MMS Melter Mail Service GmbH

Lugwaldstraße 10, 75417 Mühlacker, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 511068
Eingetragen
20.5.1994
Branche
Verlegen von ZeitschriftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Konzeption, die Herstellung und der Vertrieb von klassischen und datengesteuerten Printprodukten inklusive aller vor- und nachgelagerten Dienstleistungen, die Erbringung von Multi-Channel-Marketing-Lösungen (online wie offline) einschließlich dazugehöriger Software-Lösungen, sowie Dienstleistungen im Bereich Fulfillment, Warehousing und Logistik einschließlich dazugehöriger Software-Anwendungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Melter
seit 26.3.2013
Geschäftsführer
Sina Verena Melter
seit 26.3.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

78.34% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Melter Holding GmbH
Germany
76.700 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MMS Melter Mail Service GmbH

Mühlacker

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Gegenstand des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Konzeption, Herstellung und Vertrieb von klassischen und datengesteuerten Printprodukten inklusive aller vor- und nachgelagerten Dienstleistungen, Einbringung von Multi-Channel-Marketing-Lösungen (online wie offline) einschließlich dazugehöriger Software-Lösungen, sowie Dienstleistungen im Bereich Fulfillment, Warehousing und Logistik einschließlich dazugehöriger Software-Anwendungen

Entwicklung der Branchensituation

Die deutsche Druckindustrie ist ein von kleinen und Betrieben mittlerer Größe geprägter Industriezweig.

Aktuelle konjunkturelle Entwicklung der Druckindustrie

(Quelle: bvdm - Branchenbericht Druck- und Medienwirtschaft vom Juli 2024)

"Das Jahr 2023 war für die Druck- und Medienwirtschaft erneut kein leichtes Jahr. Nach den bedeutenden realen Umsatz- und Produktionsrückgängen des Jahres 2022 wurden auch 2023 die Hoffnungen auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung in der Druck- und Medienwirtschaft enttäuscht. Die Nachwirkungen der wirtschaftlichen Belastungen durch den Ukraine-Krieg und die damit verbundene schwierige Nachfragesituation auch im Jahr 2023 haben die Branche in eine Konsolidierungsbewegung geführt. Zwar sind die Preise für Druckpapiere und Energie im Jahresverlauf zum Teil deutlich gesunken, lagen jedoch im Jahresdurchschnitt weiterhin auf einem höheren Niveau als vor Ausbruch der Krise."

Aussichten für 2024

(Quelle: bvdm - Pressemitteilung der Druck- und Medienindustrie vom 30. Mai 2024; bvdm-Konjunkturtelegramm Mai 2024 - Geschäftsklima geht leicht zurück)

"Nach dem deutlichen Anstieg im April 2024 ging das saison- und kalenderbereinigte Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienwirtschaft im Mai 2024 leicht zurück. Maßgeblich bestimmt wurde der Rückgang des Geschäftsklimas durch die Abnahme der Geschäftserwartungen, während der Geschäftslageindex seine im Februar begonnene Erholungsentwicklung auch im Mai fortsetzte."

Für die nächsten 6 Monate wird eine Seitwärtsbewegung der Geschäftslage erwartet.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Umsatz des Geschäftsjahres

Nach einem deutlichen Umsatzanstieg im Vorjahr war der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 wieder rückläufig auch bedingt durch wieder geringereBeschaffungskosten. Die Gesamtleistung lag bei 28.713,7 TEUR (Vj. 33.400,6 TEUR).

Geschätzte Umsatzentwicklung

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation (Konsumflaute) und der daraus resultierenden zurückhaltenden Projektvergabe der Kunden erwartet die GL für 2024 einen leicht reduzierten Umsatz bei einem nahezu ausgeglichenem Ergebnis.

Es werden weiterhin innovative Produktkreationen entwickelt sowie in effizientere Technik investiert. Dies soll der MMS Melter Mail Service GmbH wieder einen nachhaltigen Marktvorteil sichern.

Export- oder Marktanteile

Der ausgewiesene Exportumsatz ist im Berichtsjahr deutlich gefallen und liegt bei 1.140,3 TEUR (Vj. 2.251,1 TEUR). Der Anteil der Exportumsätze an der Gesamtleistung von 28.713,7 TEUR beträgt im Berichtsjahr 3,97 % (Vj. 6,74 %).

Auftragslage und Auftragsentwicklung

Unter Berücksichtigung der äußerst schwierigen Marktbedingungen war der Auftragsbestand weiter hoch, führte aber zu einem deutlich geringeren Auftragsvolumen. Das Unternehmen arbeitete im 2- und 3-Schichtbetrieb.

Die Auftragsreichweite beträgt aufgrund verbesserter Papierlieferzeiten wieder durchschnittlich 2 bis 4 Wochen. Auch werden Aufträge sehr kurzfristig innerhalb von 2 Tagen umgesetzt.

Produktion der im Geschäftsjahr hergestellten Waren

Veränderungen gegenüber dem Vorjahr

Im Geschäftsjahr wurde weiterhin die gesamte Palette der Printprodukte im Bereich Dialogmarketing vom Druck über Personalisierung, Finishing, Kuvertierung und Postauflieferung angeboten.

Produkt- und Sortimentpolitik

Marktchancen aufgrund der angebotenen Produktpalette

Durch die Spezialisierung der MMS Melter Mail Service GmbH auf Produkte des Dialogmarketings bzw. auf datengesteuerte Printkommunikation und die Möglichkeit die vollständige Dienstleistung von der Beratung und Konzeption bis hin zum Versand anzubieten, werden die Marktchancen entgegen dem Trend weiter als gut beurteilt.

Marktposition

Bedingt durch die Spezialisierung hat die MMS Melter Mail Service GmbH eine starke Marktposition am europäischen Markt.

Beschaffung

Durch den Einsatz der Betriebssoftware werden die Betriebsabläufe vom Auftragseingang bis zur Auslieferung und der Vor- und Nachkalkulation verwaltet. Dadurch ist es weitgehend möglich das Papier auftragsbezogen zu beschaffen. Eine permanente Optimierung der Lagerumschlagsdauer wird weiter angestrebt.

Papier

Seit 2023 hat sich der Papierpreis etwas stabilisiert, ist jedoch nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Weiterverarbeitung/ Fremdleistungen

Seit 2023 sind die Preise relativ stabil, jedoch auf hohem Niveau.

Kartonagen

Leichte Preisrückgänge waren in 2023 zu erkennen, im Berichtsjahr zeigen sich die Preise bislang stabil.

Preisschwankungen, positiv wie negativ, werden an die Kunden weitergegeben.

Berichterstattung über Sachinvestitionen

Im Berichtsjahr wurden Gesamtinvestitionen in Höhe von 284,6 TEUR vorgenommen.

Es erfolgten Anschaffungen in den Bereichen EDV-Soft- und Hardware, PKW, Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Damit die Werthaltigkeit des Maschinenparks erhalten bleibt, werden diese laufend gewartet und instandgesetzt. Darüber hinaus werden zur Minderung der Kapitalbindung und Sicherung der Betriebsbereitschaft zunehmend Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung gemietet bzw. geleast.

Finanzierungsmaßnahmen

Höhe des Kapitalbedarfs

Der noch geplante Kapitalbedarf des Investitionsvorhabens in den nächsten 3 Jahren beträgt ca. 3 Mio. EUR und wird ergebnisoffen geleast, gemietet oder finanziert.

Herkunft, Volumen und Fristigkeit des Kapitals

Die Finanzierung erfolgt bei Bedarf über die Hausbank Sparkasse Pforzheim-Calw sowie über verschiedene Leasinggesellschaften. Insbesondere bei der Anschaffung von Sachanlagevermögen wird eine langfristige Finanzierung angestrebt.

Personal- und Sozialbereich

Bei der MMS GmbH waren zum Bilanzstichtag 186 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 202) beschäftigt. Der Mitarbeiterrückgang resultiert aus der Neuaufstellung der Gesellschaft und Anpassung an die veränderten Marktgegebenheiten.

Umweltschutz

Es erfolgt eine regelmäßige Kontrolle durch das Regierungspräsidium, mit dem die Umweltschutzmaßnahmen (z.B. im Bereich Immissionsschutz) abgestimmt und durchgeführt werden.

Die 2014 erfolgreich umgesetzte Zertifizierung nach DIN ISO 50001 wird alle 3 Jahre rezertifiziert, letztmalig in 2023. Zusätzlich finden jährliche Audits statt. Mit der Zertifizierung nach ISO 50001 wird, neben einer Kostenreduzierung für das Unternehmen, durch Energieeinsparungen ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Weiterhin wird der Ressourceneinsatz, vor allem im Bereich Papier, kontinuierlich optimiert.

In 2023 wurden schwerpunktmäßig Beleuchtungsprojekte durchgeführt.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Verkauf der Bogenoffsetdruckmaschine

Aufgrund zu hoher Investitionskosten für den wirtschaftlichen Weiterbetrieb wurde die Anlage verkauft. Auf das Produktportfolio hatte dies keine Auswirkungen, die Leistung wird über mehrere Outsourcing-Partner abgebildet. Der Buchgewinn aus dem Anlagenverkauf führte im Geschäftsjahr zu einem ungeplanten ergebnissteigernden Einmaleffekt.

Insolvenz des Kunden K-Mail Order GmbH & Co. KG (Klingel)

Die Großinsolvenz des Kunden Klingel im Mai 2023 führte zu Forderungsverlusten. Während der Insolvenzphase wurde weiterhin produziert. Zum Ende Januar 2024 hat Klingel seinen Geschäftsbetrieb eingestellt. Durch Weiterverkäufe von Klingel-Marken an Bestandskunden konnte ein Teil des Geschäfts gehalten werden. Zusätzlich wurden Maßnahmen zur Kompensation eingeleitet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung dienen folgende wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren:

1. Umsatz,

2. Jahresüberschuss/Ergebnis

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

2023 2022 Ergebnisveränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 29.017,7 100,0 33.465,9 100,0 -4.448,2 -13,3
+/- Bestandsveränderungen -303,7 -1,0 -65,3 -0,2 -238,4 -365,1
+ sonstige betriebliche Erträge 1.764,3 6,1 510,7 1,5 1.253,6 245,5
- Materialaufwand 13.211,0 45,5 16.192,5 48,4 -2.981,5 -18,4
Rohergebnis 17.267,3 59,5 17.718,8 53,0 -451,6 -2,5
- Personalaufwand 9.158,5 31,6 9.271,2 27,7 -112,7 -1,2
- Abschreibungen 704,5 2,4 816,5 2,4 -112,0 -13,7
- sonstiger betrieblicher Aufwand 6.724,5 23,2 6.757,8 20,2 -33,3 -0,5
Betriebsergebnis 679,8 2,3 873,4 2,6 -193,5 -22,2
+ Finanzerträge 13,8 0,0 0,1 0,0 13,7 -
- Finanzaufwand 181,8 0,6 55,9 0,2 126,0 225,2
Finanzergebnis -168,1 -0,6 -55,8 -0,2 -112,2 -201,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 511,8 1,8 817,6 2,4 -305,8 -37,4
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30,0 0,1 5,3 0,0 24,7 466,0
- sonstige Steuern 5,8 0,0 6,5 0,0 -0,7 -
Ergebnis nach Steuern 476,1 1,6 805,8 2,4 -329,7 -40,9
Jahresergebnis 476,1 1,6 805,8 2,4 -329,7 -40,9

Ein deutlich geringeres Auftragsvolumen bei höherem Auftragsbestand und auch wieder geringere Beschaffungskosten führten zu einem Umsatzrückgang um TEUR 4.448,2.

Die bewertungsbedingte Änderung bei der betrieblichen Altersversorgung sowie ein Buchgewinn aus einem Anlageverkauf führte zu einem Einmaleffekt und Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge.

Die handelsrechtliche Abschreibung orientiert sich an der steuerlichen Abschreibung.

Die Planabweichung beim Ergebnis resultiert aus den vorgenannten Sondereffekten.

2. Vermögenslage

Vermögenslage Bilanz zum Bilanz zum Ver-
31.12.2023 31.12.2022 änderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 400,3 3,8 327,8 2,9 72,5 22,1
Sachanlagen 1.615,4 15,4 2.229,9 20,0 -614,5 -27,6
Vorräte 2.265,5 21,6 3.075,2 27,6 -809,7 -26,3
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.273,6 12,2 2.379,0 21,4 -1.105,3 -46,5
aus Lieferungen und Leistungen 1.089,9 10,4 2.194,2 19,7 -1.104,3 -50,3
sonstige Vermögensgegenstände 183,7 1,8 184,8 1,7 -1,1 -0,6
Flüssige Mittel 4.822,5 46,0 3.057,4 27,5 1.765,1 57,7
Rechnungsabgrenzungsposten 99,3 0,9 68,7 0,6 30,6 44,5
Summe Aktivseite 10.476,7 100,0 11.138,0 100,0 -661,3 -5,9

Durch die Anschaffung weiterer Module zur neuen Betriebssoftware stiegen auch die immateriellen Vermögensgegenstände.

Der Rückgang der Vorräte um TEUR 809,7 resultiert aus einer stichtagsmäßigen Abwertung des Papierbestands und der RHB-Stoffe sowie einer zeitlich verschobenen Abrechnung der Unfertigen Erzeugnisse.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.104,3 zurückgegangen, weil Einzelwertberichtungen zu erhöhen waren und auch das Zahlungsverhalten der Kunden durch Einhaltung der vorgegebenen Zahlungsziele umgesetzt wurde.

Dieser Rückgang führte anteilig zu einer gleichzeitigen Zunahme der "Flüssigen Mittel" um TEUR 1.765,1.

3. Kapitalstruktur

Kapitalstruktur Bilanz zum Bilanz zum Ver-
31.12.2023 31.12.2022 änderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 2.777,2 26,5 2.301,2 20,7 476,1 20,7
Rückstellungen 2.917,5 27,8 3.423,4 30,7 -505,9 -14,8
Verbindlichkeiten 4.781,9 45,6 5.413,4 48,6 -631,5 -11,7
gegenüber Kreditinstituten 709,6 6,8 768,1 6,9 -58,5 -7,6
aus Lieferungen und Leistungen 645,3 6,2 658,7 5,9 -13,4 -2,0
ggü verbundenen Unternehmen 2.213,0 21,1 1.321,5 11,9 891,6 67,5
sonstige Verbindlichkeiten 1.214,0 11,6 2.665,1 23,9 -1.451,1 -54,4
Summe Passivseite 10.476,7 100,0 11.138,0 100,0 -661,3 -5,9

Einschließlich der bewertungsbedingten Anpassung bei der betrieblichen Altersversorgung kam es zum Rückgang der Pensionsrückstellungen um TEUR 470,8.

Die Abnahme der Verbindlichkeiten resultiert aus der planmäßigen Rückführung von Bankverbindlichkeiten und Maschinenmieten, der Reduzierung der Umsatzsteuerzahllast um TEUR 271,7 und des Rückgangs der Bonusverbindlichkeiten ggü Kunden um TEUR 106,7 bedingt durch die Umsetzung von vereinbarten Konditionen.

4. Finanzlage

vereinfachter Cashflow Ergebnis-
2023 2022 veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Jahresüberschuss 476,1 805,8 -329,7 -40,9
+ Abschreibungen 704,5 816,5 -112,0 -13,7
+/- Zu-/Abnahme Rückstellungen -505,9 391,5 -897,4 -229,2
vereinfachter Cashflow 674,7 2.013,8 -1.339,2 -66,5

Der Cashflow war im Berichtsjahr rückläufig aufgrund bereits vorab erwähnter zahlungsunwirksamer Vorgänge.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs durch die Geschäftsführung

Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die Vermögens- und Finanzsituation der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als gut darstellt. Die kontinuierlichen internen Maßnahmen zeigen Wirkung. Das Jahresergebnis ging gegenüber 2022 entsprechend unserer Erwartungen zurück.

C. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Nach Analyse der bestehenden Risiken ist der Fortbestand unserer Gesellschaft nicht gefährdet. Das Unternehmen ist Währungsrisiken nur in sehr geringem Umfang ausgesetzt, da auch ins europäische Ausland überwiegend auf Eurobasis fakturiert wird.

Im Folgejahr ist bis zur Aufstellung des Lageberichtes eine eher rückläufige Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Dies aufgrund der zurückhaltenden Projektvergabe der Kunden sowie geringeren Auflagen, dies wiederum aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation.

Die internen Maßnahmenpläne werden kontinuierlich aktualisiert und konsequent umgesetzt. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung im neuen Geschäftsbereich Digitaldruck zeigt sich positiv.

Umsatz- und Ergebnistrends:

Die angespannte Lage sowie der Wettbewerbsdruck gelten für die gesamte Branche. Die Projekte stehen kundenintern unter genauer Effizienzbetrachtung und werden weiterhin zielgerichtet vergeben.

2024 wird in Erwartung einer positiven zweiten Jahreshälfte ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt unter der Voraussetzung, dass die gesamtwirtschaftliche Lage keine weiteren Auswirkungen auf das Verhalten der Kunden hat. Es wird mit einem Umsatz im einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahresniveau geplant.

 

Mühlacker, den 29. November 2024

Philipp Melter

Sina Melter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.015.696,38 2.557.744,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 400.276,00 327.824,00
II. Sachanlagen 1.615.420,38 2.229.920,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.847,00 57.918,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.246.495,00 1.860.639,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.956,00 311.363,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.122,38
B. Umlaufvermögen 8.361.658,56 8.511.535,12
I. Vorräte 2.265.539,37 3.075.196,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.273.618,90 2.378.952,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.822.500,29 3.057.385,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.299,65 68.679,53
Aktiva 10.476.654,59 11.137.958,65

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.777.236,10 2.301.173,67
I. Gezeichnetes Kapital 156.000,00 156.000,00
II. Gewinnvortrag 2.145.173,67
III. Jahresüberschuss 476.062,43
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.145.173,67
davon Gewinn-/Verlustvortrag 1.339.384,69
B. Rückstellungen 2.917.537,69 3.423.427,90
C. Verbindlichkeiten 4.781.880,80 5.413.357,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 709.599,30 768.095,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 143.064,00 126.378,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 566.535,30 641.717,24
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.213.047,95 1.321.477,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.333.364,93 1.321.477,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 879.683,02
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.859.233,55 3.323.783,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.826.428,55 3.254.978,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 32.805,00 68.805,00
Passiva 10.476.654,59 11.137.958,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.267.278,82 17.718.835,14
2. Personalaufwand 9.158.474,57 9.271.178,05
a) Löhne und Gehälter 7.661.777,37 7.662.513,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.496.697,20 1.608.664,86
davon für Altersversorgung 129.241,86 157.647,86
3. Abschreibungen 704.509,86 816.518,46
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 704.509,86 816.518,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.724.450,06 6.757.765,30
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 53,64 35,05
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 5.340,00 5.340,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.784,26 59,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.839,16 55.875,35
davon an verbundene Unternehmen 23.047,95 1.577,30
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 138.422,69 21.511,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.977,00 5.310,00
8. Ergebnis nach Steuern 481.812,43 812.246,98
9. sonstige Steuern 5.750,00 6.458,00
10. Jahresüberschuss 476.062,43 805.788,98
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.339.384,69
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.145.173,67

Anhang

Melter Druck GmbH

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MMS Melter Mail Service GmbH mit Sitz in Mühlacker (Amtsgericht Mannheim, HRB 511068) wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetztes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB und die Gewinn- und Verlust-Rechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 23 Jahren vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Den Risiken aus längerer Lagerdauer oder eingeschränkter Verwertbarkeit wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Die retrograd ermittelten Herstellungskosten der unfertigen Leistungen enthalten neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen die Gemeinkosten sowie die aufgewendeten Fremdleistungen und berücksichtigen die verlustfreie Bewertung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum jeweiligen Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertung Rechnung getragen. Hinsichtlich des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gebildet worden.

Der Kassenbestand sowie das Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die sich aufgrund von Differenzen der handelsrechtlichen zu den steuerlichen Wertansätzen (insbesondere aufgrund der Pensionsrückstellung) ergebenden aktiven latenten Steuern wurden gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt und nach dem Barwertverfahren sowie den Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck berechnet. Gehaltstrends und Fluktuationsraten werden nicht berücksichtigt, da sich der Kreis der Pensionsberechtigten nicht mehr ändert. Vertraglich wurde kein Rententrend vereinbart. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB erfolgte die Abzinsung pauschal mit dem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden Marktzinssatz von 1,82 % (i.V. 1,78 %).

Vom Wahlrecht gem. Artikel 75 Abs. 7 EGHGB wurde Gebrauch gemacht.

Die erfolgswirksamen Änderungen des Diskontierungszinssatzes werden im Zinsaufwand gezeigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Forderungsspiegel zum 31.12.2023

Sämtliche Forderungen haben unverändert eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Zum 1. Januar 2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 80. Die Gesellschaft entschied sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs.1 EGHGB und Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Ab dem Geschäftsjahr 2010 wird jährlich ein Betrag von 5.340 € den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdeckung EUR 5.340.

Gem. § 246 Abs. 2 HGB ergibt sich folgender saldierter Ausweis in der Bilanz unter der Position Rückstellungen für Pensionen:

Zeitwert Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) per 31. Dezember 2023 - 3.180.885,33 €
Passivischer Betrag
Pensionsverpflichtung per 31. Dezember 2023 5.563.336,02 €
Passivischer Unterschiedsbetrag per 31. Dezember 2023 2.382.450,69 €
In der Bilanz nicht ausgewiesene Betrag der Unterdotierung - 5.340,00 €
Passivischer Unterschiedsbetrag per 31. Dezember 2023 2.377.110,69 €

Ausschüttungssperre

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt 18.325 €.

Rückstellungsspiegel zum 31.12.2023

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
TEUR
Stand zum 31.12.2022
TEUR
Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.377,1 2.848,0 -470,8
Pensionsrückstellungen 2.377,1 2.848,0 -470,8
Steuerrückstellungen 30,0 5,3 24,7
Gewerbesteuer 30,0 5,3 24,7
Sonstige Rückstellungen 510,5 570,2 -59,7
Abschluss- und Prüfungskosten 59,0 43,0 16,0
Interne JA-Kosten 22,0 22,0 0,0
Aufbewahrungspflicht 30,0 30,0 0,0
Personal 339,5 290,3 49,2
sonstige Rückstellungen 60,0 184,9 -124,9
Rückstellungen gesamt 2.917,6 3.423,4 -505,8

Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2023

Art der Verbindlichkeit zum Stand mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 J.
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 709,6 143,1 566,5 106,3
(i.V.) 768,1 126,4 641,7 188,8
aus Lieferungen und Leistungen 645,3 645,3 0,0 0,0
(i.V.) 658,7 658,7 0,0 0,0
gegenüber verbundene Unternehmen 2.213,0 1.333,4 879,6 0,0
(i.V.) 1.321,5 1.321,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.214,0 1.181,2 32,8 0,0
(i.V.) 2.665,1 2.596,3 68,8 0,0
Summe 4.781,9 3.302,9 1.478,9 106,3
(Summe i.V.) 5.413,4 4.702,8 710,5 188,8

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 709,6 durch Sicherungsübereignung des Anlage- und Umlaufvermögens gesichert. Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft in Höhe von 1.087.800 € für die Melter Immobiliengesellschaft bürgerlichen Rechts übernommen.

Aufgrund des Zahlungsverhaltens der Gesellschaft bestehen keine Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder außerordentlicher Größenordnung gem. § 285 Nr. 31 HGB

Aus der Anpassung der Pensionsrückstellung an die vertraglich zugesicherten Grundlagen (keine Rentenanpassung) ergaben sich im Berichtsjahr einschließlich der geschäftsüblichen Aufwendungen und Erträge folgende außerordentlichen Aufwendungen und Erträge:

- Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen: TEUR 711,

- Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen : TEUR 138.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Laufzeit
in Jahren
jährlich
EUR
Gesamt
EUR
Mietverträge 3 322.848,00 968.544,00
Mietverträge 10 452.484,00 4.524.840,00
Leasingverträge 1 bis 5 132.015,80 348.143,19
Summe 907.347,80 5.841.527,19

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. §§ 267 Abs.5 und 285 Nr. 7 HGB

Arbeitnehmergruppen Geschäftsjahr
Anzahl
Vorjahr
Anzahl
Arbeiter 135 146
Angestellte 47 52
leitende Angestellte 4 4
Insgesamt 186 202

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Melter, Philipp, Dipl. Wirtschaftsingenieur/ MBA, Geschäftsführer

Melter, Sina, Diplom-Kauffrau, Geschäftsführerin

Vorschlag über Ergebnisverwendung gem. § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 476.062,43 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 2.145.173,67 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mühlacker, den 29. November 2024

Philipp Melter

Sina Melter

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 902.302,25 206.569,53 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 902.302,25 206.569,53 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.802,52 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 9.991.756,67 8.292,46 1.817.793,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.391.156,23 69.744,87 9.224,56
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 88.122,38 0,00
Summe Sachanlagen 12.499.715,42 166.159,71 1.827.018,00
Summe Anlagevermögen 13.402.017,67 372.729,24 1.827.018,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.108.871,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.108.871,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 116.802,52
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 8.182.255,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.451.676,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 88.122,38
Summe Sachanlagen 0,00 10.838.857,13
Summe Anlagevermögen 0,00 11.947.728,91
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 574.478,25 134.117,53 0,00 0,00 708.595,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 574.478,25 134.117,53 0,00 0,00 708.595,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.884,52 7.071,00 0,00 0,00 65.955,52
2. technische Anlagen und Maschinen 8.131.117,67 414.094,46 1.609.451,44 0,00 6.935.760,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.079.793,23 149.226,87 7.299,56 0,00 2.221.720,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.269.795,42 570.392,33 1.616.751,00 0,00 9.223.436,75
Summe Anlagevermögen 10.844.273,67 704.509,86 1.616.751,00 0,00 9.932.032,53
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 400.276,00 327.824,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 400.276,00 327.824,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 50.847,00 57.918,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.246.495,00 1.860.639,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 229.956,00 311.363,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 88.122,38 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.615.420,38 2.229.920,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.015.696,38 2.557.744,00

Seite 1

sonstige Berichtsbestandteile

 

Mühlacker, den 29.11.2024

MMS Melter Mail Service GmbH, Mühlacker

gez. Philipp Melter, Geschäftsführer

Sina Melter, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MMS Melter Mail Service GmbH, Mühlacker

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MMS Melter Mail Service GmbH, Mühlacker - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MMS Melter Mail Service GmbH, Mühlacker für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 29. November 2024

HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dirk Cordes, Wirtschaftsprüfer

Tobias Sick, Wirtschaftsprüfer

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