Prozent unter dem Niveau von 2019. Die preisbereinigte Produktion im Maschinenbau in Deutschland hat ihr Vorjahresniveau im Jahr 2021 um 6,4 Prozent übertroffen. Das Produktionswachstum hätte deutlich größer ausfallen können, wenn Engpässe den Maschinen- und Anlagenbau nicht so stark ausgebremst hätten. Denn der Auftragseingang entwickelte sich mit einem preisbereinigten Plus von 32 Prozent für das Gesamtjahr sehr vielversprechend. Doch die rasant anziehende Nachfrage stieß recht schnell auf hartnäckige Engpässe bei Vorprodukten und Rohstoffen. Besonders ausgeprägt zeigten diese sich bei Elektronikkomponenten und Metallerzeugnissen. Logistikengpässe erschwerten zusätzlich die Versorgungslage, etwa durch fehlende Europaletten und Container. Hinzu kamen vorübergehende Schließungen von Häfen wie etwa in China sowie Arbeitskräftemangel durch die Covid-19-Omikron-Variante. Die Produktionsstörungen bewirkten in Verbindung mit dem stabilen Auftragseingang einen zunehmenden Anstieg der Auftragsbestände. 2. Konjunkturelle AussichtenDurch den völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands in der Ukraine haben sich die ökonomischen Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Aktuell ist dieser räumlich auf die Ukraine begrenzt. Neben den direkten Auswirkungen auf das direkte Liefergeschäft durch Sanktionen in Form von weniger Umsatz gibt es zahlreiche und weitreichendere indirekte Folgen insbesondere in Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Dazu zählen die Verteuerung von Energie und Rohstoffen, eine noch größere Belastung in den Lieferketten und ganz allgemein die erneut erhöhte Verunsicherung über die weitere Entwicklung. Weitere größere Risiken für die Weltwirtschaft sind die räumliche Eskalation des Konfliktes sowie die Covid-Strategie Chinas, durch die sich die Angebotsprobleme weiter verschärfen könnten. Im Falle einer damit einhergehenden höheren und anhaltenden Inflation würde die globale Wirtschaftsentwicklung mit 2,3 Prozent Zuwachs im Jahr 2022 um fast 1,5 Prozentpunkte niedriger ausfallen als im Basis-Szenario. Die Auftragsbücher der Maschinenbauer sind in vielen Ländern gut gefüllt. Oxford Economics erwartet in seinem Basis-Szenario für das Jahr 2022 einen preisbereinigten Anstieg des Welt-Maschinenumsatzes um 4 Prozent. Der Krieg in der Ukraine, gestörte Lieferketten, die Corona-Pandemie sowie höhere Inflationsraten sind die wesentlichen Abwärtsrisiken der aktuellen Basis-Prognose. Die deutsche Wirtschaft ist abermals heftigem Gegenwind ausgesetzt. Der Krieg in der Ukraine führt zu hohen Rohstoffpreisen, neuen Lieferengpässen und schwindenden Absatzmöglichkeiten. Die hohen Rohstoffpreise verringern die Kaufkraft der verfügbaren Einkommen und dämpfen damit den privaten Konsum. Zudem belasten zusätzliche Lieferengpässe die Industrie spürbar. Schließlich verschlechtern sich zumindest vorübergehend die Absatzmöglichkeiten aufgrund der Sanktionen sowie der durch den Krieg gestiegenen Unsicherheit. All dies trifft die Wirtschaft in einer Phase, in der die dämpfenden Einflüsse der Pandemie nachlassen und eine kräftige Erholung angelegt war. Die starken Auftriebskräfte - hohe aufgestaute Kaufkraft bei den privaten Haushalten und dicke Auftragspolster der Industrie - federn die Schockwellen aus dem Krieg in der Ukraine ab. Im Ergebnis dürfte sich die Erholung in diesem Jahr laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft tendenziell fortsetzen, allerdings in spürbar langsamerem Tempo als im Winter erwartet und mit einem nachvollziehbar hohen Prognoserisiko. Nach einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von ca. 1,8 Prozent für das laufende Jahr 2022 scheint ein Anstieg von 3,5 Prozent für das Jahr 2023 möglich. Die Inflation dürfte im Jahr 2023 mit 5,8 Prozent ähnlich hoch ausfallen wie im Jahr 2022. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Plus in der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent für das laufende Jahr. Diese Prognose ist selbstredend mit einer sehr hohen Unsicherheit behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. An erster Stelle ist hier der Ukraine-Krieg zu nennen. Infolge des Kriegsgeschehens werden auch die Lieferketten wieder stärker unter Druck geraten. Neben den vielen Herausforderungen gibt es jedoch auch Chancen. Aus den USA etwa sind weiterhin positive Impulse zu erwarten. Die deutschen und sicher auch andere europäische Maschinenbauer dürften neben der ohnehin guten, vom Konsum getriebenen Konjunktur perspektivisch von den Infrastrukturmaßnahmen profitieren, die über die nächsten zehn Jahre ein Gesamtvolumen von rund 1,2 Bio. US-Dollar erreichen werden. Auch in der EU dürfte der EU-Wiederaufbaufonds zusammen mit einigen nationalen konjunkturfördernden Programmen expansive Impulse setzen. 3. Umsatz- und AuftragsentwicklungDie Gesellschaft vertreibt mobile Hebebock-, Unterflur-Hubanlagen und Dacharbeitsbühnen, sowie darauf aufbauende Serviceleistungen. In der Umsatzentwicklung des Berichtsjahres spiegelt sich die Entwicklung des konjunkturellen Umfelds als auch der Rückgang der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie wider. Hingegen besitzen die Effekte aus dem Russland-Krieg keine signifikante Auswirkung auf die Entwicklung der Umsätze gegenüber der Planung für das Geschäftsjahr 2021/2022. Entsprechend haben wir das Umsatzniveau des Vorjahres in Höhe von Euro 4,9 Mio. oder 35,0% übertroffen, was aber unterhalb unserer ambitionierten Planung für das Geschäftsjahr 2021/2022 liegt. Hauptgrund für diese Entwicklung gegenüber der Prognose des Vorjahres sind die Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Steuerungskomponenten und kundenseitige Verzögerungen bei der Fertigstellung der Baustellen. Die Entwicklung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr mit Drittkunden ist mit Euro 4,4 Mio. oder 32,0% deutlich positiv. Bei dem Intercompany-Umsatz verzeichneten wir eine Steigerung um Euro 0,4 Mio. Erfreulich erwies sich auch die Entwicklung des Auftragseinganges. Dieser konnte um Euro 4,3 Mio. oder 22,4% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. 4. Produktion und BeschaffungAn unserem Standort in Kissing produziert die Pfaff Verkehrstechnik GmbH hauptsächlich mobile Hebebockanlagen. Zusätzlich werden Ausschubmodule für unsere Dacharbeitsbühnen gefertigt. Die Haupttätigkeit besteht hierbei in Montagearbeiten von vorgefertigten Bauteilen und Zukaufteilen, Lastprüfungen und Elektromontage. Die Beschaffungsprozesse im Geschäftsjahr 2021/22 wurden maßgeblich durch die unterbrochenen Lieferketten aufgrund der Corona Pandemie geprägt. Hafenschließungen in China waren hier einer der entscheidenden Faktoren. Durch diese Situation kam es durchgängig zu Verknappung und Kostensteigerung im Bereich der Steuerungstechnik. Zusätzlich zur unterbrochenen Lieferkette konnten Montagen und Inbetriebnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden. Durch diese Einflüsse mussten einzelne Aufträge in das Geschäftsjahr 2022/23 verschoben werden. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2021/22 konnte aber wieder die Öffnung wichtiger Ländergrenzen beobachtet werden (China). Die durch die Schließungen entstanden Rückstände können jedoch nur zeitverzögert abgebaut werden. 5. InvestitionenBeim Sachanlagevermögen bedient sich die Gesellschaft vorwiegend an den vorhandenen Produktionskapazitäten im Verbundbereich. Insofern erfolgen Investitionen ausschließlich in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren diese Zugänge zu vernachlässigen. Bei den Finanzanlagen erfolgte eine konzerninterne Umstrukturierung, welche der Pfaff Verkehrstechnik GmbH die erfolgreiche Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen in Indien ermöglichen soll. So wurden mit Anteilsübertragungsvertrag vom 14. April 2021 51% der Anteile der Stahl CraneSystems India Pvt. Limited von der Columbus McKinnon Asia Pacific Pte. Ltd. an die Pfaff Verkehrstechnik GmbH veräußert. 6. FinanzierungsmaßnahmenIm Vordergrund des Finanzmanagements steht die Sicherung ausreichender Finanzmittel zur Unterstützung des geplanten Umsatzwachstums sowie der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist weitgehend eigenfinanziert. Zur Überbrückung kurzfristiger Finanzbedarfe stehen ausreichend Kontokorrentlinien von mehreren Kreditinstituten zur Verfügung. Sämtliche Kreditlinien dieser Hausbanken sind weiterhin nicht besichert und mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Banken ausgereicht. Des Weiteren besteht zwischen der Columbus McKinnon EMEA GmbH, Wuppertal, und der Pfaff Verkehrstechnik GmbH, Kissing, mit Unterschrift zum 2. März 2020 und Umsetzung zum Oktober 2020 ein Cash Pooling Agreement. Darüber hinaus stehen im Columbus McKinnon Konzern ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, welche für strategische Unternehmensausrichtungen eingesetzt werden könnten. 7. Personal - und SozialbereichDie durchschnittliche Anzahl der im Berichtsjahr beschäftigten Mitarbeiter hat sich mit 28 im Vergleich zum Vorjahr um einen Mitarbeiter erhöht. 8. UmweltschutzIm abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich im Bereich Sicherheit und Umweltschutz keine besonderen Vorkommnisse ereignet. Im Bereich Umweltschutz wurde konzernweit zu Aktionen im Bereich Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit aufgerufen. Dazu wurden an allen Standorten "GREEN-Teams" gebildet, die sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. B. Darstellung der Lage1. ErtragslageDer Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung und Ertragsteuern stieg im Berichtsjahr von EUR 1,7 Mio. auf EUR 2,1 Mio. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war vorwiegend der Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 4,9 Mio. oder 35,0%, begleitet von einer um EUR 1,7 Mio. geringeren Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Dies führte zu einer Steigerung der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,3 Mio. oder 21,4%. Die Personal- und Materialaufwendung legten hingegen deutlich unterproportional zu. So war beim Materialaufwand ein Anstieg um EUR -0,9 Mio. (-10,9%) und beim Personalaufwand um EUR -0,1 Mio. (-5,6%) zu verzeichnen. Lediglich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mussten mit EUR -1,8 (-55,6%) gegenüber dem Vorjahr deutlich ausgeweitet werden. Dabei handelte es sich um den externen Einkauf von Serviceleistungen zur Realisierung der Umsatzsteigerung. 2. VermögenslageDie Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von EUR 7,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 10,2 Mio. Beim Sachanlagevermögen gab es keine wesentliche Veränderung. Bei den Finanzanlagen schlägt sich mit EUR 0,1 Mio. der Erwerb von 51% der Unternehmensanteile der STAHL CraneSystems India Pvt. Ltd. nieder. Das Umlaufvermögen ist hingegen mit EUR 2,5 Mio. deutlich gestiegen. Ausschlaggebend hierfür ist eine Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 3,7 Mio., aufgrund der Auslieferung mehrerer wesentlicher Projekte zum Geschäftsjahresende. Gegenläufig reduzierten sich die Forderungen gegen den Gesellschafter um EUR -1,0 Mio. und die liquiden Mittel stichtagsbedingt um EUR -0,2 Mio. Auf der Passivseite stiegen die sonstigen Rückstellungen um EUR 0,4 Mio., insbesondere begründet durch die bilanzierten Nachlaufkosten im Zusammenhang mit dem Projektgeschäft. Die Verbindlichkeiten legten um EUR 2,2 Mio. zu. Die größten Effekte ergaben sich dabei aus der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter um EUR 2,4 Mio. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. März 2022 EUR 3,2 Mio., das gezeichnete Kapital EUR 0,1 Mio. Das Jahresergebnis des Berichtsjahres wurde, aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages, in Höhe von EUR 2,1 Mio. vollständig an die Columbus McKinnon Engineered Products GmbH, Kissing, abgeführt. Da das Eigenkapital unverändert bleibt und die Bilanzsumme gestiegen ist, reduzierte sich die Eigenkaptalquote von 43,7% im Vorjahr auf jetzt 32,8%. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schätzen wir weiterhin als stabil ein. An ergebnisverbessernden Maßnahmen wird permanent gearbeitet und der Konzern unterstützt diese Maßnahmen in vollem Umfang. 3. FinanzlageZum 31. März 2022 standen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.) zur Verfügung. Zur Überbrückung kurzfristiger Finanzbedarfe stehen ausreichend Kontokorrentlinien von mehreren Kreditinstituten bereit. Per 31. März 2022 wurden diese Linien durch die Gesellschaft nicht beansprucht. Zwischen der Gesellschaft und der Columbus McKinnon EMEA GmbH, besteht seit Oktober 2020 eine Cash-Pooling Vereinbarung. Hierdurch kann bei unerwartetem Bedarf kurzfristig auf finanzielle Mittel innerhalb des CMCO-Konzerns zugegriffen werden. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungWesentliche Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung stellt der weitere Verlauf der Pandemie sowie des Russland-Krieges dar. Solange sich das Virus in Teilen der Welt stark verbreitet, könnte aufgrund der globalen wirtschaftlichen Verflechtung selbst ein regional auftretendes dynamisches Infektionsgeschehen Lieferketten einschränken und die Exportnachfrage für weniger betroffene Regionen verringern. Falls es zu länger anhaltenden Einschränkungen käme, würde es Unternehmen und Haushalten sowie einigen Staaten zunehmend erschwert werden, die Pandemie zu überbrücken. Auch der Russland-Krieg könnte die Erholungsdynamik deutlich verringern. Auch wenn unsere Gesellschaften sowohl einkaufs- als auch verkaufsseitig nur geringfügig in Russland und/oder Ukraine tätig ist, können die wirtschaftlichen Folgen auf unser wirtschaftliches Umfeld erheblich werden. Allein die Auswirkungen der infolge des Russland-Krieges entstandenen Energiekrise wird die Wachstumsdynamik nach erfolgtem Abflachen der Pandemie deutlich einschränken. Wir verweisen hierzu auf unsere Äußerungen zum wirtschaftlichen Umfeld zu Beginn des Lageberichtes. Auf diese Risiken haben wir uns durch ein umfassendes Maßnahmenpaket weitestgehend eingestellt. Zuerst haben wir bereits im Vorjahr interne Verfahrensabläufe und Regelungen geschaffen, welche die Ausbreitung des Virus innerhalb unserer Gesellschaft minimieren. Dies startet mit der Einhaltung allgemeiner Hygieneempfehlungen, über Kontaktminimierung im Unternehmen, der Einführung von temporären Heimarbeitsplätzen bis hin zur Suspendierung persönlicher Kunden- und Lieferantenbesuche. Diese Maßnahmen führen wir auch im Berichtsjahr fort. Zudem wurden sämtliche budgetierten Ausgaben nochmals detailliert geprüft und soweit möglich bis zur nachhaltigen, wirtschaftlichen Erholung minimiert. Sämtliche Geschäftsbeziehungen mit Russland und/oder der Ukraine wurden untersucht und alternative Beschaffungswege definiert. Kundenumsätze in diesen Regionen wurden nicht mit in die Planung aufgenommen. Aufgrund eines bestehenden Liefervertrages bis Ende 2022 sind zusätzliche Energiekosten zu vernachlässigen. Auf diese Weise können wir zum einen die Produktion und den Vertrieb mit nur geringfügiger Beeinträchtigung aufrechterhalten und zum anderen ein positives Unternehmensergebnis prognostizieren. Aktuell ist abgesehen von dem Russland-Krieg, der Pandemie, den normalen Bewegungen im Markt durch den Wettbewerb als auch üblichen wirtschaftlichen Schwankungen kein weiteres konkretes Risiko zu erkennen. Natürlich unterliegt auch unser Geschäft zyklischen Schwankungen, welche die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen können und in Art und Umfang der Beeinträchtigung nur schwer zu prognostizieren sind. Eine auf das Jahr bezogene Risikobewertung lässt sich daher nur sehr schwer anstellen. Dazu zählen unter anderem Risiken aus der Produkthaftung, insbesondere im Ausland, allgemeine Marktrisiken, aufgrund des starken Wettbewerbs bei sich verkürzenden Produktlebenszyklen sowie Risiken aus dem Weggang von Schlüsselpersonen. Weitere Risiken bestehen in unerwartet großen Steigerungsraten der Rohstoffpreise oder drohenden Versorgungsengpässen, aufgrund einer anhaltenden starken globalen Nachfrage, oder infolge der steigenden internationalen Bezugsrate, in einer unerwarteten Schwächung des Euros gegenüber den übrigen, wesentlichen Währungen. Die Geschäftsführung und das Management bauen permanent das Risikomanagementsystem aus, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechende Abwehrmaßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Auch im Rahmen von ISO-9001 werden regelmäßig Bewertungen hinsichtlich möglicher Risiken in unseren Geschäftsabläufen oder in der Zusammenarbeit mit Lieferanten durchgeführt. Die genannten Risiken sind aufgrund der implementierten Maßnahmen beherrschbar und haben gegenwärtig keinen den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage. Insgesamt ergeben sich wesentliche Chancen aus einer schnelleren globalen Immunisierung der Gesellschaft gegen das Coronavirus infolge rasch voranschreitender globaler Impfkampagnen sowie weiterhin durch die enge Zusammenarbeit innerhalb unserer Unternehmensgruppe. Vor allem in der täglichen Zusammenarbeit werden wir weiterhin Synergien im Vertriebs-, Produktions- und Entwicklungsbereich erarbeiten. D. Weitere Berichterstattung nach § 289 HGB1. Voraussichtliche EntwicklungInfolge des eingetretenen Russland-Krieges erwarten wir keine wesentliche Belebung in unserem Marktumfeld. Doch die zu erwartende Überwindung der globalen Pandemie wird die Effekte des Russland-Krieges überkompensieren und somit erwarten wir für das Geschäft 2022/2023 eine positive Umsatzentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich eine Steigerung der Umsatzhöhe von Euro 1,8 Mio. oder 9,8% gegenüber dem Berichtsjahr. Durch die globalen Herausforderungen, insbesondere auf dem Rohstoffmarkt, resultierend aus dem Russland-Krieg und die dadurch gestiegenen Preise auf dem Beschaffungsmarkt, resultiert für das Geschäftsjahr 2022/2023 eine leichte Ergebnisverschlechterung vor Ergebnisabführung [1]. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir einen leichten Rückgang der Umsatzhöhe von Euro -0,3 Mio. sowie eine leichte Ergebnisverbesserung[1] bezogen auf das bereits abgeschlossene Geschäftsjahr 2022/2023.
[1] Die Prognose bezieht sich auf das Ergebnis
vor Steuern und Ergebnisabführung
2. Forschung und EntwicklungEntwicklung neuer Produkte sowie Weiterentwicklungen bestehender Produkte werden wie bereits in den vergangenen Jahren an unserem Standort in Kissing betrieben. 3. Bestehende ZweigniederlassungenEs existieren keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.
Kissing, 31. Mai 2023 Die Geschäftsführung Ulrich Hintermeier Gregory Peter Rustowicz Alan Scott Korman Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pfaff Verkehrstechnik GmbH, KissingPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Pfaff Verkehrstechnik GmbH, Kissing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfaff Verkehrstechnik GmbH, Kissing, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maß nahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar stellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 7. Juni 2023 ADKL
AG
Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer Marc Wilmschen, Wirtschaftsprüfer |
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