Innovation Group Services GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Peter Hänsel seit 27.3.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tiger Topco LimitedWhiteleyBefreiender Konzernabschluss gem.
§§291/292 HGB
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| • Zeina Bain | (zurückgetreten am 29. März 2019) |
| • Tim Griffiths | (zurückgetreten am 11. April 2019) |
| • Alasdair Marnoch | (zurückgetreten am 11. April 2019, wiederernannt am 13. Mai 2019) |
| • Shaun Mercer | |
| • Mark Wood | (zurückgetreten am 11. April 2019) |
| • Andrew Burgess | (zurückgetreten am 29. März 2019) |
Zeina Bain, Shaun Mercer und Andrew Burgess dienten während des Jahres als Beauftragte von Carlyle. Mark Wood war als unabhängiges nicht-geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats tätig. Tim Griffiths und Alasdair Marnoch bekleiden Führungspositionen im Unternehmen als CEO und CFO.
Die Gesellschaft hat ihren Vorstandsmitgliedern eine Freistellung gegenüber jeglicher Haftung bezüglich zivil- oder strafrechtlicher Verfahren, in Bezug auf vermeintliche Fahrlässigkeit, Verzug, Pflichtverletzung, Vertrauensmissbrauch oder anderweitige Angelegenheiten gewährt, in denen ein Urteil zugunsten des Vorstandmitglieds ausgesprochen wird oder in welchem eben dieses Vorstandmitglied freigesprochen wird oder bei der Verteidigung oder Vergleichsfindung jeglicher Verfahren, die ansonsten aufgrund vorheriger Vereinbarung mit dem Vorstand oder aufgrund von Bestimmungen, die vom Vorstand verabschiedet wurden, ausgeschlossen sind, ausgenommen bei Feststellung oder Eingeständnis von Fahrlässigkeit, Verzug, Pflichtverletzung oder Vertrauensmissbrauch seitens des Vorstandmitglieds, die durch Dritte vorgebracht werden, gemäß der Bestimmungen des Art. 234 Companies Acts (Gesellschaftsgesetzes) von 2006. Eine solche qualifizierte Bestimmung zur Schadloshaltung Dritter war während des gesamten Zeitraums gültig und verbleibt auch weiterhin, ab dem Zeitpunkt der Genehmigung des Lageberichts in Kraft.
Der Konzern verpflichtet sich zum Grundsatz der Einstellung und Förderung auf Grundlage von Eignung und Fähigkeit ohne Diskriminierung. Der Konzern wird Bewerbungen von behinderten Personen, die die Arbeitserfordernisse angemessen erfüllen können, gleichsam berücksichtigen. Sollten bestehende Arbeitnehmer eine Behinderung erleiden, ist es ein Grundsatz des Konzerns, soweit wie möglich die fortbestehende Beschäftigung unter normalen Bedingungen zu gewährleisten sowie möglichenfalls Schulungen, Förderungen und Unterstützung zur beruflichen Entwicklung behinderter Arbeitnehmer anzubieten.
Die Vorstandmitglieder benennen für das Geschäftsjahr keine Abschlussdividende (2017: keine).
Die Dividendenzahlungen von Tochterunternehmen an Minderheitenanteile beliefen sich im Berichtsjahr auf 2,8 Mio. GBP (2017: 2,3 Mio. GBP). Siehe Anmerkung 10 für weitere Einzelheiten.
Der Vorstand beurteilt den Fortbestand des Konzerns und der Gesellschaft für einen Zeitraum von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt der Genehmigung des Abschlusses und berücksichtigt die Fakten und Umstände in diesem Jahr sowie die Ereignisse seit dem Ende des Geschäftsjahres. Die Gesellschaft, die den Konzern am 11. April 2019 unter Unternehmensfortführung veräußert hat, wird nicht als einzeln fähig angesehen, als Unternehmen fortzubestehen, weshalb der Jahresabschluss der Gesellschaft auf einer anderen Annahme als der Unternehmensfortführung erstellt wird. Der Vorstand hat Cashflow-Prognosen für den Konzern bis September 2021 erstellt und sind auf der Grundlage dieser Prognosen und der derzeit verfügbaren Vereinbarungen, einschließlich der am 11. April 2019 abgeschlossenen finanziellen Restrukturierung, wie in Erläuterung 30 näher beschrieben, zu dem Schluss gelangt, dass der Konzern über ausreichende Mittel verfügt, um die Verbindlichkeiten für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab dem Datum der Feststellung dieses Abschlusses zu erfüllen, und halten es daher für angemessen, die Unternehmensfortführung als Grundlage für die Aufstellung des Konzernabschlusses anzuwenden.
Wie im Strategiebericht erwähnt, investiert der Konzern weiterhin in seine Technologieplattformen, um Servicelieferungen an Kunden zu verbessern und neue Produktangebote auf den Markt zu bringen. Ein wichtiger Bestandteil der Strategie des Konzerns ist die Einführung einer integrierten globalen Plattform für das Motoren- / Flottenreparaturmanagement, was aktuell ein Themenschwerpunkt ist.
Der Konzern hat im vorangegangenen Zeitraum keine politischen Spenden getätigt (2017: keine).
Der Jahresbericht und der Jahresabschluss wurden in Übereinstimmung mit den Richtlinien für die Offenlegung und Transparenz im Private Equity erstellt, mit Ausnahme der Verpflichtung zur Veröffentlichung des Jahresberichts und des Abschlusses auf der Internetseite des Unternehmens.
Die Verwaltungsratsmitglieder sind für die Erstellung des Geschäftsberichts und den Konzernabschluss gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften verantwortlich. Das Gesellschaftsrecht schreibt vor, dass der Vorstand für jedes Geschäftsjahr einen Konzernabschluss erstellen muss. Nach diesem Gesetz hat der Vorstand den Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Jahresabschluss der Gesellschaft gemäß den in Großbritannien allgemein anerkannten Bilanzierungsgrundsätzen erstellt (GAAP) (United Kingdom Accounting Standards, bestehend aus FRS 102 "Die in Großbritannien und der Republik Irland anwendbaren Rechnungslegungsstandards", und geltendem Recht). Nach Gesellschaftsrecht muss der Vorstand den Konzernabschluss nicht genehmigen, es sei denn, er ist davon überzeugt, dass er ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und der Muttergesellschaft vermittelt sowie über den Gewinn oder Verlust des Konzerns und der Muttergesellschaft für diesen Zeitraum. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses sind die Verwaltungsratsmitglieder verpflichtet:
| ― |
angemessene Bilanzierungsgrundsätze auszuwählen und diese konsequent anzuwenden; |
| ― |
anzugeben, ob für den Konzernabschluss zutreffende IFRS, wie sie von der Europäischen Union übernommen wurden, und für den Gesellschaftsabschluss die in Großbritannien geltenden Rechnungslegungsvorschriften, bestehend aus FRS 102, befolgt wurden, vorbehaltlich etwaiger wesentlicher Abweichungen, die in den Jahresabschlüssen offengelegt und erläutert wurden; |
| ― |
Beurteilungen und bilanzielle Schätzungen vorzunehmen, die angemessen und vorsichtig sind; und |
| ― |
den Konzernabschluss auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzufertigen, sofern es nicht unangemessen ist, zu vermuten, dass der Konzern und die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit fortsetzen werden. |
Außerdem ist der Vorstand für die Sicherung der Vermögenswerte des Konzerns und der Muttergesellschaft verantwortlich, und somit für die Ergreifung angemessener Maßnahmen zur Verhinderung und Aufdeckung von Betrug und anderen Unregelmäßigkeiten.
Der Vorstand ist dafür verantwortlich, angemessene Buchhaltungsunterlagen zu führen, die ausreichen, um die Transaktionen des Konzerns und der Muttergesellschaft zu erläutern und zu erklären und jederzeit mit angemessener Richtigkeit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns offenzulegen und ihnen zu gewährleisten, dass der Jahresabschluss dem Companies Act 2006 entspricht.
Für jedes amtierende Vorstandsmitglied gilt zum Zeitpunkt der Genehmigung des Lageberichts:
| ― |
soweit dem Vorstandsmitglied bekannt ist, gibt es keine relevanten Prüfungsinformationen, die dem Konzern und den Abschlussprüfern der Gesellschaft nicht bekannt sind; und |
| ― |
sie haben alle Schritte unternommen, die sie als Vorstandsmitglied unternehmen sollten, um sich über alle relevanten Prüfungsinformationen zu informieren und festzustellen, dass die Konzernprüfer und die Abschlussprüfer der Gesellschaft über diese Informationen verfügen. |
In Übereinstimmung mit Abschnitt 485 des Companies Act 2006 wird den Mitgliedern der Hauptversammlung ein Beschluss zur Ernennung von PricewaterhouseCoopers LLP als Abschlussprüfer vorgelegt.
Der Konzern hat gemäß Abschnitt 414C (11) gewählt, im Rahmen des Strategieberichts oder des Abschlusses folgende Angaben zu machen, die ansonsten in den Lagebericht hätten aufgenommen werden müssen:
| ― |
Mitarbeiterengagement (Seite 7) |
| ― |
Künftige Entwicklungen |
| ― |
Finanzrisikoziele (Seite 2 und Verweis auf Anmerkung 24). |
Vom Vorstand genehmigt und im Namen des Vorstands unterzeichnet.
Alasdair Marnoch
Vorstandsmitglied, Mai 2019
Die Handelsregisternummer des Unternehmens lautet 09749436
Nach unserer Beurteilung:
| ― |
Vermitteln der Konzernabschluss der Tiger Topco Limited und der Jahresabschluss der Gesellschaft (der "Jahresabschluss") zum 30. September 2018 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und der Gesellschaft sowie der Verluste und Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Datum endende Geschäftsjahr; |
| ― |
wurde der Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards ("IFRS"), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt; |
| ― |
wurde der Jahresabschluss der Gesellschaft gemäß den in Großbritannien allgemein anerkannten Bilanzierungsgrundsätzen (United Kingdom Accounting Standards, bestehend aus FRS 102 "Die in Großbritannien und der Republik Irland anwendbaren Rechnungslegungsstandards", und geltendem Recht) erstellt; und |
| ― |
wurde der Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Companies Act 2006 erstellt. |
Wir haben die im Geschäftsbericht und Jahresabschluss 2018 (der "Geschäftsbericht") enthaltenen Jahresabschlüsse geprüft, die aus folgenden Teilen bestehen: Konzernbilanz und Gesellschaftsbilanz zum 30. September 2018, die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung und konsolidierte Gesamtergebnisrechnung, konsolidierte Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Konzern und die Gesellschaft für das an diesem Datum abgelaufene Geschäftsjahr und den Anhang des Jahresabschlusses, der eine Beschreibung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden enthält.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den International Standards on Auditing (UK) (ISA (UK)) und geltendem Recht durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten im Rahmen der ISA (UK) sind unter den Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses in unserem Bericht näher beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unseren Bestätigungsvermerk bilden.
Wir blieben vom Konzern in Übereinstimmung mit den ethischen Anforderungen, die für unsere Prüfung der Jahresabschlüsse in Großbritannien relevant sind, einschließlich des Ethikstandards der FRC, unabhängig, und wir haben unsere sonstigen ethischen Verpflichtungen in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Bei der Bildung unseres Prüfungsurteils zum Jahresabschluss der Gesellschaft, die nicht geändert wird, weisen wir auf Anmerkung 1 des Jahresabschlusses der Gesellschaft hin, in der die Gründe des Vorstands beschrieben sind, warum der Jahresabschluss der Gesellschaft auf einer anderen Grundlage als der Unternehmensfortführung erstellt wurde.
Die ISAs (UK) verlangen von uns, dass wir Sie informieren, wenn:
| ― |
die Verwendung der Grundlage der Annahme der Unternehmensfortführung bei der Erstellung des Jahresabschlusses durch den Vorstand nicht angemessen ist; oder |
| ― |
der Vorstand im Konzernabschluss keine wesentlichen Unsicherheiten offengelegt hat, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns begründen könnten, die Rechnungslegung auf der Grundlage der Annahme der Unternehmensfortführung für einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten ab dem Datum der Freigabe des Konzernabschlusses zur Veröffentlichung fortzusetzen. |
In Bezug auf die oben genannten Angelegenheiten haben wir nichts zu berichten.
Da jedoch nicht alle zukünftigen Ereignisse oder Bedingungen vorhergesehen werden können, ist diese Aussage keine Garantie für die Fortführung des Unternehmens. Beispielsweise sind die Bedingungen, zu denen das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union austreten kann, nicht klar, und es ist schwierig, alle möglichen Auswirkungen auf den Handel, die Kunden, die Lieferanten und die Gesamtwirtschaft auf den Konzern abzuschätzen.
Die sonstigen Informationen umfassen alle Angaben des Geschäftsberichts mit Ausnahme des Konzernabschlusses und unseres Abschlussprüferberichts. Die Vorstandsmitglieder sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form der Schlussfolgerung aus der Prüfung hierzu ab, wenn nicht ausdrücklich anderweitig in diesem Bericht angeführt. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Wenn wir eine offensichtliche wesentliche Unstimmigkeit oder eine wesentliche Fehldarstellung feststellen, sind wir verpflichtet, Verfahren durchzuführen, um festzustellen, ob eine wesentliche Fehldarstellung des Abschlusses oder eine wesentliche Fehldarstellung der sonstigen Informationen vorliegt. Wenn wir basierend auf unserer geleisteten Arbeit zu dem Schluss kommen, dass die sonstigen Informationen eine wesentliche Fehldarstellung enthalten, so müssen wir diese Tatsache melden. Wir haben hinsichtlich dieser Verpflichtung nichts zu berichten.
In Bezug auf den Konzernstrategiebericht und den Lagebericht haben wir auch geprüft, ob die vom britischen Unternehmensgesetz 2006 geforderten Angaben enthalten sind.
Basierend auf den oben beschriebenen Aufgaben und unserer im Rahmen der Prüfung geleisteten Arbeit verlangen die ISA (UK), dass wir auch bestimmte Stellungnahmen und Sachverhalte wie unten beschrieben melden.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die Angaben im Konzernstrategiebericht und im Lagebericht zum 30. September 2018 dem Konzernabschluss und wurden in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften erstellt.
Aufgrund der im Rahmen der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse über den Konzern und die Gesellschaft und ihr Umfeld haben wir keine wesentlichen Fehldarstellungen im Konzernstrategiebericht und im Lagebericht festgestellt.
Wie ausführlicher in der Erklärung der Verantwortlichkeiten des Vorstands auf Seite 9 erläutert wird, sind die Vorstandsmitglieder für die Aufstellung des Jahresabschlusses im Einklang mit den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften verantwortlich und dafür, dass dieser ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ferner sind die Vorstandsmitglieder für das interne Kontrollsystem verantwortlich, das sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Falschdarstellungen ist.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind die Vorstandsmitglieder dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns und der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen und wo zutreffend Angelegenheiten hinsichtlich der Fähigkeit zur Unternehmensfortführung offenzulegen sowie generell die Rechnungslegungsgrundsätze unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, sofern die Vorstandsmitglieder nicht beabsichtigen, die Liquidation des Konzerns oder der Gesellschaft durchzuführen oder den Betrieb einzustellen oder keine realistische Alternative haben, als dies zu tun.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Fehldarstellungen ist, und einen Prüfungsbericht herauszugeben, der unser Prüfurteil enthält. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, ist jedoch keine Garantie dafür, dass eine Prüfung in Übereinstimmung mit den ISA (UK) eine wesentliche Fehldarstellung stets aufdeckt. Falschdarstellungen können aufgrund von Betrug oder Irrtum resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieser Jahresabschlüsse getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Abschlussadressaten beeinflussen.
Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung des Konzernabschlusses finden Sie auf der Website des Financial Reporting Council (FRC) unter: www.frc.org.uk/auditorsresponsibilities. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Prüfungsberichts.
Dieser Bericht, einschließlich der Prüfungsurteile, wurde ausschließlich für die Mitglieder der Gesellschaft als Organ gemäß Kapitel 3 von Teil 16 des Unternehmensgesetzes 2006 und für keinen sonstigen Zweck erstellt. Mit der Erteilung dieses Urteils akzeptieren oder übernehmen wir keine Verantwortung für sonstige Zwecke oder gegenüber dritten Personen, denen dieser Bericht gezeigt wird oder in deren Hände er gelangen könnte, sofern nicht ausdrücklich durch unsere vorherige schriftliche Zustimmung mitgeteilt.
Gemäß dem Companies Act 2006 sind wir verpflichtet, Ihnen zu berichten, wenn unserer Meinung nach:
| ― |
wir nicht alle Informationen und Erläuterungen erhalten haben, die wir für unsere Prüfung benötigen; oder |
| ― |
von der Gesellschaft keine ausreichenden Buchhaltungsunterlagen aufbewahrt wurden, oder keine adäquaten Rücksendungen für unsere Prüfung von Zweigniederlassungen erhalten wurden, die wir nicht besucht haben; oder |
| ― |
bestimmte gesetzlich festgelegte Angaben über die Vorstandsvergütung nicht vorgenommen wurden; oder |
| ― |
wenn der Jahresabschluss der Gesellschaft nicht im Einklang mit den Buchhaltungsunterlagen und Steuererklärungen steht. |
Wir haben im Rahmen dieser Verantwortung keine Ausnahmen zu berichten.
Southampton, Mai 2019
Matthew Hall, Senior Statutory Auditor für und im Auftrag von PricewaterhouseCoopers LLP
Wirtschafts- und Abschlussprüfer
| Anmerkung | Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 Erneuter Ausweis In Tsd. GBP | |
| Fortgeführte Geschäftsbereiche | |||
| Erträge | 3 | 237.368 | 247.475 |
| Umsatzkosten | (151.298) | (153.265) | |
| Bruttogewinn | 86.070 | 94.210 | |
| Verwaltungskosten ohne Sonderposten | (83.619) | (85.343) | |
| Sonderposten | 4 | (68.094) | (31.151) |
| Verwaltungsaufwand | (151.713) | (116.474) | |
| Betriebsverlust | 5 | (65.643) | (22.284) |
| Finanzerträge | 7 | 2.127 | 2.899 |
| Finanzierungskosten | 8 | (75.593) | (66.983) |
| Anteil des Nachsteuergewinns des assoziierten Unternehmens | 14 | 91 | 96 |
| Erträge aus Finanzanlagen | 14 | 549 | 1.878 |
| Verlust vor Steuern | (138.469) | (84.394) | |
| Gesamtsteueraufwand | 9 | (1.201) | (6.701) |
| Verlust aus laufender Geschäftstätigkeit | (139.670) | (91.098) | |
| Verlust aus aufgegebenem Geschäftsbereich (zuzurechnen auf Anteilseigner der Muttergesellschaft) | 16 | (23.469) | (1.065) |
| Jahresverlust | (163.139) | (92.163) | |
| Zurechenbar auf: | |||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | (165.138) | (95.570) | |
| Minderheitenanteile | 1.999 | 3.407 | |
| (163.139) | (92.163) | ||
| Verlust vor Steuern aus fortgeführten Aktivitäten | (138.469) | (84.394) | |
| Sonderposten | 4 | 68.094 | 31.151 |
| Veräußerung von Tochtergesellschaften | 3, 28 | - | (195) |
| Nettozinsen | 73.466 | 64.084 | |
| Abschreibung | 3.473 | 3.745 | |
| Abschreibung | 17.580 | 16.919 | |
| EBITDA | 24.144 | 31.311 |
Dividenden, die gezahlt oder genehmigt sind, werden in der konsolidierten Eigenkapitalveränderungsrechnung ausgewiesen. Der Vergleich für 2017 wurde erneut dargestellt, um die aufgegebenen Geschäftsbereiche offenzulegen (Anmerkung 16).
|
Geschäftsjahr bis 30. September 2018
In Tsd. GBP |
Geschäftsjahr bis 30. September 2017
In Tsd. GBP |
|
| Jahresverlust | (163.139) | (92.163) |
| Sonstige umfassende Aufwendungen, die künftig die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung beeinflussen können: | ||
| Fremdwährung: | ||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | (375) | (1.804) |
| Sonstiges Ergebnis für das Geschäftsjahr | (375) | (1.804) |
| Gesamtergebnis | (163.514) | (93.967) |
| Gesamtergebnis zurechenbar auf: | ||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | (165.761) | (97.331) |
| Minderheitenanteile | 2.247 | 3.364 |
| (163.514) | (93.967) |
Die ergebniswirksamen Anpassungen haben in der laufenden oder vorangegangenen Finanzperiode keine steuerlichen Auswirkungen gehabt.
| VERMÖGENSWERTE | Anmerkung |
30. September 2018
In Tsd. GBP |
30. September 2017 Erneute Darstellung
In Tsd. GBP |
| Anlagevermögen | |||
| Sachanlagen | 11 | 11.201 | 13.720 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 12 | 147.283 | 223.462 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 13 | 144.156 | 159.837 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 14 | 143 | 208 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 14 | 6.819 | 6.418 |
| 309.602 | 403.645 | ||
| Umlaufvermögen | |||
| Forderungen aus LuL und sonstige Forderungen | 17 | 69.147 | 73.834 |
| Anzahlungen | 6.895 | 4.030 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 24 | 374 | 288 |
| Ertragsteuerforderungen | 3.134 | 2.273 | |
| Barmittel und Barmitteläquivalente | 18 | 81.240 | 83.126 |
| 160.790 | 163.551 | ||
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 470.392 | 567.196 | |
| EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN | |||
| Den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuzurechnen | |||
| Gezeichnetes Kapital | 25 | 2.961 | 2.961 |
| Fremdwährungsumrechnung | (3.991) | (3.368) | |
| Bilanzverlust | (543.507) | (378.369) | |
| Summe des dem Mutterunternehmen zuzurechnenden Eigenkapitals | (544.537) | (378.776) | |
| Minderheitenanteile | 913 | 1.487 | |
| SUMME EIGENKAPITAL | (543.624) | (377.289) | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige Verbindlichkeiten | 19 | 1.265 | 1.473 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 20 | 10.584 | 11.434 |
| Verzinsliche Darlehen und Kredite | 22 | 819.164 | 752.091 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 9 | 19.279 | 23.858 |
| Rückstellungen | 23 | 6.875 | 8.110 |
| 857.167 | 796.966 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige Verbindlichkeiten | 19 | 115.223 | 112.024 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 20 | 26.724 | 27.942 |
| Ertragssteuerverbindlichkeit | 3.252 | 2.593 | |
| Verzinsliche Darlehen und Kredite | 22 | 8.787 | 1.307 |
| Rückstellungen | 23 | 2.863 | 3.653 |
| 156.849 | 147.519 | ||
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 1.014.016 | 944.485 | |
| SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN | 470.392 | 567.196 |
Dieser Jahresabschluss auf den Seiten 13 bis 57 wurde am 21. Mai 2019 vom Vorstand genehmigt und in seinem Namen unterzeichnet von:
Alasdair Marnoch - Vorstandsmitglied
| Den Eigentümern der Muttergesellschaft zurechenbar | ||||
|
Gezeichnetes Kapital
In Tsd. GBP |
Kumulierte Verluste
In Tsd. GBP |
Fremdwährungsumrechnung
In Tsd. GBP |
Summe
In Tsd. GBP |
|
| Stand am 1. Oktober 2016 | 2.961 | (282.799) | (1.607) | (281.445) |
| (Verlust) / Gewinn für das Geschäftsjahr | - | (95.570) | - | (95.570) |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | - | - | (1.761) | (1.761) |
| Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr | - | (95.570) | (1.761) | (97.331) |
| Dividenden (Anmerkung 10) | - | - | - | - |
| Saldo zum 30. September 2017 | 2.961 | (378.369) | (3.368) | (378.776) |
| (Verlust) / Gewinn für das Geschäftsjahr | - | (165.138) | - | (165.138) |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | - | - | (623) | (623) |
| Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr | - | (165.138) | (623) | (165.761) |
| Dividenden (Anmerkung 10) | - | - | - | - |
| Saldo zum 30. September 2018 | 2.961 | (543.507) | (3.991) | (544.537) |
|
Minderheitenanteile
In Tsd. GBP |
Summe Eigenkapital
In Tsd. GBP |
|
| Stand am 1. Oktober 2016 | 495 | (280.950) |
| (Verlust) / Gewinn für das Geschäftsjahr | 3.407 | (92.163) |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | (43) | (1.804) |
| Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr | 3.364 | (93.967) |
| Dividenden (Anmerkung 10) | (2.372) | (2.372) |
| Saldo zum 30. September 2017 | 1.487 | (377.289) |
| (Verlust) / Gewinn für das Geschäftsjahr | 1.999 | (163.139) |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 248 | (375) |
| Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr | 2.247 | (163.514) |
| Dividenden (Anmerkung 10) | (2.821) | (2.821) |
| Saldo zum 30. September 2018 | 913 | (543.624) |
Der als gezeichnetes Kapital klassifizierte Saldo stellt den Nominalwert bei der Kapitalerhöhung der Gesellschaft dar, der sich aus Stammaktien mit einem Wert von £ 1 zusammensetzt.
Der Saldo aller Gewinne und Verluste der Aktionäre.
Die Währungsumrechnungsreserve dient zur Erfassung von Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften und Salden, die als Quasi-Kapitalposten bilanziert werden.
Minderheitenanteile stellen alle Beteiligungen Dritter an Konzerngesellschaften dar.
| Anmerkung |
Geschäftsjahr bis 30. September 2018
In Tsd. GBP |
Geschäftsjahr bis 30. September 2017 Angepasst
und erneut angegeben
In Tsd. GBP |
|
| Laufende Geschäftstätigkeit | |||
| Verlust aus laufender Geschäftstätigkeit | (65.643) | (22.284) | |
| Verlust aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen | 16 | (2.061) | (963) |
| Operatives Konzernergebnis | (67.704) | (23.247) | |
| Anpassungen zur Überleitung des operativen Konzernergebnisses mit dem Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | |||
| Abschreibung auf Sachanlagen | 3.473 | 3.745 | |
| Verlust aus der Veräußerung von Sachanlagen | 157 | 79 | |
| - | |||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 17.580 | 16.919 | |
| Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten | 1.667 | - | |
| Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts | 56.004 | 9.855 | |
| Mit dem Erwerb verbundene Kosten | - | 77 | |
| Erhöhung der Forderungen | (1.139) | (1.504) | |
| Zunahme / (Abnahme) von Verbindlichkeiten | 4.594 | (6.519) | |
| Ertragsteueraufwand | (6.136) | (5.568) | |
| Netto-Cashflow aus (für) laufender Geschäftstätigkeit | 8.496 | (6.163) | |
| Investitionstätigkeiten | |||
| Verkauf von Sachanlagen | 623 | 169 | |
| Verkauf eines Tochterunternehmens | 4.038 | - | |
| Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | (10.392) | (13.007) | |
| Unternehmenszusammenschlüsse | 15 | (2.095) | (4.027) |
| Mit der Tochtergesellschaft erworbene Barmittel | 15 | - | 64 |
| Mit Tochterunternehmen veräußerte Zahlungsmittel | 16 | (436) | - |
| Mit dem Erwerb verbundene Kosten | - | (77) | |
| Zinsertrag | 1.944 | 1.490 | |
| Nettomittelabfluss für Investitionstätigkeiten | (6.318) | (15.388) | |
| Finanzierungstätigkeiten | |||
| Zinsaufwand | (6.760) | (17.662) | |
| Dividendenzahlungen an Minderheitenanteile | (2.821) | (2.372) | |
| Neue Kredite | 8.087 | 68.325 | |
| Darlehenstilgung | (938) | - | |
| Kapitalrückzahlung aus Finanzierungsleasingverhältnissen | (1.290) | (1.076) | |
| Netto-Cashflow (für) / aus Finanzierungstätigkeit | (3.721) | 47.215 | |
| (Nettoabnahme) / Nettozunahme an Barmitteln und Barmitteläquivalenten | (1.543) | 25.664 | |
| Barmittel und Barmitteläquivalente zum Jahresbeginn | 83.126 | 57.693 | |
| Wechselkursauswirkungen auf Barmittel und Barmitteläquivalente | (343) | (231) | |
| Barmittel und Barmitteläquivalente am Jahresende | 18 | 81.240 | 83.126 |
Für Einzelheiten der Anpassung und erneuten Ausweisung siehe Anmerkung 2.
Die Jahresrechnung von Tiger Topco Limited (der "Konzern") für das am 30. September 2018 endende Geschäftsjahr wurde vom Vorstand am 20. Mai 2019 zur Veröffentlichung freigegeben, und die Konzern- und Unternehmensbilanzen wurden im Namen des Vorstands von Alasdair Marnoch unterzeichnet. Die Gesellschaft ist eine private Kapitalgesellschaft, eingetragen und ansässig in England und Wales. Der eingetragene Sitz ist Yarmouth House, 1300 Parkway, Solent Business Park, Whiteley, Hampshire, P015 7AE.
Der Konzernabschluss wurde ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards ("IFRS") erstellt. Die durch den Konzern übernommenen wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze, die im Berichtszeitraum konsequent angewandt wurden, sind in Anmerkung 2 dargelegt.
Der Konzern ist verpflichtet, seinen Konzernabschluss nach IFRS zu erstellen, wie von der Europäischen Union übernommen, im Einklang mit den Auslegungen des IFRS Interpretations Committee ("IFRS IC") und den Abschnitten des Companies Act 2006, die für Unternehmen, die nach IFRS berichten, anwendbar sind. Der Jahresabschluss wurde nach dem Prinzip der historischen Anschaffungskosten mit Ausnahme bestimmter Posten erstellt, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wie in den nachfolgenden Rechnungslegungsgrundsätzen ausgewiesen. Der Konzernabschluss wird in Pfund Sterling dargestellt. Alle Werte sind auf die nächsten tausend Pfund (£ 000) gerundet, sofern nicht anders angegeben.
Der Vorstand beurteilt den Fortbestand des Konzerns und der Gesellschaft für einen Zeitraum von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt der Genehmigung des Abschlusses und berücksichtigt die Fakten und Umstände in diesem Jahr sowie die Ereignisse seit dem Ende des Geschäftsjahres. Der Vorstand hat Cashflow-Prognosen für den Konzern bis September 2021 erstellt und ist auf der Grundlage dieser Prognosen und der derzeit verfügbaren Vereinbarungen, einschließlich der am 11. April 2019 abgeschlossenen finanziellen Restrukturierung, wie in Anmerkung 30 näher beschrieben, zu dem Schluss gelangt, dass der Konzern über ausreichende Mittel verfügt, um die Verbindlichkeiten für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab dem Datum der Feststellung dieses Abschlusses zu erfüllen.
Nach angemessenen Untersuchungen und unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Unsicherheiten und angesichts des Verkaufs des Konzerns nach dem Ende des Geschäftsjahres auf Grundlage der Unternehmensfortführung erachtet der Vorstand es als angemessen, bei der Aufstellung des Konzernabschlusses die Annahme der Unternehmensfortführung anzuwenden.
Der Konzernabschluss konsolidiert den Jahresabschluss der Tiger Topco Limited und der von ihr kontrollierten Gesellschaften für das Geschäftsjahr zum 30. September 2018.
Die Tochtergesellschaften werden ab dem Erwerbszeitpunkt konsolidiert, d.h. ab dem Zeitpunkt, an dem der Konzern die Kontrolle erlangt hat, und werden bis zum Zeitpunkt der Beendigung der Kontrolle weiter konsolidiert. Die Kontrolle umfasst die Befugnis, die Finanz- und Geschäftspolitik des Beteiligungsunternehmens zu regeln, um aus seinen Tätigkeiten Profit zu erzielen und wird durch direkte oder indirekte Eigentumsrechte an den Stimmrechten erreicht; durch derzeit ausübbare oder konvertierbare potenziellen Stimmrechte; oder durch vertragliche Vereinbarung. Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften werden für gewöhnlich für die gleiche Berichtsperiode wie die der Muttergesellschaft, unter Anwendung konsistenter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, erstellt.
Alle konzerninternen Salden und Transaktionen, einschließlich nicht realisierter Gewinne und Verluste, die sich daraus ergeben, werden eliminiert.
Die aus einer Geschäftstätigkeit resultierenden Ergebnisse und Cashflows werden in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung ab dem Erwerbszeitpunkt oder bis zum Zeitpunkt der Veräußerung erfasst.
Minderheitenanteile ("NCI") stellen den Teil des Gewinns oder Verlustes und des Nettovermögens an Tochtergesellschaften dar, die nicht vom Konzern gehalten werden und gesondert im Eigenkapital in der Konzernbilanz ausgewiesen werden, getrennt vom Eigenkapital der Muttergesellschaft.
Die folgenden deutschen Tochtergesellschaften sind im vorliegenden Konzernabschluss miteinbezogen und nutzen die in Artikel 264 Abs. 3 des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) enthaltene Freistellungsklausel und veröffentlichen daher nicht ihren Jahresabschluss:
| ― |
Innovation Group Germany GmbH; |
| ― |
Innovation Group AG; |
| ― |
Innovation Group Fleet & Mobility GmbH; |
| ― |
Wintec AG; |
| ― |
Wintec Windschutzscheibentechnik GmbH; |
| ― |
Claim Bees GmbH; |
| ― |
Servicekonzept AG; |
| ― |
Motor Service GmbH; |
| ― |
Innovation Group Services GmbH; und |
| ― |
Innovation Group Parts GmbH |
Ein aufgegebener Geschäftsbereich ist ein Bestandteil unseres Geschäfts, der eine separate Hauptgeschäftssparte oder einen geografischen Geschäftsbereich darstellt, der veräußert wurde oder zur Veräußerung gehalten wird, oder eine Tochtergesellschaft, die ausschließlich zum Zweck des Weiterverkaufs erworben wurde. Die Einstufung als aufgegebener Geschäftsbereich erfolgt mit der Veräußerung oder wenn die Geschäftstätigkeiten die Kriterien der Einstufung als zur Veräußerung gehalten erfüllen, falls früher. Wenn ein Geschäftsbereich als nicht fortgeführter Geschäftsbereich eingestuft wird, werden die vergleichende Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung so umgegliedert, als ob der Geschäftsbereich zu Beginn der Vergleichsperiode eingestellt worden wäre. Zu Einzelheiten der erneuten Darstellung siehe Anmerkung 16.
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass der Buchwert nicht durch fortgesetzte Nutzung, sondern durch eine Veräußerung innerhalb eines Jahres wiederhergestellt wird. Bei der Umklassifizierung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden diese mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten angesetzt. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte werden nicht abgeschrieben, sondern auf Wertminderung geprüft. Wertminderungen von zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten werden erfolgswirksam erfasst.
Die Anteile des Konzerns an assoziierten Unternehmen, die jene Unternehmen sind, über die der Konzern einen maßgeblichen Einfluss ausübt und die keine Tochtergesellschaften sind, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Maßgeblicher Einfluss ist die Möglichkeit, an den finanzpolitischen und geschäftspolitischen Entscheidungen des assoziierten Unternehmens mitzuwirken, nicht aber die Beherrschung oder die gemeinschaftliche Führung über diese Entscheidungsprozesse zu haben. Nach der Equity-Methode wird die Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten ausgewiesen, zuzüglich Änderungen des Konzernanteils am Nettovermögen des assoziierten Unternehmens nach dem Erwerb, abzüglich der erhaltenen Ausschüttungen und jeder Wertminderung der einzelnen Beteiligungen. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns spiegelt den Anteil an den Ergebnissen des assoziierten Unternehmens nach Steuern wider. Jeder Geschäfts- oder Firmenwert, der sich aus dem Erwerb eines assoziierten Unternehmens ergibt, der den Überschuss der Investitionskosten verglichen mit dem Anteil des Konzerns am beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten des assoziierten Unternehmens darstellt, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht abgeschrieben. Soweit der beizulegende Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten über den Anschaffungskosten liegt, wird ein Gewinn erfasst und dem Konzernanteil am Gewinn oder Verlust des assoziierten Unternehmens in der Periode hinzugefügt, in der die Beteiligung erworben wurde.
Der Konzern erzielt seinen Umsatz vor allem aus der Bereitstellung von Unternehmensdienstleistungen für die Versicherungs-, Flotten-, Automobil- und Immobilienbranche sowie Software und damit verbundene Dienstleistungen für den Versicherungssektor. Im Bereich der Unternehmensdienstleistungen verfügt der Konzern über Kernkompetenzen im Motoren- und Immobilienbereich, insbesondere bei der Bereitstellung von Verwaltungsdiensten für Erstschadensmeldungen, Störfallmanagement, volle Schadenabwicklung, Schadensregulierung und Service, Instandhaltungspolitik und Garantieverwaltung. Darüber hinaus liefert der Bereich der Unternehmensdienstleistungen Motorenteile in das verwaltete Netz von Werkstätten. Die Software-Sparte bietet Software für Versicherungsgesellschaften durch den Verkauf von Lizenzen und den Aufbau und die Aufrechterhaltung der zugrunde liegenden Geschäftssysteme an, die zur Verwaltung von Schadensregulierungs- und Politikprozessen erforderlich sind.
Der Konzern erhält Zahlungen entweder als Auftraggeber oder Agent. Dies unterscheidet sich bis zu dem Ausmaß, in welchem der Konzern das Risiko für die Bruttozahlung trägt. Wo der Konzern als Agent für den Versicherer tätig ist, behält sich der Versicherer die vollständige Haftung für die Kosten der Forderungsabwicklung vor. Infolgedessen werden die Erlöse auch dann, wenn der Konzern die Forderungsabwicklungskosten brutto über die eigene Bilanz verarbeitet, auf Nettobasis bilanziert und beinhaltet die Gebühren für Verwaltungs- und sonstige Dienstleistungen. Soweit der Konzern die Haftung für die Abwicklung von Schadensaufwendungen behält, wird der Umsatz brutto ausgewiesen. Die Erträge werden im Einklang mit der Leistung der damit verbundenen Dienstleistungen oder der damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten ausgewiesen, gegebenenfalls einschließlich einer Bewertung der aufgelaufenen Erträge.
Die Mehrheit der Umsatzerlöse des Konzerns ergibt sich aus der Verwaltung unterschiedlicher Bereiche des Prozesses des Schadensmanagements oder der Vertragsverwaltung. Dies wird überwiegend für eine feste Bearbeitungsgebühr oder einen festen vertraglichen Prozentsatz eines Reparaturwerts durchgeführt. Sämtliche Verwaltungsgebühren werden gemäß IAS 18 anerkannt, da die Leistung als erbracht gilt. Bestimmte Dienstleistungen wie die Bereitstellung der Dienstleistungen für die Erstschadenmeldung werden durch Transaktion gezahlt und die Transaktionen können über einen sehr kurzen Zeitraum ausgeliefert werden. Einnahmen aus diesen Dienstleistungen werden erfasst, wenn die Transaktionen auftreten. Andere Dienstleistungen wie die Verwaltung von Fahrzeugserviceplänen oder die Verwaltung eines Absenkungsanspruchs werden über einen längeren Zeitraum angeboten. Die wichtigsten Ertragsquellen sind im Folgenden dargestellt und, sofern nicht anders angegeben, treffen diese auf den Fahrzeug- oder Immobilienbereich zu:
Unfallabwicklung Sobald der Konzern über einen Anspruch informiert worden ist, entweder durch einen Notfall-Pannendienst oder nach Benachrichtigung durch den Versicherer, beurteilt der Konzern die Forderung nach Fahrzeug- oder Immobilienbereich, und nimmt die Reparatur in seinem Netz von verwalteten Kfz-Werkstätten oder Immobilien-Vertragspartnern auf. Die Einnahmen bestehen aus einem festen vertraglich festgelegten Prozentsatz der Reparatur und wird vom Reparateur und nicht vom Versicherer erhalten. Die Umsatzerlöse werden netto erfasst, da der Konzern als Agent fungiert und keine Haftung für die Abwicklung der Forderung übernimmt, und auf Basis der Bereitstellung des Netzwerks für jede einzelne Forderung erfasst, da dies den Punkt darstellt, wo der Verwaltungsaufwand im Wesentlichen vollständig ist. Mengenrabatte werden von einer Reihe von Lieferanten gewährt. Diese Rabatte werden entsprechend der Laufzeit des jeweiligen Vertrages, sei es jährlich oder über einen längeren Zeitraum, erfasst. Der Konzern bearbeitet auch den Zahlungsprozess im Auftrag des Kunden, der Aufwand ist jedoch minimal und gilt als oberflächlich. Der Konzern hat auch eine identische Methode für die Wartung von Fahrzeugen, außer dass in diesem Fall der Kunde in der Regel ein Flottenunternehmen ist.
Schadensregulierung. Dienstleistungen der Schadensregulierung können als Einzelleistung für diejenigen Versicherer durchgeführt werden, die nicht den ganzheitlichen Schadenservice in Anspruch nehmen. Sowohl für Fahrzeug- als auch Eigentumsansprüche führt der Konzern die Bestimmung und Genehmigung der Reparatur im Auftrag des Versicherers durch. Eine Bearbeitungsgebühr wird als Ertrag am Zeitpunkt der Lieferung des Schadenregulierungsberichts erfasst, wenn die Dienstleistung vollständig ausgeführt wurde.
Autovermietung und Leasing. Der Konzern erwirtschaftet aus dieser Ertragsquelle auf zwei Wege Erträge. Zunächst bezieht der Konzern vom Mietanbieter ein Fahrzeug zu einem festen Zinssatz und belastet den Versicherer täglich. Der Konzern fungiert als Auftraggeber und Erträge werden auf Bruttobasis erfasst, wenn das Leasing durchgeführt wird, das in der Regel 2 oder 3 Tage dauert, auf anteiliger Basis während die Vermietung angeboten wird. In einem zweiten Schritt fördert der Konzern Sonderangebote für Kunden, und agiert somit als Agent für die Leasingfirma und erhält eine Provision für die Dienstleistung, die als Einnahmen als Agent erfasst werden, wenn der Leasingvertrag unterzeichnet wird.
Verkauf von Motorenteilen. In bestimmten Gebieten liefert der Konzern Motorenteile an sein Werkstattnetzwerk. Das Geschäftsmodell des Konzerns sieht vor, dass diese Waren direkt vom Lieferanten an den Kunden ausgeliefert werden und somit kein Bestandsrisiko übernommen wird. Der Konzern ist jedoch der Kreditwürdigkeit und der Lieferung seiner Gegenparteien ausgesetzt und erfasst daher die Bruttotransaktion in der Gewinn- und Verlustrechnung an. Die Einnahmen werden zum Versandzeitpunkt vom Lieferanten an den Kunden erfasst.
Servicepläne - EMaC. In Großbritannien verfügt der Konzern über Verträge mit einer Reihe von Motorenherstellern und Automobil-Einzelhändlern für die Verwaltung von Serviceplänen für Kraftfahrzeuge. Der Konzern erwirtschaftet über die Laufzeit des Serviceplans Verwaltungsgebühren und aus Gebühren, die bei der Verwaltung von Lastschriftverfahren erhoben werden.
Service- und Wartungspläne. In Südafrika hat der Konzern Verträge mit einer Reihe von Motorenherstellern, Händlergruppen und Banken, um Dienstleistungen in Bezug auf Kfz-Service und Wartungspläne für eine feste Gebühr zu erbringen. Verträge können entweder risikofrei sein, wo der Konzern typischerweise Verwaltungsdienste anbietet oder ein Risiko beinhalten, wo der Konzern zusätzlich die Haftung der Dienstleistungskosten übernommen hat (siehe unten). Der Konzern verwaltet derzeit rund 478.618 (2017: 588.000) risikolose Pläne und 125.378 (2017: 238.000) risikobehaftete Pläne.
Im Falle von risikolosen Plänen erhält der Konzern für die Verwaltung der Police eine Gebühr pro Fahrzeug pro Monat. Diese können monatlich oder im Voraus bezahlt werden. In allen Fällen werden Umsatz und Gewinn gleichmäßig über die Laufzeit der Police erfasst. Darüber hinaus ist der Konzern in bestimmten Fällen berechtigt, soweit er in der Lage ist, ein bestimmtes Buch an Policen zur Abwicklung unterhalb einer vertraglich vereinbarten Benchmark zu verwalten, einen Teil der Einsparungen auf Prozentbasis zu beanspruchen, wie durch den Vertrag bestimmt. Basierend auf früheren Erfahrungen mit einer beträchtlichen Anzahl von ähnlichen Ansprüchen ist der Konzern in der Lage, diese Einsparungen zuverlässig abzuschätzen, und Umsatz und Gewinn werden zum Zeitpunkt der Serviceerbringung erfasst.
Risikobehaftete Pläne können entweder eine Laufzeit beinhalten (im Voraus bezahlt für die Dauer des Plans) oder monatlich erfolgen. In beiden Fällen wird die erhaltene Gebühr eine Verwaltungsgebühr und einen Fondsanteil umfassen, um zukünftige Fahrzeugunterhalts- und / oder Wartungskosten zu decken.
Service- und Wartungspläne. Risikobehaftete Service- und Wartungspläne können Policen mit Laufzeiten oder monatliche Policen sein. Diese gelten als risikobehaftet, da der Konzern für die Service- / Instandhaltungskosten alle Haftung übernimmt und allen Nutzen genießt, wenn ein Portfolio von Policen unter dem Prämienpreis abgewickelt werden sollte. Außerdem trägt er das Risiko, wenn die Gesamtkosten die Prämie übersteigen. Die Pläne werden auf der Grundlage der geschätzten Kosten der angegebenen Dienstleistungen zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr und einer Kommission an Dritte bewertet.
Service- und Wartungspläne - Laufzeitpolicen. Erträge und Gewinne in Bezug auf den Fondsanteil werden über die Laufzeit der Policen im Einklang mit den geschätzten zukünftigen Dienstleistungskosten erfasst. Die zukünftigen Kosten werden unter Verwendung einer versicherungsmathematischen Kurve geschätzt, die sich aus der historischen Erfahrung der Kosten ergibt, die bei ähnlichen Policen entstanden sind. Die Kosten der Dienstleistungen werden bei Anfall erfasst.
Service- und Wartungspläne - monatliche Policen. Im Falle von monatlichen Policen wird die Gesamtprämie monatlich bei Erhalt erfasst, ohne Unterscheidung zwischen Verwaltungsgebühr und Fondsanteil. Die Kosten der Dienstleistungen werden bei Anfall erfasst, was als eine gleichmäßige Verteilung der Kosten im Einklang mit den Einnahmen über ein großes Portfolio an Plänen angesehen wird.
Absenkungsansprüche für Immobilien. Die Abwicklung von Absenkungsansprüchen, die nur in Großbritannien durchgeführt wird, ist von Natur aus ein langwierigerer Prozess als Motor- und Sachversicherungsansprüche, wobei die Abwicklung einiger Forderungen mehr als eine Rechnungslegungsperiode umfasst. Der Konzern erkennt Verwaltungsgebühren und Gewinnanteile auf Absenkungsansprüchen auf Aktivitätsbasis an.
Im Allgemeinen wird eine feste vertragliche Gebühr erhalten, wenn der Konzern an der Verwaltung der Abwicklung eines Anspruchs beteiligt ist. Für einige Verträge ist der Konzern ein "Risiko- und Belohnungsmodell" eingegangen. Risikobehaftete Modelle ergeben sich, wenn der Konzern teilweise oder vollständig die Erträge oder Verluste aus der Abwicklung eines Anspruchs oder eines Forderungsportfolios, gegenüber einer vertraglich vereinbarten Benchmark, teilt.
Für risikobehaftete Verträge wird die Bearbeitungsgebühr entweder im Vertrag festgesetzt oder getrennt von den erhobenen Gebühren unter Angabe eines beizulegenden Zeitwerts zugewiesen, der nur auf der Verwaltung von Verträgen ermittelt wird.
Der Konzern verfügt über eine Reihe von Verträgen, die Erträge auf der Grundlage der Fähigkeit des Konzerns zur Abwicklung eines Portfolios von angemeldeten Forderungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums unterhalb einer vertraglich vereinbarten Benchmark erzielen. Die Erlöse werden an diesen Verträgen gemessen, soweit die dem Konzern zuzurechnende Leistung erbracht wurde und zuverlässig ermittelt werden kann. Es wird ein durchschnittlicher Abrechnungsbetrag pro Anspruch berechnet, wobei es sich um die tatsächlichen Kosten für alle geschlossenen Forderungen in der Bevölkerung plus eine Schätzung zur Beilegung aller verbleibenden offenen Forderungen handelt, bereinigt um einen Verschlechterungsfaktor, um die mögliche Verschlechterung der Forderungen zu berücksichtigen, geteilt durch die Anzahl der Ansprüche in der Bevölkerung. Sofern diese durchschnittlichen Kosten pro Schadensanspruch niedriger sind als die vertragliche Benchmark, werden die Erträge auf der Basis der Tätigkeit erfasst.
Wenn der durchschnittliche Abrechnungsbetrag pro Anspruch nach Berechnung über der Benchmark liegt, könnte der Konzern in Höhe eines gedeckelten Überschussbetrags haften und wird jede Risikoexposition vollständig decken.
Diese risikobehafteten Verträge können entweder über das eigene Bankkonto des Kunden, über ein von dem Kunden finanziertes Bankkonto der Innovation Group oder in wenigen Situationen über das eigene Bankkonto des Konzerns finanziert werden, wobei der Konzern die Hauptverantwortung für die Abwicklung übernimmt. Diese risikobehafteten Verträge werden in der Bilanz auf Bruttobasis bilanziert, soweit die Mittel durch die Bankkonten des Konzerns fließen.
Erträge werden erfasst, wenn überzeugende Nachweise über eine Vereinbarung vorliegen, die Lieferung erfolgt ist, die Lizenzgebühr festgesetzt oder bestimmbar ist, die Erhebung der Gebühr vernünftigerweise gewährleistet ist, keine wesentlichen Verpflichtungen hinsichtlich der Installation oder Implementierung der Software bestehen und die Kundenakzeptanz, wenn zutreffend, erlangt wurde.
Instandhaltungs- und AMS-Dienstleistungen werden in der Regel jährlich im Voraus abgerechnet. Der Konzern erkennt diesen Umsatz monatlich über die Laufzeit des Vertrages anhand linearer Abschreibung an.
Die Mehrheit der Implementierungsdienste wird erfasst, während die Dienstleistungen durchgeführt werden, und auf Basis des Zeit- und Materialaufwands abgerechnet. Die Umsatzerlöse für alle festen Vergütungsaufträge werden vollständig prozentual erfasst. Wenn der geleistete Prozentsatz nicht mit Meilenstein-Zahlungen übereinstimmt, werden die Einnahmen abgegrenzt oder die Zahlung auf Rechnung angegeben. Der Konzern berechnet den zu vervollständigenden Prozentsatz, durch Vergleich der Anzahl der in jeder Periode verwendeten Manntage, mit der Gesamtzahl der Manntage, die erforderlich sind, um das Projekt abzuschließen. Wenn der Vertrag explizite Akzeptanzkriterien enthält, die mit den Meilensteinen verbunden sind, wird der Umsatz gemäß den erreichten Stufen dieser Meilensteine und der Kundenakzeptanz erfasst. Die Projektpläne werden regelmäßig überprüft, wobei die Verluste sofort in der Periode erfasst werden, in der diese Verluste auf der Grundlage der aktuellen Vertragskalkulationen wahrscheinlich werden.
Wo Hosting als Teil eines neuen Lösungsverkaufs zur Verfügung gestellt wird, wird die Einnahmequelle aus dem Hosting entweder als ein separat trennbares Element im Gesamtvertrag ausgehandelt oder wird einen beizulegenden Zeitwert haben, der ihm aus dem generierten Gesamtumsatz angerechnet wird. Dies wird steuerpflichtig erfasst, während der Service über die Vertragslaufzeit erbracht wird.
Die Forschungsausgaben werden in dem Jahr in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in dem sie angefallen sind.
Aufwendungen, die bei der Entwicklung von Software- und Hardwareprodukten für den Gebrauch oder Verkauf durch das Unternehmen und den damit zusammenhängenden Rechten des geistigen Eigentums entstehen, werden nur dann als immaterielle Vermögenswerte aktiviert, wenn:
| ― |
die technische Durchführbarkeit nachgewiesen wurde; |
| ― |
ausreichende technische, finanzielle und andere Mittel vorhanden sind, um die Entwicklung abzuschließen, die der Konzern zu vervollständigen und zu verwenden beabsichtigt; |
| ― |
erwartete zukünftige wirtschaftliche Vorteile als wahrscheinlich angesehen werden; und |
| ― |
die Kosten zuverlässig gemessen werden können. |
Entwicklungskosten, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst. Die aktivierten Entwicklungskosten werden linear über ihre Nutzungsdauer (typischerweise 5 Jahre) abgeschrieben, sobald die zugehörige Software- und Hardwareprodukte zur Verfügung stehen.
Der Konzern klassifiziert Erträge und Aufwendungen als außerordentliche Posten, wenn die Art des Postens einmalig ist und seine Höhe wesentlich ist, um dem Nutzer des Konzernabschlusses zu ermöglichen, die Ergebnisse der Geschäftstätigkeit des Konzerns besser zu verstehen. Außerordentliche Posten werden in den Hauptberichten separat ausgewiesen. Die außerordentlichen Posten (Sonderposten) beziehen sich im Wesentlichen auf Wertminderungen, Restrukturierungskosten und Rückstellungen im Zusammenhang mit verschiedenen Verlustverträgen und werden bei der Berechnung des EBITDA des Konzerns berücksichtigt.
Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Ein etwaiger Überschuss der Kosten aus Unternehmenszusammenschlüssen über die Beteiligung des Konzerns am beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten hinaus, wird in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einer jährlichen Werthaltigkeitsprüfung unterzogen.
Der Konzern orientiert sich bezüglich Unternehmenszusammenschlüssen an IFRS 3 (überarbeitet). Zum Erwerbszeitpunkt werden die Unternehmen zu Anschaffungskosten bilanziert, wobei der beizulegende Zeitwert zum Zeitpunkt der Barzahlung oder anderer geleisteter Gegenleistungen gilt. Die direkten Transaktionskosten werden in der Periode, in der sie angefallen sind, durch die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns erfasst und werden typischerweise als außerordentliche Posten klassifiziert.
Die gesondert identifizierbaren immateriellen Vermögenswerte, sonstigen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten erworbener Unternehmen werden nach IFRS 3 (überarbeitet) ausgewiesen und im Konzernabschluss zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt ausgewiesen, wobei bestimmte Ausnahmen gemäß IFRS 3 (überarbeitet) zur Anwendung kommen.
Für den Fall, dass der Wert des erworbenen Nettovermögens die Anschaffungskosten übersteigt, wird der Überschuss sofort zum Erwerbszeitpunkt als Gewinn in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns erfasst.
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zunächst als Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gesamtleistung und dem erworbenen Nettovermögen angesetzt. Nach der erstmaligen Erfassung wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bilanziert, wobei der Buchwert mindestens jährlich auf Wertminderung überprüft wird und wenn immer Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert wertgemindert sein könnte. Es erfolgt keine Wertaufholung von Wertminderungsverlusten.
Für die Zwecke der Werthaltigkeitsprüfung wird der Geschäfts- oder Firmenwert den vom Management überwachten, zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ("ZGE") zugeordnet, in der Regel auf operativer oder auf gesetzlicher Ebene, je nach vorliegendem Fall. Eine ZGE ist definiert als die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Mittelzuflüsse generiert, die weitgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen aus anderen Vermögenswerten oder einer Gruppe von Vermögenswerten sind. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts, der einer ZGE zugeordnet wird, wird bei der Ermittlung des Gewinns oder Verlustes aus der Veräußerung der Einheit oder einer damit verbundenen Geschäftstätigkeit berücksichtigt.
Die aufgeschobene Gegenleistung wird im Rahmen der Anschaffungskosten aktiviert und mit einem angemessenen Diskontsatz abgezinst. Soweit die Gegenleistung an Bedingungen geknüpft ist, wird jede Anpassung des zu zahlenden Betrags durch die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns angepasst. Wo Zahlungen von einer anhaltenden Beschäftigung abhängig sind, werden diese Zahlungen eher als Entschädigung denn als Gegenleistung behandelt, und werden in künftigen Perioden unter den betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Immaterielle Vermögenswerte, die gesondert aus einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurden, werden bei der erstmaligen Erfassung zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswerts, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Nach der erstmaligen Erfassung werden die immateriellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bilanziert.
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, unter Ausnahme von selbst erstellter Software und aktivierten Entwicklungskosten, werden nicht aktiviert und die Aufwendungen werden dem Ertrag des Jahres belastet, in welchem sie angefallen sind.
Die Anleitung des Standing Interpretations Committee (SIC) 32 wurde bei der Bilanzierung intern entwickelter Website-Entwicklungskosten angewendet. Der Konzern aktiviert Kosten, die mit der Entwicklung einer Website zusammenhängen nur, wenn der primäre Zweck der Website die Erzielung von Einnahmen ist. Diese Kosten beinhalten Anwendungsentwicklung, Design und Inhalt, der es ermöglicht, Einnahmen aus der Website zu erzielen, unter Ausnahme von Werbung oder Werbematerial. Wo eine Website primär zur Förderung oder Werbung für die Dienste des Konzerns entwickelt wurde, werden diese Kosten als Aufwand erfasst. Die Entwicklungskosten der Website werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögenswertes abgeschrieben.
Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte wird entweder als endlich oder unbestimmt beurteilt. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben und auf Wertminderung überprüft, wenn immer ein Anhaltspunkt dafür besteht, dass der immaterielle Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden über ihre geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben, wenn der Vermögenswert zur Nutzung zur Verfügung steht und werden nach Abzug von Wertminderungsverlusten ausgewiesen.
Die Abschreibungsperiode und die Abschreibungsmethode für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer sind mindestens zum Ende jedes Geschäftsjahres zu überprüfen. Änderungen der erwarteten Nutzungsdauer oder des erwarteten Verbrauchsverhältnisses für zukünftige wirtschaftliche Vorteile, die im Vermögenswert enthalten sind, werden, wo erforderlich, durch eine Änderung der Abschreibungsdauer oder -methode berücksichtigt und als Änderungen der Bilanzierungsschätzungen behandelt und Anpassungen werden prospektiv berücksichtigt. Der Abschreibungsaufwand für immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Aufwandskategorie in Übereinstimmung mit der Funktion des immateriellen Vermögenswerts erfasst. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
| Kundenbeziehungen | 14 bis 15 Jahre |
| Eigenentwickelte Software | 2 bis 5 Jahre |
| Handelsnamen | 8 bis 9 Jahre |
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibung und Wertminderung ausgewiesen. Diese Kosten beinhalten alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögensgegenstand in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen.
Die Abschreibung erfolgt nicht auf Grundstücke. Für sonstige Vermögenswerten wird sie derart berechnet, dass ihre Kosten abzüglich des geschätzten Restwertes auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag geltenden Preise in gleichen jährlichen Raten über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte abgeschrieben werden. Diese sind wie folgt:
| Grundstücke und Gebäude | 50 Jahre |
| Immobilienverbesserungen | 10 bis 15 Jahre |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4 bis 15 Jahre |
| Kraftfahrzeuge | 4 Jahre |
| Computersysteme und Ausrüstung | 2 bis 5 Jahre |
Die Nutzungsdauern und Restwerte des Sachanlagevermögens werden jährlich bewertet. Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderung überprüft, wenn Ereignisse oder veränderte Umstände anzeigen, dass der Buchwert nicht realisierbar sein könnte.
Der Konzern bewertet zu jedem Bilanzstichtag, ob ein Anhaltspunkt dafür vorliegt, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Wenn ein solcher Anhaltspunkt vorliegt oder wenn eine jährliche Werthaltigkeitsprüfung für einen Vermögenswert erforderlich ist, führt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des Vermögenswertes durch. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus dem beizulegenden Zeitwert des Vermögenswerts (bzw. ZGE) abzüglich Veräußerungskosten und dessen Nutzungswert und wird für einen einzelnen Vermögenswert bestimmt, es sei denn, der Vermögenswert erzeugt Mittelzuflüsse, die weitgehend unabhängig von denen aus anderen Vermögenswerten oder Gruppen von Vermögenswerten sind. Wenn der Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren Betrag übersteigt, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzwerts werden die geschätzten künftigen Cashflows auf ihren aktuellen Barwert herabgesetzt und zwar unter Verwendung eines Vorsteuer-Diskontsatzes, der die aktuelle Markteinschätzung des Zeitwerts des Geldes und die spezifischen Risiken für den Vermögenswert widerspiegelt. Wertminderungsaufwendungen aus fortgeführten Aktivitäten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den außerordentlichen Posten erfasst.
Zu jedem Bilanzstichtag erfolgt eine Bewertung, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass zuvor erfasste Wertminderungsverluste nicht mehr bestehen oder sich vermindert haben könnten. Wenn solche Anhaltspunkte vorliegen, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswerts geschätzt. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn eine Änderung der Schätzungen zur Ermittlung des erzielbaren Betrags des Vermögenswerts vorgenommen wurde, seit der letzte Wertminderungsaufwand erfasst wurde. Wenn dies der Fall ist, wird der Buchwert des Vermögenswertes auf seinen erzielbaren Betrag erhöht. Dieser erhöhte Betrag darf den Buchwert nicht überschreiten, der nach Abzug der Abschreibung ermittelt worden wäre, wenn in den Vorjahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre. Eine solche Umkehrung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, außer im Falle des Geschäfts- oder Firmenwerts, bei dem keine Wertaufholung vorgenommen werden kann.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zunächst mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und schließlich zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bewertet. Gegen die Forderung wird eine Rückstellung gebildet, wenn ein Nachweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage ist, den fälligen Betrag zu realisieren.
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden auf der Grundlage der geschätzten uneinbringlichen Beträge überprüft, die unter Bezugnahme auf die bisherigen Ausfallerfahrungen ermittelt wurden. Die Beträge werden gewährt, wenn die Erzielbarkeit des Restbetrags als zweifelhaft erachtet wird. Die vorgesehenen Beträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Verwaltungsaufwendungen erfasst. Die Beträge werden abgeschrieben, wenn davon ausgegangen werden kann, dass keine weitere Aussicht auf eine Wertaufholung besteht. Nachträglich eingegangene Beträge von zuvor abgeschriebenen Beträgen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung den Verwaltungsaufwendungen angerechnet.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zunächst zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und dann zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Barmittel und Barmitteläquivalente in der Bilanz umfassen Barmittel und kurzfristige Einlagen mit einer ursprünglichen Laufzeit von drei Monaten oder weniger. Für die Zwecke der konsolidierten Kapitalflussrechnung bestehen die Barmittel und Barmitteläquivalente aus Barmitteln und Barmitteläquivalenten, wie zuvor definiert, abzüglich ausstehender Kontokorrentkredite. Kontokorrentkredite werden in der Bilanz unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten als Darlehen ausgewiesen. Die Barmittel und Barmitteläquivalente beinhalten Beträge, die von Kunden vorausgezahlt werden, wobei die Nutzung auf die Abwicklung der Kundenaktivitäten beschränkt ist.
Die folgenden Anpassungen des Vorjahres wurden an den nach IFRS aufgestellten Vergleichsabschlüssen vorgenommen.
In der Konzernbilanz wurden die Konzern-Kapitalflussrechnung und die zum Bilanzstichtag in Anmerkung 18, 19 und 24 enthaltenen beschränkten Geldbeträge in Höhe von 23.739.000 GBP mit den entsprechenden Kundenkonten in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten verrechnet.
| 2017 | |||
|
Erneute Darstellung
In Tsd. GBP |
Veränderung
In Tsd. GBP |
2017
In Tsd. GBP |
|
| Barmittel | 83.126 | (23.739) | 106.865 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige Verbindlichkeiten | 112.024 | (23.739) | 135.763 |
Vermögenswerte, die im Rahmen von Leasing- und Mietkaufverträgen erworben wurden, werden zu ihrem geschätzten beizulegenden Zeitwert unter den Sachanlagen aktiviert und ausgewiesen, bzw. wenn sie einen geringeren Wert aufweisen, wird der Zeitwert der Mindestleasingzahlungen bei Beginn eines jeden Leasingverhältnisses oder -vertrages ausgewiesen und über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Tilgungsanteil der zukünftigen Zahlungen wird als Verbindlichkeit behandelt und der Gesamtfinanzierungsaufwand wird über die Laufzeit des Leasingverhältnisses oder -vertrags verrechnet, so dass eine ständige Belastung für die ausstehende Verbindlichkeit erfolgt.
Leasingverhältnisse, bei denen ein wesentlicher Anteil der Risiken und Chancen des Eigentums beim Leasinggeber verbleiben, werden als operative Leasingverhältnisse klassifiziert. Operative Leasingverpflichtungen, die fällig oder zahlbar sind, werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und angerechnet bzw. abgezogen.
Transaktionen in Fremdwährungen werden mit dem am Tag der Transaktion geltenden Wechselkurs erfasst. Monetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährungen lauten, werden mit dem Umrechnungskurs zum Bilanzstichtag umgerechnet und die Gewinne oder Verluste aus der Umrechnung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, mit Ausnahme von Differenzen aus Fremdwährungskrediten an Tochtergesellschaften, deren funktionelle Währung eine Fremdwährung darstellt, die einen Teil der Nettoinvestition darstellen. Diese werden bis zum Zeitpunkt der Veräußerung der Nettoinvestition ergebnisneutral im Eigenkapital ausgewiesen. Nach der Veräußerung werden sie in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns erfasst.
Die Vermögenswerte und Schulden ausländischer Geschäftsbetriebe werden zum Stichtagskurs in Pfund Sterling umgerechnet. Erträge und Aufwendungen werden zu Durchschnittskursen für den Zeitraum umgerechnet, wo dies eine angemessene Annäherung der tatsächlichen Wechselkurse zum Zeitpunkt der Transaktion darstellt. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden direkt einem separaten Bestandteil des Eigenkapitals zugewiesen. Bei der Veräußerung eines ausländischen Unternehmens wird der im Eigenkapital erfasste abgegrenzte kumulierte Betrag in Bezug auf diesen ausländischen Geschäftsbetrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Während des Geschäftsjahres waren die bedeutendsten Währungen, neben dem Pfund Sterling, der US-Dollar, der Südafrikanische Rand und der Euro. Die durchschnittlichen jährlichen Wechselkurse, die verwendet wurden, um die Ergebnisse in Pfund Sterling umzurechnen, sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Währung | 2018 | 2017 |
| US-Dollar | 1,3461 | 1,2717 |
| Südafrikanischer Rand | 17,4967 | 16,9456 |
| Euro | 1,1310 | 1,1477 |
Die Aufwendungen für die laufende Besteuerung beruhen auf den Ergebnissen für das Geschäftsjahr, unter Berichtigung der Posten, die steuerfrei oder unzulässig sind, auf der Grundlage von Steuersätzen, die am Bilanzstichtag gültig oder angekündigt waren.
Die latenten Steuern werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode für temporäre Differenzen bilanziert, die sich aus den Unterschiedsbeträgen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen ergeben, die bei der Berechnung des steuerpflichtigen Gewinns verwendet werden.
Latente Steuerschulden oder Vermögenswerte werden für alle temporären Differenzen bilanziert, außer in Bezug auf Beteiligungen an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen, wo der Konzern die Umkehr der temporären Differenz kontrollieren kann und es wahrscheinlich ist, dass diese in absehbarer Zeit nicht rückgängig gemacht wird. Latente Steuern werden nicht bilanziert, wenn sie aus der erstmaligen Erfassung von Firmenwerten oder einem in einer Transaktion befindlichen Vermögenswert oder einer Verbindlichkeit stammen, mit Ausnahme eines Unternehmenszusammenschlusses, der zum Zeitpunkt der Transaktion weder die Bilanzierung noch den steuerpflichtigen Gewinn- und Verlust betrifft. Latente Steueransprüche auf temporäre Differenzen, die sich aus Beteiligungen an Tochtergesellschaften oder assoziierten Unternehmen ergeben, werden nur in dem Umfang erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass die vorübergehende Differenz in absehbarer Zeit umgekehrt wird.
In jedem Fall werden latente Steuerforderungen nur in dem Umfang erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass künftige zu versteuernde Gewinne zur Verfügung stehen, gegen welche die temporäre Differenz oder die nicht genutzten latenten Steueransprüche genutzt werden können. Der Buchwert der latenten Steuerforderung wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft.
Die latenten Steuern werden auf einer nicht diskontierten Basis mit den Steuersätzen bewertet, die voraussichtlich in den Perioden gelten, in denen der Vermögenswert oder die Verbindlichkeit abgewickelt wird. Dies beruht auf Steuersätzen und Gesetzen, die am Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.
Finanzielle Vermögenswerte werden entweder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte, als Kredite und Forderungen oder als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen klassifiziert. Bei der erstmaligen Erfassung von finanziellen Vermögenswerten werden sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet, und im Falle von Vermögenswerten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewertet werden, als direkte Zurechnung zu den Transaktionskosten. Der Konzern legt die Klassifizierung seiner Finanzinstrumente bei der erstmaligen Erfassung fest und bewertet diese Zuordnung an jedem Geschäftsjahresende, soweit zulässig und angemessen, von neuem.
Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht auf einem aktiven Markt notiert sind. Sie sind in den kurzfristigen Vermögenswerten enthalten, mit Ausnahme von Laufzeiten, die mehr als 12 Monate nach dem Bilanzstichtag liegen. Solche Vermögenswerte werden zunächst zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn die Kredite und Forderungen ausgebucht oder wertgemindert sind, sowie durch den Abschreibungsprozess.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden erfasst, wenn die Gesellschaft an den Verträgen beteiligt ist, die sie begründen, und entweder als erfolgswirksam oder als Darlehen und Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Bei der erstmaligen Erfassung von finanziellen Verbindlichkeiten werden sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet, und im Falle von Verbindlichkeiten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, erfolgswirksam als direkte Zurechnung zu den Transaktionskosten. Die Gesellschaft bestimmt die Klassifizierung ihrer finanziellen Verbindlichkeiten bei der erstmaligen Erfassung. Die einzigen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Instrumente sind Zinsderivate.
Eine finanzielle Verbindlichkeit wird grundsätzlich ausgebucht, wenn der Vertrag, der mit ihr in Verbindung steht, abgewickelt, verkauft, storniert oder abgelaufen ist.
Wo eine bestehende finanzielle Verbindlichkeit durch eine andere desselben Kreditgebers zu wesentlich unterschiedlichen Bedingungen ersetzt wird oder die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit im Wesentlichen verändert wurden, wird ein solcher Umtausch oder Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Anerkennung einer neuen Verbindlichkeit behandelt, so dass der Unterschied der jeweiligen Buchwerte zusammen mit etwaigen Kosten oder Gebühren erfolgswirksam erfasst wird.
Sämtliche Kreditverbindlichkeiten werden zunächst mit dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten erfasst. Nach der erstmaligen Erfassung werden die verzinslichen Kreditverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam erfasst, wenn die Verbindlichkeiten ausgebucht werden, sowie durch die Abschreibung mittels der Effektivzinssatzmethode (EIR).
Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zuzurechnen sind (eines, das einen beträchtlichen Zeitraum in Anspruch nimmt, bevor es für den Gebrauch oder Verkauf bereit ist), werden als Teil der Kosten dieses Vermögenswertes aktiviert. Andere Fremdkapitalkosten werden als Aufwand erfasst wenn diese auftreten.
Stammaktien werden als Eigenkapital klassifiziert. Grenzkosten, die direkt der Ausgabe neuer Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital als Abzug von Erlösen, abzüglich Steuern, ausgewiesen.
Dividenden werden in der Periode, in der sie vollständig genehmigt sind, als Verbindlichkeit erfasst und nicht mehr gemäß dem Ermessen des betreffenden Unternehmens.
Rückstellungen, auch solche für Rechtsansprüche, werden anerkannt, wenn der Konzern aufgrund eines vergangenen Ereignisses eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung hat, und das Management glaubt, dass es wahrscheinlich ist, dass der Konzern diese Verpflichtung zu tragen hat und eine verlässliche Schätzung des Betrags vorgenommen werden kann. Wo eine Erstattung erwartet wird, wird dies nur dann erfasst, wenn es praktisch sicher ist, dass die Erstattung stattfindet und der zurückzuerstattende Betrag bekannt ist. Die Rückstellungen werden nach der bestmöglichen Einschätzung des Betrags durch das Management festgelegt, der wahrscheinlich für die Begleichung der Verpflichtungen zum Bilanzstichtag erforderlich ist und wird auf den gegenwärtigen Nettobarwert abgezinst, wenn dies als wesentlich erachtet wird.
Eventualverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, die eine mögliche Verpflichtung darstellen, die sich aus einem vergangenen Ereignis ergibt, dessen Existenz von einem oder mehreren unsicheren zukünftigen Ereignissen abhängt, die nicht unter die Kontrolle des Konzerns fallen, oder eine gegenwärtige Verpflichtung, bei der es nicht wahrscheinlich ist, dass ein Abfluss für die Begleichung der Verpflichtung erforderlich ist. Eventualverbindlichkeiten werden nicht angesetzt, wenn die Wahrscheinlichkeit des unsicheren zukünftigen Ereignisses als gering einzustufen ist.
Eventualvermögen, das sich auf mögliche Vermögenswerte bezieht und von dem Ergebnis unsicherer zukünftiger Ereignisse abhängt, wird nicht angesetzt. Ein solches Vermögen wird nur dann angesetzt, wenn der Zufluss von wirtschaftlichem Nutzen wahrscheinlich ist.
Beiträge zu den beitragsorientierten Pensionssystemen des Konzerns werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses hat das Management Urteile, Schätzungen und Annahmen zu treffen, welche die ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die kritischen Beurteilungen und die wichtigsten Quellen der Schätzungsunsicherheit, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses vorgenommen wurden, sind nachfolgend und in den konkreten Bilanzierungsrichtlinien detailliert. Diese Urteile beinhalten Annahmen oder Schätzungen in Bezug auf zukünftige Ereignisse, die von dem, was erwartet wird, variieren können.
Soweit praktikabel, wurde der Buchwert des assoziierten Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit zum Jahresende in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
| Wesentliche bilanzielle Schätzungen | Risiko | Wert innerhalb des Jahresabschlusses und der Konten |
| Umsatzrealisierung bei risikobehafteten Erlösanteilen (und damit verbundene Rückstellungen für Vertragsverluste) | Eine fehlerhafte Verwendung von Schätzungen über risikobehaftete Erlösanteile wird sich auf den in einem Zeitraum erfassten Umsatz und EBITDA auswirken. | Wir verweisen auf die Anmerkungen 17 und 20. |
| Es gibt eine Reihe von Schlüsselbewertungen, die in Bezug auf die Ermittlung des Ertragsrealisierungsprofils aus risikobehafteten Erlösanteilen erforderlich sind. | Der Konzern nutzt die bisherigen Erfahrungen für die Basis der Schätzungen und ggf. Fachberatung von Drittanbietern, um Ertragskurven zu entwickeln. | |
| Für die von der britischen Geschäftssparte abgewickelten risikobehafteten Verträge beinhalten diese: | ||
| • Entwicklung versicherungsmathematischer Schadenverläufe; | ||
| • Die Höhe der ausstehenden Einziehungen, die auf Basis eines Portfolios von Forderungen zu tätigen sind; | ||
| • Die Höhe des potenziellen Anstiegs des Abrechnungswertes für ausstehende Forderungen innerhalb eines Portfolios; | ||
| • Die Projektion des endgültigen Abrechnungswertes für ein Portfolio von Forderungen; und | ||
| • Die Kosten, um ein Abwicklungsbuch "laufender Arbeiten" zu vervollständigen. | ||
| Für die risikobehafteten Service- und Wartungspläne des südafrikanischen Automobilgeschäfts sind dies: | ||
| • Entwicklung versicherungsmathematischer Schadenverläufe; | ||
| • Die Stornierungsrate der verkauften Policen; | ||
| • Die Zahl der im Rahmen einer Police erbrachten Dienstleistungen; und | ||
| • Die Anzahl der Policen, die verfallen könnten. | ||
| Für die Garantieleistungen, die vom südafrikanischen Fahrzeuggeschäft verwaltet und über die Associate Cell Captive geschrieben werden, beinhalten diese: | ||
| • Entwicklung versicherungsmathematischer Schadenverläufe; | ||
| • Kosten, die bei der Annahme eines Plans entstanden sind; und | ||
| • Die Anzahl der Policen, die verfallen könnten. | ||
| Für Rückstellungen für Auftragsverluste sind dies: | ||
| • Künftige Schadenanspruchshöhe | ||
| • Kosten der Regulierung zukünftiger Schäden | ||
| Software-Implementierungsverträge | Eine fehlerhafte Schätzung der Kosten für die Erfüllung wird sich einer Fehlausweisung der Erträge und Verluste in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen. | Im Geschäftsbereich Software wurden im Berichtsjahr Implementierungserlöse in Höhe von 1,35 Mio. GBP (2017: 6,7 Mio. GBP) erzielt. Für den belastenden Bestandteil von drei Software-Umsetzungsverträgen werden zum 30. September 2018 Rückstellungen in Höhe von 0,65 Mio. GBP (2017: 1,0 Mio. GBP) angesetzt. |
| Die Schlüsselschätzung, die in Bezug auf die Ermittlung des Ertragsrealisierungsprofils bei Softwareimplementierungsverträgen getroffen werden muss, sind die Kosten für die Erfüllung. Die Kosten für die Erfüllung können auf Einzelpersonen herunter gebrochen werden, und daher bezieht sich die Schätzung auf den Zeitraum, der für die Erfüllung der Vertragsleistungen erforderlich ist. | Der Konzern nutzt detaillierte Projektpläne, um die Kosten der Erfüllung zu schätzen. | |
| Immaterielle Vermögenswerte, die als Teil der Unternehmenszusammenschlüsse erfasst werden | Eine fehlerhafte Bewertung der immateriellen Vermögenswerte nach dem Erwerb wird den Wert der immateriellen Vermögenswerte und des Geschäfts- oder Firmenwertes, der ergebniswirksam erfasst wird, falsch ausweisen und sich daher in einer in der Gewinn- und Verlustrechnung fehlerhaft erfassten Abschreibungsgebühr niederschlagen. | Die im Geschäftsjahr im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen aktivierten immateriellen Vermögenswerte beliefen sich auf 1,0 Mio. GBP (2017: 1,3 Mio. GBP) |
| Immaterielle Vermögenswerte werden gegebenenfalls bei der Erfassung identifiziert und aktiviert. Obwohl die Techniken, die für die Bewertung dieser Vermögenswerte verwendet werden mit international genutzten Modellen im Einklang stehen, benötigen sie die Verwendung von Schätzungen, die von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen können. | Der Konzern engagiert externe Berater, die bei der Bewertung von immateriellen Vermögenswerten bei Erwerb, für die eine Fachberatung erforderlich ist, assistieren. | Bitte beachten Sie die Anmerkung 15. |
| Wesentliche bilanzielle Schätzungen | Risiko | Wert innerhalb des Jahresabschlusses und der Konten |
| Geschäfts- oder Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte | Wenn die Schätzungen, die den errechneten Wert des Geschäfts- oder Firmenwertes unterstützen, zu optimistisch sind, einschließlich des angenommenen Umsatzwachstums und der Kosteneinsparungen aus der Transformation, so läuft der Konzern in Gefahr, den Wert des Vermögenswertes zu hoch auszuweisen und damit die Gewinne zu überschätzen. | Einzelheiten zu den verwendeten spezifischen Sätzen und dem Wert der Beträge, die in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Verwaltungsaufwendungen abgeschrieben wurden, sind in den Anmerkungen 12 und 13 dargestellt. |
| Die Feststellung, ob der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts und der immateriellen Vermögenswerte einer Wertminderung ausgesetzt sein könnte, beinhaltet eine Reihe von Schätzungen, die den Wert der aus dem Vermögenswert geschätzten Zahlungsströme in der Zukunft enthalten (anfänglich durch den Haushalt für das folgende Geschäftsjahr getrieben) und den auf diese Zahlungsströme anzuwendenden Diskontsatz, so dass eine Bewertung ihres Barwertes vorgenommen werden kann. Dies wird jährlich geprüft. Die erzielbaren Beträge der ZGE wurden auf der Grundlage von Nutzungsrechnungen ermittelt. Die Schlüsselschätzungen innerhalb der Berechnungen sind: | Einzelheiten, wie Schätzungen abgeleitet werden, sind in Anmerkung 12 enthalten. | |
| • Prognose zukünftiges EBITA; | ||
| • Abzinsungszinssätze; und | ||
| • Wachstumsraten und Wachstumsraten der ewigen Renten. | ||
| Latente Steuern | Wenn die Schätzungen, welche die zukünftigen steuerpflichtigen Gewinne stützen, optimistisch ausfallen, besteht die Gefahr, dass der Konzern den Wert der aktiven latenten Steuern überbewertet. | Zum 30. September 2018 hat der Konzern latente Steueransprüche in Höhe von 12,8 Mio. GBP (2017: 15,7 Mio. GBP) und nicht bilanzierte temporäre Differenzen in Höhe von 370,5 Mio. GBP (2017: 311,2 Mio. GBP) erfasst. Bitte beachten Sie die Anmerkung 9. |
| Latente Steueransprüche werden erfasst, wenn das Management davon überzeugt ist, dass die Verfügbarkeit zukünftiger Gewinne vernünftigerweise gewährleistet ist und somit vorhandene Verluste wahrscheinlich genutzt werden können. | ||
| Kapitalisierung von Entwicklungskosten für eigene Software | Eine unangemessene Kapitalisierung der Kosten würde die Rentabilität verbessern, da die Kosten in der Bilanz anfallen und nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst würden. | Der Buchwert der selbst erstellten Software beträgt 25,3 Mio. GBP (2017: 24,0 Mio. GBP). Im Berichtsjahr wurden 8,4 Mio. GBP (2017: 8,8 Mio. GBP) aktiviert. Siehe auch Anmerkung 13. |
| Es bedarf einer Ermessensentscheidung, um zu beurteilen, dass nur anwendbare Kosten aktiviert werden und dass der Buchwert des Vermögenswertes zu jedem Berichtszeitraum durch den daraus resultierenden Barwert der zukünftigen Zahlungsströme unterstützt wird. | Der Buchwert von eigener Software droht zu hoch angesetzt zu werden, wenn die zukünftigen Transformationsinitiativen des Konzerns die Entwicklungs-Roadmap verändern. | |
| Vertragsangelegenheiten | Wenn der Ausgang solcher Angelegenheiten von den besten Einschätzungen des Vorstands abweicht, könnte dies einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse des Konzerns haben. | Wir verweisen auf Anmerkungen 23 und 28. |
| Von Zeit zu Zeit treten Vertragsfragen auf, deren Lösung ungewiss ist und die sich auf die künftige Ertragslage des Konzerns auswirken können. Der Vorstand trifft bei der Bestimmung des wahrscheinlichen Ergebnisses seine beste Einschätzung und berücksichtigt bei diesen Urteilen gegebenenfalls den Rat von Rechtsexperten. | ||
| Ausübung von Optionsscheinen über Nobilas France durch AXA | Eine falsche Beurteilung, die sich aus dem Optimismus ergibt, dass die Optionsscheine wahrscheinlich anerkannt würden, würde nach sich ziehen, dass die Einnahmen und Gewinne durch die Ansetzung der Rückstellung reduziert würden. | Der potenzielle Rabatt, der Vendomes Participations 3 bei Ausübung beider Optionsscheine zu zahlen wäre, beträgt insgesamt € 2,9 Mio. (£ 2,5 Mio.). Der Konzern hält es für wahrscheinlich, dass der erste Optionsschein ausgeübt wird und sehr unwahrscheinlich, dass der zweite Rabatt ausgeübt wird. Als solche wird im Zusammenhang mit dem ersten Optionsschein eine Abgrenzung vorgenommen, siehe Anmerkung 28. Der Betrag, der bezüglich des zweiten Optionsscheins nicht berücksichtigt wird beträgt 1,4 Mio. GBP. |
| Im Rahmen der Veräußerung von 30 % der Anteile an der Nobilas France an Vendomes Participations 3, einer Tochtergesellschaft der AXA, wurden zwei separate Optionsscheine ausgegeben, welche die Vendomes Participations 3 berechtigen, eine weitere Beteiligung von bis zu 19 % an der Nobilas France zu erwerben, wenn bestimmte Volumenziele über eine Periode von zwölf aufeinanderfolgenden Monaten erzielt werden. Ein Volumenrabatt wird fällig, wenn eine oder beide dieser Optionsscheine ausgeübt werden. Dies wird in Anmerkung 28 näher erläutert. | Ebenso wird dies zu einem umgekehrten Effekt führen, wenn dieses Urteil zu pessimistisch ausfällt. | |
| Es bedarf einer Ermessensentscheidung, um die Wahrscheinlichkeit zu beurteilen, dass diese Optionsscheine ausgeübt werden, und ob somit eine Rückstellung ausgewiesen werden sollte. |
Die in diesem Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit denen des Jahresabschlusses zum 30. September 2017 überein, mit Ausnahme der Anwendung neuer Standards, Änderungen der Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr zum 30. September 2018 verpflichtend anzuwenden sind. Alle nachstehend aufgeführten Stichtage entsprechen denen innerhalb der IFRS festgelegten, wie von der Europäischen Union übernommen. Der Konzern wird diese neuen Standards, Änderungen und Interpretationen in der ersten Abrechnungsperiode nach dem Inkrafttreten anwenden.
Im laufenden Geschäftsjahr liegen keine neuen Standards, Änderungen oder Interpretationen vor, die zum ersten Mal wirksam waren und sich maßgeblich auf den Konzern oder die Muttergesellschaft ausgewirkt haben.
| Standard | Datum des Inkrafttretens | |
| IFRS 9 | Finanzinstrumente - Klassifizierung und Bewertung | 1. Januar 2018 |
| IFRS 15 | Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 1. Januar 2018 |
| IFRS 16 | Leasingverhältnisse | 1. Januar 2019 |
| IFRS 17 | Versicherungsverträge | 1. Januar 2021 |
IFRS 15 - Umsatzerlöse aus Kundenverträgen
IFRS 15 - "Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden" wurde im Mai 2014 veröffentlicht und wird vom Konzern mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 angewendet. Dieser Standard verlangt die Trennung der Leistungsverpflichtungen innerhalb von Verträgen mit Kunden und die Zuordnung des vertraglichen Wertes zu den einzelnen Leistungsverpflichtungen. Der Umsatz wird dann erfasst, wenn jede Leistungsverpflichtung erfüllt wird.
Der Konzern überprüfte alle wesentlichen Verträge auf ihren Wert und ihre Bedeutung und verwendete ein Fünf-Stufen-Modell, um etwaige Unterschiede im Ansatz zur Umsatzrealisierung zu verstehen und zu quantifizieren, die sich aus der Umsetzung des neuen Standards ergeben.
Infolge der obigen Überprüfung wird erwartet, dass der neue Standard den Umsatz in einem ansonsten vergleichbaren Zeitraum von 12 Monaten im Vergleich zu früheren Richtlinien zur Umsatzrealisierung um 3 bis 4 Mio. GBP senken wird. Aufgrund der Analyse wesentlicher Verträge ist es auch wahrscheinlich, dass aufgrund der Implementierung von IFRS15 eine Anpassung der Rücklagen bei Bilanzeröffnung erforderlich sein wird. Detaillierte Arbeiten werden durchgeführt und die IFRS15-Anpassungen werden im Geschäftsbericht 2019 finalisiert.
Das Management beurteilt weiterhin die möglichen Auswirkungen von IFRS 9, 16 und 17 auf den Konzernabschluss.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge gliedern sich wie folgt:
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Erbringung von Dienstleistungen * | 192.380 | 202.702 |
| Verkauf von Waren | 44.988 | 44.773 |
| 237.368 | 247.475 |
Die geografische Verteilung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Großbritannien | 45.820 | 55.227 |
| Rest von Europa | 111.130 | 109.100 |
| Übrige Welt | 80.418 | 83.148 |
| 237.368 | 247.475 |
Es wurden keine Umsätze aus dem Austausch von Waren oder Dienstleistungen erzielt.
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten | 189 | 77 |
| Restrukturierungskosten | 6.725 | 11.636 |
| Strategieberatung | - | 374 |
| Schuldenstrukturierung und damit verbundene Steuer- und Finanzberatung | 4.592 | 1.048 |
| Wertminderungen | 57.681 | 9.855 |
| Rückstellungen | (2.984) | 6.354 |
| Sonstige außerordentliche Aufwendungen | 1.891 | 1.807 |
| Summe der außerordentliche Posten, die im Verwaltungsaufwand enthalten sind | 68.094 | 31.151 |
Wesentliche einmalige Kosten, die nicht Teil des wiederkehrenden Geschäfts sind, wurden als außergewöhnlich ausgewiesen: Akquisitionsbedingt - im Zusammenhang mit den in Anmerkung 15 offengelegten Akquisitionen angefallene Honorare.
Restrukturierung - 0,7 Mio. GBP (2017: 2,5 Mio. GBP) in der Software-Sparte, die im Wesentlichen auf Personalabbau zurückzuführen sind und 3,6 Mio. GBP (2017: 3,1 Mio. GBP) für die Restrukturierung im Servicegeschäft, die im Wesentlichen durch Personalabbau im britischen Geschäft und die Kosten durch Abgänge aus dem Management verursacht wurden. Es entstanden auch Kosten in Höhe von 2,4 Mio. GBP (2017: 6,6 Mio. GBP) im Zusammenhang mit dem Transformationsprogramm zur Entwicklung eines globalen Shared Service Centers.
Strategische Beratung - Null GBP (2017: 0,4 Mio. GBP) an strategischen Beratungskosten entstanden im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer grenzüberschreitender Dienstleistungen und transformierender Kosteneinsparungsinitiativen.
Strukturierung von Schulden und damit verbundene Steuer- und Finanzberatung - Im Zusammenhang mit der Strukturierung von Schulden und damit zusammenhängender Steuerberatung sind Kosten in Höhe von 4,6 Mio. GBP (2017: 1,0 Mio. GBP) angefallen.
Wertminderungen - 16,6 Mio. GBP für Wertminderungen von Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten in Bezug auf die ZGE APAC, 24,4 Mio. GBP für Wertminderungen von Firmenwerten in Bezug auf die ZGE UK, 12,3 Mio. GBP für Wertminderungen von Firmenwerten in Bezug auf die ZGE CE, 4,4 Mio. GBP für Wertminderungen von Firmenwerten in Bezug auf die ZGE SE gemäß Anmerkung 12 (2017: 9,9 Mio. GBP in Bezug auf die ZGE Südafrika).
Rückstellungen - Im Vorjahr wurden 6,4 Mio. GBP an Kosten für verschiedene Verträge zurückgestellt, die als verlustbringend eingestuft wurden und daher eine belastende Rückstellung für Verträge oder Forderungsausfälle erforderten. Im laufenden Jahr wurden 3,0 Mio. GBP dieser Kosten aufgelöst.
Sonstige außergewöhnliche Kosten betreffen Kosten, die außerhalb des normalen Geschäftsverlaufs anfallen und hauptsächlich verschiedene Rechtsstreitigkeiten und Strafen betreffen.
Der betriebliche Verlust wird angegeben nach der Belastung / (Gutschrift)
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | ||
| Abschreibung | - Vermögenswerte im Besitz | 2.713 | 3.010 |
| - Vermögensgegenstände aus Leasing | 760 | 735 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | - Vermögenswerte, die unter Unternehmenszusammenschlüssen ausgewiesen werden | 14.738 | 15.156 |
| - alle sonstigen immateriellen Vermögenswerte | 2.842 | 1.763 | |
| Verlust aus der Veräußerung von Sachanlagen | 157 | 79 | |
| Vergütung der Abschlussprüfer | - Prüfung des Jahresabschlusses des Konzerns | 309 | 369 |
| Sonstige Prüfungsleistungen | - lokale gesetzliche Prüfungen für Tochtergesellschaften | 491 | 315 |
| - Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Besteuerung (Beratung) | 79 | 228 | |
| - alle sonstigen Dienstleistungen | 5 | 85 | |
| Zahlungen für operatives Leasing | - sonstige | 961 | 1.464 |
| - Grundstücke und Gebäude | 3.171 | 3.845 | |
| Wechselkursgewinn (-verlust) | (341) | 250 | |
| Forschung und Entwicklung | 1.581 | 2.158 |
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Löhne und Gehälter | 88.482 | 100.179 |
| Sozialversicherungskosten | 9.144 | 9.589 |
| Sonstige Pensionskosten | 2.462 | 2.765 |
| 100.088 | 112.533 |
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 | |
| Softwarebereich | 115 | 293 |
| Unternehmensdienstleistungssparte | 3.119 | 3.062 |
| Zentrale und Verwaltung | 22 | 22 |
| 3.256 | 3.377 | |
| Gesamtzahl der Mitarbeiter zum Ende des Berichtszeitraums | 3.053 | 3.419 |
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Zusammengefasste Bezüge | 864 | 828 |
| 864 | 828 |
Es gab keine Vorstandsmitglieder, die Leistungen im Rahmen der beitragsorientierten Altersvorsorge erhielten. Die Gesamtbezüge des bestbezahlten Vorstandsmitglieds betrugen 486.000 GBP (2017: 415.000 GBP).
Zeina Bain, Shaun Mercer und Andrew Burgess werden von anderen verbundenen Unternehmen vergütet, ohne dass dem Konzern Kosten in Rechnung gestellt werden. Es ist nicht möglich, eine genaue Aufteilung der Bezüge im Zusammenhang mit den für den Konzern erbrachten Leistungen vorzunehmen.
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Nicht zum Zeitwert erfolgswirksam erfasste Zinsen von Finanzanlagen | ||
| Bankzinsen | 1.944 | 1.305 |
| Neubewertung von Zinsderivaten | 183 | 1.610 |
| 2.127 | 2.915 |
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Nicht zum Zeitwert erfolgswirksam erfasste Zinsen auf Finanzverbindlichkeiten | ||
| Zinszahlungen auf höherrangige Schulden | 13.696 | 13.311 |
| Zinszahlungen auf revolvierende Kreditfazilität | 4.246 | 3.776 |
| Zinszahlungen auf 12ge PIK-Anleihen | 43.355 | 38.710 |
| Überbrückungszinsen | 100 | - |
| Zinsverbindlichkeiten aus 15,075% PIK-Anleihen | 11.131 | 8.035 |
| Abschreibung der Bearbeitungsgebühr | 1.965 | 1.887 |
| Sonstige Finanzierungskosten für die Refinanzierung | 180 | 106 |
| Bankdarlehen und Kontokorrentkredite | 52 | 59 |
| Zinsaufwand aus Finanzierungsleasing | 129 | 213 |
| Zinsaufwand aus Zinsderivaten | 242 | 491 |
| Nettokursverlust | 497 | 395 |
| 75.593 | 66,983 |
| Laufender Steueraufwand | Geschäftsjahr zum 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr zum 30. September 2017 |
| Laufende Ertragsteuern des Geschäftsjahres | 6.532 | 8.220 |
| Anpassungen für laufende Steuern früherer Perioden | (587) | 740 |
| Summe des laufenden Steueraufwands | 5.945 | 8.960 |
| Latente Steuergutschrift | ||
| Latente Ertragsteueranpassungen für die laufende Periode | (4.590) | (2.404) |
| Latente Ertragsteueranpassungen für frühere Perioden | - | 266 |
| Summe latente Steuergutschrift | (4.590) | (2.138) |
| Gesamtertragsteueraufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung | 1.355 | 6.822 |
| Steueraufwand für fortgeführte Aktivitäten | 1.201 | 6.704 |
| Steueraufwand für aufgegebene Geschäftsbereiche | 154 | 118 |
| Summe Ertragsteueraufwand | 1.355 | 6.822 |
| Überleitung der Gesamtsteuerbelastung | ||
| Konzernverlust aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern | (138.469) | (84.394) |
| Konzernverlust aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit vor Steuern | (23.315) | (947) |
| Konzernergebnis vor Steuern | (161.784) | (85.341) |
| Einkommensteuer nach britischem Körperschaftsteuersatz von 19% (2017: 19,5%) | (30.739) | (16.641) |
| Steuereffekte von: | ||
| Nicht steuerlich abzugsfähige Ausgaben | 24.870 | 11.873 |
| Differenzen der Raten auf Auslandseinkünfte | 513 | 981 |
| Übertragungen zu / (von) nicht bilanzierten latenten Steueransprüchen | 8.323 | 9.003 |
| Vorjahresanpassungen | (587) | 1.031 |
| Änderung der Steuersätze | (788) | (53) |
| Sonstige Steuern | (237) | 628 |
| Gesamtsteueraufwand | 1.355 | 6.822 |
Es bestehen keine steuerlichen Erträge oder Aufwendungen, die sich aus einem der im sonstigen Gesamtergebnis im aktuellen oder im letzten Jahr erfassten Posten ergeben.
Die latenten Steuern werden wie folgt in die Gewinn- und Verlustrechnung einbezogen:
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Auflösung von latenten Steuern auf erworbene immaterielle Vermögenswerte | (7.453) | (3.624) |
| Änderung beim Ansatz von aktiven latenten Steuern auf Verluste | 4.478 | 1.524 |
| Verlangsamte Anlagenabschreibungen | (1.310) | 146 |
| Sonstige kurzfristige temporäre Unterschiede | (305) | (184) |
| Latente Steuergutschrift | (4.590) | (2.138) |
Das latente Steuerguthaben resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung latenter Steuerverbindlichkeiten für immaterielle Vermögenswerte, die aufgrund des Unternehmenszusammenschlusses im November 2015 erworben wurden. Die passiven latenten Steuern werden aufgelöst, wenn die zugrunde liegenden immateriellen Vermögenswerte abgeschrieben werden. Das entstehende Guthaben wird in Großbritannien und den USA durch die entsprechende Ausbuchung von aktiven latenten Steuern auf Handelsverluste ausgeglichen, die der Konzern nur insoweit erfasst, als im gleichen Gebiet passive latente Steuern bestehen.
| Aktive latente Steuern 2018 In Tsd. GBP | Latente Steuerverbindlichkeiten 2018 In Tsd. GBP | Netto am 30. September 2018 In Tsd. GBP | Aktive latente Steuern 2017 In Tsd. GBP | Latente Steuerverbindlichkeiten 2017 In Tsd. GBP | Netto am 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Latente Steuern auf immaterielle Vermögenswerte | - | (31.946) | (31.946) | - | (39.400) | (39.400) |
| Latente Steuern auf kurzfristige temporäre Differenzen | 4.737 | - | 4.737 | 4.430 | - | 4.430 |
| Verlangsamte Anlagenabschreibungen | 4.346 | - | 4.346 | 3.037 | - | 3.037 |
| Nicht ausgeschüttete Gewinne | - | (165) | (165) | - | (165) | (165) |
| Handelsverluste | 3.749 | - | 3.749 | 8.240 | - | 8.240 |
| 12.832 | (32.111) | (19.279) | 15.707 | (39.565) | (23.858) |
Latente Steueransprüche und -verbindlichkeiten wurden in der Konzernbilanz zu Darstellungszwecken verrechnet, wo dies angebracht ist.
Die Konzernpolitik besteht darin, bei der Beurteilung der zukünftigen Verwendung der latenten Steueransprüche einen Rechnungslegungszeitraum vorauszuschauen. Wo Gebiete sich jedoch als konsequent rentabel erwiesen haben, wurde ein latenter Steueranspruch auf Basis einer längeren Prognoseperiode erfasst. Der zum 30. September 2018 erfasste latente Steueranspruch beträgt 12,8 Mio. GBP (2017: 15,7 Mio. GBP).
Latente Steueransprüche und -verbindlichkeiten werden mit den Steuersätzen bewertet, die voraussichtlich in der Periode gelten, in der der Vermögenswert realisiert oder die Verbindlichkeit beglichen wird, und zwar auf der Grundlage von Steuersätzen, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Das Finanzgesetz 2015 (Nr. 2) wurde am 26. Oktober 2015 beschlossen und reduzierte den Hauptsatz der Körperschaftsteuer in Großbritannien zum 1. April 2017 auf 19 % und zum 1. April 2020 auf 18 %. Das Finanzgesetz 2016 wurde am 6. September 2016 beschlossen und reduzierte den Hauptsatz der Körperschaftsteuer in Großbritannien mit Wirkung zum 1. April 2020 auf 17%.
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Verlangsamte Anlagenabschreibungen | 527 | 2.673 |
| Sonstige zeitliche Differenzen | 31.587 | 24.954 |
| Steuerliche Verluste - Erträge | 175.582 | 125.766 |
| - Kapitalverluste | 162.833 | 157.853 |
| 370.529 | 311.246 |
Die nicht bilanzierten latenten Steueransprüche betreffen im Wesentlichen steuerliche Verlustvorträge, die für die Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen der Gesellschaften, vor allem in Großbritannien, verfügbar sind, in denen die Verluste entstanden sind. Diese Vermögenswerte wurden nicht bilanziert, da nicht hinreichende Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Vermögenswert zum Bilanzstichtag erstattungsfähig ist. Die Vermögenswerte werden nur dann erfasst, wenn zukünftige steuerpflichtige Gewinne wahrscheinlich sind, gegen die sie genutzt werden können.
Es ist wahrscheinlich, dass die Mehrheit der nicht ausgeschütteten Erträge aus Übersee sich für die britische Dividendenbefreiung qualifizieren würde, die durch das Finanzgesetz 2009 eingeführt wurde, und daher wird davon ausgegangen, dass keine Steuerschuld bei der Rückführung der Erträge aus ausländischen Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen entstehen wird. Eine Rückstellung in Höhe von 165.000 GBP (2017: 165.000 GBP) wurde für die uneinbringliche Quellensteuer gebildet, die bei der Rückführung von Dividenden aus Pakistan anfallen würde.
| Geschäftsjahr bis 30. September 2018 In Tsd. GBP | Geschäftsjahr bis 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Dividenden auf Stammaktien, die an Minderheitenanteile gezahlt werden: | ||
| Netsol Innovation (Private) Limited | ||
| Zwischendividende für 2018: Null (2017: 142 Pakistanische Rupien pro Aktie) | - | 1.597 |
| Innovation Group South Africa (Pty) Limited | ||
| Zwischendividende für 2018: 532 südafrikanische Rand je Aktie (2017: 58 südafrikanische Rand je Aktie) | 2.031 | 230 |
| Nobilas France SAS | ||
| Zwischendividende für 2018: 275 Euro je Aktie (2017: 193 Euro je Aktie) | 790 | 545 |
| 2.821 | 2.372 |
Der Vorschlag schlägt keine endgültige Dividende für 2018 (2017: Null GBP) vor.
| Grundstücke und Gebäude In Tsd. GBP | Immobilienverbesserungen In Tsd. GBP | Betriebs- und Geschäftsausstattung In Tsd. GBP | |
| Anschaffungskosten | |||
| Zum 1. Oktober 2016 | 4.169 | 1.699 | 2.077 |
| Devisen | (1) | (8) | 3 |
| Zugänge | 64 | 1.014 | 1.201 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | (11) | (85) |
| Erworben mit Tochtergesellschaft | - | - | 29 |
| Übertragungen | - | - | - |
| Zum 30. September 2017 | 4.232 | 2.694 | 3.225 |
| Devisen | (3) | (23) | (15) |
| Zugänge | 83 | 119 | 334 |
| Veräußerungen | (51) | (529) | (715) |
| Übertragungen | |||
| Zum 30. September 2018 | 4.261 | 2.261 | 2.829 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Zum 1. Oktober 2016 | 88 | 279 | 404 |
| Devisen | (9) | (3) | |
| Belastung für das Geschäftsjahr | 192 | 377 | 593 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | (5) | (68) |
| Zum 30. September 2017 | 280 | 642 | 926 |
| Devisen | (15) | (6) | |
| Belastung für das Geschäftsjahr | 153 | 383 | 679 |
| Veräußerungen | (38) | (83) | (639) |
| Zum 30. September 2018 | 395 | 927 | 960 |
| Nettobuchwert | |||
| Zum 30. September 2018 | 3.866 | 1.334 | 1.869 |
| Zum 30. September 2017 | 3.952 | 2.052 | 2.299 |
| Kraftfahrzeug- In Tsd. GBP | -anlagen, -einrichtungen In Tsd. GBP | Summe In Tsd. GBP | |
| Anschaffungskosten | |||
| Zum 1. Oktober 2016 | 338 | 7.969 | 16.252 |
| Devisen | (103) | (40) | (149) |
| Zugänge | 119 | 1.788 | 4.186 |
| Veräußerungen/Abgänge | (71) | (50) | (217) |
| Erworben mit Tochtergesellschaft | - | 51 | 80 |
| Übertragungen | - | (192) | (192) |
| Zum 30. September 2017 | 283 | 9.526 | 19.960 |
| Devisen | (8) | (59) | (108) |
| Zugänge | 132 | 1.373 | 2.041 |
| Veräußerungen | (331) | (2.379) | (4.005) |
| Übertragungen | (137) | (137) | |
| Zum 30. September 2018 | 76 | 8.324 | 17.751 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Zum 1. Oktober 2016 | 58 | 1.907 | 2.736 |
| Devisen | (5) | (76) | (93) |
| Belastung für das Geschäftsjahr | 91 | 2.492 | 3.745 |
| Veräußerungen/Abgänge | (38) | (37) | (148) |
| Zum 30. September 2017 | 106 | 4.286 | 6.240 |
| Devisen | (3) | (38) | (62) |
| Belastung für das Geschäftsjahr | 104 | 2.154 | 3.473 |
| Veräußerungen | (165) | (2.176) | (3.101) |
| Zum 30. September 2018 | 42 | 4.226 | 6.550 |
| Nettobuchwert | |||
| Zum 30. September 2018 | 34 | 4.098 | 11.201 |
| Zum 30. September 2017 | 177 | 5.240 | 13.720 |
Siehe Anmerkung 22 für Einzelheiten zu Sicherheiten, die bezüglich der oben genannten Vermögenswerte bestehen.
Alle Vermögenswerte innerhalb von Grundstücken und Gebäuden sind Grundbesitz. Grundbesitz, der unter Grundstücke und Gebäude fällt, beläuft sich auf 1.826.000 GBP (2016: 1.826.000 GBP). In Übereinstimmung mit IAS 16 wird dies nicht abgeschrieben. Im Gesamtnettobetrag des Buchwerts ist ein Betrag von 1.862.000 GBP (2016: 2.690.000 GBP) in Bezug auf Computersysteme und Ausrüstungen enthalten, die im Rahmen von Mietkauf- oder Finanzierungsleasingverträgen gehalten werden. Diese Vermögenswerte dienen als Sicherheit für die Verpflichtungen aus Mietkauf und Finanzierungsleasing in Höhe von 1.240.000 GBP (2017: 2.507.000 GBP), die in Anmerkung 22 ausgewiesen sind.
| Anmerkung | Geschäfts- oder Firmenwert In Tsd. GBP | |
| Anschaffungskosten Zum 1. Oktober 2016 | 406.786 | |
| Erwerb durch Unternehmenszusammenschlüsse | 15 | 5.192 |
| Devisen | (201) | |
| Zum 30. September 2017 | 411.777 | |
| Veräußert mit Tochtergesellschaft | 16 | (20.175) |
| Devisen | - | |
| Zum 30. September 2018 | 391.602 | |
| Bereitgestellte Beträge | ||
| Zum 1. Oktober 2016 | 178.460 | |
| Wertminderung | 4 | 9.855 |
| Zum 30. September 2017 | 188.315 | |
| Wertminderung | 4 | 56.004 |
| Zum 30. September 2018 | 244.319 | |
| Nettobuchwert | ||
| Zum 30. September 2018 | 147.283 | |
| Zum 30. September 2017 | 223.462 |
Der Buchwert des Geschäfts- und Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ("ZGE") stellt sich wie folgt dar:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| GB | 9.488 | 33.780 |
| Zentraleuropa | 62.763 | 75.091 |
| Südeuropa | 27.792 | 32.203 |
| Südafrika | 35.584 | 35.584 |
| Asien-Pazifik | - | 14.973 |
| Nordamerika | 11.656 | 31.831 |
| 147.283 | 223.462 |
Der Geschäfts- und Firmenwert wird einer regionalen ZGE entweder als Unternehmensdienstleistung oder als Software zugewiesen, es sei denn, der Erwerb wird nicht sofort in die bestehenden Geschäftsbereiche dieser ZGE integriert. In diesem Fall wird der Geschäfts- und Firmenwert, der sich aus der Akquisition ergibt, bis zu einem Zeitpunkt, in dem das Geschäft integriert ist, einer eigenen ZGE zugeordnet.
Der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird den ZGE zugeordnet. Der Konzern führt jährliche Werthaltigkeitstests zum Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts unter Verwendung von Nutzungsrechnungen durch. Die wesentlichen Annahmen für die Nutzungsrechnungen sind der angewandte Diskontsatz, die Prognose des EBITA und die langfristige Wachstumsrate des Netto-Cashflows.
Der Konzern bereitet für diese ZGE Cashflow-Prognosen auf Basis der jüngsten Jahresbudgets vor, die dem Verwaltungsrat vorgelegt werden. Diese basieren auf detaillierten Budgets für das kommende Jahr und internen Prognosen bis 2020. Cashflows über den Prognosezeitraum hinaus werden mit den erwarteten langfristigen Wachstumsraten extrapoliert. Weitere Informationen zu den in den wichtigsten ZGE verwendeten Annahmen finden Sie weiter unten.
Die Berechnung des Nutzungswerts für alle Geschäftsbereiche ist gegenüber den folgenden Annahmen am empfindlichsten:
| ― |
prognostizierter Cashflow; |
| ― |
Abzinsungszinssätze; und |
| ― |
Wachstumsraten, die zur Extrapolation von Zahlungsströmen über den Budgetzeitraum hinaus verwendet werden. |
Das EBITA wird aus Managementbudgets und Prognosen abgeleitet, die sowohl auf der vergangenen Performance als auch auf der Erfahrung beruhen, sowie die erwarteten Entwicklungen an jedem Standort und in jedem operativen Segment miteinbeziehen. EBITA wird definiert als operatives Ergebnis nach Hinzufügung von Abschreibungen und außerordentlichen Posten. Das Management hat ein Budget für das Geschäftsjahr 2018 erstellt, das vom Vorstand genehmigt wurde und Prognosen für die Geschäftsjahre 2019-21 enthält.
Die Diskontierungsraten spiegeln die Einschätzung des Managements der Rendite wider, die von einem rationalen Investor über den Zeitraum der Prognose erwartet werden würde, falls die ZGE unabhängig von der Kapitalstruktur des Konzerns wäre. Bei der Ermittlung dieser Zinssätze hat das Management spezifische Risiken in Bezug auf die relevanten operativen Segmente berücksichtigt. Einzelheiten der Abzinsungszinssätze für jede ZGE sind unten angegeben.
Die Wachstumsraten für Perioden, die über die vom Management entworfenen Prognosen hinausgehen, sind nachfolgend dargestellt und spiegeln eine Schätzung der langfristigen Wachstumsraten in den Regionen wider, in denen der Konzern tätig ist.
| 2018 | 2017 | |||||
| EBITA Wachstumsrate Jahr 4-5 | Ewige Wachstumsrate | Vorsteuer-Diskontierungssatz | EBITA Wachstumsrate Jahr 4-5 | Ewige Wachstumsrate | Vorsteuer-Diskontierungssatz | |
| GB | 5% | 2% | 18,3% | 5% | 2 % | 15,3% |
| Zentraleuropa | 5% | 2% | 21,0% | 5% | 2% | 18,0% |
| Südeuropa | 5% | 2% | 21,6% | 5% | 2% | 18,6% |
| Südafrika | 10% | 2,5% | 23,9% | 10% | 2,5% | 20,9% |
| Asien-Pazifik | 5% | 2% | 17,9% | 5% | 2% | 17,9% |
| Nordamerika | 8 % | 2% | 21,8% | 8% | 2% | 19,8% |
Weitere Einzelheiten zu den wichtigsten ZGE mit wesentlichen Salden für den Geschäfts- und Firmenwert sind nachfolgend aufgeführt:
Großbritannien - Diese ZGE stellt alle Dienstleistungsunternehmen in Großbritannien dar.
Zentraleuropa - Diese ZGE stellt die Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Polen dar.
Südeuropa - Diese ZGE stellt die Dienstleistungsunternehmen in Frankreich und Spanien dar.
Nordamerika - Diese ZGE stellt die Dienstleistungsunternehmen in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada.
Asien-Pazifik - Diese ZGE stellt die Dienstleistungsunternehmen in Australien und Indien dar. Wertminderung
Die zum Jahresende durchgeführte Werthaltigkeitsprüfung ergab, dass die erwartete unterdurchschnittliche Performance im britischen, europäischen und australischen Geschäft (2017: im südafrikanischen Geschäft) im Vergleich zum Investitionsfall bei der Akquisition geringer ausfiel und dementsprechend eine Wertminderung von 55,7 Mio. GBP (2016: 9,9 Mio. GBP bezogen auf Südafrika) für das Geschäftsjahr verbucht wurde. Die Wertminderung betrug 56,0 Mio. GBP (2017: 9,9 Mio. GBP) auf den Geschäfts- oder Firmenwert, 1,7 Mio. GBP (2017: Null GBP) auf immaterielle Vermögenswerte und Null GBP (2017: Null GBP) auf Sachanlagen.
Für die ZGEs UK, Europa und Australien, die bis zu ihrem errechneten Nutzungswert wertgemindert wurden, könnten etwaige Änderungen der oben beschriebenen Annahmen, z.B. eine Erhöhung des Diskontsatzes oder ein geringeres Wachstum als erwartet, zu einer weiteren Wertminderung führen.
Das zukünftige EBITA-Wachstum wird durch das Transformationsprogramm unterstützt, das vor allem der britischen ZGE zugute kommt. Sollte die Transformation nicht die erwarteten Kosteneinsparungen bringen, besteht das Risiko, dass der Spielraum der britischen ZGE deutlich reduziert wird.
Der Vorstand hat dieses Risiko in Betracht gezogen und ist nicht der Ansicht, dass dies nach dem derzeitigen Stand der Dinge eine nach vernünftigem Ermessen mögliche Änderung darstellt. Der Vorstand ist der Ansicht, dass es keine anderen nach vernünftigem Ermessen möglichen Änderungen der wichtigsten Annahmen gibt, die zu einer weiteren Wertminderung führen würden.
| Eigenentwickelte Software In Tsd. GBP | Kundenbeziehungen In Tsd. GBP | Auftragsbestand In Tsd. GBP | Handelsnamen In Tsd. GBP | Summe In Tsd. GBP | |
| Anschaffungskosten | |||||
| Zum 1. Oktober 2016 | 34.819 | 138.975 | 3.602 | 16.516 | 193.912 |
| Zugänge | 8.779 | - | - | - | 8.779 |
| Devisen | 111 | - | - | - | 111 |
| Erworben mit Tochtergesellschaft | 1.307 | - | - | - | 1.307 |
| Übertragungen | 192 | - | - | - | 192 |
| Veräußerungen | (1.109) | - | - | - | (1.109) |
| Zum 30. September 2017 | 44.099 | 138.975 | 3.602 | 16.516 | 203.192 |
| Zugänge | 9.351 | - | - | - | 9.351 |
| Devisen | 34 | - | - | - | 34 |
| Übertragungen | 137 | - | - | - | 137 |
| Veräußerungen | (2.081) | (5.876) | - | (947) | (8.904) |
| Zum 30. September 2018 | 51.540 | 133.099 | 3.602 | 15.569 | 203.810 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen | |||||
| Zum 1. Oktober 2016 | 14.535 | 7.723 | 3.602 | 1.445 | 27.305 |
| Belastung für das Geschäftsjahr | 6.440 | 8.827 | 1.652 | 16.919 | |
| Devisen | 47 | - | - | - | 47 |
| Veräußerungen/Abgänge | (916) | - | - | - | (916) |
| Zum 30. September 2017 | 20.106 | 16.550 | 3.602 | 3.097 | 43.355 |
| Belastung für das Geschäftsjahr | 7.318 | 8.654 | 1.608 | 17.580 | |
| Wertminderung | - | 1.667 | - | - | 1.667 |
| Devisen | 2 | - | - | - | 2 |
| Veräußerungen | (1.160) | (1.441) | - | (349) | (2.950) |
| Zum 30. September 2018 | 26.266 | 25.430 | 3.602 | 4.356 | 59.654 |
| Nettobuchwert | |||||
| Zum 30. September 2018 | 25.274 | 107.669 | - | 11.213 | 144.156 |
| Zum 30. September 2017 | 23.993 | 122.425 | - | 13.419 | 159.837 |
| Bei Gründung | - | - | - | - | - |
Alle Abschreibungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Verwaltungsaufwendungen erfasst.
Es gibt keine immateriellen Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Lebensdauer. Die erwartete Lebensdauer der immateriellen Vermögenswerte wird wie folgt angesetzt: eigenentwickelte Software 2-5 Jahre, Kundenbeziehungen 14-15 Jahre und Handelsnamen 8-9 Jahre.
Die Wertminderung des vorausgegangenen Jahres in Höhe von 13.086.000 GBP entstand im Zusammenhang mit dem Softwaregeschäft, siehe Anmerkungen 4. Zu Einzelheiten der Wertminderung im laufenden Jahr siehe Anmerkung 12.
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen In Tsd. GBP | Finanzielle Vermögenswerte In Tsd. GBP | Summe in Tsd. GBP | |
| Buchwert am 1. Oktober 2016 | 110 | 4.821 | 4.931 |
| Anteil des für den Zeitraum einbehaltenen Gewinns | 96 | 1.878 | 1.974 |
| Übertragungen | - | (86) | (86) |
| Devisen | 2 | (195) | (193) |
| Buchwert zum 30. September 2017 | 208 | 6.418 | 6.626 |
| Anteil des für den Zeitraum einbehaltenen Gewinns | 91 | 549 | 640 |
| Ausschüttungen | (140) | - | (140) |
| Devisen | (16) | (148) | (164) |
| Buchwert zum 30. September 2018 | 143 | 6.819 | 6.962 |
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte, die zum 30. September 2018 gehalten werden, werden zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert, sofern keine verlässlichen beizulegenden Zeitwerte vorliegen. Sofern verlässliche Marktwerte vorliegen, werden sonstige Beteiligungen zu diesem Betrag ausgewiesen.
Die Finanzanlagen beinhalten eine 100ge Beteiligung an einer Cell Captive innerhalb der Guardrisk Insurance Company Limited.
Ausschüttungen von 140.000 GBP im Jahr (2017: Null) beziehen sich auf Dividenden, die von assoziierten Unternehmen erhalten wurden.
Die folgende Tabelle veranschaulicht die zusammengefassten Finanzinformationen der Konzernbeteiligung an einer Cell Captive-Struktur in Höhe von 100%, die Teil der Absa Risk Insurance Management Services Ltd ist, und deren Hauptgeschäftssitz in Südafrika liegt und die Konzernbeteiligung in Höhe von 40% (2017: 40%) an der Sureplan New Zealand Limited, mit Hauptsitz in Neuseeland:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Umsatzanteil | 446 | 452 |
| Ergebnisanteil vor Steuern | 91 | 96 |
| Anteil an der Bilanz des assoziierten Unternehmens | ||
| Anlagevermögen | 7 | 6 |
| Umlaufvermögen | 471 | 638 |
| Anteil des Bruttovermögens | 478 | 644 |
| Anteil kurzfristiger Verbindlichkeiten | (335) | (436) |
| Anteil der Bruttoverbindlichkeiten | (335) | (436) |
| Anteil des Nettovermögens | 143 | 208 |
Motorcare Services Limited (MSL) erwarb von Endsleigh Insurance Services Limited ("Endsleigh") ein Schadensmanagementgeschäft (TCS) und ein damit verbundenes IT-System für einen Gesamtbetrag von 1,0 Mio. GBP, gestückelt zahlbar zu 0,2 Mio. GBP am 1. Juli 2019, zu 0,4 Mio. GBP am 1. Juli 2020 und 0,4 Mio. GBP zahlbar am 1. Juli 2021. Das Datum des Inkrafttretens war der 1. Juli 2018.
Vom Erwerbszeitpunkt bis zum 30. September 2018 trug TCS 0,3 Mio. GBP Umsatz und 0,3 Mio. GBP Verlust nach Steuern zum Konzernergebnis bei. Wenn der Zusammenschluss zu Beginn des Jahres stattgefunden hätte, wäre der konsolidierte Konzerngewinn um weitere £ 0,9 Mio. gefallen und der Umsatz aus fortgeführten Geschäften um weitere £ 0,9 Mio. gestiegen.
Die beschriebenen beizulegenden Zeitwerte gelten als endgültig.
| Beizulegender Zeitwert In Tsd. GBP | |
| Erworbene Nettovermögenswerte: | |
| Sachanlagen | 200 |
| Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige Verbindlichkeiten | (185) |
| Eigenentwickelte Software | 985 |
| 1.000 | |
| Beglichen durch: | |
| Barmittel | - |
| Noch nicht gezahlte aufgeschobene Gegenleistung | 1.000 |
| 1.000 |
An die aufgeschobene Gegenleistung sind keine Bedingungen geknüpft.
Am 17. März 2017 erwarb die Innovation Group (Sureplan) Pty die Aktivitäten, Vorleistungen und Prozesse von Australian Fleet Services Limited ("AFS"), einem kleinen Flottenbetrieb, gegen einen Barbetrag von 41.000 AUD.
Die Innovation Group sah das Potenzial, die Kundenverträge von AFS, von denen die Mehrheit auf einen Großkunden lautete, zu akquirieren und die Beziehung zu nutzen, um das Geschäft in den bestehenden Flottenbetrieb zu integrieren.
Vom Erwerbszeitpunkt bis zum 30. September 2017 trug AFS 1,1 Mio. GBP Umsatz und 0,1 Mio. GBP Gewinn nach Steuern zum Konzernergebnis bei. Wenn der Zusammenschluss zu Beginn des Jahres stattgefunden hätte, wäre der konsolidierte Konzerngewinn um £ 0,1 Mio. und der Umsatz aus fortgeführten Geschäften um weitere £ 1,1 Mio. gestiegen.
Die beschriebenen beizulegenden Zeitwerte gelten als endgültig.
| Beizulegender Zeitwert In Tsd. GBP | |
| Erworbene Nettovermögenswerte: | |
| Sachanlagen | 24 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | (46) |
| (22) | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 46 |
| 24 | |
| Beglichen mit: | |
| Cash- | 24 |
Am 1. Januar 2017 erwarb die Innovation Group Parts GmbH die Geschäfte und Vermögenswerte der DS eBiz GmbH für einen Kaufpreis von € 1,5 Mio. Das Teilegeschäft hatte zuvor bestimmte Aktivitäten an diese Gesellschaft ausgelagert und war damit bis September 2018 beauftragt. Im Rahmen dieser Transaktion wurde der Vertrag aufgehoben, so dass diese Aktivitäten im Rahmen der laufenden Kosteneinsparungsstrategie des Konzerns intern eingebracht werden konnten.
Die "DSC"-Software des Unternehmens war der einzige bedeutende Vermögenswert, der im Rahmen der Transaktion erworben wurde, und wurde mit einem Wert von € 1,5 Mio. bewertet. Die maximale Nutzungsdauer wurde mit bis zu fünf Jahren angesetzt. Die Software ermöglicht den Verkauf von Teilen über eine webbasierte Bestellplattform.
Vom Erwerbszeitpunkt bis zum 30. September 2017 trug die Akquisition durch diese Einsparungen £ 0,4 Mio. Gewinn nach Steuern zum Konzernergebnis bei. Wenn der Zusammenschluss zu Beginn des Jahres, unter der Annahme linearer Ergebnisse stattgefunden hätte, wäre der Konzerngewinn um weitere £ 0,1 Mio. höher ausgefallen. Die Akquisition trug nicht zum Ergebnis des Konzerns bei.
Die beschriebenen beizulegenden Zeitwerte gelten als endgültig.
| Beizulegender Zeitwert In Tsd. GBP | |
| Erworbene Nettovermögenswerte: | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.280 |
| 1.280 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | - |
| 1.280 | |
| Beglichen durch: | |
| Barmittel | 1.280 |
Am 30. April 2017 erwarb die Innovation Group Holdings GmbH die restlichen 90% der Anteile an der Claim Bees GmbH ("Claim Bees"), einer Gesellschaft, an der sie bisher eine Beteiligung von 10 % hielt, für insgesamt 0,7 Mio. EUR. Dies wurde durch die zum Erwerbszeitpunkt gezahlten Barmittel in Höhe von 0,2 Mio. EUR beglichen, der Rest wurde zwischen Oktober 2017 und Oktober 2018 gleichmäßig abgegrenzt.
Die Gegenleistung in Höhe von 0,1 Mio. EUR war abhängig von der laufenden Beschäftigung des Verkäufers im Dezember 2017 fällig, weitere 0,1 Mio. EUR waren im Dezember 2018 fällig. Da diese Zahlung von der Weiterbeschäftigung der Verkäufers abhängig ist, sind die Zahlungen nicht als Gegenleistung, sondern als Vergütung zu behandeln und in der Periode, auf die sie sich beziehen, als Aufwand zu erfassen.
Die Hauptumsatzquelle von Claim Bees ist die Bereitstellung von Geschäftsprozesslösungen für die Automobilindustrie, sowohl für Versicherungen als auch für den Fuhrpark. Der Geschäfts- und Firmenwert von 0,6 Mio. GBP, der aus der Akquisition stammt, besteht aus dem erweiterten Angebot für die aktuellen und zukünftigen Kunden des Konzerns und ergänzt die bestehende Unternehmensdienstleistungs-Fähigkeit des Konzerns in Europa.
Vom Erwerbszeitpunkt bis zum 30. September 2017 trug Claim Bees 0,6 Mio. GBP Umsatz und 0,1 Mio. GBP Gewinn nach Steuern zum Konzernergebnis bei. Wenn der Zusammenschluss zu Beginn des Jahres stattgefunden hätte, wäre der konsolidierte Konzerngewinn um £ 0,1 Mio. und der Umsatz aus fortgeführten Geschäften um weitere £ 0,9 Mio. gestiegen.
Die beschriebenen beizulegenden Zeitwerte gelten als endgültig.
| Beizulegender Zeitwert In Tsd. GBP | |
| Erworbene Nettovermögenswerte: | |
| Sachanlagen | 34 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 80 |
| Barmittel und Barmitteläquivalente | 3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | (158) |
| (41) | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 626 |
| 585 | |
| Beglichen mit: | |
| Barmitteln | 195 |
| Im Oktober 2017 in bar abgegoltene aufgeschobene Gegenleistung | 195 |
| Noch nicht bezahlte aufgeschobene Gegenleistung | 195 |
| 585 |
Am 14. August 2017 erwarb die Innovation Group Germany das gesamte Aktienkapital der Servicekonzept AG ("Servicekonzept") zu einem Gesamtpreis von 5,0 Mio. EUR, durch Begleichung anhand von Barmitteln in Höhe von 2,7 Mio. EUR zum Erwerbszeitpunkt und 2,3 Mio. EUR, die bis spätestens 31. Juli 2018 zu leisten sind. Der Stichtag war der 31. Juli 2017.
Hauptumsatzquelle der Servicekonzept AG war die Erbringung von operativen Front-Office-Dienstleistungen für die Immobiliensparte der Innovation Group AG, für die sie eine jährliche Managementgebühr von 1,2 Mio. EUR erhielt. Die Innovation Group AG sah durch die Einlagerung dieser Dienste erhebliche Kosteneinsparungspotenziale. Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses wurden keine Kundenverträge akquiriert, da die Innovation Group AG zum Erwerbszeitpunkt der Hauptkunde des Unternehmens war und alle übrigen Kunden auf einer Ad-hoc-Basis betreut werden.
Die Transaktionskosten betrugen 0,1 Mio. EUR und wurden als Aufwand verbucht und in den Verwaltungskosten als außerordentliche Posten ausgewiesen. Siehe Anmerkung 4 für weitere Einzelheiten.
Der aus der Akquisition resultierende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von £ 4,6 Mio. besteht aus den Kosteneinsparungen, die dem Konzern dadurch entstehen, dass er die Geschäftstätigkeit des Unternehmens einlagert.
Vom Erwerbszeitpunkt bis zum 30. September 2017 trug Servicekonzept £ 0,4 Mio. Umsatz und £ 0,2 Mio. Gewinn nach Steuern zum Konzernergebnis bei. Wenn der Zusammenschluss zu Beginn des Jahres stattgefunden hätte, wäre der konsolidierte Konzerngewinn um £ 1,0 Mio. und der Umsatz aus fortgeführten Geschäften um weitere £ 2,0 Mio. gestiegen.
Die beschriebenen beizulegenden Zeitwerte gelten als endgültig.
| Beizulegender Zeitwert In Tsd. GBP | |
| Erworbene Nettovermögenswerte: | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 22 |
| Sachanlagen | 27 |
| Forderungen aus LuL und sonstige Forderungen | 250 |
| Barmittel und Barmitteläquivalente | 61 |
| Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige Verbindlichkeiten | (158) |
| Körperschaftssteuer | (126) |
| 76 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 4.520 |
| 4.596 | |
| Beglichen durch: | |
| Barmittel | 2.528 |
| Abgegrenzte Gegenleistung | 2.068 |
| 4.596 |
Im Jahr 2018 wurde eine Gegenleistung in Höhe von 2,3 Mio. EUR (1,9 Mio. GBP) in bar gezahlt (2017: 2,5 Mio. GBP), die einen Wechselkursgewinn von 168.000 GBP im Jahr ausmachte.
Am 16. April 2018 veräußerte der Konzern 100% seiner Anteile an Driven Solutions Inc, seinem US-amerikanischen Pannendienstgeschäft, an Ensurety Ventures, LLC, und erhielt zum Zeitpunkt der Veräußerung eine Barzahlung in Höhe von 5,8 Mio. USD (4,0 Mio. GBP).
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Erträge | 5.025 | 10.963 |
| Aufwendungen | (7.086) | (11.926) |
| Betriebsverlust | (2.061) | (963) |
| Nettofinanzerträge | 140 | 16 |
| Verlust vor Steuern | (1.921) | (947) |
| Steuer | (154) | (118) |
| Verlust nach Steuern | (2.075) | (1.065) |
| Verlust aus dem Verkauf der Tochtergesellschaft nach Steuern (siehe unten) | (21.394) | - |
| Verlust aus aufgegebenem Geschäftsbereich | (3.469) | (1.065) |
| Netto-Cashflow (Abfluss) / Zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | (144) | 733 |
| Mittelzufluss aus dem Verkauf von Tochterunternehmen | 4.038 | - |
| Nettobarmittelanstieg durch Tochterunternehmen | 3.894 | 733 |
Die Werte für 2017 in der obigen Tabelle stellen die erneute Darstellung in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung dar. Die Einnahmen, Ausgaben, Finanzerträge und Steuerbilanzen wurden um die oben genannten Beträge reduziert und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung durch den Nettoverlust aus aufgegebenen Geschäftsbereichen ersetzt. Der Verlust aus fortzuführenden Geschäftsbereichen wurde um den obigen Betriebsverlust reduziert und als Verlust aus nicht fortzuführenden Geschäftsbereichen in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesen.
| 2018 In Tsd. GBP | |||
| Erhaltene oder gezahlte Gegenleistung | |||
| Barmittel | 4.038 | ||
| Ausgebuchtes Nettovermögen | |||
| Sachanlagen | 232 | ||
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 5.846 | ||
| Forderungen aus LuL und Vorauszahlungen | 2.961 | ||
| Barmittel und Barmitteläquivalente | 436 | ||
| Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | (4.382) | ||
| (5.093) | |||
| Zuordenbarer Geschäfts- und Firmenwert | 12 | (20.175) | |
| Veräußerungsverlust vor Steuern und Währungsumrechnung | (21.230) | ||
| Rücklage | |||
| Währungsumrechnungsreserve | (164) | ||
| Verluststeuer | - | ||
| Verkaufsverlust nach Steuern | (1.394) |
Im Geschäftsjahr zum 30. September 2017 wurden keine Beteiligungen veräußert.
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 40.719 | 49.531 |
| Abzüglich Rückstellungen für Wertberichtigungen auf Forderungen aus LuL | (3.228) | (7.260) |
| Forderungen aus LuL - Netto | 37.491 | 42.271 |
| Sonstige Forderungen | 5.984 | 5.557 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 25.672 | 26.006 |
| 69.147 | 73.834 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unverzinslich und haben in der Regel Zahlungsfristen, die 30 bis 60 Tage umfassen. Die Kreditqualität der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird vom Management als sehr gut betrachtet, da ein hoher Anteil der Kunden große globale Unternehmen sind, mit denen der Konzern langfristig handelt. Das Management ist nicht der Auffassung, dass eine erhebliche Konzentration des Kreditrisikos besteht, da eine Verteilung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über das globale Geschäft besteht. Keiner der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten oder sonstigen Schuldnerguthaben gilt als von Wertminderung betroffen.
Die Bewegungen innerhalb der Konzernrückstellungen für Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lauten wie folgt:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Zum 1. Oktober | 7.260 | 4.094 |
| Rückstellung für Wertminderung | 1.307 | 5.444 |
| Beanspruchte Rückstellung | (4.954) | (1.830) |
| Nicht beanspruchte, aufgelöste Rückstellung | (398) | (471) |
| Wechselkursänderung | 13 | 23 |
| Zum 30. September | 3.228 | 7.260 |
Der Gesamtbetrag und die Alterung der wertgeminderten Forderungen, für welche die vorstehende Bestimmung gilt, stellen sich wie folgt dar:
| 2017 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Weniger als einen Monat überfällig | 4 | - |
| Ein bis zwei Monate überfällig | - | - |
| Zwei bis drei Monate überfällig | - | - |
| Drei bis vier Monate überfällig | 17 | 159 |
| Über vier Monate überfällig | 3.207 | 7.101 |
| 3.228 | 7.260 |
Die folgenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind überfällig, aber werden nicht als wertgemindert angesehen, da keine Vorgeschichte eines Ausfalls durch diese Kunden besteht.
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Weniger als einen Monat überfällig | 9.915 | 7.090 |
| Ein bis zwei Monate überfällig | 2.019 | 3.152 |
| Zwei bis drei Monate überfällig | 1.773 | 1.359 |
| Drei bis vier Monate überfällig | 1.673 | 1.090 |
| Über vier Monate überfällig | 2.583 | 2.816 |
| 17.963 | 15.507 |
Ausgehend von bisherigen Erfahrungen ist für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht überfällig sind, keine zusätzliche Rückstellung erforderlich.
Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen lautet auf folgende Währungen:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Pfund Sterling | 20.432 | 18.791 |
| Euro | 36.603 | 37.862 |
| US-Dollar | 4.150 | 7.514 |
| Südafrikanischer Rand | 3.305 | 4.337 |
| Australische Dollar | 3.688 | 4.178 |
| Sonstige | 9 69 | 1.152 |
| 69.147 | 73.834 |
Die anderen Klassen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen enthalten keine wertgeminderten Vermögenswerte.
Das maximale Kreditrisiko zum Ende des Geschäftsjahres besteht in Form des Buchwerts jeder oben genannten Forderungsklasse. Der Konzern hält keine Sicherheiten zur Absicherung.
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 Erneute Darstellung In Tsd. GBP | |
| Bankguthaben und Kassenbestand | 81.240 | 83.126 |
Bargeldeinlagen bei der Bank werden zu variablen Zinssätzen auf Basis der täglichen Bankeinlagen verzinst. Kurzfristige Einlagen werden für unterschiedliche Zeiträume zwischen einem Tag und drei Monaten, je nach dem unmittelbaren Barmittelbedarf des Konzerns vorgenommen, und werden zu den jeweiligen kurzfristigen Einlagenzinsen verzinst.
Gehaltene und zur Verfügung stehende Barmittel innerhalb des Geschäfts in unserem südafrikanischen Unternehmen in Höhe von 18.444.000 GBP (2017: 16.027.000 GBP) unterliegen den normalen, durch die Regierung auferlegten Währungskontrollen für dieses Land. In den Barmitteln sind auch Guthaben in Höhe von 5.776.000 GBP (2017: 1.900.000 GBP) enthalten, bei denen die Verwendung der Barmittel beschränkt ist.
Für Einzelheiten zur Anpassung des Vorjahres wird auf Anmerkung 2 verwiesen.
| Anmerkung | 2018 In Tsd. GBP | 2017 Erneute Darstellung In Tsd. GBP | |
| Kurzfristig | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 28.075 | 25.953 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 52.195 | 56.114 | |
| Rückstellungen | 31.651 | 26.765 | |
| Sozialabgaben und sonstige Steuern | 3.302 | 3.192 | |
| 115.223 | 112.024 | ||
| Langfristig | |||
| Deutsche Pensionsverpflichtungen | 195 | 191 | |
| Umsatzermäßigungen | 3,27 | 799 | 799 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 271 | 483 | |
| 1.265 | 1.473 |
Für Einzelheiten zur Anpassung des Vorjahres wird auf Anmerkung 2 verwiesen.
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Kurzfristig | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 26.724 | 27.942 |
| Langfristig | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 10.584 | 11.434 |
In den Rechnungsabgrenzungsposten enthalten sind Zahlen, die eine gesonderte Offenlegung nach IFRS 4 "Versicherungsverträge" erfordern. Diese sind wie folgt:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Siehe "a" unten | Siehe "a" unten | Siehe "b" unten | Siehe "b" unten | |
| Risikobehaftete Verträge | ||||
| Zum 1. Oktober | 152 | 501 | 18.042 | 17.308 |
| Erfasste Forderungen aus neuen Policen | - | - | 19.575 | 17.837 |
| Verwendete Beträge | (80) | (349) | (19.149) | (16.792) |
| Devisen | (363) | (311) | ||
| Zum 30. September | 72 | 152 | 18.105 | 18.042 |
Risikobehaftete Verträge fallen derzeit in zwei Kategorien: Absenkungsverträge und Service- und Wartungsplanverträge.
Um die Risiken im Zusammenhang mit diesen Verträgen zu bewältigen, wird jeder einzelne Absenkungsanspruch auf mögliche Ablehnung und potenzielle Gesamt-Kostenexposition bewertet, wenn es nicht möglich ist, die Forderung zurückzuweisen. Die Analyse wird regelmäßig durchgeführt, um sicherzustellen, dass ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, um die bewertete potenzielle Kostenexposition zu decken. Hierbei handelt es sich um eine Bewertung der Kosten, die auf Einzelvertragsbasis durchzuführen ist. Wenn dieser Prozentsatz unter 100 % bleibt, gibt es genügend Mittel, um die potenziellen zukünftigen Kosten zu decken. In der laufenden Finanzperiode liegt der Prozentsatz unter 100 %. Der Versicherungsgesellschaft werden die Ansprüche im Voraus in Rechnung gestellt, so dass stets Zahlungsmittel zur Verfügung stehen, um die Reparaturkosten zu decken.
Um die Risiken im Zusammenhang mit diesen Verträgen zu bewältigen, werden alle Fahrzeuge in Bezug auf Marke, Modell, Alter und Kilometerstand beurteilt.
Es werden regelmäßig Fondsverbrauchsanalysen durchgeführt, um sicherzustellen, dass ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, um zukünftige erwartete Ansprüche zu zahlen. Wenn dieser Prozentsatz unter 100 % bleibt, reicht der Fonds aus, um zukünftige Forderungen zu decken. Sowohl im laufenden als auch in den letzten Geschäftsjahren liegt der Prozentsatz unter 100 %.
Der Konzern verfügt über risikobehaftete Verträge für Wartungspläne. Da diese Pläne aufgrund von Teilen, die in bestimmten Intervallen ausgetauscht werden müssen, genau bewertet werden können, wird das Risiko aufgrund der Unsicherheit auf zufriedenstellende Werte gemildert.
Wartungspläne verfallen entweder nach der festgesetzten Dauer des Wartungsvertrags oder bei erreichter Kilometeranzahl, je nachdem was zuerst eintritt. Diese Verträge werden nicht rückversichert, da das Management glaubt, dass es möglich ist, die Verträge sehr genau zu bewerten.
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Kurzfristig | ||
| Verpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen | 752 | 1.307 |
| Überbrückungsfinanzierung | 5.000 | - |
| Sonstige Bankdarlehen | 3.035 | - |
| 8.787 | 1.307 | |
| Langfristig | ||
| Vorrangige Verbindlichkeit | 256.142 | 246.330 |
| Revolvierende Kreditfazilität | 72.587 | 70.101 |
| 12% PIK-Anleihen | 404.652 | 361.296 |
| 15.075% PIK-Noten | 85.076 | 73.035 |
| Verpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen | 552 | 1.200 |
| Sonstige Darlehen | 155 | 129 |
| 819.164 | 752.091 | |
| 827.951 | 753.398 |
Die gesamten Bankverbindlichkeiten in Höhe von 328,7 Mio. GBP (2017: 316,4 Mio. GBP) werden abzüglich nicht amortisierter Emissionskosten in Höhe von 7,6 Mio. GBP (2017: 9,6 Mio. GBP) ausgewiesen.
| Fälligkeit innerhalb eines Jahres oder auf Anfrage | ||
| Finanzierungsleasing und Mietkaufverträge | 752 | 1.307 |
| Überbrückungsfinanzierung | 5.000 | - |
| Sonstige Bankdarlehen | 3.035 | - |
| Fälligkeit zwischen einem und zwei Jahren | ||
| Finanzierungsleasing und Mietkaufverträge | 552 | 1.200 |
| Sonstige Darlehen | 155 | 129 |
| Zwischen zwei und fünf Jahren | ||
| Revolvierende Kreditfazilität | 72.587 | 70.101 |
| Vorrangige Verbindlichkeit | 256.142 | 246.330 |
| Fälligkeit nach fünf Jahren | ||
| 12% PIK-Anleihen | 404.652 | 361.296 |
| 15.075% PIK-Noten | 85.076 | 73.035 |
| 827.951 | 753.398 |
| Finanzierungsleasing Zukünftige Mindestzahlungen werden fällig wie folgt: | 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP |
| Fälligkeit innerhalb eines Jahres oder auf Anfrage | 752 | 1.290 |
| Fälligkeit zwischen einem und zwei Jahren | 552 | 848 |
| Fälligkeit zwischen zwei Jahren und fünf Jahren | - | 558 |
| Zukünftiger Finanzierungsaufwand | (64) | (189) |
| 1.240 | 2.507 |
Finanzierungsleasingverhältnisse sind anhand der zugrunde liegenden Vermögenswerte besichert.
Der Buchwert der Kredite, Darlehen und Finanzierungsleasingverhältnisse des Konzerns lautet auf folgende Währungen:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Pfund Sterling | 695.185 | 617.483 |
| Südafrikanischer Rand | 15 | 31 |
| Euro | 117.715 | 115.285 |
| Australische Dollar | 14.950 | 15.792 |
| US-Dollar | 64 | 4.735 |
| Sonstige | 22 | 72 |
| 827.951 | 753.398 |
Die durchschnittlichen effektiven Zinssätze lauteten wie folgt:
| 2018 | 2017 | |
| Vorrangige Verbindlichkeit | 5,3% | 5,5% |
| Revolvierende Kreditfazilität | 5,4% | 5,2% |
| Überbrückungsfinanzierung | 8,8% | - |
| Sonstige Bankdarlehen | 2,1% | - |
| 12% PIK-Anleihen | 12,0% | 12,0% |
| 15.075% PIK-Noten | 15,1% | 15,1% |
| Finanzierungsleasing und Mietkaufverträge | 5,6% | 6,7% |
Bankverbindlichkeiten
| 2018 | 2017 | |||||
| In
Anspruch genommen
Mio. GBP |
In
Anspruch genommen
Mio. GBP |
In
Anspruch genommen
Mio. GBP |
In
Anspruch genommen
Mio. GBP |
Endgültig Fälligkeit |
Marge
% |
|
| Vorrangige Verbindlichkeit (GBP) | 138,6 | 138,6 | 133,3 | 133,3 | Nov. 2022 | 5,25% |
| Vorrangige Verbindlichkeit (EUR) | 132,1 | 117,6 | 128,3 | 113,0 | Nov. 2022 | 5,25% |
| RCF (GBP) | 57,6 | 57,6 | 47,9 | 47,9 | Nov 2021 | 5,25% |
| RCF (EUR) | - | - | 2,4 | 2,1 | Nov 2021 | 5,25% |
| RCF (USD) | - | - | 5,8 | 4,3 | Nov 2021 | 5,25% |
| RCF (AUD) | 27,0 | 15,0 | 27,0 | 15,8 | Nov 2021 | 5,25% |
| Überbrückungsfinanzierung (GBP) | 5,0 | 5,0 | - | - | Apr. 2019 | 8,00% |
| Sonstige Bankdarlehen (GBP) | 3,0 | 3,0 | - | - | Apr. 2019 | 1,00% |
| Summe | 336,8 | 316,4 | ||||
Es sind keine anderen Ratenzahlungen vor Fälligkeit fällig, außer Zinsen. Die Bankdarlehen sind für bestimmte Geschäftsbereiche des Konzerns besichert.
Die gesamte revolvierende Kreditfazilität belief sich auf 75,0 Mio. GBP, von denen 2,4 Mio. GBP zum Jahresende nicht in Anspruch genommen wurden (2017: 75,0 Mio. GBP, von denen 2,3 Mio. GBP zum Jahresende nicht in Anspruch genommen wurden).
Die Brückenfinanzierung belief sich auf 10,0 Mio. GBP, von denen 5,0 Mio. GBP zum Jahresende nicht in Anspruch genommen wurden (2017: null GBP).
Die Darlehen werden sowohl mit festen als auch variablen Zinssätzen gehalten, wie folgt:
| 2018 In Tsd. GBP | 2017 In Tsd. GBP | |
| Feste Zinssätze | ||
| Finanzierungsleasing und Mietkaufverträge | 1.304 | 2.507 |
| 12% PIK-Anleihen | 404.652 | 361.296 |
| 15.075% PIK-Noten | 85.076 | 73.035 |
| Sonstige Darlehen | 155 | 129 |
| Variable Zinssätze | ||
| Vorrangige Verbindlichkeit | 256.142 | 246.330 |
| Revolvierende Kreditfazilität | 72.587 | 70.101 |
| Überbrückungsfinanzierung | 5.000 | - |
| Sonstige Bankdarlehen | 3,03 | |
| 827.951 | 753.398 |
Die Kreditfazilitäten des Konzerns sind auf Seite 6 des Strategieberichts aufgeführt, eine Restrukturierung der Schulden wurde im April 2019 gemäß Erläuterung 30 abgeschlossen. Gemäß den Bedingungen seiner Hauptbanken ist der Konzern verpflichtet, vierteljährlich eine Finanzkennzahl aus Nettoschulden/EBITDA zu erfüllen. Auf Finanzierungsbedingungen wurde für das am 30. September 2017 endende Geschäftsjahr verzichtet, die ab dem 31. Dezember 2017 vierteljährlich wieder aufgenommen und anschließend ab dem 30. Juni 2018 aufgehoben wurden. Nach der erfolgreichen Refinanzierung des Konzerns im Jahr 2019 werden die Kennzahlentests am 31. März 2020 wieder aufgenommen.
Während des Jahres emittierte der Konzern zusätzliche PIK-Anleihen in Höhe von 0,9 Mio. GBP mit einem festen Zinssatz von 15,075% und einer Laufzeit bis November 2027.
Die Finanzierungsleasingverhältnisse des Konzerns betreffen im Wesentlichen die Vermietung von Betriebs- und Geschäftsausstattung und EDV-Anlagen für Konzerngesellschaften, die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit genutzt werden sollen. Die Leasingverhältnisse decken Zeiträume zwischen zwei und fünf Jahren ab und sind unter Bedingungen mit gleicher monatlicher oder vierteljährlicher Raten zahlbar. Die damit verbundenen Vermögenswerte gelten als Sicherheit für diese Leasingverhältnisse. In Bezug auf diese Vermögenswerte bestehen keine weiteren wesentlichen Beschränkungen.
| Rechts- und Restrukturierungsrückstellung In Tsd. GBP | Immobilienleasing In Tsd. GBP | Rückstellungen für Verträge In Tsd. GBP | Sonstige Rückstellungen In Tsd. GBP | Summe In Tsd. GBP | |
| Saldo zum 30. September 2017 | 2.008 | 1.465 | 7.967 | 323 | 11.763 |
| Während des Geschäftsjahres rückgestellt | 560 | 149 | 2.368 | 402 | 3.479 |
| Während des Geschäftsjahres aufgelöst | - | (1) | (2.993) | (248) | (3.242) |
| Während des Geschäftsjahres in Anspruch genommen | (1.255) | (565) | (372) | (75) | (2.267) |
| Devisen | 3 | 2 | - | - | 5 |
| Saldo zum 30. September 2018 | 1.316 | 1.050 | 6.970 | 402 | 9.738 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 557 | 6.318 | 6.875 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.316 | 493 | 652 | 402 | 2.863 |
Diese Rückstellung wird im kommenden Geschäftsjahr voraussichtlich voll beansprucht. Die Rückstellungen betreffen die Umstrukturierung während des Geschäftsjahres und kleine Fälle in Bezug auf Beschäftigungsstreitigkeiten.
Die Leasingverpflichtung bezieht sich auf das belastende Element der Leasingverträge im Zusammenhang mit bestimmten Büros, die aufgrund der Umstrukturierung von Software- und Dienstleistungsbereichen geräumt wurden. Die Rückstellung wird voraussichtlich in den nächsten vier Jahren beansprucht werden.
Die Rückstellung für Verträge bezieht sich auf das belastende Element von drei Softwareimplementierungsverträgen und bestimmten risikobehafteten Immobilienverträgen. Die Rückstellung wird voraussichtlich in den nächsten vier Jahren beansprucht werden.
Ziel des Konzerns ist es, Akquisitionen durch neues Kapital, Barmittelreserven und Darlehen zu finanzieren. Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen wurden durch die Aufnahme von Barmittel- und Finanzierungsleasingverpflichtungen getätigt.
Die Konzernpolitik zur Verwendung von Finanzinstrumenten besteht darin, Kredit-, Zins-, Liquiditäts- und Währungsrisiken zu bewältigen, ohne den Konzern einem übermäßigen Risiko oder Spekulationen auszusetzen. Die Richtlinie wird vom Vorstand entsprechend der Devisen- und Treasury-Politik des Konzerns überprüft.
Die Risiken aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns werden nachfolgend erläutert.
Der Konzern überwacht laufend sein Kreditrisiko. Geldanlagen sind nur in liquide Wertpapiere mit großen Finanzinstituten zulässig, die bestimmte Kriterien erfüllen. Die maximale Aussetzung gegenüber Kreditrisiken zum Bilanzstichtag wird durch den Buchwert der finanziellen Vermögenswerte repräsentiert und es bestehen keine wesentlichen Risikokonzentrationen.
Die verzinslichen finanziellen Vermögenswerte umfassen Barmittel. Die verzinslichen finanziellen Verbindlichkeiten umfassen Gesellschafterdarlehen, Bankdarlehen und Nettoverpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen. Gesellschaftsdarlehen und Finanzierungsleasingverhältnisse werden zu festen Zinssätzen gehalten. Der Konzern setzt derzeit zur Steuerung des Risikos aus Änderungen der variablen Zinssätze in den meisten Fällen auf die natürliche Absicherung von finanziellen Vermögenswerten gegenüber finanziellen Verbindlichkeiten und es entspricht der Konzernpolitik, Vermögenswerte zu variablen Zinssätzen zu halten. Der Konzern hat einen Zinscap und einen Swap genutzt, um das Zinsänderungsrisiko aus Bankschulden teilweise zu lindern.
Das Zinsrisiko gilt nur für Barmittel und Barmitteläquivalente, Gesellschafterdarlehen und Bankdarlehen. Alle anderen finanziellen Vermögenswerte sind unverzinslich. Die Zinsen auf variabel verzinsliche Vermögenswerte basieren auf den relevanten nationalen Interbankraten, wobei kurzfristige Einlagen für unterschiedliche Zeiträume zwischen einem und drei Monaten, je nach dem unmittelbaren Liquiditätsbedarf des Konzerns, vorgenommen werden. Während des Berichtszeitraums reichten die Zinssätze für diese Vermögenswerte von 0,0% bis 7,5% (2017: 0,0% bis 6,9%) in Abhängigkeit von der Kontoart und dem Standort des Konzernunternehmens.
Der Konzern definiert sein Kapital als Gesamteigenkapital des Konzerns, einschließlich der Minderheitenanteile. Seine Ziele bei der Kapitalverwaltung sind die Sicherung der Fähigkeit des Konzerns, als laufendes Unternehmen zu operieren, um für die Aktionäre einen Erlös zu erzielen, um den Anlegern eine angemessene Rendite zukommen zu lassen, die auf der Höhe des eingegangenen Risikos beruht, um die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben, die es dem Konzern erlauben in Bereiche zu investieren, die den Anlegern künftige Vorteile bieten könnten, und ausreichende finanzielle Mittel zur Risikominimierung und für unvorhergesehene Ereignisse aufrechterhalten zu können. Der Konzern hat auch eine Aktionärsverschuldung in Höhe von 489,7 Mio. GBP (2017: 434,3 Mio. GBP) mit einer langen Rückzahlungsfrist.
Zur Aufrechterhaltung oder Anpassung der Kapitalstruktur kann der Konzern die Höhe der an die Aktionäre gezahlten Dividenden anpassen, Kapital an die Aktionäre zurückzahlen, neue Aktien ausgeben oder Vermögenswerte zur Verringerung der Schulden verkaufen.
Die Mittel des Konzerns werden grundsätzlich entweder als Bar- oder kurzfristige Geldmarktanlagen mit einer Reihe von großen Bankinstituten gehalten. Während des Berichtszeitraums bestand die Konzernpolitik darin, eine Mischung aus kurz- und mittelfristigen Darlehen mit seinen Kreditgebern und Aktionären aufrechtzuerhalten. Diese Flexibilität wird durch den Einsatz der revolvierenden Kreditfazilität des Konzerns erreicht. Zum Ende dieses Geschäftsjahres war vereinbart, dass die revolvierende Kreditfazilität im November 2021 ausläuft, und die vorrangige Kreditfazilität im November 2022 ausläuft. Die verschiedenen Emissionen der PIK-Aktionärsanleihen laufen im November 2025, November 2026 und November 2017 aus.
Das Management überwacht die laufenden Prognosen der Liquiditätsreserven des Konzerns (einschließlich aller nicht beanspruchten Kreditfazilitäten (Anmerkung 22) und der Barmittel und Barmitteläquivalente (Anmerkung 18)) auf Basis des erwarteten Cashflows. Die Liquiditätsmanagementpolitik des Konzerns umfasst die Überprüfung der Zahlungsströme in den Hauptwährungen, unter Berücksichtigung der für diese Erfüllung notwendigen liquiden Mittel, die Überwachung der Liquiditätskennzahlen der Bilanz gegenüber den internen Schlüsselkennzahlen und den Anforderungen der Kennzahlen des externen Vertrags sowie die Aufrechterhaltung von Fremdfinanzierungsplänen.
Der Konzern könnte sich entscheiden, eine bedingte Gegenleistung früher als vertraglich fällig zu begleichen, wenn es überzeugende Belege dafür gibt, dass die Bedingungen für die bedingte Gegenleistung erfüllt sind. Dies dürfte den zu zahlenden Betrag nicht wesentlich verändern, außer einem Abschlag für eine vorzeitige Abwicklung, aber würde zu einer früheren Fälligkeit führen, als in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
Die nachstehende Tabelle fasst die verbleibende vertragliche Fälligkeit für die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns zusammen. Bei den dargestellten Beträgen handelt es sich um die vertraglichen nicht diskontierten Cashflows, die Zinsen enthalten, die nach vertraglicher Fälligkeit analysiert wurden. Die Differenz zwischen den vertraglichen Zahlungsströmen und dem Buchwert dieser Verbindlichkeiten spiegelt die Zinseffekte wider, die nicht in den Buchwert einbezogen sind, und die Abzinsung bei der Bewertung des beizulegenden Zeitwerts.
| Geschäftsjahr zum 30. September 2018 | Weniger als 1 Jahr In Tsd. GBP | Zwischen 1 und 2 Jahren In Tsd. GBP | Zwischen 2 und 5 Jahren In Tsd. GBP | Mehr als 5 Jahre In Tsd. GBP |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 28.075 | - | - | - |
| Darlehen | 80.994 | 89.923 | 302.439 | 299.964 |
| Derivative Finanzverbindlichkeiten | 628 | 233 | - | - |
| Rückstellung für drohende Verluste aus Leasing | 493 | 375 | 182 | - |
| Rechts- und Restrukturierungsrückstellung | 1.316 | - | - | - |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 87.148 | 1.265 | - | - |
| 198.654 | 91.796 | 302.621 | 299.964 |
| Berichtszeitraum zum 30. September 2017, angepasst | Weniger als 1 Jahr In Tsd. GBP | Zwischen 1 und 2 Jahren In Tsd. GBP | Zwischen 2 und 5 Jahren In Tsd. GBP | Mehr als 5 Jahre In Tsd. GBP |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 25.953 | - | - | - |
| Darlehen | 73.011 | 81.813 | 296.989 | 396.890 |
| Derivative Finanzverbindlichkeiten | 684 | 642 | 233 | - |
| Rückstellung für Leasingbelastung | 750 | 367 | 451 | - |
| Rechts- und Restrukturierungsrückstellung | 2.008 | - | - | - |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 86.071 | 1.473 | - | - |
| 188.477 | 84.295 | 297.673 | 396.890 |
Die sonstigen vertraglichen Verbindlichkeiten sind in den sonstigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten, wie in Anmerkung 19 dargestellt. Es bestehen keine weiteren finanziellen Verbindlichkeiten unter diesem Posten.
Der beizulegende Zeitwert gilt als im Wesentlichen äquivalent zum Buchwert für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Konzerns, wobei die Positionen kurzfristig sind, einschließlich Barmittel, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige vertragliche Verbindlichkeiten. Weitere Details finden sich auch in der Anmerkung zu Ereignissen nach dem Bilanzstichtag
Die einzigen finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind der oben dargelegte Zinsswap und Cap. Diese werden der Stufe 2 der Zeitwert-Hierarchie im Sinne von IFRS 7 zugerechnet: Angabepflichten zu Finanzinstrumenten. Informationen zu diesem beizulegenden Zeitwert werden direkt vom Finanzinstitut abgeleitet, bei dem dieses Derivat gehalten wird.
Eine Zusammenfassung der beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Konzerns ist nachfolgend dargestellt.
| Anmerkung | Darlehen und Forderungen In Tsd. GBP | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet In Tsd. GBP | Gesamtbuchwert In Tsd. GBP | |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 17 | 37.491 | - | 37.491 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 17 | 25.672 | - | 25.672 |
| Sonstige Forderungen | 17 | 5.984 | - | 5.984 |
| Barmittel und Barmitteläquivalente | 18 | 81.240 | - | 81.240 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 374 | 374 | |
| 150.387 | 374 | 150.761 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet In Tsd. GBP | Fortgeführte Anschaffungskosten In Tsd. GBP | Gesamtbuchwert | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | In Tsd. GBP | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19 | - | 28.075 | 28.075 |
| Rückstellung für drohende Verluste aus Leasing | 23 | - | 1.050 | 1.050 |
| Rechts- und Restrukturierungsrückstellung | 23 | - | 1.316 | 1.316 |
| Darlehen | 22 | - | 827.951 | 827.951 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 19 | - | 88.413 | 88.413 |
| - | 946.805 | 946.805 |
| Anmerkung | Darlehen und Forderungen In Tsd. GBP | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet In Tsd. GBP | Gesamtbuchwert In Tsd. GBP | |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 17 | 42.271 | - | 42.271 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 17 | 26.006 | - | 26.006 |
| Sonstige Forderungen | 17 | 5.557 | - | 5.557 |
| Barmittel und Barmitteläquivalente | 18 | 83.126 | - | 83.126 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 288 | 288 | |
| 156.960 | 288 | 157.248 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet In Tsd. GBP | Fortgeführte Anschaffungskosten In Tsd. GBP | Gesamtbuchwert In Tsd. GBP | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19 | - | 25.953 | 25.953 |
| Rückstellung für drohende Verluste aus Leasing | 23 | - | 1.465 | 1.465 |
| Rechts- und Restrukturierungsrückstellung | 23 | - | 2.008 | 2.008 |
| Darlehen | 22 | - | 753.398 | 753.398 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 19 | - | 87.544 | 87.544 |
| - | 870.368 | 870.368 |
Das Währungsrisiko entsteht durch Fremdkapital, konzerninterne Darlehen und Handelsbestände über alle Konzernstandorte hinweg. Natürliche Absicherung wird, soweit möglich, zur Minimierung von Nettoexposure eingesetzt. Währungsrisiken umfassen die monetären Vermögenswerte und monetären Verbindlichkeiten des Konzerns, die nicht auf die funktionale Währung der beteiligten operativen Einheit lauten. Im Allgemeinen handeln und halten alle ausländischen operativen Unternehmen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in ihrer funktionalen Währung. Die Muttergesellschaft verfügt über langfristige konzerninterne Darlehen in Fremdwährung. Da diese von langfristiger Natur sind, werden diese als Quasi-Eigenkapital behandelt und als solche werden alle aufkommenden Währungsdifferenzen direkt in die Reserven gebucht. Alle Währungsdifferenzen, die aus Handelsdarlehen entstanden sind, werden erfolgswirksam erfasst. Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden alle Währungsgewinne und -verluste erfolgswirksam erfasst.
Die folgende Tabelle zeigt die Sensitivitäten des Konzerns gegenüber einer Änderung des Pfund Sterling gegenüber den jeweiligen Fremdwährungen. Die Sensitivitäten stellen die Einschätzung des Managements über die Auswirkungen der möglichen Wechselkursänderungen auf die monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar. Die Sensitivitätsanalyse der Exposition des Konzerns gegenüber dem Fremdwährungsrisiko zum Ende des Berichtszeitraums wurde auf der Grundlage der Annahme ermittelt, dass die Änderung während des gesamten Geschäftszeitraums wirksam ist und alle anderen Variablen konstant bleiben. Eine positive Zahl weist auf eine Erhöhung des Ergebnisses nach Steuern und sonstigen Bestandteilen des Eigenkapitals hin, wo sich das Pfund Sterling gegenüber den jeweiligen Währungen abschwächt. Eine Stärkung des Pfund Sterling hätte die gleiche, aber entgegengesetzte Wirkung unter der Annahme, dass alle anderen Variablen konstant bleiben.
| Sensitivität | 2018 Gewinn In Tsd. GBP | 2017 Gewinn In Tsd. GBP | 2018 Eigenkapital- In Tsd. GBP | 2017 Eigenkapital In Tsd. GBP | |
| Südafrikanischer Rand | 10% | (575) | (781) | (239) | (183) |
| Euro | 10% | 952 | 1.253 | 9.273 | 9.385 |
| US-Dollar | 10% | 491 | 929 | 5.792 | 6.115 |
Die folgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzerns gegenüber einer Veränderung von 1% der Zinssätze während des gesamten Geschäftsjahres, wobei alle anderen Variablen konstant bleiben. Eine positive Zahl weist auf eine Erhöhung des Ergebnisses nach Steuern und Eigenkapital (Nettovermögen) hin.
| Sensitivität | 2018 Gewinn In Tsd. GBP | 2017 Gewinn In Tsd. GBP | 2018 Eigenkapital- In Tsd. GBP | 2017 Eigenkapital In Tsd. GBP | |
| Pfund Sterling | 1% Erhöhung | (1.212) | (938) | - | - |
| Südafrikanischer Rand | 1% Erhöhung | 196 | 160 | - | - |
| Euro | 1% Erhöhung | (540) | (549) | - | - |
| Sensitivität | 2018 Gewinn In Tsd. GBP | 2017 Gewinn In Tsd. GBP | 2018 Eigenkapital- In Tsd. GBP | 2017 Eigenkapital In Tsd. GBP | |
| Pfund Sterling | 1% Rückgang | 874 | 315 | - | - |
| Südafrikanischer Rand | 1% Rückgang | (196) | (160) | - | - |
| Euro | 1% Rückgang | - | - | - | - |
| 2018 | 2017 | |||
| Anzahl | In Tsd. GBP | Anzahl | In Tsd. GBP | |
| Zugeteilt, abgerufen und vollständig bezahlt | ||||
| Stammaktien zu je £ 1 | 2.961.479 | 2.961 | 2.961.479 | 2.961 |
Es gibt eine einzige Klasse von Stammaktien. Bei Aktienausgabe wird der bei der Emission erhaltene Barwert als Gegenleistung behandelt und als Zugänge zum Emissionskapital erfasst.
Im laufenden Geschäftsjahr fanden keine Aktienemissionen statt (2017: keine).
Der Konzern hat für bestimmte Vermögenswerte und Ausrüstungsgegenstände gewerbliche Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Zum 30. September 2018 hatte der Konzern ausstehende Verbindlichkeiten aus nicht kündbaren operativen Leasingverhältnissen, mit den folgenden Fälligkeiten:
| Summe künftiger zu leistender Mindestleasingzahlungen | Grundstücke und Gebäude 2018 In Tsd. GBP | Sonstige 2018 In Tsd. GBP | Grundstücke und Gebäude 2017 In Tsd. GBP | Sonstige 2017 In Tsd. GBP |
| Innerhalb eines Jahres | 3.516 | 799 | 3.125 | 964 |
| Zwischen 1 und 2 Jahren | 3.069 | 359 | 3.109 | 481 |
| Zwischen 2 und 5 Jahren | 2.388 | 251 | 2.255 | 375 |
| Nach fünf Jahren | 825 | 131 | 40 | 45 |
| 9.798 | 1.540 | 8.529 | 1.865 |
Die operativen Leasingverhältnisse des Konzerns betreffen im Wesentlichen die Vermietung von Büroräumen für die Verwendung durch Konzerngesellschaften. Die Leasingverträge decken Zeiträume zwischen zwei und zehn Jahren ab und die Mehrheit dieser Leasingverhältnisse hat nach Ablauf dieser Perioden Verlängerungsoptionen. Eine Verlängerung des Leasingverhältnisses würde typischerweise mit einer Eskalation in Höhe der aus dem Leasingvertrag resultierenden Mietzahlung im Einklang mit Marktveränderungen verbunden sein. Es bestehen keine weiteren wesentlichen Beschränkungen hinsichtlich der geleasten Vermögenswerte.
Zum 30. September 2018 bestanden keine vertraglich festgelegten und im Jahresabschluss berücksichtigten Investitionsausgaben (2017: keine).
Im Rahmen der Transaktion, bei der 30% der Beteiligung des Konzerns an Nobilas France an Vendomes Participations 3 ("VP3") verkauft wurden, einer Tochtergesellschaft der AXA, bestehen zwei Optionsscheine, die es der VP3 ermöglichen, ihre Beteiligung an Nobilas France zu erhöhen, wenn bestimmte Volumenziele erreicht werden. Diese Ergebnisse sind wie folgt zusammengefasst:
| ― |
VP3 kann den ersten Optionsschein ausüben, um seine Beteiligung an Nobilas France von 30 % auf 40 % zu erhöhen (ein Anstieg von 10 %), wenn mehr als 200.000 AXA-Forderungen von Nobilas France in einem aufeinanderfolgenden Zwölfmonatszeitraum bis April 2023 abgewickelt werden |
| ― |
VP3 kann den zweiten Optionsschein ausüben, um seine Beteiligung an Nobilas France von 40 % auf 49 % zu erhöhen (ein Anstieg von 9 %), wenn mehr als 245.000 AXA-Forderungen von Nobilas France in einem aufeinanderfolgenden Zwölfmonatszeitraum bis April 2023 abgewickelt werden |
Die Kosten für VP3 zur Ausübung dieser Optionsscheine wurden als Teil der ursprünglichen Transaktion berechnet und mit jeweils € 1,3 Mio./£ 1,1 Mio. bzw. € 1,6 Mio./£ 1,4 Mio. festgesetzt. Zum Zeitpunkt der Ausübung jeder Optionsanleihe ist AXA berechtigt, Nobilas France einen Volumenrabatt zu berechnen, der dem Preis des Optionsscheins entspricht, und als Gegenleistung für zusätzliche Aktien verwendet werden kann. Der Konzern wird die Kosten für diesen Volumenrabatt im Einklang mit seiner bestehenden Methode der Ertragsrealisierung berücksichtigen, sobald die Wahrscheinlichkeit der Ausübung der Optionsscheine wahrscheinlich wird und der Zeitpunkt der Ausübung gewisser wird. Sollte der Optionsschein ausgeübt werden, wird daher kein Bargeld zwischen den beiden Parteien übertragen.
Das Management hält es für wahrscheinlich, dass der erste Optionsschein innerhalb des vertraglichen Zeitrahmens ausgeübt wird und somit der damit verbundene Volumenrabatt als Ertragsreduktion in der Gewinn- und Verlustrechnung abgegrenzt wird (siehe Anmerkung 3). Zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Jahresberichts ist das Management davon überzeugt, dass der zweite Optionsschein bis zum April 2023 ausgeübt wird und somit keine Offenlegung der Eventualverbindlichkeit erfolgt und somit im Zusammenhang mit dem zweiten Optionsschein auf Konzernebene für die laufende Finanzperiode keine Kosten erfolgswirksam erfasst wurden.
Von Zeit zu Zeit treten Vertragsfragen auf, deren Lösung ungewiss ist und die sich auf die künftige Ertragslage des Konzerns auswirken können.
Gegenwärtig laufen Gespräche mit einer Reihe von Parteien. Die erwartete Endposition kann derzeit nicht verlässlich bewertet werden und daher wurde keine Rückstellung in den Abschluss aufgenommen.
Transaktionen zwischen der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften, die nahestehende Parteien darstellen, wurden bei der Konsolidierung eliminiert und sind nicht in dieser Anmerkung enthalten. Transaktionen zwischen dem Konzern und seinen assoziierten Unternehmen werden nachfolgend beschrieben.
Das Unternehmen ist Inhaber eines 12% Aktionärsdarlehens von 293,2 Mio. GBP (2017: 293,2 Mio. GBP), das von CEP IV Participations S.a.r.l. SICAR, einer Tochtergesellschaft des ultimativen Mutterunternehmens Carlyle Europe Partners IV L.P., gezeichnet wurde. Zum Jahresende waren 361,3 Mio. GBP (2017: 322,6 Mio. GBP) ausstehend und werden unter den Gläubigern ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden Zinsen in Höhe von 43,4 Mio. GBP (2017: 38,7 Mio. GBP) abgegrenzt. Das Darlehen ist unbesichert und im Dezember 2025 fällig.
Das Unternehmen ist auch Inhaber eines 15,075% Aktionärsdarlehens von 65,0 Mio. GBP (2017: 65,0 Mio. GBP), das von CEP IV Participations S.a.r.l. SICAR, einer Tochtergesellschaft des ultimativen Mutterunternehmens Carlyle Europe Partners IV L.P., gezeichnet wurde. Zum Jahresende waren 85,1 Mio. GBP (2017: 73,0 Mio. GBP) ausstehend und werden unter den Gläubigern ausgewiesen. Im Jahr wurden Zinsen in Höhe von 12,1 Mio. GBP (2017: 8,0 Mio. GBP) abgegrenzt. Das Darlehen ist unbesichert und im November 2026 fällig.
Siehe Anmerkung 30 für Änderungen nach dem Bilanzstichtag gegenüber nahestehenden Personen.
| Verkauf an nahestehende Parteien In Tsd. GBP | Käufe von nahestehenden Parteien In Tsd. GBP | Forderungen gegenüber verbundenen Parteien In Tsd. GBP | |
| Guardrisk Insurance Company Limited | |||
| 2018 | 2.545 | - | - |
| 2017 | 3.081 | - | - |
| Sureplan NZ | |||
| 2018 | 17 | 90 | - |
| 2017 | 16 | 108 | - |
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Vergütung von Vorstandsmitgliedern und sonstigen Mitgliedern des Führungsmanagements ist im Folgenden zusammengefasst. Unter das Führungsmanagement fällt der Vorstand der Tiger Topco Limited und die Personen, die direkt oder indirekt die Befugnis und Verantwortung für die Planung, Leitung und Kontrolle der Aktivitäten des Konzerns haben. Weitere Informationen über die Vergütung der Vorstandsmitglieder sind in der Anmerkung 6 enthalten.
| 30. September 2018 In Tsd. GBP | 30. September 2017 In Tsd. GBP | |
| Kurzfristige Mitarbeiterleistungen | 3.046 | 3.605 |
| Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 121 | 152 |
| Abfindungszahlungen | - | 575 |
| 3.167 | 4.332 |
Am 11. April 2019 schloss die Gruppe eine Restrukturierung ihrer Bankschulden, PIK-Schulden und der endgültigen Eigentümerstruktur ab. Im Rahmen der Umstrukturierung wurde auf eine vorrangige Schuldposition in Höhe von 91,7 Mio. GBP verzichtet, insgesamt wurden 50 Mio. GBP an neuem Geld in neuen zugesicherten Laufzeitfazilitäten bereitgestellt, auf alle 12%-PIK-Schuldverschreibungen wurde verzichtet und auf alle Schuldverschreibungen wurde verzichtet, mit Ausnahme von 10,9 Mio. GBP der 15,075% PIK-Schuldverschreibungen (die am 11. April aus verfügbaren Mitteln des Konzerns zurückgezahlt wurden). Die Überbrückungsfinanzierung und die bilaterale Fazilität in Höhe von 3 Mio. GBP wurden vollständig aus dem Erlös der neuen Finanzierung zurückgezahlt.
Gemäß den Bedingungen der Fazilität laufen Zinsen auf und können nach Wahl des Konzerns aktiviert oder gezahlt werden. Die Laufzeit der Fazilität beträgt 5 Jahre ab dem 11. April 2019. Im Rahmen der Umstrukturierung hat Tiger Topco Ltd seine Anteile an seiner hundertprozentigen indirekten Tochtergesellschaft Axios Bidco Ltd und seinen Tochtergesellschaften für 1 GBP an eine neue Holdinggesellschaft verkauft, die den Kreditgebern der Gruppe gehört. Siehe Strategiebericht zur Pro-forma-Grundlage der revidierten Verschuldung.
Tiger Topco Limited ist der kleinste und größte Konzern, der diesen Jahresabschluss konsolidiert.
Die unmittelbare Muttergesellschaft war zum 30. September 2018 CEP IV Tiger Investment SCA.
Die oberste Muttergesellschaft und kontrollierende Partei war zum 30. September 2018 Carlyle Europe Partners IV LP.
Wie in Anmerkung 30 oben ausgeführt, hat sich nach dem Jahresende die Kontrolle über die Gruppe geändert, obwohl Tiger Topco Limited als Unternehmen im Besitz und unter der Kontrolle von Carlyle Europe Partners IV LP bleibt
| Anmerkung | 2018 in Tsd. GBP | 2017 in Tsd. GBP | |
| ANLAGEVERMÖGEN | |||
| Beteiligungen | 3 | - | 11 |
| UMLAUFVERMÖGEN | |||
| Beteiligungen | 3 | - | - |
| Bankguthaben und Kassenbestand | 3 | 3 | |
| NETTOVERMÖGEN | 3 | 14 | |
| EIGENKAPITAL UND RESERVEN | |||
| Gezeichnetes Aktienkapital | 4 | 2.961 | 2.961 |
| Bilanzverlust | (2.958) | (2.947) | |
| SUMME EIGENKAPITAL | 3 | 14 |
Dieser Jahresabschluss auf den Seiten 58 bis 64 wurde am 21. Mai 2019 vom Vorstand genehmigt und in seinem Namen unterzeichnet von:
Alasdair Marnoch
Vorstandsmitglied
Registrierte Gesellschaftsnummer: 09749436
| Gezeichnetes Aktienkapital In Tsd. GBP | Kumulierte Verluste In Tsd. GBP | Summe Eigenkapital In Tsd. GBP | |
| Zum 1. Oktober 2016 | 2.961 | (2.950) | 11 |
| Ertrag und Gesamtergebnis für den Berichtszeitraum | - | 3 | 3 |
| Zum 30. September 2017 | 2.961 | (2.947) | 14 |
| Verlust und Gesamtausgaben für das Jahr | - | (11) | (11) |
| Zum 30. September 2018 | 2.961 | (2.958) | 3 |
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung dieses Abschlusses, die konstant während des Geschäftsjahres angewendet wurden, sind im Folgenden dargestellt. Die Gesellschaft hat in diesem Jahresabschluss FRS 102 angewandt.
Dieser Jahresabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des Vereinigten Königreichs erstellt, einschließlich des Financial Reporting Standard 102 ("Financial Reporting Standard"), der im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland ("FRS102") anzuwenden ist, sowie mit dem Companies Act 2006. Der Jahresabschluss wurde auf Basis der historischen Anschaffungskosten erstellt.
Die Erstellung von Jahresabschlüssen in Übereinstimmung mit IFRS 102 erfordert die Verwendung bestimmter wesentlicher bilanzieller Schätzungen. Ferner werden vom Management bei der Anwendung der Rechnungslegungsgrundsätze für das Unternehmen Ermessenausübungen verlangt. Der Vorstand geht davon aus, dass keine Annahmen oder Schätzungen bestehen, die für den Jahresabschluss wesentlich sind.
Der Vorstand beabsichtigt weiterhin, die Geschäftstätigkeit zum 12. April 2019 einzustellen und ein Liquidationsverfahren einzuleiten. Auf der Grundlage, dass Tiger Topco Limited voraussichtlich ab dem Datum der Feststellung dieses Jahresabschlusses für einen Zeitraum von 12 Monaten keine Geschäfte mehr führt, wurde der Abschluss auf einer anderen Grundlage als der Fortführung der Geschäftstätigkeit erstellt. Dies hat dazu geführt, dass alle Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft als innerhalb eines Jahres fällig eingestuft wurden und die Rückstellung für zugesagte Kosten im Zusammenhang mit dem Abschluss der Gesellschaft zum Bilanzstichtag vollständig erfasst wurde.
Die Gesellschaft hat die folgenden Ausnahmeregelungen für Offenlegungen bei der Erstellung dieses Jahresabschlusses in Anspruch genommen, wie durch FRS 102 "Der in Großbritannien und der Republik Irland geltenden Rechnungslegungsstandards" zulässig:
| ― |
die Anforderungen des Abschnitts 7 der Kapitalflussrechnung; |
| ― |
die Anforderungen des Abschnitts 11 Finanzinstrumente Paragraphen 11.39 bis 11.48A; |
| ― |
die Anforderungen des Abschnitts 12 Sonstige Finanzinstrumente Paragraphen 12.26 bis 12.29; |
| ― |
die Anforderungen des Abschnitts 33 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Parteien Paragraph 33.7. |
Die Beteiligungen an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Wertberichtigungen ausgewiesen. Investitionen in nicht börsennotierte Beteiligungen, die keinen verlässlichen Marktwert aufweisen, werden zu Anschaffungskosten abzüglich Rückstellungen für Wertminderungen angesetzt.
Bankguthaben und Kassenbestände stellen alle Bankguthaben und rückzahlbare Einlagen mit einer qualifizierenden Einrichtung dar.
Wie gemäß Abschnitt 408 des Companies Act 2006 zulässig, hat die Gesellschaft ihre Gewinn- und Verlustrechnung nicht vorgelegt. Der Verlust der Muttergesellschaft für das am 30. September 2018 endende Geschäftsjahr betrug 11.000 GBP (2017: 3.000 GBP Gewinn).
| Die Gesellschaft | Anteile an Tochtergesellschaften In Tsd. GBP |
| Anschaffungskosten | |
| Zum 1. Oktober 2017 und 30. September 2018 | 11 |
| Bereitgestellte Beträge | |
| Zum 1. Oktober 2017 | |
| Wertminderung | (11) |
| Zum 30. September 2018 | (11) |
| Nettobuchwert | |
| Zum 30. September 2018 | - |
| Zum 30. September 2017 | 11 |
Bei den Anlageinvestitionen handelt es sich um Aktien von Tiger Midco 1 Limited, die im Berichtsjahr aufgrund des Verkaufs der Gruppe für 1 GBP vollständig wertgemindert waren (siehe Anmerkung 30 des Konzernabschlusses).
Die Gesellschaft hat während des Berichtszeitraums folgende Beteiligungen an Tochtergesellschaften gehalten:
| Tochtergesellschaften | Haupttätigkeiten | Gründungsland | Direkte / indirekte Beteiligung und Prozentsatz der gehaltenen Stammaktien | |
| Software | ||||
| 1insurer Holdings Ltd 1 | Holdinggesellschaft | GB | Indirekt | 100% |
| 1insurer Limited 1 | Softwaredienste | GB | Indirekt | 100% |
| 1insurer Australia Pty Limited 2 | Softwaredienste | Australien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group (Japan) Pty Limited 2 | Softwaredienste | Australien | Indirekt | 100% |
| 1insurer Inc 3 | Softwaredienste | USA | Indirekt | 100% |
| 1insurer (Canada) Limited 27 | Softwaredienste | Kanada | Indirekt | 100% |
| Netsol - Innovation (Private) Limited 3 * | Softwaredienste | Pakistan | Indirekt | 49,5 % |
| Unternehmensdienstleistungen | ||||
| The Innovation Group (EMEA) Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Motorcare Services Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Innovation Property (UK) Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Business Services Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Innovation Fleet Services Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Innovation Assessment Technologies Limited 4 | Ruhendes Unternehmen | GB | Indirekt | 51% |
| Ingleby (1879) Limited 4 | Holdinggesellschaft | GB | Indirekt | 100% |
| EMaC Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Innovation Property Limited 4 | Ruhendes Unternehmen | GB | Indirekt | 100% |
| TIG Acquisition Holdings 4 | Holdinggesellschaft | GB | Indirekt | 100% |
| InFront Insurance PCC Limited 5 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Guernsey | Indirekt | 100% |
| Nobilas France SAS 6 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Frankreich | Indirekt | 70% |
| Innovation Control SAS 6 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Frankreich | Indirekt | 70% |
| Innovation Group Solutions SAS 6 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Frankreich | Indirekt | 100% |
| Wintec Autoglass France SAS 6 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Frankreich | Indirekt | 100% |
| Nobilas Iberica SL 7 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Spanien | Indirekt | 100% |
| Pericialcar SL 7 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Spanien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Holdings BV 9 | Ruhendes Unternehmen | Niederlande | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Belgium BVBA 10 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Belgien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Control BVBA 10 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Belgien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Services NV 10 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Belgien | Indirekt | 100% |
| Teledesk NV 10 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Belgien | Indirekt | 100% |
| Teledesk Claimmanagement BVBA 10 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Belgien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Poland sp.zoo 11 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Polen | Indirekt | 100% |
| Wintec Windschutzscheibentechnik GmbH 12 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Wintec AG 12 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Innovation Group AG 13 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Motor Service GmbH; 14 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Fleet & Mobility GmbH 13 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Germany GmbH 13 | Holdinggesellschaft | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Parts GmbH 15 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Services GmbH 14 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Claim Bees GmbH 16 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Servicekoncept AG 17 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Deutschland | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Switzerland GmbH 18 | Ruhendes Unternehmen | Schweiz | Indirekt | 50% |
| Innovation Group (Australia) Pty Ltd 2 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Australien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group (Claims Services) Pty Ltd 2 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Australien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group (Motor Consult) Pty Ltd 2 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Australien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group (Sureplan) Pty Ltd 2 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Australien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group (Motorcare) Pty Ltd 2 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Australien | Indirekt | 100% |
| Innovation Group (India) Claims Management Private Limited 20 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Indien | Indirekt | 85 % |
| TIG Acquisition Co. 21 | Holdinggesellschaft | USA | Indirekt | 100% |
| First Notice Systems Inc 21 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | USA | Indirekt | 100% |
| First Notice Inc 21 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | USA | Indirekt | 100% |
| Innovation Auto Inc 21 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | USA | Indirekt | 100% |
| Sureplan USA Inc 21 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | USA | Indirekt | 100% |
| Innovation Holdings (Südafrika) (Pty) Limited 22 | Holdinggesellschaft | Südafrika | Indirekt | 100% |
| The Innovation Group (Pty) Limited 22 | Holdinggesellschaft | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Innovation IP (Pty) Limited 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 100% |
| Innovation Group Services (Pty) Limited 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Innovation FSP (Pty) Limited 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Innovation Group Namibia (Pty) Limited 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Business Process Innovation Botswana (Pty) Ltd 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Innovation Risk Services (Pty) Ltd 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 53% |
| Innovation Specialized Risk (Pty) Ltd 22 | Holdinggesellschaft | Südafrika | Indirekt | 53% |
| Innovation Legal (Pty) Limited 22 * | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 38% |
| Catalyst Insurance Consultants (Pty) Limited 22 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | Südafrika | Indirekt | 53% |
| Corporate Warranty Administrators (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Motorcare Investment Holdings (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Maxicare Holdings (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Maxicare (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Innovation Group Distribution (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| M.B.I Underwriting Managers (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| masSA (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Websoft (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Maven Technologies (Pty) Limited 22 | Ruhendes Unternehmen | Südafrika | Indirekt | 75% |
| Immobilien | ||||
| DIMO Computing Limited 4 | Geschäftsprozess-Dienstleistungen | GB | Indirekt | 100% |
| Holdings | ||||
| Tiger Midco 1 Limited 4 | Holdinggesellschaft | GB | Direkt | 100% |
| Tiger Midco 2 Limited 4 | Holdinggesellschaft | GB | Indirekt | 100% |
| Axios Bidco Limited 4 | Holdinggesellschaft | GB | Indirekt | 100% |
| The Innovation Group Limited 4 | Holdinggesellschaft | GB | Indirekt | 100% |
| Assoziierte Unternehmen | ||||
| Cell Captive innerhalb Guardrisk Insurance Company Limited 23 ** | Cell Captive-Struktur | Südafrika | Indirekt | 100% |
| Cell Captive innerhalb Absa Risk Insurance Management Services Limited | Cell Captive-Struktur | Südafrika | Indirekt | 100% |
| Limited 24 ** | ||||
| Sureplan New Zealand Limited 25 ** | Geschäftsprozess-Service | Neuseeland | Indirekt | 40% |
| E-MTA Pty Limited 26 ** | Software | Australien | Indirekt | 40% |
* Der Vorstand ist zu dem Schluss gelangt, dass
der Konzern einen beherrschenden Einfluss auf dieses
Unternehmen ausübt, da er in der Lage ist, ihre
operativen und finanziellen Entscheidungen durch seine
Position im Vorstand zu kontrollieren.
** Der Vorstand ist zu dem Schluss gelangt, dass
der Konzern einen erheblichen Einfluss auf die
Cell-Captive-Struktur hat, jedoch keine Kontrolle
ausüben kann.
Die Adressen aller Tochtergesellschaften sind in der obigen Tabelle wie folgt aufgeführt:
1 First Floor, Forum 4 Parkway, Solent Business
Park, Whiteley, Fareham, Hampshire, PO15 7AD, UK
2 Level 3, 1 Bowen Crescent, Melbourne,
Victoria, 3004, Australien
3 IT Village (Software Technology Park) Lahore
Ring Road, Ghazi Road Interchange, Lahore, 54792, Pakistan
4 Yarmouth House, 1300 Parkway, Whiteley,
Fareham, Hampshire, Hampshire PO15 7AE, UK
5 PO Box 33, Dorey Court, Admiral Park, St Peter
Port, GY1 4AT, Guernsey
6 9 avenue des Andes 91940 Les Ulis, Frankreich
7 10 calle de la Selva 10PB1 08820 El Prat de
Llobregat, Spanien
8 21 calle Astronoma Cecilia Payne Edificio
Aldebaran 14014 Cordoba, Spanien
9 Tankval 3, 2408 ZC Alphen aan den Rijn,
Niederlande
10 Plumerlaan 113, 8900 Ieper, Belgien
11 Al. Jerozolimskie 212, 02-486 Warschau, Polen
12 Diezer Strasse 104, 65549 Limburg,
Deutschland
13 Rotebühlstrasse 121, 70178 Stuttgart,
Deutschland
14 Torgauer Strasse 231-233, 04347 Leipzig,
Deutschland
15 Finsterwalder Strasse 75, 01979 Lauchhammer,
Deutschland
16 Jahn-Strasse 1, 71032, Böblingen,
Deutschland
17 Else-Lang-Strasse 1, 50858, Köln,
Deutschland
18 Industriestrasse 12, CH-8305 Dietlikon,
Schweiz
19 Untere Hauptstrasse 57, A-2291 Lassee,
Österreich
20 1105 Pearls Omaxe, Netaji Subhash Palace,
Pitam Pura, New Delhi 110034, Indien
21 5350 Keystone Court, Rolling Meadows,
Illinois, 6008, USA
22 Innovation House, 192 Bram Fischer Drive,
Randburg, 2194, Johannesburg, Südafrika
23 Block B, 102 Rivonia Road, Sandton, 2196,
Johannesburg, Südafrika
24 7th Floor, Barclays Towers West, 15 Troye
Street, 2001, Johannesburg, Südafrika
25 Level 1, Building B, Millennium Centre, 602
Great South Road, Auckland, Neuseeland
26 Suite 402, level 4, 18-20 Orion Road, Lane
Cove, New South Wales, Australien
27 725 Granville Street, Suite 400, P.O. Box
10325, Vancouver, BC V7Y 1G5
Am 11. April 2019 verkaufte Tiger Topco Ltd Anteile an seiner indirekten Tochtergesellschaft Axios Bidco Ltd. Aus diesem Grund hält Tiger Topco Ltd ab dem 11. April 2019 nur noch Tiger Midco 1 Ltd und Tiger Midco 2 Ltd.
| 2018 | 2017 | |||
| Anzahl | In Tsd. GBP | Anzahl | In Tsd. GBP | |
| Zugeteilt, abgerufen und vollständig bezahlt | ||||
| Stammaktien zu je £ 1 | 2.961.479 | 2.961 | 2.961.479 | 2.961 |
Es gibt eine einzige Klasse von Stammaktien. In den laufenden oder vorangegangenen Geschäftsjahren haben keine Aktienemissionen stattgefunden.
Die Gesellschaft ist von der Offenlegung von Geschäften mit Gesellschaften, die im vollkommenen Besitz des Konzerns sind, befreit.
Die Gesellschaft hat keine Mitarbeiter (2017: keine). Einzelheiten zur Vergütung des Vorstands sind in Anmerkung 6 des Konzernabschlusses aufgeführt. Die Honorare im Zusammenhang mit der Prüfung der Gesellschaft wurden von einem Tochterunternehmen ohne Nachbelastung gezahlt und getragen (2017: von einem Tochterunternehmen ohne Nachbelastung). Gebühren, die an PricewaterhouseCoopers LLP für Nicht-Prüfungsleistungen gegenüber der Gesellschaft gezahlt wurden, werden nicht in den Einzelabschlüssen der Gesellschaft offengelegt, da der Konzernabschluss diese Gebühren auf konsolidierter Basis anzugeben hat.
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